Sutor Schuh GmbHLiquidiert

Opalstraße 19, 84032 Altdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut HRB 2863
Eingetragen
15.4.1991
Branche
Großhandel mit SchuhenEinzelhandel mit SchuhenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Schuhen, Lederwaren und Reisegepäck
Gegenstand
Handel mit Schuhen, Lederwaren, Mode-, Sport-, Freizeit - und Gebrauchsartikeln aller Art sowie deren Import und Export.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Steffen Liebich
seit 14.1.2026
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
URBA Hauservice und Handels GmbH
Germany
1.023.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sutor Schuh GmbH

Altdorf

Jahresabschluss zum 30.06.2023

Lagebericht 30.06.2023

der Sutor Schuh GmbH, Altdorf

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes in 2022 / 2023

1.1 Entwicklung des Schuhmarktes sowie die Gesamtentwicklung

Preisbereinigt wuchs das deutsche Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 jedoch geringer aus.

Auch der stationäre Schuhhandel war im vergangenen Jahr von der Konsumflaute betroffen.

Laut einer Pressemitteilung vom 28. August 2023 geht der Handelsverband BTE nach ersten Hochrechnungen davon aus, dass der stationäre Schuhhandel das erste Halbjahr 2023 im Durchschnitt mit einem höheren einstelligen Umsatzplus gegenüber 2022 abgeschlossen hat

Trotz des nominalen Umsatzzuwachses befindet sich der stationäre Schuhfachhandel weiterhin in schwierigem Fahrwasser. Denn aufgrund der seit Frühjahr 2022 hohen Inflation liegen die allermeisten Geschäfte preisbereinigt nur knapp im Plus oder sogar im Minus. Zudem kämpfen viele Unternehmen mit hohen Kostensteigerungen z.B. im Bereich der Personalkosten oder der Mieten. Die in 2022 stark gestiegenen Energiekosten sind zuletzt zwar merklich gefallen, liegen aber meist immer noch über den Werten von 2021.

Der stationäre Schuhhandel konnte im vergangenen Jahr erneut Marktanteile zurückgewinnen. So entfielen nach ersten BTE-Hochrechnungen knapp zwei Drittel der getätigten Umsätze in Deutschland auf die stationären Schuhspezialisten.

Unsere Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2022/2023 einen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr verzeichnen.

In der im Juni 2023 veröffentlichten Prognose des IfW Kiel wird für das Jahr 2023 ein Rückgang der Wirtschaftsleistung von 0,3 Prozent prognostiziert. Im folgenden Jahr 2024 soll das BIP um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Durch den Krieg in der Ukraine sind die Prognosen für die deutsche Wirtschaft schwierig.

1.2 Investitionen

Im Berichtsjahr wurden Investitionen in Höhe von TEUR 107 getätigt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Betriebs- und Geschäftsausstattung.

1.3 Umweltschutz

Die vom Gesetzgeber geforderten Umweltmaßnahmen betreffen das Unternehmen nur in geringfügigem Umfang.

1.4 Finanzierungsmaßnahmen und -vorhaben

Tilgungen wurden planmäßig geleistet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (ohne Girokonten) nahmen um TEUR 185 gegenüber dem Vorjahr zu.

1.5 Ergebnisentwicklung

Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr 2022 / 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 602.

2. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

2.1. Chancenbericht

Unsere Stärke als Mittelständler sehen wir darin, durch eine gute Vertrauensbasis eine enge Kundenbindung und eine größere Kundenzufriedenheit zu erreichen.

Durch die Auswertung von Markt- und Wettbewerbsanalysen können wir eine ständige Verbesserung unseres Produktportfolios erreichen.

Durch die im Geschäftsjahr 2017 /2018 eingegangene Beteiligung an dem Online-Schuhhändler FJ Trading GmbH kann aufgrund von Synergieeffekten weiterhin mit positiven Ergebnisauswirkungen gerechnet werden.

2.2 Risikobericht

Die wirtschaftliche Entwicklung steht ganz im Zeichen des Krieges in der Ukraine und beeinträchtigt den Ausblick der deutschen Wirtschaft. Seit Beginn des Krieges stiegen die Kosten für Energie und Rohstoffe deutlich. Die enormen Unsicherheiten über den weiteren Verlauf bleiben hoch.

Aufgrund der noch immer nicht absehbaren Auswirkungen des Ukraine-Krieges ergeben sich für unsere Branche nicht genau quantifizierbare Risiken.

Grundsätzlich kann davon ausgegangen werden, dass keine bestandsgefährdenden wirtschaftlichen und rechtlichen Risiken für die künftige Entwicklung zu erkennen sind.

Sonstige wesentliche Risiken, die in Zukunft Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nehmen, sind nicht erkennbar. Aufgrund der guten Eigenkapitalquote und der Erzielung eines hohen Cash-Flow sehen wir die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als solide an.

Wie jedes Unternehmen im Schuh-Einzelhandel sind wir stark vom Konsumverhalten der Verbraucher sowie vom modischen Wandel abhängig.

Durch jahrelange Erfahrung kann die Gesellschaft dieses Risiko gut kontrollieren.

Sollten Marktentwicklungen es erforderlich machen, so sind wir in der Lage, kurzfristig Anpassungen sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Kostenseite vorzunehmen, um unsere Ertragsziele zu erreichen.

Wir verfügen durch Kontrollprogramme über immer aktuelle Auswertungen und Informationen. Unterstützt durch das Zahlenmaterial unseres Einkaufsverbandes sind wir in der Lage, auf unvorhersehbare Dinge entsprechend schnell zu reagieren. Auf dieser Basis überwachen wir auch die Risikoentwicklung unseres Hauses.

2.3 Prognosebericht

Die Prognose für die Geschäftsentwicklung des nächsten Geschäftsjahres stellt sich wie folgt dar:

Aktuelle Prognosen für das Jahr 2024 sind aufgrund des russischen Krieges in der Ukraine mit hohem Risiko bzw. großer Unsicherheit behaftet. Die weitere Entwicklung der Wirtschaft hängt nun davon ab, wann es zu einer schnellen Deeskalation im Ukraine Krieg kommt.

Für das Geschäftsjahr 2023/ 2024 rechnen wir mit Umsatzerlösen und mit einem Ergebnis auf Vorjahres-Niveau.

3. Zusammenfassende Beurteilung der wirtschaftlichen Lage durch die Geschäftsführung

Die Geschäftsführung beurteilt das Jahresergebnis für 2022/2023 unter Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der allgemeinen Branchenentwicklung und insbesondere den Belastungen aufgrund der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krise als zufriedenstellend.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres 2022/2023

Besondere Vorgänge von Bedeutung liegen nach Schluss des Geschäftsjahres 2022/2023 nicht vor.

 

Altdorf, den 22. September 2023

gez. Fritz A. Sutor, Einzelvertretungsberechtigter, Geschäftsführer

gez. Dr. Fritz E. Sutor, Einzelvertretungsberechtigter, Geschäftsführer

Bilanz zum 30.06.2023

AKTIVA

30.06.2023
EUR
30.06.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 96.212,00 133.848,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 247.076,00 357.071,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.784.386,71 5.767.983,37
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 5.364.156,81 6.443.604,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen 4.733.813,86 0,00
2. Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen 2.401.351,96 3.245.930,94
3. sonstige Vermögensgegenstände 133.264,64 242.903,55
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 187.662,21 370.810,67
C. Rechnungsabgrenzungsposten 34.512,65 21.746,27
18.982.436,84 16.583.898,37

PASSIVA

30.06.2023
EUR
30.06.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.023.000,00 1.023.000,00
II. Kapitalrücklagen 12.843,14 12.843,14
III. Gewinnvortrag 3.664.640,18 3.628.326,97
IV. Jahresüberschuss 602.839,73 36.313,21
B. Rückstellungen 960.876,00 911.448,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.408.656,56 7.980.502,71
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 329.103,52 930.847,33
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 39.061,75 605.246,52
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 655.266,56 565.000,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.286.149,40 890.370,49
18.982.436,84 16.583.898,37

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01.07.2022 - 30.06.2023

der Firma Sutor Schuh GmbH, Opalstraße 19, 84032 Altdorf

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis 10.497.360,75 9.576.010,77
2. Personalaufwand 5.017.451,62 4.545.082,30
3. Abschreibungen 237.845,55 268.789,42
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.355.428,06 4.579.991,59
5. Erträge aus Beteiligungen 11.664,48 12.818,08
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 79.611,69 34.107,02
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 329.345,36 190.582,02
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 43.546,00 0,00
9. Ergebnis nach Steuern 605.020,33 38.490,54
10. sonstige Steuern 2.180,60 2.177,33
11. Jahresüberschuss 602.839,73 36.313,21

Anhang zum Geschäftsjahr 2022/2023

Sutor Schuh GmbH

Firma: Sutor Schuh GmbH
Sitz gemäß Gesellschaftsvertrag: 84032 Altdorf
Registergericht: Amtsgericht Landshut
Handelsregisternummer: HRB 2863
angewandtes Rechnungslegungssystem: Handelsgesetzbuch (HGB)

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt und nach der für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 266 und 275 HGB vorgeschriebenen Form gegliedert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Leistungsbedingter Werteverzehr wird durch planmäßige Abschreibungen erfasst, die auf der Grundlage steuerlich anerkannter Sätze unter Zugrundelegung der linearen Methode ermittelt werden.

Die Zugänge des beweglichen Sachanlagevermögens werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten, die ausgehend von den Einkaufspreisen ermittelt wurden, bewertet. Dem Grundsatz der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen. Risiken, die sich aus der Lagerung oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, sind mit angemessenen Wertabschlägen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgte mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag und Berücksichtigung künftiger Entwicklungen. Als Rechnungszins wurde zum Bilanzstichtag ein Zinssatz von 1,57 % angesetzt.

Für die weiteren Berechnungsannahmen wurden die erwartenden Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 0 % p.a., die erwarteten Anpassungen laufender Leistungen mit 0 % p.a. und keine Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Heubeck Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Der Wertansatz der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, die Zugänge, Abgänge, Umbuchungen, Abschreibungen und Zuschreibungen des Geschäftsjahres sowie die kumulierten Abschreibungen je einzelnem Posten des Anlagevermögens ergeben sich aus nachstehendem Anlagengitter.

Ein Anlagespiegel ist auf gesondertem Blatt beigefügt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind entsprechend der versicherungsmathematischen Gutachten vom 04.07.2023 gebildet worden.

4. sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Resturlaubsansprüche, Gewährleistungen, interne und externe Jahresabschlusskosten, Aufbewahrungskosten und Berufsgenossenschaft.

5. Verbindlichkeiten

Für die Verbindlichkeiten bestehen in üblichem Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.

Die Laufzeit und Besicherung der Verbindlichkeiten zeigt der nachfolgende Verbindlichkeitenspiegel.

Ein Verbindlichkeitenspiegel ist auf gesondertem Blatt beigefügt.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

1. Nach den bestehenden Mietverträgen ergeben sich jährliche Mietzahlungen in Höhe von TEUR 2.604.

2. Aus laufenden Leasing- und Wartungsverträgen ergeben sich derzeit jährliche Verpflichtungen in Höhe von TEUR 90. Die Verträge reichen bis in das Jahr 2029.

E. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden gemäß § 267 Abs. 5 HGB (ohne Auszubildende) 226 (Vorjahr: 235) Arbeitnehmer beschäftigt.

Davon entfallen auf:

Anzahl
Vollzeitkräfte 65
Teilzeitkräfte 161
226

2. gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 1.023.000,00.

3. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres und bis zum heutigen Tage wurden die Geschäfte der Gesellschaft geführt von:

Herrn Fritz A. Sutor

Herrn Dr. Fritz E. Sutor

Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

4. Anteile an den anderen Unternehmen

Es besteht eine Beteiligung an der FJ Trading GmbH, Grafenau. Die Höhe der Beteiligung beträgt 10 % des Stammkapitals von EUR 25.000,00.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2022/2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Altdorf, 22. September 2023

Herr Fritz A. Sutor, Geschäftsführer

Herr Dr. Fritz E. Sutor, Gesellschafter, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 30.06.2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
30.06.2023
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 490.898,28 35.225,24 0,00 526.123,52
490.898,28 35.225,24 0,00 526.123,52
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.220.941,97 54.989,31 0,00 5.275.931,28
5.220.941,97 54.989,31 0,00 5.275.931,28
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 5.767.983,37 16.403,34 0,00 5.784.386,71
5.767.983,37 16.403,34 0,00 5.784.386,71
gesamt 11.479.823,62 106.617,89 0,00 11.586.441,51
Abschreibungen Buchwert
kumuliert 01.07.2022
EUR
des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
kumuliert 30.06.2023
EUR
30.06.2023
EUR
Vorjahr
EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 357.050,28 72.861,24 0,00 429.911,52 96.212,00 133.848,00
357.050,28 72.861,24 0,00 429.911,52 96.212,00 133.848,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.863.870,97 164.984,31 0,00 5.028.855,28 247.076,00 357.071,00
4.863.870,97 164.984,31 0,00 5.028.855,28 247.076,00 357.071,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 5.784.386,71 5.767.983,37
0,00 0,00 0,00 0,00 5.784.386,71 5.767.983,37
gesamt 5.220.921,25 237.845,55 0,00 5.458.766,80 6.127.674,71 6.258.902,37

Verbindlichkeitenspiegel zum 30.06.2023

Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichem Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetz entstehende Sicherheiten.

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon Restlaufzeit
TEUR bis 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 9.408 6.396 2.418 594
Lieferungen und Leistungen 329 329 0 0
verbundene Unternehmen 39 39 0 0
nahestehende Unternehmen 655 655 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 2.286 2.286 0 0
Gesamt 12.717 9.705 2.418 594

Bestätigungsvermerk zum 30.06.2023

An die Sutor Schuh GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Sutor Schuh GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sutor Schuh GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

● entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.06.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023 und

● vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

● identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

● gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

● beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

● ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

● beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

● beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

● führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Baden-Baden, den 29. September 2023

JU-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Blust, vereidigter Buchprüfer

Neu, Wirtschaftsprüfer

Hinweis:

Bei der Veröffentlichung des Jahresabschlusses wurden Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der oben genannte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf dieses Exemplar für Offenlegungszwecke.

Gesellschafterbeschluss 30.06.2023

Gesellschafterbeschluss

Der alleinige Gesellschafter der Sutor Schuh GmbH, mit dem Sitz in Altdorf, Herr Dr. Fritz E. Sutor hält hiermit unter Verzicht auf die Frist- und Formvorschriften für die Einberufung eine Gesellschafterversammlung ab.

Die Gesellschafterversammlung hat folgende Tagesordnungspunkte:

1. Feststellung des Jahresabschlusses zum 30.06.2023

2. Ergebnisverwendung

3. Entlastung der Geschäftsführer

4. Erteilung Prüfungsauftrag.

Das gesamte Stammkapital der Gesellschaft ist vertreten. Die Versammlung ist beschlussfähig.

Hierauf beschloss die Gesellschafterversammlung im Wege der mündlichen Abstimmung wie folgt:

Zu Punkt 1 der Tagesordnung:

Der Jahresabschluss zum 30.06.2023 wird festgestellt. Der Beschluss wurde einstimmig gefasst.

Zu Punkt 2 der Tagesordnung:

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 01.07.2022 - 30.06.2023 in Höhe von EUR 602.839,73 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Zu Punkt 3 der Tagesordnung:

Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 01.07.2022 - 30.06.2023 Entlastung erteilt.

Zu Punkt 4 der Tagesordnung:

Zur Abschlussprüferin für das Geschäftsjahr 01.07.2023 - 30.06.2024 wird die JU-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Baden-Baden gewählt. Die Geschäftsführer werden beauftragt, unverzüglich den Prüfungsauftrag gemäß § 318 Abs. 1 HGB zu erteilen.

 

Altdorf, 26.02.2024

Dr. Fritz E. Sutor

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