Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 17043
Eingetragen
5.7.2004
Branche
Herstellung von pyrotechnischen ErzeugnissenHerstellung von Waffen und MunitionHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und Konfektionierung von sowie der Handel mit pyrotechnischen Erzeugnissen aller Art und pyrotechnischer Munition jeweils für zivile Anwendungen, Fest- und Partybedarf sowie die Organisation und Durchführung von Feuerwerken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Margit Ehleiter
seit 11.12.2017
Prokura
Michael Kandler
seit 5.7.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Michael KandlerPyro Contact GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nico Feuerwerk GmbH

Remscheid

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024

Bilanz

Aktiva

30.4.2024 30.4.2023
EUR EUR
A. Anlagevermögen 204.374,06 226.649,06
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 28.781,00 41.624,00
II. Sachanlagen 174.553,06 183.985,06
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 148.560,06 173.234,06
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.993,00 10.751,00
III. Finanzanlagen 1.040,00 1.040,00
1. Genossenschaftsanteile 1.040,00 1.040,00
B. Umlaufvermögen 14.654.901,07 7.962.005,13
I. Vorräte 8.704.230,51 6.471.880,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 452.039,15 998.320,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.498.631,41 491.804,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 27.420,58 24.786,19
Bilanzsumme, Summe Aktiva 14.886.695,71 8.213.440,38

Passiva

30.4.2024 30.4.2023
EUR EUR
A. Eigenkapital 10.635.374,77 6.327.295,59
I. gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 50.000,00 50.000,00
III. Bilanzgewinn 10.085.374,77 5.777.295,59
B. Rückstellungen 3.813.336,00 1.277.821,00
C. Verbindlichkeiten 437.984,94 608.323,79
davon aus Steuern 6.336,05 6.711,42
Bilanzsumme, Summe Passiva 14.886.695,71 8.213.440,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.5.2023 - 30.4.2024 1.5.2022 - 30.4.2023
EUR EUR
1. Rohergebnis 14.412.557,26 8.631.161,14
davon Erträge aus Währungsumrechnung 10.165,35 52.143,79
2. Personalaufwand 947.428,28 790.129,15
a) Löhne und Gehälter 763.133,81 592.476,90
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 184.294,47 197.652,25
davon für Altersversorgung 7.512,83 24.257,77
3. Abschreibungen 58.484,88 58.367,45
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 58.484,88 58.367,45
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.257.347,63 3.318.077,54
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 109.363,02 109.866,48
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 31,20 20,80
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.643,05 0,12
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 508.986,54 245.381,04
davon an verbundene Unternehmen 42.127,78 25.184,73
davon Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen 2.727,00 2.588,00
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.326.420,00 901.900,55
9. sonstige Steuern 11.485,00 11.435,07
10. Jahresüberschuss 5.308.079,18 3.305.891,26

Ergebnisverwendung

1.5.2023 - 30.4.2024 1.5.2022 - 30.4.2023
EUR EUR
10. Jahresüberschuss 5.308.079,18 3.305.891,26
11. Gewinnvortrag aus den Vorjahren 4.777.295,59 2.471.404,33
12. Bilanzgewinn 10.085.374,77 5.777.295,59

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis 30.04.2024

A. Allgemeine Angaben

Die Nico Feuerwerk GmbH, Flügel 1, 42369 Wuppertal, hat Ihren Sitz in Remscheid und ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Wuppertal unter der Registernummer HRB 17043.

Der Jahresabschluss zum 30. April 2024 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Nico Feuerwerk GmbH ist nach den Größenklassen des § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

I. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederungen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderten sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

II. Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Von dem Wahlrecht Bewertungseinheiten (§ 254 HGB) zu bilden wurde kein Gebrauch gemacht.

Von dem Wahlrecht zur Bilanzierung aktiver latenter Steuern (§ 274 Abs. 1 HGB) wurde kein Gebrauch gemacht.

III. Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

> Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

- Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

> Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen erfolgen linear.

> Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro werden sofort abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

> Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Das gemilderte Niederstwertprinzip wurde beachtet.

4. Vorräte

> Die Vorräte wurden zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

> Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Das allgemeine Ausfallrisiko der Forderungen wurde durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes berücksichtigt.

> Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen das Finanzamt (T€ 149).

6. Rückstellungen

> Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Eine Abzinsung wurde vorgenommen.

- Die Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens gebildet. Als Bewertungsmethode wurde die projizierte Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit - Methode) benutzt. Die Rückstellungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt, hierbei wurde im Rahmen des BilMoG gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB n. F. eine pauschale Restlaufzeit aller Verpflichtungen von 15 Jahren angenommen. Berücksichtigt wurde ein Rechnungszinsfuß von 1,83 % und Rentensteigerungen in Höhe von 2,0 % p.a. Zugrunde gelegt wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck.

- Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden nach § 253 Abs. 2 Satz1 HGB abgezinst.

7. Verbindlichkeiten

> Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

IV. Währungsumrechnung

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr in Fremdwährung wurden zu Stichtagskursen umgerechnet.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Die Gliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind aus dem Forderungsspiegel (Punkt F) ersichtlich.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind überwiegend Versicherungen und Beiträge enthalten. Der Betrag wird planmäßig aufgelöst.

Die Zusammensetzung des Bilanzgewinns ist aus der Ergebnisverwendung (Punkt E) ersichtlich.

Die Erläuterung der sonstigen Rückstellungen ist dem Rückstellungsspiegel (Punkt H) zu entnehmen.

Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Punkt I) ersichtlich.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Personalaufwendungen entfallen auf:

Bezeichnung 2023 / 2024 2022 / 2023
EUR EUR
Löhne und Gehälter 763.133,81 592.476,90
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 184.294,47 197.652,25
davon für die Altersversorgung 7.512,83 24.257,77

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 24 (Vorjahr T€ 3) sowie Erträge aus Währungsumrechnungen von T€ 10 (Vorjahr T€ 52).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnungen von T€ 109 (Vorjahr T€ 110).

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen von T€ 42 (Vorjahr T€ 25) sowie Zinsaufwendungen aus der Auf- bzw. Abzinsung von Rückstellungen von T€ 3 (Vorjahr T€ 3).

D. Ergänzende Angaben

I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Geschäftsführer

Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Kandler Michael Geschäftsführer Einzeln

II. Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 22 (ohne Geschäftsführer).

E. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Bilanzgewinn

2023 / 2024 2022 / 2023
Jahresüberschuss EUR 5.308.079,18 3.305.891,26
Gewinnvortrag EUR 5.777.295,59 2.471.404,33
Gewinnausschüttung EUR - 1.000.000,00 0,00
Bilanzgewinn EUR 10.085.374,77 5.777.295,59

wie folgt zu verwenden:

Einstellung in die Gewinnrücklage EUR 0,00 0,00
Vortrag auf neue Rechnungen EUR 10.085.374,77 5.777.295,59

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

F. Forderungsspiegel

Forderungen zum 30.04.2024 Restlaufzeit
insgesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr über 5 Jahre
EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 302.261,66 302.261,66 0,00 0,00
Vorjahr 572.463,03 572.463,03 0,00 0,00
Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 149.777,49 149.777,49 0,00 0,00
Vorjahr 425.857,21 425.857,21 0,00 0,00
Summe Geschäftsjahr 452.039,15 452.039,15 0,00 0,00
Summe Vorjahr 998.320,24 998.320,24 0,00 0,00

Es bestanden weder Forderungen gegen Gesellschafter noch gegen verbundene Unternehmen.

G. Rücklagenspiegel

Anfangsbestand Auflösung Zuführung Endbestand
EUR EUR EUR EUR
Kapitalrücklage 50.000,00 0,00 0,00 50.000,00

H. Rückstellungsspiegel

Anfangsbestand Verbrauch Auflösung Zuführung Endbestand
EUR EUR EUR EUR EUR
Pensionsrückstellungen 155.090,00 4.830,00 1.416,00 2.727,00 151.571,00
Steuerrückstellungen
Gewerbesteuer 475.446,00 0,00 0,00 1.118.200,00 1.593.646,00
Körperschaftsteuer/SolZ 426.455,00 0,00 0,00 1.208.220,00 1.634.675,00
Summe Steuerrückstellugen 901.901,00 0,00 0,00 2.326.420,00 3.228.321,00
Sonstige Rückstellungen
Ausstehende Rechnungen 33.430,00 8.655,09 4.134,91 22.520,00 43.160,00
Vertragsstrafen 0,00 0,00 0,00 95.550,00 95.550,00
Fehlmengen/Preisdifferenzen 18.500,00 497,80 18.002,20 45.800,00 45.800,00
Entsorgungskosten 46.600,00 0,00 0,00 1.700,00 48.300,00
Rückstellungen für Personal 79.540,00 79.540,00 0,00 136.040,00 136.040,00
Jahresabschluss- und Prüfungskosten, Rechts- und Ber.kosten 26.550,00 19.750,00 0,00 29.250,00 36.050,00
Beiträge, Aufbewahrung von Unterlagen 16.210,00 1.260,00 480,00 14.074,00 28.544,00
Summe sonstige Rückstellungen 220.830,00 109.702,89 22.617,11 344.934,00 433.444,00
Summe Rückstellungen 1.277.821,00 114.532,89 24.033,11 2.674.081,00 3.813.336,00

Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen:

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt per 30.4.2024 EUR 404,00.

I. Verbindlichkeitenspiegel

Restlaufzeit
Verbindlichkeiten insgesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 9.840,87 9.840,87 0,00 0,00
Vorjahr 10.746,26 10.746,26 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 255.832,62 255.832,62 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 428.144,07 428.144,07 0,00 0,00
Vorjahr 341.744,91 341.744,91 0,00 0,00
Summe Geschäftsjahr 437.984,94 437.984,94 0,00 0,00
Summe Vorjahr 608.323,79 608.323,79 0,00 0,00

J. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Es bestehen unbefristete, selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaften und gesamtschuldnerischen Mithaftungen gegenüber Kreditinstituten für Ansprüche aus Finanzverbindlichkeiten gegen die Pyro Contact GmbH und die Nico Europe GmbH. Die Verpflichtungen valutieren zum Stichtag mit € 0.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen, da bis zum Bilanzerstellungszeitpunkt keine Ansprüche geltend gemacht wurden und auch keine Umstände bekannt geworden sind, die eine Inanspruchnahme erwarten lassen.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen Höhe der jährlichen Verpflichtungen davon gegen verbundene Unternehmen
EUR EUR
Mietverträge 61.064,52 0,00
Leasingverträge 0,00 0,00

Weiterhin bestehen zukünftige, nicht zu bilanzierende finanzielle Verpflichtungen aus dem Vertrag mit dem Logistikunternehmen hinsichtlich der Übernahme von Fixkosten für die Saison 2024/2025.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses zum 30.04.2024

 

Remscheid, den 28.06.2024

Michael Kandler, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zur Bilanz zum 30. April 2024

Entwicklung der Anschaffungswerte
Stand 01.05.23 Zugänge Abgänge Stand 30.04.24
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.288.202,88 6.460,17 0,00 1.294.663,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.288.202,88 6.460,17 0,00 1.294.663,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 612.603,12 0,00 0,00 612.603,12
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 212.712,74 29.756,71 37.727,72 204.741,73
Summe Sachanlagen 825.315,86 29.756,71 37.727,72 817.344,85
III. Finanzanlagen 1.040,00 0,00 0,00 1.040,00
2.114.558,74 36.216,88 37.727,72 2.113.047,90
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.05.23 Zugänge Abgänge Stand 30.04.24
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.246.578,88 19.303,17 0,00 1.265.882,05
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.246.578,88 19.303,17 0,00 1.265.882,05
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 439.369,06 24.674,00 0,00 464.043,78
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 201.961,74 14.507,71 37.720,72 178.748,73
Summe Sachanlagen 641.330,80 39.181,71 37.720,72 642.792,51
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.887.909,68 58.484,88 37.720,72 1.908.674,56
Entwicklung der Buchwerte
Restbuchwert 30.04.24 Restbuchwert 30.04.23
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.781,00 41.624,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 28.781,00 41.624,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 148.560,06 173.234,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.993,00 10.751,00
Summe Sachanlagen 174.553,06 183.985,06
III. Finanzanlagen 1.040,00 1.040,00
204.374,06 226.649,06

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.05.2023 bis zum 30.04.2024

der NI CO Feuerwerk GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und Konfektionierung von sowie der Handel mit pyrotechnischen Erzeugnissen aller Art jeweils für zivile Anwendungen, Fest- und Partybedarf sowie die Organisation und Durchführung von Feuerwerken.

Hauptabsatzgebiet ist Deutschland. Der Einkauf der Feuerwerkskörper erfolgt überwiegend in China.

Die Produkte werden überwiegend (ca. 80%) nur zu Silvester an wenigen Tagen im Dezember verkauft. Die Gesellschaft verfügt über eine langjährige Erfahrung im Handel mit Feuerwerkskörpern und gehört zu den größten Anbietern von Silvesterfeuerwerk in Deutschland.

1.2. Produktentwicklung

Wir sehen das gestiegene Umweltbewusstsein als Chance für Innovationen, Feuerwerk und Umweltbewusstsein müssen sich nicht ausschließen. Ein wesentliches Ziel ist die Reduzierung des Plastikanteils der Produkte. Mehr und mehr werden auch Plastikverpackungen gegen Pappschachteln ausgetauscht.

Die wichtigsten Ziele, die Sicherheit und die Qualität der Produkte, werden dabei stets beachtet. Wir legen besonderen Wert darauf, dass unsere Produkte in Fernost nach deutschen Qualitäts- und Sicherheitsstandards hergestellt werden. Um das zu garantieren haben wir 2016 ein Büro in Liuyang eröffnet. Durch die Präsenz vor Ort können wir schneller neue Artikel entwickeln, Innovationen vorantreiben, Produktionsprozesse überwachen und die Logistik steuern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Wirtschaftliches Umfeld

Bedingt durch ein coronabedingtes Verkaufsverbot zu Silvester 2020 und 2021 brach der Umsatz in den beiden danach folgenden Geschäftsjahren fast vollkommen ein.

Nach Auslaufen der Corona-Pandemie konnte ab Silvester 2022 wieder "normal" verkauft werden.

Trotz globaler Unsicherheiten, wie geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Schwankungen, konnte die NICO Feuerwerk GmbH von einer hohen Nachfrage nach Feuerwerk auch in der Saison 2023 profitieren.

2.2. Geschäftsverlauf

Die NICO Feuerwerk GmbH konnte im Geschäftsjahr 2023/2024 an den Erfolg des vergangenen Geschäftsjahres anknüpfen und eine äußerst erfolgreiche Saison verzeichnen. Die positive Entwicklung spiegelt sich in den wesentlichen Leistungsindikatoren wider, darunter Umsatzwachstum, Marktanteilsgewinne und des J ahresergebnisses.

Marktanteile: Die NICO Feuerwerk GmbH konnte ihre Marktanteile in Deutschland durch Neukundengewinnung weiter ausbauen.

Umsatzentwicklung: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 44,3% auf 29,9 Mio. EUR. Dieses Wachstum wurde durch eine erhöhte Nachfrage des Handels und der Endverbraucher nach NICO-Produkten begünstigt. Dies spiegelt sich auch in der nochmals verbesserten Abverkaufsquote wider.

Ergebnis: Der Jahresüberschuss betrug 5,3 Mio. EUR, was einer Steigerung von 60,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die große Nachfrage der Endverbraucher führte zu einer niedrigen Retourenquote, was sich ebenfalls positiv auf Umsatz und Ergebnis auswirkte.

Im Geschäftsjahr 2023/2024 lag ein besonderer Fokus auf der Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte. Dazu gehörten umweltfreundlichere Feuerwerkskörper, die unter der neuen "GreenLine"-Produktreihe vermarktet wurden. So sind die sogenannten Feuerwerksbatterien der NICO heute vollständig plastikfrei und auch bei den Raketen wurden Plastikbauteile gegen Pappbauteile ersetzt. Diese Umstellungen stießen sowohl bei Endkunden als auch bei Großabnehmern auf positive Resonanz.

2.3. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist um 6,7 Mio. EUR auf 14,9 Mio. EUR gestiegen. Ursächlich für den Anstieg der Bilanzsumme zum 30.04.2024 sind der Aufbau des Vorratsbestandes (+2,2 Mio. EUR) und das positive Jahresergebnis.

Das Nettoumlaufvermögen (Working-Capital) erhöhte sich gegenüber dem vorherigen Abschlussstichtag entsprechend um 4,3 Mio. EUR.

Das Eigenkapital beträgt zum Abschlussstichtag 10,6 Mio. EUR, was einer Eigenkapitalquote von 71,4% entspricht.

Das Vorratsvermögen ist vollständig aus wirtschaftlichen Eigenmitteln finanziert.

Die Liquidität der Gesellschaft wird über einen flexiblen Multibank-Rahmenkreditvertrag sichergestellt.

2.4. Ertragslage

Das Rohergebnis konnte im Geschäftsjahr 2023/2024 auf Grund der hohen Nachfrage der Endkunden und der Neukundengewinnung gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr um 5,8 Mio. EUR gesteigert werden.

Die Mitarbeiterzahl stieg im Geschäftsjahr 2023/2024 an, um den gestiegenen Produktions- und Vertriebsanforderungen gerecht zu werden. Entsprechend erhöhte sich der Personalaufwand um ca. 20% auf 0,9 Mio. EUR.

Die Lagerbewirtschaftung, Kommissionierung und Retourenbearbeitung erfolgt durch ein spezialisiertes Lager- und Logistikunternehmen. Die Kosten stiegen überwiegend absatzbedingt um 1,7 Mio. EUR auf 4,3 Mio. EUR.

Der Anstieg der Referenzzinssätze führte zu einem Anstieg der Zinsaufwendungen auf 0,5 Mio. EUR.

Mit einem Gewinn von 5,3 Mio. EUR schließt das Unternehmen das Geschäftsjahr 2023/2024 erfolgreich ab.

2.5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage

Die NICO Feuerwerk GmbH blickt auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2023/2024 zurück und sieht sich gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft.

Die finanzielle Situation der NICO Feuerwerk GmbH ist stabil. Die Eigenkapitalausstattung konnte durch die positive Geschäftsentwicklung weiter gesteigert werden, und die Liquiditätssituation ist komfortabel.

3. Prognosebericht

Für das kommende Geschäftsjahr 2024/2025 erwartet die NICO Feuerwerk GmbH eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung. Geplante Markteinführungen neuer Produkte sollen das Wachstum weiter unterstützen.

Die Geschäftsführung plant bei leicht wachsenden Umsatzerlösen mit einem Ergebnis auf dem Niveau des abgeschlossenen Geschäftsjahres. Die Einkaufspreise werden sich nach unseren Erwartungen auf dem Niveau von 2023 stabilisieren. Demgegenüber werden die Personalkosten und Vertriebskosten, insbesondere in Deutschland weiter steigen.

Die NICO Feuerwerk GmbH plant zukünftig 0,7 Mio. EUR innerhalb von 2 Jahren in die digitale Infrastruktur und in Büro- und Lagerstandorte zu investieren. Die geplanten Maßnahmen tragen zur langfristigen Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit bei.

4. Chancen- und Risikobericht

Die NICO Feuerwerk GmbH hat ein umfassendes Risikomanagementsystem implementiert, um potenziellen Risiken frühzeitig zu begegnen.

Dazu gehören Maßnahmen zur Absicherung gegen Marktrisiken, Angriffe auf die IT-Struktur, Lieferengpässe und regulatorische sowie Veränderungen im Nachfrageverhalten.

Über wesentliche Einzelrisiken die sich auf die Ziele der Gesellschaft und der Geschäftsentwicklung negativ auswirken können, ist folgendes zu berichten:

Währungsrisiken / Zinsänderungsrisken

Währungsrisiken bestehen im Hinblick auf den Wareneinkauf in China. Diesen Risiken wird mit einem entsprechenden Währungsmanagement begegnet, welches u. a. den Abschluss geeigneter Währungsgeschäfte zum Gegenstand hat, um diesbezüglich eine größere Planungssicherheit zu erhalten und Währungsrisiken im Zusammenhang mit dem Wareneinkauf in China durch den Einsatz von Devisentermingeschäften zu reduzieren.

Beschaffungssituation

Die Risiken auf der Beschaffungsseite betreffen zum einen die Verknappung der Transportkapazitäten und zum anderen die Lieferzuverlässigkeit der chinesischen Lieferanten.

Die getätigten Bestellungen werden durch eine Vor-Ort-Präsenz in China, die über die letzten Jahre entsprechendes Know-How im Umgang mit den Risiken aufgebaut hat, kontrolliert und abgestimmt. Zudem begegnen wir eventuelle Lieferengpässe mit einer ausreichenden Diversifikation der Lieferantenstruktur.

Deutlich höhere Energiekosten, Seefrachten, Inlandsfrachten und die Unsicherheit auf den Rohstoffmärkten erschweren die Beschaffung. Zudem wird es erforderlich sein, die höheren Beschaffungskosten an die Kunden weiterzugeben.

Lieferfähigkeit / IT-Sicherheit

Die Sicherstellung der Lieferfähigkeit an den "kritischen" Tagen um den Jahreswechsel beginnt mit dem frühzeitigen Import der Handelsware aus China.

Zur Vorbereitung der Auslieferung an Silvester wird die Ware auf verschiedene Lagerstandorte in Deutschland vorverteilt. Die Auslieferung über beauftragte Spediteure beginnt im Oktober. Wir gehen davon aus, dass die Logistikunternehmen die Verträge über die Auslieferung unserer Ware einhalten werden.

Zur Aufrechterhaltung der Lieferfähigkeit werden die Prozesse weiter digitalisiert. Die Sicherheit und Zuverlässigkeit der genutzten IT-Struktur gewinnt an zunehmender Bedeutung. Der Ausbau der digitalen Infrastruktur, unter Beachtung des Schutzes vor Angriffen von außen, wird zukünftig ein Investitionsschwerpunkt neben dem Ausbau der Lagerstandorte sein.

Veränderungen im Nachfrageverhalten, Wettbewerb

Die hohe Nachfrage nach Silvesterfeuerwerk, trotz der hohen Belastungen der Haushalte aufgrund gestiegener Lebenshaltungskosten zeigt die Bedeutung des Feuerwerks als Kulturgut.

Ein wesentlicher Teil der Umsatzerlöse (rd. 80 %) wird mit einer begrenzten Anzahl an Kunden im Einzelhandel erzielt. Die Wettbewerbssituation auf dem deutschen Markt, diverse Zugangsbarrieren für potenzielle ausländische Lieferanten sowie ein logistisch sehr aufwändiger Direktbezug aus China sorgen dafür, dass die Bindung der Einzelhandelsketten an ihre Lieferanten in Deutschland als hoch eingeschätzt wird.

Die NICO Feuerwerk GmbH blickt auf ein äußerst erfolgreiches Geschäftsjahr 2023/2024 zurück und sieht sich gut gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft.

Trotz potenzieller wirtschaftlicher und politischer Unsicherheiten ist das Unternehmen gut aufgestellt, um auch in Zukunft erfolgreich zu sein. Die Kombination aus innovativen Produkten, solider Finanzlage und engagierten Mitarbeitern bildet die Grundlage für anhaltendes Wachstum und wirtschaftlichen Erfolg.

 

Remscheid, den 28.06.2024

Michael Kandler, Geschäftsführer

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Nico Feuerwerk GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nico Feuerwerk GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Nico Feuerwerk GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2023 bis zum 30. April 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 30. Juli 2024

KWP GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

René Schönfeld, Wirtschaftsprüfer

Sebastian Chmurczyk, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 28.10.2024 festgestellt worden.

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