CityLine Avro Simulator und Training GmbH BerlinLiquidiert

12526 Berlin, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 57447
Eingetragen
1.10.2004
Branche
Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für LuftfahrzeugeErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Luftfahrt a. n. g.Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Der gewerbliche Betrieb von Flugsimulatoren vom Typ Avro/146 RJ in Deutschland und die gewerbliche Nutzung von EDV-Schulungssystemen, die Bearbeitung und Entwicklung von EDV-Software, die technische Beratung van Flugzeugherstellern, Luftfahrtgesellschaften und Luftfahrtbehörden, die Ausbildung von Luftfahrtpersonal für das Flugzeug vom Typ AVRO 196 RJ sowie alle damit im Zusammenhang stehenden geschäftlichen Tätigkeiten und Dienstleistungen.

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Ibrahim CuraCityline GmbH
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Lufthansa
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
200.000 €
50.00%
BAE SYSTEMS Holding GmbH
Germany
200.000 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

CityLine AVRO Simulator und Training GmbH Berlin

Berlin

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht 2009

Lagebericht

1. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Gesellschaft CST AVRO betrieb im Geschäftsjahr 2009 einen Flugsimulator für den Flugzeugtyp AVRO RJ. CST AVRO ist weltweit einer von vier Trainingsanbietern mit insgesamt vier Simulatoren für dieses Flugzeugmuster und ist in diesem Markt sehr gut positioniert.

Im Jahr 2009 kam es aufgrund des verminderten Ausbildungsbedarfs als Folge der Flottenreduzierung bei der Lufthansa CityLine GmbH (CLH) dort zu einer geringeren Nachfrage. Trotz einer einmonatigen Downtime zu Beginn des Jahres aufgrund von Instandhaltungsarbeiten im Visualsystem konnte die Auslastung aufgrund der erhöhten Nachfrage im Drittgeschäft aber auf einem sehr hohen Niveau gehalten werden.

Da bei den Airlines auf dem Flugzeugmuster AVRO RJ zwei unterschiedliche Flight Management Systeme (FMS) zum Einsatz kommen und diese beiden Systeme auch auf dem Flugsimulator trainiert werden müssen, ergibt sich für den Simulatorbetrieb ein hoher Zeitaufwand für die Umrüstung zwischen diesen Systemen mit entsprechenden Kapazitätseinschränkungen.

Bei einer verfügbaren Kapazität von 6.725 abzüglich 672 Stunden für die o. g. Downtime wurde ein Auslastungsgrad von 95 % (VJ 95 %) erzielt. Insgesamt wurden 5.760 Stunden auf dem AVRO RJ-Simulator verkauft (VJ 6.398). Davon entfielen 1.998 Stunden auf die Lufthansa CityLine GmbH (VJ 2.965). Die übrigen Simulatorstunden wurden im Wesentlichen an Swiss Europe (Schweiz), Aegean Airlines (Griechenland) und Braathens Malmö Aviation (Schweden) verkauft.

Aufgrund der verschärften wirtschaftlichen Lage waren bei einigen Kunden Preisanpassungen notwendig, die eine Reduzierung der Durchschnittserlöse zur Folge hatten. Insbesondere durch die insgesamt geringere Anzahl an zu verkaufenden Stunden lag im Geschäftsjahr der Umsatz mit 2.535 T€ um 13 % unter dem Vorjahr.

Die technische Zuverlässigkeit lag im Durchschnitt bei 99,5 %.

2. Mitarbeiter

Bei der CST AVRO sind ohne Geschäftsführer zwei Mitarbeiter direkt beschäftigt. Darüber hinaus hat die Gesellschaft 1996 mit der Anschaffung des AVRO-Simulators weitere Dauerarbeitsplätze im technischen Bereich geschaffen, deren Besetzung durch die Lufthansa Flight Training Berlin GmbH in Übereinstimmung mit dem abgeschlossenen Wartungsvertrag für den Simulator erfolgte. Weitere Leistungen werden bei der Schwestergesellschaft CityLine Canadair Simulator und Training GmbH eingekauft.

3. Wichtige Ereignisse des Geschäftsjahres

Die im Jahr 2008 begonnene Instandhaltung des Visualsystems konnte erfolgreich umgesetzt werden.

Im Oktober wurde eine Dividende an die Gesellschafter in Höhe von insgesamt 1,5 Mio € ausgezahlt.

Die Zulassungen der Joint Aviation Authority (JAA)/Luftfahrt-Bundesamt (LBA) konnte erfolgreich aufrechterhalten werden.

Im August wurde das Unternehmen erfolgreich und ohne Beanstandungen nach ISO-9001 rezertifiziert.

4. Darstellung der wirtschaftlichen Lage

Infolge der deutlich geringeren Kostensituation konnte trotz der geringeren Erlössituation in 2009 ein Jahresüberschuss in Höhe von 705 T€ (VJ 378T€) erzielt werden.

Im Wesentlichen durch die Ausschüttung an die Gesellschafter in Höhe von 1,5 Mio. Euro kommt es im Gesamtjahr zu einem negativen Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit von - 1,3 Mio. Euro. Daraus folgend betrug die Eigenkapitalquote im Geschäftsjahr 81 % gegenüber 89 % im Vorjahr. Die Gesellschaft befindet sich darüber hinaus in einer guten Liquiditätslage

5. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung und Ausblick

Die Gesellschaft ist in das Risikomanagement der Lufthansa CityLine GmbH eingebunden.

Die künftige Umsatz- und Ergebnisentwicklung bei der CityLine AVRO Simulator und Training GmbH Berlin ist von der Entwicklung des Trainingsaufkommens für den Flugzeugtyp AVRO RJ abhängig.

Die aktuelle wirtschaftliche Situation in Europa und weltweit führt zu einer Reduzierung der Nachfrage im gesamten Luftfahrtverkehr und damit auch zu einer Reduzierung der Nachfrage bei Training und Ausbildung. Mittelfristig wird von einer deutlichen Reduzierung der Nachfragesituation, im Wesentlichen aufgrund von Flottenreduzierung bei Lufthansa CityLine, ausgegangen. Aufgrund einer geplanten Umsatzreduzierung wird für 2010 mit einem positiven aber unter dem Vorjahr liegenden Ergebnis gerechnet.

Durch Flottenverschiebungen im Markt wird das Drittkundengeschäft in den kommenden Jahren weiterhin an Bedeutung gewinnen. Es zeichnet sich ab, dass die Nachfrage an Wetlease-Training (Simulatorkapazität und Trainer) gegenüber der Vergangenheit, in der hauptsächlich Drylease-Training (nur Simulatorkapazitäten) nachgefragt wurde, zunehmen wird. Die Preisstruktur in Europa wird dadurch beeinflusst, dass anstelle weniger Operator mit vielen Flugzeugen eher viele Operator mit wenigen Flugzeugen in den Markt treten. Die Vertriebsstruktur, das Trainingsportfolio und der Aufbau der Trainerkapazitäten durch freie Mitarbeiter sind bzw. werden auf diese Anforderung ausgerichtet und führen zu einer Auslastungsoptimierung. Darüber hinaus wird das Qualitätsmanagement der CST auch von den Behörden als vorbildlich bezeichnet, was zu einer vorteilhaften Situation gegenüber dem Wettbewerb beiträgt. Durch die Produktion und den Vertrieb von ergänzenden Trainingsmedien im Print- und EDV-Bereich wird die insgesamt stabile Positionierung im Markt noch unterstützt. Gleichzeitig verstärkt die Gesellschaft Ihre Aktivitäten zur Gewinnung von Neukunden, um die mittelfristig zurückgehende Nachfrage zu kompensieren.

Ein Risiko der Unterauslastung besteht derzeit nicht, wobei jedoch die aktive Beteiligung der Joint-Venture Partner auch künftig wichtig für die Sicherung des wirtschaftlichen Erfolges der Gesellschaft ist.

 

Berlin, den 29. Januar 2010

Andreas Weber

Paul Stirling

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009
31.12.2008
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 20,00 246,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 22.943,00 2,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.282,00 35.765,10
  32.225,00 35.767,10
  32.245,00 36.013,10
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 21.952,97 21.952,97
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 58.186,92 280.515,93
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhälnis besteht 1.548.759,14 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 2.070.654,20
  1.606.946,06 2.351.170,13
  1.628.899,03 2.373.123,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.087,73 1.419,98
  1.664.231,76 2.410.556,18

Passiva

   
  31.12.2009
31.12.2008
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Gewinnvortrag 237.973,65 1.360.038,53
III. Jahresüberschuss 705.269,58 377.935,12
  1.343.243,23 2.137.973,65
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 26.504,35 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 150.848,90 191.807,58
  177.353,25 191.807,58
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 121.072,63 78.499,73
2. Sonstige Verbindlichkeiten 22.562,65 2.275,22
(davon aus Steuern € 8.505,77; Vorjahr € 1.432,58)    
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0; Vorjahr € 608,40)    
  143.635,28 80.774,95
  1.664.231,76 2.410.556,18

Gewinn- und Verlustrechnung

  2009
2008
1. Umsatzerlöse 2.534.705,88 2.935.318,29
2. Sonstige betriebliche Erträge 54.362,22 180.839,26
  2.589.068,10 3.116.157,55
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 205.187,91 607.915,41
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 107.105,57 104.964,85
  312.293,48 712.880,26
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 93.210,45 92.183,24
b) Soziale Abgaben 22.244,89 19.931,56
  115.455,34 112.114,80
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.601,07 766.688,36
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.157.865,33 1.083.556,46
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.645,10 91.448,74
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 253,27 8.411,19
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.010.244,71 523.955,22
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 305.080,94 145.685,57
11. Sonstige Steuern 105,81 334,53
12. Jahresüberschuss 705.269,58 377.935,12

Anhang

I. Vorbemerkungen

Die CityLine AVRO Simulator und Training GmbH Berlin (CST-AVRO) ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Sie hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 freiwillig nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Abschreibungen werden nach der linearen Methode bei einer planmäßigen Abschreibungsdauer zwischen drei und fünf Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungsdauer des Simulators betrug zwölf Jahre und endete in 2008. Die Abschreibungsdauer für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis zehn Jahre. Als Abschreibungsmethode wird sowohl die lineare als auch die geometrisch - degressive angewandt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis € 150 werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten zwischen € 150 und € 1.000 betragen, werden im Jahr des Zugangs in einem Sammelposten aufgeführt und über fünf Jahre abgeschrieben.

Die Vorräte werden grundsätzlich zu den jeweiligen Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip inklusive der Auswirkung von Wechselkursschwankungen auf in Fremdwährung beschaffte Lagerbestände wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Euro werden zum Nominalwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko wird über eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Zum 31. Dezember 2009 wurden die Forderungen aus dem Zerobalancing - Verfahren (Cash Management) gegen die Deutsche Lufthansa AG (T€ 1.549) unter den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den sonstigen Vermögensgegenständen (T€ 1.773).

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden grundsätzlich mit dem am Tag des Geschäftsvorfalls geltenden Devisenkurs bewertet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftig kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

III. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Forderungen aus der Inanspruchnahme von Simulatorstunden gegen sechs Fluggesellschaften und zwei Training Center.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten in voller Höhe Forderungen aus dem Zerobalancing - Verfahren (T€ 1.549) mit der Deutsche Lufthansa AG.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten fast ausschließlich ausstehende Abrechnungen für Leistungen des Geschäftsjahres.

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Wesentlichen aus Verpflichtungen gegenüber der CityLine Canadair Simulator und Training GmbH und der Lufthansa Flight Training Berlin GmbH.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt:

  T€
Simulatorbetrieb 2.523
Sonstige Leistungen 12
  2.535

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 10) sowie Erstattungen (T€ 3).

Der Materialaufwand betrifft die Stromkosten für den Simulator mit T € 107 sowie Reparaturkosten (einschließlich Material und Ersatzteile) in Höhe von T € 205. Die Reparaturkosten entfallen hauptsächlich auf die Instandhaltung des Visualsystems.

Die Höhe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird maßgeblich bestimmt durch die Kosten aus einem Wartungsvertrag (T€ 386), Gebäudemiete einschließlich Mietnebenkosten (T € 107) sowie Reise- und Beförderungskosten (T € 119).

Zum 1. Oktober wurden T€ 1.500 Dividende an die Gesellschafter gezahlt.

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von T € 705 ab.

V. Sonstige Angaben

Das Stammkapital beträgt T € 400. Die Gesellschaftsanteile werden zu je 50 % von der Lufthansa CityLine GmbH, Köln, und der BAE SYSTEMS Holding GmbH, Bad Kohlgrub, gehalten.

Das Honorar der Abschlussprüfungsleistungen von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft beträgt für das Wirtschaftsjahr 2009 T € 13.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht bereits in der Bilanz abgebildet sind, bestehen in Mietverpflichtungen für die Nutzung der Gebäude und der Geschäftsausstattung sowie für Kosten der Wartung des Simulators über T€ 499. Die entsprechenden Verträge haben eine Kündigungsfrist von einem Jahr.

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug ohne Geschäftsführer im Jahresdurchschnitt und zum Jahresende zwei Personen.

Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2010:

 

Andreas Weber, Lohmar - Algert,

 

Paul Stirling, St. Albans, Großbritannien,

Die Geschäftsführer sind von der Lufthansa CityLine GmbH bzw. der BAE SYSTEMS abgestellt. Paul Stirling erhält keine Bezüge von der Gesellschaft. Des Weiteren wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs.4 HGB Gebrauch gemacht.

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2009 an:

 

Klaus, Froese, Köln, operativer Geschäftsführer Lufthansa Cityline GmbH
- Vorsitzender -

 

Alfons Thüning, Wiesbaden,
Vice President Corporate Office Lufthansa Cityline GmbH

 

Stuart Taylor, Großbritannien, Finance Director BAE SYSTEMS Regional Aircraft

 

Stewart Cordner, Berlin, Director of Sales BAE SYSTEMS Ltd.

Für ihre Tätigkeit erhielten die Mitglieder des Aufsichtsrates keine Vergütung von der Gesellschaft.

 

Berlin, 29. Januar 2010

Andreas Weber

Paul Stirling

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2009
Zugänge
Abgänge 31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 114.732,15 0,00 0,00 114.732,15
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 11.943.531,66 24.149,86   11.967.681,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.984,13 809,18 23.126,07 63.667,24
  12.029.515,79 24.959,04 23.126,07 12.031.348,76
  12.144.247,94 24.959,04 23.126,07 12.146.080,91
  Abschreibungen
  01.01.2009
Zugänge
31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 114.486,15 226,00 114.712,15
II. Sachanlagen      
1. Technische Anlagen und Maschinen 11.943.529,66 1.208,86 11.944.738,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 50.219,03 4.166,21 54.385,24
  11.993.748,69 5.375,07 11.999.123,76
  12.108.234,84 5.601,07 12.113.835,91
  Restbuchwerte
  31.12.2009
31.12.2008
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 20,00 246,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 22.943,00 2,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.282,00 35.765,10
  32.225,00 35.767,10
  32.245,00 36.013,10

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die CityLine AVRO Simulator und Training GmbH Berlin, Berlin:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CityLine AVRO Simulator und Training GmbH Berlin, Berlin für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, den 25. Februar 2010

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wilfried Westphal, Wirtschaftsprüfer

ppa. Ilke Brandl, Wirtschaftsprüferin

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