Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH

Am Solepark 15, 59759 Arnsberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Arnsberg HRB 1905
Eingetragen
15.8.2000
Branche
Betrieb von SportanlagenErbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.
Gegenstand
Unterhaltung und Betrieb des Neues Freizeitbades Arnsberg; Planung, Bau, Unterhaltung und Betrieb von Schwimmbädern im Rahmen der Daseinsvorsorge; Planung, Bau, Unterhaltung und Betrieb von Sportstätten im Rahmen der kommunalen Daseinsvorsorge

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Kathrin Drewer-Löhr
seit 22.12.2023
Prokura
Bernd Löhr
seit 2.6.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt Arnsberg
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stadt Arnsberg
Germany
350.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH

Arnsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht


für das Geschäftsjahr 2023 der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH gem. § 11 des Gesellschaftsvertrages i. V. m. § 264 Abs. 1 und § 289 Abs. 1 und 3 HGB
A. Grundlagen der Gesellschaft
Allgemeiner Überblick
Das Freizeitbad Nass wurde am 23. Januar 2004 mit einem Investitionsvolumen von rd. 13 Mio. € eröffnet und umfasst einen Erlebnisbadebereich mit rund 1.200 m² Wasserfläche, eine Saunalandschaft mit 11 unterschiedlichen Schwitzangeboten, 3 Gastronomie-Bereichen mit rd. 160 Sitzplätzen sowie seit November 2005 einen Fitnessclub. Das  Freizeitbad Nass wird jährlich von über 300.000 Besuchern frequentiert, wovon mehr als  70.000 Gäste die Sauna nutzen. Die Saunaanlage wurde 2013 erstmals mit dem  "5-Sterne-Premium-Siegel" des Deutschen Saunabundes e.V. ausgezeichnet.
Mit dem Betrieb des Freizeitbades Nass wird das Schul- und Vereinsschwimmen in der  Stadt Arnsberg sichergestellt sowie die Förderung des Schwimmsports und Gesundheitsprävention ermöglicht. Damit erfüllt die Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH den öffentlichen Zweck der Gemeinwohlleistung.
B. Wirtschaftsbericht
1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf
Veranstaltungen/Neuerungen
Die Arbeiten am Anbau eines Lagers wurden im Jahr 2023 ausgeschrieben, umgesetzt und abgeschlossen. Parallel begannen im Sommer 2023 die Arbeiten am Neubau eines Lehrschwimmbeckens am NASS. Das Lehrschwimmbecken soll nach den  Sommerferien 2024 in den Betrieb gehen und für eine Entlastung der Wasserflächen  im Stadtgebiet sorgen.
Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr 2023 viele Veranstaltungen für alle Personen- und Altersgruppen, wie z.B. Saunanächte, Spielnachmittage und Pool Partys  angeboten.
Ergebnis
Das Geschäftsjahr 2023 der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH schließt mit einem Ergebnis von -2.083 Mio. € vor Verlustausgleich ab.
Das Ergebnis hat sich somit um rund 95 T€ gegenüber dem Vorjahr verschlechtert.
Nicht beeinflussbare Kostenbereiche, wie z. B. Investitions- und Instandhaltungs-  kosten, haben das Betriebsergebnis zum Teil beeinflusst. Durch die gestiegenen Energiekosten und die allgemeine Preissteigerung sind die betrieblichen Aufwendungen und Materialkosten gestiegen.
Die Zielsetzung, wie im Wirtschaftsplan dargestellt, ist im Jahr 2023 trotz der vorgenannten Ursachen unterschritten worden.
Für die Folgejahre ist der eingeschlagene Konsolidierungskurs konsequent fortzusetzen.
Investitionen
Im Geschäftsjahr 2023 wurden investive Maßnahmen in Höhe von rund 1,7 Mio. € durchgeführt. Die Maßnahmen wurden in den Bereichen Grundstücke und Bauten, Technische Anlagen und Maschinen, Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Geschäftsbauten im Bau durchgeführt.
Umweltschutz
Durch den Bezug von Erdwärme (Geothermie) sowie sicherem Ökostrom und der entsprechenden Reduzierung von CO2 trägt das Freizeitbad Nass nicht unerheblich zum Umweltschutz bei.
Personal- und Sozialwesen
Die Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH beschäftigte 2023 im Jahresdurchschnitt 47 ständige Mitarbeiter/innen und 39 geringfügig Beschäftigte. Zusätzlich wurden durchschnittlich acht Auszubildende im Freizeitbad Nass ausgebildet.
Zum Jahresende 2022 betrug die Anzahl der Mitarbeiter/innen 45 ständige Mitarbei- ter/innen, 40 geringfügig Beschäftigte sowie acht Auszubildende.
2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Ertragslage
Das Besucherrekordergebnis von 2019 konnte im Geschäftsjahr 2023 nicht übertroffen werden. Im Jahr 2023 nutzten 331.208 Besucherinnen und Besucher das Freizeitbad Nass. Damit liegt das 2023 Ergebnis mit 19.974 Besuchern (entspricht 6,4 %) über  dem Vorjahreswert.
Im Einzelnen sind bei den Besucherzahlen in allen Bereichen deutliche Verbesserun- gen eingetreten. Auch die Anzahl der Schul- und Vereinsbesucher sind im Vorjahresvergleich gestiegen.
Die Besucherzahlen aus Schulen und Vereinen sind nicht beeinflussbar, da hier lediglich die Räumlichkeiten des Freizeitbades zur Verfügung gestellt werden (Gemeinwohlorientierte Leistung).
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um rd. 18,85 % von 3,017 Mio. € auf  3,586 Mio. € gestiegen. Bei dem Betriebsaufwand gibt es eine Steigerung um etwa 12,7 %.
Der Jahresfehlbetrag vor Zuschuss zum Verlustausgleich des Berichtsjahres steigt um 95 T€ auf 2,083 Mio. €. Die im städtischen Haushalt veranschlagte Beihilfe für die Gemeinwohlleistungen in Höhe von 1,9 Mio. €, die von der Neues Freizeitbad Arnsberg  GmbH in 2022 erbracht wurden, ist im vorläufigen Ergebnis um rd. 184 T€ überschritten worden.
Im Rahmen der Haushaltsfortschreibung 2023 wurde der Haushalts-Ansatz für 2023  von 1,9 Mio. € auf 2,640 Mio. € durch die Stadt Arnsberg bereits erhöht und auch  entsprechend als Vorausleistung ausbezahlt. Diese Planzahl konnte um 556.300 € unterschritten werden. Die Überzahlung wird an den städtischen Haushalt zurückerstattet.
Vermögens- und Finanzlage
Die Finanzlage der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH ist durch die Verlustübernahme der Stadt Arnsberg abgesichert.
Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist in 2023 gegenüber dem Vorjahr um rd. 1.967 T€ auf 11.144 T€ gestiegen.
Das langfristig gebundene Anlagevermögen verminderte sich in Folge der planmäßigen Abschreibungen bei gleichzeitig leicht gestiegenen investiven Maßnahmen  von 7,56 Mio. € auf 7,13 Mio. €. (Geschäftsbauten im Bau von 1.700 T€ (i.V. 324 T€) von 8,46 Mio. € auf 9,55 Mio. €.
Das gezeichnete Kapital beträgt 3,14 % der Bilanzsumme (im Vorjahr 3,81 %).
Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Die  Marktposition ist wegen der Wettbewerbssituation in der Region weiter zu festigen und auszubauen.
2. Risikomanagementsystem
Um den Aufgaben des Controllings und der Risikofrühüberwachung nachzukommen, wird in jeder Sitzung der Gesellschafterversammlung über die jeweils aktuelle wirtschaftliche Situation berichtet. Zusätzlich wurde das Steuerberatungsbüro AUDAX Wirtschaftsprüfer//Steuerberater beauftragt, in einer Sitzung pro Geschäftsjahr die aktuelle wirtschaftliche Situation darzustellen. Die Risikoüberwachung erfolgt insbesondere anhand der Größen Besucherzahlen, Umsatz und Gesamtkosten. Die Risiken aus dem Wettbewerbsumfeld werden durch ständige Konkurrenzbeobachtung erfasst und analysiert.
Zudem muss die Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH dem Haupt- und Finanzausschuss halbjährlich die Berichte zur wirtschaftlichen Entwicklung über das Beteiligungsmanagement der Stadt Arnsberg vorlegen. Hierin sind ebenfalls die Entwicklung der Besucherzahlen, der wirtschaftlichen Ergebnisse sowie die weiterführende  Prognose darzustellen.
Diese beiden bestehenden Systeme der Risikoüberwachung sind geeignet, die wesentlichen Risiken rechtzeitig zu erkennen. Die Ergebnisse der Risikoüberwachung werden in einem Handbuch angemessen dokumentiert.
3. Allgemeiner Risikobericht
Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen den zunehmenden Wettbewerb, muss weiterhin gesorgt werden. Insbesondere ist das Abwandern von potentiellen Gästen im Bereich der Sauna zu verhindern. Mit dem bestehenden Kundenstamm, an dessen Ausbau in Zukunft weiterhin gearbeitet wird, ist mit einem konstanten Ergebnis zu rechnen.
Auf der Beschaffungsseite wird auf solide, qualitätsbewusste Zulieferfirmen zurück- gegriffen, mit denen langfristige Verträge angestrebt werden.
Im Jahr 2023 wirkten sich die stark angestiegenen Energiepreise sehr auf das Ergebnis aus. Die Bezugspreise für elektrischen Strom sanken ab 2024 von 0,48 € auf etwa 0,37 € (netto) je Kilowattstunde. Der vertraglich vereinbarte Gaspreis ist noch bis zum 31. Dezember 2024 festgeschrieben. Durch die bereits durchgeführten Maßnahmen der Temperaturabsenkungen (Raum- und Wassertemperatur) sowie die Anpassung der Sauna-Vorlaufzeiten sowie der Öffnungszeiten und dem Tausch der Schwimmbad-Pumpen konnten bereits Einsparungen von Erdgas und Strom erzielt werden.
Weitere Maßnahmen, wie der Ausbau der Photovoltaik-Anlagen, sind derzeit in Planung. Hier ist auch zukünftig mit weiteren Einsparungen zu rechnen.
Die Liquiditätslage ist zwar nicht befriedigend, es sind jedoch weiterhin keine Engpässe zu erwarten.
4. Chancen und Risiken
Als Chance ist zu sehen, dass die Sauna und die Saline auch künftig die Besucherzahlen steigen lassen bzw. stabilisieren. Insgesamt ist zu hoffen, dass die Sauna und  Saline auch weiterhin positive Beiträge für die Entwicklung der Stadt Arnsberg leisten.
Der Bau des neuen Lehrschwimmbeckens am NASS wird im Spätsommer 2024 fertiggestellt und soll nach den Sommerferien in den Betrieb gehen. Durch die Erweiterung der Wasserfläche am Nass kann fehlende Wasserfläche im Stadtgebiet kompensiert werden.
An die technischen Anlagen des Freizeitbades Nass werden hohe Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und Zuverlässigkeit gestellt. Mit regelmäßigen Inspektionen und Wartungen wird möglichen Ausfallrisiken begegnet.
Hinsichtlich weiterer Risiken aus der Ukraine-Krise wird auf den nachfolgenden Prognosebericht verwiesen.
Existenzgefährdende Risiken werden derzeit aufgrund der bestehenden Verlustübernahme der Stadt Arnsberg nicht gesehen. Gleichwohl könnten bei weiter steigenden Energie- und Instandhaltungskosten die Jahresfehlbeträge deutlich an-  steigen. Außerdem könnten bedingt durch den Bevölkerungsrückgang die Besucherzahlen langfristig sinken.
5. Prognosebericht
Durch die laufende Ukrainekrise ist nach Abschluss des Berichtszeitraumes im Jahr 2024 weiterhin mit wirtschaftlichen Folgen, vor allem im Bereich der Energiekosten, für das Freizeitbad Nass zu rechnen.
Der seit dem 1. Januar 2023 für die GmbH geltende Tarif für den Bezug von elektrischem Strom konnte ab 2024 nachverhandelt werden. Die Bezugspreise für elektrischen Strom sanken somit von 0,48 € auf etwa 0,37 € (netto) je Kilowattstunde. Durch den Wegfall der Energiepreisbremse ist im Jahr 2024 jedoch mit gleichbleibenden Stromkosten zu rechnen. Der vertraglich vereinbarte Gaspreis ist noch bis zum 31. Dezember 2024 festgeschrieben.
Durch den Bau des Lehrschwimmbeckens am NASS werden Aufwendungen für Abschreibungen und Zinsaufwand langfristig steigen.
Hierdurch ist für das folgende Geschäftsjahr abermals kein Ergebnis, wie in den vergangenen Jahren zu erwarten. Das nach dem im 22.11.2023 verabschiedeten Wirtschaftsplan für 2024 geplante Ergebnis vor Verlustausgleich beträgt 2,98 Mio. €.
Aufgrund der gestiegenen Investitionskosten muss der Gesellschaftsvertrag der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH im Jahr 2024 hinsichtlich der Verlustübernahme durch die Stadt Arnsberg angepasst werden.
Die Zielidentität des Freizeitbades Nass wird zukünftig noch stärker auf die ursprüngliche Absicht als lokales Angebot mit begrenzter regionaler Ausstrahlung ausgerichtet.
Wirtschaftliches Ziel für das Geschäftsjahr 2024 ist eine Verbesserung des Betriebsergebnisses u. a. durch folgende Maßnahmen:
- Weitere Maßnahmen zur Energie-Einsparung,
- Erweiterung der Kursangebote für alle Zielgruppen,
- Angebote für Unternehmen der Region im Rahmen des "Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)",
- weitere Angebote um die Themen Wellness und Rehabilitation.
Die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung gem. § 109 Abs. 1 GO NRW wurde im Geschäftsjahr 2023 erfüllt.

Arnsberg, den 13.06.2024
Bernd Löhr (Geschäftsführer)

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 9.551.804,55 8.461.734,32
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 8,00
II. Sachanlagen 9.551.796,55 8.461.726,32
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.642.790,64 7.549.149,64
2. technische Anlagen und Maschinen 821.398,00 787.694,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.502,00 69.599,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.012.105,91 55.283,68
B. Umlaufvermögen 1.592.613,65 715.565,97
I. Vorräte 18.056,86 15.203,44
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 609.015,78 508.837,83
1. Forderungen gegen Gesellschafter 388.369,79 438.726,73
2. sonstige Vermögensgegenstände 220.645,99 70.111,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 965.541,01 191.524,70
Aktiva 11.144.418,20 9.177.300,29

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 350.000,00 350.000,00
I. Gezeichnetes Kapital 350.000,00 350.000,00
II. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 99.283,31 81.836,65
C. Verbindlichkeiten 9.761.680,74 7.985.160,05
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 173.711,81 521.135,44
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.616.331,10 7.084.758,27
3. sonstige Verbindlichkeiten 971.637,83 379.266,34
D. Rechnungsabgrenzungsposten 933.454,15 760.303,59
Passiva 11.144.418,20 9.177.300,29

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.102.499,37 3.806.206,27
2. Personalaufwand 2.456.122,24 2.285.522,01
a) Löhne und Gehälter 2.028.372,61 1.887.540,03
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 427.749,63 397.981,98
davon für Altersversorgung 4.674,68 4.328,02
3. Abschreibungen 610.028,64 575.248,87
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 610.028,64 575.248,87
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 797.814,44 787.120,15
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6,76  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 199.488,06 118.870,89
7. Ergebnis nach Steuern 39.052,75 39.444,35
8. sonstige Steuern 39.052,75 39.444,35
9. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

für das Geschäftsjahr 2023
der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH
1. Allgemeine Angaben
Die Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH hat ihren Sitz in Arnsberg. Sie ist im Handelsregisterdes Amtsgerichts Arnsberg unter HRB 1905 eingetragen.
Der Jahresabschluss der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß § 11 Abs. 3 des Gesellschaftsvertrages nach den für große Kapitalgesellschaften gel tenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Ver-mögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von € 250,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwertvon mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Verein- fachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalie- rend jeweils mit 20 Prozent p. a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tages- werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken fanden bei der Bewertung Berücksichtigung.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, der aktive Rechnungsabgrenzungsposten und das Eigenkapital sind mit dem Nennwert ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergebenden Erfüllungsbetrags angesetzt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Die Bilanzierung des passiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte mit dem Nennwert.
3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche, Arbeitszeitguthaben, unterlassene Instandhaltungen, Berufsgenossenschaft sowie Jahresabschlusskosten ge bildet.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus nachfolgender Tabelle ersichtlich:
31.12.2023


Restlaufzeit         bis                           1 Jahr
über                 1 Jahr

davon über       5 Jahre
Gesamt 31.12.2023





Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
        173.711,81  
                          -    
                             -    
          173.711,81  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
        939.832,16  
                          -    
                             -    
          939.832,16  
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
     2.082.084,16  
     6.534.246,94  
       5.432.741,93  
      8.616.331,10  
Sonstige Verbindlichkeiten
           31.475,54  
                 330,13  
                             -    
            31.805,67  

     3.227.103,67  
     6.534.577,07  
       5.432.741,93  
      9.761.680,74  



31.12.2023


Restlaufzeit         bis                           1 Jahr
über                 1 Jahr

davon über       5 Jahre
Gesamt 31.12.2023





Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
        348.635,44  
        172.500,00  
                             -    
          521.135,44  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
        319.228,11  
                          -    
                             -    
          319.228,11  
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
        277.659,03  
     6.807.099,24  
       5.709.692,78  
      7.084.758,27  
Sonstige Verbindlichkeiten
           54.984,44  
             5.053,79  
                             -    
            60.038,23  

     1.000.507,02  
     6.984.653,03  
       5.709.692,78  
      7.985.160,05  



Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Kommunalbürgschaften der StadtArnsberg gesichert.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Pachtzahlungen von zurzeit jährlich 38 T€ an die Stadt Arnsberg. Die zugrundeliegenden langfristigen Erbbaurechtsverträge wurden zwischen der Stadt Arnsberg und den Grundstückseigentümern geschlossen. Die auf das Freizeitbad entfallenden Aufwendungen werden von der Stadt Arnsberg weiterbelastet.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen im Wesentlichen mit 3,684 Mio. € und 3,123 Mio. € auf bestehende Darlehen und 1,250 Mio. € auf einen Kassenkredit der Stadt Arnsberg zzgl. Verbindlichkeiten von 556 T€ aus dem Verlustausgleich 2023.
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt auf:


2023
2022



Sauna, Fitness, Massage, Kurse
1.252.056,44
1.047.002,53
Erlöse Bad, Frühschwimmer
891.700,32
774.421,31
Erlöse Gastronomie, Shop
1.131.651,54
921.950,90
Erlöse Schulen und Vereine
157.890,71
135.898,17
übrige Erlöse
152.838,36
137.905,72

3.586.137,37
3.017.178,63


In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Zuschüsse der Gesellschafterin in Höhe von 2.084 T€ (Vorjahr: 1.989 T€) enthalten.
4. Sonstige Angaben
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs war Herr Bernd Löhr (Elektrotechniker) alleine zum Geschäftsführer der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH bestellt.
Die Bezüge des Geschäftsführers Bernd Löhr betrugen für 2023 108.382,45 €. Die Bezüge ent-halten keine erfolgsbezogenen Komponenten sowie Komponenten mit langfristiger Anreizwir kung.
Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar für Abschlussprüfungsleis tungen beträgt 4,5 T€ (Vorjahr: 4,5 T€). Neben der Abschlussprüfung wurden keine weiteren Leistungen erbracht.
Im Geschäftsjahr 2023 waren in der Gesellschaft durchschnittlich 47 (Vorjahr: 47) ständige Mitarbeiter und 39 (Vorjahr: 35) geringfügig Beschäftigte tätig.
Arnsberg, 13.06.2024 Bernd Löhr (Geschäftsführer)

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.09.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH, Arnsberg
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH, Arnsberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse o entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen  handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grund-  sätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechen-  des Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie  ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und o vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der  Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem  Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und der Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und da- für, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus o identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, das aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können, o gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten  internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit  dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben, o beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten  Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter  dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben, o ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann, o beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, o beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens, o führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter  Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen  Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie  zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches  unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bielefeld, den 27. Juni 2024

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