Capita Energie Service GmbH
Selbe AdresseSpeichern von Gas zu Versorgungszwecken
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Lau seit 18.1.2022 | Geschäftsführer |
Wolfgang Opdenbusch seit 16.7.2015 | Geschäftsführer |
Ralf Janßen seit 10.2.2011 | Prokura |
Guido Hermann Stilling seit 6.5.2005 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Transdev Group Société Anonyme | 49.00% |
| 17.80% | |
Stadt NeussEigenbeteiligung | 10.40% |
Stadt Mönchengladbach | 3.34% |
Stadt Viersen | 3.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
West - Bus GmbHKrefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die West-Bus GmbH, Krefeld PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der West-Bus GmbH, Krefeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der West-Bus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 11. April 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Stephan Schims, Wirtschaftsprüfer ppa. Christoph Drewes, Wirtschaftsprüfer Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der GesellschaftDie West-Bus GmbH (West-Bus) mit Sitz in Krefeld ist im Linienverkehr in den Stadtgebieten von Mönchengladbach, Krefeld, Neuss und Viersen tätig. Die Transdev Rheinland GmbH, Aachen, ihrerseits ein 100 %iges Tochterunternehmen der Transdev GmbH, Berlin, ist an der West-Bus mit 49 % beteiligt. Die West-Bus wird daher als assoziiertes Unternehmen unter Anwendung der Equity-Methode im Konzernabschluss der Transdev GmbH berücksichtigt. Die Gesellschaft ist in die Steuerung und Administration der Transdev-Gruppe integriert. 51 % der Geschäftsanteile an der West-Bus befinden sich im Besitz der kommunalen Gesellschafter NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH, SWK MOBIL GmbH, Stadtwerke Neuss GmbH und NEW mobil und aktiv Viersen GmbH. Die Gesellschaft wird sowohl als assoziiertes Unternehmen der Transdev GmbH (nachfolgend kurz "Transdev") in deren Konzernabschluss (kleinster Konsolidierungskreis) als auch in den Konzernabschluss der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich (größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Die Transdev Group S.A. zählt zu den international aufgestellten Unternehmensgruppen im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Anteilseigner sind die Caisse des Depots et Consignations, Paris, Frankreich, sowie Rethmann SE &Co. KG, Selm, Deutschland. Die Gesellschaft unterliegt den Regelungen des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG). B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie Corona-Pandemie und die Energiekrise haben in Europa und insbesondere in Deutschland deutliche Spuren hinterlassen. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Zwar kam Deutschland zunächst noch vergleichsweise gut durch die Corona-Pandemie. Während der Energiekrise entwickelte sich die deutsche Wirtschaft jedoch sehr schwach. Die aktuelle Entwicklung ist angesichts der im vergangenen Jahr stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung nicht überraschend. Ein noch tieferer Einbruch konnte durch die umfangreichen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zur Umstellung der Energieversorgung und zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Energiekrise verhindert werden. 1 Nachdem die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen in etwa stagnierte, nahm die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal 2023 ab. Besonders die Investitionen in Bauten und in Ausrüstungen waren deutlich niedriger als im Vorquartal. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, ging das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. 2 2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen
1 vgl. Sachverständigenrat:
Wachstumsschwäche überwinden - in die Zukunft
investieren, Kurzfassung zum Jahresgutachten 2023/24, 8.
November 2023
Im 1. Halbjahr 2023 waren in Deutschland 10 % mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Im 1. Halbjahr 2022 hatte sich bereits das 9-Euro-Ticket sehr positiv auf die Fahrgastzahlen ausgewirkt, allerdings war das vergünstigte Ticket erst ab 1. Juni 2022 gültig. Trotz des Anstiegs der Fahrgastzahlen im 1. Halbjahr 2023 waren im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen allerdings noch immer 13 % weniger Fahrgäste unterwegs als vor der Corona-Pandemie im 1. Halbjahr 2019. Im 1. Quartal 2023 waren im Linienverkehr mit einem Plus von 18 % deutlich mehr Fahrgäste unterwegs als im 1. Quartal 2022. Ein Grund hierfür dürfte sein, dass die Nutzung von Bussen und Bahnen im 1. Quartal 2022 aufgrund der Corona-Pandemie noch zurückhaltend war. Demgegenüber hatte das 9-Euro-Ticket im Juni 2022 zu einem deutlichen Anstieg des Fahrgastaufkommens geführt. Durch diesen Basiseffekt führten die Zuwächse durch das im Mai 2023 eingeführte Deutschland-Ticket zu einem vergleichsweise geringen Plus von 4 % mehr Fahrgästen im 2. Quartal 2023 gegenüber dem 2. Quartal 2022. Im Vergleich zum 1. Quartal 2023 waren im 2. Quartal 2023 ebenfalls 4 % mehr Fahrgäste im Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, trug das am 1. Mai 2023 eingeführte Deutschland-Ticket zum Anstieg des Fahrgastaufkommens auf fast 5,3 Milliarden Fahrgäste bei. 3 Im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV), der 99 % des Linienverkehrs ausmacht, wuchs das Fahrgastaufkommen im 1. Halbjahr 2023 um 10 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Im Eisenbahnnahverkehr (einschließlich S-Bahnen) stieg die Zahl der Fahrgäste um 14 % auf über 1,2 Milliarden. Auch die Straßenbahnen verzeichneten einen Anstieg um 14 % auf 1,8 Milliarden Fahrgäste. Die derzeit gemeldeten Daten für den Nahverkehr mit Bussen, der für das 1. Halbjahr 2023 lediglich einen Anstieg um 7 % auf fast 2,5 Milliarden Fahrgäste aufweist, bilden möglicherweise den tatsächlichen Zuwachs nicht vollständig ab, da nur wenige Busse über automatisierte Fahrgastzählsysteme (AFZS) verfügen, die besonders zuverlässige Angaben liefern. 4 Die Ministerpräsidentinnen und der Bundeskanzler haben in ihrer Sitzung am 6. November 2023 beschlossen, die restlichen Finanzierungsmittel für das Deutschlandticket, die im Jahr 2023 nicht benötigt werden, aufs nächste Jahr zu übertragen. Damit stehen der Branche im kommenden Jahr zu den bereits vereinbarten drei Milliarden Euro von Bund und Ländern bis zu 700 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, um ihre Einnahmeverluste auszugleichen. Eine Nachschusspflicht wie für 2023 wurde jedoch nicht beschlossen. Die Finanzierungslücke ist damit nur zum Teil geschlossen. 5
3 vgl. Destatis: 10 % mehr Fahrgäste in
Bussen und Bahnen im 1. Halbjahr 2023, Pressemitteilung Nr.
375 vom 21. September 2023
3. GeschäftsverlaufDas Geschäftsjahr 2023 konnte bei höherer Leistung positiv abgeschlossen werden. Im Bereich der Leistungsvergabe von KM-Leistungen der kommunalen Auftraggebern ist das geplante Leistungsvolumen eingetreten. Für die Auftraggeber wurden 9.555.157 KM im Geschäftsjahr 2023 erbracht, die sich wie folgt aufteilen:
Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die erbrachte KM-Leistung um 117.179 KM bzw. 1,24 %. Die KM-Leistung liegt ca. 87 TKM über der prognostizierten KM-Leistung 2023 von 9.468.542 TKM. Die Umsatzerlöse aus Anmietung Linienverkehr sind im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr um 1.365 TEUR gestiegen und durch Änderung des KM-Preis um 512 TEUR höher ausgefallen als im Budget 2023 (30.554 TEUR) angenommen. Die sonstigen betrieblichen Erträge aus Weiterberechnung von Fahrzeugen an Subunternehmer verringerten sich um 303 TEUR durch den gesunkenen Dieselpreis. Das Ergebnis vor Steuern entwickelte sich im Geschäftsjahr positiv und liegt um +22 TEUR bei 628 TEUR. Gegenüber der Prognose 2023 von 579 TEUR hat sich das Ergebnis um 49 TEUR verbessert. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 192 Mitarbeiter, davon 184 Fahrer (165 VZ, 19 TZ) und 8 Mitarbeiter in der Verwaltung, davon 5 Vollzeit-Mitarbeiter, 1 Teilzeit-Mitarbeiter, 1 Geschäftsführer und 1 Prokurist. Die tatsächliche Mitarbeiterzahl liegt somit über Prognose von 2023 von 175 durchschnittlichen Mitarbeitern. 4. Lage
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| 2023 | 2022 | |||
| TEUR | % | TEUR | % | |
| Sachanlagen | 25 | 0,4 | 21 | 0,4 |
| Langfristig gebundenes Vermögen | 25 | 0,4 | 21 | 0,4 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.098 | 18,6 | 1.159 | 22,6 |
| Forderungen gegen Gesellschafter | 3.068 | 52,1 | 2.145 | 41,9 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 868 | 14,7 | 932 | 18,2 |
| Liquide Mittel | 830 | 14,1 | 863 | 16,9 |
| Kurzfristig gebundenes Vermögen | 5.864 | 99,6 | 5.099 | 99,6 |
| 5.889 | 100,0 | 5.120 | 100,0 | |
Das langfristig gebundene Vermögen ist im Verhältnis zur Bilanzsumme sehr gering, da die für den Linienverkehr benötigten Fahrzeuge vom Auftraggeber im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages zur Verfügung gestellt werden.
Das kurzfristig gebundene Vermögen setzt sich aus kurzfristigen Forderungen und flüssigen Mitteln zusammen.
Die kurzfristigen Forderungen von TEUR 5.864 (Vj. TEUR 5.099) sind zum Stichtag 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 765 bzw. 15 % gestiegen. Hierbei stiegen die Forderungen gegen Gesellschafter stichtagsbedingt um TEUR 923.
Die Veränderung der flüssigen Mittel wird im Kapitel 4.2 des Lageberichts dargestellt.
| 2023 | 2022 | |||
| TEUR | % | TEUR | % | |
| Gezeichnetes Kapital | 125 | 2,1 | 125 | 2,4 |
| Kapitalrücklage | 128 | 2,2 | 128 | 2,5 |
| Gewinnrücklage | 128 | 2,2 | 128 | 2,5 |
| Jahresüberschuss | 404 | 6,8 | 380 | 7,4 |
| Eigenkapital | 785 | 13,3 | 761 | 14,9 |
| Steuerrückstellungen | 0 | 0,0 | 71 | 1,3 |
| Sonstige Rückstellungen | 4.101 | 69,7 | 3.668 | 71,6 |
| Rückstellungen | 4.101 | 69,7 | 3.739 | 73,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 144 | 2,4 | 59 | 1,2 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 674 | 11,4 | 529 | 10,3 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 185 | 3,1 | 32 | 0,6 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 1.003 | 17,0 | 620 | 12,1 |
| 5.889 | 100,0 | 5.120 | 100,0 | |
Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr aufgrund eines höheren Jahresüberschusses und der Vollausschüttung des Jahresüberschusses 2022 um TEUR 24 gestiegen auf TEUR 785 (VJ TEUR 761).
Die Bilanzsumme erhöhte sich um TEUR 769 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 5.889. Dies resultiert aus um TEUR 362 gestiegenen Rückstellungen bei stichtagsbedingt um TEUR 383 gestiegenen kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Eigenkapitalquote sinkt von 15 % auf 13,3 %.
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt im Wesentlichen über ein Cash-Management-System mit der Transdev GmbH, Berlin, welches unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten zum Monatsende gekündigt werden kann. Eine Kündigung ist bisher nicht erfolgt. Die Gesellschaft verfügt über einen Kreditrahmen von TEUR 100.
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2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 359 | 883 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -12 | -18 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -380 | -395 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | -33 | 470 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 863 | 393 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 830 | 863 |
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2023
TEUR |
2022
TEUR |
|
| Liquide Mittel | 830 | 863 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 830 | 863 |
Die Veränderung des Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2023 um TEUR -33 auf TEUR 830 resultiert aus einem positivem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (TEUR 359) und einem negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit (TEUR -12). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit liegt bei -380 TEUR, da eine Ausschüttung des Vorjahresüberschuss stattgefunden hat.
Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit in der Lage, ihre fälligen Verbindlichkeiten zu bedienen. Durch die Einbindung in das Cash-Management-System verfügt die Gesellschaft über einen finanziellen Rahmen für das operative Geschäft und die Finanzierung neuer zukunftssichernder Investitionen. Zum Stichtag 31.12.2023 beträgt der Saldo des Cash-Pool 769 TEUR (VJ 783 TEUR).
| 2023 | 2022 | |||
| TEUR | % | TEUR | % | |
| Umsatzerlöse | 31.611 | 100,0 | 30.413 | 100,0 |
| Materialaufwand | -27.772 | -87,9 | -27.136 | -89,2 |
| Personalaufwand | -8.287 | -26,2 | -7.833 | -25,8 |
| Abschreibungen | -7 | 0,0 | -7 | 0,0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -582 | -1,8 | -596 | -2,0 |
| Betriebsaufwand | -36.648 | -115,9 | -35.572 | -117,0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 5.629 | 17,8 | 5.754 | 18,9 |
| Betriebsergebnis | 592 | 1,9 | 595 | 1,9 |
| Zinsergebnis | 37 | 12 | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 629 | 607 | ||
| Ertragsteuern | -223 | -226 | ||
| Ergebnis nach Steuern | 406 | 381 | ||
| Sonstige Steuern | -1 | -1 | ||
| Jahresüberschuss | 405 | 380 | ||
Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr aufgrund der Steigerung des KM-Preises um 1.198 TEUR auf 31.611 TEUR (VJ 30.413 TEUR) gestiegen, was einer Änderung von 3,9 % entspricht. Insgesamt wurden 9.555.157 KM im Linienverkehr (VJ 9.437.978 KM) erbracht.
Der Materialaufwand ist gegenüber dem Vorjahr (27.136 TEUR) um 636 TEUR auf 27.772 TEUR gestiegen (2,3 %). Die Aufwendungen beinhalten höhere Subunternehmerkosten durch Preisanpassungen bei geringeren Fahrzeugkosten durch den niedrigeren Dieselpreis. Die Materialaufwandsquote für das Geschäftsjahr 2023 liegt bei 88 % (VJ 89 %).
Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr durch tarifliche Lohnsteigerung ab April 2023 von 4,8 %, anteilige Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie und Neueinstellungen um 454 TEUR auf 8.287 TEUR (VJ 7.833 TEUR) gestiegen. Die Personalaufwandsquote liegt bei 26 % (VJ 26 %).
Der Jahresüberschuss liegt bei 405 TEUR (VJ 380 TEUR). Die gestiegenen Personalaufwendungen und Materialkosten konnten durch höhere Umsatzerlöse kompensiert werden.
Zur internen Ergebnissteuerung werden die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern analysiert. Zudem wird auch das Betriebsergebnis zur internen Ergebnissteuerung herangezogen, es ermittelt sich aus dem Betriebsergebnis nach HGB abzüglich Zinsen und sonstiger Steuern.
In monatlichen Review-Meetings wird zur internen Steuerung außerdem das Ergebnis vor Management Fee nach IFRS analysiert. Unterschiede zwischen Handelsrecht und internationaler Rechnungslegung ergeben sich im Wesentlichen aus unterschiedlichen Abschreibungsdauern und Bewertungsunterschieden bei Rückstellungen.
Die Gesellschaft entwickelte sich entsprechend der Erwartungen, die gestiegenen Personal- und Materialkosten konnten durch Erhöhung des KM-Preises in den Erlösen kompensiert werden. Die Ertragslage war insgesamt befriedigend.
Die Geschäftsführung ist in ihrer Planung für das Geschäftsjahr 2024 von einer Erhöhung des Umsatzvolumens in Höhe von 1.590 TEUR, bei einer Kilometerleistung von 9.514.382 KM und einer Preissteigerung von 4,913 % ausgegangen.
Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einem positivem Betriebsergebnis vor Steuern von 606 TEUR, bei steigenden Umsatzerlösen, Personal- und Material kosten. Eine tarifliche Lohnsteigerung von 8 % ab Januar 2024 wurde berücksichtigt. Es sind keine Investitionen geplant.
| Prognose 2024 | Ist 2023 | Veränderung | ||
| Umsatz | in TEUR | 33.201 | 31.611 | + 1.590 |
| KM-Leistung | in TKM | 9.514 | 9.555 | -41 |
| Mitarbeiter | pro Kopf | 186 | 192 | -6 |
| Ergebnis vor Steuern | in TEUR | 606 | 628 | -22 |
Dem Prognose-, Chancen- und Risikobericht liegt ein Prognosezeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 zugrunde.
Auf der Grundlage der internen Planungen zu den finanziellen Leistungsindikatoren für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft ein positives Ergebnis.
Durch die monatliche Analyse der Plan/Ist-Abweichungen, die durch das regionale Controlling in Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung erstellt und an die Transdev GmbH, Berlin, gemeldet werden, ist die Einbettung in das Risikomanagement der Transdev Gruppe gegeben.
In diesem Rahmen werden besonders die Auswirkungen folgender Indikatoren berücksichtigt:
| ― |
die Entwicklung der Kilometer- und Stundenleistungen, |
| ― |
die Entwicklung des Dieselpreises, |
| ― |
die Entwicklung des Lohn- und Gehaltsgefüges im Rahmen der Tarifentwicklungen und |
| ― |
die Entwicklung der Krankenquoten. |
Im Rahmen des Finanzmanagements werden mögliche Risiken u. a. durch folgende Maßnahmen fortlaufend überwacht, quantifiziert und nach den Unternehmenszielen entsprechend aktiv gesteuert:
| ― |
Freigabe von Teilbudgets nach sorgfältiger Risiko- und Wirtschaftlichkeitsanalyse, |
| ― |
Kostenreduzierungsmaßnahmen zur Kompensation von Erlösausfällen, |
| ― |
Liquiditätssteuerung ausgehend von der mittelfristigen Unternehmensplanung und aktuellen Hochrechnungen und Abweichungsanalysen des Working Capital. |
Bei der Planung des Budgets wurden Umsatzerlöse, Lohnsteigerung und Fahrzeugkosten mit den zu diesem Zeitpunkt bekannten Werten erstellt. Abweichungen können sich durch Veränderungen der Leistungen zum Fahrplanwechsel und der Entwicklung des Dieselpreises ergeben. Eine Veränderung der Personalkosten kann durch Ein- und Austritte von Mitarbeitern entstehen.
Die Gesellschaft erbringt Leistungen auf Basis der mit den kommunalen Gesellschaftern bestehenden Dienstleistungsverträgen. Diese Dienstleistungsverträge können zum Ende eines Kalenderjahres mit einer Frist von 2 Jahren gekündigt werden.
Die Gesellschaft ist bei ihren Aktivitäten unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Dabei sieht die Geschäftsführung im Wesentlichen folgende Risiken, die in absteigender Reihenfolge hinsichtlich Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit dargestellt werden:
Das für die Gesellschaft bedeutsamste Risiko ergibt sich aus der Monostruktur der Aufträge, welche die Gesellschaft hat. Der weit überwiegende Teil der Umsatzerlöse wird aus Aufträgen mit den vier Auftraggebern erzielt. Zur Reduzierung des damit verbundenen Risikopotentials werden Anstrengungen unternommen, die Leistungspalette zu erweitern.
Die bei der Dienstplangestaltung vorhandenen Produktivitäten müssen gewahrt werden, da diese einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Leistungserstellung leisten. Somit ist eine optimale Disponierung von Leerfahrten und In Servicefahrten wichtig. Mögliche Leistungsübernahmen müssen zukünftig auch dann realisiert werden, wenn die Leistungen ungünstig zusammengesetzt sind und nur schwer in den betrieblichen Ablauf integriert werden können, solange ein positiver Deckungsbeitrag erzielt wird.
Steigende Personalkosten stellen ebenfalls ein Risiko für die Gesellschaft dar, da der wirtschaftliche Vorteil für den Auftraggeber entfällt, wenn sich das Vergütungsniveau der West-Bus an das Niveau der Auftraggeber anpasst. Dabei spielen Gesundheitsmanagement, Erhöhung der Anwesenheitsquote und Einstellung auf den demographischen Wandel eine wichtige Rolle im Zuge der Entwicklung der Personalkosten und somit für den Fortbestand der Gesellschaft. Daher werden diese Themen konsequent und nachdrücklich weiterverfolgt.
Die Weiterbildungserfordernisse im Rahmen des Berufskraftfahrerqualifikationsgesetzes sowie steigende Qualitätsansprüche der Auftraggeber und Nutzer führen zu steigendem Aufwand bei Aus- und Weiterbildung des Fahrpersonals.
Der Ende Februar 2022 begonnene Angriffskrieg gegen die Ukraine hatte Einfluss auf die Treibstoffkosten, die sich im Laufe des Jahres enorm verteuerten und nur teilweise durch die 3-monatige Maßnahme der Regierung abgeschwächt wurden.
Der Vertrag der West-Bus mit den kommunalen Auftraggebern berücksichtigt jedoch eine anteilige Erhöhung der Dieselkosten in den Umsätzen des aktuellen Jahres unter Berücksichtigung des Diesel-Index Oktober Vorjahr bis September des aktuellen Jahres.
Im Budget für das Jahr 2024 wird angenommen, dass der Dieselpreis den Jahresdurchschnitt von 2023 nicht überschreiten wird.
Durch den mit den Auftraggebern vereinbarten Verträge sind die Steigerung der Inflation und die schwankenden Zinssätze für das Geschäft der West-Bus nicht relevant. Die höheren Kosten durch Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie und dem schwankende Dieselpreis werden in den Berechnungen an die Auftraggeber berücksichtigt.
Aktuell gehen wir nicht von einer Bestandsgefährdung aus.
Bezüglich der zu erwartenden Auswirkungen auf die Ertragslage verweisen wir auf den Prognosebericht.
Krefeld, 11.04.2024
West-Bus GmbH
Die Geschäftsführung
Wolfgang Opdenbusch, Geschäftsführer
Christian Lau, Geschäftsführer
Aktiva
| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| k Anlagevermögen | ||||
| Sachanlagen | ||||
| 1. Fahrzeuge für Personenverkehr | 0,09 | 0,00 | ||
| 2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 24.964,91 | 21.035,95 | ||
| 24.965,00 | 21.035,95 | |||
| 24.965.00 | 21.035.95 | |||
| B. Umlaufvermögen | ||||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.097.675,73 | 1.159.196,92 | ||
| 2. Forderungen gegen Gesellschafter | 3.068.473,09 | 2.144.670,36 | ||
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 867.582,18 | 932.455,48 | ||
| 5.033.731.00 | 4.236.322,76 | |||
| II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten | 830.476.12 | 863.029,83 | ||
| 5.864.207.12 | 5.099.352.59 | |||
| 5.889.172,12 | 5.120.388,54 | |||
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Passiva |
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| 31.12.2023 | 31.12.2022 | |||
| EUR | EUR | EUR | ||
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 125.000.00 | 125.000,00 | ||
| II. Kapitalrücklage | 127.822,97 | 127.822,97 | ||
| III. Gewinnrücklagen | 127.822,96 | 127.822,96 | ||
| IV. Jahresüberschuss | 404.593,67 | 380.324,59 | ||
| 785.239.60 | 760.970.52 | |||
| B. Rückstellungen | ||||
| 1. Steuerrückstellungen | 0,00 | 71.164,00 | ||
| 2. Sonstige Rückstellungen | 4.100.854,48 | 3.668.323,58 | ||
| 4.100.854.48 | 3.739.487.58 | |||
| C. Verbindlichkeiten | ||||
| 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 144.553,49 | 58.289,63 | ||
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 673.539,24 | 529.393,03 | ||
| 3. Sonstige Verbindlichkeiten | 184.985,31 | 32.247,78 | ||
| - davon aus Stauern EUR 184.985,31 (i. Vj. EUR 30.979.89) - | ||||
| - davon aus im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (i.Vj. EUR -0,00)- | ||||
| 1.003.078,04 | 619.930.44 | |||
| 5.889.172.12 | 5.120.388,54 | |||
| 2023 | 2022 | |||
| EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 1. Umsatzerlöse | 31.611.245,46 | 30.412.792,03 | ||
| 2. Sonstige betriebliche Erträge | 5.628.954.10 | 5.754.010,92 | ||
| 37.240.199,56 | 36.166.802,95 | |||
| 3. Materialaufwand | ||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -5.019.894,76 | -5.657.398,03 | ||
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | -22.752.473,59 | -21.478.115,54 | ||
| -27.772.368,35 | -27.135.513,57 | |||
| 4. Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | -6.849.415,77 | -6.516.025,76 | ||
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | -1.437.727,50 | -1.316.719,83 | ||
| - davon für Altersversorgung EUR 1.903,92 (i.Vj. EUR 1.973,92)- | ||||
| -8.287.143,27 | -7.832.745,59 | |||
| 5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | -7.692,42 | -6.976,40 | ||
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -581.939.22 | -596.547.92 | ||
| 591.056,30 | 595.019,47 | |||
| 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 38.839,21 | 11.797,30 | ||
| - davon aus Abzinsung EUR 23,36 (i. Vj. EUR 8.066,28) - | ||||
| 8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -1.553,00 | -51,90 | ||
| - davon aus Aufzinsung EUR 1.553,00 (i. Vj. EUR 0,00) - | ||||
| 37.286,21 | 11.745,40 | |||
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -222.891,84 | -225.788,28 | ||
| 10. Ergebnis nach Steuern | 405.450,67 | 380.976,59 | ||
| 11. Sonstige Steuern | -857,00 | -652,00 | ||
| 12. Jahresüberschuss | 404.593,67 | 380.324,59 | ||
Die Gesellschaft ist unter der Firma West-Bus GmbH mit Sitz in Krefeld im Handelsregister des Amtsgerichts Krefeld unter der Nummer HRB 5842 eingetragen.
Der Jahresabschluss der West-Bus GmbH, - im Folgenden auch kurz "West-Bus" oder "Gesellschaft" genannt - für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde unter Anwendung der Vorschriften §§ 242 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie ergänzend des GmbH-Gesetzes (GmbHG) und Gesellschaftsvertrages aufgestellt.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt.
Die Gesellschaft erfüllt zum Bilanzstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.
Nach § 9 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages ist der Jahresabschluss gemäß den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften aufzustellen.
Die Gliederung des Anlagevermögens wurde entsprechend der Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Verkehrsunternehmen vom 27. Februar 1968 (BGBl 1968, Seite 193) in der am 17. Juli 2015 geänderten Fassung (BGBl 2015, Seite 1245) vorgenommen.
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.
Erworbene Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert.
Die Abschreibungen erfolgen bei Gebäuden und bei beweglichem Anlagevermögen linear über die betriebsbedingte Nutzungsdauer von 1 bis 13 Jahren.
Zugänge von abnutzbaren Anlagegegenständen und immateriellen Vermögensgegenständen werden im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben.
Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Höhe von höchstens EUR 250,00 die selbständig nutzbar sind, werden sofort abgeschrieben.
Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten in einer Höhe von mehr als EUR 250,00 aber nicht mehr als EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt. Der Sammelposten wird im Jahr seiner Bildung und in den folgenden vier Wirtschaftsjahren linear jeweils mit 20% aufwandswirksam aufgelöst.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Alle Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit Nennwert angesetzt.
Die Gesellschaft verzichtet aufgrund des Aktivierungswahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB auf die Bilanzierung des Aktivüberhangs der latenten Steuern.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gern. § 253 Abs. 2 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die erstmalige Erfassung der Rückstellung und der zukünftigen Zuführungen nach der Bruttomethode. Die Ermittlung erfolgt unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Der Zinsertrag aus der Abzinsung wird gesondert vom Zuführungsbetrag erfasst und im Finanzergebnis ausgewiesen.
Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihrem Erfüllungsbetrag.
Im Rahmen der zeitnahen Erstellung des Jahresabschlusses werden auf dem Stand der Buchhaltung im Dezember 2023 Aufwands- und Ertragsschätzungen für den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2023 vorgenommen. Für Teile dieser Aufwands-und Ertragskomponenten liegen Abrechnungen zum Teil erst nach dem Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses vor.
Die vollständige Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.
Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen TEUR 3.068 (Vj. TEUR 2.145) und resultieren in voller Höhe aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus dem Cash Management System der Transdev Gruppe in Höhe von TEUR 769 (Vj. TEUR 783).
Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Das Stammkapital beträgt TEUR 125. Es wird zum Bilanzstichtag gehalten von:
| EUR | % | |
| Transdev Rheinland GmbH, Aachen | 61.250 | 49,0 |
| SWK MOBIL GmbH, Krefeld | 22.250 | 17,8 |
| NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH, Mönchengladbach | 22.250 | 17,8 |
| Stadtwerke Neuss GmbH, Neuss | 13.000 | 10,4 |
| NEW mobil und aktiv Viersen GmbH, Viersen | 6.250 | 5,0 |
| 125.000 | 100,00 |
Die Gewinnrücklage in Höhe von TEUR 128 (Vj. TEUR 128) ergibt sich ausschließlich aus der satzungsmäßigen Rücklage.
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 4.101 (Vj. TEUR 3.668) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 3.393 (Vj. TEUR 2.978) sowie Rückstellungen für Personal TEUR 682 (Vj. TEUR 665) und Rückstellungen für Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 24 (Vj. TEUR 24).
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betrugen zum Stichtag TEUR 674 (Vj. EUR 529) aus Lieferungen und Leistungen.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 185 (Vj. TEUR 32) enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus der Umsatzsteuer November und Dezember 2023 in Höhe von TEUR 155 und den Verbindlichkeiten aus der Lohnsteuer für Dezember 2023 in Höhe von TEUR 29.
Sämtliche Verbindlichkeiten besitzen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Umsatzerlöse des Berichtszeitraumes, die ausschließlich im Inland erzielt wurden, gliedern sich wie folgt auf:
| 2023 | 2022 | |||
| TEUR | % | TEUR | % | |
| Anmietung Mönchengladbach | 17.108 | 54 | 16.049 | 53 |
| Anmietung Krefeld | 6.395 | 20 | 6.312 | 21 |
| Anmietung Neuss | 4.308 | 14 | 4.190 | 14 |
| Anmietung Viersen | 3.255 | 11 | 3.150 | 10 |
| Sonderverkehre | 87 | 0 | 86 | 0 |
| Sonstiges | 445 | 1 | 612 | 2 |
| Miete / Pachten | 13 | 0 | 14 | 0 |
| 31.611 | 100 | 30.413 | 100 | |
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 5.629 (Vj. TEUR 5.754) beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 328 (Vj. TEUR 170), die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.
Im Berichtsjahr betrugen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 582 (Vj. TEUR 596) und betreffen im Wesentlichen Mieten und Pachten von Grundstücken in Höhe von TEUR 80 (Vj. TEUR 76), die Ausbildung von Mitarbeitern in Höhe von TEUR 66 (Vj. TEUR 127), Aufwendungen für Arbeitskleidung in Höhe von TEUR 65 (Vj. TEUR 29) und aus Aufwand für Personalausleihung in Höhe von TEUR 63 (Vj. TEUR 69).
Die Zinserträge TEUR 39 (Vj. TEUR 12) resultieren aus der Abzinsung von Rückstellungen und dem Cash Pool. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen bestehen aus TEUR 2 (Vj. EUR 0) und resultieren aus der Aufzinsung von Rückstellungen.
Der laufende Steueraulwand des Geschäftsjahres beträgt TEUR 223 (Vj. TEUR 226), davon entfallen TEUR 108 (Vj. TEUR 110) auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie TEUR 115 (Vj. TEUR 116) auf Gewerbeertragsteuer.
Am Bilanzstichtag hatte die Gesellschaft Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 101. Diese beziehen sich ausschließlich auf das Jahr 2024, da alle Verträge innerhalb eines Jahres kündbar sind.
Am Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 i.V.m. 268 Abs. 7 HGB.
Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 192 Mitarbeiter, davon 8 Angestellte und 184 Fahrer (Vj. 185 Mitarbeiter, davon 8 Angestellte und 177 Fahrer).
Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:
| ― |
Wolfgang Opdenbusch (Diplom-Ökonom), Viersen, |
| ― |
Christian Lau (kaufmännischer Geschäftsführer), Mönchengladbach |
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Die Gesellschaft wird als assoziiertes Unternehmen in der Transdev GmbH (nachfolgend kurz "Transdev") in deren Konzernabschluss (kleinster Konsolidierungskreis) als auch in den Konzernabschluss der Transdev Group S.A., Paris, Frankreich (größter Konsolidierungskreis), einbezogen. Der Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Offenlegung des Konzernabschlusses für den größten Konsolidierungskreis erfolgt in Frankreich.
Die Transdev Group S.A. zählt zu den international aufgestellten Unternehmensgruppen im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Anteilseigner der französischen Transdev Group S.A., Paris, sind die Caisse des Depots et Consignations, Paris, Frankreich, sowie Rethmann SE & Co. KG, Deutschland.
Die Aufwendungen für den Abschlussprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, betrugen TEUR 24 und betreffen Abschlussprüfungsleistungen.
Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 beträgt EUR 404.593.67. Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, diesen in voller Höhe an die Gesellschafter auszuschütten.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der West-Bus GmbH hatten, haben sich nicht ereignet.
Krefeld, 11.04.2024
West-Bus GmbH
Wolfgang Opdenbusch, Geschäftsführer
Christian Lau, Geschäftsführer
Die unterzeichnenden
als Gesellschafter der
mit Sitz in Krefeld, eingetragen unter HRB 5842 im Handelsregister des AG Krefeld, fassen im Rahmen der Gesellschafterversammlung am 10.07.2024 in Neuss den folgenden Gesellschafterbeschluss:
Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31.12.2023 wird festgestellt (Jahresüberschuss: EUR 404.593,67 Der Jahresüberschuss wird in voller Höhe mit Valuta zum 01.09.2024 an die Gesellschafter ausgeschüttet.
PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf wird zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2024 bestellt.
Der Geschäftsführung wird für ihre Tätigkeit im Jahr 2023 Entlastung erteilt.
Neuss 10.07.2024
SWK
mobil GmbH
NEW aktiv und mobil Mönchengladbach GmbH
Stadtwerke Neuss GmbH
NEW aktiv und mobil Viersen GmbH
Transdev Rheinland GmbH
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