Dittenheimer-Sonnen-Park GmbH & Co. KG
Selbe AdresseElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur Verteilung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jochen Metz seit 2.8.2010 | Geschäftsführer |
Erich Metz seit 4.11.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 37.80% | |
| 24.40% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Metz GmbHEigenbeteiligung | 37.80% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metz Agrar Center GmbHDittenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind ein Handels- und Logistikunternehmen auf dem Agrarmarkt. Neben unserem Kernmarkt in Deutschland kaufen und verkaufen wir in einigen EU-Ländern unsere Güter. Unsere Gesellschaft erfasst und vermarktet pflanzliche Erzeugnisse und vertreibt landwirtschaftliche Betriebsmittel wie Saatgut, Dünge-, Pflanzenschutz- und Futtermittel. Daneben sind wir auf dem Energiemarktsektor tätig und betreiben insbesondere einen Handel mit Holzpellets. An unserem Betriebssitz betreiben wir einen grünen Markt mit allen spezifischen Bedarfsartikeln. II. Forschung und Entwicklung Es werden keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten betrieben. III. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum der Weltwirtschaft wurde im Jahr 2022 durch den Ausbruch des Kriegs in der Ukraine sowie weltweit steigende Inflationsraten und Zinsen belastet. Steigende Energie- und Rohstoffpreise verteuerten viele Produkte und dämpften die Kaufkraft der Konsumenten: • Die Weltwirtschaft ist in 2022 gegenüber 2021 um 3,5 % gewachsen. • Das reale Bruttoinlandsprodukt des Euroraums erhöhte sich 2022 um 3,5 %, nachdem es 2021 um 5,3 % gestiegen war. Die Erholung der Wirtschaft nach der Pandemie setzte sich in der ersten Jahreshälfte fort, schwächte sich aber in der zweiten Jahreshälfte erheblich ab. • Die deutsche Wirtschaft erholte sich trotz schwieriger Rahmenbedingungen. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in Deutschland im Jahr 2022 um 1,9 % gestiegen. Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu, wohingegen die Investitionen im Bau im Vorjahresvergleich aufgrund fehlender Baumaterialien und Fachkräftemangel sowie andauernd hoher Baupreise und steigender Bauzinsen leicht abnahmen. Die privaten Konsumausgaben legten im Vergleich zum Vorjahr wieder zu und erreichten damit fast das Vorkrisenniveau von 2019. Im Erntebericht 2023 des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft weist der Internationale Getreiderat (IGC) für das Wirtschaftsjahr 2021/22 eine globale Getreideproduktion (ohne Reis) von 2.295 Millionen Tonnen aus; dies ist ein Plus von 3,1 % gegenüber dem Vorjahr. Die Getreideernte in der Europäischen Union steigerte sich um 5,7 % gegenüber dem Vorjahr. Die EU-Kommission hat für das Wirtschaftsjahr 2021/22 die Menge in Höhe von 293,8 Millionen Tonnen ermittelt. Die deutsche Gesamterntemenge bei Getreide lag im Jahr 2022 bei 43,5 Millionen Tonnen (einschl. Körnermais). Das bedeutet eine Erhöhung um 2.6 % gegenüber dem Vorjahr und um 0,9 % im mehrjährigen Vergleich 2016 bis 2021. Im Geschäftsjahr 2022 waren deutlich gestiegene Weltmarktpreise für Getreide festzustellen. Gründe dafür waren neben dem Rückgang der Weltgetreidevorräte die Erwartung niedrigerer Ernten in wichtigen Erzeugerländern sowie geringere Exporte aus der Ukraine. Ausgehend von einem Jahrestiefstkurs von knapp 261 Euro je Tonne Anfang Februar 2022 sprang der Preis für Weizen an der Warenterminbörse MATIF bis Mai 2022 auf den Jahreshöchstkurs von rund 438 Euro je Tonne. In der zweiten Jahreshälfte bewegte sich der Weizenkurs bis November auf einem etwas niedrigeren, aber immer noch hohen Niveau um 350 Euro je Tonne. Zum Jahresende 2022 notierte Weizen an der MATIF mit rund 309 Euro je Tonne. 2. Geschäftsverlauf Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Umsatz im Geschäftsjahr 2022 um 31.203 TEuro auf 125.721 TEuro. Die positive Umsatzentwicklung mit einem Anstieg um 33,0 % ist vor allem auf die deutlich gestiegenen Preise im Jahr 2022 zurückzuführen. Im Futtermittelbereich konnte bei geringfügig niedrigeren Absatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr eine Umsatzsteigerung von 20,8 % verzeichnet werden. Der Getreide- und Ölsaatenhandel profitierte ebenso von seiner sehr positiven Preisentwicklung an den Getreidemärkten. Obwohl das Absatzvolumen bei Getreide im Jahr 2022 um 9,9 % gesunken ist, konnten wir einen Umsatzzuwachs von 33,4 % erreichen. Beim Raps konnten wir trotz einer verringerten Absatzmenge von 32,7 % eine leichte Umsatzsteigerung erzielen. Preisbedingt überstieg auch der Umsatz im Produktbereich Düngemittel die Vorjahreszahlen erheblich. Bei einem höheren Absatz von 14,7 % im Vergleich zum Vorjahr konnten wir einen Umsatzzuwachs von 176,5 % verzeichnen.
Zentraler Punkt der Geschäftspolitik bleibt, sowohl das Beschaffungsrisiko als auch das Absatzrisiko durch entsprechende Verträge zu beherrschen. Einen wesentlichen Beschaffungsmarkt stellt die Ernte dar. Die Ernteerfassung erfordert Lagerkapazitäten sowie eine entsprechende Logistik für die Aufbereitung, Lagerung und Warenpflege. Da wir uns in Zeiten mit hoher Preisvolatilität befinden, ist in der Vermarktungsphase eine gute Kenntnis sowohl der lokalen, als auch der globalen Angebots- und Nachfrageverhältnisse und eine fundierte Einschätzung der Marktverhältnisse von entscheidender Bedeutung für den Erfolg unseres Unternehmens. 3. Lage Ertragslage Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das Rohergebnis beträgt 13.851 TEuro (Vorjahr 9.773 TEuro). Der Personalaufwand wird bedingt durch eine höhere Arbeitnehmerzahl leicht über dem Vorjahreswert ausgewiesen. Vgl. auch unsere Erläuterungen unter III.2 Geschäftsverlauf. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Gesellschaft hat in der Vergangenheit die Gewinne vorwiegend thesauriert. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wird der Jahresüberschuss aktuell nicht mehr dem Eigenkapital zugeführt. Der Cashflow des Geschäftsjahres hat 8.191 TEuro (Vorjahr 3.978 TEuro) betragen. Die flüssigen Mittel zum Stichtag übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um 197 TEuro (Vorjahr -2.262 TEuro). Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Unser Kapitalbedarf wird insbesondere durch Innenfinanzierung gewährleistet. Unsere langjährige Geschäftspolitik hat in der Vergangenheit auf Gewinnthesaurierung gesetzt. Die Kapitalstruktur liegt aufgrund unseres Finanzmanagements weiterhin über dem Branchendurchschnitt. Wie im Vorjahr hat die Gesellschaft zum Bilanzstichtag keine Bankverbindlichkeiten. Zur Abdeckung eines kurzfristigen Liquiditätsbedarfes, bei sich ergebenden Spitzenauslastungen, stehen ausreichende Kreditlinien unserer Hausbank zur Verfügung. Vermögenslage Das Sachanlagevermögen ist von untergeordneter Bedeutung (Buchwert zum Stichtag 11 TEuro). Die wesentlichen Anlagegüter, wie Betriebsgebäude, Lagerhallen, Siloanlagen sowie Fahrzeuge, werden von der Muttergesellschaft angeschafft und pachtweise überlassen. Der Vorratsbestand zum Stichtag lag um 1.913 TEuro unter dem Vorjahreswert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind um 318 TEuro gesunken. Die Eigenkapitalquote beträgt aufgrund langjährig thesaurierter Gewinne 58,9 %. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung sind die Bruttomargen, die wir für unsere Handelswaren erzielen können, von entscheidender Bedeutung. Weiter ziehen wir die Kennzahlen Umsatzrendite und Cashflow heran. Die Bruttomarge stellt die Differenz zwischen Umsatz und Wareneinsatz dar. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen, Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen sowie weiterer offensichtlicher zahlungsunwirksamer Aufwendungen und Erträge. Die Kennzahlen liegen über denen des Vorjahres. 5. Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. IV. Nachtragsbericht Zu Ereignissen nach dem Bilanzstichtag wird im Anhang Stellung genommen. V. Prognosebericht Die weltwirtschaftliche Nachfrage blieb 2023 im Zuge der spürbaren geldpolitischen Straffungen und gestiegener geopolitischer Risiken und Unsicherheiten insgesamt schwach. Auch für 2024 ist nur ein unterdurchschnittliches Wachstumstempo der Weltwirtschaft zu erwarten. Insgesamt rechnet die Bundesregierung sowohl in 2024 als auch 2025 mit einer ähnlichen Expansionsrate der Weltwirtschaft wie im Jahr 2023 von rund 3 %. In der Europäischen Union dürfte gemäß der Jahresprojektion der Bundesregierung die wirtschaftliche Aktivität, nach kaum mehr als einer Stagnation im Jahr 2023, erst allmählich wieder Fahrt aufnehmen. Bei weiter rückläufigen Inflationsraten, steigender Kaufkraft und robuster Arbeitsmarktlage ist mit einer anziehenden Konsumnachfrage der privaten Haushalte in der Europäischen Union zu rechnen, die maßgeblich zur konjunkturellen Erholung beiträgt. Die deutsche Wirtschaft ist wie gelähmt. Im Vergleich zu anderen großen europäischen Ländern fällt Deutschland spürbar ab. Laut der ifo Konjunkturprognose vom 06. März 2024 stagnierte die Wirtschaftsleistung im zurückliegenden Sommerhalbjahr, und im Schlussquartal 2023 ging sie sogar um 0,3 % zurück. Insgesamt soll das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 nur um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr zunehmen. Im kommenden Jahr soll die Wirtschaftsleistung dann um 1,5 % zulegen. Erwartete Branchenentwicklung Der Internationale Getreiderat (IGC) geht im Jahr 2022/2023 von einer globalen Getreideproduktion (ohne Reis) von 2.263 Mio. t aus; dies bedeutet einen Rückgang um -1,4 % gegenüber 2021/2022. Für das Jahr 2023/2024 erwartet der Internationale Getreiderat (IGC) wieder eine höhere Gesamtgetreidemenge (ohne Reis) von 2.294 Mio. t. Durch die Wettermärkte, Handelskonflikte zwischen Importeuren und Exporteuren und den Ukraine Konflikt stiegen und fielen die Preise überdurchschnittlich stark. Für die Preisbildung sind die Entwicklungen an den internationalen und europäischen Märkten von erheblicher Bedeutung. Die Börsenpreise sind und bleiben sehr stark schwankend. Dies ist für uns und die Branche die größte Herausforderung. Der steigende Bedarf der wachsenden Weltbevölkerung sowie das zunehmende Interesse von Finanzinvestoren an Agrarrohstoffen wird die Volatilität der Preisentwicklung auf hohem Niveau halten. Erwarteter Geschäftsverlauf Das Jahr 2022 war - teilweise begünstigt durch eine Reihe positiver Marktfaktoren - das bislang erfolgreichste Geschäftsjahr in der Geschichte der Metz Agrar Center GmbH. Für die laufende Geschäftsperiode ist in einigen Bereichen mit einer Normalisierung der Entwicklungen zu rechnen. Die im Vorjahr stark gestiegenen Preise sind im Jahr 2023 wieder deutlich zurückgegangen. Somit ist auch der Umsatz im Jahr 2023 um mehr als 22 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Es ist daher für das Geschäftsjahr 2023 wieder ein deutlich niedrigeres Ergebnis als 2022 zu verzeichnen. In den meisten Bereichen liegen die Erträge zwar unter dem Vorjahresniveau, fallen aber im langjährigen Vergleich überdurchschnittlich gut aus. Der sprunghafte Anstieg bei den Düngemittelpreisen, bedingt durch die Energiekrise, dürfte sich in dieser Form nicht wiederholen. Dennoch sind die weltweiten Getreidebestände knapp, daher ist auch weiterhin von überdurchschnittlichen Preisen auszugehen. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie haben im Agrarhandel keinen Umsatzrückgang verursacht. Die Politik und Medien, die immer neue Auflagen machen und öffentlich die Landwirtschaft diskreditieren, belasten die Landwirtschaft, demotivieren und führen zu Betriebsaufgaben. Da die Fläche von den verbliebenen Landwirten/innen weiter bewirtschaftet wird, bleibt der Umsatz relativ konstant. Das Geschäft auf dem Agrarsektor ist auch weiterhin durch folgende Faktoren geprägt: Abhängigkeit von dem weltweiten Ernteerfolg, internationale Verflechtungen, Wechselkurse, Transportpreise, Energieerzeugung aus nachwachsenden Rohstoffen und nicht zuletzt die steigende Bedeutung des Handels von Rohstoffen an den Börsen. Die unterschiedlichen Einflüsse wirken auf Angebot und Preisbildung, so dass sowohl auf der Beschaffungs- wie auf der Absatzseite die Preise unbeständig sind und sich sprunghaft verändern können. Für 2024 kommen zudem die noch nicht abschätzbaren Auswirkungen verursacht durch internationale Konflikte, den Klimawandel und politisch motivierte Handlungen hinzu. Unsere gute finanzielle Ausstattung wird uns helfen zukünftige Herausforderungen zu meistern. VI. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Sowohl global als auch national war die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 von gestörten Lieferketten beeinflusst; ausgelöst durch den Ukraine-Krieg und - vor allem mit Blick auf China und die dort bis Jahresende 2022 strikt eingehaltene Null-Covid-Strategie - auch weiter getrieben durch die Coronapandemie. Ein weiterer wesentlicher Risikofaktor ist die hohe Inflation. Kostenanstiege auf breiter Linie haben unser Geschäft bereits in den Jahren 2022 und 2023 erheblich beeinflusst. Seit November 2023 hat jedoch ein Abwärtstrend eingesetzt und die Deutsche Bundesbank geht davon aus, dass sich die Inflationsrate im Jahr 2024 gegenüber 2023 halbieren und im Jahresdurchschnitt auf 2,7 % fallen wird. Eine gesicherte Prognose der Marktentwicklung ist im derzeitigen Umfeld einer sich verändernden Weltordnung mit hoher Inflation und steigenden Zinsen sehr schwierig. Das Risiko eines plötzlichen Einbruchs der Märkte ist jederzeit gegeben. Auch das Risiko aus den hoch verschuldeten Staatshaushalten mancher Euroländer ist nicht zu unterschätzen. Branchenspezifische Risiken Die Konkurrenzsituation im Umfeld des Unternehmens ist unverändert. Branchenbezogene Risiken können auch in wechselnden politischen Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel der Regulierung der Märkte für einzelne Agrarprodukte oder steuerlichen Förderungen, liegen. Witterungsbedingte Extreme können direkte Auswirkungen auf das Angebot, die Qualität, die Preisbildung und den Handel mit Agrarerzeugnissen sowie nachgelagert auch auf das Betriebsmittelgeschäft haben. Die weltweite Nachfrage nach landwirtschaftlichen Erzeugnissen, insbesondere nach Getreide, wächst stetig. Hieraus kann sich ein Trend zu dauerhaft höheren Preisen ergeben. Ertragsorientierte Risiken Die Gesellschaft handelt mit sehr preisvolatilen Gütern wie Getreide, Ölsaaten und Düngemitteln. Durch die Einlagerung der entsprechenden Waren bzw. durch den Abschluss von Lieferverträgen von Waren in der Zukunft unterliegt die Gesellschaft somit auch dem Risiko von Preisschwankungen. Neben absoluten Preisrisiken können auch unterschiedliche Preisentwicklungen in der zeitlichen Preiskurve sowie in den Produktqualitäten den Geschäftsverlauf beeinflussen. Die daraus resultierenden Risiken werden fortlaufend überwacht. Risikobegrenzungsmaßnahmen in diesem Bereich sind ein hoher Warenumschlag (zeitnahes Ein- und Verkaufen). Die Entwicklung der Ertragslage wird stark von der Beherrschbarkeit der Risiken, insbesondere bei der Beschaffung und der Logistik abhängen. Die Beschaffung kann sich aufgrund der weiter aufgehenden Schere zwischen Verbrauchsanstieg, der Erntemengen und Reichweite der Lagerbestände schwieriger gestalten. Finanzwirtschaftliche Risiken Eine Beanspruchung von vorhandenen Kreditlinien war im Geschäftsjahr nicht notwendig und ist auch derzeit nicht geplant. Die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sind so bemessen, dass die Geschäftsabwicklung, auch bei steigendem Umfang, gewährleistet ist. Liquiditätsrisiken sehen wir deshalb nur im bisher üblichen Maße. Veränderungen könnten sich künftig aufgrund steigender Zahlungsausfälle durch Kunden ergeben. Unser Forderungsmanagement ist jedoch so angelegt, dass größere Schäden grundsätzlich vermieden werden. Währungsrisiken bestehen nicht, da sowohl kunden- als auch lieferantenseitig ausschließlich in Euro abgerechnet wird. 2. Chancenbericht Risiken zu identifizieren und zu beherrschen sowie Chancen optimal zu nutzen setzen wir um, indem die wesentlichen Geschäfte, auch Einkaufs- und Verkaufsgeschäfte, durch die Geschäftsführer persönlich ausgeführt bzw. kontrolliert werden. Instrumente für die Erkennung und Steuerung von Risiken sind unsere EDV-gestützten Planungs- und Steuerungsprozesse, die die Logistik der Handelssysteme, Termingeschäfte und Kontrakte abbilden. 3. Gesamtaussage Um den langfristigen Erfolg zu sichern, müssen Chancen und Risiken sehr sorgfältig gegeneinander abgewogen werden. Das inhaberbesetzte Management kommt dieser Aufgabe sehr verantwortungsbewusst nach. Die Gesamtbeurteilung der gegenwärtigen Chancen- und Risikosituation ergibt, dass weder Einzelrisiken noch Risiken im Zusammenwirken bestehen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Die Gesamtbeurteilung ist damit unverändert zum Vorjahr. Auch für die Zukunft sind bestandsgefährdende Risiken gegenwärtig nicht erkennbar. Alle bestehenden Risiken, müssen, wenn sie eintreten, sofort adaptiert werden. Das gelang uns in der Vergangenheit und somit sehen wir es als überschaubar an. Unser Unternehmensziel bleibt, nachhaltig sowohl für unsere Kunden als auch für unsere Lieferanten und Mitarbeitern ein fairer, zuverlässiger Partner zu sein. VII. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Ein aktives Forderungsmanagement vermeidet hohe Außenstände. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und Eigenmitteln. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Warentermingeschäfte werden in begrenztem Umfang und mit kurzen Laufzeiten eingesetzt. Bei Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.
Dittenheim, den 24.07.2024 Erich Metz, Geschäftsführer Jochen Metz, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. §§ 242 ff. u. §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz anzubringenden Zusatzangaben weitgehend im Anhang aufgeführt. Aufgrund des geschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der Metz GmbH wird kein Jahresergebnis ausgewiesen. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung und Bewertung wurden nach den allgemeinen Bestimmungen des Handelsgesetzbuches sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften vorgenommen. Die Bewertungsansätze erfolgten unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 HGB). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibung erfolgt zeitanteilig nach der linearen Methode. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 € werden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll als Aufwand behandelt. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von 250,00 € bis 1.000,00 € wurde ein Sammelposten gebildet, der über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben wird. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte mit Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wurde durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind mit dem Nominalwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag sind. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handels- und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden aktiven latenten Steuern sind beim Organträger zu berücksichtigen. Die Rückstellungen für Pensionen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Anwartschaftsbarwertmethode errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Heubeck-Richttafeln 2018 G" (Verlag Heubeck-Richttafeln GmbH, Köln 2018) mit einem Rechnungszinsfuß von 1,79 % verwendet. Der Rechnungszinsfuß wurde unter den Prämissen einer Laufzeit von 15 Jahren sowie einem Marktzinssatz auf der Grundlage einer zehnjährigen Durchschnittsbildung angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung, herausgegeben von der Deutschen Bundesbank, abgezinst. Auswirkungen aus der Änderung des Abzinsungssatzes und/oder der Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sind die Voraussetzungen zur Bildung von Bewertungseinheiten erfüllt, werden Sicherungs- und Grundgeschäfte zu einer Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB zusammengefasst. Hierbei bleiben die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko gemäß der Einfrierungsmethode unberücksichtigt. Für Verlustüberhänge werden Drohverlustrückstellungen gebildet. III. Angaben zu Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen zum 31.12.2022 sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1 TEuro (Vorjahr 0 TEuro) enthalten. 3. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden versicherungsmathematisch unter Anwendung der Anwartschaftsbarwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: - Rechnungszinsfuß von 1,79% - Rentendynamik von 2% - Sterbetafeln "Heubeck-Richttafeln 2018 G" (Verlag Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln 2018) Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 47 TEuro (Vorjahr 77 TEuro). 4. Sonstige Rückstellungen Zur Absicherung von Preisänderungen bei den Handelswaren wurden schwebende Einkaufskontrakte in Höhe von 15.720 TEuro in Bewertungseinheiten mit schwebenden Verkaufskontrakten in Höhe von 16.348 TEuro einbezogen (Portfolio Hedges). Für die negativen Marktwerte in Höhe von 239 TEuro waren Drohverlustrückstellungen entsprechend nicht zu dotieren. Die gegenläufigen Wertänderungen gleichen sich innerhalb des Geschäftsjahres 2023 aus. Soweit Risiken für offene Kontraktpositionen nicht vollständig durch die Bildung von Bewertungseinheiten abgedeckt werden, bzw. die bestehenden Bewertungseinheiten Ineffizienzen aufweisen, wird dem durch die Dotierung von Drohverlustrückstellungen Rechnung getragen. Zum Bilanzstichtag sind drohende Verluste in Höhe von 29 TEuro in den sonstigen Rückstellungen enthalten. Die Beurteilung der prospektiven Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung erfolgt im Rahmen einer angemessenen Risikoanalyse. Zum Abschlussstichtag bestanden derivative Finanzinstrumente in Form von Futures über Agrarprodukte. Der Nominalwert der offenen Positionen beträgt 353 TEuro, der beizulegende Börsenwert -43 TEuro. Der drohende Verlust ist in den sonstigen Rückstellungen enthalten. 5. Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben insgesamt eine Laufzeit bis 1 Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen insgesamt Verbindlichkeiten gegen Gesellschafter und dienen dem Verrechnungsverkehr. IV. Haftungsverhältnisse / finanzielle Verpflichtungen Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB bestehen in Form von Bürgschaftsverpflichtungen über insgesamt 100 TEuro (Vorjahr 100 TEuro). Da bisher keine Ansprüche geltend gemacht wurden und uns keine erkennbaren Anhaltspunkte vorliegen, schätzen wir das Risiko der Inanspruchnahme als gering ein. Es besteht eine sonstige finanzielle Verpflichtung aus einem Unternehmenspachtvertrag gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Die jährliche Verpflichtung beträgt 1.088 TEuro. Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen aus einem Mietvertrag über einen gewerblichen Hallenteil. Die jährliche Verpflichtung beträgt 60 TEuro. Die Restlaufzeit am Bilanzstichtag beträgt jeweils ein Jahr. V. Sonstige Angaben 1. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren bei der Gesellschaft 47 Arbeitnehmer beschäftigt; davon 5 Angestellte und 42 gewerbliche Mitarbeiter. 2. Gesellschaftsorgane Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2022 bestellt: - Herr Erich Metz, Geschäftsführung Einkauf/ Vertrieb, Dittenheim - Herr Jochen Metz, Geschäftsführung Gesamtorganisation, Dittenheim - Herr Frank Metz, Geschäftsführung Gesamtorganisation, Dittenheim (abberufen mit Gesellschafterbeschluss vom 17.11.2022; eingetragen im Handelsregister am 21.12.2022) Laut Notarurkunde mit Urkundennummer 1334-M-24 wurde am 26.06.2024 zur Eintragung in das Handelsregister angemeldet: "1. Die am 21.12.2022 im Handelsregister eingetragene Abberufung gemäß Beschluss vom 17.11.2022 des Herrn Frank Metz als Geschäftsführer der Metz Agrar Center GmbH war nichtig. Herr Frank Metz war bis zum heutigen Tage durchgehend Geschäftsführer der Metz Agrar Center GmbH und ist als solcher wieder in das Handelsregister einzutragen. Der Beschluss vom 17.11.2022 ist zu löschen. 2. Herr Frank Metz, geb. am 22.09.1981, hat sein Amt als Geschäftsführer der Metz Agrar Center GmbH heute mit sofortiger Wirkung niedergelegt und ist hierdurch als Geschäftsführer ausgeschieden." Die Restrukturierung der Metz-Unternehmensgruppe wurde mit notarieller Urkunde 1332-M-24 vom 26.06.2024 beschlossen. Bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Eintragung in das Handelsregister noch nicht erfolgt. Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 3. Konzernzugehörigkeit Die Metz Agrar Center GmbH gehört zum Konzern der Metz GmbH, mit Sitz in Dittenheim, die als oberste und zugleich als unterste Muttergesellschaft einen Konzernabschluss aufstellt, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. 4. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Nach dem Ende des Geschäftsjahres ergaben sich keine Ereignisse oder Entwicklungen, die zu einer wesentlichen Änderung des Ausweises oder des Wertansatzes der einzelnen Vermögenswerte oder Schuldposten zum 31. Dezember 2022 geführt hätten oder über die zu berichten wäre.
Dittenheim, den 24.07.2024 Erich Metz, Geschäftsführer Jochen Metz, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileGewinnverwendungsbeschluss Laut Gewinnverwendungsbeschluss vom 06.09.2024 wird der Gewinnvortrag in Höhe von 6.311.671,23 Euro auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.09.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWiedergabe des Bestätigungsvermerks des Abschlussprüfers Die folgende Wiedergabe des Bestätigungsvermerks bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. Der Hinweis ist nach § 328 Abs. 1a, Satz 2 HGB bei teilweiser Offenlegung, also bei in Anspruch genommenen Erleichterungen und rechtmäßig nachgeholten Aufstellungserleichterungen notwendig. Nach dem Ergebnis meiner Prüfung habe ich am 16. August 2024 dem als Anlagen 1 bis 3 beigefügten Jahresabschluss der Metz Agrar Center GmbH, Dittenheim, zum 31. Dezember 2022 und dem als Anlage 4 beigefügten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt, der von mir an dieser Stelle wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Metz Agrar Center GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Metz Agrar Center GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Metz Agrar Center GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
München, den 16. August 2024 Robert Fahn, Wirtschaftsprüfer |
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