Esko-Graphics Imaging GmbH

Zusestraße 4A, 25524 Itzehoe, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Pinneberg HRB 692 IZ
Eingetragen
7.4.2006
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die Metallbearbeitung
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb sowie die Wartung von Sondermaschinen, Lasersystemen, elektro-optischen Bauteilen sowie elektronischen Geräten. Die Gesellschaft kann im In- und Ausland gleichartige oder ähnliche Unternehmungen erwerben, sich an solchen beteiligen, deren Vertretung übernehmen und Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Dagmar Reimers
seit 11.12.2014
Geschäftsführer
Holger Jacobsen
seit 27.2.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Videofet Technologies GmbH
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Esko-Graphics GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Esko-Graphics Imaging GmbH

Itzehoe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Esko-Graphics Imaging GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Esko-Graphics Imaging GmbH, Itzehoe - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Esko-Graphics Imaging GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 19. Juni 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Lars Horn, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2024

Aktiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 0,02 0,02
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 172.593,20 136.204,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 189.688,65 171.154,93
362.281,85 307.359,21
362.281,87 307.359,23
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.546.590,29 3.350.356,85
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 454.234,30 185.671,52
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.277.825,42 610.581,23
4. Geleistete Anzahlungen 18.744,64 153.234,64
5.297.394,65 4.299.844,24
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 55.277,30 38.406,01
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.553.532,39 5.566.629,79
3. Sonstige Vermögensgegenstände 7.500,00 8.500,00
1.616.309,69 5.613.535,80
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 8.124.736,06 0,00
15.038.440,40 9.913.380,04
15.400.722,27 10.220.739,27

Passiva

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.150.406,73 1.150.406,73
II. Kapitalrücklage 2.301.229,83 2.301.229,83
III. Gewinnvortrag 25.592,46 25.592,46
3.477.229,02 3.477.229,02
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.515.091,13 1.335.178,83
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 308.727,21
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 119.318,80
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.815.614,35 2.395.660,93
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.846.118,07 2.412.420,25
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.746.669,70 172.204,23
davon aus Steuern EUR 73.300,08 (Vj. EUR 81.674,17)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 18.130,60 (Vj. EUR 17.408,02)
10.408.402,12 5.408.331,42
15.400.722,27 10.220.739,27

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2024

2024 2023
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 25.844.126,89 24.657.365,71
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 935.806,96 284.654,80
3. Sonstige betriebliche Erträge 177.608,67 816.642,49
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 14.054,29 (Vj. EUR 41.118,81)
26.957.542,52 25.758.663,00
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 14.783.006,45 13.679.545,05
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 396.106,27 550.854,37
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.718.140,29 5.490.682,15
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.054.186,69 1.021.511,69
davon für Altersversorgung EUR 60.298,82 (Vj. EUR 62.313,95)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 85.845,34 74.585,75
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.170.043,17 3.233.890,53
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 48.597,01 (Vj. EUR 29.612,62)
25.207.328,21 24.051.069,54
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -77.619,15 122.012,23
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vj. EUR 30.317,00)
77.619,15 -122.012,23
9. Ergebnis nach Steuern 1.827.833,46 1.585.581,23
10. Sonstige Steuern 6.031,63 5.176,34
11. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -1.821.801,83 -1.580.404,89
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

Allgemeine Hinweise

Die Gesellschaft ist unter der Firma Esko-Graphics Imaging GmbH mit Sitz in Itzehoe im Handelsregister des Amtsgerichts Pinneberg unter der Nummer HRB 692 IZ eingetragen.

Der Jahresabschluss der Esko-Graphics Imaging GmbH, Itzehoe, wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Betrag von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Umlaufvermögen

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungseinzelkosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten der Fertigung auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht mit einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt, wobei allen risikobehafteten Posten durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen wurde.

Guthaben bei Kreditinstituten

Das Guthaben bei Kreditinstituten wird zu Nennwerten angesetzt.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 12 Monaten werden mit dem laufzeitadäquaten Zinssatz gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

Latente Steuern

Es besteht eine steuerliche Organschaft mit der Esko-Graphics GmbH, Itzehoe, bei der die Esko- Graphics GmbH Organträgerin ist. Latente Steuern werden auf Ebene der Organträgerin ermittelt.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten mit TEUR 1.554 (Vorjahr: TEUR 5.566) ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 0) und betreffen ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 259 (Vorjahr: TEUR 247), Personalverpflichtungen 665 TEUR (Vorjahr: TEUR 498), ausstehende Rechnungen TEUR 527 (Vorjahr: TEUR 531) und sonstige mit dem laufenden Geschäft im Zusammenhang stehende Verpflichtungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegen- über Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1.822 (Vorjahr: TEUR 1.600) und entfallen in voller Höhe auf sonstige Verbindlichkeiten.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufteilung nach Tätigkeitsbereichen:

2024 2023
TEUR TEUR
Maschinenumsätze 22.340 21.504
Ersatzteile 3.389 3.023
Serviceerlöse 21 24
Erlöse aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen 94 107
25.844 24.657

Geographische Umsatzverteilung

2024 2023
TEUR TEUR
Europa 10.899 9.348
Asien 6.015 8.126
Nordamerika 5.226 5.093
Südamerika 2.995 1.259
Rest der der Welt 709 831
25.844 24.657

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Sachbezug in Höhe von TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 100) enthalten.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Im Rahmen des von der X-Rite GmbH, Neu-Isenburg, eingerichteten zentralen Cash-Poolings, an dem neben unserer Gesellschaft verschiedene Gesellschaften des Veralto-Konzerns teilnehmen, haftet unsere Gesellschaft gesamtschuldnerisch für einen eventuellen Verbindlichkeitensaldo, der sich infolge des Cash-Poolings auf dem Konto der Cash-Pool führenden Gesellschaft, der X-Rite GmbH, Neu-Isenburg ergibt.

Zum 31. Dezember 2024 bestand kein Haftungsrisiko aus Cash-Pooling, da das Cash-Pool-Konto der X-Rite GmbH, Neu-Isenburg zum Bilanzstichtag einen Guthabensaldo aufwies.

Das Risiko der Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird durch die Geschäftsführung aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der teilnehmenden Unternehmen als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von TEUR 2.342 (Vorjahr: TEUR 2.767). Die Verträge enden zwischen 2025 und 2031.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Die Transferpreise mit verbundenen Unternehmen wurden im Geschäftsjahr 2024 auf Basis einer veränderten Risiken- und Chancen-Teilung innerhalb der Wertschöpfungskette angepasst. Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt.

Geschäftsführung

Die Gesellschaft ist vertreten durch:

 

Holger Jacobsen, technischer Geschäftsführer, Hohenlockstedt

 

Dagmar Reimers, kaufmännische Geschäftsführerin, Itzehoe

 

Stefaan Deveen, Geschäftsführer Finanzen, Gent/Belgien

Die Geschäftsführer sind jeweils alleinvertretungsberechtigt und gemäß Handelsregister von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft beziehen.

Durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten

2024 2023
Angestellte 52 54
Facharbeiter 26 23
Auszubildende 1 2
79 79

Konzernverhältnisse

Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100% von der Esko-Graphics GmbH, Itzehoe, gehalten, die wiederum zu 100% von der Videojet Technologies GmbH, Limburg an der Lahn, gehalten werden. Diese ist mittelbares Tochterunternehmen der Veralto Corporation, Waltham, Massachusetts, USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Veralto Corporation, Waltham, Massachusetts, USA, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Das Mutterunternehmen der Videojet Technologies GmbH, Limburg an der Lahn, für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die Water Quality GmbH. Der Konzernabschluss der Videojet Technologies GmbH, Limburg an der Lahn, wird in englischer Sprache im Unternehmensregister unter dem Namen der EAS Holdings GM GmbH veröffentlicht und im Internet unter Edgar Company Filings (http://www.sec.gov/edgar/searchedgar/companysearch.html) publiziert.

Gewinnverwendung

Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag mit der Esko Graphics GmbH, Itzehoe. Der gesamte Gewinn wird an die Gesellschaft abgeführt.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Auf die Angabe des für das Geschäftsjahr 2024 berechneten Honorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da von der Erleichterungsvorschrift gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht wird.

 

Itzehoe, den 31. März 2025

Esko-Graphics Imaging GmbH

Geschäftsführung

Holger Jacobsen

Dagmar Reimers

Stefaan Deveen

Entwicklung des Anlagevermögens 2024

Anschaffungskosten
01.01.2024 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 43.629,20 0,00 0,00 0,00 43.629,20
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 444.091,87 45.265,13 0,00 23.948,94 513.305,91
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 351.393,73 75.498,43 36.369,69 0,00 390.522,47
795.485,60 120.763,56 36.369,69 23.948,94 903.828,38
839.114,80 120.763,56 36.369,69 23.948,94 947.457,58
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2024 Zugänge Abgänge 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 43.629,18 0,00 0,00 43.629,18
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 307.887,59 32.825,14 0,00 340.712,73
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 180.238,80 53.020,20 32.425,19 200.833,81
488.126,39 85.845,34 32.425,19 541.546,54
531.755,57 85.845,34 32.425,19 585.175,72
Buchwerte
31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 0,02 0,02
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 172.593,20 136.204,28
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 189.688,66 171.154,93
362.281,87 307.359,21
362.281,87 307.359,23

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Esko-Graphics Imaging GmbH, Itzehoe, (im Folgenden kurz „EGI“) ist ein Maschinenbauunternehmen zur Herstellung von Lasergravuranlagen für den Verpackungsdruck.

Der Firmensitz ist Itzehoe.

Liefer- und Produktionsprogramm

In der Gesellschaft werden ausschließlich Systeme und Komponenten zur Herstellung von Druckformen gefertigt. Die Produktpalette ist wie folgt:

Digital-Imager für photopolymere Flexodruckplatten, Ersatzteile und Nachrüstung sowie Verbrauchsmaterialien

LED-UV Belichtungssysteme für die Aushärtung von photopolymeren Flexodruckplatten

Die Produktpalette im Bereich Digital Imager umfasst 7 Formate für Plattenbearbeitung und 2 Formate für Sleevebearbeitung (rund). Für alle Formate, mit Ausnahme der kleinformatigen Systeme, kann in die Digital-Imager optional eine UV- Belichtung mit automatischer Plattenbeladung integriert werden (vormals externer Prozessschritt). Ferner umfasst die Produktpalette inzwischen 3 Formate von LED-UV-Belichtungssystemen.

Märkte und Marktbedeutung

Die Gesellschaft beliefert ausschließlich den Flexodruckbereich.

Die Kooperation von EGI mit den marktführenden Flexoplattenherstellern gewährleistet eine hohe Marktpräsenz.

Die Marktreife der Systeme, deren Integration in den gesamten Produktionsprozess und der ansteigende Automatisierungsgrad der Produkte führen weiterhin zu einem vermehrten Einsatz der Systeme bei Convertern (Druckereien), die bis dato Druckplatten von externen Dienstleistern bezogen haben.

Zusätzlich nimmt das Interesse an UV-LED Belichtung der Druckplatte neben der Bebilderung stetig zu und stellt in 2024 rund 33% der produzierten Einheiten dar. Die XPS Technologie wurde erst 2016 am Markt positioniert und erweitert das Produktangebot für alle bestehende Marktsegmente. Die bestehenden XPS Modelle sind derzeit in Bezug auf Qualität und Preis aber eher auf die Premium- Kunden angepasst.

In 2021 wurde die CDI Crystal 4260 XPS in den Markt gebracht, um den flexiblen Verpackungsdruckereien das „insourcing“ der Druckformherstellung zu ermöglichen.

Vertriebswege und Kundenstämme

Der Vertrieb des Digital-Imagers wird durch die Konzerngesellschaft Esko- Graphics BV in Gent vorgenommen. Es werden auch Vertragshändler eingesetzt, die Betreuung dieser Händler liegt ebenfalls in der Verantwortung von Esko- Graphics BV.

Produktion und Beschaffung

Die Produktion besteht im Wesentlichen aus Komponentenintegration. Nach Einführung des „Danaher-Business-Systems - DBS“ (heute „Veralto-Enterprise- System - VES) wurde die Produktion auf Einzelstückfertigung umgestellt. Die Materialbereitstellung für die einzelnen Arbeitsplätze erfolgt mittels Kanban.

Der Einkauf wird ausschließlich von EGI bestimmt. Zulieferungen erfolgen im Wesentlichen durch konzernfremde Unternehmen. Es besteht keine übermäßige Lieferantenabhängigkeit, für fast alle wesentlichen Systemkomponenten gibt es mindestens einen Ersatzlieferanten.

Personalwesen und Sozialbereich

Die Zahl der Mitarbeiter hat sich zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Die Anzahl der Mitarbeiter beträgt 78 davon 1 Auszubildender (Vorjahr: 78, davon 2 Auszubildender).

Einbindung in den Konzern

Seit Oktober 2023 ist die Esko-Gruppe ein Teil des amerikanischen Veralto Konzerns.

Die Hauptverwaltung ist nach wie vor bei Esko-Graphics BV in Gent. Das Finanzwesen wird von Esko-Graphics BV, Gent, gesteuert. Das Berichtswesen ist der Esko-Graphics BV, Gent, unterstellt. Die Esko-Graphics BV nimmt wesentlichen Einfluss auf die Produktpalette und deren Entwicklung.

Darstellung der Entwicklungstätigkeit der Gesellschaft

Die Entwicklungstätigkeit konzentriert sich überwiegend auf den Bereich Digital-Imager und die nachfolgende Druckplattenbearbeitung, hauptsächlich durch LED-UV-Belichtung und auf neue Bebilderungssystem für die Flexible Verpackung. Die Entwicklungsvorgaben kommen im Wesentlichen aus dem Konzern und orientieren sich an den aktuellen Marktentwicklungen und Kundenanforderungen. Schwerpunkt ist dabei die weitere Verbesserung der Druckqualität und die stärkere Integration in den Gesamtproduktionsprozess. Der gesamte Entwicklungsaufwand beträgt ca. 16,8% vom Umsatz.

II. Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliches Umfeld und Geschäftsverlauf

Das Marktvolumen für Flexodruckplatten beträgt weltweit 6,8. m2 mit einem Jahreswachstum von ca. 3%, hiervon werden inzwischen über 80% digital hergestellt.

Erläuterung der Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft teilen sich wie folgt auf:

2024 2023
TEUR TEUR
Maschinenumsätze 22.340 21.504
Ersatzteile 3.389 3.023
Serviceerlöse 21 24
Erlöse aus der Weiterbelastung von Dienstleistungen 94 107
25.844 24.657

Der Umsatz liegt in 2024 mit TEUR 25.844 (VJ: TEUR 24.657) ca. 4,8% über dem Niveau des Vorjahres. Die Anzahl der gelieferten Systeme liegt im Geschäftsjahr 2024 mit 271 Systemen 5% über dem Vorjahresniveau, die Umsatzentwicklung kann im Wesentlichen auf die durch die Verkaufsaktivitäten auf der Drupa-Messe sowie zunehmende Automatisierung zurückgeführt werden.

Die Betriebsleistung (TEUR 26.780, VJ: TEUR 24.942) wird unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse (TEUR 936, VJ: TEUR 285) ermittelt.

Der Materialaufwand liegt mit TEUR 15.179 VJ: TEUR 14.230) über dem des Vorjahres, zurückzuführen auf die gestiegene Anzahl an gelieferten Maschinen.

Das Jahresergebnis vor Ergebnisabführung hat sich um TEUR 241 auf TEUR 1.822 erhöht (VJ: TEUR 1.580).

Die im Vorjahr prognostizierten Umsatzerlöse wurden nicht erreicht. Das erwartete leicht höhere Jahresergebnis ist eingetreten.

Erläuterung der Finanz- und Vermögenslage

Die Finanzausstattung ist angemessen. Fremdfinanzierungsbedarf über Konzernfinanzierung hinaus besteht nicht. Sämtliche Finanzangelegenheiten werden von Esko-Graphics BV, Gent gesteuert und sind von kurzfristiger Natur. Der Kapitalfluss läuft über den Veralto Cash-Pool.

Die Bilanzsumme beträgt zum 31.12.2024 TEUR 15.401 und liegt damit 51% über dem Wert des Vorjahres von TEUR 10.221 im Wesentlichen bedingt durch eine Erhöhung des Vorratsvermögens / Forderungen / Bankguthaben.

Die Eigenkapitalquote liegt mit 23% unter dem Vorjahr (34%). Ursächlich hierfür ist die gestiegene Bilanzsumme.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 5.000 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 10.408 erhöht. Ursächlich hierfür sind die Erhöhungen der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten.

Insgesamt beurteilen wir die Entwicklung unseres Geschäftsverlaufs positiv, da wir die Anzahl der gelieferten Systeme im Vergleich zum Vorjahr ausweiten konnten und die Ertragslage bei unverändertem Personalbestand gestärkt haben.

III. Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2025 ist ein Umsatzwachstum von 2,25% gegenüber dem Vorjahr geplant. Dies soll vor allem durch den anhaltenden Trend zu automatisierten Lösungen (Crystal-Platform) sowie den anhaltenden Trend zur LED Diodenbelichtung (XPS Crystal) und der Produkteinführung der neuen Quartz- Technologie erreicht werden.

Hierzu soll vor allem wie bisher das Wachstum in dem bisher noch wenig erschlossenen Markt der Inhouse-Druckplattenfertigung bei Flexiblen Verpackungsdruckern genutzt werden, die bisher ihre Druckplatten bei Reproanstalten eingekauft haben. Es wird erwartet, dass der Markt der Flexiblen Verpackung auch in 2025 weiterhin mit ca. 5% CAGR wächst

Die Auswirkungen des Ukraine-Konflikts werden weiterhin als relativ gering eingeschätzt.

Die Gesellschaft erwartet im Geschäftsjahr 2025 Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 26.000 - TEUR 26.500.

Bei einer gleichbleibenden Materialaufwandsquote sowie mit dem Geschäftsjahr 2025 um ca. 4% gestiegenen Personal- und Betriebsaufwendungen wird insgesamt ein Jahresergebnis auf dem Niveau von 2% Wachstum erwartet.

IV. Darstellung der Risiken und Chance der Gesellschaft

Risikobericht

Die Risikosituation und das Risikoumfeld gegenüber dem Vorjahr hat sich geringfügig verbessert, hauptsächlich zurückzuführen auf die erwartete Reduzierung der Inflation, die den Zugang unserer Kunden zu Finanzierungen von CAPEX- Investitionen im Laufe des Jahres 2025 weiter verbessern werden.

Allerdings werden die makroökonomischen Risiken stärker, für die EGI relevant sind hier vor allem die Einführung von höheren Zöllen in den USA.

Direkte Währungsrisiken sind nicht gegeben, da die Abwicklung der operativen Geschäftstätigkeit mit den verbundenen Unternehmen in EURO erfolgt.

Materialbeschaffung

Die Lage am Beschaffungsmarkt bzgl. Lieferschwierigkeiten und Beschaffungskosten hat sich inzwischen nahezu normalisiert und stellt für 2025 nur ein geringes Risko dar.

Chancenbericht

Das größte Marktpotential liegt nach wie vor in der asiatischen Region (Neukunden) sowie in Europa und Nordamerika im Bereich des Austausches von vorhandenen älteren Systemen bei Bestandskunden. Des Weiteren hält der Trend weiter an, dass die Systeme zur Herstellung von Flexodruckplatten vermehrt direkt bei den Druckereien installiert werden. Dies ist bedingt durch die Notwendigkeit des schnelleren Zugriffs auf Druckplatten, da die Auflagen pro Druckjob stetig sinken und damit die Anzahl der Jobwechsel pro Tag steigt. Dies vergrößert das adressierbare Marktvolumen.

Aufgrund des weltweit allgegenwärtigen Fachkräftemangels beschleunigt sich der Trend zu automatisierten Lösungen, bei denen wir ebenfalls sehr gut aufgestellt sind.

Die Marktsituation in Asien wird sich weiter verbessern, da dort weiterhin gezielt Wachstumsmärkte mit Hilfe von angepassten („lokalisierten“) Produkten sowie von stärkeren lokalen Vertriebspartnern erschlossen werden können. Zudem führt der auch dort von einigen Ländern (Indien, Korean, China, Japan) vorangetriebene Trend zu mehr Nachhaltigkeit zu einer Verdrängung des Tiefdrucks zu Gunsten des Flexodruck, welches den adressierbaren Markt vergrößert.

Der in 2019 erfolgte Fokus auf flexible Verpackungsdrucker und Etikettendrucker in Europa und Nordamerika (einschl. Mexiko) wurde in 2020 weltweit ausgedehnt und wird auch in 2025 im Fokus stehen. Hier wird die neue Quartz-Technologie für zusätzliches Wachstum sorgen.

Der Auftragseingang für XPS-Systeme zur digitalen UV-Belichtung von Flexodruckplatten ist in 2024 um 12% gestiegen. Hier wird ein weiteres Wachstum in 2025 erwartet, vor allem auch im Hinblick auf die Markteinführung der Quartz-Technologie in den Bebilderungssystemen, die zwingend einen XPS für die LED-UV Belichtung der Druckplatten benötigen.

Um auch Kunden mit mittleren Qualitätsansprüchen und geringerem Investitionsbudget besser zu bedienen und damit die Marktpräsenz erhöhen zu können, wird Ende 2025 ein speziell für dieses Segment entwickeltes XPS-Model in den Markt eingeführt.

In 2025 wird das neues Quartz Bebilderungssystem in den Markt eingeführt, das eine deutliche gesteigerte Druckqualität vor allem in der Flexiblen Verpackung ermöglicht. Dies wird der EGI ermöglichen, die Konvertierung des Tiefdrucks in den Flexodruck besser als bisher zu unterstützen und den Marktanteil zu steigern.

 

Itzehoe, den 31. März 2025

Geschäftsführung

Holger Jacobsen

Dagmar Reimers

Stefaan Deveen

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 der Esko-Graphics Imaging GmbH, Itzehoe, wurde am 23.07.2025 festgestellt

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