SoLe eG
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hanno Felix Schröder seit 19.5.2021 | Vorstandsmitglied |
Malte Jannis Heynisch seit 19.5.2021 | Vorstandsmitglied |
Ada Caecilie Böhnisch seit 19.5.2021 | Vorstandsmitglied |
Thilo Frederik Reinold seit 19.5.2021 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VR-Bank Rur-Wurm eGGeilenkirchen-ImmendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.20143. AnhangA. Allgemeine Angaben • Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden • Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem Auszahlungsbetrag - sofern Zinscharakter vorliegt - passiv ausgewiesen wurde. Dieser Unterschiedsbetrag wird grundsätzlich planmäßig, und zwar zeitanteilig aufgelöst. Die bei den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken sind durch Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen in ausreichendem Umfang gedeckt. Für latente Kreditrisiken bestehen Pauschalwertberichtigungen. Die Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, sowie andere nicht festverzinsliche Wertpapiere haben wir ausnahmslos wie Umlaufvermögen behandelt. Sie wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Dabei wurden die von den "Wertpapiermitteilungen" (WM-Datenservice) zur Verfügung gestellten Jahresschlusskurse herangezogen. Im Bestand befinden sich auch Papiere mit Schuldnerkündigungsrechten. Diese enthalten lediglich ein Zinsänderungs- und Emittentenrisiko und wurden daher als einheitliche Vermögensgegenstände bilanziert und bewertet. Strukturierte Finanzinstrumente, die aufgrund des eingebetteten Derivats im Vergleich zum Basisinstrument wesentlich erhöhte oder zusätzliche (andersartige) Risiken oder Chancen aufweisen, werden in ihre Komponeten zerlegt und einzeln nach den für diese geltenden Vorschriften bilanziert und bewertet. Die getrennte Bilanzierung erfolgt insbesondere, wenn ein eingebettetes Derivat bedingte oder unbedingte Abnahmeverpflichtungen für weitere Finanzinstrumente zu festgelegten Konditionen vorsieht, sodass die Möglichkeit besteht, dass die Abnahme der weiteren Finanzinstrumente nicht zum künftigen beizulegenden Zeitwert erfolgt. Die Anschaffungskosten der getrennt bilanzierten Einzelkomponenten ergeben sich aus der Aufteilung der (gesamten) Anschaffungskosten des strukturierten Finanzinstrumentes im Verhältnis der beizulegenden Zeitwerte der Einzelkomponenten. Sofern der beizulegende Zeitwert des eingebetteten Derivats nicht separat ermittelt werden kann, ergibt sich sein Wert als Differenz aus dem beizulegenden Zeitwert des strukturierten Finanzinstruments insgesamt und dem beizulegenden Zeitwert des Basisinstruments. Die zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos im Bankbuch (Aktiv-/Passiv-Steuerung) abgeschlossenen derivativen Geschäfte werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und von dem positiven Überschuss die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31.12.2014 war keine Rückstellung zu bilden. Geschäftsguthaben bei Genossenschaften und Beteiligungen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. Die Anschaffungskosten der Beteiligungen an der WGZ Beteiligungs GmbH & Co. KG wurden im Wesentlichen nach Tauschgrundsätzen mit Gewinnrealisierung ermittelt. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgte zu den Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientieren. Auf Gebäude und bewegliches Sachanlagevermögen wurden lineare Abschreibungen verrechnet. Die Abschreibungen der Zugänge wurden pro rata temporis berechnet. Angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter wurden in voller Höhe als Aufwand erfasst bzw. abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 150,00 bzw. EUR 410,00 nicht überstiegen. Aktive latente Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HBG nicht aktiviert. Passivische Steuerlatenzen bestehen nicht (vgl. Erläuterung im Abschnitt D.). Der gemäß § 37 Abs. 5 KStG mit Ablauf des 31. Dezember 2006 entstandene Anspruch auf Auszahlung des Körperschaftssteuerguthabens, der in den sonstigen Vermögensgegenständen enthalten ist, wurde mit dem Barwert bewertet. Der Diskontierung wurde ein fristadäquater, risikofreier Zinssatz zugrunde gelegt. Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte grundsätzlich zu dem jeweiligen Erfüllungsbetrag. Soweit der Erfüllungsbetrag höher als der Ausgabebetrag ist, wurde der Unterschiedsbetrag in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten aufgenommen; er wird planmäßig getilgt. Die abgezinsten Verbindlichkeiten wurden mit dem Barwert ausgewiesen. Der Belastung aus Einlagen mit steigender Verzinsung und aus Zuschlägen sowie sonstigen über den Basiszins hinausgehenden Vorteilen für Einlagen wurde durch Rückstellungsbildung in angemessenem Umfang Rechnung getragen. Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2005 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde, die unter Anwendung der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit einem Zinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung mit 4,58 % abgezinst wurden. Es wurde eine Rentendynamik in Höhe von 1,5 % zugrunde gelegt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern wurden unter Verwendung der vorhandenen Rückstellungen an den R+V Pensionsfonds übertragen. Verpflichtungen aus Pensionsanwartschaften werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Der bei der Abzinsung der Rückstellungen für Altersteilzeit angewendete Zinssatz von 2,96 % wurde gemäß IDW RS HFA 30 (Rz. 57) abhängig von der durchschnittlichen Restlaufzeit der Altersteilzeitvereinbarung ermittelt. Es wurde ein Gehaltstrend in Höhe von 2,00 % zugrunde gelegt. Im übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet. Aufgrund besonderer Deckung wurden sowohl die Aufwendungen als auch Erträge aus der Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt (jeweils < TEUR 1). A. Entwicklung des Anlagevermögens 2014
B. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz • In den Forderungen an Kreditinstitute sind EUR 1.910.291,53 Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten. • Für die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen gelten die folgenden Restlaufzeiten (ohne Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen):
* ohne Guthaben aus Bausparverträgen In den Forderungen an Kunden sind EUR 3.874.496,74 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten. • Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren (A 5) werden im Geschäftsjahr 2015 EUR 8.960.252,99 (ohne Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen) fällig. • In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
• In folgenden Posten sind enthalten:
• Die in der Bilanz ausgewiesenen Treuhandgeschäfte betreffen ausschließlich Treuhandkredite. • Im Aktivposten 12 (Sachanlagen) sind enthalten:
• Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (A 14) sind EUR 12.833,79 Disagiobeträge aus aufgenommenen Verbindlichkeiten (Vorjahr EUR 18.668,31) enthalten. • In den Posten und Unterposten der Aktivseite sind nachrangige Vermögensgegenstände enthalten:
• Die Vermögensgegenstände enthalten Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 68,72. • In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 12.013.526,06 Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten. • Für die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gelten die folgenden Restlaufzeiten (ohne Berücksichtigung von Zinsabgrenzungen):
• Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten (P 6) sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 28.230,75 (Vorjahr EUR 40.067,79) enthalten. • In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:
• In den Schulden sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von EUR 68,72 enthalten. • In Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurden keine latenten Steuern aktiviert. Die passiven Steuerlatenzen aus der Bewertung von Rückstellungen werden durch höhere aktive Steuerlatenzen aus der Bewertung der Kundenforderungen mehr als ausgeglichen. • Die unter Passivposten 12a "Gezeichnetes Kapital" ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:
• Die Ergebnisrücklagen (P 12c) haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
• Akute Risiken einer Inanspruchnahme aus den unter dem Bilanzstrich ausgewiesenen Haftungsverhältnissen sind durch Rückstellungen gedeckt. Die ausgewiesenen Verpflichtungen betreffen ausschließlich Bürgschafts- und Gewährleistungsverträge für bzw. offene Kreditzusagen gegenüber Kunden. Die Risiken wurden im Zuge einer Einzelbewertung der Bonität dieser Kunden beurteilt. Die ausgewiesenen Eventualverbindlichkeiten zeigen nicht die zu erwartenden Zahlungsströme, da sie nach unseren Einschätzungen überwiegend ohne Inanspruchnahme auslaufen werden. • In der nachfolgenden Übersicht ist ein nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivatgeschäft des Nichthandelsbestands, das am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt war, dargestellt (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB). Es resultiert aus einem in einem strukturierten Finanzinstrument eingebetteten, getrennt bilanzierten Derivat.
Die Option des Nichthandelsbestandes ist als eingebettetes Derivat Bestandteil eines getrennt zu bilanzierenden Finanzinstrumentes und wird nach dem Restwertverfahren bewertet. • Zum Bilanzstichtag bestehen außerbilanzielle Finanzgeschäfte in Form zweier Zinsswaps über einen Nominalbetrag von jeweils EUR 1.000.000,00, die dem Anlagenbuch zugeordnet wurden. Die beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps wurden anhand der aktuellen Zinsstrukturkurve am Bilanzstichtag nach der Barwertmethode berechnet. Hierzu wurden Zahlungsströme (cash-flows) mit dem risiko- und laufzeitadäquaten Marktzins diskontiert. Die Zinsswaps sind Elemente zur Aktiv- Passivsteuerung und dienen ausschließlich der Reduktion des Zinsänderungsrisikos aus Forderungen an Kunden im Laufzeitenbereich vom 15.12.2011 bis zum 15.12.2021 und vom 07.03.2012 bis zum 07.03.2022. Die beizulegenden Zeitwerte zum Bilanzstichtag betragen EUR -143.034,47 und EUR -139.155,42, in der Summe EUR -282.189,89. Die auf den Zeitraum vom jeweils letzten Zinstermin bis zum Bilanzstichtag entfallenden und im Jahresabschluss bereits berücksichtigten Zinsen sind im beizulegenden Zeitwert der Zinsswaps enthalten. • Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:
II. Gewinn- und Verlustrechnung • Wichtige Einzelbeträge, die für die Beurteilung des Jahresabschlusses bzw. der Ertragslage nicht unwesentlich sind, sind enthalten in den Posten:
• Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen mit EUR 40.302 (Vorjahr EUR 49.165) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. • In den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung sind - soweit nicht bereits in der vorstehenden Übersicht aufgeführt - folgende wesentliche periodenfremde Erträge und Aufwendungen enthalten:
• Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen ausschließlich auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. C. Sonstige Angaben • Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates auf EUR 7.740,00. Die früheren Vorstandsmitglieder bzw. deren Hinterbliebene erhielten EUR 105.711,08. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wurde aus datenschutzrechtlichen Gründen gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. • Am Bilanzstichtag betrugen die Forderungen an und aus eingegangenen Haftungsverhältnissen für
• Nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Höhe von insgesamt EUR 1.506.706,00. Sie entfallen auf Haftungsverpflichtungen aus der Übernahme von Geschäftsanteilen bei Genossenschaften in Höhe von EUR 1.283.250,00 und Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 223.456,00. • Die Zahl der 2014 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:
Außerdem wird ein Auszubildender beschäftigt. • Mitgliederbewegung
• Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten, wir beabsichtigen die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen. • Der Name und die Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes lauten: Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e. V. Mecklenbecker Straße 235 - 239 48163 Münster • Mitglieder des Vorstandes Peter Grefen Bankvorstand Steuerung Ulrich Lowis Bankvorstand Markt Marcel Richter Bankvorstand Produktion • Mitglieder des Aufsichtsrates Heinz-Josef Mertens, Vorsitzender selbstständiger Bilanzbuchhalter Karl-Alexander Schmitz, stellvertretender Vorsitzender selbstständiger Architekt Hans-Josef Aufsfeld Polizeihauptkommissar Karl-Peter Bongartz selbstständiger Statiker Heinz Brand Verwaltungsangestellter Reiner Dohlen selbstständiger Bäckermeister Dr. Ulrich Krämer selbstständiger Arzt Matthias Schick selbstständiger Tierarzt Heinz-Josef Schmitz Kommunalbeamter Hans-Peter Wolf selbstständiger Landwirt
Geilenkirchen, 26.03.2015 VR-Bank Rur-Wurm eG Der Vorstand (Grefen) (Lowis) (Richter) Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2014der VR-Bank Rur-Wurm eGDer Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung des Gewinnvortrages - geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag des Vorstandes. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.
Geilenkirchen, 26.03.2015 Vorsitzender des Aufsichtsrates (Heinz-Josef Mertens) Bestätigungsvermerk des PrüfungsverbandesWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VR-Bank Rur-Wurm eG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstandes der Genossenschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Genossenschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 10. Juni 2015 Rheinisch-Westfälischer Genossenschaftsverband e. V. Alfred Nierfeld Wirtschaftsprüfer Ruth Sievers Wirtschaftsprüferin 1. Jahresbilanz zum 31.12.2014Aktivseite
Jahresabschluss 2014VR-Bank Rur-Wurm eG52511 GeilenkirchenVorschlag für die Ergebnisverwendung 2014der VR-Bank Rur-Wurm eGDer Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 185.409,55 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 133,93 - (Bilanzgewinn) wie folgt zu verwenden:
Geilenkirchen, 26.03.2015 VR-Bank Rur-Wurm eG Der Vorstand: (Grefen) (Lowis) (Richter) Feststellung des Jahresabschlusses und Beschlussfassung über die ErgebnisverwendungDie Generalversammlung vom 25.06.2015 hat den Jahresabschluss zum 31.12.2014 festgestellt und die Verwendung des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 185.409,55 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages in Höhe von EUR 133,93 - wie vom Vorstand vorgeschlagen beschlossen. /abweichend vom Vorschlag des Vorstandes wie folgt beschlossen: 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2014 bis 31.12.2014
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014der VR-Bank Rur-Wurm eG,52511 GeilenkirchenI. Grundlagen des Instituts Wir sind eine eigenständige Genossenschaftsbank in den Bereichen Geilenkirchen, Heinsberg und Hückelhoven und verstehen uns als "Bank der Region". Unsere geschäftlichen Aktivitäten richten wir auf die Mitglieder und Kunden im regional begrenzten Geschäftsgebiet aus. Wir sind ein modernes und dynamisches Unternehmen welches in der Fläche vertreten bleiben möchte. In den Mittelpunkt unseres Handelns stellen wir die Mitglieder, Kunden und die heimische Wirtschaft. Eine nachhaltige Kreditversorgung wollen wir gewährleisten. Unsere Mitglieder und Kunden wollen wir partnerschaftlich bei der Erreichung Ihrer Ziele und Wünsche begleiten. Durch unsere Größe und Nähe zum Kunden sind wir in der Lage schnell auf deren Wünsche einzugehen. Dabei ist uns der persönliche Kontakt sehr wichtig. Die Nähe zu unseren Mitgliedern und Kunden sichern wir durch unsere Filialstandorte in Brachelen, Immendorf, Lindern und Randerath. Wir bieten schnelle und unbürokratische Lösungen für die finanziellen Bedürfnisse unserer Kunden. Den Grundstein für eine dauerhafte Partnerschaft sehen wir in einer langfristig und vertrauensvoll aufgebauten Kundenbeziehung. In Zusammenarbeit mit unseren kompetenten Partnern aus dem Finanzverbund bieten wir unseren Mitgliedern und Kunden alle Finanzdienstleistungen an. In unserer Region wollen wir Arbeitsplätze sichern und Ausbildungsplätze schaffen. Wir wollen uns ständig verbessern. Aus diesem Grund ist eine qualifizierte, individuelle Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter/Innen unser Ziel. Wir werden auch in Zukunft zielstrebig und konsequent den Weg zu einem modernen, vor Ort tätigen und leistungsstarken Finanzdienstleister fortführen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands wurde in 2014 erneut durch die schwierigen internationalen Rahmenbedingungen beeinträchtigt. Neben den Folgen der europäischen Staatsschuldenkrise, welche die Konjunktur bereits in den beiden Vorjahren merklich gedämpft hatten, belasteten auch die Auswirkungen geopolitischer Konflikte das Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt stieg mit 1,5 Prozent dennoch deutlich stärker als in den Jahren 2012 (+0,4 Prozent) und 2013 (+0,1 Prozent). Die sich im ersten Quartal 2014 abzeichnende kräftige Belebung der inländischen Investitionstätigkeit wurde durch Faktoren wie die gewaltigen Auseinandersetzungen in der Ostukraine, in Syrien und im Irak und die unerwartet schwach verlaufende wirtschaftliche Erholung im Euroraum im weiteren Jahresverlauf gebremst. Die privaten Konsumausgaben erhöhten sich in 2014 um 1,1 Prozent auf Grund der aufwärtsgerichteten Beschäftigungsentwicklung bei gleichzeitigem vergleichsweise geringen Anstieg der Verbraucherpreise. Die Anhebung des Einkommensteuer Grundfreibetrages und andere Leistungsausweitungen trugen ihren Teil zum Anstieg des Privatkonsums und zur Steigerung des Wirtschaftswachstums bei. Die globalen Unsicherheiten im Sommer waren die Ursache für ein gedämpftes Investitionsklima. Die Absatz und Gewinnerwartungen der Unternehmen blieben verhalten. Die Finanzlage der öffentlichen Hand hat sich in 2014 weiter entspannt. Die "schwarze Null" wurde damit ein Jahr früher erreicht als von der Bundesregierung angekündigt. Die Staatseinnahmen legten weiter zu. Die höheren Rentenausgaben und die zunehmenden Arbeitnehmerentgelte der Angestellten von Bund und Kommunen führten zu einem Anstieg der staatlichen Ausgaben. Am deutschen Arbeitsmarkt setzte sich der Aufschwung fort. Die Anzahl der Erwerbstätigen stieg gegenüber dem Vorjahr um 371.000 auf 42.700.000. Dennoch konnte die Anzahl der Arbeitslosen lediglich um 52.000 reduziert werden, weil ein großer Teil des Beschäftigungsaufbaus aus der gestiegenen Erwerbstätigkeit von Personen beruhte, die nicht in der Arbeitslosenstatistik erfasst waren. Die Inflationsrate hat sich in 2014 auf niedrige 0,9 Prozent (Vorjahr: 1,5 Prozent) vermindert. Der Hauptgrund für den Rückgang der Inflationsrate waren die Energiepreise, die in der zweiten Jahreshälfte spürbar nachgaben. Die Volks- und Raiffeisenbanken konnten in diesem Umfeld an ihre guten Geschäftsergebnisse der Vorjahre anknüpfen. Diese positive Entwicklung zeigt, dass es den Kreditgenossenschaften nachhaltig gelungen ist, das Vertrauen der Kunden in ihr Geschäftsmodell zu stärken und mit Leistungen zu überzeugen. Die addierte Bilanzsumme stieg um EUR 25 Milliarden (3,3 Prozent) auf EUR 788 Milliarden. Der Zuwachs im Kreditgeschäft gegenüber 2013 lag bei 4,3 Prozent (EUR 20 Milliarden). Die Kundeneinlagen stiegen um EUR 21 Milliarden (3,7 Prozent) auf EUR 582 Milliarden. Auf der Passivseite besonders gefragt waren bei den Kunden wiederum liquide und sichere Anlageformen. Treiber des starken Zuwachses im Einlagenbereich waren die täglich fälligen Verbindlichkeiten. Das deutliche Plus bei den Kundenkrediten konnte durch eine Erhöhung der Kundeneinlagen vollständig refinanziert werden. Damit sind die Volks und Raiffeisenbanken weitgehend unabhängig von der mittel und langfristigen Refinanzierung am Geld und Kapitalmarkt. Die Bilanzsstruktur ist von hoher Kontinuität und einer beachtlichen Robustheit geprägt. 2. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung verlief im Geschäftsjahr insgesamt zufriedenstellend und entsprach im Wesentlichen den in der Vorperiode gestellten Prognosen.
Die Bilanzsumme der VR-Bank Rur-Wurm eG erhöhte sich um TEUR 1.864. Ursächlich für diese Entwicklung sind vor allem der Anstieg der Kundeneinlagen während der geplante Abbau der Bankrefinanzierungen weiter fortgesetzt wurde.
Die Kundenforderungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Das geplante Wachstumsziel wurde erreicht. Die Forderungen gegenüber Kreditinstituten und Wertpapieranlagen veränderten sich in der Summe gegenüber dem Vorjahr um 1,7 %.
Die Kundeneinlagen sind gestiegen. Der Anstieg beläuft sich auf TEUR 2.521 bzw. 2,9 % zum Vorjahr. Damit wurde unser geplanter Zuwachs überschritten. Im Berichtsjahr konnte, bedingt durch die anhaltende Niedrigzinsphase, eine Umschichtung von fälligen langfristigen Einlagen zu Gunsten kurzfristiger Einlagen beobachtet werden. Die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten haben sich im Berichtszeitraum um TEUR 1.876 (13,5 %) reduziert. Die Reduzierung der Verbindlichkeiten entsprach unseren Planungen. Außerbilanzielles Geschäft Im außerbilanziellen Geschäft betrugen die Eventualverbindlichkeiten TEUR 855. Damit reduzierten sich diese Verbindlichkeiten um TEUR 131 bzw. 13,3 % gegenüber dem Vorjahr. Die unwiderruflichen Kreditzusagen gingen um 41,2 % auf TEUR 2.572 zurück. Derivative Finanzinstrumente des Nichthandelsbestands bestehen in Form von zwei Zinsswaps über Nominal jeweils TEUR 1.000. Dienstleistungs- bzw. Provisionsgeschäft An Dienstleistungsgeschäften wurden im Wesentlichen das Wertpapierdienstleistungsgeschäft sowie die Vermittlung von Bauspar- und Versicherungsverträgen betrieben. Außerdem werden Konsumentenkredite an die Teambank AG vermittelt. Das Kreditvermittlungsgeschäft insbesondere mit der WL-Bank wird weiterhin betrieben. Insgesamt war das Provisionsergebnis im Vergleich zum Vorjahr zufriedenstellend. Investitionen Wir planen für 2015 den Umbau der Geschäftsstelle Immendorf mit einem Investitionsvolumen von rund TEUR 550. Die voraussichtlichen Aufwendungen wurden in unserer Planungsrechnung berücksichtigt. Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt wurden (wie im Vorjahr) 29 Mitarbeiter beschäftigt. Den Mitarbeitern wurden insgesamt 40 Tage für die Teilnahme an Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen bereit gestellt. Diese Investitionen sollen die Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf hohem Niveau halten und weiter ausbauen. Ergänzende Erläuterungen zum Geschäftsverlauf und zu wesentlichen Ereignissen bzw. wichtigen Vorgängen im Geschäftsjahr Die Geschäftsentwicklung verlief im Geschäftsjahr 2014 insgesamt gesehen zufriedenstellend und entsprach im Wesentlichen den in der Vorperiode gestellten Prognosen. Das Bewertungsergebnis zeigte sich hierbei insgesamt positiv. Darstellung des Geschäftsergebnisses Das Betriebsergebnis vor Bewertung hat sich im Berichtszeitraum auf TEUR 1.013 erhöht. Der Anstieg von 15,7 % gegenüber dem Vorjahr ist überwiegend auf den Wegfall der fusionsbedingten Kosten des Vorjahres zurückzuführen. Das Geschäftsergebnis liegt leicht über unseren Planungen. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Eigenmittel Das bilanzielle Eigenkapital sowie die Eigenmittelausstattung und Solvabilität gemäß § 10 KWG (bis 2013) bzw. Eigenmittelausstattung und Kapitalquoten (ab 2014) stellen sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:
1) (Fonds für allgemeine Bankrisiken) und 12 (Eigenkapital). 2) bis 2013 3) ab 2014 4) Übergangsregelung nach Art. 465 CRR für 2014 Angemessene Eigenmittel, auch als Bezugsgröße für eine Reihe von Aufsichtsnormen, bilden neben einer stets ausreichenden Liquidität die unverzichtbare Grundlage einer soliden Geschätspolitik. Die vorgegebenen Anforderungen der CRR wurden von uns im Geschäftsjahr 2014 gut eingehalten. Wertpapieranlagen Die Wertpapieranlagen unserer Bank setzen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:
Wesentliche Veränderungen zum Vorjahr ergaben sich nicht. Alle Wertpapiere sind nach der Umwidmung eines Papieres in der Liquiditätsreserve und sie sind wie im Vorjahr nach dem strengen Niederswertprinzip bewertet. Wesentliche weitere Aktiv- und Passivstrukturen Die strukturellen Veränderungen bei den Kundenforderungen sind unbedeutend. Bankforderungen wurden zum Ausgleich von Bankverbindlichkeiten abgebaut. Bei den wesentlichen Passivpositionen in Verbindungen mit Kundenverbindlichkeiten ergaben sich Verschiebungen in den Laufzeiten. Die Bankrefinanzierungen wurden wie geplant bei Fälligkeiten und in einem Fall ( TEUR 1.500 ) mit Vorfälligkeit abgebaut. Zum 31.12.2014 betrugt die Tagesgeldaufnahme TEUR 2.000. Derivategeschäfte Die abgeschlossenen Derivatgeschäfte sind von untergeordneter Bedeutung. Im Berichtsjahr wurden keine Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Sicherungseinrichtung Unsere Genossenschaft ist der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. angeschlossen, die aus dem Garantiefonds und dem Garantieverbund besteht. Damit ist die Möglichkeit einer Inanspruchnahme bis zur Höhe von 223 TEUR verbunden. Zum 31.12.2014 besteht keine Eventualverbindlichkeit. b) Finanz- und Liquiditätslage
Beschränkungen der Liquiditätsversorgung haben sich im Berichtszeitraum nicht ergeben. Wesentliche Investitionen wurden im Berichtszeitraum nicht getätigt. c) Ertragslage Die wesentlichen Erfolgskomponenten der Genossenschaft stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV-Posten 2 zuzüglich GuV-Posten 3 2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV-Posten 6 Der anhaltende Druck auf die Zinsmarge, insbesondere getrieben durch das derzeitige Niedrigzinsumfeld, führte zu einem weiteren leichten Rückgang des Zinsüberschusses, der durch den Anstieg des Provisionsüberschusses teilweise kompensiert wurde. Der Anstieg des Überschusses der normalen Geschäftstätigkeit wurde im Wesentlichen von dem um 226 TEUR gesunkenen Verwaltungsaufwand beeinflusst. Maßgeblich hierfür war der Wegfall der im Fusionsjahr gestiegenen Personalaufwendungen sowie auch erhöhten Anderen Verwaltungsaufwendungen. Zudem verbesserte sich das Bewertungsergebnis um 261 TEUR. Neben dem Jahresüberschuss ist das Betriebsergebnis vor Bewertung für die Beurteilung der Ertragslage eine wichtige interne Steuerungsgröße unserer Bank. Es ermittelt sich aus dem Jahresüberschuss zuzüglich des Steueraufwandes und unter Berücksichtigung des Bewertungsergebnisses sowie bereinigt um wesentliche periodenfremde Erfolgsposten bzw. Einmaleffekte. Das Betriebsergebnis vor Bewertung hat sich in 2014 auf TEUR 1.013 (Vorjahr TEUR 876) bzw. auf 0,79 % (Vorjahr 0,69 %) der durchschnittlichen Bilanzsumme erhöht. In dem Betriebsergebnis vor Bewertung sind betriebswirtschaftlich außerordentliche Erträge von TEUR 187 und Aufwendungen in Höhe von TEUR 259 nicht enthalten. Die Erträge entfallen mit TEUR 161 auf (G+V 1) Vorfälligkeitsentschädigungen. Die Aufwendungen entfallen mit TEUR 168 (G+V 2) auf Vorfälligkeitsentschädigungen, mit TEUR 12 (G+V 10a) auf Personalaufwendungen für Freistellung, mit TEUR 40 (G+V 12) auf die Erstattung von Bearbeitungsgebühren und mit TEUR 36 (G+V 10b) auf Beiträge zum Garantiefonds. Die Aufwands-Ertrags-Relation (Cost-Income-Ratio), die wir als Verhältnis der Verwaltungsaufwendungen zum Zins- und Provisionsergebnis sowie dem Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen ermittelt haben (Vorjahr nicht bereinigt um Sonderfaktoren aus der Fusion), hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 78,6 % % auf 75,3 % verbessert. Die Kapitalrendite (Jahresüberschuss nach Steuern im Verhältnis zur Bilanzsumme) betrug im Geschäftsjahr 0,15 % (Vorjahr 0,12%). 4. Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage Die Geschäfte unserer Bank haben sich zufriedenstellend entwickelt und entsprachen im Wesentlichen den in der Gesamtbankplanung gestellten Prognosen. III. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Risikomanagementsystem In unserer Unternehmenskonzeption haben wir uns klar auf die Bedarfssituation unserer Mitglieder ausgerichtet und daraus eine langfristige Unternehmensplanung entwickelt, die eine dauerhafte Begleitung unserer Mitglieder in allen Finanzierungs- und Vermögensanlagenfragen sicherstellt. Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Bankgeschäft nicht frei von Risiken. Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und Wettbewerbssituation-en, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen spezifische Bankgeschäftsrisiken, die sich insbesondere in Form von Adressenausfall und Marktpreisrisiken (z.B. Zinsänderungs-, Währungs- und Aktienkursänderungen) sowie Liquiditäts- und operationellen Risiken zeigen. Mit Hilfe von Kennzahlen- und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts. Der Begrenzung der Risiken aus unserer Geschäftstätigkeit messen wir besondere Bedeutung bei. Durch Funktionstrennungen in den Arbeitsabläufen und die Tätigkeit unserer funktionsfähigen Internen Revision haben wir die Zuverlässigkeit der Steuerungsinformationen aus der ordnungsgemäßen Geschäftsabwicklung sichergestellt. Ziel unseres Risikomanagements ist es, negative Abweichungen von unseren Erfolgs-, Eigenmittel- und Liquiditätsplanungen zu vermeiden. Das Risikofrüherkennungs- und -überwachungssystem ist primär darauf ausgerichtet, Risiken rechtzeitig zu identifizieren und bei Bedarf gegensteuernde Maßnahmen einzuleiten. Die Einbindung des Risikomanagements in das Gesamtbanksteuerungssystem dient uns aber zugleich zur Erkennung und Nutzung von Chancenpotenzialen. Auf der Grundlage von Risikotragfähigkeitsberechnungen haben wir für Marktpreis- und Adressenausfallrisiken Verlust- und Volumenslimite bzw. in Teilbereichen auch Zielgrößen definiert. Das Risikocontrolling beinhaltet ferner die Identifizierung, Quantifizierung und Überwachung der Risiken. Über die Ergebnisse der zu diesem Zweck durchgeführten Analysen und Auswertungen, die auch Stress-Szenarien umfassen, werden der Vorstand und die betreffenden Unternehmensbereiche zeitnah durch vierteljährliche Risikoreports informiert. Im Mittelpunkt des Risikomanagements steht die Gesamtheit aller geeigneten Maßnahmen einer aktiven und bewussten Steuerung der identifizierten Risiken. Das Risikomanagement zur Früherkennung von Risiken ist vor dem Hintergrund wachsender Komplexität der Märkte im Bankgeschäft von großer Wichtigkeit. Wir verstehen dies als eine zentrale Aufgabe. Die hierfür zuständigen Organisationseinheiten berichten direkt dem Vorstand. Wesentliche Veränderungen zum Vorjahr ergaben sich nicht. 2. Risikokategorien Für unsere Bank wurden die folgenden Risikokategorien als wesentlich eingestuft: Adressenausfallrisiken Unter Adressenausfallrisiko verstehen wir die Gefahr, dass Verluste oder entgangene Gewinne aufgrund des Ausfalls von Geschäftspartnern das erwartete Ausmaß übersteigen. Das Adressenausfallrisiko umfasst vor allem das Kreditrisiko, aber auch das Kontrahenten- und Emittentenrisiko. Die Ermittlung struktureller Kreditrisiken (Adressenausfallrisiken) basiert insbesondere auf Kreditratings nach Verfahren der genossenschaftlichen Organisation. Das Verfahren ermöglicht, für alle wesentlichen Kreditsegmente Ausfallwahrscheinlichkeiten ("erwartete Verluste") zu ermitteln und die Kredite Risikoklassen zuzuordnen. Unser Kundenkreditvolumen ist mit mehr als 90 % mit diesem Verfahren klassifiziert. Die Ausfallrisiken im Kreditportfolio bemisst die Bank nach aggregierten Blankoanteilen (Risikovolumen) in den einzelnen Risikoklassen. Die für die Höhe der Blankoanteile zugrunde liegenden Kreditsicherheiten werden nach Wertermittlungsrichtlinien, die sich an den Richtlinien der genossenschaftlichen FinanzGruppe orientieren, angesetzt. Über die "erwarteten Verluste" hinaus ermitteln wir die "unerwarteten Verluste" mittels eines Credit Value at Risk (CVaR), der neben den Ausfallwahrscheinlichkeiten die Granularität des Kreditportfolios, insbesondere nach der Größenstruktur der ungesicherten Kreditzusagen, berücksichtigt. Das Risikomaß CVaR gibt die "unerwarteten Verluste" an, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,0 % innerhalb von zwölf Monaten nicht überschritten werden. Die Ratingergebnisse werten wir auf aggregierter Basis u. a. nach Volumina, Blankoanteilen und Verlustpotenzial aus. Unsere EDV-Statistiken geben außerdem Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen und Größenklassen. Die Streuung der Kundenforderungen nach Branchen- und Größenklassen ist ausgewogen. Nennenswerte Forderungen an Kreditnehmer im Ausland bestehen nicht. Kredite mit akuten Ausfallrisiken sind hinreichend wertberichtigt. Der Umfang der vollwertigen, aber nach unserer Einschätzung mit erhöhten Risiken behafteten Forderungen ist überschaubar; für hierin enthaltene Ausfallgefahren bestehen nach unserer Einschätzung ausreichende Abschirmungsmöglichkeiten aus dem laufenden Ergebnis bzw. in Form von Vorsorgereserven sowie aus dem Fonds für allgemeine Bankrisiken. Adressenausfallrisiken in festverzinslichen Wertpapieren begegnen wir grundsätzlich dadurch, dass wir Emittentenlimite festgesetzt haben und im Wesentlichen keine Papiere mit einem Rating schlechter BBB- in den Bestand nehmen. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Marktpreisrisiken Banken sind angesichts von Inkongruenzen zwischen aktiven und passiven Festzinspositionen insbesondere dem allgemeinen Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Zinsänderungsrisiken messen wir mithilfe dynamischer Zinselastizitätsbilanzen. Ausgehend von unseren Zinsprognosen werden die Auswirkungen hiervon abweichender Zinsentwicklungen auf das Jahresergebnis ermittelt. Nach abgestuften Risikoszenarien haben wir für mögliche Ergebnisbeeinträchtigungen Limite vorgegeben, an deren Auslastung sich unsere Steuerungsmaßnahmen ausrichten. Nach den zum 31.12.2014 gemessenen Zinsänderungsrisiken (einschließlich Kursrisiken in festverzinslichen Wertpapieren) werden Zinsveränderungen, unser vorausberechnetes Ergebnis nicht nennenswert belasten. Unseren Wertpapierbestand haben wir der Liquiditätsreserve zugeordnet. Alle Wertpapiere wurden nach dem Niederstwertprinzip bewertet. Ein Handelsbuch im Sinne des § 1a Abs. 1 KWG a.F. bzw. des Artikels 102 der Verordnung (EU) 575/2013 CRR unterhalten wir nicht. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Liquiditätsrisiken bzw. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen Unsere Finanzplanung ist streng darauf ausgerichtet, allen gegenwärtigen und künftigen Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachkommen zu können. Insoweit achten wir auf ausgewogene Laufzeitstrukturen der Aktiva und Passiva. Unsere im Rahmen des Bilanzstrukturmanagements getätigten Geldanlagen bzw. in Wertpapieren tragen neben Ertrags- auch Liquiditätsaspekten Rechnung. Durch die überwiegende Refinanzierung durch Kundeneinlagen hat das Refinanzierungsrisiko für uns nur eine geringe Bedeutung. Unplanmäßige Entwicklungen mit wesentlichen Auswirkungen auf unsere Liquiditätslage haben sich im Berichtsjahr nicht ergeben. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Operationelle Risiken Neben Adressen-, Marktpreis- und Liquiditätsrisiken hat sich unsere Bank aber auch auf operationelle Risiken (z.B. Betriebsrisiken im IT-Bereich, fehlerhafte Bearbeitungsvorgänge, Rechtsrisiken, Betrugs- und Diebstahlrisiken, allgemeine Geschäftsrisiken) einzustellen. Unser innerbetriebliches Überwachungssystem trägt dazu bei, die operationellen Risiken zu identifizieren und so weit wie möglich zu begrenzen. Den Betriebs- und Rechtsrisiken begegnen wir auch durch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern (z.B. im EDV-Bereich oder im Formular- und Rechtswesen). Versicherbare Gefahrenpotenziale, z.B. Diebstahl- und Betrugsrisiken, haben wir durch Versicherungsverträge in banküblichem Umfang abgeschirmt. Nennenswerte Veränderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Zusammenfassende Risikoeinschätzung Die dargestellten Risiken werden nach unserer derzeitigen Einschätzung die künftige Entwicklung unserer Bank nicht wesentlich beeinträchtigen. Die Eigenmittelanforderungen hat das Institut jederzeit eingehalten. Zum Stichtag 31.12.2014 beläuft sich die Gesamtkapitalquote auf 23,6 und liegt damit deutlich über der Mindestanforderung. Durch die neuen Basel III-Anforderungen (gültig ab 01.01.2014) ergeben sich erhöhte Eigenmittelanforderungen. Unter Berücksichtigung dieser Änderungen ist die Risikotragfähigkeit nach derzeitigem Planungsstand auch für die künftigen Jahre angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens/Substanzsituation gegeben. Die Risikolage ist insgesamt als günstig einzustufen. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. 3. Prognose des Geschäftsverlaufs mit Chancen und Risiken Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung unseres Institutes für die nächsten zwei Jahre beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Bilanzsumme Die Bilanzsumme wird aufgrund des weiteren Abbau von Bankrefinanzierungen leicht sinken. Aktivgeschäft In Erwartung einer stagnierenden konjunkturellen/regionalen Wirtschaftsentwicklung erwarten wir für die nächsten zwei Jahre kein wesentliches Wachstum im Kundenkreditgeschäft. Diese Prognose basiert auf der Prämisse eines weiterhin niedrigen Zinsniveaus. Darlehn im Neugeschäft und mit Zinsablauf werden weiterhin teilsweise an die WL-Bank vermittelt. Die Forderungen aus Wertpapieranlagen werden sich infolge der Rückführung der Bankrefinanzierungen reduzieren. Passivgeschäft Im Einlagengeschäft gehen wir trotz des anhaltenden Konkurrenzdrucks, insbesondere durch Direktbanken von einem nahezu unveränderten Bestand in den nächsten zwei Jahren aus. Dienstleistungs- und Provisionsgeschäft Im Dienstleistungsgeschäft prognostizieren wir in den nächsten zwei Jahren ein fast gleichbleibendes Ergebnis. Insgesamt prognostizieren wir für die nächsten zwei Jahre einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf. Einzelheiten ergeben sich aus unserer Planung die wir gemeinsam mit der WGZ Bank AG unter WGZ Plus ausgearbeitet haben. Wesentliche Chancen sehen wir im Hinblick auf den voraussichtlichen Geschäftsverlauf insbesondere, wenn entgegen unserer Annahme die Nachfrage im Kredit- und Einlagengeschäft deutlich stärker als erwartet zunimmt. Wesentliche Risiken in der geschäftlichen Entwicklung resultieren vorwiegend aus einem unerwartet hohen Zinsanstieg, der sich negativ auf die Kreditnachfrage wie auch auf das Zins- und Bewertungsergebnis auswirken kann. 4. Prognose der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage mit wesentlichen Chancen und Risiken Vermögenslage Nach unseren Planungsrechnungen, die insbesondere auf den zuvor genannten bzw. den zur Ertragslage dargestellten Prämissen beruhen, erwarten wir eine weitere Stärkung unseres Eigenkapitals durch die voraussichtliche künftige Dotierung der Rücklagen und des Sonderpostens für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB. Die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses aus dem Geschäftsjahr 2014 wird, wenn die Generalversammlung dem Vorschlag zustimmt, zu einer Erhöhung der Eigenmittel im Sinne des Artikels 92 der CRR führen. Die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung (CRR / CRD IV) werden wir auch in den folgenden Jahren einhalten. Die dargestellten Risiken der künftigen Entwicklung werden nach unserer Einschätzung keine wesentliche Auswirkung auf die Vermögenslage in den nächsten zwei Jahren haben. Finanz- und Liquiditätslage Die bankaufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Mindestreservebestimmung sowie die Bestimmungen der Liquiditätsverordnung (Liquiditätskennziffer) werden wir auch im folgenden Jahr einhalten. Die Anforderungen aus der CRR und CRD IV, insb. die zu erwartende Berücksichtigung der Kennzahlen NSFR und LCR, werden voraussichtlich eingehalten werden. Wir erwarten keine wesentlichen Risiken aus der Umsetzung. Ertragslage Auf der Grundlage unserer Zinsprognose, die von einem nahezu unveränderten Zinsniveau ausgeht, sowie unter Berücksichtigung unserer dargestellten Erwartungen zum voraussichtlichen Geschäftsverlauf im Kredit-/Einlagengeschäft rechnen wir für die Jahre 2015 und 2016 mit einem leicht sinkenden Zinsergebnis. Unser Provisionsergebnis wird auch in den beiden Folgejahren durch die Erträge aus der Kontoführung und dem Zahlungsverkehr, dem Wertpapiergeschäft und dem Vermittlungsgeschäft geprägt sein, sich aber lediglich auf dem Vorjahresniveau stabilisieren. Die Personalaufwendungen werden nach unseren Planungen in 2015 auf dem Vorjahresniveau liegen. Im Folgejahr gehen wir von einer Steigerung in Höhe der tarifliche Gehaltssteigerungen aus, die teilweise durch das Ausscheiden eines Vorstandes kompensiert werden. Für die sonstigen Verwaltungsaufwendungen planen wir in den nächsten zwei Jahren keine wesentlichen Veränderungen zum abgelaufenen Geschäftsjahr. Lediglich bei den Abschreibungen werden aufgrund der Umbaumaßnahme in Immendorf steigende Aufwendungen erwartet. Insgesamt erwarten wir für 2015 im Vergleich zum Berichtsjahr ein leicht rückläufiges Betriebsergebnis vor Bewertung. Sofern unsere Zinsprognose eintrifft, wird die Veränderung des Zinsergebnisses in 2016 zu einem leichten Rückgang des Ergebnisses vor Bewertung führen. Auf der Grundlage der erwarteten Erträge und Aufwendungen für die nächsten zwei Jahre rechnen wir mit einer leicht steigenden Cost-Income-Ratio. Aus der Bewertung von Forderungen und Wertpapieren erwarten wir für die beiden Folgejahre leicht steigende Nettoaufwendungen. Unter Berücksichtigung der Steueraufwendungen rechnen wir für das nächste Jahr mit einem Jahresüberschuss von etwa TEUR 469. Die im Zusammenhang mit der prognostizierten Ertragslage stehenden Risiken resultieren insbesondere aus dem Zinsänderungsrisiko und den Adressenausfallrisiken. Zusätzliche wesentliche Ertragschancen sehen wir für den Fall einer deutlich steileren Zinsstrukturkurve als von uns prognostiziert. 5. Gesamtaussage zur prognostizierten Lage und dem Geschäftsverlauf Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass es uns - wie in den Vorjahren - gelingen wird, mit Qualität im Beratungs- und Dienstleistungssektor sowie einer dauerhaften Realisierung des von den Kunden und Mitgliedern der Bank nachhaltig befürworteten genossenschaftlichen Geschäftsmodells die gesteckten Ziele auch in den beiden Folgejahren zu erreichen. VI. Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
Geilenkirchen, 26.03.2015 VR-Bank Rur-Wurm eG Der Vorstand: Grefen Lowis Richter |
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