Esko-Graphics GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefaan Ria Peter Deveen seit 8.4.2022 | Geschäftsführer |
Aleksander Tomasz Wowro seit 30.1.2017 | Geschäftsführer |
Dagmar Reimers seit 11.12.2014 | Geschäftsführer |
Holger Jacobsen seit 27.2.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Videofet Technologies GmbH | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Esko-Graphics Imaging GmbHItzehoeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Esko-Graphics Imaging GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Esko-Graphics Imaging GmbH, Itzehoe - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Esko-Graphics Imaging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 19. Juni 2025 EY GmbH & Co. KG Lars Horn, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft ist unter der Firma Esko-Graphics Imaging GmbH mit Sitz in Itzehoe im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter der Nummer HRB 692 IZ eingetragen. Der Jahresabschluss der Esko-Graphics Imaging GmbH, Itzehoe, wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Umlaufvermögen Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungseinzelkosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht mit einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, wobei allen risikobehafteten Posten durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen wurde. Guthaben bei Kreditinstituten Das Guthaben bei Kreditinstituten wird zu Nennwerten angesetzt. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 12 Monaten werden mit dem laufzeitadäquaten Zinssatz gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Latente Steuern Es besteht eine steuerliche Organschaft mit der Esko-Graphics GmbH, Itzehoe, bei der die Esko- Graphics GmbH Organträgerin ist. Latente Steuern werden auf Ebene der Organträgerin ermittelt. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten mit TEUR 1.554 (Vorjahr: TEUR 5.566) ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0) und betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 259 (Vorjahr: TEUR 247), Personalverpflichtungen 665 TEUR (Vorjahr: TEUR 498), ausstehende Rechnungen TEUR 527 (Vorjahr: TEUR 531) und sonstige mit dem laufenden Geschäft im Zusammenhang stehende Verpflichtungen gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegen- über Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.822 (Vorjahr: TEUR 1.600) und entfallen in voller Höhe auf sonstige Verbindlichkeiten. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufteilung nach Tätigkeitsbereichen:
Geographische Umsatzverteilung
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Sachbezug in Höhe von TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 100) enthalten. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Im Rahmen des von der X-Rite GmbH, Neu-Isenburg, eingerichteten zentralen Cash-Poolings, an dem neben unserer Gesellschaft verschiedene Gesellschaften des Veralto-Konzerns teilnehmen, haftet unsere Gesellschaft gesamtschuldnerisch für einen eventuellen Verbindlichkeitensaldo, der sich infolge des Cash-Poolings auf dem Konto der Cash-Pool führenden Gesellschaft, der X-Rite GmbH, Neu-Isenburg ergibt. Zum 31. Dezember 2024 bestand kein Haftungsrisiko aus Cash-Pooling, da das Cash-Pool-Konto der X-Rite GmbH, Neu-Isenburg zum Bilanzstichtag einen Guthabensaldo aufwies. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird durch die Geschäftsführung aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der teilnehmenden Unternehmen als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 2.342 (Vorjahr: TEUR 2.767). Die Verträge enden zwischen 2025 und 2031. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Die Transferpreise mit verbundenen Unternehmen wurden im Geschäftsjahr 2024 auf Basis einer veränderten Risiken- und Chancen-Teilung innerhalb der Wertschöpfungskette angepasst. Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Geschäftsführung Die Gesellschaft ist vertreten durch:
Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und gemäß Handelsregister von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft beziehen. Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten
Konzernverhältnisse Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100% von der Esko-Graphics GmbH, Itzehoe, gehalten, die wiederum zu 100% von der Videojet Technologies GmbH, Limburg an der Lahn, gehalten werden. Diese ist mittelbares Tochterunternehmen der Veralto Corporation, Waltham, Massachusetts, USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Veralto Corporation, Waltham, Massachusetts, USA, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Das Mutterunternehmen der Videojet Technologies GmbH, Limburg an der Lahn, für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die Water Quality GmbH. Der Konzernabschluss der Videojet Technologies GmbH, Limburg an der Lahn, wird in englischer Sprache im Unternehmensregister unter dem Namen der EAS Holdings GM GmbH veröffentlicht und im Internet unter Edgar Company Filings (http://www.sec.gov/edgar/searchedgar/companysearch.html) publiziert. Gewinnverwendung Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Esko Graphics GmbH, Itzehoe. Der gesamte Gewinn wird an die Gesellschaft abgeführt. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angabe des für das Geschäftsjahr 2024 berechneten Honorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da von der Erleichterungsvorschrift gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht wird.
Itzehoe, den 31. März 2025 Esko-Graphics Imaging GmbH Geschäftsführung Holger Jacobsen Dagmar Reimers Stefaan Deveen Entwicklung des Anlagevermögens 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024I. Grundlagen der Gesellschaft Die Esko-Graphics Imaging GmbH, Itzehoe, (im Folgenden kurz „EGI“) ist ein Maschinenbauunternehmen zur Herstellung von Lasergravuranlagen für den Verpackungsdruck. Der Firmensitz ist Itzehoe. Liefer- und Produktionsprogramm In der Gesellschaft werden ausschließlich Systeme und Komponenten zur Herstellung von Druckformen gefertigt. Die Produktpalette ist wie folgt:
Die Produktpalette im Bereich Digital Imager umfasst 7 Formate für Plattenbearbeitung und 2 Formate für Sleevebearbeitung (rund). Für alle Formate, mit Ausnahme der kleinformatigen Systeme, kann in die Digital-Imager optional eine UV- Belichtung mit automatischer Plattenbeladung integriert werden (vormals externer Prozessschritt). Ferner umfasst die Produktpalette inzwischen 3 Formate von LED-UV-Belichtungssystemen. Märkte und Marktbedeutung Die Gesellschaft beliefert ausschließlich den Flexodruckbereich. Die Kooperation von EGI mit den marktführenden Flexoplattenherstellern gewährleistet eine hohe Marktpräsenz. Die Marktreife der Systeme, deren Integration in den gesamten Produktionsprozess und der ansteigende Automatisierungsgrad der Produkte führen weiterhin zu einem vermehrten Einsatz der Systeme bei Convertern (Druckereien), die bis dato Druckplatten von externen Dienstleistern bezogen haben. Zusätzlich nimmt das Interesse an UV-LED Belichtung der Druckplatte neben der Bebilderung stetig zu und stellt in 2024 rund 33% der produzierten Einheiten dar. Die XPS Technologie wurde erst 2016 am Markt positioniert und erweitert das Produktangebot für alle bestehende Marktsegmente. Die bestehenden XPS Modelle sind derzeit in Bezug auf Qualität und Preis aber eher auf die Premium- Kunden angepasst. In 2021 wurde die CDI Crystal 4260 XPS in den Markt gebracht, um den flexiblen Verpackungsdruckereien das „insourcing“ der Druckformherstellung zu ermöglichen. Vertriebswege und Kundenstämme Der Vertrieb des Digital-Imagers wird durch die Konzerngesellschaft Esko- Graphics BV in Gent vorgenommen. Es werden auch Vertragshändler eingesetzt, die Betreuung dieser Händler liegt ebenfalls in der Verantwortung von Esko- Graphics BV. Produktion und Beschaffung Die Produktion besteht im Wesentlichen aus Komponentenintegration. Nach Einführung des „Danaher-Business-Systems - DBS“ (heute „Veralto-Enterprise- System - VES) wurde die Produktion auf Einzelstückfertigung umgestellt. Die Materialbereitstellung für die einzelnen Arbeitsplätze erfolgt mittels Kanban. Der Einkauf wird ausschließlich von EGI bestimmt. Zulieferungen erfolgen im Wesentlichen durch konzernfremde Unternehmen. Es besteht keine übermäßige Lieferantenabhängigkeit, für fast alle wesentlichen Systemkomponenten gibt es mindestens einen Ersatzlieferanten. Personalwesen und Sozialbereich Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt 78 davon 1 Auszubildender (Vorjahr: 78, davon 2 Auszubildender). Einbindung in den Konzern Seit Oktober 2023 ist die Esko-Gruppe ein Teil des amerikanischen Veralto Konzerns. Die Hauptverwaltung ist nach wie vor bei Esko-Graphics BV in Gent. Das Finanzwesen wird von Esko-Graphics BV, Gent, gesteuert. Das Berichtswesen ist der Esko-Graphics BV, Gent, unterstellt. Die Esko-Graphics BV nimmt wesentlichen Einfluss auf die Produktpalette und deren Entwicklung. Darstellung der Entwicklungstätigkeit der Gesellschaft Die Entwicklungstätigkeit konzentriert sich überwiegend auf den Bereich Digital-Imager und die nachfolgende Druckplattenbearbeitung, hauptsächlich durch LED-UV-Belichtung und auf neue Bebilderungssystem für die Flexible Verpackung. Die Entwicklungsvorgaben kommen im Wesentlichen aus dem Konzern und orientieren sich an den aktuellen Marktentwicklungen und Kundenanforderungen. Schwerpunkt ist dabei die weitere Verbesserung der Druckqualität und die stärkere Integration in den Gesamtproduktionsprozess. Der gesamte Entwicklungsaufwand beträgt ca. 16,8% vom Umsatz. II. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsverlauf Das Marktvolumen für Flexodruckplatten beträgt weltweit 6,8. m2 mit einem Jahreswachstum von ca. 3%, hiervon werden inzwischen über 80% digital hergestellt. Erläuterung der Ertragslage Die Umsatzerlöse der Gesellschaft teilen sich wie folgt auf:
Der Umsatz liegt in 2024 mit TEUR 25.844 (VJ: TEUR 24.657) ca. 4,8% über dem Niveau des Vorjahres. Die Anzahl der gelieferten Systeme liegt im Geschäftsjahr 2024 mit 271 Systemen 5% über dem Vorjahresniveau, die Umsatzentwicklung kann im Wesentlichen auf die durch die Verkaufsaktivitäten auf der Drupa-Messe sowie zunehmende Automatisierung zurückgeführt werden. Die Betriebsleistung (TEUR 26.780, VJ: TEUR 24.942) wird unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse (TEUR 936, VJ: TEUR 285) ermittelt. Der Materialaufwand liegt mit TEUR 15.179 VJ: TEUR 14.230) über dem des Vorjahres, zurückzuführen auf die gestiegene Anzahl an gelieferten Maschinen. Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung hat sich um TEUR 241 auf TEUR 1.822 erhöht (VJ: TEUR 1.580). Die im Vorjahr prognostizierten Umsatzerlöse wurden nicht erreicht. Das erwartete leicht höhere Jahresergebnis ist eingetreten. Erläuterung der Finanz- und Vermögenslage Die Finanzausstattung ist angemessen. Fremdfinanzierungsbedarf über Konzernfinanzierung hinaus besteht nicht. Sämtliche Finanzangelegenheiten werden von Esko-Graphics BV, Gent gesteuert und sind von kurzfristiger Natur. Der Kapitalfluss läuft über den Veralto Cash-Pool. Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2024 TEUR 15.401 und liegt damit 51% über dem Wert des Vorjahres von TEUR 10.221 im Wesentlichen bedingt durch eine Erhöhung des Vorratsvermögens / Forderungen / Bankguthaben. Die Eigenkapitalquote liegt mit 23% unter dem Vorjahr (34%). Ursächlich hierfür ist die gestiegene Bilanzsumme. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 5.000 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 10.408 erhöht. Ursächlich hierfür sind die Erhöhungen der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten. Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung unseres Geschäftsverlaufs positiv, da wir die Anzahl der gelieferten Systeme im Vergleich zum Vorjahr ausweiten konnten und die Ertragslage bei unverändertem Personalbestand gestärkt haben. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2025 ist ein Umsatzwachstum von 2,25% gegenüber dem Vorjahr geplant. Dies soll vor allem durch den anhaltenden Trend zu automatisierten Lösungen (Crystal-Platform) sowie den anhaltenden Trend zur LED Diodenbelichtung (XPS Crystal) und der Produkteinführung der neuen Quartz- Technologie erreicht werden. Hierzu soll vor allem wie bisher das Wachstum in dem bisher noch wenig erschlossenen Markt der Inhouse-Druckplattenfertigung bei Flexiblen Verpackungsdruckern genutzt werden, die bisher ihre Druckplatten bei Reproanstalten eingekauft haben. Es wird erwartet, dass der Markt der Flexiblen Verpackung auch in 2025 weiterhin mit ca. 5% CAGR wächst Die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts werden weiterhin als relativ gering eingeschätzt. Die Gesellschaft erwartet im Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 26.000 - TEUR 26.500. Bei einer gleichbleibenden Materialaufwandsquote sowie mit dem Geschäftsjahr 2025 um ca. 4% gestiegenen Personal- und Betriebsaufwendungen wird insgesamt ein Jahresergebnis auf dem Niveau von 2% Wachstum erwartet. IV. Darstellung der Risiken und Chance der Gesellschaft Risikobericht Die Risikosituation und das Risikoumfeld gegenüber dem Vorjahr hat sich geringfügig verbessert, hauptsächlich zurückzuführen auf die erwartete Reduzierung der Inflation, die den Zugang unserer Kunden zu Finanzierungen von CAPEX- Investitionen im Laufe des Jahres 2025 weiter verbessern werden. Allerdings werden die makroökonomischen Risiken stärker, für die EGI relevant sind hier vor allem die Einführung von höheren Zöllen in den USA. Direkte Währungsrisiken sind nicht gegeben, da die Abwicklung der operativen Geschäftstätigkeit mit den verbundenen Unternehmen in EURO erfolgt. Materialbeschaffung Die Lage am Beschaffungsmarkt bzgl. Lieferschwierigkeiten und Beschaffungskosten hat sich inzwischen nahezu normalisiert und stellt für 2025 nur ein geringes Risko dar. Chancenbericht Das größte Marktpotential liegt nach wie vor in der asiatischen Region (Neukunden) sowie in Europa und Nordamerika im Bereich des Austausches von vorhandenen älteren Systemen bei Bestandskunden. Des Weiteren hält der Trend weiter an, dass die Systeme zur Herstellung von Flexodruckplatten vermehrt direkt bei den Druckereien installiert werden. Dies ist bedingt durch die Notwendigkeit des schnelleren Zugriffs auf Druckplatten, da die Auflagen pro Druckjob stetig sinken und damit die Anzahl der Jobwechsel pro Tag steigt. Dies vergrößert das adressierbare Marktvolumen. Aufgrund des weltweit allgegenwärtigen Fachkräftemangels beschleunigt sich der Trend zu automatisierten Lösungen, bei denen wir ebenfalls sehr gut aufgestellt sind. Die Marktsituation in Asien wird sich weiter verbessern, da dort weiterhin gezielt Wachstumsmärkte mit Hilfe von angepassten („lokalisierten“) Produkten sowie von stärkeren lokalen Vertriebspartnern erschlossen werden können. Zudem führt der auch dort von einigen Ländern (Indien, Korean, China, Japan) vorangetriebene Trend zu mehr Nachhaltigkeit zu einer Verdrängung des Tiefdrucks zu Gunsten des Flexodruck, welches den adressierbaren Markt vergrößert. Der in 2019 erfolgte Fokus auf flexible Verpackungsdrucker und Etikettendrucker in Europa und Nordamerika (einschl. Mexiko) wurde in 2020 weltweit ausgedehnt und wird auch in 2025 im Fokus stehen. Hier wird die neue Quartz-Technologie für zusätzliches Wachstum sorgen. Der Auftragseingang für XPS-Systeme zur digitalen UV-Belichtung von Flexodruckplatten ist in 2024 um 12% gestiegen. Hier wird ein weiteres Wachstum in 2025 erwartet, vor allem auch im Hinblick auf die Markteinführung der Quartz-Technologie in den Bebilderungssystemen, die zwingend einen XPS für die LED-UV Belichtung der Druckplatten benötigen. Um auch Kunden mit mittleren Qualitätsansprüchen und geringerem Investitionsbudget besser zu bedienen und damit die Marktpräsenz erhöhen zu können, wird Ende 2025 ein speziell für dieses Segment entwickeltes XPS-Model in den Markt eingeführt. In 2025 wird das neues Quartz Bebilderungssystem in den Markt eingeführt, das eine deutliche gesteigerte Druckqualität vor allem in der Flexiblen Verpackung ermöglicht. Dies wird der EGI ermöglichen, die Konvertierung des Tiefdrucks in den Flexodruck besser als bisher zu unterstützen und den Marktanteil zu steigern.
Itzehoe, den 31. März 2025 Geschäftsführung Holger Jacobsen Dagmar Reimers Stefaan Deveen Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 der Esko-Graphics Imaging GmbH, Itzehoe, wurde am 23.07.2025 festgestellt |
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