Purgatec Geschäftsführung GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Dr. Biller seit 4.6.2021 | Prokura |
Sascha Nuhanovic seit 17.2.2021 | Prokura |
Michael Aupke seit 3.5.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Budich International GmbHHiddenhausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Budich International GmbH, Dieselstraße 10, 32120, HiddenhausenI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Budich International GmbH ist ein Unternehmen der Budich-Unternehmensgruppe. Wir sind in der Herstellung, Abfüllung und im Vertrieb von Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln sowie Desinfektionsmitteln und Raumlufterfrischern und -entfeuchtern tätig. Dabei handelt es sich um Flüssigkeiten, Pulver und zu Tabs verpresste Pulvermischungen, Gele und Extrudate. Zu unseren Kunden zählen bedeutende Lebensmittel-Einzelhandelsketten, Drogeriemärkte, Discounter sowie große Markenhersteller, für die wir unsere Produkte herstellen. Des Weiteren werden Produkte für die zur Budich Unternehmensgruppe gehörenden Vertriebsgesellschaften Kleen Purgatis GmbH und Purgatec GmbH & Co. KG gefertigt. Die Budich International GmbH lässt innerhalb der Gruppe an den Standorten in Hiddenhausen und der Lutherstadt Wittenberg fertigen. Hauptmärkte sind Deutschland und das benachbarte europäische Ausland. 2. Forschung und Entwicklung Ziel der Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist die stetige Produktverbesserung sowie das Setzen neuer Standards. Die Aktivitäten basieren auf der Verbesserung bereits vorhandener sowie der Entwicklung neuer Produkte und Fertigungsverfahren und der Erforschung innovativer Technologien. Zur Verfolgung dieses Zwecks wird eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung an beiden Standorten unterhalten. In dem Bereich sind 25 Mitarbeiter beschäftigt, die für die Verbesserung und Erweiterung des Produktsortiments zuständig sind. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die allgemeine Wirtschaftsleistung hat in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 Prozent abgenommen. Das geht aus dem Jahreswirtschaftsbericht 2024 hervor, der dem Bundestag als Unterrichtung vorliegt. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,2 Prozent erwartet. Das ist weniger, als in der Herbstprojektion des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz angenommen worden war. Die deutsche Wirtschaft ist gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in ihrer Entwicklung beeinträchtigt, heißt es weiter in dem Papier. Mit Ausblick auf das laufende Jahr sei ausgehend von den Entwicklungen des vergangenen Jahres von einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage auf niedrigem Niveau auszugehen. Die Inflation ist im letzten Jahr deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 Prozent. Für das laufende Jahr wird mit einem Rückgang auf 2,8 Prozent gerechnet.1 Grundsätzlich stagniert die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023, nachdem sie sich bis in den Spätsommer noch von den Auswirkungen der vielfältigen Krisen erholte. Zwar verlieren die Angebotsschocks, die die Produktionskapazitäten als Folge der Corona- und Energiekrise spürbar einschränkten, allmählich an Bedeutung. Allerdings schwächt sich seit dem Herbst zunehmend die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen ab. Zum einen dämpft die verhaltene Entwicklung der globalen Konjunktur das deutsche Exportgeschäft. Zum anderen belasten die hohen Inflationsraten die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Kaufkraft und erheblich gestiegene Finanzierungskosten.2 Die Chemieindustrie zählt zu den bedeutendsten Vorleistungs- und Zulieferbranchen weltweit. In der Herstellung von Wasch-, Putz- und Reinigungsmitteln arbeiten in Deutschland zurzeit ca. 22.000 Beschäftigte in 130 Betrieben. Insgesamt erwirtschaften diese Unternehmen im Jahr 2023 ca. 9 Mrd. € Umsatz.3 Der Chemie-Standort Deutschland steht vor großen Herausforderungen. Die Disruptionen im betrieblichen Umfeld verstärken sich und die Welt strebt nach immer mehr Nachhaltigkeit. Gab es früher lineare Lieferbeziehungen, muss heute und morgen in vielschichtigen ökonomischen Netzwerken gedacht werden. Vorschriften, gesetzliche Verordnungen und die stetig wachsende Anzahl an internen und externen Audits werden immer komplexer. All das hat Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit der Unternehmen. Es müssen agile Strukturen geschaffen werden, die Antworten auf die Herausforderungen liefern. Stichworte wie Abfallvermeidung, CO 2 -Reduzierung, innovative Produkte, digitale Sicherheit und Recycling werden immer wichtiger.4 Ungeachtet dessen setzten sich die Trends zu Convenience Produkten fort. In diesem Zusammenhang haben wir Marktlösungen gefunden, die auf dieses Thema setzen und zukünftig Umsatzpotentiale bieten. 1) Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2023 des deutschen Bundestages 2) Quelle: IFO Konjunkturprognose 3) Quelle: Statisa vom 22.2.2024 4) Quelle: Studie Deloitte, Chemie 4.0 2. Geschäftsverlauf Die Umsätze haben wir im Jahr 2023 im Vergleich zum Budget um 2,1 % unterschritten. Allerdings war die Materialaufwandsquote geringer als geplant, so dass wir ein höheres Rohergebnis erzielen konnten. Das gesetzte EBIT-Ziel für 2023 haben wir übertroffen. Bis auf zwei Monate konnten wir alle Monate mit einem Überschuss abschließen. Unsere Investitionstätigkeiten in die Unternehmensgruppe zur Produktivitätssteigerung, Automatisierung und Digitalisierung in der Produktion und Verwaltung wurden auch im Jahr 2023 an beiden Standorten fortgesetzt. In Hiddenhausen haben wir Investitionen in eine Großanlage getätigt, in Wittenberg haben wir die Produktion optimiert und weitere bauliche Tätigkeiten ausgeführt. Trotz der gesamtwirtschaftlich herausfordernden Rahmenbedingungen sind unsere Auftragsbücher für 2024 gut gefüllt. Die Nachfrage nach unseren Produkten ist hoch. Darüber hinaus haben wir zusätzliche Produktionskapazitäten, die ein weiteres Wachstum möglich machen. Unsere Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 2023 im Durchschnitt 105. Wir konnten erneut den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften nicht vollständig decken. Aufgrund der schlechten Verfügbarkeit an Fachkräften wurden daher zum Teil Leiharbeiter beschäftigt. Vakanzen konnten häufig erst zeitverzögert nachbesetzt werden. Wir nehmen weiterhin unsere Verantwortung als regionaler Arbeitgeber wahr und beschäftigen mittlerweile durchschnittlich 11 Auszubildende in Produktion und Verwaltung. Die Geschäftsleitung ist mit dem Geschäftsverlauf sehr zufrieden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. Wir profitieren von Kosteneinsparungen der Vergangenheit, Vermeidung von Verschwendung und von der auf Deckung der Gesamtkosten ausgelegten Angebotskalkulation. a) Ertragslage Unsere Ertragssituation lässt sich im Vergleich zum Vorjahr in nachstehenden Zahlen zusammenfassen:
Durch die verbesserte Materialaufwandsquote konnte der Rohertrag trotz der um 533 T€ gesunkenen Gesamtleistung um 4.264 T€ verbessert werden. Das ist der Hauptgrund für ein um 1.853 T€ verbessertes EBITDA im Vergleich zum Vorjahr. Die anderen betrieblichen Erträge konnten von 123 T€ auf 278 T€ mehr als verdoppelt werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen aufgrund diverser Kostensteigerungen prozentual von 13,3 % auf 17,2 %. Durch geringere Zinskosten und erzielte Zinserträge verringerte sich das negative Finanzergebnis um 71 T€. Mit dem Jahresüberschuss in Höhe von 1.496 T€ sind wir sehr zufrieden. b) Finanzlage Unsere Liquiditätslage und Kapitalstruktur haben sich im Vergleich zum Vorjahr weiter verbessert. Für laufende Investitionen zur regelmäßigen Erneuerung unserer Betriebs- und Geschäftsausstattung wurde Eigenkapital verwendet oder unsere Leasing- oder Finanzpartner beauftragt. Unsere Zahlungsverpflichtungen stellen wir seit je her im Konzernverbund sicher. Im Jahr 2023 disponieren wir sicher innerhalb unserer Linien bzw. zumeist aus positivem Bankguthaben.
c) Vermögenslage
Unsere Bilanzsumme beträgt 20.832 T€ und ist damit 4.170 T€ niedriger als die des Vorjahres. Auf der Aktivseite haben sich die Bilanzrelationen dahingehend verändert, dass das langfristige Vermögen 37,4 % und das kurzfristige Vermögen 62,6 % beträgt. Auf der Passivseite macht das Eigenkapital mit 10.489 T€ rd. 50,4 % der Bilanzsumme nach 36,0 % zum 31. Dezember 2022 aus. Wir konnten das Fremdkapital mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr um 502 T€ auf nunmehr 1.076 T€ abbauen. Auch das mittel- und kurzfristig verfügbare Kapital konnte um 5.164 T€ auf nunmehr 9.267 T€ abgebaut werden. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren ziehen wir für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzentwicklung, Umsatzrendite, Materialaufwandsquote sowie EBITDA und EBIT heran. Diese Kennzahlen lagen - wie aus unseren Ausführungen zur Ertragslage ersichtlich - über den entsprechenden Zahlen des Vorjahres. Unsere für 2023 erstellten Planungen hierzu konnten aufgrund der gesunkenen Materialeinsatzquote übertroffen werden. Sowohl die Gesamtleistung als auch das Jahresergebnis lagen über den Planwerten. Darüber hinaus ist es uns als nichtfinanzieller Leistungsindikator wichtig, als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an uns zu binden sowie den Kundennutzen durch unser Produktangebot nachhaltig zu steigern. Ein vorhandenes Umweltbewusstsein, weit über die aktuelle Nachhaltigkeitsdiskussion hinaus, leben wir seit geraumer Zeit. Verankert in den Unternehmenszielen setzen wir uns ein für Abfallvermeidung, Ressourcenschonung und innovative Lösungen für Produkte und Verpackungen. Wir sind der festen Überzeugung, dass ein bewusster Umgang mit Ressourcen zukünftig noch viel wichtiger werden wird. Dies berücksichtigen wir in unseren Forschungen und Entwicklungen und setzen bereits seit Jahren auf interdisziplinäre Projekte mit Kunden und Lieferanten in diesem Kontext. 5. Gesamtaussage Die Lage des Unternehmens ist in Bezug auf die gesamtwirtschaftliche Entwicklung gut, gerade vor dem Hintergrund der weltweiten Auseinandersetzungen, der Zinssituation und der anhaltenden Inflationstendenz. III. Prognosebericht Die Budich International GmbH hat im ersten Quartal des Jahres 2024 die Gesamtleistung gegenüber dem Budget um 16,3 % steigern können. Der Materialaufwand überstieg das Budget-Niveau um 9,7 %. Die Personalaufwendungen lagen 3,2 % über dem Budget. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen annähernd auf dem Budget-Niveau. Wir konnten das EBIT in diesem Zeitraum auf 910 T€ ausbauen und übertreffen damit unser Budgetziel. Insgesamt planen wir für 2024 eine leichte Umsatzsteigerung bei einem leicht verbesserten EBIT im Vergleich zu 2023. Nach aktuellem Stand können wir davon ausgehen, dass wir das Budget-Ziel im Jahr 2024 erreichen werden. Dies unter der Prämisse, dass wir nicht mit außergewöhnlichen, nicht in unserem Beeinflussungsbereich liegenden Krisen konfrontiert werden. Die Ertragslage wird sich also, gemessen an den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzrendite, EBITDA und EBIT, nach unserer Einschätzung weiter verbessern. Die allgemeinen Kostensteigerungen, die derzeit hohe Inflation und das steigende Zinsniveau, können hier jedoch negativen Einfluss ausüben, sodass unsere Planung daraus negativ beeinflusst werden könnte. Wir besetzen weiterhin offene Stellen nach und bedienen uns hier am primären und sekundären Arbeitsmarkt. Fachkräftemangel erschwert uns jede Vakanz schnell zu besetzen. Wir setzen weiterhin auf unsere Innovationskraft und investieren nachhaltig in Forschung und Entwicklung. Alternativer Rohstoffeinsatz, Vermeidung von Verschwendung und Abfall sowie nachhaltige Produktkonzepte werden zukünftig immer wichtiger für uns. IV. Chancen- und Risikobericht Unsere Produktentwicklungen konnten erneut einem breiten Publikum im Rahmen von diversen Messen präsentiert werden. Die Resonanz war gut. Uns erschließt sich hier ein erhebliches Umsatzpotential in den nächsten Jahren. Wir haben spannende Kundenprojekte in der Bearbeitung, die insbesondere unsere ganzheitliche Betreuung von der Entwicklung bis zur Produktion des Produktes schätzen. Die Situation auf den Rohstoffmärkten entspannt sich merklich. Die Verfügbarkeit stellt aktuell keinen Engpass mehr dar, so dass die Abhängigkeit von den Lieferanten keinen negativen Einfluss auf unsere Produktion hat. Aktuell gehen wir davon aus, dass wir unsere Planungen für das Jahr 2024 in Bezug auf Umsatz und Ertrag übertreffen können. Die weiterhin erhöhte Inflation hat jedoch auch Einflüsse auf die anstehenden Lohnabschlüsse. Maßvolle Anpassungen haben wir bereits im Plan berücksichtigt. Unsere Investitionen für 2024 sind allesamt durchfinanziert. Viele Investitionen beschreiten wir aus Eigenmitteln. Wir verfügen über ausreichende Produktionskapazitäten. Investitionen in die Anlagetechnik können zu weiteren Produktivitätszuwächsen führen. Zudem digitalisieren wir unsere Geschäftsprozesse in vielen Bereichen weiter. Die Weltwirtschaft, die kriegerischen Auseinandersetzungen und die globalen Unsicherheiten in Bezug auf Politik und Gesellschaft und dessen Folgewirkungen tangieren uns bisher nur indirekt. Direkt spüren wir die Folgewirkungen wie Inflation, Unsicherheit, Energiebeschaffungsunsicherheit, das erhöhte Zinsniveau und den allgemeinen Preisdruck. Indirekte wirtschaftliche und finanzwirtschaftliche Konsequenzen treffen uns wie jedes andere Unternehmen auch. Die Inflation, die im Jahr 2023 extrem gestiegen ist, flacht in 2024 ab. Wir sehen sie weiter über dem von der EZB und der EU gewünschten Niveau, wir haben sie jedoch planerisch berücksichtigt. Der Energiemarkt hat sich auf dem aktuellen Niveau gefestigt. Wir planen weiter Energie zu sparen, in Photovoltaik zu investieren, sehen als nicht energieintensiver Betrieb aber keinen geschäftsschädigenden Einfluss. Die Zentralbanken werden zur Eindämmung der Inflation vermutlich keine weiteren, wesentlichen Anpassungen des Leitzinses vornehmen, gerade auch vor dem Hintergrund der in den USA stattfindenden Wahlen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die Absicherung und Vorfinanzierung einzelner Forderungen erfolgen zum Teil über eine Factoring Bank. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft von Zeit zu Zeit über Kreditlinien verschiedener Banken und Factoring-Vereinbarungen, disponiert jedoch überwiegend im Haben. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik auf Konzernebene. Soweit bei finanziellen Vermögensarten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Ein Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird an ein Factoring-Unternehmen verkauft. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Hiddenhausen, 24. Mai 2024 Die Geschäftsführung gez. Michael Aupke BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Budich International GmbH, Dieselstraße 10, 32120, HiddenhausenI. Allgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet: Budich International GmbH. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte unter HRB 6520 beim Amtsgericht Bad Oeynhausen. Der Sitz der Gesellschaft ist in Hiddenhausen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des BilRUG sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf betriebliche Erfahrungen abgestellt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wird auf betriebliche Erfahrungen abgestellt. Bewegliche Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten von bis zu EUR 250,00) werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten zwischen EUR 250,01 und EUR 1.000,00 wurden bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 jeweils in einen Sammelposten eingestellt und in Anlehnung an die steuerliche Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG im Rahmen eines so genannten Poolingverfahrens linear über 5 Jahre abgeschrieben. Seit Beginn des Geschäftsjahres 2023 werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um erforderliche Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag, angesetzt. Soweit die Gründe für in Vorjahren vorgenommene Abschreibungen weggefallen sind, erfolgen entsprechende Zuschreibungen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu einem niedrigeren Teilwert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Durchschnittspreisen. Soweit erforderlich werden Abschreibungen für Bestandsrisiken vorgenommen. Die unfertigen Erzeugnisse und Fertigerzeugnisse sind mit den Herstellungskosten auf Basis der betrieblichen Kalkulation bewertet. Von dem Wahlrecht der Aktivierung von allgemeinen Verwaltungskosten wird Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. In den Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Verbindlichkeiten werden mit ihren Nennbeträgen oder den höheren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagengitter dargestellt.
Unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 20.938,72 (Vorjahr: EUR 518.564,13) ausgewiesen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 8.852,93) und gegen sonstige verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 1.219.893,52 (Vorjahr: EUR 6.636.554,41) enthalten. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben, die für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag Aufwendungen darstellen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Garantieverpflichtungen, Resturlaubsansprüche von Arbeitnehmern, sonstige Personalkosten sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten (Restlaufzeiten und Besicherungen) im folgenden Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 1.578.276,38 (Vorjahr: EUR 4.265.809,73) durch Grundpfandrechte, selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften sowie die Sicherungsübereignung der finanzierten Gegenstände gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit Eigentumsvorbehalten behaftet. Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 153.384,00 (Vorjahr: EUR 0,00) ausgewiesen. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 49.575,18) ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 36.609,76 (Vorjahr: EUR 37.178,05) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 1.542,23 (Vorjahr: EUR 3.566,12) IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde im Berichtsjahr nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten wie folgt: Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 73.074 (Vorjahr: TEUR 72.865) betreffen nahezu ausschließlich Produkte aus Eigenfertigung. Die Erlöse wurden in Höhe von TEUR 63.404 (Vorjahr: TEUR 64.212) im Inland und in Höhe von TEUR 9.670 (Vorjahr: TEUR 8.653) außerhalb von Deutschland erzielt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.275,55 (Vorjahr: EUR 8,00) enthalten. Die Abschreibungen auf das Sachanlagevermögen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen auf Gebäude in Höhe von EUR 33.375,50 (Vorjahr: EUR 0,00). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,28 (Vorjahr: EUR 1.878,66) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen vollständig auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. V. Sonstige Angaben Geschäftsführer der GmbH ist: Herr Michael Aupke, Dormagen, CEO. Herr Michael Aupke ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Die Berichtsgesellschaft ist an folgenden Unternehmen beteiligt:
Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung des Berichtsunternehmens aufgrund von Bürgschaftsübernahmen in Höhe von TEUR 1.438 (Vorjahr: TEUR 1.525). Es handelt sich ausschließlich um Verpflichtungen für Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Budich-Gruppe derzeit nicht zu rechnen. Die Budich International GmbH haftet für Verbindlichkeiten der Budich Produktion und Contracting GmbH sowie der Meinrad Budich Verwaltung GmbH & Co. KG aus Mietkauf- und Leasingverträgen gegenüber Finanzinstituten in Höhe von TEUR 615 (Vorjahr: TEUR 1.328). Seit jeher werden Teile unserer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an eine Factoring Gesellschaft verkauft, um die Zinsbelastung bei gleichzeitigem Ausschluss des Forderungsausfallrisikos zu reduzieren. Es handelt sich dabei überwiegend um das sogenannte stille Factoring. Dabei liegt das Ausfallrisiko bei der Factoring-Bank. Die Berichtsgesellschaft hat im Rahmen des gewöhnlichen Geschäftsbetriebs diverse Miet-, Leasing- und Pachtverträge abgeschlossen. Die hieraus resultierenden Zahlungsverpflichtungen sind in den nachfolgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen im Sinne des § 285 Nr. 3a HGB enthalten:
Im Berichtsjahr 2023 wurden durchschnittlich 105 (Vorjahr: 105) Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer, Aushilfen und Auszubildende), davon 57 Arbeiter und 48 Angestellte, beschäftigt. Die Angabe des Abschlussprüferhonorars kann entfallen, da das Abschlussprüferhonorar im Konzernabschluss (insgesamt) angegeben wird. Die Berichtsgesellschaft ist in den Konzernabschluss der im Handelsregister des Amtsgerichtes Bad Oeynhausen unter HRA 5482 eingetragenen Meinrad Budich Verwaltung GmbH & Co. KG, Hiddenhausen, der zugleich den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen darstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. VI. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hiddenhausen, 7. Mai 2024 gez. Michael Aupke sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Budich International GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Budich International GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Budich International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, 17. Juni 2024 HRP
GmbH
gez. Köhn, Wirtschaftsprüfer |
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