Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Hörmann seit 24.11.2025 | Prokura |
Bernd Motzer seit 12.1.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 69.90% | |
S****** C****** H******** | 11.00% |
A*** F*** | 11.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
TIGRA GmbHEigenbeteiligung | 4.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 4.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TIGRA GmbHOberndorf am LechJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231. Inhaltsverzeichnis Bilanz zum 31. Dezember 2023 Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die TIGRA GmbH mit Sitz in Oberndorf am Lech ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter HRB 8474 eingetragen. Der Jahresabschluss der TIGRA GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde überwiegend der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, planmäßig über die erwartete Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die plan- mäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände überwiegend linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert bis EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs aktiviert (Geringwertige Wirtschaftsgüter) und voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einschließlich anteiliger durch die Fertigung veranlasster Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Ausfallrisiken und allgemeine Kreditrisiken sind durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen angemessen berücksichtigt. Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Das Wahlrecht gem. § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zur Bildung eines aktiven Steuerabgrenzungsposten wegen fehlender steuerlicher Abzugsfähigkeit von bestimmten Rückstellungsbeträgen bzw. der Abwertung von USD-Forderungen wurde ausgeübt. Der verwendete Ertragsteuersatz beträgt einschließlich Gewerbesteuer 27,02 %. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Der zugrunde gelegte Vergleichszeitraum wurde ab dem Geschäftsjahr 2015 auf 10 Jahre verlängert. Die Steuerrückstellungen weisen die das Geschäftsjahr und Vorjahre betreffenden Steuern aus. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken bzw. ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag gemäß § 256 a HGB bewertet. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage "Entwicklung des Anlagevermögens 2023" dargestellt. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen eine außerplanmäßige Abschreibung in früheren Jahren auf den Beteiligungswert der Tochtergesellschaft in USA wegen voraussichtlicher dauerhafter Wertminderung. Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen betreffen folgende Gesellschaften:
Auf die Angaben zu Eigenkapital und Jahresergebnis wurde gemäß § 286 Abs. 3 HGB verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Posten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr von EUR 70.071,62 (Vorjahr: EUR 9.332,78) enthalten. Gewinnrücklagen Der Ausweis betrifft ausschließlich ungebundene Gewinnrücklagen. Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge beläuft sich auf EUR 1.060,00 (EUR 0,00 Aktivüberhang latente Steuer plus EUR 1.060,00 Differenz Pensionsrückstellungen). Rückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde die Methode der laufenden Einmalprämien (PUC-Methode) angewendet. Folgende Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:
Der Rechnungszinssatz wurde per 31.12.2023 auf der Basis eines 10-Jahres-Durchschnitts ermittelt. Auf Basis des bisherigen 7-Jahres-Zeitraums hätte sich ein Abzinsungssatz von 1,74 % und damit eine um EUR 1.060,00 höhere Rückstellung ergeben. Der Unterschiedsbetrag unterliegt gemäß § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen gemäß BilMoG ergab sich per 1.1.2010 ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 17.516,00. Von der Übergangsregelung gem. Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht und jeweils 1/15 in der Gewinn- und Verlustrechnung 2010 ff erfasst. Die verbleibende Unterdeckung zum 31.12.2023 beträgt EUR 1.167,00. Eine Saldierung mit Vermögensgegenständen war nicht vorzunehmen. Die sonstigen Rückstellungen der Gesellschaft enthalten im Wesentlichen Beträge für Personal- und Garantieverpflichtungen sowie Rechtsvertretungskosten für die Tochterfirma Tigra USA. Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 16.598 durch Grundschulden, Globalzession von Forderungen und die Sicherungsübereignung von Maschinen und Warenvorräten gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 191.232,46 (Vj. EUR 1.030.844,10) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von EUR 11.385,06 (Vj. EUR 11.193,93) enthalten. Haftungsverhältnisse Zugunsten der Tochtergesellschaft Tigra USA Inc. hat die Gesellschaft gegenüber der Commerzbank eine Garantieerklärung in Höhe von 2,0 Mio. USD vereinbart. Mit einer Inanspruchnahme wird - trotz der in 2019 aufgrund eines Betrugsfalls eingetretenen bilanziellen Überschuldung der Tochtergesellschaft - nicht gerechnet, da bereits anderweitige Sanierungsmaßnahmen veranlasst wurden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesamtverpflichtungen aus Maschinen- und Geräteleasing betragen TEUR 614. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern betragen zum Bilanzstichtag EUR 11.748,00 (entspricht Minderung um EUR 4.352,00 gegenüber dem Vorjahr). Saldiert mit passiven latenten Steuern aufgrund der Wahlrechtsübung von degressiver Abschreibung in den Sachanlagen (Zuführung von EUR 166.248,00) wird ein Passiver Bilanzwert von EUR 154.500,00 ausgewiesen. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfallen 18,12 % (Vj. 17,87 %) auf Inlandskunden und 81,88 % (Vj. 82,13 %) auf das Ausland. Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 1.833.489,38 (Vj. EUR 3.521.886,80) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von EUR 1.895.811,99 (Vj. EUR 3.575.415,79) enthalten. Personalaufwendungen In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung von EUR 11.249,64 (Vj. EUR 12.237,20) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Der Posten enthält EUR 1.167,00 (Vj. EUR 1.167,00) außergewöhnliche Aufwendungen für die Sonderzuführung zur Pensionsrückstellung gemäß den Übergangsvorschriften des BilMoG (Art. 67 Abs. 1 EGHGB). Zinsaufwendungen In den Zinsaufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 3.853,00 (Vj. EUR 4.278,00) enthalten. Sonstige Angaben Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 16, davon entfallen 100 % auf Prüfungsleistungen. Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter
Namen der Geschäftsführer Herr Helge Hermann Motzer, Kaufmann Herr Bernd Motzer, Dipl.-Betriebswirt Die Angabe der Geschäftsführerbezüge ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Von den Pensionsrückstellungen betreffen TEUR 99 (Vj. TEUR 106) ehemalige Geschäftsführer. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Oberndorf am Lech, den 15. Mai 2024 TIGRA GmbH gez. Helge Hermann Motzer gez. Bernd Motzer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Die im Jahr 1983 gegründete GmbH ist in Oberndorf am Lech auf eigenen Grundstücken ansässig und stellt schwerpunktmäßig Schneideinsätze für Holzbearbeitungswerkzeuge her. Daneben umfasst das Produktionsprogramm ausgewählte Verschleißteile sowie Schneideinsätze für die Metallbearbeitung. Kontinuierliche Produktivitätssteigerungen durch Automatisierung und stete Innovationsbereitschaft sind strategische Ziele unseres mittelständischen Familienunternehmens. Die Produkte werden weltweit vertrieben. Die Exportquote liegt bei rund 80%, wobei unverändert die Vereinigten Staaten sowie Italien und Frankreich die wichtigsten Auslandsmärkte darstellen. In den beiden Haupt-Produktgruppen "Wendeplatten" und "Blanketts" für die Holzbearbeitung ist TIGRA aufgrund seiner hohen Qualitätsstandards seit Jahren ein Weltmarktführer. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage Die Weltkonjunktur hielt sich angesichts der Inflation und den Kriegen in der Ukraine und Gaza-Streifen moderat. Die Schwäche der globalen Industrieproduktion und des Welthandels ist laut Internationalem Währungsfonds auf die Verlagerung des Konsums hin zu Dienstleistungen nach dem Ende der Coronapandemie, die schwächere Nachfrage wegen der hohen Inflation, die verschärften Finanzierungsbedingungen und zunehmenden Protektionismus zurückzuführen. Zudem erschweren steigende Kosten durch ausufernde bürokratische Hürden die Lage am für uns bedeutsamen Wohnungsbau. Nach einem noch sehr guten ersten Quartal kam es ab Q2/2023 zu einem spürbaren Auftragsrückgang. Unser Umsatz lag - wie prognostiziert - um mehr als 10% unter dem Vorjahresvergleichswert. Unter Einbeziehung der Bestandsveränderung liegt die Verminderung der Gesamtleistung bei rd. 17%. Einer Verbesserung der Rohmargen standen Steigerungen bei den Personalkosten und den übrigen Betriebsaufwendungen gegenüber. Die planmäßigen Abschreibungen auf Anlagevermögen sind investitionsbedingt auf TEUR 1.420 (Vj. TEUR 1.346) weiter gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ist daher insgesamt betrachtet auf TEUR 2.945 (Vj. 5.630) stark zurückgegangen. Die Zinsaufwendungen haben sich mit TEUR 782 (Vj. TEUR 389) als Folge des gestiegenen Zinsniveaus erhöht. Im Gegenzug hat das Unternehmen aus Zinserträgen rd. TEUR 106 erwirtschaftet. Rechtzeitig getätigte, umfangreiche Zinsswaps werden in den kommenden Jahren einen Anstieg der Zinsbelastung verhindern. Nach Abzug der Steueraufwendungen liegt der ausgewiesene Jahresüberschuss mit TEUR 1.608 wie erwartet deutlich niedriger als letztes Jahr, kann aber angesichts der herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage als zufriedenstellend gelten. Die Bilanzsumme ist um TEUR 2.970 auf TEUR 42.916 gesunken, wobei auf der Aktivseite dem gezielten Abbau der Vorratsbestände eine investitionsbedingte Zunahme des Anlagevermögens gegenübersteht. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen ist dadurch auf 30,8% (Vj. 26,0%) gestiegen. Die Eigenkapitalquote erhöht sich - in Relation zur gesunkenen Bilanzsumme - auf 51,8% (Vj. 44,9%). Die Liquiditätslage ist unverändert gut. Zum Bilanzstichtag stehen den Bankverbindlichkeiten von TEUR 17.555 Flüssige Mittel in Höhe von TEUR 5.123 gegenüber. Investitionen Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 saldiert mit Abgängen ca. TEUR 2.800 in Sachanlagen investiert, wobei zum Jahresende kumuliert TEUR 3.280 als noch im Bau befindliche größere Maschinenprojekte (einschl. Anzahlungen auf die Photovoltaikanlage) offen waren. Der Schwerpunkt liegt dabei weiterhin auf der Schaffung eines unübertrefflichen Qualitätsniveaus für unsere Hauptproduktgruppen, sowie der deutlichen Effizienzsteigerung. Mitarbeiter Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten hat sich gegenüber dem Vorjahr - einschließlich Leiharbeitern - von 251 Mitarbeitern auf 236 Mitarbeiter leicht verringert. Die Gesellschaft bietet zudem weiterhin 10 Ausbildungsplätze an. Im Berichtsjahr wurde den Mitarbeitern eine steuer- und sozialabgabenfreie Inflationsausgleichsprämie bezahlt. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Nachdem die Nachfrage nach unseren Produkten generell von der Konjunkturentwicklung in unseren jeweiligen Absatzmärkten abhängt, bleiben die weiteren Aussichten schwer einschätzbar. Die künftige Entwicklung des wichtigen USD-Wechselkurses sollte im Hinblick auf unsere Einkaufs- und Verkaufspreise auf dem Weltmarkt keine wesentlichen Risiken bedeuten, da sich die Volumina voraussichtlich weitgehend aufheben. Der anhaltend herausfordernde Wohnungsbaumarkt in Zentraleuropa wird sich kurzfristig nicht merklich erholen. Nachdem jedoch andererseits Wohnungen dringend benötigt werden und der Trend zu für uns vorteilhaften Häusern in Ständerbauweise anhält, muss es mittelfristig zu einem Aufschwung des Sektors kommen. Die Unsicherheit über die weitere Entwicklung der Energiekosten, Arbeitskräftemangel und ausufernde Bürokratie tragen ihr Übriges zu einer eher vorsichtigen Prognose bei. Wir begegnen dieser Entwicklung mit Rationalisierungsmaßnahmen, aber insbesondere auch mit der Ausweitung des Produktsortiments innerhalb unserer Branche. Zudem wird im 1. Halbjahr 2024 unsere neu errichtete PV-Anlage einen Teil der Energiekosten reduzieren. Die Liquiditätslage wird fortlaufend überwacht. Es sind über die bestehenden Investitionsdarlehen und Terminkredite hinaus ausreichende Kreditlinien bei unseren Hausbanken vorhanden. Die Eigenkapitalbasis hat sich durch das thesaurierte Jahresergebnis 2023 ebenfalls weiter verstärkt. Zur Begrenzung des Risikos aus evtl. Forderungsausfällen wird ein straffes Forderungsmanagement und Mahnwesen betrieben. Daneben bestehen sehr hohe interne Qualitätsstandards zur Vermeidung von Gewährleistungsfällen. Prognosebericht Aufgrund der oben genannten Punkte erwarten wir für 2024 tendenziell stabile Umsätze auf dem eher niedrigen Niveau von 2023. Durch die rückläufige Inflation und die getätigten Maßnahmen geht die Geschäftsleitung jedoch von einem verbesserten Jahresüberschuss aus.
Oberndorf am Lech, den 15. Mai 2024 TIGRA GmbH gez. Helge Hermann Motzer gez. Bernd Motzer "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TIGRA GmbH, Oberndorf am Lech, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TIGRA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TIGRA GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, so- wie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den ge- planten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Augsburg, den 17. Mai 2024 SBM
Steiner • Biermayer & Partner mbB
gez. Eva Biermayer, Wirtschaftsprüfer gez. Harald Steiner, Wirtschaftsprüfer |
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