TCI International Logistics GmbH

Afrikastraße 2, 20457 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 105931
Eingetragen
11.7.2008
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wasser- und Luftfahrzeugen
Gegenstand
Internationale Logistikgeschäfte, Speditionsgeschäfte und damit im Zusammenhang stehende Abwicklungen, die weltweite Verschiffung von Containern, der Handel und deren Vermietung sowie die produktakzessorische Versicherungsvermittlung gemäß §§ 34d Abs. 1 Satz 1, 34d Abs. 6 GewO mit Ausnahme erlaubnispflichtiger Tätigkeiten, sofern nicht eine Erlaubnis bzw. eine Erlaubnisbefreiung vorliegt. Ausgenommen sind erlaubnispflichtige Tätigkeiten jeder Art, sofern nicht eine Erlaubnis bzw. Erlaubnisbefreiung vorliegt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Teßen
seit 4.3.2025
Prokura
Oliver Pump
seit 6.5.2024
Prokura
Florian Heinz
seit 26.8.2021
Prokura
Stephanie Matthies
seit 14.6.2021
Prokura
Aziz Narmanli
seit 30.11.2020
Prokura
Jessica Gilles
seit 30.11.2020
Prokura
Thorsten Malchow
seit 27.8.2020
Prokura
Holger Jonas
seit 27.8.2020
Prokura
Jan Voss
seit 18.8.2020
Prokura
Florian Sascha Göke
seit 29.1.2020
Geschäftsführer
Serkan Ertal
seit 29.1.2020
Geschäftsführer
Yassine Laejaje
seit 8.8.2019
Prokura
Ulrich Haupt
seit 24.9.2018
Prokura
Katrin Sprätz
seit 9.8.2017
Prokura
Uta Herold
seit 1.6.2011
Prokura
Kai Dieter Teßen
seit 1.9.2008
Geschäftsführer
Marcus Schlapper
seit 1.9.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TCI International Logistics GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

TCI International Logistics GmbH, Hamburg

1. Unternehmenstätigkeit und Geschäftsfelder

Die TCI International Logistics GmbH (TCI) ist Teil der TCI Group und ein breit aufgestelltes, in ihren Produkten spezialisiertes Unternehmen im Bereich der internationalen Logistik.

Das Unternehmen betreibt Niederlassungen in Bayreuth und Frankfurt.

Die TCI Group ist Teil des Konzerns RNF Beteiligungs GmbH & Co. KG, Hamburg.

Innerhalb der TCI Group ist die TCI mit Schwesterfirmen in Biberach, Dortmund, Leipzig, Stuttgart, Rotterdam (Niederlande), Le Havre (Frankreich), Mexico City (Mexico), seit 2017 auch in Hong Kong (VR China), Shanghai (VR China), Shenzhen (VR China), Xiamen (VR China) und Ningbo (VR China) sowie in Nordamerika (TTS Teconja TCI Shipping North America Inc.) und Vietnam (FM-TCI Global Logistics Company Limited) verbunden. Der TCI Konzern als wesentlicher Teilkonzern der RNF-Gruppe ist jederzeit in der Lage, in jedem Markt auf Aufträge unserer Kunden zu reagieren.

Unsere weltwirtschaftlichen Hotspots werden mit internationalen renommierten Logistik-Partnern abgewickelt. Damit wird eine weltweit qualifizierte Abwicklung der Aufträge unserer Kunden sichergestellt.

Das Unternehmen bietet ihre hochwertigen Produkte im Bereich

- der Verschiffungen von Vollcontainern FCL im Import und Export weltweit,

- der Sammelcontainerverschiffungen (NVOCC) im Import und Export weltweit,

- des Supply Chain Management,

- der Landverkehrsdienstleistungen in Deutschland und Europa im Stückgut- sowie Voll-LKW-Bereich, Containertrucking - ohne eigenen Fuhrpark - sowie Bahnverkehre zwischen Asien und Europa.

- der Luftfracht - Abwicklung von Aufträgen im Bereich der Einzelaufträge von Kunden sowie Sammelladung. Dies zentralisiert in der Niederlassung Frankfurt, am Flughafen Frankfurt

- der Verzollung - Abwicklung von Verzollungen und Übernahme von Logistikaufträgen, die immer mit internationaler Abwicklung einhergehen.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Nach einem kräftigen Jahresauftakt verlor die Weltwirtschaft im Sommer 2023 an Schwung. Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat sich das globale Wachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,1 % im Jahr 2023 abgeschwächt. Diese Abschwächung wird v. a. auf die nachlassende Erholung nach der Coronavirus-Pandemie, den russischen Krieg gegen die Ukraine sowie die strafferen geldpolitischen und finanziellen Rahmenbedingungen zurückgeführt.

In diesem globalen Rahmen verlief die wirtschaftliche Entwicklung auf den von uns bedienten Märkten gleichwohl unterschiedlich.

In China gab es eine verhaltene wirtschaftliche Entwicklung, die maßgeblich auf der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor beruht.

In den USA und der Eurozone schwächte sich infolge der strafferen Geldpolitik und sinkender Rohstoffpreise der Auftrieb der Verbraucherpreise im Berichtsjahr 2023 deutlich ab. Hierbei entwickelte sich die wirtschaftliche Situation in den USA besser als noch zu Beginn des Jahres zu erwarten war. Sowohl der private Konsum als auch die Anlageinvestitionen nahmen spürbar zu. In Europa hingegen stagnierte die Konjunktur bei schwacher Tendenz. Insbesondere die Industriebranche litt unter den höheren Zinsen, der schwachen globalen Nachfrage und der durch die Euro-Aufwertung verschlechterten preislichen Wettbewerbsfähigkeit. Infolgedessen nahm auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen 2023 zu. In der Bauwirtschaft haben die deutlich verschlechterten Finanzierungsbedingungen und die stark gestiegenen Baukosten die Nachfrage nach Bauleistungen und -material merklich gedämpft.

Die nachlassende Inflationsdynamik und rückläufige Preise auf den globalen Energiemärkten könnten im kommenden Jahr zu einer moderaten konjunkturellen Erholung führen. Fortschritte bei der digitalen Transformation und die jüngsten Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz könnten mittelfristig das Produktivitätswachstum wieder ankurbeln. Der Konjunkturausblick unterliegt aber weiterhin bedeutenden Abwärtsrisiken.

(Quelle:https://bericht.telekom.com/geschaeftsbericht-2023/lagebericht/wirtschaftliches-umfeld/gesamtwirtschaftliche-entwicklung.html)

Lt. Statistischem Bundesamt sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozent. Deutschland war in 2023 somit der einzige Staat aus der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt mit einem negativen Wachstum. "Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Zukunft der deutschen Wirtschaft für das Jahr 2024 in seinem aktuellen Word Economic Outlook (WEO) vom April 2024 negativer als noch im letzten Gutachten aus dem Januar 2024. Demnach könnte das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr lediglich um 0,2 Prozent wachsen. Im Januar hatte der IWF für 2024 ein Wachsen der Wirtschaftsleistung um 0,5 Prozent vorausgesagt und die aktuelle Prognose damit um 0,3 Prozentpunkte nach unten revidiert. Deutschland bleibt auch mit dieser neuen Prognose weiterhin das Schlusslicht in der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt."

Laut dem IWF leidet Deutschland als Exportnation stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Zudem habe die Industrie mit den hohen Energiepreisen zu kämpfen. Beide Faktoren sorgen dem IWF zufolge für ein Schrumpfen der Wirtschaftsleistung gegenüber dem vorangegangenen Jahr.

(Quelle:https://de.statista.com/infografik/23188/iwf-prognose-zur-veraenderung-des-realen-bip/)

Markt für Speditions- und Logistikleistungen

Der Logistikmarkt in Deutschland ist einer der umsatzstärksten Märkte mit einem Jahresumsatz in 2023 von ca. 327 Milliarden Euro nach ca. 319 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Umsatz ist damit gegenüber dem Jahr 2022 erneut leicht gestiegen. Dieses Wachstum wurde auch von steigenden Kosten entlang der Lieferketten getrieben. (Quelle: https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung). Der Logistikmarkt ist auch Treiber vieler logistischer Innovationen, gerade auch im E-Commerce-Bereich.

Nachdem die Frachtkosten in 2022 zunächst von mehr als 10.000 US-Dollar auf etwas mehr als 2.000 US-Dollar gefallen waren, blieb dieses Niveau in 2023 bis zum November erhalten. Teilweise erfolgten sogar noch weitere geringfügige Preissenkungen (alle Zahlen bezugnehmend auf den Shanghai Containerized Freight Index, Quelle: https://container-news.com/scfi/).

Sodann stiegen diese gegen Ende des Jahres 2023 wieder an, ein Trend, der sich auch in 2024 weiter fortsetzte. Kostete der Transport eines Standard-40-Fuß-Containers von Shanghai nach Rotterdam im November 2023 noch rund 1.200 US-Dollar, kletterten die Preise bis zum Mai 2024 um mehrere hundert Prozent auf rund 5.000 US-Dollar (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1445163/umfrage/ container-frachtrate-auf-der-route-shanghai-rotterdam/).

Diese Entwicklung hängt in erster Linie mit den Angriffen der politisch-militärischen Bewegung Huthi aus dem Küstenstaat Jemen auf die Schiffe im Roten Meer zusammen (Quelle: https://trans.info/de/container-preise-mit-deutlichem-anstieg-durch-huthi-bedrohung-in-der-analyse-387666).

Der Luftfrachtbereich verzeichnete in 2023 einen Rückgang von 1,9% gegenüber dem Vorjahr. Hinsichtlich der Frachtraten war ein Rückgang von 32% gegenüber den historischen Höchstständen in 2022 zu verzeichnen. Gleichwohl blieben diese nach Auskunft der International Air Transport Association (IATA) 42% höher als vor der Covid 19-Pandemie. (Quelle: https://www.iata.org/en/iata-repository/publications/economic-reports/air-cargo-market-analysis-december-2023/).

Die Anzahl der in Hamburg im Jahr 2023 umgeschlagenen Container belief sich auf 7,7 Mio. TEUs versus 8,3 Mio. TEUs im Jahr 2022 (-7,2%). Hierbei waren der Containerumschlag Import und Export ausgeglichen.

(Quelle: https://www.hafen-hamburg.de/de/statistiken/containerumschlag/)

Demgegenüber stieg das globale Volumen transportierter Container auf rd. 173 Mio. TEUs an und damit nur geringfügig gegenüber 2022 (+ 0,2%). (Quelle: https://www.maritimeprofessional.com/news/container-market-growth-modest-2023-391343)

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

In diesem schwierigen Umfeld gelang es uns, bei deutlich gesunkenen Umsatzerlösen (-43,63%) und einem ebenso gesunkenen Rohertrag (-42,82%) ein positives Jahresergebnis von T€ 599 zu erzielen. Hinsichtlich der Details hierzu verweisen wir auf die nachfolgenden Ausführungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Wir schätzen Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft in Anbetracht der wirtschaftlichen Situation in den von uns bedienten Märkten als noch zufriedenstellend ein. Die im Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 geäußerte Erwartung steigender Einkaufspreise für die von uns benötigten Leistungen hat sich damit ebenso bewahrheitet wie die von uns prognostizierte Verringerung der Umsatzerlöse und des Jahresergebnisses.

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Die Investitionen und Umsatzfinanzierungen konnten trotz des rückläufigen Geschäftsvolumens aufgrund des deutlich positiven operativen Cashflows und eines konsequenten Debitorenmanagements unverändert aus vorhandener Liquidität finanziert werden.

Die Investitionen beliefen sich im Jahr 2023 auf T€ 41 in das Sachanlagevermögen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung der Gesellschaft sowie auf T€ 43 in Software.

Finanzierung

TCI benötigt keine Fremdfinanzierungen.

2. Geschäftsverlauf 2023 und Lage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023

Der Geschäftsverlauf 2023 sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens waren in Anbetracht der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, s. o., noch zufriedenstellend.

Ertragslage

Die Ertragslage des Unternehmens konnten wir unter den schwierigen Bedingungen durch die Ukraine-Krise sowie Herausforderungen in den Wertschöpfungsketten nicht vollumfänglich auf dem Niveau des Vorjahres halten. Der Rohertrag verschlechterte sich mit T€ 10.386 gegenüber dem Vorjahr (T€ 18.164). Durch geringere erfolgsabhängige Vergütungen und weitere Kosteneinsparungen konnten wir gleichwohl einen Jahresüberschuss von T€ 599 erzielen.

Ausschlaggebend für diese erneut positive Ertragslage ist auch, dass es TCI trotz erheblicher Erschwernisse in den Wertschöpfungsketten mit hohem Aufwand und großem Engagement gelungen ist, die Logistikaufgaben der eigenen Kunden zuverlässig zu erfüllen.

Vermögenslage

Das buchmäßige Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich wegen der teilweisen Thesaurierung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr auf T€ 1.962 gegenüber T€ 1.864 im Vorjahr.

Die Eigenkapitalquote beträgt unverändert 8,8 %, da neben der Erhöhung des buchmäßigen Eigenkapitals auch die Bilanzsumme anstieg.

Die Forderungen im Verbundbereich resultieren mit T€ 211 aus Lieferungen und Leistungen und mit T€ 470 aus Forderungen gegen die Gesellschafterin. Diese betreffen Forderungen aus der Umsatzsteuer in Höhe von T€ 469 und Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 1. Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich resultieren aus dem Cash Pooling (T€ 2.423), aus Lieferungen und Leistungen (T€ 424) und aus Umsatzsteuer (T€ 5).

Finanzlage

Der Finanzmittelbestand der Gesellschaft ist um T€ 6.598 gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Grund hierfür liegt weitgehend in der Verringerung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und gegen verbundene Unternehmen um insgesamt T€ 6.039 gegenüber dem Vorjahr.

Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzieller Leistungsindikator ist insbesondere der Umsatz (einschließlich Zölle und Einfuhrumsatzsteuer). Darüber hinaus stellen das Rohergebnis (Umsatz abzüglich Materialaufwand) sowie das Ergebnis vor Steuern wichtige Leistungsfaktoren dar.

Neben den finanziellen Leistungsindikatoren haben insbesondere die Kundenorientierung und -zufriedenheit sowie die Ausbildung und Motivation der Mitarbeiter einen wesentlichen Einfluss auf die Erzielung eines langfristig profitablen Wachstums. TCI setzt dabei auf ein breit diversifiziertes Kundenportfolio, das ein kontinuierliches Geschäftsvolumen sichert. Eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden wird damit ebenso vermieden.

Die zukünftige Qualität unserer Arbeit wird durch die grundsätzlich bestmögliche Ausbildung junger Menschen in unserem Unternehmen gewährleistet.

3. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 erwarten wir weitere Kostenerhöhungen auf der Einkaufsseite durch die allgemeine Inflation und durch einen stärker werdenden US-Dollar. Die Situation im Ukrainekrieg führt in ihrer Wirkung auf Europa noch immer zu erheblichen Risiken.

Das Fortdauern des Krieges in der Ukraine sowie die zunehmende Inflation und die gestiegenen Fremdkapitalkosten haben auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bisher keine negativen Auswirkungen gehabt. Prognosen für das Jahr 2024 sind unter den gegebenen, bereits geschilderten Umständen nicht genau zu treffen.

Die ersten 4 Monate des laufenden Jahres weisen eine Verstetigung der Umsatzzahlen und eine Verbesserung des Ergebnisses aus, die sich bis zum Jahresende fortsetzen dürfte. Insgesamt erwarten wir auch für das Geschäftsjahr 2024 ein positives Jahresergebnis, das das Niveau des vergangenen Geschäftsjahres übersteigen, das des Geschäftsjahres 2022 allerdings nicht erreichen wird.

4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Marktumfeld

Die Entwicklungen im globalen Logistikmarkt der vergangenen vier Jahre waren insbesondere auch durch die Corona-Krise sowie durch kriegerische Auseinandersetzungen geprägt. Wir haben uns der Situation umgehend mit Anpassungen gestellt. Diese im Jahr 2020 bereits eingeleiteten und in den Folgejahren fortgeführten Anpassungen haben sich im Jahr 2023 erneut positiv ausgewirkt.

Diese Anpassungen wurden durch erhebliche Sales- und Marketing-Anstrengungen ermöglicht und die daraus entstandenen Transporte wurden auch mit einer erhöhten Anzahl von Mitarbeitern abgewickelt.

Die TCI Group hat sich weltweit an allen wichtigen Marktplätzen positioniert, um ihre hauptsächlich systemrelevanten Kunden mit einer durchgängigen Transportkette zu begleiten. Die hohe Qualität der Gesamtleistung wird von unseren Kunden mit einer regelmäßigen Beauftragung honoriert. Dadurch konnte das Unternehmen im Jahr 2023 trotz einer vergleichsweise schlechten wirtschaftlichen Lage ausreichende Umsatzerlöse erzielen.

Die weiterhin schwierige Personalversorgung ist auch der Tatsache geschuldet, dass viele Unternehmen auch nach Ende der Pandemie nicht regelmäßig ausbilden, so dass damit auch zukünftig die Personalversorgung erheblich erschwert sein wird. Man muss auch zur Kenntnis nehmen, dass die die Allgemeinschulen verlassenden Menschen Studienplätze anstreben und somit die Ausbildung nicht erleichtert wird. Wir halten an unserem Konzept der Ausbildung von jungen Menschen fest und werden dies durch Maßnahmen wie duale Studiengänge weiterhin begleiten.

Der Wechselwille von Personal ist angesichts der angespannten wirtschaftlichen Entwicklung vergleichsweise gering.

Die erneute Erhöhung der Frachtraten seit Ende 2023 führt zu deutlichen Kostensteigerungen und zu einem sehr dynamischen Marktumfeld.

Die Auslandsaktivitäten der TCI Group wurden zuletzt im Jahr 2022 durch die faktische Inbetriebnahme der TTS Teconja TCI Shipping North America Inc. in Atlanta ergänzt. Die positiven Geschäftsentwicklungen der Beteiligung der TCI-Gruppe an der FM - TCI Global Logistics Company Limited in Vietnam in 2022 haben sich in 2023 fortgesetzt.

Forderungsausfallrisiken

Das Unternehmen verfügt über ein seit Jahren sehr stringent gehandhabtes Kreditwesen, um Risiken weitgehend auszuschließen. Grundsätzlich werden Kreditentscheidungen zur Umsatzfinanzierung neuer Kunden nur nach eingehender Bonitätsprüfung vorgenommen Die Wirksamkeit der Maßnahmen im Kreditwesen hat sich im Geschäftsjahr 2023 erneut bestätigt.

Zinsänderungsrisiken/Währungskursschwankungen

Zinsänderungsrisiken sind für die Gesellschaft aufgrund der sehr guten Finanzierungsstruktur nicht von wesentlicher Bedeutung. Die aktuelle Entwicklung auf dem Markt für Geldanlagen, die dazu geführt hat, dass auf Kundeneinlagen wieder Zinsen gezahlt werden, hat die Ertragslage der Gesellschaft auf Grund der Finanzierungsstruktur verbessert.

Währungskursrisiken werden durch fristenkongruente Abstimmung von Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten auf Makroebene abgesichert. Es werden keine Bewertungseinheiten gebildet.

Zusätzlich werden in Zukunft auf Grund der wesentlichen Erhöhungen der Frachtraten weiterhin Devisen-Termingeschäfte abzuschließen sein, um Währungskursrisiken so gut wie möglich auszuschließen.

Entscheidend ist hierbei das EUR/US$-Verhältnis. Hier verlor der Euro im ersten Halbjahr 2024 (Stand 24. Juni 2024) rd. 3% gegenüber dem US-Dollar im Vergleich zum Jahresende 2023. Ausgehend vom aktuellen EUR/US$-Niveau dürfte es nur begrenzt Aufwärtspotenzial geben. Die Entwicklungen im Zinsbereich - insbesondere der Zinsdifferenzen zwischen Europa und den USA - sind dabei ein bestimmender Faktor. Es wird davon ausgegangen, dass der Leitzins in Europa zunächst weiterhin deutlich (1,5%-2%) unter dem Leitzins in den USA liegen dürfte.

https://www.bethmannbank.de/de/news-und-presse/finanzmarkt/wochenkommentar-warten-auf-die-zinswende-in-den-usa-20240614.html)

4. Sonstige Angaben

Das Unternehmen ist seit dem 06.11.2009 durch die Zollbehörden als AEO-F = Authorized Economic Operator zertifiziert. Die hohen Auflagen der Zertifizierung hat die TCI als eines der ersten Speditionsunternehmen erfüllt.

Die Betriebsabläufe innerhalb der TCI Group werden regelmäßig überwacht und intern verbessert.

Unternehmensorgane

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr 2023:

Herr Kai Tessen, Speditions-Kaufmann

Herr Marcus Schlapper, Speditions-Kaufmann

Herr Florian Sascha Göke, Speditions-Kaufmann

Herr Ilkay Serkan Ertal, Speditions-Kaufmann

Herr Ralf Nörtemann (Sprecher der Geschäftsführung; bis zum 31. März 2023)

Ein Aufsichtsrat oder Beirat existiert nicht.

 

Hamburg, 24. Juni 2024

Die Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 344.702,00 341.753,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 296.428,00 279.019,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 47.468,00 30.059,00
2. geleistete Anzahlungen 248.960,00 248.960,00
II. Sachanlagen 48.274,00 62.734,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.274,00 62.734,00
B. Umlaufvermögen 22.004.474,10 20.900.036,81
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.372.026,27 13.158.079,71
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.142.574,71 11.442.526,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 680.128,51 1.419.207,24
3. sonstige Vermögensgegenstände 549.323,05 296.345,85
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 14.632.447,83 7.741.957,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 28.986,57 23.976,09
Aktiva 22.378.162,67 21.265.765,90

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.962.364,90 1.863.751,92
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 273.000,00 273.000,00
III. Bilanzgewinn 1.189.364,90 1.090.751,92
B. Rückstellungen 274.422,57 2.757.945,22
1. Steuerrückstellungen 0,00 1.965.450,00
2. sonstige Rückstellungen 274.422,57 792.495,22
C. Verbindlichkeiten 20.130.640,77 16.644.068,76
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.411,37 7.712,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.411,37 7.712,07
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.666.243,87 4.776.600,48
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.666.243,87 4.776.600,48
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.852.216,60 2.554.531,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.852.216,60 2.554.531,01
4. sonstige Verbindlichkeiten 13.604.768,93 9.305.225,20
davon aus Steuern 13.286.169,75 8.966.597,72
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 13.604.768,93 9.305.225,20
D. Passive latente Steuern 10.734,43
Passiva 22.378.162,67 21.265.765,90

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 154.789.373,16 274.692.610,03
2. sonstige betriebliche Erträge 390.286,29 838.252,35
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 104.129,45 580.345,84
3. Materialaufwand 144.469.521,84 256.528.701,21
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 30,00
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 144.469.491,84 256.528.701,21
4. Personalaufwand 6.843.072,22 7.456.021,81
a) Löhne und Gehälter 5.821.244,84 6.523.295,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.021.827,38 932.726,71
5. Abschreibungen 80.958,23 55.096,58
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 80.958,23 55.096,58
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.118.125,09 3.588.182,34
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 107.720,91 565.926,53
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 217.350,66 28.078,80
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 15.009,04
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 285.556,75 2.531.939,44
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 10.734,43
10. Ergebnis nach Steuern 599.775,98 5.383.990,76
11. sonstige Steuern 1.163,00 1.161,00
12. Jahresüberschuss 598.612,98 5.382.829,76
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 1.090.751,92 2.457.922,16
14. Ausschüttung 500.000,00 6.750.000,00
15. Bilanzgewinn 1.189.364,90 1.090.751,92

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023

TCI International Logistics GmbH, Hamburg

(1) ALLGEMEINE ANGABEN

Die TCI International Logistics GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht der Freien und Hansestadt Hamburg unter der Nummer HRB 105931.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB auf.

(2) BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

a) Anlagevermögen

Die Anschaffungskosten der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen werden nach der linearen bzw. degressiven Abschreibungsmethode über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Bei abnutzbaren beweglichen Anlagegütern wird auf Zugänge die Abschreibung pro rata temporis verrechnet. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. bei Anschaffungskosten bis EUR 250,00 netto als Aufwand erfasst; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten (i. d. R. zum Nennwert) angesetzt. Die bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erkennbaren Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Auf nicht einzelwertberichtigte Lieferungs- und Leistungsforderungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,75 % (Vj. 0,75%) vorgenommen.

c) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bilanziert.

d) Rechnungsabgrenzungsposten

Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Abgrenzung erfolgt zeitanteilig entsprechend der Fälligkeit und Laufzeit.

e) Latente Steuern

Soweit zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden die sich daraus ergebenden Steuerbelastungen bzw. -entlastungen als Latente Steuern angesetzt.

f) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bilanziert.

g) Kapitalrücklage

Die positiven Unterschiedsbeträge der im Rahmen der Verschmelzungen mit der TCI Transcontainer International GmbH Spedition, Hamburg, in 2008 und mit der TLS International Logistics GmbH sowie der TCI International Airfreight GmbH, beide Hamburg, in 2014 übernommenen Reinvermögen zu Buchwerten zum Ausgabebetrag der dafür gewährten Anteile an der Gesellschaft wurden in die Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB eingestellt.

h) Rückstellungen

Steuerrückstellungen werden für die zu erwartenden Steuernachzahlungen für die Steuern vom Einkommen und Ertrag gebildet. Die Höhe der Rückstellungen entspricht grundsätzlich den voraussichtlichen Steuernachzahlungen.

Sonstige Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

i) Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

j) Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Schiffskurs (Umrechnungskurs für Seefrachten) am Buchungstag und gemäß § 256a S. 1 HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Da diese Forderungen und Verbindlichkeiten sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr haben, waren § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht anzuwenden.

k) Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

(3) ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

a) Anlagevermögen

Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist dem beigefügten Anlagenspiegel, s. Anlage zu diesem Anhang, zu entnehmen.

b) Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von T€ 211 Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsbereich. Die Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 470 enthalten in Höhe von T€ 469 Forderungen aus der Umsatzsteuer und in Höhe von T€ 1 Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsbereich.

c) Eigenkapital

Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Gezeichnetes Kapital
Kapitalrücklage
Bilanzgewinn
Summe
Stand 31. Dezember 2022 500.000,00 273.000,00 1.090.751,92 1.863.751,92
Ausschüttungen 0,00 0,00 -500.000,00 500.000,00
Jahresüberschuss 2023 0,00 0,00 598.612,98 598.612,98
Stand 31. Dezember 2023 500.000,00 273.000,00 1.189.364,90 1.962.364,90

Im Bilanzgewinn ist ein Ergebnisvortrag von € 590.751,92 enthalten.

d) Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von € 1.189.364,90 auf neue Rechnung vorzutragen.

e) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für Personalkosten (T€ 136, Vj. T€ 664), Abschluss- und Prüfungskosten der Gesellschaft und des Konzerns (T€ 94, Vj. T€ 77) sowie für ausstehenden Urlaub (T€ 44, Vj. T€ 51) .

f) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit geschäftsüblichen Eigentumsvorbehalten besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Cash Pooling (T€ 2.423) und enthalten in Höhe von T€ 424 Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsbereich sowie in Höhe von T€ 5 aus Umsatzsteuer gegenüber der Gesellschafterin.

Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen in Höhe von T€ 199.

g) Passive latente Steuern

Die Bildung der passiven latenten Steuern (T€ 11) im Berichtsjahr resultiert aus temporären Differenzen infolge unterschiedlicher Nutzungsdauern von immateriellen Vermögensgegenständen in der Handels- und in der Steuerbilanz. Die temporären Differenzen wurden mit dem für das Unternehmen für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 32 % bewertet.

(4) ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

a) Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Währungskursgewinne in Höhe von T€ 104 (Vj. T€ 580). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Währungskursverluste in Höhe von T€ 108 (Vj. T€ 565).

b) Aufgliederung der Umsätze

§ 286 Absatz 2 HGB wird in Anspruch genommen.

c) Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 60 (Vj. T€ 73). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen, insbesondere aus der Ausbuchung von Forderungen, in Höhe von T€ 60 (Vj. T€ 80).

(5) SONSTIGE ANGABEN

a) Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB stellen sich wie folgt dar:

Der Gesellschaft wurde zusammen mit dem verbundenen Unternehmen TCI Transcontainer International Holding GmbH, Hamburg, von der Deutsche Bank AG, Hamburg, eine nicht in Anspruch genommene Betriebsmittellinie i.H.v T€ 500 eingeräumt, für die beide Gesellschaften gesamtschuldnerisch haften.

Als Sicherheit dient die Abtretung sämtlicher gegenwärtiger und künftiger Forderungen der TCI International Logistics GmbH, Hamburg, aus Warenlieferungen und Leistungen. Das Risiko der Inanspruchnahme aus diesem Haftungsverhältnis wird aufgrund der aktuellen und prognostizierten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TCI Transcontainer International Holding GmbH für sehr unwahrscheinlich erachtet.

b) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Raummietverträgen für die Geschäftsräume in den verschiedenen Niederlassungen betragen T€ 1.208 (zum nächstmöglichen Kündigungstermin), davon T€ 1.192 gegenüber verbundenen Unternehmen. Daneben bestehen Verpflichtungen aus Kfz-Leasing.

c) Honorar des Abschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer nach § 319 Abs. 1 HGB beträgt T€ 41 (Vj. T€ 39). Es entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.

d) Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 100 (Vj. 102) Arbeitnehmer (ausschließlich Angestellte, keine Auszubildenden) beschäftigt.

e) Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

f) Konzernklausel

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der RNF Beteiligungs GmbH & Co. KG, Hamburg, einbezogen (kleinster und größter Konzernkreis), der unter www.bundesanzeiger.de abrufbar ist.

g) Geschäftsführung

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023:

• Herr Kai Tessen, Speditionskaufmann

• Herr Marcus Schlapper, Speditionskaufmann

• Herr Florian Sascha Göke, Speditionskaufmann

• Herr Ilkay Serkan Ertal, Speditionskaufmann

• Herr Ralf Nörtemann, Speditionskaufmann (Sprecher der Geschäftsführung, bis 31.03.2023)

 

Hamburg, den 24. Mai 2024

Die Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software/Homepage 212.471,51 43.190,42 0,00 255.661,93
2. geleistete Anzahlungen 248.960,00 0,00 0,00 248.960,00
461.431,51 43.190,42 0,00 504.621,93
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.524,12 40.716,81 40.716,81 222.524,12
683.955,63 83.907,23 40.716,81 727.146,05
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Stand 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software/Homepage 182.412,51 25.781,42 0,00 208.193,93
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
182.412,51 25.781,42 0,00 208.193,93
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 159.790,12 55.176,81 40.716,81 174.250,12
342.202,63 80.958,23 40.716,81 382.444,05
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software/Homepage 47.468,00 30.059,00
2. geleistete Anzahlungen 248.960,00 248.960,00
296.428,00 279.019,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 48.274,00 62.734,00
344.702,00 341.753,00

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TCI International Logistics GmbH, Hamburg,

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TCI International Logistics GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TCI International Logistics GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

§ entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

§ vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

§ identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

§ gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

§ beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

§ ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

§ beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

§ beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hamburg, 25. Juli 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Nicolai Hansen, Wirtschaftsprüfer

Anne-Kathrin Ottinger, Wirtschaftsprüferin

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