LTS e.K.
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Allen Hong seit 10.5.2019 | Geschäftsführer |
Marcus Borrmann seit 24.9.2010 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Active Tools International (HK) Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Active Tools (Europe) GmbHBad SalzuflenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Darstellung des Geschäftsverlaufs Die im Mai 2010 gegründete "Active Tools (Europe) GmbH" (ATE), ist Teil der internationalen "Active Tools Gruppe" und dort als Vertriebsgesellschaft für die wesentlichen Absatzmärkte in Europa zuständig. Neben der "ATE" sind drei weitere Vertriebsstandorte in den USA, in Südostasien, in Japan und die Muttergesellschaft in Hong Kong sowie der zentrale Produktionsstandort in China, Teil der "Active Tools International Gruppe" (ATI). 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung innerhalb der EURO-Zone war wiederholt durch diverse Krisensituationen geprägt und ist in 2023 um lediglich 0,5% (nach einem Wachstum von 3,6% im Vorjahr) gewachsen. Wie in den Vorjahren waren dabei Unterschiede zwischen touristisch geprägten Ländern und stärker industrie- und güterexportorientierten Volkswirtschaften festzustellen. Während das spanische Bruttoinlandsprodukt um mehr als 2% zulegen konnte, verzeichneten Frankreich und Italien lediglich einen Aufschwung von rd. 1%. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist leicht gesunken. In Deutschland war die Lage von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz einer sich abschwächenden Inflation dämpften die weiterhin hohen Preise die Konsumlaune, bei zusätzlich verschlechterten Finanzierungsbedingungen. Die Automobilindustrie in Deutschland wurde durch diese negative Entwicklung wenig beeinflusst. Die Nachholeffekte aufgrund der Lieferengpässe (und aufgebauten Auftragsüberhängen) in den Vorjahren führten zu steigenden Absatzzahlen. Insgesamt liefen in Deutschland rd. 18% mehr PKW von den Bändern, europaweit ist die PKW-Produktion um rund 9% gestiegen, wenngleich die Gesamtproduktion noch immer um rd. 20% unterhalb des Vor-Corona Niveaus liegt. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im abgelaufenen Jahr konnten wir die Umsatzerlöse weiter steigern. Neben einer preisbedingten Umsatzsteigerung erhöhte sich auch die abgesetzte Menge. Trotzdem lagen die Plan- über den Ist-Zahlen, was zu großen Teilen an Fehlern in der Lieferkette unseres Hauptkunden lag. Größere Umsatzeinbrüche wurden durch eine weitere Diversifizierung unserer Kundenstruktur verhindert. Im Bereich der OEM wurden rund 88% der Planumsätze erreicht. Das Ergebnis der Retail Sparte lag mit rd. 30% über dem Vorjahr und hat erneut positiv zur Ergebnissteigerung beigetragen. 3. Geschäftsergebnis Durch die Steigerung der Umsatzerlöse und einer nahezu identischen Materialeinsatzquote, konnte ein im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 179 verbessertes Bruttoergebnis ausgewiesen werden. Das Jahresergebnis ist um TEUR 84 gestiegen. Insoweit sind wir, trotz des Nicht-Erreichen unserer internen Vorgaben, mit dem Geschäftsverlauf zufrieden. 4. Beschaffung Nahezu alleinige Lieferantin ist unsere Muttergesellschaft. Die ATE ist Vertriebs- und Logistikstandort für deren Produkte und bezieht nur wenige Teile als Ergänzung von Lieferanten außerhalb der Gruppe. Insoweit ist die Preisentwicklung von den Produktionskosten in China und den Transportkosten nach Europa abhängig. Durch die Einbettung in eine internationale Unternehmensgruppe sind wir insgesamt in der Lage, unseren Kunden wettbewerbsfähige Produkte zu angemessenen Preisen anzubieten. 5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023 haben wir neben den üblichen, geringfügigen Ersatzinvestitionen in die Büro- und Geschäftsausstattung, in eine kameraüberwachte Außenlichtsteuerung und eine Belabelungsmaschine investiert. Auch künftig planen wir keine wesentlichen Investitionen. 6. Finanzierung Die ATE finanziert sich nach wie vor durch längere Valuten ihrer Muttergesellschaft im Vergleich zu den, den Kunden eingeräumten Zahlungszielen. Die Überschüsse aus dem Handelsgeschäft sollen mittelfristig die Eigenkapitalbasis stärken und die gegenwärtig bestehende Finanzierung durch die Muttergesellschaft zurückführen. 7. Personal- und Sozialbereich Unser Personal besteht aus Logistikfachkräften, Montagemitarbeitern sowie Vertriebs- und Verwaltungsangestellten. Die Entlohnung erfolgt auf der Basis von Einzelvereinbarungen. II. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Bei einer Bilanzsumme in Höhe von rd. 14,8 Mio. € beläuft sich unser Vorratsvermögen auf ca. 7,9 Mio. €. Die Kundenforderungen befinden sich mit 3,1 Mio. € nahezu auf Vorjahresniveau. Zum Stichtag verfügen wir über Bankguthaben in Höhe von rd. 0,70 Mio. € nach 1,0 Mio. € im Vorjahr. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft sich auf 3,8 Mio. €, so dass sich eine Eigenkapitalquote in Höhe von rd. 25,5% ergibt. 2. Finanzlage Wie bereits erläutert, erfolgt die Finanzierung der ATE im Wesentlichen durch unsere Muttergesellschaft, die ATIHK. Zur Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit gewährt die Muttergesellschaft ein ausreichendes Zahlungsziel, so dass die ATE ihren Verpflichtungen gegenüber anderen Lieferanten außerhalb der Gruppe und gegenüber allen anderen Gläubigern jederzeit nachkommen kann. Die Verbindlichkeiten gegenüber der ATIHK belaufen sich zum 31.12.2023 auf rd. 10,6 Mio. € (Vorjahr 11,9 Mio. €) und konnten im Rahmen unseres working capital managements reduziert werden. 3. Ertragslage Bei gestiegenen Umsatzerlösen und einer nahezu konstanten Wareneinsatzquote hat sich das Bruttoergebnis vom Umsatz auf 2,8 Mio. € erhöht. Die Vertriebskosten sind trotz gestiegener Umsatzerlöse nahezu auf Vorjahresniveau und liegen im Rahmen betriebsüblicher Schwankungen. Die Verwaltungskosten sind im Jahresvergleich aufgrund externer Beratungskosten um TEUR 133 auf TEUR 784 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Erträge befinden sich mit TEUR 63 nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBIT konnte mit TEUR 463 verbessert werden. Das Jahresergebnis liegt mit TEUR 221 rund TEUR 84 über dem Niveau des Vorjahres. III . Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Risiken bestehen in der weiteren Erhöhung der Bezugspreise aufgrund der Lohn-, Rohstoff-, Logistik- und Energiepreisentwicklung, da diese nicht in voller Höhe und nicht ohne Zeitverzug an unsere Kunden weitergegeben werden können. Weiterer Risiken ergeben sich aus der Produkt,- Branchen- und Kundenabhängigkeit. Grundsätzlich versuchen wir daher, in Zusammenarbeit mit unserer Muttergesellschaft, neue Technologien und Produkte zu entwickeln, die uns weniger abhängig von der Automobilbranche machen. Wir konnten einen Premiumhersteller für unser neues, patentiertes Flex-Fit System gewinnen und gehen davon aus, dass weitere Premiumhersteller dieses aus Wettbewerbsgründen ebenfalls verwenden werden. Wie bereits im Vorjahr erwähnt, diskutieren die OEM Marketing teams darüber, ob Neuwagen weiterhin mit einem Kit ausgestattet werden, oder ob dieses optional beim Händler gekauft werden soll. Dies würde uns vor logistisch neue Herausforderungen stellen, bei einem gleichzeitig nicht zu quantifizierenden Risiko einbrechender Umsätze. Gleichzeitig könnte eine solche Entscheidung den Retailmarkt stärken, was sich positiv auf den Umsatz unserer Marke Airman auswirken würde. Gegenwärtig sind diese Diskussionen nicht abgeschlossen, für die Jahre 2024 und 2025 erwarten wir diesbezüglich auch keine Strategiewechsel; kurzfristig könnten die weggefallenen Umsätze aber nicht adäquat ersetzt werden. Im Bereich Retail mit unserer Marke "Airman" sehen wir nur moderate Wachstumschancen, jedoch würde eine Vergrößerung der Produktpalette um weitere Kompressoren und Hochvolumenpumpen die Abhängigkeit von den europäischen Automobilherstellern reduzieren. Wir versuchen unsere Marktposition durch die Entwicklung neuer Kompressoren und alternative Produkte auszubauen. Ferner sehen wir weitere Umsatzchancen innerhalb der ungenutzten Potentiale im Bereich "Wassersport und Outdoor" um mittel- bis langfristig die Abhängigkeit von der Automobilindustrie zu reduzieren. Parallel nimmt der Verdrängungswettbewerb global weiter an Stärke zu, jedoch haben wir keine aktuellen Patentstreitigkeiten und sind diesbezüglich durch die Vergangenheit bestens aufgestellt. Die Chance von "ATE" und ihrer Muttergesellschaft "ATIHK", sowie ihren anderen Tochtergesellschaften ist zwar auch weiterhin in der globalen Präsenz begründet, jedoch ist dies bei weitem kein Alleinstellungsmerkmal mehr. Die weitere Internationalisierung des PKW Marktes mit weiteren nennenswerten chinesischen Marktteilnehmern stellt für unsere europäischen Abnehmer ein bedeutendes Risiko dar, nach derzeitigem Stand gehen wir aber nicht von wesentlichen Umsatzeinbrüchen bei unseren Kunden und damit auch von der für uns relevanten Ausrüstungsquote aus. Die Kostenstruktur kann bereits jetzt als "optimiert" betrachtet werden, so dass wir hier kaum weiteres Einsparpotenzial sehen. 2. Voraussichtliche Entwicklung Das Geschäftsjahr 2024 dürfte für die Automobilindustrie in Europa und somit auch für die "Active Tools Europe GmbH", eher durchwachsen verlaufen, auch wenn die europäischen OEMs ihre Marktanteile weitestgehend halten dürften. Innovative Technologien abseits der bisher abgesetzten Kompressor Technik sind zwar existent gestalten sich in Bezug auf das Marketing jedoch schwieriger als bisher angenommen. Chancen ergeben sich bei der Ermittlung neuer Vertiebskanäle. Insgesamt gehen wir für 2024 von einer leichten Umsatzsteigerung von rd. 5 % aus, die jedoch aufgrund der gegenwärtigen Marktsituation unsicher ist. Trotz den inflationsbedingt steigenden Kosten, die wir durch Kosteneinsparungen kompensieren wollen, gehen wird von einem leicht über dem Vorjahr liegenden EBIT aus.
Bad Salzuflen, den 17.04.2024 Allen Hong BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma "Active Tools (Europe) GmbH" (Sitz: Bad Salzuflen) im Handelsregister des Amtsgerichtes Lemgo unter HRB 7139 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 2 HGB auf. Nachstehender Anhang zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023 der Active Tools (Europe) GmbH wurde als Bestandteil des Jahresabschlusses nach § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB unter Berücksichtigung der maßgeblichen Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Gliederung und Bewertung wurden die handelsrechtlichen Vorschriften beachtet, wobei die Gliederungsvorschriften und Bilanzierungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 267 Abs. 2 HGB angewandt wurden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert worden (§ 275 Abs. 3 HGB). Die Umrechnung von Verbindlichkeiten, Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten, die auf USD lauten, erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Weitere Posten in anderen fremden Währungen bestanden nicht. Unterjährig erfolgte die Bewertung der Fremdwährungsgeschäfte zu einem kalkulatorischen Umrechnungskurs, der quartalsweise nachträglich an den jeweiligen Stichtagskurs angepasst wurde. Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen ist mit seinen Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung von Abschreibungen angesetzt worden. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Umlaufvermögen Bei den Vorräten handelt es sich um fertige Erzeugnisse und Waren. Der Bestand wurde körperlich aufgenommen. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten, die Waren zu Anschaffungskosten bewertet worden. Zur Beachtung des Niederstwertprinzips wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf nicht einzelwertberichtigte Forderungen vorgenommen. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden gem. § 250 HGB gebildet. Rückstellungen und Verbindlichkeiten Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. 3. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus der Anlage zu diesem Anhang ersichtlich. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in voller Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern, es handelt sich hierbei ursächlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und somit auch jene gegenüber Gesellschaftern sind durch übliche Eigentumsvorbehalte besichert. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Angaben gem. § 285 Nr. 8 HGB: Personalaufwand a) Löhne und Gehälter: EUR 913.895,21 (EUR 965.460,02). b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und Unterstützung: EUR 278.425,94 (Vj. EUR 282.834,33); davon für Altersversorgung: EUR 11.857,00 (Vj. EUR 11.471,47). Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen Die Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen EUR 143.500,00 (Vj: TEUR 213) 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die aufgeführten sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen den Fuhrpark der Gesellschaft und dienen der Anlagenfinanzierung. Anzahl der Beschäftigten Durchschnittlich waren 30 Arbeitnehmer beschäftigt, davon 17 gewerbliche und 13 kaufmännische Arbeitnehmer Geschäftsführung Geschäftsführer der Active Tools (Europe) GmbH ist Herr Hong, Allen, Hong Kong, China Kaufmann Die Angabe der gewährten Bezüge unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Angaben zur Gesellschafterin/zum Mutterunternehmen
Die Active Tools (Europe) GmbH wird in den Konzernabschluss des Mutterunternehmens einbezogen. Eine Offenlegung des Konzernabschlusses in Deutschland erfolgt nicht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Gesellschaft schlägt vor, den Jahresabschluss auf neue Rechnung vorzutragen.
Bad Salzuflen, den 17. April 2024 Hong, Allen Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31.12.2023Active Tools (Europe) GmbH, Bad Salzuflen
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkHinweis zur Inanspruchnahme von Offenlegungserleichterungen Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Active Tools (Europe) GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Active Tools (Europe) GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Active Tools (Europe) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen
Bad Salzuflen, den 18. April 2024 Horstbrink, Wirtschaftsprüfer Scharenberg, Wirtschaftsprüfer |
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