Kempa GmbH
53mGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Braunstorfer seit 13.8.2012 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TKI Automotive GmbHKösching (vormals: Gaimersheim)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Lagebericht für das Geschäftsjahr 20171. Grundlagen des Unternehmens 1. 1. Geschäftsmodell Die TKI Automotive GmbH ist ein Joint Venture der Audi Electronics Venture GmbH (AEV) und der IPETRONIK Eichstätt GmbH (IPE EI). Gegründet im August 2012 agierte das Unternehmen bis Ende November 2017 mit Hauptsitz in Gaimersheim aus vier weiteren Niederlassungen (Baden-Baden, Ingolstadt, Eichstätt und Wolfsburg) heraus. Ab dem 01. Dezember 2017 startete die Zusammenlegung der Standorte Gaimersheim, Ingolstadt und Eichstätt im neuen Hauptsitz in Kösching. Die Aufgabenschwerpunkte liegen auf folgenden drei Segmenten: Thermomanagement, Komfort-Elektronik und Innenraumklimatisierung für konventionelle Antriebe und elektrifizierte Fahrzeuge. Der Zweck der TKI ist die Entwicklung und Absicherung von Automotive-Software, Funktionen und Komponenten sowie die Vermarktung der daraus resultierenden Produkte im VW-Konzern. Die Auftrags- und Kundenstruktur ist innerhalb der Audi AG und des VW-Konzerns und in der Vor- und Serienentwicklung der jeweiligen Produktportfolios geprägt. 1.2. Forschung und Entwicklung Als Softwareanbieter sind wir nicht nur Systemlieferant im VW-Umfeld, sondern entwickeln eigene, richtungsweisende Funktionen und Produkte. Durch die Einführung und Etablierung eines Innovationsmanagements werden eigenständige Ideen generiert und bis hin zum Produkt betreut. Die Innovationsaktivitäten tragen zum mittel- / langfristigen Unternehmenserfolg bei. In folgenden Suchfeldern werden neue Ideen generiert:
Während sich die ersten drei Gebiete aus den jeweiligen Kernbereichen der TKI ableiten, hat die Künstliche Intelligenz in allen Segmenten eine große Bedeutung. Für die Anwendungsgebiete der TKI sind speziell Machine Learning-Algorithmen interessant, da diese großes Potenzial in der "Embedded Programmierung" bieten. Als Thermomanagement elektrifizierte Fahrzeuge (TME) wird die integrale Vernetzung von Kälte- und Kühlkreisläufen bezeichnet. Ziel dabei ist es, durch den Einsatz neuester Technologien die Reichweite elektrifizierter Fahrzeuge zu maximieren bei gleichzeitigem Schutz integrierter Bauteile. Die Aktivitäten im Bereich der Komfortelektronik fokussieren sich auf elektronische Hilfssysteme im Fahrzeug, die maßgeblich den Nutzungskomfort verbessern. Der Geschäftsbereich Innenraumklimatisierung umfasst die Entwicklung und Applikation von innovativen Regelungsstrategien mit dem Ziel, ein Maximum an thermischem Komfort und Fahrsicherheit zu gewährleisten. Bei der Funktions-, System- und Software-Entwicklung verfolgt die TKI einen ganzheitlichen Entwicklungsansatz, um ein Maximum an Synergien in den einzelnen Entwicklungsdomänen optimal bündeln zu können. Außerdem verfügt die TKI über umfassende Kompetenzen auf dem Gebiet der Integration von Funktionsmodulen und -komponenten in die Fahrzeugumgebung. Eine gezielte, methodische Validierung auf modernsten Prüffeldern ergänzt hier den ganzheitlichen Entwicklungsansatz. 2. Wirtschaftsbericht 2. 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2017 ein mäßiges Wachstum. Die weltweite Nachfrage nach Automobilen erhöhte sich im Jahr 2017, trotz des Rückgangs der Nachfrage nach Fahrzeugen mit konventionellen Antrieben. Die deutsche Automobilindustrie und ihre Hersteller profitieren durch eine erfolgreiche Positionierung und strategische Ausrichtung in den entscheidenden Märkten. Dies spiegelt sich in den steigenden Absatzzahlen wieder. Die weltweiten Zulassungen von PKW legten im Berichtsjahr zu. Die Automobilbranche steht heute vor einem fundamentalen Wandel und als Entwicklungspartner wollen wir die Mobilität der Zukunft mitgestalten. Die Effizienz konventioneller Antriebskonzepte wird weiterhin gesteigert, gleichzeitig rückt die Entwicklung alternativer Antriebskonzeptionen stärker in den Fonkus. Dabei setzt die TKI die Schwerpunkte verstärkt auf die Zukunftsfelder Vernetzung, autonomes Fahren, Digitalisierung und E-Mobilität. Das autonome Fahren stellt neue Kundenanforderungen an das Fahrzeug. In Zukunft werden Einzel- zu Gesamtfunktionen miteinander vernetzt sein. 2. 2. Geschäftsverlauf und Lage Diese neuen Herausforderungen bedeuten ein perspektivisches Umdenken und weitreichend finanzielle Investitionen. Durch die zunehmende Digitalisierung und Elektrifizierung werden sich die Fahrzeugkonzepte stark verändern. Dies passt zur strategischen Ausrichtung der TKI seit Gründung, deren Schwerpunkte im Bereich Thermomanagement (elektrifizierte Fahrzeuge) und Komfortsysteme (Karosserie) liegen. 2.2.1. Ertragslage
Die Gesamtleistung hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2.416 T€ reduziert. Maßgeblich für die Reduzierung waren ein geringeres Beauftragungsvolumen sowie eine Ausweitung der Eigen- und Vorentwicklungen. Die erweiterte Produktentwicklung wurde planmäßig durch ein Gesellschafterdarlehen finanziert, was eine Erhöhung der Zinsaufwendungen zur Folge hat. Das Zinsergebnis sinkt um -111 T€ gegenüber dem Vorjahr auf -266 T€. In Korrelation zur gesunkenen Gesamtleistung ist das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Jahr 2016 durch die Ausweitung der Eigen- und Vorentwicklung leicht gesunken. Ebenso ist im Jahresüberschuss, welcher durch die Bildung latenter Steuern maßgeblich beeinflusst wird, eine Reduzierung zur vorhergehenden Berichtsperiode festzustellen. Die Materialaufwendungen erhöhten sich dem Vorjahr gegenüber durch den erhöhten Bedarf an Unterbeauftragungen (179 T€). Dem gegenüber steht eine Reduzierung der Inanspruchnahme von Waren (13 T€). Die gestiegenen Personalaufwendungen (952 T€) sind auf eine Erhöhung der Mitarbeiteranzahl, gestiegene Gehälter sowie eine Ausweitung der sozialen Abgaben und Aufwendungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten im Vergleich zum Vorjahr um 2.343 T€ gemindert werden. 2.2.2. Finanzlage Die Eigenkapitalquote für 2017 in Höhe von 29 % ist gegenüber dem Vorjahr (31 %) gesunken. Grund hierfür ist die Inanspruchnahme weiterer Darlehenstranchen aus dem Gesellschafterdarlehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern erhöhen sich durch das Darlehen. Dadurch wird die Produkt-Eigenentwicklung vorfinanziert und seitens Gesellschafter der TKI aktiv unterstützt. Die erwirtschafteten Zahlungsüberschüsse der TKI werden über das Cash-Pool-System der Volkswagen AG verwaltet. Diese spiegeln sich innerhalb der Bilanz in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen wieder. In 2017 lag der Cash-Saldo (4.229 T€) unter dem Vorjahreswert (6.009 T€). Der auf den ersten Blick negativen Entwicklung des Cashflows stehen hohe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber. Periodische Abgrenzungen und abrechnungsbedingte Vorgänge verschieben den Zuwachs in das Geschäftsjahr 2018. 2.2.3. Vermögenslage
Der Anstieg der Vermögenswerte innerhalb des Anlagevermögens erklärt sich durch die Ausweitung der aktivierten Eigenleistungen, die Investitionen in Entwicklungs- SW-Tools sowie die Aktivierung der Sondereinbauten für den neuen TKI-Hauptsitz in Kösching. Wie bereits unter dem Punkt 2.2.2 beschrieben, stehen die gegenüber dem Vorjahr reduzierten liquiden Mittel in Abhängigkeit zu der abrechnungs- und abgrenzungsbedingten Situation und den gestiegenen Forderungen. Diese erhöhten die kurzfristigen Vermögenswerte gegenüber dem Vorjahr (718 T€). Die Rückstellungen sind größtenteils projektbedingt gesunken (300 T€). Die Verbindlichkeiten stiegen um 30,8 % an (4.200 T€), was sich durch die Erhöhung des langfristigen Darlehens erklärt. Die langfristigen Verbindlichkeiten stehen mit 47,0 % in Relation zur Bilanzsumme. 2.3. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren haben ihren Schwerpunkt:
Zur Unternehmenssteuerung werden Ertragsrendite, Beauftragungsquote, Auslastungsquote sowie Plan- / Ist-Vergleiche innerhalb der GuV und Bilanz herangezogen. Die Ertragsrendite setzt das Betriebsergebnis in Relation zu Umsatzerlösen, aktivierter Eigenleistung und sonstigen betrieblichen Erlösen. Sie ist gegenüber dem Vorjahr (5,1 %) auf 3,2 % gesunken. Zusätzlich erfolgt eine kontinuierliche Überwachung der Liquiditätssituation. Durch rollierende Szenarien-Prognosen werden entsprechende Handlungsfelder und Steuerungsmaßnahmen ersichtlich. 2.4. Gesamtaussage Wir schätzen die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TKI als positiv ein. Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung ist trotz des leichten Rückgangs in 2017 gegenüber 2016 als optimistisch zu bewerten. Durch das zukunftsorientierte Produktportfolio, sowie vertiefte Kompetenzen der Mitarbeiter konnte sich die TKI als exzellenter Know-how-Partner und Software-Lieferant positionieren. Durch die Anbindung an das Cash-Pool-System des VW-Konzerns, einer Auftragsdeckung gegen 100 % und die Gesellschafterdarlehen ist die Liquidität langfristig gesichert. 3. Zweigniederlassungsbericht Der Hauptsitz der TKI befand sich bis Ende November 2017 in Gaimersheim, ab dem 01. Dezember 2017 in Kösching. Insgesamt beschäftigt die TKI außerhalb des Hauptsitzes 25 Mitarbeiter. Alle Niederlassungen wurden wegen ihrer strategisch günstigen Standorte zu den jeweiligen Kunden ausgewählt.
--> Kösching (ab Dezember 2017)
4. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2018 wird eine moderate Geschäftsentwicklung erwartet. In 2017 begann der Serieneinsatz durch die von der TKI selbst entwickelten Software-Lösungen für den Automotive Bereich sowie der Start einer breiten Derivatisierung im Hinblick auf die verschiedenen Modelle des gesamten VW-Konzerns. Die TKI wird weiterhin eigene Vorentwicklung und Innovationsmanagement betreiben und somit als ein Treiber neuer Innovationen fungieren. Aufgrund leicht steigender Erträge wird für 2018 ein leicht höheres Betriebsergebnis prognostiziert. Durch erfahrungsgemäß niedrigere Stückzahlen zum Produktanlauf zeigen sich positive Ergebniseffekte der Vermarktung des selbst entwickelten Software-Lizenz Produkts zeitversetzt. Die Fünf-Jahresplanung der TKI prognostiziert ab 2018 einen Anstieg im Umsatz gegenüber 2017. Zudem wird weiterhin verstärkt in eigene Vorentwicklungen und Innovationen investiert um eine wettbewerbsfähige und zukunftssichere Ausrichtung der TKI sicherzustellen. Dabei spielt die Ausweitung der Eigenentwicklung auf weitere Themenfelder eine entscheidende Rolle. 5. Chancen- und Risikobericht Aufgrund der engen Bindung an den Audi Konzern ist die Auftragserteilung und -höhe mit Risiken behaftet. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, positioniert sich die TKI zum einen als Lieferant für den gesamten VW-Konzern und stärkt durch die Belieferung der Konzernmarken vielfältige Synergien. Zum anderen verfolgt die TKI weiter neue Themenfelder und Produkte innerhalb ihrer Kompetenzfelder und baut so ihre Wahrnehmung und Präsenz im Konzern und auf dem freien Markt aus. Das integrierte Qualitätsmanagementsystem, das zur Qualitätssicherung und Vermeidung kostenintensiver Nacharbeiten eingeführt und Ende 2016 mit der ISO 9001:2015 zertifiziert wurde, bewährte sich bei dem Ende 2017 durchgeführten und erfolgreich bestandenen Überwachungsaudit der ISO 9001. Außerdem wurden die Übernahmen bzw. Anpassungen zertifizierter Software-Entwicklungsprozesse der AEV, welche den aktuellen Normen (ISO 9001 / SPICE) entsprechen, weiter forciert. Durch die Integration in die Kooperationsplattform der AEV, erhält die TKI fachspezifische Unterstützung in technischen, wirtschaftlichen, juristischem und organisatorischen Bereichen auf hohem Niveau. Um eine langfristige Geschäftssicherung und den Ausbau der Unabhängigkeit zu gewährleisten, wird die TKI auch weiterhin die Entwicklung eigener Produkte vorantreiben. Zudem wird durch die Zusammenführung von fünf Standorten in das neue Entwicklungszentrum in Kösching eine konstante Steigerung der Effizienz sichergestellt. Eine kontinuierliche Weiterentwicklung von Innovationen und deren Einbringung in den Markt, gewährleisten deutschen Premiumherstellern, nicht den Anschluss an den derzeitigen technologischen Wandel innerhalb der Automobilindustrie zu verlieren. Daher fokussieren sich die Hersteller bei den Anforderungen an ihre Lieferanten auf schnelle Reaktionen, auf aktuelle Marktanforderungen sowie auf eine hohe Flexibilität in den Entwicklungsprozessen. Weiterhin wird ein Umdenken gefordert, welches zu einer Aufweichung der klassischen Geschäftsfelder führt und hin zur Reaktion auf neue Trends, z. B. dem Wandel vom klassischen Maschinenbau hin zum hoch agilen Fachbereich der Informatik. Aktuelle Tendenzen müssen frühzeitig erkannt und umfangreich etabliert werden. Heutzutage werden ca. 80 % der Innovationen im Auto durch entsprechende Softwareentwicklungen umgesetzt. Die TKI, die aus eben jenem Hintergrund der Software-Fokussierung entstand, fungiert durch eine flexible Unternehmensstruktur als Treiber für die Erschließung neuer Technologien und Innovationen.
Kösching, den 02. Februar 2018 Werner Braunstorfer, Geschäftsführer Christian Maier, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2017I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht (§ 264 Abs. 1a HGB) Firma laut Registergericht: TKI Automotive GmbH Sitz laut Registergericht: Kösching Registergericht: Ingolstadt Register-Nr.: HRB 6417 II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme und Lizenzen über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Herstellungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von weniger als 410,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten, allgemeine Verwaltungskosten) bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wird mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB) Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz 1. Mitzugehörigkeitsvermerke (§ 265 Abs. 3 HGB i.V.m. § 284 Abs. 1 HGB) Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben: Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum 31. Dezember 2017 resultieren zu 7.398,8 TEUR aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und zu 4.288,5 TEUR aus dem Cash-Pooling. Die sonstigen Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2017 enthalten Ansprüche mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von 66 TEUR. 2. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens (§ 284 Abs. 3 HGB i.V.m. § 288 Abs. 1 Nr. 1 HGB) Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Vermögensgegenstände wird als Zugang und Abgang gezeigt. In der Geschäftsjahresabschreibung sind diese Beträge als Abschreibung enthalten. Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 02.02.2018 festgestellt. Bestätigungsvermerk"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang und Lagebericht - unter Einbeziehung der Buchführung der TKI Automotive GmbH, Kösching, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen "Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung" vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichende sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Duisburg, 02. Februar 2018 Vinken
Görtz Lange und Partner
gez. Dipl.-Kfm. Stephan Lange, Wirtschaftsprüfer |
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