Albrecht Holding GmbH & Co. KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Albrecht seit 28.9.2007 | Geschäftsführer |
Markus Albrecht seit 28.9.2007 | Geschäftsführer |
Bernd Albrecht seit 23.11.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Albrecht + Neiss GmbHNeuenhagen bei BerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Albrecht + Neiss GmbH ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen, das im Handeln von Lebensmitteln für Bäckereien, Konditoreien, Eisdielen sowie den Gastronomie- und Hotelleriemarkt in dritter Generation erfolgreich in Deutschland tätig ist. Als unabhängiges, mittelständisches Unternehmen wollen wir die von uns gesetzten Maßstäbe hinsichtlich der kundenspezifischen Wünsche und Qualitätsansprüchen regional und in der Zusammenarbeit mit der Service-Bund GmbH & Co. KG sowie der Back Europ Deutschland GmbH & Co. KG national für weiteres nachhaltiges Wachstum nutzen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das konjunkturelle Klima hat sich in Deutschland und Europa nach Überwindung der Pandemie und einem kräftigen Start in das Jahr 2023 über den Sommer deutlich abgekühlt. Die Ursachen lagen dabei im Wesentlichen in der schwachen Industrieproduktion und den geldpolitischen Straffungen in den meisten Weltregionen, welche vor allem bei Investitionen zu Zurückhaltung führten. Weiterer dämpfender Faktor war die verhaltene wirtschaftliche Entwicklung in China. (Quelle: BMWK, Schlaglichter der Wirtschaftspolitik. Monatsbericht Dezember 2023) Ungeachtet der jüngsten Volatilität der Ölpreise hat die Stabilisierung der weltweiten Rohstoffpreise die Gesamtinflation in den meisten Ländern auf das Niveau von Anfang 2021 zurückgeführt und damit die Krise bei den Lebenshaltungskosten gemildert. (Quelle: BMWK, Schlaglichter der Wirtschaftspolitik. Monatsbericht Dezember 2023) Der Welthandel ging im Jahr 2023 zurück. Aufgrund der im Jahr 2023 anhaltenden Auswirkungen der hohen Energiepreise und der Inflation ging das weltweite Warenhandelsvolumen um 1,2 % zurück, während es im Vorjahr noch um 3 % gestiegen ist (Quelle: WTO, WTO Trade Forecast vom 10.04.2024). Damit liegt das Handelswachstum deutlich unter dem Durchschnitt von 4,9 % aus den Jahren 2000 bis 2019. Dieser Rückgang im Jahr 2023 spiegelt die Entwicklung der globalen Nachfrage wider, aber auch die Verschiebung ihrer Zusammensetzung hin zu inländischen Dienstleistungen. Während sich die durch die Pandemie unterbrochenen Lieferketten weitgehend erholt haben, zeigt das Verarbeitende Gewerbe global Schwächen. Weitere negative Faktoren sind die verzögerten Auswirkungen der Dollaraufwertung, die den Handel aufgrund der weit verbreiteten Fakturierung von Produkten in Dollar verlangsamt, sowie zunehmende Handelsschranken. (Quelle: BMWK, Schlaglichter der Wirtschaftspolitik. Monatsbericht Dezember 2023) Auch die deutsche Wirtschaft konnte sich von der globalen wirtschaftlichen Entwicklung nicht abkoppeln. Hinzu kamen die Überforderung von Wirtschaft und Gesellschaft durch die gesellschaftlich teilweise umstrittenen Transformationsthemen wie Energieerzeugung und -bereitstellung, Dekarbonisierung, Verkehr oder AI-Nutzung, die demographische Entwicklung in Deutschland und Europa, der immer weiterwachsende bürokratische Aufwand, durch neue Gesetze, Verordnungen und Auflagen sowie langwierige Entscheidungs- und Genehmigungsverfahren. Beispielhaft seien die anhaltenden Diskussionen um die europäische Lieferkettenverordnung genannt. (Quelle: ifo-Institut, ifo Schnelldienst, 2023, 76, Nr. 12, 38-41) Ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge ging das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % zurück. Trotz der zuletzt rückläufigen Inflationsraten dämpften die Preissteigerungen die Konjunktur. Der preisbereinigte private Konsum ging um 0,6 % zurück und die staatlichen Konsumausgaben mussten einen Rückgang von 1,4 % verzeichnen. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft, die nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 begonnen hatte, nicht fort. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 066 vom 23.02.2024) Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der Erwerbstätigen um 333.000 auf durchschnittlich 45,9 Mio. Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland, was ein Beschäftigungshöchststand bedeutet. Neben einer steigenden Erwerbsbeteiligung erklärt sich der Zuwachs insbesondere durch die Zuwanderung von Arbeitskräften aus dem Ausland. Der Beschäftigungsaufbau erfolgte dabei fast ausschließlich im Dienstleistungssektor. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 01 vom 02. Januar 2024) Die Großhandelspreise waren im Dezember 2023 um 2,6% niedriger als im Vorjahresmonat (Quelle: Statisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 018 vom 15. Januar 2024). Die Entwicklung der Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte hat sich nach einem starken Anstieg zu im zweiten Quartal 2023 im Laufe des Jahres beruhigt und war zu Ende des Jahres teilweise wieder rückläufig. Im Jahresdurchschnitt stiegen die Preise nur um 0,1 % gegenüber 2022. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 057 vom 14. Februar 2024). Nach 2022 hat sich die Anzahl der in der Handwerksrolle eingetragenen Betriebe des deutschen Bäckerhandwerks auch im Jahr 2023 weiter um 3,8 % auf 9.242 Betriebe reduziert (Zentralverband des Dt. Bäckerhandwerks e.V., Pressemitteilung vom 04.05.2024). Der Jahresumsatz stieg auf 17,55 Mrd. €. Ein Großteil der Zunahme von 12 % ist jedoch auf allgemeine Preissteigerungen zurückzuführen, die vor allem durch die Inflation ausgelöst worden sind. (Quelle: Internetseite des Zentralverbands des Dt. Bäckerhandwerks e.V., baeckerhandwerk.de/zahlen-fakten aufgerufen am 10.07.2024) Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA) berichtet in seinem DEHOGA-Zahlenspiegel 04/2023 über eine real positive Umsatzentwicklung von +4,5 % (nominal +10,8 %) im Beherbergungsgewerbe und im Gaststättengewerbe von einem realen Rückgang von -1,5 % (nominal +6,1 %). Das Umsatzminus betrug im gesamten Gastgewerbe ggü. 2019 real immer noch 11,3 %. (Quelle: DEHOGA, DEHOGA-Zahlenspiegel IV/23) 2. Geschäftsverlauf Im Jubiläumsjahr unseres 90-jährigen Bestehens konnten wir unsere Umsätze weiter, auch ggü. unseren Erwartungen, steigern. Der erfolgreiche Ausbau des Liefergebietes und Kundengruppen von Froneri-Schöller trug positiv zur Entwicklung bei. Unser Liefergebiet erstreckt sich nun auch vollständig über Sachsen und Großteile von Sachsen-Anhalt. Auf das komplette Jahr gesehen, haben wir unsere Umsatzprognose um ca. 5 %-Punkte übertroffen, was in diesem Ausmaß nicht vorhersehbar war. Wie im Vorjahr hatte die Inflationsentwicklung hierauf einen maßgeblichen Einfluss. Auch der Rohertrag lag mit einem Anstieg von 9 % anders als vorhergesehen über unserer Planung. Abgeschlossen haben wir das Jahr mit einem Geschäftsergebnis (Jahresüberschuss) in Höhe von 880 T-EUR, was einem Rückgang von 305 T-EUR gegenüber dem Vorjahr entspricht. Der Rückgang des Jahresüberschusses ist wesentlich durch den Anstieg der Personalaufwendungen in Höhe von 1.184 T-EUR (+20 %) beeinflusst. Daneben fielen außerordentliche Aufwendungen in Zusammenhang mit unserer 90jährigen Jubiläumsfeier in Höhe von 219 T-EUR an. Die Anzahl der Preisveränderungshäufigkeiten reduzierte sich im Jahr 2023 wieder auf ein normales Niveau, wobei die Einstandspreise teilweise rückläufig waren. Der Personalbestand wurde im Jahr 2023 um 8,2 % erhöht, wobei weiterhin nicht alle vorgesehen Arbeitsplätze besetzt werden konnten. Die Modernisierung der Verwaltung konnte abgeschlossen und flexiblere Arbeitszeitmodelle eingeführt werden. Vereinzelt waren erste Rückmeldungen zu unser Arbeitgeberattraktivität zu verzeichnen. Weitere Investitionen in die Infrastruktur des Gebäudes zur Bereitstellung von Lademöglichkeiten für E-Fahrzeuge, Bestellung unseres ersten E-LKWs sowie der Austausch der Kälteanlage wurden beauftragt. Aufgrund unseres positiven Bankkontobestandes waren wir in der Lage, das anziehende Geschäft zu finanzieren und im Fall bevorstehender Preiserhöhungen, eine Bevorratung vorzunehmen. Wir waren jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht und unter Ausnutzung von Skonti, nachzukommen. Wir beurteilen, dass die Geschäftsentwicklung 2023 insgesamt günstig verlaufen ist. 3. Lage i. Ertragslage Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um knapp 10 % gestiegen. Die wesentlichen Gründe hierfür liegen primär in der Inflationsentwicklung. Der Rohgewinn als Differenz zwischen Umsatzerlöse und Materialaufwendungen konnte um 1.116 T-EUR (Vj. + 4.162 T-EUR) ggü. dem Vorjahr gesteigert werden. Die Materialaufwendungen stiegen um knapp 10 % (Vj. +48 %) ggü. dem Vorjahr. Der Personalaufwand stieg durch Neueinstellungen und Gehaltssteigerungen um 20 % (Vj. +33 %). Die Personalaufwandsquote stieg durch die gestiegenen Umsätze um 1 %-Punkt auf 10,6 %. Die Abschreibungen stiegen im Berichtszeitraum um 40 % (Vj. +53 %). Die absolute Veränderung hat mit +119 TEUR keine wesentliche Auswirkung auf die Ertragslage. Bedingt durch die gestiegenen Umsätze stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 6,3 % (Vj. +38 %). Der Zinsaufwand stieg im Berichtsjahr um 9 % (Vj. -12 %). Es konnte ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1.197 T-EUR (Vj. 1.659 T-EUR) erzielt werden. ii. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist als gut zu bezeichnen. Der Bestand an liquiden Mitteln ist um 715 T-EUR auf 1.075 T-EUR gestiegen. Verbindlichkeiten aus dem Lieferungs- und Leistungsbereich werden unter Ausnutzung von Skonto reguliert. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden nicht. Die Eigenkapitalquote konnte trotz gestiegener Bilanzsumme ggü. dem Vorjahr von 47,8 % auf 49,4 % leicht gesteigert werden. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Service-Bund GmbH & Co. KG sowie der Back Europ Deutschland GmbH & Co.KG. Mit der vorhandenen Liquidität und den verfügbaren Kreditlinien sind wir jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. iii. Vermögenslage Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital gedeckt. Investitionen wurden im Wesentlichen in die Modernisierung der Verwaltung und Büroausstattung sowie dem Fuhrpark getätigt. Das bestehende Anlagevermögen wurde weiterhin planmäßig abgeschrieben. Das kurzfristige realisierbare Vermögen übersteigt die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 12.337 T-EUR um ca. 372 T-EUR auf 12.709 T-EUR und damit um. 3 % erhöht. Die Höhe des Warenbestandes zum Jahreswechsel veränderte sich nur unwesentlich ggü. dem Vorjahr. iv. Finanzielle Leistungsindikatoren Für unsere interne Unternehmenssteuerung vergleichen wir die Umsatz- und Rohertragsentwicklung mit dem Vorjahr und verwenden diese Zahlen ebenfalls als Grundlage für unsere Planung. Zusätzlich überwachen wir die Forderungen (Zahlungsziel), Verbindlichkeiten (Darlehen) und Liquidität kontinuierlich, um jederzeit ein getreues Bild unserer Vermögenslage zu haben. Weiterhin nutzen wir best-practice-Vergleiche des Service-Bundes, um unsere Kennzahlen auch mit anderen Unternehmen überregional zu vergleichen. v. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatz- und Ertragsentwicklung hat sich wieder besser als unserer Prognose entwickelt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren, sofern diese durch Lieferanten angeboten wurden. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Das angesehene ifo Institut prognostiziert für Deutschland ein Wirtschaftswachstum von 0,2 % im Jahr 2024 und 1,5 % im Jahr 2025. Die Stimmung unter Unternehmen und Haushalten ist schlecht, und die Unsicherheit ist groß. Die Auftragslage hat sich in allen Wirtschaftszweigen zuletzt verschlechtert, und der Auftragsbestand wird überwiegend als zu gering eingeschätzt. Besonders betroffen sind die Industrie und die Bauwirtschaft, wobei letztere stark unter den gestiegenen Zinsen leidet. Bisher hat lediglich der private Konsum im Jahr 2024 die Konjunktur gestützt. Die Inflationsrate wird voraussichtlich weiter auf 2,3 % im Jahr 2024 und 1,6 % im Jahr 2025 zurückgehen. (Quelle: ifo Institut, Pressemitteilung vom 06. März 2024) Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) berichtet, dass die wirtschaftliche Situation im Gastgewerbe äußerst angespannt ist. Die Betriebe kämpfen mit Umsatzeinbußen bei gleichzeitig hohem Kostendruck durch steigende Personal-, Energie- und Nahrungsmittelkosten. Die Erhöhung der Mehrwertsteuer zum 1. Januar 2024 auf in der Gastronomie vor Ort verzehrte Speisen hat die bereits schwierige Lage weiter verschärft. Viele Gastronomiebetriebe spüren die zunehmende Preissensibilität und Konsumzurückhaltung der Gäste. (Quelle: DEHOGA, Pressemitteilung vom 24.04.2024) Der gestiegene Mehrwertsteuersatz wirkt sich bereits auf den Umsatz aus. So war der Umsatz im Gastgewerbe im April 2024 real um 2,7% niedriger als im April des Vorjahres. (Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 235 vom 19.06.2024) Wir haben für die Jahre 2024 und 2025 eine Umsatz- und Ergebnisplanung vorgenommen und gehen in beiden Jahren von Umsatzsteigerungen aus. Wir erwarten für das Jahr 2024 einen weniger starken Anstieg als im Jahr 2023 und kalkulieren aktuell mit einem Umsatzwachstum von knapp über 3%. Aufgrund des starken Kostendrucks gehen wir von einer unterproportionalen Entwicklung des Rohertrages aus. Das erste Quartal 2024 bestätigt unsere zurückhaltende Planung. Die im Jahr 2023 erfolgte Beruhigung der Rohstoff- und Energiepreise wird sich unserer Meinung nach in den Folgejahren fortsetzen und stabilisieren. Der Umbau der Verwaltung und die damit geschaffene Flexibilität der Mitarbeiter, auch durch neu geschaffene flexiblere Arbeitszeitmodelle, hilft uns in der Rekrutierung neuer Mitarbeiter und Förderung der Eigenverantwortlichkeit der Mitarbeiter. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht i. Branchenspezifische Risiken Chancen und Risiken sind Bestandteil jeder unternehmerischen Tätigkeit. Die derzeit bekannten wirtschaftlichen und politischen Krisensymptome sind nicht abschließend in ihren Auswirkungen auf unsere Branche seriös einzuschätzen. Auf die möglichen Risiken eines geänderten Marktumfeldes bereiten wir uns vor, in dem wir den Markt kontinuierlich beobachten und schnell handeln. Als Familienunternehmen mit flachen Hierarchien haben wir hierzu beste Voraussetzungen. Risiken gehen wir nur dann ein, wenn durch das damit verbundene Geschäft ein angemessener Beitrag zum Ertrag erwartet werden kann. Risiken beinhalten immer auch Chancen. Durch unser Risikomanagement versuchen wir, diese zu nutzen. Um Versorgungsschwierigkeiten zu umgehen, vermeiden wir Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten. Gestiegene Kosten, Personalbeschaffungsprobleme sowie eine zurückhaltende Konsumnachfrage beeinflussen das Kaufverhalten unserer Kunden und können eine direkte Auswirkung auf unsere Ertragslage haben. Aufgrund der Diversität unseres Geschäftsmodells, sehen wir aktuell kein bedeutendes Risiko aus der Erhöhung des Mehrwertsteuersatzes von 7% auf 19% auf unser Geschäft. ii. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbssituation in der Lebensmittel-Großhandels-Branche ist weiterhin vorhanden. Wir sehen aber nach wie vor die zukünftige Herausforderung, ausreichend logistische und personelle Kapazitäten bereitzustellen, um die Kundenbedürfnisse zu befriedigen. Aufgrund langfristiger Lieferantenbeziehungen, finanzieller Ausstattung sowie Maßnahmen in der Mitarbeitergewinnung sehen wir uns darauf gut vorbereitet. Durch unsere ständige Marktbeobachtung sind wir in der Lage, kurzfristig auf Veränderungen einzugehen. Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile in Kooperation mit dem Service-Bund und der Back Europ kurz- und mittelfristig weiter ausweiten zu können. iii. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Der Einfluss von Zinsrisiken ist für die Gesellschaft derzeit von untergeordneter Bedeutung. Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Wir verweisen auf die, an anderer Stelle aufgeführten Risiken. 2. Chancenbericht Die während der Coronapandemie getroffenen Maßnahmen zur strategischen Umsatzausweitung und Kostensenkung haben in den Jahren 2022 und 2023 positive Erfolge gezeigt. Diese werden auch in den Folgejahren die Basis weiteren Unternehmenswachstum bilden. Wir sehen gute Chancen uns weiter von den Wettbewerbern abzusetzen und unsere Marktposition auszubauen. Unseren hohen Qualitätsanspruch setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. So haben wir wiederum die BIO-, MSC- und IFS-Zertifizierung (higher level) erreicht. Dies ist ein absoluter Pluspunkt für unsere Neukundenakquise und ein wichtiges Verkaufsargument in der Kundschaft. Im Jahr 2023 haben wir erstmals unseren CO 2 -Fußabdruck ermittelt. Erste Maßnahmen zur Einsparung sind die Anschaffungen von Hybrid- und E-Fahrzeugen, eines E-LKW ́s sowie die Inbetriebnahme einer neuen, energiesparenden und mit natürlichem Kältemittel betriebenen Kälteanlage ab Mitte 2024. Unsere Kundenstruktur ist ausgewogen und konnte im Berichtszeitraum erweitert werden. Wir beliefern Großkunden sowie kleinere Kunden und sind von keinem Kunden, auch keiner Kundengruppe, abhängig. Wachsen wollen wir im Bereich der regionalen Kunden. Hier haben wir kurze Lieferwege und damit verbundene geringe Lieferkosten. Die nationalen Kunden wollen wir trotzdem nicht vernachlässigen. Sie geben uns die Möglichkeit der stabilen Umsätze sowie Verhandlungsspielraum für weitere hohe Lieferantenboni. Mit der Implementierung des sich an die Marktbedürfnisse orientierten Webshops sind wir für die Entwicklung im Online-Handel gut aufgestellt. In den Kooperationen mit dem Service-Bund und der Back Europ sehen wir langfristig sowohl im Beschaffungs- als auch Vertriebsbereich erhebliche Wachstums- und Synergiepotentiale. 3. Gesamtaussage Die Zukunftsaussichten unserer Gesellschaft beurteilen wir unter Berücksichtigung der dargestellten Chancen und Risiken als positiv. Negative Auswirkungen, wie z.B. durch den Ukraine-Konflikt, ein Konsumrückgang durch starke Preissteigerungen oder weltpolitische Spannungen, können weiterhin nicht ausgeschlossen werden. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen (Debitorenlaufzeiten), Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Wir ermitteln monatlich, z.T. auch wöchentlich, Liquiditätskennzahlen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die Außenstände werden täglich überprüft und entsprechende Maßnahmen durch die Geschäftsleitung veranlasst. Wir zahlen unsere Verbindlichkeiten innerhalb vereinbarter Fristen, soweit möglich unter Ausnutzung von Skonto. Für mögliche kurzfristige Liquiditätsengpässe stehen uns immer genügend liquide Mittel zur Verfügung. Die Kreditlinien unserer Banken werden unterjährig kurzfristig in Anspruch genommen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen umgehend vorgenommen. Unterschrift der Geschäftsführung
Neuenhagen, den 31. März 2024 / 18. Juli 2024 gez. Bernd Albrecht gez. Michael Albrecht gez. Markus Albrecht BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Albrecht + Neiss GmbH hat ihren Sitz in Neuenhagen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) unter HRB 4786 FF eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen von § 288 HGB in Anspruch. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit im Wesentlichen zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren, beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen beinhalten sämtliche, nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: 1. Pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren 2. Durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %), der von der Dt. Bundesbank bekannt gemacht wurde 3. Einkommenstrend: 0,0 %, Rententrend: 0,0 % 4. Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G" Erfolgswirkungen aus einer Änderung des verwendeten Rechnungszinssatzes werden innerhalb des Finanzergebnisses ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, erfolgt die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert. Erträge und Aufwendungen aus diesen Vermögensgegenständen werden mit dem Aufwand aus der Aufzinsung und dem Personalaufwand aus der Zuführung zur Rückstellung saldiert. Weiterhin werden diese Vermögensgegenstände mit der zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Da sich zum Bilanzstichtag ein Verpflichtungsüberhang ergibt, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Bruttoanlagenspiegel:Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände sind im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres je Posten vermerkt.
Die Angaben zu den Beteiligungen i.S.d. § 271 Abs. 1 HGB nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 44.494,58 (Vorjahr: Euro 40.712,78). Pensionsrückstellung Auf Basis der genannten Daten betrug der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen zum 31.12.2023 Euro 2.093.984,00. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 10.299 (VJ: Euro 56.190). Dieser Unterschiedsbetrag ist für eine Ausschüttung nach Maßgabe des § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB gesperrt. Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Aufgrund der Nutzung des Übergangswahlrechtes auf das BilMoG ist in 2023 letztmalig eine Zuführung zur Pensionsrückstellung erfolgt. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten und Angabe der Sicherungsrechte Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte zu Vorratslieferungen bei sonstigen Verbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten werden Verbindlichkeiten aus Sale & Mietkauf-Back Verträgen ausgewiesen. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die Gesellschaft tritt gegenüber einer Bank bis zu einem Betrag von maximal TEUR 1.000 als Bürge zugunsten eine andere Gesellschaft auf. Die Verbindlichkeiten zu diesem Darlehen belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 923. Zum Abschlussstichtag liegen keine Hinweise vor, dass eine Inanspruchnahme droht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 3.313 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.892). Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 31.166,62 (Vorjahr: Euro 124.133,47). Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 77.119,90 (Vorjahr: Euro 62.009,89). Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält (letztmalig) Aufwendungen aus der Anpassung der Pensionsrückstellung an BilMoG in Höhe von Euro 9.238,36 (Vorjahr: Euro 9.238,26). Zudem sind außergewöhnliche Aufwendungen in Zusammenhang mit einer Jubiläumsfeier in Höhe von Euro 219.472,48 enthalten. Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 38.741,75 (Vorjahr: Euro 42.279,68). Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Bernd Albrecht, strategischer Geschäftsführer, Berlin Michael Albrecht, Geschäftsführer Schwerpunkt Verwaltung und Personal, Berlin Markus Albrecht, Geschäftsführer Schwerpunkt Vertrieb, Berlin Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird angewendet. Unterschrift der Geschäftsführung
Neuenhagen, den 31. März 2024 / 18. Juli 2024 gez. Bernd Albrecht gez. Michael Albrecht gez. Markus Albrecht sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss:Der Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 879.481,41 wird zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.140.302,27 auf neue Rechnung vorgetragen. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den geprüften und nicht auf den offengelegten verkürzten Jahresabschluss. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Albrecht + Neiss GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Albrecht + Neiss GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Albrecht + Neiss GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 18. Juli 2024 HEIM HONERMEIER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Christian Wagner, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
4 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.
Speditionen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen