Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 178817
Vorher
Brillant 2409. GmbH
Eingetragen
27.7.2016
Branche
Praxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende BerufsausübungsgesellschaftenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Entwicklung, die Vermarktung und der Vertrieb von Software im Steuer- und Finanzbereich sowie damit zusammenhängender Dienstleistungen insbesondere in den Bereichen der Softwareentwicklung, des Marketing und des Verkaufs unter Ausschluss genehmigungspflichtiger - insbesondere den Angehörigen bestimmter Berufsgruppen vorbehaltener - Tätigkeiten

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

Ungelöste Beteiligungen (14)

NameAnteil
Taxfix GmbHEigenbeteiligung
1.92%

Gesellschafter
Beta

17 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 17 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Valar Global Fund IV LP
United States
42.011 €
16.83%
TIP 117 Ontario Limited
Canada
32.584 €
13.06%
Creandum IV, L.P.
GGY
28.626 €
11.47%
Redalpine Capital S.C.S., SICAR
Luxembourg
25.173 €
10.09%
Vitavest S.ar.l.
Luxembourg
24.582 €
9.85%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Taxfix GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2020

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Beschreibung des Geschäftsmodells

Taxfix bietet eine web- und mobiltelefonbasierte Anwendung an, die Nutzern die Erstellung und Abgabe von Einkommensteuererklärungen in Deutschland, Italien und Frankreich ermöglicht. Taxfix erbringt keine Leistungen, die nach dem Steuerberatungsgesetz erlaubnispflichtig sind. Der Wert unseres Produkts schlägt sich nicht zuletzt als 50.000 positiven Bewertungen in den App-Stores nieder.

1.2. Geographischer Fokus

Taxfix ist am deutschen, französischen und italienischen Markt aktiv, wobei Deutschland den Kernmarkt darstellt und sich die Aktivitäten im europäischen Ausland in der Aufbauphase befinden. Taxfix kann durch ihre Technologie mit geringem Aufwand den spezifischen Anforderungen jeder beliebigen Steuerjurisdiktion Rechnung tragen.

1.3. Gesamtwirtschaftliche Lage

Die geschäftlichen Rahmenbedingungen haben sich trotz der Covid-19-Pandemie in allen Märkten weiterhin gut entwickelt. Getrieben durch die weiterhin expansive Geldpolitik der europäischen Zentralbank ist die Lage am privaten Kapitalmarkt weiterhin mehr als komfortabel. Vielmehr hat durch die Pandemie das Interesse von Investoren an krisenfesten Geschäftsmodellen wie dem von Taxfix weiterhin zugenommen. Der Bedarf an digitalen Hilfen für die Steuererklärung ist aufgrund der erwarteten Rückerstattungen im Wachstum begriffen. Gegenüber 2019 stieg die Anzahl der elektronisch eingereichten Steuererklärungen in Deutschland von 23,8 Mio auf 28,2 Mio an.

1.4. Wesentliche Umsatzarten

Taxfix erzielt Umsätze direkt mit Endkunden im Wesentlichen aus Nutzungsgebühren für die Erstellung der Einkommensteuererklärung mit Hilfe der Taxfix Software. Die Steuererklärung kann mit Hilfe der Taxfix iOS App, Android App oder direkt im Webbrowser erstellt und an das zuständige Finanzamt übermittelt werden.

1.5. Technologie

Taxfix ist von Beginn an mit der Vision gestartet, das Thema Steuern für Menschen auf der ganzen Welt einfacher und zugänglicher zu machen. Aus diesem Grund haben wir unmittelbar nach unserer Gründung begonnen, proprietäre Technologien zu entwickeln, die die Anpassung unseres Algorithmus an verschiedene Steuerjurisdiktionen mit geringem Aufwand ermöglichen sollen. Im Zentrum dieser Technologie stehen unsere Programmiersprache TaxML und die auf deren Basis entwickelte Backend-Software Tax Engine sowie das Visualisierungstool Workbench. Mithilfe dieser Tools, deren Entwicklung im Rahmen des ProFIT-Projekts von der Investitionsbank Berlin mit Aufwandszuschüssen in Höhe von EUR 1,3 Mio gefördert wurde, ermöglichen wir es Steuerexperten, ohne Programmierkenntnisse unseren Code zu modifizieren. Dadurch entfällt die Abstimmung zwischen Softwareentwicklern und Steuerexperten, wodurch schließlich auch die Anpassung unserer Software an aktuelle Änderungen in der Steuergesetzgebung erleichtert wird.

1.6. Steuerungssystem und Leistungsindikatoren (KPIs)

Die Geschäftsleitung von Taxfix steuert nach den folgenden bedeutenden Leistungsindikatoren:

Umsatz 13.338 TEUR

Marketingausgaben 17.656 TEUR

Weitere Leistungsindikatoren sind:

Marketingausgaben pro Kunde (kohortiert), geschlüsselt nach Kosten je Registrierung und Konversionsrate bis zur Abgabe der Steuererklärung über wöchentliche, monatliche sowie 12- und 24-monatige Zeiträume

Durchschnittlicher Umsatz pro Kunde

Wiederkehrrate (kohortiert); Prozentsatz der Bestandskunden, die im Folgekalenderjahr eine Steuererklärung für das zurückliegende Steuerjahr einreichen

Liquide Mittel zum Periodenende

Jahresergebnis

1.7. Strategie und Unternehmenssteuerung

Die Taxfix Geschäftsführung hat ein Strategiepapier erarbeitet, das die kurz-, mittel- und langfristigen Unternehmensziele nach dem OKR Konzept (Objectives & Key Results) zusammengefasst; mit Zeithorizonten von einem und fünf Jahren. Die Unternehmensziele werden quartalsweise einer kritischen Betrachtung durch die Geschäftsführung unterzogen und dienen als Leitlinie für die quartärliche Zielplanung. Die Ziele von Taxfix sehen die Diversifizierung des Geschäftsmodells nach den Dimensionen Internationalisierung und neue Umsatzarten vor. Taxfix positioniert sich dabei mittelfristig nicht nur als Dienstleister für die Vereinfachung von Steuererklärungen, sondern als finanzieller Assistent für Endverbraucher. Dieser Markt wird bisher von Dienstleistern bedient, die sich vorrangig auf Kunden im oberen Einkommenssegment fokussieren.

Die Unternehmenssteuerung erfolgt im Rahmen des jährlich durchgeführten Budgetplanungsprozesses. Dieser wird nach einer kombinierten Bottom-up und Top-down Logik durchgeführt unter Einbeziehung sämtlicher finanzieller Leistungsindikatoren (KPIs) des Produkts und der Vermarktung. Unterjährig findet ein monatlicher Zyklus aus Planung, Durchführung, Auswertung und Prognose statt, dessen Erkenntnisse jeweils der Budgetplanung zugrunde gelegt werden.

Neben der kontinuierlichen Fortentwicklung des Finanzmodells dienen Monatsbilanzen sowie Liquiditätsberichte, die jeweils einem Soll-/Ist-Vergleich unterzogen werden.

1.8. Kundenakquise

Unsere Strategie zur Gewinnung von Kunden fußt auf zwei Methoden. Dies sind einerseits die unter Performance Marketing zusammengefassten Kanäle wie beispielsweise Search Engine Advertising und Paid Social Media Kampagnen, aber auch Affiliate Marketing und Partnerschaften. Sämtliche dieser Kampagnen sind Gegenstand von Echtzeit-Tracking, das es uns ermöglicht, jede Kampagne mit einem positiven Return on Investment (ROI) auszusteuern.

Da die Abgabe von Steuererklärungen einer starken und damit gut prognostizierbaren Saisonalität unterliegt, können wir die je Kohorte zukünftig zu erzielenden Umsätzen über 24 Monate mit hoher Genauigkeit prognostizieren. Da sich jeder Kunde vor Abgabe einer Steuererklärung bei Taxfix registrieren muss, bietet die tägliche Anzahl von Registrierungen bereits einen guten Indikator für die zukünftige Umsatzhöhe. Damit können wir zu jeder Zeit die Effektivität unserer Marketingausgaben gewährleisten und sind in der Lage, innerhalb weniger Stunden auf aktuelle Ereignisse zu reagieren.

Die Direktvermarktung unseres Produkts über Performance-Marketing wird unterstützt von Brand- und PR-Maßnahmen. Durch eine großangelegte TV-Kampagne, die während der Steuersaison (Januar bis Juli) ausgestrahlt wurde, sowie eine starke inhaltliche Medienpräsenz konnte die Markenbekanntheit (unaided brand awareness) im Vergleich zu 2019 von 7% auf 26% gesteigert werden.

1.9. Tochtergesellschaften und Beteiligungen

Taxfix hält mit der Gesellschaft Impuestofix S.L.U. eine Tochtergesellschaft in Spanien zu 100%. Der Geschäftszweck dieser Tochtergesellschaft ist die Erbringung von Entwicklungs- und Vertriebsdienstleistungen gegenüber der Muttergesellschaft Taxfix GmbH.

1.10. Auszeichnungen & Zertifizierungen

Zum Jahresende wurde unser Informationsmanagementsystem vom TÜV Nord freiwillig auf die Einhaltung des ISO 27001 Standards geprüft. Die Erteilung des entsprechenden Zertifikats erfolgte am 19. Januar 2021.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich im Geschäftsjahr um 8.843 TEUR auf 13.338 TEUR erhöht, was einem Wachstum von 196,80 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.

Die Gesamtkosten (Materialaufwand, Personalaufwand, Marketingkosten, Abschreibungen und übrige sonstige betriebliche Aufwendungen) sind gegenüber dem Vorjahr um 27.817 TEUR auf 46.984 TEUR gestiegen. Hauptkostentreiber sind die Personalkosten (+11.230 TEUR), Marketingkosten (+8.714 TEUR) sowie die Kosten für Fremdleistungen (+2.811 TEUR).

Die erhöhten Personalkosten stehen im Einklang mit der Wachstumsstrategie, die Anzahl der durchschnittlichen beschäftigten Mitarbeiter hat sich gegenüber Vorjahr von 90 auf 205 erhöht. Im Marketingbereich wurde die Effizienz der Marketingmaßnahmen erhöht, was wiederum höhere Ausgaben ermöglichte. Die Kohortenprofitabilität hat die Erwartungen übertroffen.

Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf 32.549 TEUR (Vorjahr: 14.642 TEUR) und resultiert auf der auf schnelles Wachstum ausgerichteten Kostenbasis; insbesondere im Personal- und Marketingbereich.

2.2. Finanzlage

Die Gesellschaft wird durch Risikokapitalgeber finanziert, die seit Gründung in mehreren Finanzierungsrunden insgesamt EUR 92 Mio Kapital zugeführt haben. Im Geschäftsjahr wurden 54 Mio an Kapitalrücklage zugeführt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr -30.179 TEUR, aus Investitionstätigkeit -169 TEUR und aus Finanzierungstätigkeit 54.017 TEUR. Zum 31.12.2020 verfügt die Gesellschaft über flüssige Mittel in Höhe von 42.903 TEUR. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit sichergestellt. Im Rahmen der Series C Kapitalerhöhung wurde zudem über die Schaffung eines genehmigten Kapitals 3.600 TEUR in den Rückkauf von virtuellen Anteilsoptionen von Mitarbeitern investiert. Aufgrund der geltenden Rechtslage ist dieser Rückkauf jedoch voll ertragswirksam und trägt damit mit über 10% zum Jahresfehlbetrag bei.

2.3. Vermögenslage

Die Nettoinvestitionen im Jahr 2020 sind mit 554 TEUR geringer als im Vorjahr, da im Berichtsjahr ab Eintreten der Pandemie Investitionen in Büroausstattung nicht länger erforderlich waren. Hiervon entfallen 354 TEUR auf Computer Hardware und die Erweiterung der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Auf immaterielle Vermögensgegenstände entfallen 0 EUR.

Das Umlaufvermögen der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr um 22.835 TEUR auf 43.283 TEUR erhöht. Dabei ist die Erhöhung des Liquiditätsbestandes um 23.669 TEUR ein wesentlicher Effekt aus der Series C Kapitalerhöhung, gegenläufig wirken die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 250 TEUR und eine Reduzierung der sonstigen Vermögensgegenstände um 576 TEUR.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 500 TEUR, die gegen Tochtergesellschaften um 67 TEUR. Ebenso erhöhen sich die Rückstellungen um 1.277 TEUR.

2.4. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Ertrags- Finanz- und Vermögenslage

Taxfix hat sein starkes Umsatzwachstum auch in 2020 fortgesetzt, wobei das Kerngeschäft in Deutschland sämtliche seiner Planziele erfüllt hat. Dies ist wie geplant auf die gesteigerte Markenbekanntheit, Verbesserungen im Produkt sowie gesteigerte Marketingausgaben zurückzuführen. Nicht vollends erreicht wurden die für den Markteintritt in Frankreich und Italien gesetzten Ziele sowie die Vermarktung weiterer Dienstleistungen neben der Abgabe von Steuererklärungen. Der Geschäftsverlauf ist nach wie vor geprägt durch hohe Investitionen in eine skalierbare technische Infrastruktur und Aufwendungen zur Kundengewinnung. Darüber hinaus wurde in 2020 ein Fokus darauf gelegt, die Kapazität des Kundenservices dem zunehmenden Volumen anzupassen, ohne jedoch proportional zum Wachstum neue Mitarbeiter einzustellen. Die Effizienz der Operationskosten konnte damit im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden. Zudem wurden die technologischen und operativen Grundlagen für den weiteren Markteintritt in Frankreich und Italien gelegt.

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2020 hat insgesamt die Erwartungen erfüllt und aufgrund geringerer Ausgaben als geplant in den Bereichen Personal und Investitionen in Büroausstattung zum Bilanzstichtag zu einer um 10% höheren Position an liquiden Mitteln geführt als geplant.

3. Nachtragsbericht

Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses wurde eine Venture Debt Kreditfinanzierung über ein Maximalvolumen von EUR 25 Mio. abgeschlossen. Die Mittel werden für das Wachstum der Taxfix GmbH sowie zur Überbrückung der geplanten Liquiditätslücke bis zum Erreichen der Profitabilität verwendet.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1. Risiken

Die hier dargestellten Risiken werden ex post nach der im Berichtsjahr erfolgten Umsetzung sämtlicher Risikobegrenzung dargestellt (Nettodarstellung).

4.1.1. Konjunkturschwäche

Konjunkturelle Schwächen stellen für Taxfix ein geringes Risiko dar, da die Nachfrage nach Steuererklärungen weitgehend unelastisch ist. So hat die weltweite Covid-19-Pandemie keinerlei merkliche negative Auswirkungen auf unser Neu- oder Bestandskundengeschäft gezeigt.

4.1.2. Konkurrenz durch die Finanzverwaltung

Das kritischste Risiko für Taxfix entsteht von staatlicher Seite, denn die Finanzverwaltung könnte theoretisch die Abgabe der Steuererklärung oder gar das gesamte Steuersystem vereinfachen. Die Entwicklung der vergangenen Jahre hat demgegenüber gezeigt, dass der Trend eher in Richtung zusätzlicher Komplexität geht, als dass von einer baldigen Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit des ELSTER Formulars auszugehen ist. Somit handelt es sich hier um ein geringes Risiko.

4.1.3. Forderungsausfälle bei Kunden

Das Thema Forderungsausfälle im deutschen Markt war ein Fokusthema in diesem Geschäftsjahr. Insgesamt verzeichnet Taxfix eine vergleichsweise hohe Fehlschlagsquote, was auf einen möglichst simplen Zahlungsprozess der Nutzer über SEPA-Lastschriften zurückzuführen ist. Dafür wurde mithilfe eines externen Partners ein umfangreicher Mahnprozess aufgesetzt, der es Taxfix ermöglicht hat, eine weit überwiegende Mehrheit an Kundenforderungen ohne Inkassoverfahren zu realisieren. Missbräuchliche Aktivitäten waren allenfalls vereinzelt festzustellen. Ein Risiko über den nicht realisierten Umsatz hinaus entsteht mangels Warenversand für Taxfix nicht. Dieser Sales-to-Cash Prozess unterliegt einer kontinuierlichen Überwachung und Optimierung. Dieses Risiko ist aus unserer Sicht daher gering.

4.1.4. Cyber-Risiken

Aufgrund der Vielzahl an sensiblen Kundendaten, die Taxfix verarbeitet, genießt datenschutzrechtliche Compliance bei uns höchste Priorität. Die sich aus dem Umgang mit personenbezogenen Daten ergebenden Risiken umfassen - wie bei jedem Technologieunternehmen - das Abgreifen von Daten durch Dritte, datenschutzrechtliche Complianceverstöße und Reputationsschäden. Aus diesem Grund wird nicht nur Sicherheit unserer IT-Infrastruktur fortlaufend überwacht und verbessert, sondern werden auch alle unsere Mitarbeiter im Umgang mit Daten geschult. Zusätzlich haben wir uns im abgelaufenen Geschäftsjahr einer freiwilligen ISO 27001 unterzogen; das dazugehörige Zertifikat wurde uns am 19.1.2021 vom TÜV Nord ausgestellt. In Vorbereitung auf diese Prüfung haben wir ein entsprechendes Informationsmanagementsystem eingeführt. Aufgrund dieser Maßnahmen sehen wir das Risiko als gering an.

4.1.5. Fremdwährungsrisiken

Sämtliche Umsätze werden auf absehbare Zeit in Euro vereinnahmt werden. Vereinzelt wird Enterprise Software von in den USA ansässigen Unternehmen bezogen, deren Rechnungen in USD bezahlt werden. Nur in Bezug auf diese, einzeln jeweils nicht die Wesentlichkeitsschwelle überschreitenden Lieferanten bestehen daher Fremdwährungsrisiken, die sich auf das Verhältnis EUR / USD beschränken. Aufgrund der überschaubaren Schadenshöhe handelt es sich hierbei ebenfalls um ein geringes Risiko.

4.2. Chancen

4.2.1. Kurzarbeit

Die weitreichende Anordnung von Kurzarbeit in Deutschland infolge der Covid-19-Pandemie hat für viele Arbeitnehmer in Deutschland die Verpflichtung zur Abgabe einer Steuererklärung zur Folge (§ 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG). Dies betrifft bis zu 6 Millionen Arbeitnehmer. Damit besteht die Chance eines signifikanten Nachfragedrucks für vereinfachte Steuererklärungen.

4.2.2. Chancen im Bereich Personal

Taxfix hat im Berichtsjahr erhebliche Investitionen im Personalbereich getätigt; nicht nur in Form von Gehältern, sondern zusätzlich beim Recruiting. Durch das interne Bar-Raising-Programm ist darüber hinaus die Qualifikation der eingestellten Talente in den Fokus gerückt. Taxfix ist durch sein exzellentes Personal in der Lage, kurzfristig auf Herausforderungen zu reagieren und sich bietende Marktchancen zu nutzen.

4.3. Wettbewerb und Technologie

Im Marktumfeld von Taxfix gibt es kleinere Wettbewerber, deren Angebot sich jedoch vorrangig an Kundengruppen richtet, die bereits Vorkenntnisse bei der Erstellung ihrer Steuererklärung mitbringen. Taxfix hat demgegenüber den Prozess der Steuererklärung derart vereinfacht, dass bereits über die Hälfte unserer Neukunden ihre erste Steuererklärung mithilfe von Taxfix abgeben. Der Erfolg hängt gleichermaßen von der Attraktivität des Produkts für Endkunden ab, denn diesen bieten sich grundsätzlich mehrere Optionen Steuererklärung zu erstellen und beim Finanzamt einzureichen. Um in diesem Umfeld wettbewerbsfähig zu sein, sind das rechtzeitige Erkennen von Markttrends und Nutzeranforderungen sowie die damit einhergehende Innovationsfähigkeit und Umsetzungsgeschwindigkeit unabdingbar.

Grundsätzlich ist Taxfix dem Risiko ausgesetzt, den Anforderungen am Markt und den damit notwendigen technischen Entwicklungen in nicht ausreichendem Maße nachzukommen. Diesem Risiko begegnet Taxfix durch kontinuierliche Trend- und Marktanalysen, Wettbewerbsbeobachtung und Nutzerbefragungen. Insbesondere der Trend zur Nutzung von mobilen Endgeräten bedingt starke technische Veränderungen, denen nachzukommen ist, eröffnet allerdings auch zusätzliches Umsatzpotenzial. Damit handelt es sich auch hierbei um geringe Risiken.

4.4. Fortführungsprognose und Liquidität:

Angesichts der vorhandenen Liquiditätsreserven von 42.903 kEUR ist der Fortbestand des Unternehmens auf absehbare Zeit gesichert, wobei ein Großteil des Cash-Burn für den Ausbau des deutschen Marktanteils sowie die Expansion in neue Märkte (Italien und Frankreich) vorgesehen ist. Demgegenüber sind in 2022 und 2023 lediglich moderate Steigerungen der Fixkosten geplant. Den Akquisekosten der Kohorten aus den Jahren 2021 und 2022 stehen Umsätze gegenüber, die teilweise über das Jahr 2022 hinaus realisiert werden. Aufgrund der tagesaktuellen Steuerung der Marketingausgaben nach Kohorten-ROI spiegelt sich eine geringere Umsatzerwartung in überproportional sinkenden Marketingausgaben wider, sodass sich Planabweichungen positiv auf unsere Cash-Positionen auswirken.

Die Liquidität der Gesellschaft für die auf das Berichtsjahr folgenden 24 Monate ist durch den Abschluss einer Venture Debt Kreditfinanzierung über ein Maximalvolumen von EUR 25 Mio. im Jahr 2021 sichergestellt.

5. Prognosebericht

Das Marktwachstum im Bereich Fintech (Personal Finance) in Deutschland wird für das Jahr 2020 mit etwa 42% angegeben, für das Jahr 2021 werden etwa 27% als Marktwachstum prognostiziert. Für das Jahr 2021 wird bei Taxfix mit erneutem Wachstum gerechnet; so sollen die Marketingausgaben um 30-50% sowie der Umsatz um 100-150% gesteigert werden.

 

Berlin, den 31.05.2021

Mathis Büchi, Geschäftsführer

Lino Teuteberg, Geschäftsführer

Dr. Daniel Kreter, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.942,08 25.178,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 40.534,80 58.476,88 47.688,00 72.866,68
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 764.916,15 705.941,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 163.075,42 927.991,57 8.840,42 714.781,42
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.500,00 3.500,00 3.500,00 3.500,00
989.968,45 791.148,10
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Geleistete Anzahlungen 970,10 970,10 447,00 447,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 241.929,73 491.936,09
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 8.381,79
3. Sonstige Vermögensgegenstände 137.111,89 379.041,62 713.263,16 1.213.581,04
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 42.903.478,92 19.234.669,10
43.283.490,64 20.448.697,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten 480.147,04 52.762,82
44.753.606,13 21.292.608,06

Passiva

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 185.325,00 150.348,00
- davon eigene Anteile - 51.434,00 0,00
II. Kapitalrücklage 92.394.383,77 38.802.160,84
III. Verlustvortrag -19.856.238,16 -5.214.398,33
IV. Jahresfehlbetrag -32.549.544,91 -14.641.839,83
40.173.925,70 19.096.270,68
B. Sonstige Rückstellungen 1.503.625,77 226.129,28
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 770.000,00 380.000,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.886.977,23 1.386.917,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 66.704,68 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 352.372,75 203.290,16
- davon aus Steuern EUR 245.805,57 (i. Vj. EUR 138.822,58) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 47.938,36 (i. Vj. EUR 15.742,95) -
3.076.054,66 1.970.208,10
44.753.606,13 21.292.608,06

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2020

31.12.2020 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 13.337.651,18 4.494.417,44
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.347.230,81 72.945,81
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 791.175,25 0,00
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 15.143.076,26 5.106.928,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 2.098.332,05 17.241.408,31 903.923,82 6.010.852,19
5. Abschreibungen auf immaterielle VermögensGegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 286.403,36 132.217,76
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 28.665.506,04 13.024.258,04
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 20.464,21 940,65
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen 234.390,00 14.293,28
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 36.008,15 28.522,46
10. Ergebnis nach Steuern -32.549.544,91 -14.641.839,83
11. Jahresfehlbetrag -32.549.544,91 -14.641.839,83

Anhang für das Geschäftsjahr 2020

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2020 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff.) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff.) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Der Sitz der Taxfix GmbH ist Berlin, die Gesellschaft ist am Registergericht Berlin (Charlottenburg) unter der Nummer HGB 178817 geführt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungsmethoden sind bis auf den folgenden Sachverhalt stetig angewendet worden und gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Die Bewertungsmethoden für die Forderungen aus Lieferungen und sonstigen Leistungen wurden hinsichtlich der Berechnung der Einzelwertberichtigungen angepasst. Die Anwendung der Bewertungsmethode im Vorjahr hätte einen um 220 kEUR geringeren Bestand der Forderungen aus Lieferungen und sonstigen Leistungen zur Folge gehabt.

Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten bilanziert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 5 Jahren), bewertet. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert.

Der aktivierte entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wird über 10 Jahren abgeschrieben aufgrund der voraussichtlichen Verwendung der aus dem Erwerb zufließenden Nutzen und Werte.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 1 und 3 Jahren) angesetzt. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden in Höhe der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen. Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800 EUR wurden als geringwertige Wirtschaftsgüter sofort abgeschrieben.

Unter den Finanzanlagen sind alle Anteile an verbundenen Unternehmen mit ihren Anschaffungskosten bilanziert.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert bei dauerhafter Wertminderung angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde berücksichtigt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die sonstigen Vermögensgegenstände und die flüssigen Mittel werden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung notwendiger Wertberichtigungen bewertet. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Auszahlungen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag, werden über Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden, sofern vorhanden, mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Wie in den vorherigen Jahren hat die Gesellschaft virtuelle Aktienoptionen an ihre Mitarbeiter (VSOP) zugeteilt. Diese können nicht einseitig vom Mitarbeiter ausgeübt werden, sondern unterliegen einer automatischen Ausübung (auto-net-exercise) zum Zeitpunkt eines Exit-Events. Daher werden die virtuellen Optionen gemäß dem bestehenden Wahlrecht zum Zeitpunkt der Ausgabe nicht erfasst. Zum Zeitpunkt ihrer Einlösung werden die virtuellen Aktienoptionen im Personalaufwand erfasst.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel.

Die Finanzanlagen umfassen 100% der Geschäftsanteile an der spanischen Tochter Impuestofix S.L. mit Sitz in Madrid. Die Impuestofix S.L. hat entsprechend ihrem letzten festgestellten Jahresabschluss für das zum 31. Dezember 2020 endende Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 51.961,52 EUR erwirtschaftet und verfügt zum Bilanzstichtag über Eigenkapital in Höhe von 3.500,00 EUR.

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr Laufzeiten bis zu einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben 10 TEUR (Vj.: 9 TEUR) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Auszahlungen, die erst in späteren Perioden Aufwand darstellen in Höhe von 480 TEUR (Vj.: 53 TEUR) werden über Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31. Dezember 2020 185.325,00 EUR (Vj: 150.348,00 EUR). Im Jahr 2020 erfolgte eine Kapitalerhöhung in Höhe von 34.977,00 EUR.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 352 TEUR (Vj.: 189 TEUR) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von 65 TEUR (Vj.: 24 TEUR). In den sonstigen Rückstellungen ebenfalls enthalten sind Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 1.055 TEUR (Vj.: 0 EUR). Die Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten sind in Höhe von 32 TEUR (Vj.: 12 TEUR) erfasst.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre in Höhe von 770 TEUR (Vj.: 380 TEUR). Die übrigen Verbindlichkeiten haben (wie im Vorjahr) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbunden Unternehmen enthalten 67 TEUR (Vj.: 0 EUR) aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 246 TEUR (Vj: 139 TEUR) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 48 TEUR (Vj: 16 TEUR).

Die Umsatzerlöse in Höhe von 13.337 TEUR (Vj.: 4.494 TEUR) wurden im Wesentlichen aus Nutzungsgebühren für die Erstellung der Einkommensteuererklärung mit Hilfe der Taxfix Software in Deutschland erzielt.

Die sonstigen betriebliche Erträge 1.347 TEUR (Vj.: 73 TEUR) enthalten Aufwandszuschüsse in Höhe von 1.300 TEUR (Vj.: 0 EUR), gewährt von der Investitionsbank Berlin. Periodenfremde Erträge sind nicht enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 28.665 TEUR (Vj.: 13.024 TEUR) enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 166 TEUR (Vj.: 2 TEUR).

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen belaufen sich auf 36 TEUR (Vj.: 28 TEUR).

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge belaufen sich auf 20 TEUR (Vj.: 1 TEUR).

4. Sonstige Angaben

a. Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

b. Außerbilanzielle Geschäfte wurden nicht getätigt.

c. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus Mietverträgen in Höhe von 19.779 TEUR.

d. Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2020 durchschnittlich 205 (Vj.: 90) Mitarbeiter, davon 7 (Vj.: 0) Praktikanten, davon 2 (Vj.: 1) Geringfügig Beschäftigte und 10 (Vj.: 5) Studenten.

e. Geschäftsführer

Die Geschäfte der Gesellschaft wurden in 2020 von Herrn Mathis Büchi, Kaufmann, Berlin, und Herrn Lino Teuteberg, Kaufmann, Berlin, geführt. Seit 25.03.2020 ist Herr Dr. Daniel Kreter, Doktor der Wirtschaftswissenschaften, Berlin, als weiterer Geschäftsführer bestellt. Auf die Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

f. Beirat

Der Beirat setzte sich im Geschäftsjahr aus folgenden Mitgliedern zusammen:

Herr Mathis Büchi, Kaufmann, Berlin

Herr Lino Teuteberg, Kaufmann, Berlin

Herr Simon Schmincke, Kaufmann, Berlin

Herr Andrew McCormack, Kaufmann, New York (USA)

Herr Neil Rimer, Kaufmann, Vesenaz (Schweiz)

Der Beirat erhielt im Geschäftsjahr 2020 keine Bezüge.

g. Abschlussprüferhonorar

Die Abschlussprüfer berechnen für die Prüfung des Jahresabschlusses 2020 voraussichtlich 17 kEUR. Andere Leistungen wurden nicht erbracht.

h. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag von EUR 32.549.544,91 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

i. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses wurde eine Venture Debt Kreditfinanzierung über ein Maximalvolumen von 25 Mio. EUR abgeschlossen. Die Mittel werden für das Wachstum der Taxfix GmbH sowie zur Überbrückung der geplanten Liquiditätslücke bis zum Erreichen der Profitabilität verwendet werden.

 

Berlin, den 31.05.2021

Mathis Büchi, Geschäftsführer

Lino Teuteberg, Geschäftsführer

Dr. Daniel Kreter, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2020

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2020
EUR
Zugänge
EUR
davon aktivierte Zinsen
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.313,80 0,00 0,00 0,00 0,00 49.313,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 71.537,03 0,00 0,00 0,00 0,00 71.537,03
120.850,83 0,00 0,00 0,00 0,00 120.850,83
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 868.933,36 354.241,59 0,00 0,00 23.252,88 1.199.922,07
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.840,42 200.050,42 0,00 0,00 45.815,42 163.075,42
877.773,78 554.292,01 0,00 0,00 69.068,30 1.362.997,49
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.500,00 234.390,00 0,00 0,00 0,00 237.890,00
1.002.124,61 788.682,01 0,00 0,00 69.068,30 1.721.738,32
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2020
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.135,12 7.236,60 0,00 0,00 0,00 31.371,72
2. Geschäfts- oder Firmenwert 23.849,03 7.153,20 0,00 0,00 0,00 31.002,23
47.984,15 14.389,80 0,00 0,00 0,00 62.373,95
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 162.992,36 272.013,56 0,00 0,00 0,00 435.005,92
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
162.992,36 272.013,56 0,00 0,00 0,00 435.005,92
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 234.390,00 0,00 0,00 0,00 234.390,00
210.976,51 520.793,36 0,00 0,00 0,00 731.769,87
Buchwerte
31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.942,08 25.178,68
2. Geschäfts- oder Firmenwert 40.534,80 47.688,00
58.476,88 72.866,68
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 764.916,15 705.941,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 163.075,42 8.840,42
927.991,57 714.781,42
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.500,00 3.500,00
989.968,45 791.148,10

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Taxfix GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Taxfix GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Taxfix GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 1. Juni 2021

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sternberg, Wirtschaftsprüfer

Marschner, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der Taxfix GmbH zum 31. Dezember 2020 wurde am 10. Juni 2021 festgestellt.

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