Stammdaten

Register
Amtsgericht Ansbach HRB 2993
Vorher
GEKA BRUSH GMBH
Eingetragen
15.9.1999
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
die Belieferung von Kunden in den Industriebereichen "Kosmetik", "Medizin" und "Hygiene" zum Zweck der Gewinn-Erzielung. Hierzu werden Kunststoffverpackungen mit integrierten Auftragegeräten entwickelt, hergestellt und vertrieben.

Historie

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Management

NameRolle
Sven Wasmuth
seit 16.12.2025
Prokura
Prokura
Marc Naumann
seit 2.9.2025
Prokura
Alexander Ehmann
seit 2.9.2025
Prokura
Geschäftsführer
Stefanie Gunz
seit 23.3.2023
Prokura
Viet Huong Bister
seit 23.3.2023
Prokura
Herbert Grössl
seit 23.3.2023
Prokura
Markus Thurn
seit 29.12.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
medmix Group AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Kristall 2. VV GmbH
Germany
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

GEKA BRUSH GmbH

Bechhofen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

Lagebericht

A) Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Branche

 Innerhalb der gesamten Kosmetikbranche zeigte das Segment der Dekorativkosmetik weltweit eine gute Entwicklung. Regional betrachtet wuchs die Branche vor allem im europäischen Ausland sowie in Nord- und Südamerika. Dies schlug sich auch in erhöhten Umsätzen mit diesen Ländern nieder. Im Vergleich zum Vorjahr konnte eine erhebliche Umsatzsteigerung mit den Großkunden verzeichnet werden. Die im Vorjahr initiierten Entwicklungsprojekte wurden im Rahmen des Projektfortschritts zu Produktionsaufträgen. Im Mascarabereich führt die Kunststoffbürste zu steigender Nachfrage. Die Markterfolge von Procter & Gamble, AVON und Chanel liegen über deren Erwartungen. Das Wachstum von Handelsmarken und Private Labels zu Lasten etablierter Kosmetikanbieter setzt sich fort.  Der gegenüber dem Euro schwächer werdende US-$ beeinträchtigte Exporte aus dem Euro-Raum in die USA erheblich.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

 Der Anstieg der Umsatzerlöse der GEKA BRUSH um 10.463T€ (+18,4%) ist im Wesentlichen auf die umsatzstarken Monate Mai bis Dezember 2006 zurückzuführen. Das Geschäftsjahr 2006 begann verhalten, was sich schon im vierten Quartal des Vorjahres ankündigte. Ursächlich hierfür waren neben technischen Problemen (Abfüllstopp) eines großen Kunden, die einen fast vollständigen Lieferstopp zur Folge hatten, auch Umsatzrückgänge bei einem anderen großen Kunden aufgrund der vorzeitigen Ablösung der bisherigen Produktpalette durch Nachfolgeprodukte mit niedrigeren Verkaufspreisen. Seit Mai 2006 stiegen jedoch die Umsatzerlöse aufgrund deutlich gestiegener Abnahmemengen der Kunststoffbürste bei drei großen Kunden (exklusive Moltrusionspartner). Diese enormen Umsatzsteigerungen im zweiten Halbjahr 2006 konnten die umsatzschwächeren Monate zu Beginn des Geschäftsjahres kompensieren.

 Die Gesamtleistung lag im Geschäftsjahr 2006 mit 67.546T€ um 15,3% über dem Vorjahreswert.

 Neben den gestiegenen Erlösen mit Kosmetikverpackungen und -bürsten sind die Erlöse mit Formen und Werkzeugen in Höhe von 6.690T€ (Vj. 3.648T€) im Vergleich zum Vorjahr deutlich angestiegen. Der Anstieg in diesem Bereich resultiert neben Erlösen für Werkzeuge für die Kunststoffbürste (5.876T€, Vj. 2.924T€) auch aus seit dem Geschäftsjahr 2006 erstmals abgerechneten Stücklizenzerlösen, die im Zusammenhang mit Lieferungen von Kunststoffbürsten an drei große Kunden stehen (1.050T€).

 Die Umsatzerlöse lagen im Geschäftsbereich Victoria cosmetics mit 11.299T€ weitgehend auf Vorjahresniveau (Vj. 11.383T€); der Auftragseingang lag im Geschäftsjahr 2006 bei 11.272T€ (Vj. 12.973T€).

3. Produktion

 Bedingt durch die Investitionen in Maschinen für die Produktion an den Standorten Waizendorf und Wald-Michelbach sowie die Übernahme von Produktionsanlagen für die Kunststoffbürste seit Oktober 2005 wurde die Kapazität im Geschäftsjahr erheblich erweitert.

 Ab dem Geschäftsjahr 2005 wurde mit der Produktion der Kunststoffbürste begonnen. Hierbei führte die Gesellschaft ein völlig neues Maschinen- und Werkzeugkonzept ein. Mit dieser Innovation ist seitdem eine intensive Projektarbeit mit Procter&Gamble (verschiedene Produkteinführungsinitiativen bis 2010), mit AVON in den USA, in Europa und in Lateinamerika sowie mit Chanel verbunden.

 Bedingt durch die Insolvenz der Coronet-Werke GmbH, Wald-Michelbach, wurden im Rahmen eines Asset-Deals zum 1.Oktober 2005 Maschinen und Mitarbeiter übernommen und eine Betriebsstätte gegründet, die als Profit-Center geführt wird. In Wald-Michelbach werden ausschließlich Kunststoffbürsten hergestellt.

 Die Auslastung der neuen und erweiterten Kapazitäten war nur im zweiten Halbjahr zufriedenstellend. Von den zahlreichen Kundenbesuchen erhalten wir weiterhin anerkennendes Feedback zum technischen Stand unserer Fertigung. Aus strategischen Überlegungen wurde der Beschluss, begrenzte Fertigungsmöglichkeiten in den USA zu suchen, Anfang des zweiten Quartals 2005 umgesetzt. Die derzeit fremdbezogenen Kapazitäten in den USA sollen in der Zukunft erweitert werden. Trotz Kapazitätserweiterung im Jahr 2006 herrschten zum Jahresende Kapazitätsengpässe.

 Wir stellen bei den Mass-Market-Produkten einen eindeutigen Trend zu hochwertigen (lackierten und metallisierten) Oberflächenbehandlungen der Mascara- und Lipgloss-Verpackungen fest. Diese Oberflächenbehandlungen müssen nach wie vor extern zugekauft werden. Jedoch sind derzeit Überlegungen im Gange, derartige Prozesse intern selbst durchzuführen.

4. Beschaffung und Lager

 Das angestrebte Einsparungspotential im Beschaffungsbereich von 3 % konnte in gewissen Bereichen verwirklicht werden, diese Erfolge wurden jedoch durch starke Preiserhöhungen bei einzelnen Kunststoffen kompensiert. Der verstärkte Zukauf von Oberflächenveredelungen, die wir noch nicht im Hause umsetzen können, sorgte dafür, dass der Materialverbrauch höher als geplant war. Die bezogenen Leistungen liegen mit TEUR4.988 (Vj. TEUR4.763) weitgehend auf Vorjahresniveau. Dies resultiert im Wesentlichen daraus, dass nach wie vor Metallisierungen und Lackierungen von Kosmetikverpackungen bei Fremdleistern vorgenommen werden.

 Die Vorräte verminderten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.671T€.  Dieser Rückgang ist neben dem allgemeinen Bestandsabbau im Wesentlichen auf verminderte fertige Erzeugnisse und Waren (um -776T€) und geleistete Anzahlungen (um -577T€) zurückzuführen. Die geleisteten Anzahlungen auf Kunden-Anlagen in Höhe von 2.267T€ (Vj. 2.844T€) resultieren im Wesentlichen aus Anzahlungen der Gesellschaft für Werkzeuge ihrer Kunden, insbesondere für Werkzeuge für die Kunststoffbürste in Höhe von 1.008T€ (Vj. 1.547T€). Der Rückgang der geleisteten Anzahlungen liegt darin begründet, dass mit Beginn der Produktion der Kunststoffbürste die Nachfrage nach Werkzeugen zunächst rückläufig war. Der Rückgang der fertigen Erzeugnisse und Waren resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang des Handels- und Fertigwarenbestands des Geschäftsbereichs Victoria (um 477T€). Dies ist im Wesentlichen auf eine geänderte Produktpalette und den daher erfolgten Bestandsabbau eines großen Kunden zurückzuführen. Darüber hinaus hat sich im Vergleich zum Vorjahr der Bestand an Kunststoffbürsten verringert. Diese wurden seit Mai 2005 von der Gesellschaft vorgehalten, der Verkauf begann jedoch verstärkt erst zeitversetzt seit dem zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2006.

 Die im Vergleich zum Vorjahr um 1,2%-Punkte verbesserte Materialaufwandsquote resultiert im Wesentlichen daraus, dass der Anteil der Kunststoffbürste am Umsatz des Geschäftsjahres 2006 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen ist und der Materialeinsatz für die Kunststoffbürste geringer ist, als bei den herkömmlichen Standardprodukten. Des Weiteren wird die Kunststoffbürste seit Übernahme der Fertigung der Coronet-Werke GmbH, Wald-Michelbach, zum Oktober 2005 eigen gefertigt, vor Übernahme musste die Kunststoffbürste fremdbezogen werden. Die bezogenen Leistungen liegen mit 4.988T€ (Vj. 4.763T€) weitgehend auf Vorjahresniveau, vor allem wegen der Metallisierungen und Lackierungen von Kosmetikverpackungen bei Fremdleistern.

5. Investitionen

 Insgesamt wurden 4.322T€ in das Anlagevermögen investiert, davon in immaterielle Vermögensgegenstände 25T€ und in das Sachanlagevermögen 4.297T€.

 Die Investitionen des Geschäftjahres 2006 in Sachanlagen resultieren vor allem aus Investitionen in technische Anlagen und Maschinen und beruhen weitgehend auf Anschaffungen von Spritzgussmaschinen (956T€) und Spritzgussformen (72T€) am Standort Wald-Michelbach für die Kunststoffbürsten-Produktion für drei große Kunden sowie auf der Anschaffung einer kompletten Montagelinie (352T€) am Standort Waizendorf. In den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sind zum Stichtag Anzahlungen der Gesellschaft für Maschinen zur Kapazitätserweiterung für die Kunststoffbürsten-Produktion in Höhe von812 T€ enthalten.

 Bei allen Investitionen standen Standardisierung, Modularisierung, Rationalisierung und Substanzerhaltung im Vordergrund.

 

 Abschreibungen wurden wie in den Vorjahren nach steuerlichen Grundsätzen vorgenommen und erreichten 2006 die Höhe von 4.711T€ (inklusive der Abschreibungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 603 T€).

6. Finanzierung

 Die Gesamtverbindlichkeiten verminderten sich zum Jahresende 2006 um 1.536T€ auf 46.980T€. Die Bankverbindlichkeiten verringerten sich dabei von 38.023T€ auf 33.167T€ zum 31. Dezember 2006.

 Die Bankverbindlichkeiten setzen sich zusammen aus kurzfristigen Krediten in Höhe von 4.847T€ (Vj. 9.863T€) und langfristigen Krediten in Höhe von 28.320T€ (Vj. 28.160T€). Die Gesellschaft hat im Rahmen des Abschlusses des Konsortialkreditvertrags bei der Deutsche Bank AG zusammen mit der GEKA Beteiligungs GmbH, Bechhofen, (im Folgenden 'GEKA Beteiligung' genannt) am 22.Dezember 2004 Bankkredite über insgesamt 62.200T€ aufgenommen, wobei für die GEKA BRUSH Kredite in Höhe von 42.000T€ (kurzfristige 5.000T€ (Vj. 10.000T€), langfristige 37.000T€ (Vj. 32.000T€) enthalten sind. Zum Abschlussstichtag wurden von den langfristigen Konsortialkrediten der Gesellschaft Kreditlinien in Höhe von 37.000T€ (Vj. 32.000T€) zur Verfügung gestellt, diese valutierten zum Stichtag mit 33.160T€ (Vj. 31.040T€), wobei der Tilgungsanteil (4.840T€) des Jahres 2007 unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen ist.

 Tilgungen langfristiger Bankverbindlichkeiten wurden im Geschäftsjahr 2006 in Höhe von 2.880T€ vorgenommen. Der Tilgungsanteil wurde jedoch im Vorjahr unter den kurzfristigen Bankverbindlichkeiten ausgewiesen.

 Des Weiteren bestehen Bankkredite mit kurzfristiger Kündigungsfrist in Höhe von 7T€ (Vj. 6.983T€). Die Verminderung der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten um 5.016T€ resultiert aus zwei gegenläufigen Effekten. Neben der Verminderung der Kontokorrentkreditlinie des kurzfristigen Konsortialkredites im Vergleich zum Vorjahr um 5.000T€ verminderte sich auch die Inanspruchnahme dieser um 6.980T€. Zum 31.Dezember 2006 weist das Kontokorrent ein Guthaben in Höhe von 970T€ (Vj. ./.6.980T€) aus. Gegenläufig hierzu erhöhte sich der in den kurzfristigen Bankverbindlichkeiten enthaltene Tilgungsanteil langfristiger Konsortialkredite von 2.880T€ im Vorjahr auf 4.840T€ im Geschäftsjahr 2006. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem im Geschäftsjahr vom kurzfristigen in den langfristigen Bereich umgewidmeten Konsortialkredit (5.000T€) und dessen kurzfristigen Tilgungsanteil des Jahres 2007 von 1.000T€.

 Die Kredite wurden unter der Bedingung vergeben, dass von der Bank vorgegebene sog. Finanzrelationen (Verschuldungsgrad ab dem 31.März 2005 quartalsweise sowie Kapitaldienstleistungsgrad ab dem 31.Dezember 2005 quartalsweise) erfüllt werden. Basis für diese Finanzrelationen sind der konsolidierte Quartalsbericht bzw. der testierte konsolidierte Jahresabschluss des GEKA Beteiligung-Konzerns. Bei Nichterfüllung der Finanzrelationen kann die Bank gemäß Konsortialkreditvertrag von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Die Berechnung der beiden Finanzrelationen auf Basis der Zahlen des Konzernabschlusses 2006 ergab, dass beide Finanzrelationen eingehalten wurden.

7. Personal- und Sozialbereich

 

 Die Personalaufwendungen liegen mit 14.776T€ um 17,1% über dem Vorjahr und um 5,5% unter Budget. Die Personalquote liegt bei 21,9% (Vorjahr 21,5%) der Gesamtleistung.

 Der Anstieg des Personalaufwands um 2.161T€ resultiert aus mehreren Effekten. Zum einen erhöhte sich der Personalaufwand durch den Aufbau von Mitarbeitern im direkten und indirekten Bereich (Entwicklung, Vertrieb und Produktion) sowie aufgrund der Übernahme von zehn Mitarbeitern nach der Insolvenz der Coronet-Werke GmbH, Wald-Michelbach, zum 1.Oktober 2005, die sich nun voll im Geschäftsjahr auswirkten. Im Jahresdurchschnitt stieg die Mitarbeiteranzahl von 340 auf 371 Mitarbeiter. Zum anderen erhöhten um 403 T€ gestiegene Aufwendungen für variable Vergütungen der Mitarbeiter den Personalaufwand.

 Schulungsmaßnahmen wurden nahezu auf gleichem Niveau wie im Jahr 2005 fortgeführt.

8. Forschung und Entwicklung

 Innovation von Produkten und Verfahren ist unser wichtigstes Ziel. Mit einem systematischen Ansatz verschiedener Arbeitsgruppen (intern "VPM") werden zielstrebig Innovationsprojekte priorisiert bearbeitet und auf den Hauptmessen in Bologna, Paris, Monaco und Hongkong sowie bei kundenspezifischen "Innovation Shows" vorgestellt.

 Dabei vergibt GEKA BRUSH Aufträge für Grundlagenforschung an externe Institute. Eigene Forschungseinrichtungen werden nicht unterhalten. Auf Basis der extern durchgeführten Grundlagenforschung werden dann Kapazitäten zur Produktentwicklung bereitgestellt, um die Serienreife der Produkte zu erzielen.  Partnerschaften mit anderen Unternehmen dienen ebenfalls diesem Ziel.

 

 Erfreulich ist die positive Aufnahme der neuentwickelten Lippenapplikatoren aus TPE/TPU sowie innovativer Bürstchentechnologien, sowohl bei gedrehten, als auch bei gespritzten Bürstchen.

9. Wichtige Themen während des Geschäftsjahres

a)

Zwischen GEKA BRUSH und der GEKA Beteiligung besteht ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag.

b)

Zwischen der Gesellschaft und der GEKA Beteiligung besteht ein Dienstleistungsvertrag, ebenso zwischen der GEKA Beteiligung und der Gesellschaft.

B) Darstellung der Lage

1. Vermögenslage

 Der Rückgang der Bilanzsumme um 638T€ ist im Wesentlichen auf zwei gegenläufige Effekte zurückzuführen. Zum einen verringerten sich um 592T€ das Anlagevermögen sowie um 1.671T€ die Vorräte. Zum anderen erhöhten sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 151T€ und die flüssigen Mittel um 1.513T€.

 Auf der Aktivseite der Bilanz bestehen Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 4.773T€ (Vj. 5.376T€). Der Rückgang des Anlagevermögens resultiert daher, dass die Abschreibungen des Geschäftsjahres (4.711T€) sowie die Abgänge in Höhe von 203T€ (netto), die Zugänge des Geschäftsjahres (4.322T€) überkompensierten.

 Der Rückgang der Vorräte um 1.671T€ auf 7.717T€ ist neben dem allgemeinen Bestandsabbau im Wesentlichen auf verminderte fertige Erzeugnisse und Waren (um ‑776T€) und geleisteten Anzahlungen (um -577T€) zurückzuführen.

 Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1.452T€ korrespondiert im Wesentlichen mit den gestiegenen Umsatzerlösen. Der Rückgang der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 1.538T€ resultiert hauptsächlich aus um 1.161T€ gesunkenen Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr gegen Geka-Toly. Geka-Toly konnte aufgrund ihrer verbesserten Liquidität ihre Verpflichtungen zeitnaher begleichen. Bei den Forderungen handelt es sich neben Forderungen aus reinen Produktlieferungen auch um Forderungen aus Werkzeugverkäufen für die Kunststoffbürste mit amerikanischen Kunden, welche über Geka-Toly abgerechnet werden. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ist ein Darlehen an Geka-Toly in Höhe von 1.248T€ (Vj. 1.629T€) enthalten. Es handelt sich hierbei um ein endfälliges Darlehen über 2.000TUSD mit einer Laufzeit bis zum 31.September 2008. Das Darlehen wurde im Geschäftsjahr in Höhe von 350TUSD getilgt. Das Darlehen wurde zum 31.Dezember 2006 mit dem Stichtagskurs bewertet und deshalb in Höhe von 115T€ abgewertet.

2. Finanzlage

  Die Gesellschaft besitzt zum 31. Dezember 2006 liquide Mittel in Höhe von 1.621T€ (Vj. 108T€) und weist Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 33.167T€ (Vj. 38.023T€) aus. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 33.167T€ haben 4.847T€ (Vj. 9.863T€) eine Laufzeit bis zu einem Jahr, 28.320T€ (Vj. 28.160T€) betreffen langfristige Bankverbindlichkeiten. Die Finanz- und Liquiditätssituation der Gesellschaft hat sich verbessert, was durch den Anstieg der liquiden Mittel und den Rückgang der Bankverbindlichkeiten verdeutlicht wird.

 Das Eigenkapital blieb mit 10.248 T€ aufgrund des seit dem 1.Januar 2005 bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags unverändert zum Vorjahr. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten (ohne kurzfristige Rückstellungen) betragen insgesamt 18.859T€.

 

 Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 7.161T€ (Vj. 4.438T€) betreffen im Wesentlichen in Höhe von 1.289T€ (Vj. 2.941T€) das Verrechnungskonto mit der GEKA Beteiligung, sowie erhaltene Anzahlungen von Geka-Toly in Höhe von 1.380T€ (Vj. 1.153T€). Diese beinhalten hauptsächlich Anzahlungen für Werkzeuge für die Kunststoffbürste betreffend drei große Kunden in den USA, welche letztendlich von Geka-Toly mit diesen abgerechnet werden. Erstmalig weist die Gesellschaft ein Darlehen gegenüber der Muttergesellschaft in Höhe von 3.492T€ aus, welches aus der Umwandlung der Ergebnisabführungsverbindlichkeiten des Geschäftsjahres 2005 in ein Darlehen resultiert.

 Das Verrechnungskonto mit der GEKA Beteiligung enthält Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag (4.907T€). Gegenläufig betrugen die Nettoforderungen aus dem Verrechnungsverkehr mit der GEKA Beteiligung (Dienstleistungsvertrag, umsatzsteuerliche Organschaft und teilweise Übernahme der Zahlungsfunktion) 3.618 T€.

3. Ertragslage

 Das Betriebsergebnis erhöhte sich von 7.236T€ auf 7.700T€. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung erhöhte sich von 3.492T€ in 2005 auf nunmehr 4.907T€, was einen Anstieg von 40,5 % bedeutet.

  

 Das gestiegene Jahresergebnis beruht hauptsächlich auf der um 8.959 T€ gegenüber dem Vorjahr gestiegenen Gesamtleistung bei unterproportional gestiegenen Betriebsaufwendungen (8.495 T€) sowie gesunkenen Aufwendungen aus einmaligen Sachverhalten, welche im Vorjahr insbesondere die außerplanmäßige Abschreibung von Coronet Exklusivitätslizenzen in Höhe von 1.004 T€ betrafen. Die Umsatzrendite erhöhte sich von 6,1 % im Geschäftsjahr 2005 auf 7,3 % im Geschäftsjahr 2006.

 Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen erhöhten sich von 2.284T€ auf 2.503T€ im Geschäftsjahr 2006. Im Zinsaufwand waren im Vorjahr in Höhe von 302T€ gezahlte Vorfälligkeitsentschädigungen aufgrund der Umfinanzierung und damit verbunden der vorzeitigen Ablösung der alten Poolbankenkredite im Rahmen von Sondertilgungen im Februar 2005 enthalten. Insbesondere die von der Gesellschaft gemäß Vertrag über die Beendigung der stillen Gesellschaft vom 14. Dezember 2004 zu zahlende zusätzliche variable Vergütung in Höhe von 5% der von der GEKA Beteiligung für die Anteile an der GEKA BRUSH zu zahlenden zweiten und ggfs. dritten Kaufpreisrate einschließlich Zinsen erhöhte die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen (TEUR 489).

 Aufgrund des seit dem 1.Januar 2005 in Kraft getretenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrags mit der GEKA Beteiligung weist die Gesellschaft kein Jahresergebnis mehr aus, da dieses an die GEKA Beteiligung abgeführt wird (4.907T€).

C) Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

 Der Verfall des US-$ gegenüber dem Euro in 2006 erschwerte unsere Export-Anstrengungen vor allem in den USA. Dies wird auch im Jahr 2007 ein Risiko darstellen.
Des Weiteren drängen chinesische Wettbewerber immer stärker in angestammte Märkte.

 Es bestehen Marktrisiken aufgrund der Kundenstruktur der GEKA BRUSH im Bereich des Kerngeschäfts (Mascara und Lipglossverpackungen). In diesem Bereich werden die Umsätze mit wenigen Großkunden getätigt. Nachfrageschwankungen (Reduzierungen des Wiederholgeschäfts) könnten die zukünftige Entwicklung beinträchtigen, wobei sich jedoch die Risiken mit den sich ergebenden Chancen für Neuprojekte die Waage halten.

 Wachstumsrisiken (auch im Hinblick auf die Qualität) sind nach wie vor nicht auszuschließen.

 Aufgrund der Effektivverschuldung von 37.532T€ (Vorjahr 40.188T€) steht die Unternehmensfortführung grundsätzlich unter der Prämisse der Kreditprolongation durch den Konsortialkreditgeber.  Kredite im Rahmen des Konsortialkreditvertrags wurden unter der Bedingung vergeben, dass von der Deutsche Bank AG vorgegebene sog. Finanzrelationen (Verschuldungsgrad ab dem 31. März 2005 quartalsweise sowie Kapitaldienstdeckungsgrad ab dem 31. Dezember 2005 quartalsweise) erfüllt werden. Basis für diese Finanzrelationen sind der konsolidierte Quartalsbericht bzw. der testierte, konsolidierte Jahresabschluss der GEKA Beteiligungs GmbH. Bei Nichterfüllung der sog. Finanzrelationen kann die Bank gemäß Konsortialkreditvertrag von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Die vom Konsortialkreditgeber zum Quartalsende vorgegebenen sog. Finanzrelationen betragen für den Verschuldungsgrad nicht höher als 3,50 und den Kapitaldienstdeckungsgrad nicht niedriger als 1,10 bezogen auf die wirtschaftliche Entwicklung der GEKA-Gruppe.  Sämtliche Finanzrelationen wurden im Geschäftsjahr 2006 eingehalten. Sollte der Konzern in der Zukunft die vorgegebenen Finanzrelationen nicht einhalten und die Bank deshalb von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, wäre das operative Geschäft des Konzerns nur unter der Voraussetzung einer Neuordnung der Gesamtfinanzierung des Konzerns aufrecht zu erhalten. Dies ist derzeit nicht erkennbar.

 Sonstige entwicklungsbeeinträchtigende Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind derzeit nicht erkennbar.

 Bezüglich der Chancen der künftigen Entwicklung verweisen wir auf E. 'Ausblick' und F. 'Zielschwerpunkte 2007'.

D) Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind

 Sind nicht zu verzeichnen.

E) Ausblick

 Die Marktposition von GEKA BRUSH konnte auch im Jahr 2006 weiter gefestigt werden. Das Verstärken unserer Marktposition bei den Top 20-Kunden und noch intensiveres Arbeiten an GEKA BRUSH-Innovationen sind die wichtigsten Leitlinien unserer Strategie. Zusätzlich werden Mitarbeiter und Führungskräfte weiter gezielt geschult. Intern wollen wir alles daran setzen, um die Durchlaufzeit zu verringern und dadurch die Gesamteffizienz erheblich zu steigern.

 Wir wollen weiterhin an der Verbesserung unserer Strukturen und Prozesse arbeiten und dadurch zusätzliche Ertragspotentiale nutzen.

 Für das Geschäftsjahr 2007 erwarten wir eine Gesamtleistung von 75,2 Mio.€ und ein Ergebnis vor Ergebnisabführung von 6,3Mio.€. Für das Jahr 2008 erwarten wir eine weiter leicht verbesserte Gesamtleistung und ein weiter leicht verbessertes Ergebnis vor Ergebnisabführung.

F) Zielschwerpunkte 2007

 In unserer Unternehmensstrategie haben wir neun Erfolgsfaktoren definiert:

1)

Marktposition und Kundenbindung
Diese wollen wir stärken durch Aktionsprogramme zur Kundenbindung und ein gezieltes Key-Account-Management.

2)

Innovation
Wir wollen uns durch Innovationen vom Wettbewerb differenzieren.

3)

Führungsqualität und Mitarbeiterqualifizierung
Wir wollen attraktiv für neue Mitarbeiter sein, für eine stetige Weiterentwicklung der Belegschaft sorgen und Strukturen für eine einzigartige Unternehmenskultur schaffen.

4)

Fertigungsstandorte und Herstellungsprogramm
Die Fertigungsstrategie der nächsten fünf Jahre dient als Rahmen; GEKA England ist spezialisiert auf kleinere Fertigungslose und besondere Anforderungen, in den USA sollen die Fertigungskapazitäten erweitert werden.

5)

Verkürzung der Durchlaufzeiten
Alle wesentlichen Geschäftsprozesse werden ständig auf Effizienzverbesserungen untersucht und bearbeitet.

6)

Umfassendes Qualitätsmanagement
Unsere Kunden auditieren uns nach ihren spezifischen Anforderungskriterien.

7)

Wettbewerbsvorteile durch integrierte IT
Dazu zählen die IT-Anbindung an unsere wesentlichen Abnehmer.

8)

Jederzeit ausreichender Cash flow
Wir wollen eine jederzeit zufriedenstellende Liquiditätslage bei gleichzeitiger Rückführung der Verbindlichkeiten.

9)

Überdurchschnittliche Ertragsstärke
Sie sichert unser langfristiges Überleben.

G) Unternehmenskultur

 Umfassende monatliche Information der Belegschaft zur Unternehmenslage sind seit Jahren üblich, ebenso ein Anschreiben an alle Mitarbeiter zu unseren Werten und Zielvorstellungen.

Zweimal jährlich geben wir einen Newsletter heraus.

 

 Mit der Betriebsärztin wird ein Gesundheitsprogramm für alle Mitarbeiter vorangebracht.

 

 Zweimal pro Woche wird die Belegschaft mit frischem Obst versorgt, persönliche Geburtstagswünsche mit kleiner Aufmerksamkeit, gemeinsame Jubiläumsveranstaltungen, Weihnachtsgeschenke für jeden Einzelnen sowie ein Jahresabschlussfest ergänzen die Maßnahmen zur Förderung des Zusammenhaltes bei der GEKA BRUSH.

Insgesamt legen wir Wert auf offene und direkte Kommunikation im Unternehmen, geprägt von Ermutigung und gegenseitiger Hilfestellung. Begeisterung, Initiativen, Verantwortungsübernahme und Engagement sind wichtige Elemente unseres Klimas.

 Das variable Vergütungssystem ist vom gesamten GEKA-Team akzeptiert und geschätzt.

Bechhofen, 26.März 2007

GEKA BRUSH GmbH

Bernd Fellner, Norbert Dumler, Walter Schmidt, Hans Rainer Stork

Die Geschäftsführer

Bilanz

AKTIVA

31.12.2005

EUR

EUR

EUR

A.

ANLAGEVERMÖGEN

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

1.

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte

und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

3.266.994,00

4.274.796,00

2.

Geschäfts- oder Firmenwert

4.772.910,00

5.376.243,00

8.039.904,00

9.651.039,00

II.

Sachanlagen

1.

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

10.291.029,51

10.680.985,51

2.

Technische Anlagen und Maschinen

13.196.557,00

12.648.507,00

3.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

1.409.849,00

1.233.923,00

4.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

1.089.894,48

405.010,70

25.987.329,99

24.968.426,21

III.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

4.675.902,40

4.675.902,40

B.

UMLAUFVERMÖGEN

I.

Vorräte

1.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe

1.319.798,69

1.502.032,77

2.

Unfertige Erzeugnisse

1.249.796,45

1.385.908,03

3.

Fertige Erzeugnisse und Waren

2.880.086,22

3.655.804,90

4.

Geleistete Anzahlungen

2.266.897,25

2.843.989,79

7.716.578,61

9.387.735,49

II.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

8.907.945,96

7.456.016,63

2.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

2.078.307,80

3.616.356,17

3.

Sonstige Vermögensgegenstände

711.122,33

474.351,61

11.697.376,09

11.546.724,41

III.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

1.620.455,32

108.026,44

C.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

112.033,73

149.638,70

59.849.580,14

60.487.492,65

PASSIVA

31.12.2005

EUR

EUR

EUR

A.

EIGENKAPITAL

I.

Gezeichnetes Kapital

878.600,00

878.600,00

II.

Kapitalrücklage

4.169.746,49

4.169.746,49

III.

Gewinnvortrag

5.199.237,84

5.199.237,84

10.247.584,33

10.247.584,33

B.

RÜCKSTELLUNGEN

1.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche

Verpflichtungen

902.495,00

902.249,00

2.

Steuerrückstellungen

131.158,06

211.118,06

3.

Sonstige Rückstellungen

1.588.703,50

583.792,01

2.622.356,56

1.697.159,07

C.

VERBINDLICHKEITEN

1.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

33.167.383,86

38.023.103,94

2.

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

731.756,73

688.065,98

3.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

4.046.833,47

3.885.464,58

4.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

7.161.341,63

4.437.914,05

5.

Sonstige Verbindlichkeiten

1.872.323,56

1.481.836,25

46.979.639,25

48.516.384,80

D.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

0,00

26.364,45

59.849.580,14

60.487.492,65

Gewinn- und Verlustrechnung

2005

EUR

EUR

EUR

1.

Umsatzerlöse

67.332.421,04

56.869.304,01

2.

Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen

und unfertigen Erzeugnissen

-480.361,52

802.412,95

3.

Andere aktivierte Eigenleistungen

694.224,52

914.908,67

4.

Sonstige betriebliche Erträge

2.061.933,88

2.393.878,26

69.608.217,92

60.980.503,89

5.

Materialaufwand

a)

Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und

Betriebsstoffe und für bezogene Waren

-29.761.141,64

-26.071.455,83

b)

Aufwendungen für bezogene Leistungen

-4.987.608,57

-4.762.905,72

6.

Personalaufwand

a)

Löhne und Gehälter

-12.254.351,77

-10.397.417,79

b)

Soziale Abgaben und Aufwendungen für

Altersversorgung und für Unterstützung

-2.521.754,61

-2.217.125,42

davon für Altersversorgung:

EUR 79.726,59 (Vj. TEUR 87)

7.

Abschreibungen auf immaterielle Vermögens-

gegenstände des Anlagevermögens und

Sachanlagen

-4.711.142,22

-5.058.545,45

8.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

-8.238.882,84

-6.702.790,66

-62.474.881,65

9.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

303.254,29

121.942,30

davon aus verbundenen Unternehmen:

EUR 115.393,69 (Vj. TEUR 116)

10.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

-2.503.215,37

-2.283.802,44

davon an verbundene Unternehmen:

EUR 37.359,58 (Vj. TEUR 11)

-2.199.961,08

11.

Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

4.933.375,19

3.608.402,88

12.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

-5.040,00

0,00

13.

Sonstige Steuern

-20.895,35

-116.246,70

-25.935,35

-116.246,70

14.

Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags

abgeführter Gewinn

-4.907.439,84

-3.492.156,18

15.

Jahresüberschuss

0,00

0,00

Entwicklung des Anlagevermögens 2006

Anschaffungs- und Herstellungskosten

1.1.2006

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2006

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

1.

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen

an solchen Rechten und Werten

7.262.510,24

25.090,50

0,00

0,00

7.287.600,74

2.

Geschäfts- oder Firmenwert

9.049.996,57

0,00

0,00

0,00

9.049.996,57

16.312.506,81

25.090,50

0,00

0,00

16.337.597,31

II.

Sachanlagen

1.

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

12.841.457,62

8.000,00

30.399,37

0,00

12.819.058,25

2.

Technische Anlagen und Maschinen

29.909.503,09

2.694.029,39

898.282,30

404.484,70

32.109.734,88

3.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

3.497.746,56

505.139,63

42.807,39

526,00

3.960.604,80

4.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

405.010,70

1.089.894,48

0,00

-405.010,70

1.089.894,48

46.653.717,97

4.297.063,50

971.489,06

0,00

49.979.292,41

III.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

4.747.734,54

0,00

0,00

0,00

4.747.734,54

67.713.959,32

4.322.154,00

971.489,06

0,00

71.064.624,26

Kumulierte Abschreibungen

Buchwerte

1.1.2006

Zugänge

Abgänge

Umbuchungen

31.12.2006

31.12.2006

31.12.2005

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

EUR

I.

Immaterielle Vermögensgegenstände

1.

Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und

ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen

an solchen Rechten und Werten

2.987.714,24

1.032.892,50

0,00

0,00

4.020.606,74

3.266.994,00

4.274.796,00

2.

Geschäfts- oder Firmenwert

3.673.753,57

603.333,00

0,00

0,00

4.277.086,57

4.772.910,00

5.376.243,00

6.661.467,81

1.636.225,50

0,00

0,00

8.297.693,31

8.039.904,00

9.651.039,00

II.

Sachanlagen

1.

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten

einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

2.160.472,11

397.956,00

30.399,37

0,00

2.528.028,74

10.291.029,51

10.680.985,51

2.

Technische Anlagen und Maschinen

17.260.996,09

2.347.221,09

695.039,30

0,00

18.913.177,88

13.196.557,00

12.648.507,00

3.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

2.263.823,56

329.739,63

42.807,39

0,00

2.550.755,80

1.409.849,00

1.233.923,00

4.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

0,00

0,00

0,00

0,00

0,00

1.089.894,48

405.010,70

21.685.291,76

3.074.916,72

768.246,06

0,00

23.991.962,42

25.987.329,99

24.968.426,21

III.

Finanzanlagen

Anteile an verbundenen Unternehmen

71.832,14

0,00

0,00

0,00

71.832,14

4.675.902,40

4.675.902,40

28.418.591,71

4.711.142,22

768.246,06

0,00

32.361.487,87

38.703.136,39

39.295.367,61

Anhang für 2006

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§242ff. und §§264ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden Zusatzangaben zu einzelnen Posten der Bilanz im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Geschäfts- oder Firmenwerte werden dabei über eine Nutzungsdauer von fünfzehn Jahren, erworbene Schutzrechte über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren und übrige immaterielle Vermögensgegenstände über eine Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen worden.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung kommen bei den Gegenständen des Anlagevermögens darüber hinaus außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Ansatz.

Die Gesellschaft legt folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Nutzungsdauer

in Jahren

Betriebsgebäude

25 - 50

Außenanlagen

10

Technische Anlagen

5 - 15

Maschinen/Formen

5 - 13

Betriebs- und Geschäftsausstattung

3 - 13

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Die Bestände an Roh‑, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch pauschale Abschläge von 2% berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß §6a EStG liegt ein Rechnungszinsfuß von 6% zugrunde. Seit dem Geschäftsjahr 2005 werden die Richttafeln RT 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Der Effekt aus der Anwendung der neuen Sterbetafeln wurde im Geschäftsjahr 2005 in voller Höhe berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellung für allgemeine Gewährleistungsrisiken wird, wie im Vorjahr, mit 2Promille vom risikobehafteten Umsatz berechnet.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesene Rentenverpflichtung, für die eine Gegenleistung nicht mehr zu erwarten ist, ist mit ihrem Barwert angesetzt.

Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Transaktionskurs umgerechnet. Kursverluste, die bis zum Stichtag entstanden sind oder erkennbar waren, werden ergebniswirksam berücksichtigt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (letzte Seite des Anhangs).

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um erworbene Schutzrechte, um erworbene EDV-Software sowie um Geschäfts- oder Firmenwerte. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden entsprechend der steuerlichen Regelung unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 15Jahren abgeschrieben (TEUR603).

Bei den erworbenen Schutzrechten handelt es sich um im Rahmen von Kauf- und Übertragungsverträgen erworbene Schutzrechte, insbesondere Patente in Höhe von TEUR4.100, zur Herstellung von 2K-Applikatoren sowie bezogen auf das Moltrusionsverfahren. Die bis zum Vorjahr in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltenen Exklusivitätsrechte (sog. Coronet-Rechte) für die Geschäftsjahre 2003 bis 2007 wurden zum 31.Oktober 2005 aufgrund des Erwerbs der eigentlichen Schutzrechte in Höhe von TEUR1.004 vollständig abgeschrieben.

Bei den Zugängen im Sachanlagevermögen im Geschäftsjahr 2006 handelt es sich im Wesentlichen um Investitionen in technische Anlagen und Maschinen, geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau für die Produktion der Kunststoffbürste sowie um eine komplette Montagelinie für den Standort Waizendorf.

Bei den Finanzanlagen handelt es sich um unmittelbare Anteile an den folgenden Unternehmen:

Name und Sitz der Gesellschaft

Anteil in %

Währung

Eigenkapital

Jahresergebnis

in Tausend

in Tausend

GEKA Manufacturing Ltd., Stanley,

 Großbritannien

100

GBP

3.606

141

Victoria fine brush Ltd., Stanley,

 Großbritannien

100

GBP

ohne Geschäftsbetrieb


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben TEUR 1.248 (Vj. TEUR1.629) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Diese betreffen ein Darlehen an die Geka-Toly USA Corp., Edison, USA. Das endfällige Darlehen wurde in Höhe von TUSD2.000 gewährt und hat eine Laufzeit bis zum 30. September 2008. Das Darlehen wurde im Geschäftsjahr in Höhe von TUSD350 getilgt und zum 31.Dezember 2006 mit dem Stichtagskurs bewertet, wobei sich eine Abwertung von TEUR115 ergab.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen im Übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR878.600,00. Das Stammkapital ist voll einbezahlt. Sämtliche Anteile werden seit dem 22.Dezember 2004 von der GEKA Beteiligungs GmbH, Bechhofen, gehalten.

Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur GEKA Beteiligungs GmbH, Bechhofen, und ihren unmittelbaren und mittelbaren Tochterunternehmen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der GEKA Beteiligungs GmbH, Bechhofen, einbezogen. Diese erstellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen.

Die GEKA BRUSH GmbH macht bezüglich der Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses von der Befreiungsvorschrift des §291 HGB Gebrauch.

Der Mehrheitsgesellschafter der GEKA Beteiligungs GmbH, Bechhofen, die Equita Beteiligungen Fonds 2 KG, Bad Homburg, stellt keinen Konzernabschluss auf.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für die zusätzliche Vergütung samt Zinsen für die ehemalige stille Gesellschafterin, Urlaubs- und Gleitzeitansprüche, interne und externe Jahresabschlusskosten, Kundenreklamationen, Lohn- und Gehaltsprämien und Gewährleistungsansprüche gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Folgenden im Einzelnen dargestellt:

davon mit

davon mit

einer

einer Restlaufzeit

Restlaufzeit

31.12.2006

bis zu

1 bis 5

über

31.12.2005

bis zu

1 Jahr

Jahre

5 Jahre

1 Jahr

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

TEUR

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

33.167

4.847

20.320

8.000

38.023

9.863

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen

732

732

0

0

688

688

Verbindlichkeiten aus Lieferungen

und Leistungen

4.047

4.047

0

0

3.886

3.886

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen

Unternehmen (1)

7.161

7.161

0

4.438

4.438

Sonstige Verbindlichkeiten

1.873

1.872

0

0

1.482

1.482

-

davon aus Steuern

231

231

0

0

206

206

-

davon im Rahmen der sozialen Sicherheit

0

0

0

0

421

421

46.980

18.659

20.320

8.000

48.517

20.357

Zu (1): Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR7.161 betreffen in Höhe von TEUR1.289 (Vj. TEUR2.941) das Verrechnungskonto mit der GEKA Beteiligungs GmbH, Bechhofen. Das Verrechnungskonto enthält Verbindlichkeiten aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von TEUR4.907 (Vj. TEUR3.492). Gegenläufig betrugen die Nettoforderungen aus dem Verrechnungsverkehr mit der GEKA Beteiligungs GmbH (Dienstleistungsvertrag, aus umsatzsteuerlicher Organschaft und teilweise Übernahme der Zahlungsfunktion) TEUR3.618 (Vj. TEUR551).

  Erstmalig wird im Geschäftsjahr 2006 ein Darlehen gegenüber der GEKA Beteiligungs GmbH, Bechhofen, in Höhe von TEUR3.492 ausgewiesen, welches aus der Umwandlung der Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung des Geschäftsjahres 2005 in ein Darlehen resultiert.

  Insgesamt betrugen die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin TEUR5.270 (Vj. TEUR2.941). Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr.

Besicherungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

- Erstrangige Grundschulden zugunsten der Deutsche Bank AG in Höhe von TEUR10.974;

- Sicherungsübereignung des Anlagevermögens zugunsten der Deutsche Bank AG;

- Sicherungsübereignung des Warenlagers zugunsten der Deutsche Bank AG;

- Sicherungszession der Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen;

- Negativerklärung hinsichtlich der Patente und Lizenzen.

Des Weiteren bestanden zum Bilanzstichtag keine angabepflichtigen Haftungsverhältnisse, soweit sie nicht aus der Bilanz oder dem Anhang ersichtlich sind.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR2.372. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u.a. folgende Sachverhalte:

TEUR

Miet- und Leasingverpflichtungen sowie Verpflichtungen aus dem

Dienstleistungsvertrag mit der Gesellschafterin in 2007 (1)

2.153

Miet- und Leasingverpflichtungen in 2008

166

Miet- und Leasingverpflichtungen in 2009

37

Miet- und Leasingverpflichtungen von 2010 bis 2011

16

2.372

Zu (1): Sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR1.437, welche im Zusammenhang mit dem bestehenden Dienstleistungsvertrag mit der Gesellschafterin stehen, betreffen verbundene Unternehmen.

Derivative Finanzinstrumente

Es besteht ein Zins Cap über TEUR4.000 mit einer Laufzeit von 6Jahren ab dem 28.August2003 zur Begrenzung und besseren Planung von Finanzierungsaufwendungen. Der Marktwert des Zins Caps zum 31.Dezember 2006 beträgt EUR1.356,53.

Des Weiteren bestehen drei Zinsswaps, die mit dem Ziel abgeschlossen wurden, das Zinsänderungsrisiko abzusichern.

Marktwert

ZINSSWAP

Währung

Nominal

Laufzeit

31.12.2006

Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG

EUR

720.000,00

1.12.2004 bis 30.12.2009

7.201,20

Deutsche Bank AG

EUR

8.000.000,00

15.2.2005 bis 31.3.2010

215.164,36

Deutsche Bank AG

EUR

15.960.000,00

15.2.2005 bis 31.3.2010

345.137,42

Die Bewertung erfolgte nach der mark-to-market Methode.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2006

2005

Nach Produktgruppen

TEUR

%

TEUR

%

Kosmetikverpackungen und -bürsten

50.179

74,5

42.811

75,3

Handel mit Kosmetikartikeln

11.680

17,4

11.383

20,0

Formen und Werkzeuge

6.690

9,9

3.648

6,4

Übrige

10

0,0

12

0,0

Erlösschmälerungen

-1.227

-1,8

-985

-1,7

67.332

100,0

56.869

100,0

Nach Regionen

Inland

13.232

19,7

15.394

27,1

Übrige EU-Länder

38.159

56,7

30.089

52,9

Übriges Europa

2.994

4,5

3.517

6,2

Nordamerika und Südamerika

12.802

19,0

7.815

13,7

Asien

1.330

1,9

966

1,7

Übrige Länder

42

0,0

73

0,1

Erlösschmälerungen

-1.227

-1,8

-985

-1,7

67.332

100,0

56.869

100,0

Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge für erbrachte Leistungen gegenüber der GEKA Manufacturing Ltd. (TEUR725) sowie Erträge aus Währungsdifferenzen (TEUR318). Darüber hinaus weist die Gesellschaft einmalig Erträge aus Lizenzgebühren gegenüber einem großen Kunden in Höhe von TEUR250 aus.

Periodenfremde Erträge sind in Höhe von TEUR75 (Vj.TEUR82) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Mieten und Leasing (TEUR387), Frachten (TEUR847), Provisionen (TEUR800), Patente (TEUR403), Nebenkosten des Geldverkehrs (TEUR108), Schulungen (TEUR142), Beratungsleistungen (TEUR330), Reise- und Repräsentationskosten (TEUR740) und Aufwendungen für Kursdifferenzen (TEUR1.047). Des Weiteren sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Konzernumlagen an die GEKA Beteiligungs GmbH in Höhe von TEUR1.556 aufgrund des zum 1.Januar 2005 geschlossenen Dienstleistungsvertrags enthalten.

Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR60 (Vj.TEUR57) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus Zinsen für Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR1.959 (Vj.TEUR1.982) sowie der zusätzlichen Vergütung einschließlich Zinsen für die ehemalige stille Gesellschafterin in Höhe von TEUR489 (Vj.TEUR0) zusammen. Unter den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind periodenfremde Zinsen in Höhe von TEUR33 (Vj. TEUR0) für die Geschäftsjahre 2004 und 2005 enthalten. Diese stehen im Zusammenhang mit der von der Gesellschaft gemäß Vertrag über die Beendigung der stillen Gesellschaft vom 14. Dezember 2004 zu zahlenden zusätzlichen variablen Vergütung in Höhe von 5% der von der GEKA Beteiligungs GmbH für die Anteile an der GEKA BRUSH GmbH, Bechhofen, zu zahlenden zweiten und ggfs. dritten Kaufpreisrate (TEUR 422).

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Bernd Fellner, Ansbach, Vorsitzender

Norbert Dumler, Ansbach

Walter Schmidt, Bruckberg

Hans Rainer Stork, Schallstadt

Die Herren Bernd Fellner, Norbert Dumler, Walter Schmidt und Hans Rainer Stork vertreten die Gesellschaft gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder gemeinsam mit einem Prokuristen. Sie sind von den Beschränkungen des §181 BGB befreit.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung und des Beirats

Die Geschäftsführer sind seit dem 1.Januar 2005 bei der GEKA Beteiligungs GmbH, Bechhofen, angestellt und erhalten dort ihre Bezüge. Für die Managementleistungen wurden der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2006 TEUR1.213 in Rechnung gestellt.

Gegenüber einem ehemaligen Mitglied der Geschäftsführung besteht eine Pensionszusage. Zum 31.Dezember 2006 betrug die Rückstellung TEUR349 (Vorjahr: TEUR365). Im Berichtsjahr wurden Rentenzahlungen in Höhe von TEUR46 (Vorjahr: TEUR46) geleistet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2006

2005

indirekter Bereich

124

115

direkter Bereich

247

225

371

340

Gewinnverwendung

Aufgrund des mit der GEKA Beteiligungs GmbH, Bechhofen, geschlossenen und seit dem 1.Januar 2005 in Kraft getretenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird der entstandene Jahresüberschuss in Höhe von TEUR4.907 an die GEKA Beteiligungs GmbH, Bechhofen, abgeführt.

Sonstige Erläuterungen

Offenlegung des Jahresabschlusses und Lageberichtes der GEKA BRUSH

Die GEKA BRUSH macht als inländisches Tochterunternehmen in der Rechtsform der GmbH von der Befreiungsvorschrift des §264 Abs.3 HGB zur Offenlegung ihres Jahresabschlusses aufgrund der Einbeziehung in den Konzernabschluss der GEKA Beteiligungs GmbH Gebrauch.

Bechhofen, den 13.März 2007

GEKA BRUSH GmbH

Bernd Fellner, Norbert Dumler, Walter Schmidt, Hans Rainer Stork

Die Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

 Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GEKA BRUSH GmbH, Bechhofen, für das Geschäftsjahr vom 1.Januar bis 31.Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

 Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

 Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

 Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Stuttgart, 27. März 2007

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