EWEC WATER GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Dr. Obenaus seit 8.12.2022 | Geschäftsführer |
Randolf Christian Dr. Coburg seit 12.5.2017 | Geschäftsführer |
Johannes Dr. Meßer seit 13.2.2013 | Prokura |
Joachim Manz seit 26.6.2007 | Prokura |
Holger Karl-Heinz Prof. Dr. Scheer seit 3.3.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Emschergenossenschaft, Körperschaft des öffentlichen Rechts | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.10% | |
| 49.00% | |
| 22.50% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Emscher Wassertechnik GmbHEssenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Feststellung des Jahresabschlusses 2023 und Ergebnisverwendung 2023 zum Zwecke der Offenlegung BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma Emscher Wassertechnik GmbH mit Sitz in Essen im Handelsregister beim Amtsgericht Essen unter der Nr. HRB 11082 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den geltenden handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften (Handelsgesetzbuch, GmbH-Gesetz) aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Nach § 7 des Gesellschaftsvertrags sind der Jahresabschluss und Lagebericht jedoch entsprechend nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buchs des Handelsgesetzbuchs aufzustellen. Die Offenlegung erfolgte unter der Inanspruchnahme der Erleichterungen nach § 327 i.V.m. den §§ 266 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 und 3, 276 Satz 1, 286 und 288 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das gesetzliche Gliederungsschema wurde um die Position "Gesamtleistung" erweitert. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen wurden mit den Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, angesetzt. Software und Softwarelizenzen werden über drei Jahre abgeschrieben, die Abschreibungsdauer für Sachanlagegüter liegt zwischen drei und dreizehn Jahren. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert oder bei Vorliegen von voraussichtlich dauernder Wertminderung, zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Eine Beteiligung wurde mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Leistungen wurden grundsätzlich mit den steuerrechtlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten aktiviert; angesetzt wurden dabei die Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten. Sofern der einer unfertigen Leistung beizulegende Wert niedriger war als die Herstellungskosten, wurde aufgrund des strengen Niederstwertprinzips dieser angesetzt. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB, erhaltene Anzahlungen offen von den Vorräten abzusetzen, wurde kein Gebrauch gemacht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Die übrigen Vermögensgegenstände sowie der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben gebildet, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Von dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB, aktive latente Steuern auszuweisen, wurde kein Gebrauch gemacht. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Ein Bruttoanlagenspiegel gemäß § 284 Abs. 3 HGB liegt dem Anhang bei (Anlage zum Anhang, Seite 9). Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich um eine Beteiligung von 50,1 % an der EWEC WATER GmbH, Essen, sowie um eine Beteiligung von 100 % an der Scheuten Bautechnik Ingenieurgesellschaft mbH, Essen. Bei den Beteiligungen handelt es sich um eine Beteiligung von 22,5 % an der Abwassergesellschaft Gelsenkirchen mbH (AGG), Gelsenkirchen, eine Beteiligung von 13 % an der aquabench GmbH, Hamburg, eine Beteiligung von 49 % an der Dietz Automation & Umwelttechnik GmbH, Neukirchen, sowie um eine Beteiligung von 25 % an der 2008 gegründeten Sino-German Training Center for Water and Environment Ltd., Beijing (China). Die kumulierten Abschreibungen auf Finanzanlagen von TEUR 10 betreffen die letztgenannte Beteiligung. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen, wie im Vorjahr, Zinsforderungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus Steuererstattungsansprüchen. Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital der Gesellschaft von DM 100.000 (EUR 51.129,19) wurde noch nicht auf EUR umgestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter resultieren aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 3.595 (Vorjahr: TEUR 1.172), erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von TEUR 4.143 (Vorjahr: TEUR 4.163) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 48), die miteinander saldiert wurden. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Im Geschäftsjahr ergaben sich periodenfremde sonstige betriebliche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 32). 5. Angaben zum Anteilsbesitz Die Abwassergesellschaft Gelsenkirchen mbH, Gelsenkirchen, erzielte 2022 bei einem Eigenkapital von TEUR 28.770 (Vorjahr: TEUR 28.275) einen Jahresüberschuss von TEUR 8.070 (Vorjahr: TEUR 7.575). Die EWEC WATER GmbH, Essen, erzielte 2022 bei einem Eigenkapital von TEUR -340 (Vorjahr: TEUR -296) einen Jahresfehlbetrag von TEUR -44 (Vorjahr: Jahresüberschuss von TEUR 37). Die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Ausleihungen an verbundene Unternehmen der EWEC WATER GmbH werden in Ausübung des Bewertungswahlrechts nach § 253 Abs. 3 S. 6 HGB mit einem über dem beizulegenden Wert liegenden Buchwert ausgewiesen. Die EWEC WATER GmbH erwartet für 2023 einen geringen Jahresfehlbetrag. In 2024 wird aber mit einem positiven Ergebnis gerechnet. Damit ist die Wertminderung voraussichtlich nicht von Dauer. Von einer Abschreibung aufgrund einer voraussichtlich nur vorübergehenden Wertminderung haben wir daher zum Abschlussstichtag abgesehen. Die Scheuten Bautechnik Ingenieurgesellschaft mbH, Essen, erzielte 2022 bei einem Eigenkapital von TEUR 229 (Vorjahr: TEUR 114) einen Jahresüberschuss von TEUR 115 (Vorjahr: TEUR 115). Die Dietz Automation & Umwelttechnik GmbH, Neukirchen, erzielte 2022 bei einem Eigenkapital von TEUR 436 (Vorjahr: TEUR 344) einen Jahresüberschuss von TEUR 222 (Vorjahr: TEUR 136). 6. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr:
Die Vergütung für die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen.
Herr Dr. Coburg hat keine Bezüge von der Emscher Wassertechnik GmbH erhalten. Dem Beirat gehörten/gehören an:
Die Gesamtbezüge des Beirats für das Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf EUR 1.500,00 (Vorjahr: EUR 1.500,00).
Die Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen erfolgten sämtlich zu marktüblichen Bedingungen. Aus Leasingverträgen ergibt sich für 2023 eine Verpflichtung von TEUR 40. 7. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres 2023 sind nicht eingetreten. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung beabsichtigt, der Gesellschafterversammlung vorzuschlagen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 2.448.106,38 wie folgt zu verwenden:
Essen, 28. März 2024 Emscher Wassertechnik GmbH Dr.-Ing. Randolf Coburg Dr.-Ing. Frank Obenaus Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Scheer Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zum Anhang)
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023Inhaltsverzeichnis 1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS2 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens 1.2. Steuerungssystem 1.3. Forschung und Entwicklung, neue Geschäftsfelder 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen 2.2. Geschäftsverlauf 2.3. Lage des Unternehmens 2.3.1. Vermögenslage 2.3.2. Finanzlage 2.3.3. Ertragslage 3. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 3.1. Prognosebericht 3.2. Chancenbericht 3.3. Risikobericht 3.3.1. Angaben zum Risikomanagementsystem 3.3.2. Angaben zu Einzelrisiken und zur Verwendung von Finanzinstrumenten 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand der Emscher Wassertechnik GmbH sind Dienstleistungen aller Art auf wasserwirtschaftlichem und wassertechnischem Gebiet, insbesondere
Die Emscher Wassertechnik GmbH bietet Beratungs-, Ingenieur- und sonstige Dienstleistungen zu den vorgenannten Themen im Bereich des Wassermanagements, der Siedlungswasserwirtschaft, der Wasserwirtschaft und der Wassertechnik an. Die Leistungspalette umfasst von der Beratung über die Planung bis hin zur Ausführungs- und Betriebsbegleitung die gesamte Dienstleistungskette im wasser- und abwassernahen Infrastrukturbereich. Dies beinhaltet auch die Beratung in Organisations- und Wirtschaftsfragen sowie die Entwicklung und Durchführung von Forschungsmaßnahmen. Da sowohl die Abwasserentsorgung als auch wasserwirtschaftliche Maßnahmen in Deutschland überwiegend in die Zuständigkeit öffentlich-rechtlicher Institutionen fallen, umfasst der zahlenmäßig größte Teil unserer Kunden vor allem Städte, Gemeinden, Abwasserverbände und Stadtwerke. Daneben besteht das Geschäft mit Industriekunden im Bereich der industriellen Abwasserbehandlung und der Infrastrukturplanung. Zusätzlich hat sich die Mitwirkung an öffentlich geförderten Forschungsverbundvorhaben als weiteres Betätigungsfeld etabliert. Die Emscher Wassertechnik GmbH verfügt über langjährige Erfahrungen mit Auslandsprojekten. Seit 2014 erfolgt die Akquise und Abwicklung von internationalen Projekten der Siedlungswasserwirtschaft und Wasserwirtschaft zusammen mit der Weber-Ingenieure GmbH, Pforzheim, in Form einer gemeinsamen Gesellschaft, der EWEC WATER GmbH. Während der Corona-Pandemie ist das Auslandsgeschäft deutlich beeinträchtigt worden. Die Situation wird zusammen mit dem Mitgesellschafter einer ständigen kritischen und konstruktiven Beobachtung unterzogen. Darüber hinaus bieten wir auch Serviceleistungen im Bereich von Liegenschaften an. Wir erledigen Rechtserwerbe sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor. Um unsere Produktpalette um das Leistungsbild der Tragwerksplanungen und statischen Berechnungen zu erweitern, haben wir bereits im Geschäftsjahr 2020 das Statikbüro Scheuten Bautechnik Ingenieurgesellschaft mbH in Essen erworben. Durch den Erwerb der Beteiligung am E-Technik-Büro Dietz Automation & Umwelttechnik GmbH im Geschäftsjahr 2022 konnte unser Leistungsspektrum zudem um die am Markt schwierig verfügbaren elektrotechnischen Planungen ergänzt werden. Die organisatorisch-fachlichen Strukturen des Unternehmens werden fortlaufend an die Markt- und Personalsituation angepasst. In diesem Zuge wurde im Berichtszeitraum eine Neustrukturierung der beiden Fachabteilungen "Kanalisation" und "Wasserwirtschaft" vorbereitet. Durch die zum 01.04.2024 wirksam werdende Neustrukturierung werden die Profile der Fachabteilungen nachgeschärft und der über mehrere Jahre gewachsene Bereich "Projektsteuerung" in eine eigene Abteilung ausgegliedert. Die Konzepte zum mobilen Arbeiten haben sich bei der Emscher Wassertechnik GmbH etabliert. Für alle Beschäftigten besteht die Möglichkeit, zeitweise (derzeit 40 % der Wochenarbeitszeit) von außerhalb des Büros zu arbeiten. 1.2. Steuerungssystem Kennzahlen für die interne Unternehmenssteuerung sind insbesondere die Gesamtleistung aus Auftragsangelegenheiten, das Ergebnis vor Ertragsteuern, die Gesamtleistungsrendite sowie die Auftragseingänge. 1.3. Forschung und Entwicklung, neue Geschäftsfelder Wir entwickeln unsere Dienstleistungs- und Beratungsprodukte kontinuierlich weiter, um diese inhaltlich an die Erfordernisse des Marktes anzupassen sowie neue Geschäftsfelder zu erschließen. Zu nennen sind hier das vor einigen Jahren umgesetzte Contracting zum Regenwassermanagement, Planungsinstrumente zur klimabedingt zunehmenden Starkregen- und Hochwasserproblematik, Tragwerksprüfungen für Brückenbauwerke und Untersuchungen zur Erschließung zukunftsträchtiger Thematiken der Spurenstoff- und Mikroplastik-Elimination sowie der weitergehenden Phosphorelimination und -rückgewinnung. Die Emscher Wassertechnik GmbH beteiligt sich seit 2011 aktiv an der Entwicklung von Forschungsverbundprojekten, die unter anderem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) gefördert werden. Neben der Erweiterung unseres fachlichen Backgrounds dient die Beteiligung an den Verbundvorhaben auch der aktiven Stärkung unserer bestehenden fachlichen Netzwerke und der Wahrnehmung der Emscher Wassertechnik GmbH als innovativem Partner im Wassersektor und damit letztlich der Gewinnung neuer Impulse für die weitere Geschäftsentwicklung wie auch der Mitarbeitergewinnung. Im Geschäftsjahr 2023 ist in diesem Bereich ein neues Projekt zum Kl-basierten Online-Monitorings in Abwassersystemen gestartet und ein Vorhaben zur Reduzierung von Treibhausgasen auf Kläranlagen auf den Weg gebracht worden. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Die Preise der für die Emscher Wassertechnik GmbH relevanten bezogenen Waren und Dienstleistungen haben sich auch im Geschäftsjahr 2023 inflationsbedingt stärker erhöht als für das Geschäftsjahr im Vorfeld angenommen. Die Lohn- und Gehaltstarife haben sich im Berichtsjahr erwartungsgemäß entwickelt. Die Rahmenbedingungen für unsere angebotenen Wassermanagement-Dienstleistungen sind trotz Ukraine-Krise und Inflation weiterhin positiv zu beurteilen. Die Abwasserbeseitigung liegt in Deutschland als Kernaufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge in der Zuständigkeit der Gemeinden oder anderer öffentlich-rechtlicher Körperschaften, die zu unseren Kernkunden gehören. Die spezifischen regionalen und lokalen Rahmenbedingungen bestimmen dabei die Entsorgungsbedingungen vor Ort. Die Abwasserbeseitigung erfordert daher lokal angepasste Lösungen. Weiterhin stellen demografischer Wandel, Klimawandel, verschärfte Umweltschutzanforderungen und technologische Entwicklungen, verbunden mit einem stetig sinkenden Wasserverbrauch, für die deutsche Wasserwirtschaft große Herausforderungen dar. Auch an der klimawandelbedingten Problematik von Starkregen- und Hochwasserereignissen arbeitet die Emscher Wassertechnik GmbH bereits seit vielen Jahren. Lösungen sind aufgrund der unterschiedlichen regionalen Betroffenheit und spezifischen lokalen Randbedingungen überwiegend nur individuell zu finden. Die deutsche Wasserwirtschaft befindet sich somit in einem ständigen Anpassungsprozess, in dem die hohen vorhandenen Standards erhalten und weiterentwickelt werden. Mit unseren angebotenen Dienstleistungen begleiten wir diesen Anpassungs- und Modernisierungsprozess. In Deutschland besteht laut der fortlaufenden Erhebungen der Deutschen Vereinigung für Wasser, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) ein anhaltend hoher Bedarf an Sanierungen der Abwasserinfrastruktur. Durch die Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und die anstehende Novellierung der EU-Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) werden auch in den kommenden Jahren die Handlungszwänge bezüglich wasserwirtschaftlicher Maßnahmen an Gewässern anhalten. Dies führt allgemein zu einer guten Auslastung der am Markt tätigen Ingenieurbüros. Eine Steigerung der Gesamtleistung wird weiterhin durch einen hohen Mangel an Fachkräften begrenzt. Insofern hat sich das Geschäftsmodell der Emscher Wassertechnik GmbH auch im Geschäftsjahr 2023 trotz des politisch schwierigen Umfeldes (Energiekosten, Lieferkettenprobleme, Inflation) bewährt. Das Marktumfeld bleibt aufgrund der im kommunalen Bereich sehr angespannten Budgetsituation und entsprechender finanzieller Zurückhaltung der kommunalen Auftraggeber jedoch hinsichtlich der Vergütung eher schwierig. 2.2. Geschäftsverlauf Wir können auch für 2023 auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Bedingt durch die sehr gute Auftragslage konnten wir eine um TEUR 620 über dem Plan liegende Gesamtleistung erzielen. Das tatsächliche Ergebnis vor Ertragsteuern liegt ebenfalls um TEUR 810 über unserem Planansatz. 2.3. Lage des Unternehmens 2.3.1. Vermögenslage Insbesondere der Ausweis der Sachanlagen hat sich im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr stark erhöht; ursächlich hierfür ist der Erwerb des Verwaltungsgebäudes zum 01.04.2023. Die Vorräte (Unfertige Leistungen) in Höhe von TEUR 5.672 sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.409 gesunken, da einige Großprojekte im Geschäftsjahr 2023 schlussgerechnet werden konnten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 2.897) haben sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.514) leicht erhöht. Die liquiden Mittel sind mit TEUR 5.694 gegenüber dem Niveau des Vorjahres (TEUR 9.233) aufgrund des größtenteils innenfinanzierten Erwerbs des Verwaltungsgebäudes gesunken. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft in Höhe von 72,0 % ist gegenüber dem Vorjahr (65,9 %) trotz des zur teilweisen Finanzierung des Erwerbs des Verwaltungsgebäudes aufgenommenen Darlehens gestiegen. Unsere Kapitalstruktur kann weiterhin als sehr positiv beurteilt werden. Bei einer Fremdkapitalquote von 28,0 % (Vorjahr: 34,1 %) beträgt der Anteil der Rückstellungen an der Bilanzsumme 6,3 % (Vorjahr: 8,2 %), der Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme 21,6 % (Vorjahr: 25,9 %) und der Anteil der passiven Rechnungsabgrenzungsposten an der Bilanzsumme 0,1 % (Vorjahr: 0,0 %). Die Verbindlichkeiten haben sich trotz des aufgenommenen Darlehens im Wesentlichen stichtagsbedingt durch einen starken Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter verringert. 2.3.2. Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Für das Jahr 2023 ist ein Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR -857 (Vorjahr: TEUR -503) zu verzeichnen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt aufgrund des Erwerbs des Verwaltungsgebäudes TEUR -3.982 (Vorjahr: TEUR 1.742). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt aufgrund des aufgenommenen Darlehens TEUR 1.300 (Vorjahr: TEUR -300). Folglich ist im Geschäftsjahr 2023 ein Rückgang des Finanzmittelfonds um TEUR -3.539 (Vorjahr: TEUR 939) zu verzeichnen. 2.3.3. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 lagen die Umsatzerlöse um 44,3 % über und die Gesamtleistung um 9,3 % unter dem Niveau des Geschäftsjahres 2022; ursächlich hierfür ist die hohe Bestandsminderung der Unfertigen Leistungen, da einige Großprojekte im Geschäftsjahr 2023 schlussgerechnet werden konnten. Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr um 29,8 % gesunken, da weniger externe Leistungen für die Auftragsbearbeitung bezogen wurden. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahresniveau um TEUR 62 gesunken. Das Rohergebnis hat sich somit von TEUR 6.405 um TEUR 635 auf nunmehr TEUR 7.040 erhöht. Der Personalaufwand in Höhe von TEUR 5.416 für das Geschäftsjahr 2023 liegt um TEUR 609 über dem Vorjahresniveau (TEUR 4.807). Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen haben sich von TEUR 85 im Geschäftsjahr 2022 auf TEUR 121 im Geschäftsjahr 2023 erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 (TEUR 962) auf TEUR 726 im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Das Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 777 ist gegenüber dem Vorjahr (TEUR 551) signifikant gestiegen; die operative Gesamtleistungsrendite (Betriebsergebnis in Relation zur Gesamtleistung) liegt im Berichtsjahr mit 6,9 % entsprechend deutlich über dem Vorjahresniveau in Höhe von 4,4 %. Das Finanzergebnis konnte trotz der Zinsaufwendungen für das aufgenommene Darlehen aufgrund der allgemeinen Entwicklung des Zinsniveaus erhöhten Zinserträge um TEUR 196 gesteigert werden. Folglich ist ein gegenüber dem Vorjahr (TEUR 2.288) signifikant gestiegenes Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von TEUR 2.710 zu verzeichnen. Der Jahresüberschuss erhöht sich deutlich um 23,0 % auf nun TEUR 2.448. Die Eigenkapitalrendite (Ergebnis vor Ertragsteuern/Eigenkapital) der Gesellschaft in Höhe von 14,9 % ist gegenüber dem Vorjahr (14,4 %) leicht gestiegen. Die Gesamtleistungsrendite (Ergebnis vor Ertragsteuern in Relation zur Gesamtleistung) liegt mit 24,0 % ebenfalls über dem Niveau des Vorjahres (18,3 %). Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt positiv zu bewerten. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Prognosebericht Die Emscher Wassertechnik GmbH wird auch in Zukunft konsequent am Ziel festhalten, ihren Kunden höchste Qualität und besten Service zu bieten. Unser hoher Qualitätsanspruch drückt sich auch dadurch aus, dass unsere Dienstleistungen seit 2012 einem Qualitätsmanagement unterliegen. Die Emscher Wassertechnik GmbH ist seit Mai 2018 nach der Norm DIN EN ISO 9001:2015 zu Qualitätsmanagementsystemen zertifiziert. Die Gesamtleistung lag im Geschäftsjahr 2023 7,7 % über dem für das Jahr geplanten Wert (TEUR 10.500). Hinsichtlich des Ergebnisses vor Ertragsteuern konnte im Berichtsjahr eine positive Abweichung um 26,6 % zum geplanten Wert (TEUR 2.140) erzielt werden. Für das Jahr 2024 wird eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 10.040 sowie ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von TEUR 2.233 erwartet. In den Geschäftsjahren 2025 bis 2027 planen wir eine weiter leicht steigende Gesamtleistung gegenüber dem für 2024 geplanten Wert zu erzielen. Während des genannten Planungszeitraumes ist weiterhin von zufriedenstellenden Ergebnissen vor Steuern und entsprechenden Gesamtleistungsrenditen auszugehen. Unter Beibehaltung des bisher erreichten Qualitätsstandards der Dienstleistungen wird die Emscher Wassertechnik GmbH grundsätzlich weiterhin in gleichem Maße bestrebt sein, die Kosten zu minimieren. Auch künftig werden wir in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Das Geschäftsmodell und die Arbeitsstrukturen der Emscher Wassertechnik GmbH haben sich als sehr robust gegenüber den Herausforderungen im Zuge des Ukraine-Krieges sowie der Inflation erwiesen. In Anbetracht der derzeitigen Auftragsbearbeitung und Auftragseingänge hat die Gesellschaft bisher keine Notwendigkeit zur Anpassung der kurz- und mittelfristigen Wirtschaftsplanung gesehen. Die erwartete Entwicklung des Unternehmens in den nächsten Jahren wird insgesamt positiv beurteilt. 3.2. Chancenbericht Eine Analyse möglicher neuer Geschäftsfelder findet kontinuierlich statt (vgl. Kapitel 1.3). Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht zu erwarten. Nach Abschluss des 29. vollendeten Geschäftsjahres betrachten wir unsere Marktposition weiterhin als gefestigt. Wir akquirieren in allen Geschäftsfeldern intensiv, insbesondere bei Neukunden, um unsere Kundenstruktur weiter zu diversifizieren. Die regelmäßige Weiterentwicklung und jährlichen Audits unseres Qualitätsmanagements nach ISO 9001:2015 durch externe Prüfer sichern die durchgehende Anwendung und Funktion dieses Systems bei Beratungs-, Ingenieur- und sonstigen Dienstleistungen im Bereich des Wassermanagements, der Siedlungswasserwirtschaft, der Wasserwirtschaft und der Wassertechnik. Aus der Beteiligung an der Abwassergesellschaft Gelsenkirchen mbH werden auch in den nächsten Jahren stabile Erträge erwartet. Durch die Übernahme der Scheuten Bautechnik Ingenieurgesellschaft mbH im Jahr 2020 und die Beteiligung an der Dietz Automation & Umwelttechnik GmbH im Jahr 2022 verringern wir die Abhängigkeit bei der Vergabe von Fachplanungen an externe Statik- und E-Technik-Büros. Die Emscher Wassertechnik GmbH hat mit notariellem Vertrag vom 26. Januar 2023 und mit Wirkung zum 1. April 2023 das Grundstück mit allen aufstehenden Gebäuden und baulichen Anlagen in der Brunnenstraße 37/Hohenzollernstraße 50-52, 45128 Essen erworben. Durch die Vermietung von sowohl gewerblich als auch privat genutzten Flächen, ist eine weitere Verbesserung der Ergebnissituation erfolgt. Das zur teilweisen Finanzierung aufgenommene Darlehen wird zum 30.09.2024 getilgt. 3.3. Risikobericht 3.3.1. Angaben zum Risikomanagementsystem Im Geschäftsjahr 2013 wurde bei der Emscher Wassertechnik GmbH ein Risikofrüherkennungssystem eingeführt. Ziel dieses Risikomanagementsystems ist die Identifizierung, Bewertung und Handhabung der Risiken im Sinne des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) sowie die Dokumentation dieser. Im Jahr 2018 hat der Gesellschafter Emschergenossenschaft die Risikomanagement-Software "ARIS" eingeführt, welche seitdem ebenfalls von den Tochterunternehmen verwendet wird. Im Rahmen der Risikobewertung werden die erkannten Risiken in Bezug auf den möglichen wirtschaftlichen Schaden und die Eintrittswahrscheinlichkeit beurteilt und in einem Bericht dokumentiert. Hierbei sind Maßnahmen zur Verringerung der Eintrittswahrscheinlichkeit und/oder des wirtschaftlichen Schadens festzulegen. Die Risikoerhebung erfolgt quartalsweise. Dabei wird kontrolliert, ob sich Änderungen der Risiken ergeben haben, die eine Anpassung der Risikobewertung, der getroffenen Maßnahmen oder sonstiger erhobener Daten notwendig machen. Die Ergebnisse werden an den Gesellschafter berichtet. Zudem erhalten der Gesellschafter sowie der Beirat des Unternehmens einmal jährlich einen ausführlichen Risikomanagementbericht. Neben der regelmäßigen Berichterstattung hat die Geschäftsführung im Rahmen von Ad-hoc-Risikomeldungen auch auf relevante Risiken hinzuweisen, sofern zwischen den Berichtsterminen erhebliche Veränderungen der Risikosituation eintreten. Die Möglichkeit der Unternehmensleitung und der Aufsichtsgremien, Risiken rechtzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung zu ergreifen, wird durch das Risikomanagementsystem verbessert. Neben dem bestehende Risikomanagementsystem erstellt der Fachbereich Finanzen und Controlling der Emscher Wassertechnik GmbH entsprechende Reports auf Unternehmens-, Abteilungs- und Projektebene. Diese Reports werden der Geschäftsführung und den Abteilungsleitungen zur Verfügung gestellt, sodass Risiken in einzelnen Projekten oder Bereichen des Unternehmens schnellstmöglich identifiziert und Maßnahmen ergriffen werden können. 3.3.2. Angaben zu Einzelrisiken und zur Verwendung von Finanzinstrumenten Im Geschäftsjahr 2023 wurde kein Ad-hoc-Risiko angezeigt. Aufgrund der im Geschäftsjahr 2023 im Allgemeinen vergleichsweise hohen Krankenquoten wird die Eintrittswahrscheinlichkeit für das Risiko "Gesundheitsquote" weiterhin als wahrscheinlich eingeschätzt. Zudem wurden weitere Maßnahmen zur Reduzierung (Mobiles Arbeiten von zu Hause bei Krankheitssymptomen) bzw. zur Vermeidung (BGM-Maßnahmen wie die "bewegte Pause" und Gesundheits-Seminare) dieses Risikos beibehalten und intensiviert. Um das Risiko "Kompetenzverlust durch ausscheidende Mitarbeitende" weiter zu reduzieren, wurden im Geschäftsjahr 2023 das Dienstrad-Leasing um zunächst weitere drei Jahre verlängert. Zudem wurde die Einführung einer arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Krankenversicherung vorbereitet, die zum 01.01.2024 in Kraft getreten ist. Vor allem die Einzelrisiken "Forderungsausfall", "Zahlungsunfähigkeit", "Verlustprojekte" und "zu geringe Auftragsreichweite" werden in besonders hohem Maße überwacht. Das Risiko, dass Forderungen teilweise oder gänzlich ausfallen, wird insbesondere durch Bonitätsprüfungen bei kritischen Auftraggebern und permanenten Kundenkontakt reduziert. Die Emscher Wassertechnik GmbH verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind grundsätzlich die Ausnahme. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit werden regelmäßig Liquiditätsübersichten erstellt, die permanent an aktuelle Änderungen angepasst werden und als Basis für die Geldmitteldisposition dienen; zudem liegt eine Kreditzusage der Sparkasse Essen vor. Um das Risiko von Verlustprojekten zu reduzieren, arbeitet die Emscher Wassertechnik GmbH mit der Projektmanagementsoftware wiko Web. In wiko Web sind die aktuell aufgelaufenen Kosten je Projekt jederzeit einsehbar. Zudem wird der technische Leistungsstand je Projekt regelmäßig durch die Projektleitungen gepflegt. Darauf aufbauend wird monatlich ein Report über die Kosten sowie das Verhältnis von IST- zu PLAN-Kosten aller aktiven Projekte erstellt und an die Geschäftsführung sowie die jeweiligen Abteilungsleitungen berichtet. Zur Reduzierung des Risikos einer zu geringen Auftragsreichweite wird der Auftragsbestand der Emscher Wassertechnik GmbH quartalsweise ermittelt und der Wirtschaftsplanung gegenübergestellt, sodass die Geschäftsführung gegebenenfalls Maßnahmen frühzeitig einleiten kann. Zum 31. Dezember 2023 liegt der Auftragsbestand des Unternehmens mit TEUR 16.996 deutlich über der für das Geschäftsjahr 2024 geplanten Gesamtleistung aus Auftragsangelegenheiten von TEUR 7.500. Freie liquide Mittel werden risikoarm in Form von Tagesgeld angelegt; derivative Finanzinstrumente werden nicht eingesetzt. Erhöhte Risiken aufgrund der aktuellen Krisen sind zurzeit nicht erkennbar. Insgesamt stehen Risiken und Chancen in einem ausgewogenen Verhältnis. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir nicht.
Essen, 28. März 2024 Emscher Wassertechnik GmbH Dr.-Ing. Randolf Coburg Dr.-Ing. Frank Obenaus Prof. Dr.-Ing. habil. Holger Scheer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: An die Emscher Wassertechnik GmbH, Essen PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Emscher Wassertechnik GmbH, Essen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Emscher Wassertechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES BEIRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Dortmund, 29. Mai 2024 BDO
AG
gez. Königshoven, Wirtschaftsprüfer gez. Leuchter, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses 2023 und Ergebnisverwendung 2023 Der Jahresabschluss per 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 17. Juni 2024 festgestellt worden. Entsprechend dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung beschloss die Gesellschafterversammlung vom 17. Juni 2024 den Jahresüberschuss 2023 wie folgt zu verwenden:
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