Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Kreuznach HRB 20178
Eingetragen
17.7.2006
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und BekleidungszubehörGroßhandel mit Lederwaren, Reisegepäck, Geschenk- und Werbeartikeln
Gegenstand
Veredelung und Vertrieb von individuell angefertigten Skins für elektronische Geräte, Vertrieb von Zusatzprodukten, Vertrieb von Merchandise-Artikeln jeglicher Art, Veranstaltungen, Marketing, Consulting, Bild- und Tonträgerherstellung, Verkauf, Beratung und Linzenzen von und mit Bildund Tonträgern aller Art, unkörperlich oder körperlich über alle z.Zt. bekannten Kommunikationsnetze und Formate, weiterhin der Im- und Export aller vorstehend betriebenen Produkte bzw. Leistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Benedikt Markota
seit 30.6.2025
Prokura
Reiner Dr. Fageth
seit 27.6.2019
Geschäftsführer
Björn Lothar Trinks
seit 20.5.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CEWE Group Germany GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CEWE Group Germany GmbH
Germany
42.964 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DeinDesign GmbH

Bad Kreuznach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz in EUR

Aktiva

31.12.2023 Vorjahr
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 719.540,84 4.354,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.657.660,40
719.540,84 1.662.014,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 783.147,00 846.251,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 646.023,00 467.598,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 379.801,00 460.617,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 115.500,00
1.808.971,00 1.889.966,00
2.528.511,84 3.551.980,40
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.163.770,99 1.723.464,14
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 390.786,57 528.835,02
1.554.557,56 2.252.299,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 239.894,43 365.787,39
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.188.537,81 1.053.497,73
3. Sonstige Vermögensgegenstände 123.436,76 355.401,72
1.551.869,00 1.774.686,84
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.245,45 57.281,23
3.109.672,01 4.084.267,23
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 211.499,33 267.189,46
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 198.355,65 0,00
6.048.038,83 7.903.437,09

Passiva

31.12.2023 Vorjahr
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 42.964,00 42.964,00
II. Kapitalrücklage 1.740.743,98 1.740.743,98
III. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 105.980,51 105.980,51
IV. Gewinnvortrag 939.496,42 1.535.533,91
V. Jahresfehlbetrag -3.027.540,56 -596.037,49
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 198.355,65 0,00
0,00 2.829.184,91
B. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 701.353,32 703.226,61
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 39.684,10 44.803,09
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 660.755,00 928.684,19
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.032.261,87 3.050.270,49
4. Sonstige Verbindlichkeiten 613.984,54 347.267,80
5.346.685,51 4.371.025,57
6.048.038,83 7.903.437,09
in EUR 2023 Vorjahr
1. Rohergebnis 10.868.893,53 12.929.297,66
2. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 4.300.922,73 4.600.619,79
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 905.044,76 906.057,59
- davon für Altersversorgung: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.936,96) -
3. Abschreibungen auf immaterielle 'Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.551.551,88 437.811,04
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.986.397,04 7.603.125,48
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 20.010,49 (Vorjahr: EUR 29.444,54) -
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 4.871,99
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 4.871,99) -
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 170.089,53 32.196,02
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 170.089,53 (Vorjahr: EUR 32.196,02) -
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -18.009,83 -56.180,63
8. Ergebnis nach Steuern -3.027.102,58 -589.459,64
9. Sonstige Steuern 437,98 6.577,85
10. Jahresfehlbetrag -3.027.540,56 -596.037,49

Anhang

Handelsregister B Nr. 20178, Amtsgericht Bad Kreuznach

1. Allgemeine Grundsätze

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Aufgrund der anhaltenden Verlustsituation und der damit einhergehenden Überschuldung zum 31. Dezember 2023 hat die CEWE Stiftung & Co. KGaA zur Stärkung des Eigenkapitals eine Bareinlage in Höhe von EUR 6,0 Mio. gemäß Gesellschafterbeschluss vom 15. März 2024 geleistet. Die Zahlung der Bareinlage erfolgte am 03. Mai 2024. Aufgrund des bestehenden Cashpooling Vertrags, mit einer Restlaufzeit bis zum 31. Dezember 2024 sowie weiteren Finanzierungszusagen im Oktober 2024, lagen keine Tatbestandsmerkmale einer Zahlungsunfähigkeit vor.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig linear auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Die Zugangsbewertung von Vermögensgegenständen des Sachanlagevermögens erfolgt höchstens zu Anschaffungskosten im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt. Die Folgebewertung des abnutzbaren Sachanlagevermögens ergibt sich aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen auf die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 14 Jahren. Im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Fremdbezogene Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Posten mit verminderter Marktgängigkeit (niedrigeren Tageswerten) werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die fertigen Erzeugnisse werden bis zum Gewinnrealisationszeitpunkt zu Herstellungskosten bilanziert. Die Herstellungskosten enthalten neben den Fertigungs- und Materialeinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

Für fertige Erzeugnisse erfolgte im Rahmen der sogenannten retrograden Bewertung zum Abschlussstichtag eine Verlustantizipation durch Vergleich des Verkaufserlöses mit dem am Abschlussstichtag beizulegenden Wert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag in Höhe ihrer Anschaffungskosten angesetzt. Die Berücksichtigung des Niederstwertprinzips erfolgte für Einzelrisiken durch entsprechende Einzelwertberichtigungen.

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Pauschalrückstellungen für Gewährleistungen werden in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes der Umsatzerlöse gebildet.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden im Laufe des Geschäftsjahres mit dem Devisenkassamittelkurs am Tage des Geschäftsvorfalles umgerechnet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Es bestehen aktive latente Steuern aus Verlustvorträgen. Demgegenüber stehen aktive latente Steuern aus Verlustvorträgen. Der Ausweis der von aktiven und passiven latenten Steuern erfolgt gem. § 274 HGB saldiert. Der maßgebliche Steuersatz per 31.12.2023 betrug 30,01%. Von dem Wahlrecht im Sinne des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird Gebrauch gemacht und der Aktivüberhang nicht ausgewiesen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen mit TEUR 1.189 (Vorjahr: TEUR 1.053) auf Lieferungen und Leistungen. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen in Höhe von TEUR 668 (Vorjahr: TEUR 576), davon entfallen TEUR 668 (Vorjahr: TEUR 576) auf Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für fehlende Eingangsrechnungen, Mehrarbeit und Urlaub Personal, Provisionen für Lizenzen und Künstler sowie Gewährleistungen gebildet.

Die Verbindlichkeiten lassen sich entsprechend ihrer Restlaufzeit wie folgt unterteilen:

Restlaufzeit
bis zu einem Jahr von mehr als einem Jahr Summe
EUR EUR EUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 39.684,10 39.684,10
(Vorjahr) (44.803,09) (44.803,09)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 660.755,00 660.755,00
(Vorjahr) (928.684,19) (928.684,19)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.032.261,87 4.032.261,87
(Vorjahr) (2.160.270,49) (890.000,00) (3.050.270,49)
Sonstige Verbindlichkeiten 613.984,54 613.984,54
(Vorjahr) (347.267,80) (347.267,80)
davon aus Steuer 584.904,22 584.904,22
(Vorjahr) (304.605,49) (304.605,49)
Summe 5.346.685,51 5.346.685,51
(Vorjahr) (3.481.025,57) (890.000,00) (4.371.025,57)

In Klammer angegebene Werte betreffen Vorjahreszahlen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 4.032 (Vorjahr: TEUR 3.050) und beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 43) sowie Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 390 (Vorjahr: TEUR 890) und Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pool von TEUR 3.604 (Vorjahr: TEUR 2.117). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum Bilanzstichtag in voller Höhe gegenüber der Gesellschafterin. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestanden zum Stichtag nicht.

4. Gewinn- und Verlustrechnung

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung und Größenordnung handelt es sich mit TEUR 757 um außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände.

5. Sonstige Angaben

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 542 (Vorjahr: TEUR 856). Die Verpflichtungen betreffen mit TEUR 517 Mietverträge (Vorjahr: TEUR 820) und mit TEUR 25 Leasingverträge (Vorjahr: TEUR 36).

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 120 Mitarbeiter (2022: 133 Mitarbeiter), wovon 6 Mitarbeiter (Vorjahr: 6 Mitarbeiter) in leitender Funktion sind.

Das Mutterunternehmen des kleinsten und des größten Konsolidierungskreises der Gesellschaft ist die CEWE Stiftung & Co. KGaA, Meerweg 30-32 in 26133 Oldenburg.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der CEWE Stiftung & Co. KGaA, Oldenburg, einbezogen. Dieser wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:

Dr. Gerd Dussler, operativer und kaufmännischer Geschäftsführer

Dr. Reiner Fageth, Vorstand CEWE Stiftung & Co. KGaA zuständig für die Bereiche Technik, IT, Forschung und Entwicklung

Thomas Mehls, Vorstand CEWE Stiftung & Co. KGaA zuständig für die Bereiche Marketing, Nachhaltigkeit und Neue Geschäftsfelder

Die Gesellschaft nimmt die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Die Gesellschaft hat den Geschäftsführern weder Vorschüsse noch Kredite gewährt.

Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Nachtragsbericht

Die DeinDesign GmbH erhielt von der CEWE Stiftung & Co. KGaA zur Stärkung des Eigenkapitals eine Bareinlage in Höhe von TEUR 6.000 gemäß Gesellschafterbeschluss vom 15. März 2024. Darüber hinaus wurden weitere Finanzierungszusagen im Oktober 2024 getätigt, um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen.

 

Bad Kreuznach, den 28. Oktober 2024

DeinDesign GmbH

Dr. Gerd Dussler

Dr. Reiner Fageth

Thomas Mehls

Entwicklung des Anlagevermögens

in EUR Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 135.253,49 76.183,62 0,00 1.657.660,40 1.869.097,51
2. Geleistete Anzahlungen 1.657.660,40 0,00 0,00 -1.657.660,40 0,00
1.792.913,89 76.183,62 0,00 0,00 1.869.097,51
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.046.111,89 1.139,45 0,00 0,00 1.047.251,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.674.814,52 410.690,25 198.647,45 115.500,00 2.002.357,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.112.059,83 48.719,00 82.093,81 0,00 1.078.685,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 115.500,00 0,00 0,00 -115.500,00 0,00
3.948.486,24 460.548,70 280.741,26 0,00 4.128.293,68
5.741.400,13 536.732,32 280.741,26 0,00 5.997.391,19
in EUR kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 130.899,49 1.018.657,18 0,00 1.149.556,67
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
130.899,49 1.018.657,18 0,00 1.149.556,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 199.860,89 64.243,45 0,00 264.104,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.207.216,52 340.073,25 190.955,45 1.356.334,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 651.442,83 128.578,00 81.136,81 698.884,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.058.520,24 532.894,70 272.092,26 2.319.322,68
2.189.419,73 1.551.551,88 272.092,26 3.468.879,35
in EUR Buchwerte
31.12.2023 Vorjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 719.540,84 4.354,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 1.657.660,40
719.540,84 1.662.014,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 783.147,00 846.251,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 646.023,00 467.598,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 379.801,00 460.617,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 115.500,00
1.808.971,00 1.889.966,00
2.528.511,84 3.551.980,40

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die DeinDesign GmbH hat sich auf optische Produktindividualisierung spezialisiert, mit dem Ziel dem Kunden die Gestaltung von elektronischen Geräten zu ermöglichen. Heute bietet DeinDesign ein Produkt-Portfolio von Cases, Taschen und Designfolien für Handys, Tablets, Notebooks über Webshops und Marktplätze an. Neben der Möglichkeit diese durch den Kunden selbst gestalten zu lassen, bestehen internationale Design-Kooperationen mit Lizenzpartnern aus den Bereichen Fashion, Musik, Entertainment, Sport und vielen weiteren Segmenten. Der Firmensitz sowie Lager- und Produktionsstandort befinden sich in Bad Kreuznach.

DeinDesign vertreibt ihre Produkte insbesondere über den Webshop und Marktplätze. Die Produktrohlinge werden hauptsächlich von asiatischen Zulieferern bezogen und in Bad Kreuznach veredelt.

Wir verwenden zur Steuerung die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz und EBIT. Das EBIT setzt sich wie folgt zusammen:

TEUR TEUR
2023 2022
Rohergebnis 10.869 12.928
- Personalaufwand 5.206 5.507
- Abschreibungen 1.552 438
- Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.986 7.602
= EBIT -2.875 -619

2. Personalentwicklung

Die DeinDesign GmbH beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 120 Mitarbeiter (Vorjahr: 133). Hiervon waren sechs Mitarbeiter in leitender Funktion tätig. Darüber hinaus wurden im Jahr 2023 15 Auszubildende (Vorjahr: 16) und dual Studierende in unterschiedlichen Berufsfeldern ausgebildet. Zudem waren im Jahr 2023 8 Werkstudenten (Vorjahr: 7) tätig. Für das alljährliche Saisongeschäft waren im Jahr 2023 59 Saisonkräfte (Vorjahr: 84) im Einsatz.

3. Marketing

Im Geschäftsjahr 2023 wurden EUR 3,0 Mio. (Vorjahr EUR 3,8 Mio.) an Marketingmaßnahmen auf-gewendet.

Im Jahr 2023 lag der Fokus insbesondere auf der DACH-Region mit der Zielsetzung, die über Suchmaschinemarketing generierten Umsätze durch Fokussierung in einem stabilen ROAS (Return on Advertising Spend) zu halten.

Durch die Einführung des neuen Online-Shops und der damit verbundenen vorübergehenden Möglichkeiten für Gast-Bestellungen ist die statistische Bestandskundenquote vorübergehend gesunken. Nach Abschalten der Gastbestellungen befindet sie sich wieder auf einem stabilen Niveau und stieg von 40,5 % (September-Dezember 2022) auf 42,5 % (September-Dezember 2023).

4. Softwareentwicklung

Die Softwareentwicklung ist als Kernbereich des Unternehmens anzusehen. Dieser Bereich leistet in Zusammenarbeit mit dem Marketing und der Geschäftsführung einen entscheidenden Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und damit zur Erreichung der Unternehmensziele.

Im letzten Berichtszeitraum hat unser Softwareentwicklungsteam bedeutende Fortschritte in mehreren Schlüsselprojekten erzielt. Zum einen der Release unseres neuen Webshops, der 2022 vorangetrieben und 2023 abgeschlossen wurde. Der neue Webshop überzeugt durch ein modernes, responsives Design und verstärkte Sicherheitsmaßnahmen.

Außerdem wurde die Salesforce-Anbindung für den Versand von Transaktionsmails erfolgreich implementiert, was die Effizienz und Zuverlässigkeit unserer Transaktionskommunikation erheblich verbessert hat. Zusätzlich haben wir mit der Integration zur Salesforce Marketing Cloud begonnen, um künftig personalisierte und automatisierte Newsletter versenden zu können.

Des Weiteren haben wir mit der Umstellung auf die neue Amazon Selling Partner API begonnen. Diese Umstellung ist ein strategischer Schritt, um unsere E-Commerce-Prozesse zu modernisieren und zu optimieren. Bereits durchgeführte Tests haben gezeigt, dass die neue API signifikante Leistungsverbesserungen bietet, was uns in Zukunft eine attraktivere Produktpräsentation erlaubt und damit den Kunden ein besseres Einkaufserlebnis bietet.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wie auch im Jahr 2022 wurde der Hauptumsatz mit 81,1% (Vorjahr 77,4%) der Gesellschaft in Deutschland erwirtschaftet. Die Gesamtwirtschaft in Deutschland ist im Jahr 2023 gemessen am Bruttoinlandsprodukt um 0,3% (Vorjahr: +1,8%) gegenüber dem Vorjahr gesunken.

Im Jahr 2023 sanken die Reallöhne von vollzeit-, teilzeit- und geringfügig beschäftigten Arbeitnehmern im produzierenden Gewerbe und im Dienstleistungsbereich gegenüber dem Vorjahr um 0,1%. Die Nominallöhne sind um 6,0%gestiegen; dies war der stärkste Anstieg der Nominallöhne seit dem Jahr 2008. Die relativ starken Steigerungen der Nominallöhne sind insbesondere durch die Zahlungen der Inflationsausgleichsprämie sowie die Erhöhung des Mindestlohnes im Oktober 2022 bedingt. Dass die Reallöhne dennoch lediglich um 0,1% gestiegen sind, liegt an der hohen Inflationsrate, die im Jahr 2023 ungefähr 5,9% betrug.

Nach wie vor ist die DeinDesign GmbH weiterhin von einem starken Marktumfeld gekennzeichnet. Abgesehen von direkten Konkurrenten, welche sich ebenfalls auf die Erstellung von personalisier-baren Handyhüllen spezialisiert haben, wächst insbesondere der Onlineverkauf über die Marktplätze über niedrige Preisstrukturen. Die Anzahl der verkauften Smartphones ist im Jahr 2023, wie auch schon im Jahr 2022, um 3,2% (Vorjahr 11,3%) gesunken.

Insbesondere mit TEMU ist 2023 ein Onlinehändler hinzugekommen, welcher über seine Niedrigpreisstrukturen und sein aggressives Marketing mit 26% massiv an Marktanteilen in Deutschland hinzugewinnt.

Aufgrund der aktuell allgemeinen wirtschaftlichen Situation wird auch für das Jahr 2024 mit einem weiteren Rückgang an verkauften Smartphones gerechnet.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die DeinDesign GmbH analog zu 2022 kein Wachstum erzielen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 ist erneut ein deutlicher Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr um -15,1% (Vorjahr -17,3%) zu verzeichnen.

Das für 2023 geplanten Umsatzwachstum von 11,1% konnte mit -22,9% nicht erreicht werden. Hier-durch konnte auch die Prognose 2023 nicht erfolgreich umgesetzt werden. Entgegen der Prognose für 2023 ist es nicht gelungen, die Conversation Rate zu steigern. Darüber hinaus zeigten sich die internationalen Absatzmärkte volatil. Der Wachstumsrückgang wirkte sich mit 364,9% negativ auf das EBIT aus. Im Vergleich zu der Prognose für 2023 lag das EBIT bei -2.686,7%. Grund hierfür sind die Sonderabschreibungen für immaterielle und materielle Vermögensgegenstände einhergehend mit den rückläufigen Umsatzerlösen.

Für das abgelaufene Wirtschaftsjahr kann jedoch eine stabile Preisentwicklung in Bezug auf die Hauptlieferanten konstatiert werden.

Im Wirtschaftsjahr 2023 wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -3,0 Mio. (Vorjahr Jahresfehlbetrag EUR -0,6 Mio.) erzielt. Der Jahresfehlbetrag ist im Wesentlichen beeinflusst durch die rückläufigen Umsatzerlöse, die nicht im vollen Umfang durch Kosteneinsparungen kompensiert werden konnten sowie die außerplanmäßigen Abschreibungen auf den Webshop in Folge der schlechten Geschäftsaussichten.

Im laufenden Geschäftsjahr 2024 zeichnet sich weiterhin ein rückläufiger Umsatz im Vergleich zum Vorjahr ab, welcher sich ebenfalls negativ im EBIT widerspiegelt.

3. Lage

3.1. Ertragslage

Die äußeren Einflüsse wie die Inflation, das starke Marktumfeld sowie Online-Händler TEMU hatten im Jahr 2023 einen stark negativen Einfluss auf die Ertragslage von DeinDesign.

Darüber hinaus ergaben sich nach dem Release des neuen Webshops 2023 technische Schwierigkeiten, welche auch noch heute vorhanden sind, so dass keine optimale User-Journey sichergestellt ist.

Einen weiteren negativen Einfluss auf das EBIT 2023 hatte die sukzessive Steigerung der Google Ads-Kosten. Diese sukzessive Steigerung der Google Ads-Kosten führt sich auch 2024 fort.

Der Umsatzrückgang spiegelt sich insbesondere in dem größten Verkaufskanal Webshop (-24,9%) wider. Aber auch die Verkaufskanäle Fulfillment (-1,4%) und Partnershops (-12,8%) blieben leicht hinter den Erwartungen zurück. Lediglich der Verkaufskanal Marktplätze konnte mit 3,3% gegen-über Vorjahr ein leichtes Wachstum verzeichnen.

Die Materialaufwandsquote ist im Jahr 2023 um 1,0 Prozentpunkte (Vorjahr 1,5 Prozentpunkte) gestiegen. Der Anstieg ist insbesondere auf die gestiegenen Beschaffungspreise, insbesondere Zoll- und Frachtkosten zurückzuführen.

Die Aufwendungen der Personalkosten sind im Jahr 2023 um 5,5% gesunken. Der Personalkostenreduzierung im Vergleich zum Vorjahr ist sowohl auf die Reduzierung von Saisonkräften zum Jahresende als auch auf Personalkostenreduktion durch die ausbleibende Nachbesetzung von vakanten Stellen zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind trotz Inflation um 8,1% auf EUR 7,0 Mio. gesunken. Die größten Einzelposten sind wie im Vorjahr die Marketingkosten EUR 3,0 Mio. (Vorjahr: 3,8 Mio.) und die Logistikkosten EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: 1,0 Mio.). Die Hauptkosteneinsparung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit EUR 0,8 Mio. in den Marketingkosten. Als Hauptgrund ist hier zu erwähnen, dass man aufgrund von unterdurchschnittlichen ROAS die Marketingausgaben reduziert hat.

Die Abschreibungen sind im Jahr 2023 deutlich um 254,4% angestiegen. Hauptkostentreiber hierbei war eine Sonderabschreibung auf immaterielle Wirtschaftsgüter. Aufgrund der fehlenden Performance des Webshops in Verbindung mit dem nicht unwesentlichen Umsatzrückgang wurde der Webshop aufgrund fehlender Werthaltigkeit zum Jahresende um 0,8 Mio. abgeschrieben.

Die EBIT-Marge der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 auf -20,6% gegenüber Vorjahr -3,8% gesunken.

3.2. Finanzlage

Die DeinDesign GmbH hatte zum Bilanzstichtag Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 4,0 Mio. (Vorjahr: 3,1 Mio.). Diese sind mit einer kurzfristigen Laufzeit ausgestattet.

Trotz der negativen Cash-Entwicklung war die Liquidität durch die bestehende Cashpool-Vereinbarung zu jeder Zeit sichergestellt.

Im Jahr 2023 hat die DeinDesign GmbH 0,5 Mio. an Investitionen getätigt. Die wurden hauptsächlich mit 0,5 Mio. in Sachanlagen investiert.

3.3. Vermögenslage

Der Wert des Anlagevermögens reduzierte sich im Jahr 2023 um EUR 1,0 Mio. EUR auf 2,5 Mio. (Vorjahr: EUR 3,6 Mio.). Die Reduzierung des Anlagevermögens liegt insbesondere an der Sonder-abschreibung für den Webshop zum Jahresende in Höhe von EUR 0,7 Mio. Die geleisteten Anzahlungen für den Webshop in 2022 in Höhe von EUR 1,7 Mio. wurden mit dem GoLive des Webshops im April 2023 in voller Höhe aktiviert.

Der Rückgang des Vorratsvermögens um EUR 0,7 Mio. ist insbesondere auf die Anpassung des Mindestbestands im Verhältnis zur Umsatzentwicklung zurückzuführen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind analog zu der Umsatzentwicklung rückläufig. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind im Vergleich zu 2022 fast unverändert und weisen eine stichtagsbedingte Steigerung EUR 0,1 Mio. gegenüber Vorjahr aus.

Das Eigenkapital reduzierte sich aufgrund des Verlustes des Geschäftsjahres 2023 von EUR 2,8 Mio. auf EUR -0,2 Mio. Um das negative Eigenkapital zu decken, erhielt die Unternehmung von der CE-WE Stiftung & Co. KGaA zur Stärkung des Eigenkapitals eine Bareinlage in Höhe von EUR 6,0 Mio. gemäß Gesellschafterbeschluss vom 15. März 2024.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich stichtagsbedingt reduziert. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind durch die Inanspruchnahme des Cash-pooling um EUR 0,9 Mio. auf EUR 4,0 Mio. gestiegen. Zum Abschlussstichtag bestanden offene, nicht ausgenutzte Kreditlinien aus dem Cashpooling von EUR 0,7 Mio. Die Summe der Verbindlichkeiten sind gegenüber 2022 um EUR 1,0 Mio. auf 5,3 Mio. erhöht.

Die Bilanzsumme im Jahr 2023 minderte sich um EUR 1,9 Mio. auf EUR 6,0 Mio. (Vorjahr: EUR 7,9 Mio.).

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 plant die DeinDesign GmbH einen Umsatz von EUR 15,1 Mio. Dies entspricht einem deutlichen Wachstum von 8,7% gegenüber dem Vorjahr. Das EBIT ist dabei mit EUR -0,6 Mio. geplant. Der Haupttreiber der positiven Geschäftsentwicklung, nach Sicherstellung der technischen Schwierigkeiten, soll im neuen Webshop liegen, von dem man sich insbesondere eine Steigerung der Conversion-Rate erhofft. Der Fokus im Jahr 2024 liegt hierbei insbesondere auf dem Ausbau von Deutschland, Österreich und der Schweiz. Darüber hinaus möchte man den französischen Markt wieder stabilisieren. Durch den Aufbau einer neuen Kooperation wird die DeinDesign GmbH stärker im Point of Sale vertreten sein. Hierzu befindet man sich aktuell bereits in einer Testphase und es ist davon auszugehen, dass die Verträge hierzu zeitnah unterschrieben werden. Bereits die ersten Monate im Jahr 2024 zeigen auf, dass die DeinDesign GmbH die angestrebten Umsatz- und EBIT-Steigerungen nicht erreichen wird. Ein überarbeiteter Unternehmensplan ergibt für das Jahr 2024 einen Verlust von EUR -0,8 Mio. (Best Case) und EUR -1,5 Mio. (Worst Case).

2. Risiko- und Chancenbericht

2.1. Risiken

Das Risikomanagement der DeinDesign GmbH gliedert sich in die Betrachtung operativer und strategischer Risiken mit dem besonderen Schwerpunkt IT-Sicherheit. Als Tochterunternehmen der CEWE Stiftung & Co. KGaA ist die DeinDesign GmbH in das Risikomanagement des Konzerns eingebunden.

Operative Risiken:

Wesentlichen Einfluss auf den laufenden Geschäftsbetrieb der DeinDesign GmbH hat neben der allgemeinen Konjuktur- und Preisentwicklung insbesondere die Performance des in 2023 aktivierten neuen Webshops sowie die Entwicklung auf dem Arbeitnehmermarkt. Dem strategischen Risiko des Ausfalls wichtiger Lieferanten begegnet die DeinDesign GmbH durch eine Multi-Sourcing-Strategie. Ein weiteres Risiko besteht durch den Aufall bzw. die Unterbrechung von Vertriebsplattformen. Das Risikomanagement der DeinDesign GmbH sieht vor, dass durch geeignete organisatorische Maßnahmen die Funktion der jeweiligen Vertriebsplattform sichergestellt ist.

IT-Sicherheit

Als separate Aspekte des Risikomanagements betrachtet die DeinDesign GmbH die Themen IT- Sicherheit und -Verfügbarkeit mit besonderer Sorgfalt.

Die Schwerpunkte liegen dabei in der Hochverfügbarkeit und Redundanz der IT-Systeme für den Webshop und die Produktion sowie durch die Einführung der DSGVO auch sehr stark auf den Themen Datenschutz- und Datensicherheit.

Finanzinstrumente

Risiken hinsichtlich von Finanzinstrumenten bestehen insbesondere im Management der Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfallen auf unsere Kunden, die in der Regel über Vorkasse bezahlen oder deren Forderungen über die Zahlungsabwickler gegen Ausfall versichert sind. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber den CEWE-Konzerngesellschaften. Diese werden in das Cashpooling des Konzerns einbezogen. Das Ausfallrisiko für die Forderungen wird insgesamt als gering angesehen.

Verbindlichkeiten werden im Rahmen des zentralen Liquiditätsmanagements beglichen. Eine Absicherung von auf Fremdwährungen lautenden Verbindlichkeiten erfolgt nicht. Das Risiko von Währungskursschwankungen wird als gering angesehen.

2.2. Chancen

Sowohl die Personalisierung von Produkten als auch das Lizenzgeschäft von angesagten Produkten ist nach wie vor ein Trend unserer Gesellschaft. Dies wird aktuell noch ergänzt durch die Vermarktung der protektiven Eigenschaften unserer Produkte, welche eine immer wichtigere Rolle bei den Kunden spielt. Die DeinDesign GmbH kann mit dem angebotenen Produktportfolio alle Segmente bedienen und hat gute Möglichkeiten, die zukünftige Entwicklung positiv zu gestalten. Weitere Chancen ergeben sich durch die Anbindung einer Middleware, um weitere den Vertriebskanal Marktplätze auszubauen als auch durch Kooperationen, mit welchen DeinDesign im Point of Sale stärker vertreten sein möchte. Zudem sehen wir in der Vermarktung von nachhaltigen Produkten einen Vertriebsmöglichkeit, die unsere Kunden in Zukunft vermehrt nachfragen werden.

 

Bad Kreuznach, 28. Oktober 2024

DeinDesign GmbH

Geschäftsführung

gez. Dr. Gerd Dussler

gez. Dr. Reiner Fageth

gez. Thomas Mehls

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DeinDesign GmbH, Bad Kreuznach

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der DeinDesign GmbH, Bad Kreuznach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DeinDesign GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 30. Oktober 2024

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