Herstellung von Prüfmaschinen
Andritz Kaiser GmbH
Gewerbestraße 30, 75015 Bretten, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Bolz seit 28.6.2013 | Geschäftsführer |
Stefan Kaiser seit 28.6.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
ANDRITZ AG | 71.15% |
ANDRITZ Deutschland Holding GmbHEigenbeteiligung | 16.44% |
ANDRITZ Power & Water GmbH | 10.62% |
ANDRITZ AG | 1.80% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Andritz Kaiser GmbHBrettenJahresabschluss zum 31. Dezember 2006Lagebericht für das Geschäftsjahr 2006Andritz Kaiser GmbH, BrettenAllgemeine WirtschaftslageDie Konjunktur in Deutschland hat sich in der für uns wichtigen Automobil-Zulieferindustrie, die sehr entscheidend für den Auftragseingang ist, nur leicht verbessert. Die Zulieferunternehmen leiden auch im Abschlussjahr noch unter der Stahlpreiserhöhung, die zu einer unvorhergesehenen Kostenerhöhung geführt hat und nur bedingt an die Automobilindustrie weitergegeben werden konnte. Die Investitionstätigkeit verlief insgesamt auf einem sehr zurückhaltenden Niveau, wobei wieder ein leichter Anstieg festzustellen ist. ZugehörigkeitDie Andritz Kaiser GmbH ist eine 100 %ige Tochter der Andritz GmbH, Hemer, die ihrerseits 100 %ige Tochter der Andritz AG, Graz/Österreich, ist. Die Andritz Kaiser GmbH ist in den Bereich Walz- und Bandbehandlungsanlagen eingegliedert. AuftragseingangDie Andritz Kaiser GmbH weist einen Gesamtauftragseingang von Mio. EUR 25,2 aus; davon entfallen auf Stanz- und Umformautomaten Mio. EUR 20,1 und auf Service-Aufträge Mio. EUR 5,1. UmsatzentwicklungIm Geschäftsjahr wurde ein Umsatz von Mio. EUR 25,5 erreicht. Dies betrifft mit Mio. EUR 20,1 Stanz- und Umformautomaten und mit Mio. EUR 5,4 Ersatzteilverkäufe und Reparaturaufträge. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageZum Bilanzstichtag beträgt der bilanzielle "Nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag" TEUR 378. Mit den Gesellschafterbeschlüssen vom 16. Januar 2007 sowie 24. August 2007 wurde die Kapitalrücklage um insgesamt TEUR 2.000 von TEUR 2.500 auf TEUR 4.500 erhöht, um das Defizit sowie ggf. im Jahr 2007 temporär auftretende Defizite auszugleichen. Die Einzahlungen der Kapitalrücklage erfolgten durch die Gesellschafterin, die Andritz GmbH, Hemer, am 25. September 2007 bzw. 2. Oktober 2007. Im Übrigen ist die Finanzierung der Gesellschaft durch Gesellschafterdarlehen sichergestellt, die der Gesellschaft im Rahmen des Konzern-Cash Pools zur Verfügung stehen. Für das Geschäftsjahr 2007 rechnet die Geschäftsleitung mit einem negativen Ergebnis. Der Jahresfehlbetrag für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt TEUR 681. Hauptgründe für dieses Ergebnis sind Mehrkosten in der Abwicklung von Aufträgen, die durch die Stahlpreiserhöhungen begründet sind, der Märkteintritt in ein neues Pressensegment, die Kosten für die Restrukturierung der Teilefertigung sowie Rückstellungen für laufende Aufträge. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 4.770 enthalten ein Finanzierungsdarlehen in Höhe von TEUR 4.500 von der Andritz Finance GmbH, Wohlen/Schweiz, so dass die Gesellschaft bankenunabhängig finanziert werden kann. InvestitionenInvestitionen in Sachanlagen wurden im Wesentlichen in den Bereichen Technische Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungUnter der Voraussetzung einer positiven Investitionstätigkeit der Automobil-Zulieferindustrie gehen wir für 2007 von einem Umsatzvolumen in Höhe von ca. Mio. EUR 25 aus. Wir rechnen im Jahresabschluss 2007 mit einem negativen Ergebnis. Für die Folgejahre wird mit positiven Ergebnissen gerechnet. Durch intensive Marktbearbeitung und kontinuierliche Investition in Neuentwicklung werden wir im kommenden Wirtschaftsjahr unsere Marktposition weiter stärken, um unseren Kunden langfristig als kompetenter und verlässlicher Partner zur Verfügung zu stehen. Zur Erfassung und zum Umgang mit den bestehenden Risiken sind innerhalb der Andritz-Gruppe Steuerungs- und Konzernrichtlinien installiert. Die Anwendung der konzernweit einheitlichen Richtlinien sowie konzerninterne Kontrollinstanzen sind Präventivmaßnahmen, um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Bretten, im Oktober 2007 Michael Zednicek Bilanz zum 31. Dezember 2006der Andritz Kaiser GmbH, BrettenAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2006der Andritz Kaiser GmbH, Bretten
Anhang für das Geschäftsjahr 2006Andritz Kaiser GmbH, Bretten1 Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung ist das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewandt worden. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 Satz 2 HGB. Die Darstellungsstetigkeit wurde grundsätzlich beachtet. Aufgrund der EDV-Umstellung auf SAP wurden jedoch Fremdleistungen im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und im Berichtsjahr unter den Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen. Insoweit ist der Vergleich mit dem Vorjahr eingeschränkt. 2 Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 410 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang gezeigt. Finanzanlagen sind zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit durchschnittlichen Einstandspreisen zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder mit dem aus dem vereinbarten Verkaufspreis abgeleiteten niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ferner erfolgten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen Abwertungen, die sich aus der Lagerreichweite und aus geminderter Verwertbarkeit ergeben. In den Herstellungskosten sind neben den direkt zurechenbaren Kosten auch notwendige Fertigungs- und Materialgemeinkosten enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Einzelwertberichtigungen wurden in Höhe von TEUR488 zum Bilanzstichtag gebildet. Eine Pauschalwertberichtigung wurde nicht gebildet, da keine generellen Ausfallrisiken erkennbar sind. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Jubiläumsrückstellungen werden versicherungsmathematisch ermittelt. Der Bewertung wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt und ein Zinssatz von 5,5 % angewendet. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. 3 Angaben zur BilanzAnlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang wiedergegeben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Durch handelsbilanziell erforderliche Verlustvorsorgen weist die Gesellschaft zum 31. Dezember 2006 einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" von TEUR 378 aus. Um diesen auszugleichen, hat die Gesellschafterin am 16. Januar 2007 sowie 24. August 2007 eine Erhöhung der Kapitalrücklage um insgesamt TEUR 2.000 beschlossen. Die Einzahlungen erfolgten am 25. September 2007 bzw. 2. Oktober 2007. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Risiken aus drohenden Verlusten (TEUR 139), Urlaub und Überstunden (TEUR 762), Jubiläumsverpflichtungen (TEUR 123), Gewährleistungen (TEUR 791). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 4.770 betreffen mit TEUR 4.500 ein von der Andritz Finance GmbH, Wohlen/Schweiz, der Andritz Kaiser GmbH zur Verfügung gestelltes Darlehen. Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 4 Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse für 2006 stellt sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse wurden in Höhe von TEUR 19.802 im Inland und in Höhe von TEUR 5.697 im Ausland erzielt. 5 Sonstige AngabenMiet- und Leasingverträge Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beläuft sich zum 31. Dezember 2006 auf TEUR 533, wovon TEUR 450 innerhalb eines Jahres fällig sind. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2006 wurden durchschnittlich 129 (Vj. 141) Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäftsführung Die Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr waren: Herr Dr. Peter Gravert, Techniker, Enzesfeld-Lindabrunn/Österreich (bis 30. Juni 2007) Herr Michael Zednicek, Techniker, Wien/Österreich. Auf die Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben zum Konzernabschluss Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die Andritz AG, Graz/Österreich. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieses Unternehmens erhältlich.
Bretten, den 19. Oktober 2007 Die Geschäftsführung: Michael Zednicek Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2006
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Andritz Kaiser GmbH, Bretten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Andritz Kaiser GmbH, Bretten, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, verweisen wir auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter im Lagebericht und im Anhang zur Beseitigung der bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft zum 31. Dezember 2006.
Nürnberg, den 12. November 2007 Deloitte
& Touche GmbH
Thiermann, Wirtschaftsprüfer ppa. Kiefer, Wirtschaftsprüfer |
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