Neues
Freizeitbad Arnsberg GmbH
Arnsberg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023 der Neues
Freizeitbad Arnsberg GmbH gem. § 11 des
Gesellschaftsvertrages i. V. m. § 264 Abs. 1 und
§ 289 Abs. 1 und 3 HGB
A. Grundlagen der Gesellschaft
Allgemeiner Überblick
Das Freizeitbad Nass wurde am 23. Januar 2004 mit
einem Investitionsvolumen von rd. 13 Mio. €
eröffnet und umfasst einen Erlebnisbadebereich mit
rund 1.200 m² Wasserfläche, eine Saunalandschaft
mit 11 unterschiedlichen Schwitzangeboten, 3
Gastronomie-Bereichen mit rd. 160 Sitzplätzen sowie
seit November 2005 einen Fitnessclub. Das Freizeitbad
Nass wird jährlich von über 300.000 Besuchern
frequentiert, wovon mehr als 70.000 Gäste die
Sauna nutzen. Die Saunaanlage wurde 2013 erstmals mit
dem "5-Sterne-Premium-Siegel" des Deutschen
Saunabundes e.V. ausgezeichnet.
Mit dem Betrieb des Freizeitbades Nass wird das
Schul- und Vereinsschwimmen in der Stadt Arnsberg
sichergestellt sowie die Förderung des Schwimmsports
und Gesundheitsprävention ermöglicht. Damit
erfüllt die Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH den
öffentlichen Zweck der Gemeinwohlleistung.
B. Wirtschaftsbericht
1. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf
Veranstaltungen/Neuerungen
Die Arbeiten am Anbau eines Lagers wurden im Jahr
2023 ausgeschrieben, umgesetzt und abgeschlossen. Parallel
begannen im Sommer 2023 die Arbeiten am Neubau eines
Lehrschwimmbeckens am NASS. Das Lehrschwimmbecken soll nach
den Sommerferien 2024 in den Betrieb gehen und
für eine Entlastung der Wasserflächen im
Stadtgebiet sorgen.
Des Weiteren wurden im Geschäftsjahr 2023 viele
Veranstaltungen für alle Personen- und Altersgruppen,
wie z.B. Saunanächte, Spielnachmittage und Pool
Partys angeboten.
Ergebnis
Das Geschäftsjahr 2023 der Neues Freizeitbad
Arnsberg GmbH schließt mit einem Ergebnis von -2.083
Mio. € vor Verlustausgleich ab.
Das Ergebnis hat sich somit um rund 95 T€
gegenüber dem Vorjahr verschlechtert.
Nicht beeinflussbare Kostenbereiche, wie z. B.
Investitions- und Instandhaltungs- kosten, haben das
Betriebsergebnis zum Teil beeinflusst. Durch die
gestiegenen Energiekosten und die allgemeine
Preissteigerung sind die betrieblichen Aufwendungen und
Materialkosten gestiegen.
Die Zielsetzung, wie im Wirtschaftsplan dargestellt,
ist im Jahr 2023 trotz der vorgenannten Ursachen
unterschritten worden.
Für die Folgejahre ist der eingeschlagene
Konsolidierungskurs konsequent fortzusetzen.
Investitionen
Im Geschäftsjahr 2023 wurden investive
Maßnahmen in Höhe von rund 1,7 Mio. €
durchgeführt. Die Maßnahmen wurden in den
Bereichen Grundstücke und Bauten, Technische Anlagen
und Maschinen, Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung sowie Geschäftsbauten im Bau
durchgeführt.
Umweltschutz
Durch den Bezug von Erdwärme (Geothermie) sowie
sicherem Ökostrom und der entsprechenden Reduzierung
von CO2 trägt das Freizeitbad Nass nicht unerheblich
zum Umweltschutz bei.
Personal- und Sozialwesen
Die Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH beschäftigte
2023 im Jahresdurchschnitt 47 ständige
Mitarbeiter/innen und 39 geringfügig
Beschäftigte. Zusätzlich wurden durchschnittlich
acht Auszubildende im Freizeitbad Nass ausgebildet.
Zum Jahresende 2022 betrug die Anzahl der
Mitarbeiter/innen 45 ständige Mitarbei- ter/innen, 40
geringfügig Beschäftigte sowie acht
Auszubildende.
2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Ertragslage
Das Besucherrekordergebnis von 2019 konnte im
Geschäftsjahr 2023 nicht übertroffen werden. Im
Jahr 2023 nutzten 331.208 Besucherinnen und Besucher das
Freizeitbad Nass. Damit liegt das 2023 Ergebnis mit 19.974
Besuchern (entspricht 6,4 %) über dem
Vorjahreswert.
Im Einzelnen sind bei den Besucherzahlen in allen
Bereichen deutliche Verbesserun- gen eingetreten. Auch die
Anzahl der Schul- und Vereinsbesucher sind im
Vorjahresvergleich gestiegen.
Die Besucherzahlen aus Schulen und Vereinen sind
nicht beeinflussbar, da hier lediglich die
Räumlichkeiten des Freizeitbades zur Verfügung
gestellt werden (Gemeinwohlorientierte Leistung).
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr
um rd. 18,85 % von 3,017 Mio. € auf 3,586 Mio.
€ gestiegen. Bei dem Betriebsaufwand gibt es eine
Steigerung um etwa 12,7 %.
Der Jahresfehlbetrag vor Zuschuss zum
Verlustausgleich des Berichtsjahres steigt um 95 T€
auf 2,083 Mio. €. Die im städtischen Haushalt
veranschlagte Beihilfe für die Gemeinwohlleistungen in
Höhe von 1,9 Mio. €, die von der Neues
Freizeitbad Arnsberg GmbH in 2022 erbracht wurden,
ist im vorläufigen Ergebnis um rd. 184 T€
überschritten worden.
Im Rahmen der Haushaltsfortschreibung 2023 wurde der
Haushalts-Ansatz für 2023 von 1,9 Mio. €
auf 2,640 Mio. € durch die Stadt Arnsberg bereits
erhöht und auch entsprechend als Vorausleistung
ausbezahlt. Diese Planzahl konnte um 556.300 €
unterschritten werden. Die Überzahlung wird an den
städtischen Haushalt zurückerstattet.
Vermögens- und Finanzlage
Die Finanzlage der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH
ist durch die Verlustübernahme der Stadt Arnsberg
abgesichert.
Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist in 2023
gegenüber dem Vorjahr um rd. 1.967 T€ auf 11.144
T€ gestiegen.
Das langfristig gebundene Anlagevermögen
verminderte sich in Folge der planmäßigen
Abschreibungen bei gleichzeitig leicht gestiegenen
investiven Maßnahmen von 7,56 Mio. € auf
7,13 Mio. €. (Geschäftsbauten im Bau von 1.700
T€ (i.V. 324 T€) von 8,46 Mio. € auf 9,55
Mio. €.
Das gezeichnete Kapital beträgt 3,14 % der
Bilanzsumme (im Vorjahr 3,81 %).
Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
1. Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens
Es sind keine wesentlichen Änderungen in der
Geschäftspolitik zu erwarten. Die Marktposition
ist wegen der Wettbewerbssituation in der Region weiter zu
festigen und auszubauen.
2. Risikomanagementsystem
Um den Aufgaben des Controllings und der
Risikofrühüberwachung nachzukommen, wird in jeder
Sitzung der Gesellschafterversammlung über die jeweils
aktuelle wirtschaftliche Situation berichtet.
Zusätzlich wurde das Steuerberatungsbüro AUDAX
Wirtschaftsprüfer//Steuerberater beauftragt, in einer
Sitzung pro Geschäftsjahr die aktuelle wirtschaftliche
Situation darzustellen. Die Risikoüberwachung erfolgt
insbesondere anhand der Größen Besucherzahlen,
Umsatz und Gesamtkosten. Die Risiken aus dem
Wettbewerbsumfeld werden durch ständige
Konkurrenzbeobachtung erfasst und analysiert.
Zudem muss die Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH dem
Haupt- und Finanzausschuss halbjährlich die Berichte
zur wirtschaftlichen Entwicklung über das
Beteiligungsmanagement der Stadt Arnsberg vorlegen. Hierin
sind ebenfalls die Entwicklung der Besucherzahlen, der
wirtschaftlichen Ergebnisse sowie die
weiterführende Prognose darzustellen.
Diese beiden bestehenden Systeme der
Risikoüberwachung sind geeignet, die wesentlichen
Risiken rechtzeitig zu erkennen. Die Ergebnisse der
Risikoüberwachung werden in einem Handbuch angemessen
dokumentiert.
3. Allgemeiner Risikobericht
Gegen den Wettbewerb am Markt, vor allem gegen den
zunehmenden Wettbewerb, muss weiterhin gesorgt werden.
Insbesondere ist das Abwandern von potentiellen Gästen
im Bereich der Sauna zu verhindern. Mit dem bestehenden
Kundenstamm, an dessen Ausbau in Zukunft weiterhin
gearbeitet wird, ist mit einem konstanten Ergebnis zu
rechnen.
Auf der Beschaffungsseite wird auf solide,
qualitätsbewusste Zulieferfirmen zurück-
gegriffen, mit denen langfristige Verträge angestrebt
werden.
Im Jahr 2023 wirkten sich die stark angestiegenen
Energiepreise sehr auf das Ergebnis aus. Die Bezugspreise
für elektrischen Strom sanken ab 2024 von 0,48 €
auf etwa 0,37 € (netto) je Kilowattstunde. Der
vertraglich vereinbarte Gaspreis ist noch bis zum 31.
Dezember 2024 festgeschrieben. Durch die bereits
durchgeführten Maßnahmen der
Temperaturabsenkungen (Raum- und Wassertemperatur) sowie
die Anpassung der Sauna-Vorlaufzeiten sowie der
Öffnungszeiten und dem Tausch der Schwimmbad-Pumpen
konnten bereits Einsparungen von Erdgas und Strom erzielt
werden.
Weitere Maßnahmen, wie der Ausbau der
Photovoltaik-Anlagen, sind derzeit in Planung. Hier ist
auch zukünftig mit weiteren Einsparungen zu rechnen.
Die Liquiditätslage ist zwar nicht befriedigend,
es sind jedoch weiterhin keine Engpässe zu erwarten.
4. Chancen und Risiken
Als Chance ist zu sehen, dass die Sauna und die
Saline auch künftig die Besucherzahlen steigen lassen
bzw. stabilisieren. Insgesamt ist zu hoffen, dass die Sauna
und Saline auch weiterhin positive Beiträge
für die Entwicklung der Stadt Arnsberg leisten.
Der Bau des neuen Lehrschwimmbeckens am NASS wird im
Spätsommer 2024 fertiggestellt und soll nach den
Sommerferien in den Betrieb gehen. Durch die Erweiterung
der Wasserfläche am Nass kann fehlende
Wasserfläche im Stadtgebiet kompensiert werden.
An die technischen Anlagen des Freizeitbades Nass
werden hohe Anforderungen hinsichtlich Sicherheit und
Zuverlässigkeit gestellt. Mit regelmäßigen
Inspektionen und Wartungen wird möglichen
Ausfallrisiken begegnet.
Hinsichtlich weiterer Risiken aus der Ukraine-Krise
wird auf den nachfolgenden Prognosebericht verwiesen.
Existenzgefährdende Risiken werden derzeit
aufgrund der bestehenden Verlustübernahme der Stadt
Arnsberg nicht gesehen. Gleichwohl könnten bei weiter
steigenden Energie- und Instandhaltungskosten die
Jahresfehlbeträge deutlich an- steigen.
Außerdem könnten bedingt durch den
Bevölkerungsrückgang die Besucherzahlen
langfristig sinken.
5. Prognosebericht
Durch die laufende Ukrainekrise ist nach Abschluss
des Berichtszeitraumes im Jahr 2024 weiterhin mit
wirtschaftlichen Folgen, vor allem im Bereich der
Energiekosten, für das Freizeitbad Nass zu rechnen.
Der seit dem 1. Januar 2023 für die GmbH
geltende Tarif für den Bezug von elektrischem Strom
konnte ab 2024 nachverhandelt werden. Die Bezugspreise
für elektrischen Strom sanken somit von 0,48 €
auf etwa 0,37 € (netto) je Kilowattstunde. Durch den
Wegfall der Energiepreisbremse ist im Jahr 2024 jedoch mit
gleichbleibenden Stromkosten zu rechnen. Der vertraglich
vereinbarte Gaspreis ist noch bis zum 31. Dezember 2024
festgeschrieben.
Durch den Bau des Lehrschwimmbeckens am NASS werden
Aufwendungen für Abschreibungen und Zinsaufwand
langfristig steigen.
Hierdurch ist für das folgende
Geschäftsjahr abermals kein Ergebnis, wie in den
vergangenen Jahren zu erwarten. Das nach dem im 22.11.2023
verabschiedeten Wirtschaftsplan für 2024 geplante
Ergebnis vor Verlustausgleich beträgt 2,98 Mio.
€.
Aufgrund der gestiegenen Investitionskosten muss der
Gesellschaftsvertrag der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH im
Jahr 2024 hinsichtlich der Verlustübernahme durch die
Stadt Arnsberg angepasst werden.
Die Zielidentität des Freizeitbades Nass wird
zukünftig noch stärker auf die ursprüngliche
Absicht als lokales Angebot mit begrenzter regionaler
Ausstrahlung ausgerichtet.
Wirtschaftliches Ziel für das Geschäftsjahr
2024 ist eine Verbesserung des Betriebsergebnisses u. a.
durch folgende Maßnahmen:
- Weitere Maßnahmen zur Energie-Einsparung,
- Erweiterung der Kursangebote für alle
Zielgruppen,
- Angebote für Unternehmen der Region im Rahmen
des "Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM)",
- weitere Angebote um die Themen Wellness und
Rehabilitation.
Die Einhaltung der öffentlichen Zwecksetzung
gem. § 109 Abs. 1 GO NRW wurde im Geschäftsjahr
2023 erfüllt.
Arnsberg, den 13.06.2024
Bernd Löhr (Geschäftsführer)
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
9.551.804,55 |
8.461.734,32 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
8,00 |
8,00 |
| II.
Sachanlagen |
9.551.796,55 |
8.461.726,32 |
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
7.642.790,64 |
7.549.149,64 |
| 2.
technische Anlagen und Maschinen |
821.398,00 |
787.694,00 |
| 3.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
75.502,00 |
69.599,00 |
| 4.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
1.012.105,91 |
55.283,68 |
| B.
Umlaufvermögen |
1.592.613,65 |
715.565,97 |
| I.
Vorräte |
18.056,86 |
15.203,44 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
609.015,78 |
508.837,83 |
| 1.
Forderungen gegen Gesellschafter |
388.369,79 |
438.726,73 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
220.645,99 |
70.111,10 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
965.541,01 |
191.524,70 |
| Aktiva |
11.144.418,20 |
9.177.300,29 |
Passiva
|
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
350.000,00 |
350.000,00 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
350.000,00 |
350.000,00 |
| II.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
0,00 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
99.283,31 |
81.836,65 |
| C.
Verbindlichkeiten |
9.761.680,74 |
7.985.160,05 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
173.711,81 |
521.135,44 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern |
8.616.331,10 |
7.084.758,27 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
971.637,83 |
379.266,34 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
933.454,15 |
760.303,59 |
| Passiva |
11.144.418,20 |
9.177.300,29 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR |
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
4.102.499,37 |
3.806.206,27 |
| 2.
Personalaufwand |
2.456.122,24 |
2.285.522,01 |
| a)
Löhne und Gehälter |
2.028.372,61 |
1.887.540,03 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
427.749,63 |
397.981,98 |
| davon
für Altersversorgung |
4.674,68 |
4.328,02 |
| 3.
Abschreibungen |
610.028,64 |
575.248,87 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
610.028,64 |
575.248,87 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
797.814,44 |
787.120,15 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
6,76 |
|
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
199.488,06 |
118.870,89 |
| 7.
Ergebnis nach Steuern |
39.052,75 |
39.444,35 |
| 8.
sonstige Steuern |
39.052,75 |
39.444,35 |
| 9.
Jahresüberschuss/-fehlbetrag |
0,00 |
0,00 |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2023
der Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH
1. Allgemeine Angaben
Die Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH hat ihren Sitz in
Arnsberg. Sie ist im Handelsregisterdes Amtsgerichts
Arnsberg unter HRB 1905 eingetragen.
Der Jahresabschluss der Neues Freizeitbad Arnsberg
GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß § 11
Abs. 3 des Gesellschaftsvertrages nach den für
große Kapitalgesellschaften gel tenden Vorschriften
des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden
Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu
Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung
unterlagen, um planmäßige Abschreibungen
vermindert.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um
planmäßige Abschreibungen vermindert.
Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach
der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Ver-mögensgegenstände linear vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem
Netto-Einzelwert von € 250,00 sind im Jahr des Zugangs
voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr
sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für
Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwertvon mehr als
€ 250,00 bis € 1.000,00 wird das steuerliche
Sammelpostenverfahren aus Verein- fachungsgründen auch
in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird
pauschalie- rend jeweils mit 20 Prozent p. a. im
Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren
abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des
Sachanlagevermögens werden im Übrigen
zeitanteilig vorgenommen.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tages- werte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.
Alle erkennbaren Risiken fanden bei der Bewertung
Berücksichtigung.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, der
aktive Rechnungsabgrenzungsposten und das Eigenkapital sind
mit dem Nennwert ausgewiesen.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die
Rückstellungen sind in Höhe des sich nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
ergebenden Erfüllungsbetrags angesetzt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Die Bilanzierung des passiven
Rechnungsabgrenzungsposten erfolgte mit dem Nennwert.
3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten
der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Die
Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem
Anlagenspiegel zu entnehmen.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit
von unter einem Jahr.
Die sonstigen Rückstellungen wurden im
Wesentlichen für Urlaubsansprüche,
Arbeitszeitguthaben, unterlassene Instandhaltungen,
Berufsgenossenschaft sowie Jahresabschlusskosten ge bildet.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus
nachfolgender Tabelle ersichtlich:
31.12.2023
|
Restlaufzeit
bis
1 Jahr
|
über
1 Jahr
|
davon
über 5 Jahre
|
Gesamt 31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
173.711,81
|
-
|
-
|
173.711,81
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
939.832,16
|
-
|
-
|
939.832,16
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
|
2.082.084,16
|
6.534.246,94
|
5.432.741,93
|
8.616.331,10
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
31.475,54
|
330,13
|
-
|
31.805,67
|
|
3.227.103,67
|
6.534.577,07
|
5.432.741,93
|
9.761.680,74
|
31.12.2023
|
Restlaufzeit
bis
1 Jahr
|
über
1 Jahr
|
davon
über 5 Jahre
|
Gesamt 31.12.2023
|
|
€
|
€
|
€
|
€
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten
|
348.635,44
|
172.500,00
|
-
|
521.135,44
|
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
|
319.228,11
|
-
|
-
|
319.228,11
|
Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
|
277.659,03
|
6.807.099,24
|
5.709.692,78
|
7.084.758,27
|
Sonstige
Verbindlichkeiten
|
54.984,44
|
5.053,79
|
-
|
60.038,23
|
|
1.000.507,02
|
6.984.653,03
|
5.709.692,78
|
7.985.160,05
|
Die Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten sind durch Kommunalbürgschaften der
StadtArnsberg gesichert.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus
Pachtzahlungen von zurzeit jährlich 38 T€ an die
Stadt Arnsberg. Die zugrundeliegenden langfristigen
Erbbaurechtsverträge wurden zwischen der Stadt
Arnsberg und den Grundstückseigentümern
geschlossen. Die auf das Freizeitbad entfallenden
Aufwendungen werden von der Stadt Arnsberg weiterbelastet.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
entfallen im Wesentlichen mit 3,684 Mio. € und 3,123
Mio. € auf bestehende Darlehen und 1,250 Mio. €
auf einen Kassenkredit der Stadt Arnsberg zzgl.
Verbindlichkeiten von 556 T€ aus dem Verlustausgleich
2023.
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt
auf:
|
2023
|
2022
|
|
€
|
€
|
Sauna, Fitness, Massage,
Kurse
|
1.252.056,44
|
1.047.002,53
|
Erlöse Bad,
Frühschwimmer
|
891.700,32
|
774.421,31
|
Erlöse Gastronomie,
Shop
|
1.131.651,54
|
921.950,90
|
Erlöse Schulen und
Vereine
|
157.890,71
|
135.898,17
|
übrige Erlöse
|
152.838,36
|
137.905,72
|
|
3.586.137,37
|
3.017.178,63
|
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Zuschüsse der Gesellschafterin in Höhe von 2.084
T€ (Vorjahr: 1.989 T€) enthalten.
4. Sonstige Angaben
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs war
Herr Bernd Löhr (Elektrotechniker) alleine zum
Geschäftsführer der Neues Freizeitbad Arnsberg
GmbH bestellt.
Die Bezüge des Geschäftsführers Bernd
Löhr betrugen für 2023 108.382,45 €. Die
Bezüge ent-halten keine erfolgsbezogenen Komponenten
sowie Komponenten mit langfristiger Anreizwir kung.
Das vom Abschlussprüfer für das
Geschäftsjahr berechnete Honorar für
Abschlussprüfungsleis tungen beträgt 4,5 T€
(Vorjahr: 4,5 T€). Neben der Abschlussprüfung
wurden keine weiteren Leistungen erbracht.
Im Geschäftsjahr 2023 waren in der Gesellschaft
durchschnittlich 47 (Vorjahr: 47) ständige Mitarbeiter
und 39 (Vorjahr: 35) geringfügig Beschäftigte
tätig.
Arnsberg, 13.06.2024 Bernd Löhr
(Geschäftsführer)
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 19.09.2024 festgestellt.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Neues Freizeitbad Arnsberg GmbH, Arnsberg
Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Neues Freizeitbad
Arnsberg GmbH, Arnsberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.
Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember
2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Neues
Freizeitbad Arnsberg GmbH für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse o entspricht der
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grund- sätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechen- des Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
und o vermittelt der beigefügte Lagebericht
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser
Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung des gesetzlichen Vertreters und der
Gesellschafterversammlung für den Jahresabschluss und
den Lagebericht
Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und da- für, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der
gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der
gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat
er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter
verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet
hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich
für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses
der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen. Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
o identifizieren und beurteilen wir die Risiken
wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und
Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, das aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können, o gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für
die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen
und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen,
die unter den gegebenen Umständen angemessen sind,
jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur
Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft
abzugeben, o beurteilen wir die Angemessenheit der von
dem gesetzlichen Vertreter angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
dem gesetzlichen Vertreter dargestellten
geschätzten Werte und damit zusammenhängenden
Angaben, o ziehen wir Schlussfolgerungen über die
Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann, o beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt,
dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt, o beurteilen
wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss,
seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens, o führen wir
Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen
Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen
Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 27. Juni
2024
DR.
RÖHRICHT - DR. SCHILLEN GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Cebulla
Wirtschaftsprüfer
Heidbrink
Wirtschaftsprüfer
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