AIC Verwaltung GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Duckwitz seit 18.2.2025 | Prokura |
Sebastian Lüdigk seit 12.4.2023 | Prokura |
Felix Wickenkamp seit 9.6.2022 | Geschäftsführer |
Frank Robert Hermann Dr. Albrecht seit 12.11.2019 | Prokura |
Alexis Constantin Maximilian Maria von Dziembowski seit 12.11.2019 | Prokura |
Jochen Dr. Korn seit 20.3.2015 | Prokura |
Jürgen Borchers seit 27.11.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Altamar Capital Partners SL | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CAM Alternatives GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die CAM Alternatives GmbH, Köln, (nachfolgend auch "CAM" oder die "Gesellschaft") ist Teil einer unabhängigen partnergeführten Asset-Management-Gruppe für alternative Kapitalanlagen. Die Gesellschaft bietet Private Equity, Infrastruktur und Private Debt bezogene Dienstleistungen inklusive der Errichtung, der Vermarktung und der Verwaltung von Fonds, Managed Accounts und Co-Investment Vehikeln als Teil eines umfassenden Dienstleistungsspektrums in der Assetklasse Alternatives an. Die Unternehmenstätigkeit der CAM erstreckt sich auf die weltweite Akquise und Anlage von Investorenkapital, das gemäß einer definierten Anlagestrategie sowohl in Zielfonds als auch gemeinsam mit Zielfondsmanagern in nicht-börsennotierte Unternehmen (Co-Investments) via Fondsstrukturen oder Managed Accounts investiert wird. Die CAM Alternatives GmbH wird, mittelbar über die CAM Holding GmbH, zu 100% von der Altamar CAM Partners S.L., Madrid, gehalten und tritt seit August 2021 gemeinsam mit den operativen Gesellschaften der spanischen Gruppe als "AltamarCAM Partners" am Markt auf. Die spanische Obergesellschaft Altamar CAM Partners S.L. wiederum wird weit überwiegend von leitenden Angestellten der AltamarCAM Partners gehalten. Am 8. Februar 2024 hat Altamar CAM Partners S.L. ihre Gesellschafterstruktur gestärkt, indem sie den Fonds Permira Growth Opportunities II als Minderheitsgesellschafter aufgenommen hat, der einen Anteil von 40 % am Unternehmen erworben hat. Dem bisherigen Management obliegt weiterhin die Unternehmensführung. AltamarCAM Partners wird mit der Unterstützung von Permira seine Marke weiter stärken, neue Beziehungen aufbauen sowie seinen Kunden- und Investorenstamm erweitern. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Nach einem turbulenten Wirtschaftsjahr 2022, welches durch pandemiebedingte Lieferengpässe und den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine geprägt war, büßte die Weltwirtschaft im Jahr 2023 leicht an Dynamik ein. 1 Nach einem kräftigen Start zu Beginn des Jahres verlangsamte sich die Weltkonjunktur über den Sommer hinweg deutlich. Dies resultierte im Wesentlichen aus einer schwachen Industrieproduktion und den weltweit infolge der Inflation gestiegenen Zinssätzen. Als weiterer dämpfender Faktor wird die verhaltene Entwicklung in China ausgemacht, die wesentlich aus der Verschuldung im dortigen Immobiliensektor resultiert. 2 Insgesamt ist die Weltwirtschaft, gemessen an dem weltweiten Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023, nach derzeitiger Einschätzung nur noch um 3,1% gewachsen (Vj.: 3,5%). 3 Das Wirtschaftswachstum im Euro-Raum schwächte sich in der zweiten Jahreshälfte 2023 ab. Der private Konsum wurde weiterhin durch Kaufkraftverluste beeinträchtigt, auch wenn sich die Inflation deutlich abschwächte. Der Arbeitsmarkt war stabil, da die Unternehmen ihr Personal halten konnten. Die EZB beließ ihren Leitzins im vierten Quartal 2023 unverändert. 4 Die Konjunktur in den USA blieb über das Jahr 2023 trotz der von der US-Notenbank Fed bereits vorgenommenen Zinserhöhungen stabil. Zum Jahresende verlangsamte sie sich etwas. Die Inflation hat ihren Höchststand zwar überwunden, blieb jedoch auf einem hohen Niveau. Am Arbeitsmarkt verlief die Entwicklung recht ausgewogen. 5 Nach dem schwierigen Börsenjahr 2022 war auch das Jahr 2023 auf den Kapitalmärkten wechselhaft. Es gab erhebliche Kursschwankungen sowohl an den Aktien- als auch insbesondere an den Anleihemärkten. Maßgeblich dafür verantwortlich waren die Zins- und Geldpolitik der Zentralbanken, die Inflationsentwicklung sowie die sich unterjährig ändernden Zinserwartungen der Märkte. Das Jahr 2023 schlossen die wesentlichen Aktienmärkte letztendlich auf neuen Höchstständen, so ist der DAX im Jahresvergleich um 19% gestiegen, der S&P 500 sogar um 23%. 6 Die Lage an den Rohstoffmärkten hat sich in 2023 leicht entspannt. Der Lieferstopp von russischem Gas nach Europa in 2022 wurde durch alternative Gasbeschaffung, wie z.B. Importe durch Flüssiggas (LNG) und den Bau neuer Regasifizierungsterminals an Deutschlands Küsten kompensiert. Preisdämpfend wirkten sich zudem die gut gefüllten Gasspeicher aus. Der Gas-Großhandelspreis (TTF) lag mit knapp 33 EUR / MWh zum Ende 2023 wieder auf dem gleichen Niveau wie vor Beginn des Ukraine-Kriegs. 7 2.2. Entwicklung der Private Equity Branche Ein unsicheres makroökonomisches Umfeld, welches u.a. von höheren - wenn auch sinkenden - Inflationsraten, Zinsniveaus sowie anhaltenden geopolitischen Herausforderungen geprägt ist, beeinflusste den Private Equity-Markt im Jahr 2023 sowohl in den Investitions- und Exitaktivitäten als auch im Fundraising. Trotz dieser Herausforderungen erwiesen sich Fundraising-Aktivitäten als vergleichsweise resilient insbesondere hinsichtlich größerer Fonds im Jahr 2023. Das Fundraising-Volumen im Buyout-Bereich zeigte im Jahr 2023 einen deutlichen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr. Dem Informationsdienstleister Preqin zufolge lag das Fundraising-Volumen bei rund US-$ 434 Mrd., welches einen Anstieg von 31% im Vergleich zum Vorjahr (etwa US-$ 332 Mrd.) repräsentiert. Allerdings lag die Anzahl der im Jahr 2023 geschlossenen Buyout-Fonds mit 330 deutlich unter dem Vorjahreswert (459 Fonds). 8 Größere und bekanntere Fondsmanager hatten einen relativen Vorteil beim Fundraising gegenüber kleineren Konkurrenten. Demnach dominieren Mega-Fonds weiterhin das globale Fundraising-Umfeld. Zu den größten Closings im Buyout-Bereich im Jahr 2023 gehörten CVC Capital Partners Fund IX mit € 26 Mrd. (der größte jemals aufgelegte Buyout-Fonds), Clayton Dubilier & Rice XII mit US-$ 24 Mrd., Apollo Investment Fund X mit US-$ 20 Mrd. sowie Permira VIII mit € 17 Mrd. Die drei größten Buyout-Fonds, die sich derzeit im Fundraising befinden, sind Blackstone Capital Partners IX mit einer Zielgröße von US-$ 30 Mrd., Hellman & Friedman Capital Partners XI mit einem Zielvolumen von US-$ 24 Mrd. sowie EQT X mit einer Zielgröße von über € 20 Mrd. 9 Die makroökonomischen Herausforderungen haben im Jahr 2023 die Investitions- und Exit- Aktivitäten ähnlich wie im Vorjahr gedämpft. Viele Transaktionen wurden angesichts der andauernden Unsicherheit über die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung zurückgehalten oder kamen aufgrund unterschiedlicher Bewertungsvorstellungen zwischen Verkäufer und Käufer nicht zustande. Mit etwa US-$ 932 Mrd. befindet sich das Dry Powder im Buyout-Bereich in Europa und USA derzeit auf einem neuen Rekord-Niveau, 10 während das durchschnittliche Investitionsvolumen der letzten Jahre (2018 bis 2022) bei knapp US-$ 330 Mrd. pro Jahr lag. 11
9 Quelle: Preqin: Funds in Market
Onlinedatenbank, Datenstand per 31.12.2023.
10 Quelle: Preqin: Dry Powder & AUM
Onlinedatenbank, Datenstand per 31.12.2023.
11 Quelle: Preqin: Annual Capital Called &
Distributed Onlinedatenbank, Datenstand per 31.12.2023.
2.3. Geschäftsentwicklung Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Integrationsprojekte zwischen Altamar und CAM weiter vorangetrieben. Die Harmonisierung der IT-Infrastruktur und die Vereinheitlichung von IT-Prozessen führten zu Effizienzgewinnen und Kostenersparnissen. Die Arbeiten an einer gruppenweit nutzbaren Datenbasis für die Steuerung der und die Berichterstattung über die Investmentprogramme der AltamarCAM-Gruppe schreiten weiter voran und werden zu weiteren Synergieeffekten auch auf CAM-Seite führen. Darüber hinaus wurde weiter an der Vereinheitlichung von für alle Mitarbeiter der AltamarCAM-Gruppe verbindlichen Verhaltens- und Prozessstandards gearbeitet, die zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 implementiert wurden. Darüber hinaus führte die CAM auch im Jahr 2023 umfangreiche Projekte im Sekundärmarkt-bereich mit dem Ziel durch, ältere Dachfondsprodukte durch Abverkauf der noch vorhandenen Restportfolios liquidationsfähig zu machen, um den Investoren eine wertgerechte und dennoch schnelle und kostenschonende Beendigung ihres von vornherein zeitlich begrenzten Engagements zu ermöglichen. In Bezug auf das Geschäftsklima im Jahr 2023 ist festzustellen, dass insbesondere die für die Alternatives-Branche ungünstige Zinsentwicklung in den Jahren 2022 und 2023 mit ihren vielfach vollzogenen Zinsanhebungen zu Verwerfungen bei den Wertrelationen innerhalb der Anlageportfolios großer Kapitalsammelstellen geführt hat (sog. Denominatoreffekt), was einen spürbaren Effekt auf die weitere Nachfrage nach Alternatives hatte und damit auch im Fundraising spürbar war. Darüber hinaus hat es Festzinsanlagen auch wieder vergleichsweise attraktiver gemacht, was ebenfalls zulasten der Anlagepotentiale für Alternatives gegangen sein dürfte. In der Folge gestaltete sich das Fundraising am Markt insgesamt und damit auch für die CAM im Geschäftsjahr herausfordernder als erwartet. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 wurden von der CAM Anteile an ACP Global Private Markets SCA SICAV-RAIF - Teilfonds ACP S 5 Feeder, CAM Private Capital Strategies SCA SICAV-RAIF - Teilfonds ACP Sustainable Megatrends Co-Investment Fund, ACP Global Private Markets SCA SICAV-RAIF - Teilfonds ACP PE 7 Lower Mid-Market, ACP Infrastructure SCASICAV-RAIF - Teilfonds ACP Infra III Feeder sowie Anteile an Galdana III RAIF, angeboten. Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 67 (i. Vj.: 56) Mitarbeiter, der Anstieg reflektiert u.a. den deutlichen Ausbau des Kundenbetreuungsteams. Die Gesellschaft betreut zum Stichtag ein Kundenvermögen in Höhe von rund € 6,1 Mrd. (i. Vj.: € 6,0 Mrd.). 12 2.4. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 ist das Jahresergebnis mit einem Fehlbetrag in Höhe von € 0,5 Mio. (i.Vj.: € 1,5 Mio.) leicht negativ ausgefallen. Die Provisionserträge sanken im Geschäftsjahr insgesamt um € 3,5 Mio. auf € 16,7 Mio. (i. Vj.: € 20,2 Mio.). Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der jährlich variierenden Gewinnbeteiligungen an Fonds. Die laufenden Erträge aus Beteiligungen sind im Vergleich zum Vorjahr um € 1,3 Mio. auf € 1,4 Mio. (i. Vj.: T€ 47) gestiegen. Die positive Veränderung resultierte im Wesentlichen aus einer Dividende in Höhe von € 1,0 Mio., die abweichend zu den Vorjahren erst im Folgejahr beschlossen wurde und geflossen ist. Die sonstigen betrieblichen Erträge bewegen sich mit T€ 364 auf Vorjahresniveau (i. Vj.: T€ 318). Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr mit € 13,2 Mio. (i. Vj.: € 15,1 Mio.)um € 1,9 Mio. gesunken. Die anderen Verwaltungsaufwendungen reduzierten sich verglichen zum Vorjahr um € 0,5 Mio. auf € 5,5 Mio. (i. Vj.: € 6,0 Mio.). Beide Effekte resultieren im Wesentlichen aus dem Rückgang von Gewinnbeteiligungen an Fonds und der daraus resultieren den Reduzierung der Auszahlung an Mitarbeiter/-innen. Die Provisionsaufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 280 (i. Vj.: T€ 376). Das Zinsergebnis hat sich im Geschäftsjahr um T€ 288 auf T€ 322 (i. Vj T€ 34) verbessert. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen die gestiegenen Zinserträge. Zudem sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr mit T€ 102 (i. Vj. T€ 433) um T€ 330 gesunken. 2.5. Finanzlage Zum Bilanzstichtag weist die CAM Alternatives GmbH täglich fällige Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von € 5,0 Mio. (i. Vj.: € 6,8 Mio.) aus. Die Liquidität der Gesellschaft wird stets überwacht. Im Berichtsjahr hat die CAM Alternatives GmbH keine Investitionen in das Finanzanlagevermögen getätigt. Es wurde lediglich eine Beteiligung mit einem Buchwert von T€ 6 verkauft. Die Buchwerte der Beteiligungen betragen T€ 477 (i. Vj.: T€ 483). 2.6. Vermögenslage Die Forderungen an Kreditinstitute sind verglichen zum Vorjahr auf € 5,0 Mio. gesunken (i. Vj.: € 6,8 Mio.) und betreffen in vollem Umfang täglich fällige Guthaben und Forderungen, Termineinlagen bestehen nicht. Die Forderungen an Kunden haben sich um € 3,0 Mio. auf € 1,6 Mio. (i. Vj.: € 4,6 Mio.) reduziert. Der Rückgang reflektiert Prozessoptimierungen im Rahmen der Rechnungsstellung und des Zahlungsverkehrs sowie den Rückgang von vereinnahmten Gewinnbeteiligungen an Fonds. Die Beteiligungen sind um T€ 6 auf T€ 477 (i. Vj.: T€ 483) gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit € 6,9 Mio. (i. Vj.: € 7,2 Mio.) nahezu unverändert. Der Posten enthält im Wesentlichen Forderungen gegenüber der Gesellschafterin und anderen verbundenen Unternehmen, Körperschaftsteuer- und Umsatzsteuerforderungen sowie geleistete Mietkautionszahlungen. Das Treuhandvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr um T€ 80 auf nun € 1,3 Mio. gesunken(i. Vj.: € 1,4 Mio.). Die sonstigen Verbindlichkeiten sind im Geschäftsjahr um € 3,7 Mio. gesunken und betragen nunmehr € 2,5 Mio. (i. Vj.: € 6,2 Mio.). Der deutliche Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus variierenden Auszahlungen von Gewinnbeteiligungen an Fonds sowie dem Rückgang von Steuerverbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind im Wesentlichen durch die Reduzierung der Personalrückstellungen um € 0,7 Mio. auf € 1,9 Mio. (i. Vj.: € 2,6 Mio.) gesunken. Die Kapitalrücklage hat sich nicht verändert. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr, unter Einbeziehung des Jahresfehlbetrags des Geschäftsjahrs und einer Dividendenausschüttung in Höhe von € 0,3 Mio. (i. Vj.: € 0), von € 11,5 Mio. auf € 10,8 Mio. reduziert. 2.7. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Bezogen auf die Bilanzsumme (ohne Treuhandvermögen) in Höhe von € 15,3 Mio. (i. Vj.: €20,4 Mio.) ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 70,57% (i. Vj.: 56,56%). Die Eigenkapitalrentabilität - i.e. das Jahresergebnis bezogen auf das durchschnittlich eingesetzte Eigenkapital der Berichtsperiode - beträgt im Berichtsjahr -4,18% (i. Vj.: -13,01%). Auch zukünftig wird die Gesellschaft ihre personellen Ressourcen an ihren strategischen Zielen ausrichten. Im Vordergrund steht die Ausweitung der Geschäftstätigkeiten bei Aufrechterhaltung der hohen Qualität der Dienstleistungen. Dementsprechend ist die Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr - wie oben bereits erwähnt - auf 67 (i. Vj.: 56) angestiegen. Daneben informiert sich die Geschäftsführung regelmäßig neben den geschäftsspezifischen Marktentwicklungen über die gesamtwirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Einflussfaktoren auf die Entwicklung in den einzelnen Tätigkeitsfeldern der Gesellschaft. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1. Risikobericht Bei der CAM Alternatives GmbH ist das Risikomanagement integraler Bestandteil des gesamten Geschäftsprozesses. Die Gesellschaft verfügt über ein angemessenes Risikomanagementsystem zur Erfassung, Messung, Steuerung und Überwachung der materiellen Risiken auf Dachfondsebene und auf Ebene der Gesellschaft. Als Risiko betrachtet die Gesellschaft die Gefahr einer ungünstigen, bis hin zur Existenz bedrohenden, zukünftigen Entwicklung, eine Schadensgefahr bzw. Gefahr des Vermögensverlustes und die Unsicherheit des Zukunftserfolges. Das Risikomanagementsystem wird regelmäßig (mind. einmal jährlich) durch die Geschäftsleitung in Hinblick auf die Erfüllung der Vorgaben des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB), der europäischen Alternative Investment Fund Manager Richtlinie (AIFM-Richtlinie) und der Mindestanforderungen an das Risikomanagement von Kapitalverwaltungsgesellschaften (KAMaRisk) überprüft und bei Bedarf angepasst. Inhaltlich dokumentiert das Risikomanagementsystem die wesentlichen Risikokategorien, den Risikomanagementprozess, die Methoden zur Risikoidentifizierung und Risikomessung, die Zuständigkeitsverteilung, die Governance- und Eskalationsprozeduren, die Einhaltung von Kapitalanforderungen, die Risikotragfähigkeit sowie die entsprechenden Risikolimits. Die Risikocontrolling-Funktion wird von einem Risikomanager wahrgenommen, der von den operativen Bereichen - insbesondere vom Portfoliomanagement - hierarchisch und funktional unabhängig ist und direkt an die Geschäftsleitung berichtet. Der Risikomanager ist für die Umsetzung der Risikopolitik, die laufende Risikoüberwachung und Risikomessung der Alternativen Investment Fonds (AIF), die Entwicklung und Ausführung von geeigneten Stresstests und die Risikoberichterstattung an die Geschäftsleitung verantwortlich. Der Risikomanager besitzt die hierfür nötige Autorität und den ständigen Zugang zu allen relevanten Informationen. Der Risikomanager wird dem Zweck und der Bedeutung seiner Aufgabe entsprechend angemessen entlohnt, und zwar unabhängig von den konkreten Tätigkeiten der operativen Einheiten. Operative Risiken (Geschäftsrisiken) umfassen potenzielle Verluste (einschließlich rechtlicher Komponenten), die sich aus dem Verhalten von Mitarbeitern, aus vertraglichen Vereinbarungen und Dokumentationen, der Technologie, dem Versagen der Infrastruktur sowie aus Katastrophen, externen Einflüssen und Kundenbeziehungen ergeben können. Operative Risiken werden im Rahmen eines regelmäßigen "Self-Assessments" durch den Risikomanager erfasst, gemessen, überwacht und an die Geschäftsleitung berichtet. Die Gesellschaft ist bezüglich ihrer Nettovermögensposition, die sich im Geschäftsjahr im Wesentlichen aus Finanzanlagen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen, sonstigen Vermögensgegenständen sowie sonstigen Verbindlichkeiten und sonstigen Rückstellungen ergibt, neben den operativen Risiken insbesondere den folgenden Risiken unterworfen: Adressenausfallrisiko: Das Adressenausfallrisiko bei finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal in Höhe der positiven Zeitwerte der Forderungen gegen den jeweiligen Kontrahenten. Forderungen zum Bilanzstichtag werden als voll werthaltig angesehen. Marktrisiko: Ein Marktrisiko ergibt sich, wenn Preisänderungen an den Finanzmärkten den Wert von Vermögensgegenständen bzw. Schuldposten negativ beeinflussen. Die Gesellschaft weist zum Ende des Geschäftsjahres allerdings weder wesentliche Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährung noch wesentliche Forderungen oder Verbindlichkeiten mit fester Verzinsung auf, so dass Risiken aus Wechselkursschwankungen bzw. aus einer Festverzinsung bei sich ungünstig änderndem Marktzins als vernachlässigbar angesehen werden. Die Auswirkung sonstiger negativer Markteinflüsse werden im Rahmen von Stresstests auf Ebene der CAM Holding GmbH überprüft. Signifikante Beteiligungen, die aufgrund ihres Geschäfts wesentlichen Marktpreisrisiken ausgesetzt wären, bestehen nicht. Liquiditätsrisiko: Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau stellt eine jederzeit ausreichende Liquiditätsversorgung der Gesellschaft sicher. Für das Geschäftsjahr wurden von der Geschäftsleitung zu keiner Zeit Liquiditätsrisiken festgestellt. Nachhaltigkeitsrisiko: Ein Nachhaltigkeitsrisiko ist ein Ereignis oder eine Bedingung aus den Bereichen Umwelt, Soziales oder Unternehmensführung, das bzw. die, wenn es bzw. sie eintritt, eine tatsächliche oder potenzielle wesentliche negative Auswirkung auf den Wert einer Anlage haben könnte. Die Gesellschaft führt Maßnahmen durch, die sich an bewährten Praktiken in Bezug auf Nachhaltigkeitsfaktoren orientieren. Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass der Wert einer Anlagemöglichkeit auch Nachhaltigkeitsfaktoren wie ökologische, soziale und unternehmensführungsspezifische Aspekte einschließt. Die Gesellschaft hat verschiedene Vorgehensweisen entwickelt, um die Bewertung von Nachhaltigkeitsfaktoren und Risiken sowohl auf Unternehmensebene der Organisation als auch in ihre Nachhaltigkeitsprozesse zu integrieren. Für das Geschäftsjahr wurden von der Geschäftsleitung zu keiner Zeit wesentliche Nachhaltigkeitsrisiken festgestellt. Dachfondsbezogene Risiken sind im Wesentlichen Investitionsentscheidungs- und Liquiditätsrisiken, da die Produkte i.d.R. vollständig über Eigenkapital finanziert sind. Der Risikomanager wird im Vorfeld von Investitionsentscheidungen hinzugezogen. Im Rahmen einer Pre-Investment-Due-Diligence prüft und dokumentiert er die Übereinstimmung des Investmentvorschlags mit den Anlagezielen, den Anlagerestriktionen, den Nachhaltigkeitsanforderungen und dem Risikoprofil des jeweiligen Dachfonds. Kurzfristige und langfristige Liquiditätsrisiken werden seitens des Risikomanagers laufend und systematisch überwacht. Darüber hinaus ist das geopolitische Risiko des Russland-Ukraine-Konflikts für die wirtschaftlichen Verhältnisse nach wie vor hoch. Die Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft hängen davon ab, inwieweit die Weltwirtschaft durch die Ukrainekrise weiterhin beeinflusst wird. Hieraus könnten zum einen partielle Bewertungsrückgänge in den betreuten Portfolios und zum anderen eine Verlangsamung des Fundraisings resultieren. Die CAM Alternatives GmbH hat die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen gemäß § 25 KAGB im Geschäftsjahr 2023 eingehalten. Zur Deckung der Eigenmittelanforderungen dienten im Geschäftsjahr 2023 der Kassenbestand und Forderungen gegenüber Kreditinstituten. 3.2. Prognosebericht (inkl. Chancenbericht) Aktuelle Wirtschaftsprognosen gehen von einer globalen Wachstumsrate von 2,5% für das Jahr 2024 aus. 13 Eine restriktive Geldpolitik der Zentralbanken führte zu einer Reduktion von Inflationsraten, allerdings liegt die Kerninflation (ohne Energie und Lebensmittel) sowohl im Euroraum als auch in den USA weiterhin weit über dem 2%-Ziel. Zur konjunkturellen Stützung werden im weiteren Jahresverlauf von der Mehrzahl der Marktteilnehmer erste reduzierende Zinsschritte erwartet, allerdings betonen sowohl die US-amerikanische als auch die europäische Zentralbank das Abwägen von Zinsschritten in Hinblick auf das Inflationsziel und dessen nachhaltige Erreichung. Gleichzeitig belastet eine angespannte geopolitische Lage, die unter anderem von Konflikten in der Ukraine und dem Nahen Osten geprägt wird, die weltwirtschaftliche Entwicklung. Direkte und indirekte Auswirkungen auf das Bestandsportfolio als auch die Allokationsplanung werden durch die Gesellschaft fortlaufend analysiert, um im Bedarfsfall entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Auf den Jahresabschluss 2023 haben die Konflikte keinen direkten Einfluss. Bezogen auf den Private Equity Markt ist aus unserer Sicht folgendes zu erwarten: Weltwirtschaftliche Ereignisse der letzten drei Jahren haben auch den Private Equity Markt stark beeinflusst. Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie, der Inflationsanstieg und die resultierende restriktive Geldpolitik, ein nahezu universeller Anstieg der Staatsverschuldung, geopolitische Unsicherheiten und Handelskonflikte, die höhere Volatilität an Aktien- und Anleihenmärkten sind wesentliche Faktoren, die eine anhaltende makroökonomische Unsicherheit prägen und Anleger in ihren Investitionsentscheidungen beeinflussen. Eine vorsichtige Zuversicht auf ein "Soft Landing", also der Vermeidung eines starken wirtschaftlichen Abschwungs oder einer Rezession nach Jahren des konjunkturellen Booms, machen Anlegern Mut, wenngleich diese vorerst und weiterhin zurückhaltend bei strategischen Anlageentscheidungen vorgehen. Insgesamt vertreten wir die Position, dass Private Markets-Strategien grundsätzlich sehr gut geeignet sein können, sowohl von kurzfristigen Verwerfungen als auch von langfristigem Wandel zu profitieren. Während bestehende Private Equity-Investitionen teilweise Bewertungsrückgänge zu verzeichnen hatten und sich allgemein die Exitaktivitäten signifikant verlangsamt haben, bietet das aktuelle Marktumfeld auch die Möglichkeit für attraktive Neuinvestitionen unter vorsichtiger Abwägung der inhärenten Risiken. Unter anderem folgende Faktoren können in den kommenden 12 bis 24 Monaten neue Investitionschancen prägen:
In Zeiten des wirtschaftlichen Wandels und vermehrten kurzfristigen Verwerfungen ist unseres Erachtens die langfristige Ausrichtung von Private Markets-Investitionen vorteilhaft für die Anlagerenditen. Langfristig ausgelegte Anlagestrategien sollten besser positioniert sein, kurzfristige Marktumbrüche und -volatilität zu bewältigen, wobei ein wohlüberlegtes Vorgehen bei der Auswahl von Private Markets-Managern, die über unterschiedliche Marktzyklen hinweg eine nachweisliche Erfolgsbilanz aufweisen, von entscheidender Bedeutung bleibt. Wir sind gleichzeitig der Auffassung, dass langfristige globale Trends, wie die digitale Transformation der Wirtschaft, weitere Fortschritte im Gesundheitswesen und die fortschreitende Automatisierung von industriellen Prozessen, positive Impulse für das weitere Wirtschaftswachstum setzen und potenziell attraktive Investitionsopportunitäten für Anleger bieten werden. Wir erwarten, dass sich die Mittelzuflüsse in Private Markets auch in 2024 weiterhin auf einem niedrigeren Niveau im Vergleich zu den Vorjahren bewegen werden, insbesondere aufgrund der geringeren (Neu)-Allokationen institutioneller Anleger wie Versicherungen und Pensionskassen. Diese haben aufgrund von Liquiditätsengpässen in ihren Bestandsportfolios und einem verstärkten Fokus auf die traditionelle Anlage in festverzinslichen Anleihen, die im aktuellen Zinsumfeld an Attraktivität gewonnen hat, ihre (Neu)-Allokationen in Alternative Assets verringert. Wir erwarten jedoch, dass sich die Mittelzuflüsse mittelfristig erholen werden, da alternative Anlagen nach wie vor als strategisch sinnvoll und notwendig betrachtet werden. Zudem werden Versicherungen und Pensionskassen fortlaufend über erhebliche Mittelzuflüsse aus dem Wachstumsmarkt der privaten und betrieblichen Altersvorsorge verfügen. Diese Investoren planen weiterhin, zumindest einen Teil ihrer Mittel in Alternative Assets zu allokieren, was darauf hinweist, dass trotz der aktuellen Herausforderungen eine anhaltende Nachfrage nach diversifizierten Anlagestrategien in Private Markets besteht. Schließlich ist festzuhalten, dass das Geschäftsergebnis - nach Abzug der damit verbundenen Aufwendungen - im Wesentlichen aus der Vereinnahmung von Verwaltungs- und Beratungsgebühren, dem Anfall erfolgsabhängiger Vergütungen aus dem Bestandsportfolio sowie aus erhaltenen Gewinnanteilen aus Beteiligungen resultiert. Das Ergebnis des Geschäftsjahres ist auch im Jahr 2023 negativ und entspricht nicht der im Vorjahr prognostizierten Entwicklung. Allerdings ist das Jahresergebnis deutlich besser als im Vorjahr. Das negative Geschäftsergebnis reflektiert neben Sondereffekten weiterhin die Investition in den Teamausbau in Deutschland, die zu einem leicht gestiegenen Personalaufwand, bereinigt um Gewinnbeteiligungen an Fonds, geführt haben. Die im Vorjahr prognostizierte Eigenkapitalrentabilität zwischen 10% bis 20% wurde somit nicht erreicht. Die Eigenkapitalquote stieg trotz des negativen Ergebnisses um 14 Prozentpunkte von 57% auf 71%. Dies resultierte aus dem Rückgang der Bilanzsumme. Für das Jahr 2024 erwartet die Gesellschaft infolge der laufenden Neuproduktvermarktung wieder ein leicht positives Geschäftsergebnis. Die Gesellschaft geht hierbei von einer konstanten Eigenkapitalquote und einer mittelfristigen Eigenkapitalrentabilität von im Durchschnitt 10% bis 20% aus. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, die Entwicklung an den Kapitalmärkten und der Welthandel unterliegen einer erhöhten Unsicherheit und können dazu führen, dass sich die Annahmen, die unseren Prognosen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft zugrunde liegen, als nichtzutreffend erweisen.
Köln, den 6. Mai 2024 gez. Jürgen Borchers, Geschäftsführer gez. Sebastian Louppen, Geschäftsführer gez. Andreas Schmidt, Geschäftsführer gez. Felix Wickenkamp, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023der CAM Alternatives GmbH, KölnAktiva
Passiva
Für Anteilinhaber verwaltete Investmentvermögen
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Aufwendungen
Erträge
Überleitung zum Bilanzgewinn
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die CAM Alternatives GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt) hat ihren Sitz in Köln und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter der HRB 63521. Die Gesellschaft ist eine externe Kapitalverwaltungsgesellschaft gemäß § 17 Abs. 2 Nr. 1 KAGB i.V.m. § 18 KAGB. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes. Gemäß § 38 Abs. 1 des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) in Verbindung mit den §§ 340 a - o HGB sind auch Bestimmungen der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) anzuwenden. Die im amtlichen Formblatt vorgesehenen, aber nicht belegten Positionen wurden weggelassen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Barreserve wird mit dem Nennwert angesetzt. Der Ausweis der Forderungen sowie sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt mit dem Nennwert und wird, sofern erforderlich, um Wertberichtigungen gekürzt. Beteiligungen und Anteile an verbundenen Unternehmen sind mit den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten aktiviert, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB. Als Treuhandvermögen werden ausschließlich die von der Gesellschaft in ihrer Funktion als Treuhandkommanditistin gehaltenen Anteile an Private Equity Dachfonds ausgewiesen. Dem Treuhandvermögen stehen in gleicher Höhe Treuhandverpflichtungen auf der Passivseite der Bilanz gegenüber. Sachanlagen werden gemäß § 253 Abs. 3 HGB mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um steuerlich zulässige lineare Abschreibungen, bilanziert. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt, erfasst. Das Wahlrecht bzgl. des Ausweises aktivischer latenter Steuern in § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird in der Weise ausgeübt, dass auf den Ansatz aktivischer latenter Steuern verzichtet wird. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB enthalten Leistungen aus Spar- und Risikobeiträgen. Die Verpflichtungen aus den Sparbeiträgen wurden in Höhe des beizulegenden Zeitwertes des Fondsvermögens angesetzt. Die Risikozusatzleistung wurde unter Verwendung der projizierten Einmalbeitragsmethode (Projected Unit Credit Methode) mit ihrem Barwert zum Stichtag bewertet. Als Rechnungszins (10 Jahresdurchschnitt) wurde der von der Bundesbank gem. § 253 Abs. 2 HGB veröffentlichte Rechnungszins verwendet. Dabei wurde eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Für die Pensionsrückstellungen wurde ein prognostizierter Zinssatz zum 31. Dezember 2023 von 1,82 % verwendet. Als weitere wesentliche Parameter werden eine Gehaltsentwicklung von 2,3 % und ein BBG-Trend von 2,3 % berücksichtigt. Bei der finanzmathematischen Berechnung der Pensionsverpflichtungen wurden für die Sterblichkeitsannahmen die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln GmbH, Köln, herangezogen. Ein sich ergebener aktivischer Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung der Pensionsrückstellung mit dem vorhandenen Deckungsvermögen wird auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt mit dem Zeitwert der Kapitalanlagen, der sich aus dem aktuellen Depotbestand zum Bilanzstichtag 31.12.2023 ergibt. Von der Möglichkeit gemäß Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde kein Gebrauch gemacht. Andere Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sofern die Restlaufzeit der Rückstellung länger als ein Jahr ist, erfolgt gemäß § 253 Abs. 2 HGB eine Abzinsung der Rückstellung unter Verwendung des von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatzes. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die nach § 256a HGB in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Aktiva Unter den Forderungen an Kreditinstitute sind vollständig täglich fällige Bankguthaben i. H. v. T€ 4.954 (Vj.: T€ 6.761) ausgewiesen. Die Forderungen an Kunden in Höhe von T€ 1.709 (Vj.: T€ 4.587) enthalten Forderungen aus Beratungsmandaten und gegenüber Dachfonds erbrachten Managementleistungen sowie Forderungen aus Carry-Ansprüchen. Unter den Bilanzpositionen Beteiligungen (T€ 477; Vj.: T€ 483) und Anteile an verbundenen Unternehmen (T€ 168; Vj.: T€ 168) werden Anteile an Private Equity Dachfonds-Gesellschaften und an sonstigen mit der Verwaltung der Dachfonds verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Angaben über Anzahl und Höhe der Beteiligungen sind in der Anteilsbesitzliste - unter Punkt D.III. - aufgeführt. Das Treuhandvermögen in Höhe von T€ 1.326 (Vj.: T€ 1.406) besteht ausschließlich aus treuhänderisch gehaltenen Beteiligungen an Private Equity Dachfonds. Bezüglich der Entwicklung der Sachanlagen im Geschäftsjahr verweisen wir auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Die Position Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 7.057 (Vj.: T€ 7.207) beinhaltet im Wesentlichen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (T€ 5.599; Vj.: T€ 6.389), Steuerforderungen (T€ 1.084; Vj.: T€ 348) sowie geleistete Mietkautionszahlungen (T€ 187; Vj.: T€ 183). Die Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 664 (Vj.: T€ 809) bestehen aus Abgrenzungen für eine Abstandszahlung im Zusammenhang mit der Übernahme eines Beratungsvertrags und für im Voraus bezahlte Versicherungsprämien. 2. Passiva Im Zusammenhang mit dem Treuhandvermögen auf der Aktivseite bestehen entsprechende Treuhandverbindlichkeiten in Höhe von T€ 1.326 (Vj.: T€ 1.406) gegenüber den Treugebern. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.542 (Vj.: T€ 6.239) bestehen unter anderem aus nachgelagerten Vergütungsbestandteilen in Höhe von T€ 998 (Vj.: T€ 3.912), noch nicht bezahlten Rechnungen aus dem Geschäftsbetrieb in Höhe von T€ 942 (Vj.: T€ 728) und Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 578 (Vj.: T€ 1.558) . Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betragen auf Basis der versicherungsmathematischen Berechnung zum 31. Dezember 2023 T€ 1.948 (Vj.: T€ 1.633). Hiermit wurden die zur Deckung der Verpflichtungen seitens des Treuhänders FIL Fondsbank GmbH, Frankfurt am Main, gehaltenen Kapitalanlagen mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe von T€ 1.998 (Vj.: T€ 1.641) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Aus der zuvor genannten Berechnung ergibt sich ein positiver Betrag in Höhe von T€ 50 (Vj.: T€ 8). Infolgedessen wird dieser Wert auf der Aktivseite unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" bilanziert. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz nach durchschnittlichem Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren und dem Ansatz nach durchschnittlichem Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren beträgt T€ 0,3 (Vj.: T€ 11) und unterliegt der Ausschüttungssperre. Die verrechneten Aufwendungen und Erträge nach § 285 Nr. 25 HGB belaufen sich auf TEUR 137 aus den Pensionsverpflichtungen und auf TEUR 156 aus dem Deckungsvermögen. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betragen TEUR 1.864. Für das Geschäftsjahr 2023 sind keine Steuerrückstellungen zu passivieren. Die anderen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen: Das gezeichnete Kapital in Höhe von T€ 500 (Vj.: T€ 500) ist voll eingezahlt und wird ausschließlich von der CAM Holding GmbH, Köln, als Alleingesellschafterin gehalten. Zum Ende des Geschäftsjahres besteht eine Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von T€ 5.106 (Vj.: T€ 5.106) und ein Bilanzgewinn in Höhe von T€ 5.161 (Vj.: T€ 5.931). 3. Bilanzvermerke Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen bestehen wie im Vorjahr nicht. 4. Aufgliederung einzelner Bilanzposten nach Restlaufzeiten Nach § 9 Absatz 1 i.V.m. Absatz 2 RechKredV weisen sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten in der Regel eine Restlaufzeit von maximal drei Monaten auf. Forderungen aus Darlehen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 5.421 haben eine Laufzeit von mehr als einem Jahr bis maximal fünf Jahre. 5. Aufgliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in folgenden Bilanzpositionen enthalten:
6. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
II. Gewinn- und Verlustrechnung Im Geschäftsjahr 2023 sind keine Zinsaufwendungen (T€ 0, Vj.: T€ 90) angefallen. Die Provisionsaufwendungen (T€ 280, Vj.: T€ 376) betreffen an Dritte zu leistende Vermittlungs- und Bestandsprovisionen. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen setzen sich aus Personalaufwendungen (T€ 13.177, Vj.: T€ 15.150) und anderen Verwaltungsaufwendungen (T€ 5.545 Vj.: T€ 6.030) zusammen. Bei den anderen Verwaltungsaufwendungen handelt es sich vor allem um Rechts- und Beratungskosten für Produkte, Steuerberatung und aufsichtsrechtliche Beratung sowie Prüfungskosten (T€ 2.931, Vj.: T€ 2.854) und um den Bezug von Leistungen durch Dritte, einschließlich Personaldienstleister und Wartungskosten für EDV (T€ 731, Vj.: T€ 1.031). Die Position sonstige betriebliche Aufwendungen (T€ 102, Vj.: T€ 433) enthält im Wesentlichen Aufwendungen aus der Ausbuchung von Forderungen (T€ 51, Vj.: T€ 361) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung (T€ 12, Vj.: T€ 9). Die Zinserträge (T€ 322, Vj.: T€ 123) beinhalten größtenteils Zinsen aus gewährten Darlehen, die ausschließlich verbundene Unternehmen betreffen. Darüber hinaus sind Zinseffekte aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen und mit diesen verrechneten Effekten aus der Veränderung des Deckungsvermögens enthalten (T€ 19, Vj.: T€ -90). Im Vorjahr wurde der Effekt aus dem gleichen Sachverhalt unter den Zinsaufwendungen ausgewiesen. Die Position Laufende Erträge aus Beteiligungen (T€ 1.395, Vj.: T€ 47) enthält im Wesentlichen Ausschüttungen aus sonstigen Beteiligungen. Die Provisionserträge (T€ 16.677, Vj.: T€ 20.191) entfallen größtenteils auf Beratungsleistungen und Erträge aus der Vermögensverwaltung. Darin enthalten sind periodenfremde Provisionserträge von T€36. Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 364, Vj.: T€ 318) enthalten T€ 115 Erträge aus Auszahlung von Versicherungen/Pensionen, T€ 79 Erträge aus der Überlassungsvergütung der IT-Plattform, sowie periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 48, Vj.: T€ 117). Die Erträge aus sonstigen verrechneten Sachbezügen betrugen T€ 30 (Vj: T€ 8), weitere T€ 36 entfielen auf die Erstattung von Mietaufwendungen. Auf Erträge aus Währungsumrechnungen entfielen T€ 4 (Vj.: T€ 8).. D. Sonstige Angaben I. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Per 31. Dezember 2023 bestehen sonstige Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Dienstleistungsverträgen in Höhe von T€ 2.579 (Vj.: T€ 2.865) mit Laufzeiten bis 2029. II. Befreiender Konzernabschluss Die Gesellschaft ist Tochterunternehmen der CAM Holding GmbH, Köln, welche ihrerseits ein Tochterunternehmen der Altamar CAM Partners S.L., Madrid, ist. Das Mutterunternehmen Altamar CAM Partners S.L. stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und zugleich größten Konsolidierungskreis auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist bei der Muttergesellschaft erhältlich und wird im "Registro Mercantil", Spanien veröffentlicht. Auf die Erstellung eines Teilkonzernabschlusses durch die CAM Alternatives GmbH wurde verzichtet, da vom übergeordneten Mutterunternehmen, Altamar CAM Partners S.L., Madrid, ein befreiender Konzernabschluss aufgestellt worden ist. Im befreienden Konzernabschluss werden im Wesentlichen folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden abweichend vom deutschen Handelsrecht angewendet:
III. Anteilsbesitz Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2023 gemäß § 285 Nr. 11 HGB:
*) Jahresabschluss zum 31.12.2023
**) Jahresabschluss zum 31.12.2022
***) Schlussbilanz zum 30.11.2023 erstellt.
Handelsregisterlöschung erfolgt in 2024.
E. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Für Angaben über die Chancen und Risiken der Gesellschaft wird auf den Lagebericht verwiesen. F. Organe der Gesellschaft Mitglieder der Geschäftsführung
Die Gesamtbezüge (inklusive Gewinnbeteiligungen an Fonds) der Geschäftsführung beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 auf T€ 4.211. Mitglieder des Aufsichtsrats
Auf die Angabepflichten gemäß § 285 Nr. 9a und Nr. 9b HGB wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 112. Diese setzen sich zusammen aus T€ 109 für Abschlussprüfungsleistungen und T€ 3 für andere Bestätigungsleistungen. Zusätzlich zu dem im Anhang für das Geschäftsjahr 2022 angegebenen Honorar des Abschlussprüfers sind im Geschäftsjahr 2023 noch T€ 35 für die Jahresabschlussprüfung 2022 angefallen. G. Zahl der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 67 (Vj.: 56), davon 21 weibliche (Vj.: 19) und 46 männliche (Vj.: 37) Mitarbeiter. Die Gesellschaft beschäftigt 51 Vollzeitkräfte (Vj.: 40) und 16 Teilzeitkräfte (Vj.: 16). H. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung der CAM Alternatives GmbH schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von € 450.385,07 auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, den 06. Mai 2024 gez. Jürgen Borchers, Geschäftsführer gez. Sebastian Louppen, Geschäftsführer gez. Andreas Schmidt, Geschäftsführer gez. Felix Wickenkamp, Geschäftsführer Anlagenspiegel zum 31.12.2023CAM Alternatives GmbH, Köln
"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CAM Alternatives GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CAM Alternatives GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CAM Alternatives GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschenhandelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Frankfurt am Main, den 6. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
gez.Fatih Agirman, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Joanna Spassova, Wirtschaftsprüferin Gesellschafterbeschluss der CAM Alternatives GmbH(HRB 63521; Amtsgericht Köln)Als alleinige Gesellschafterin der CAM Alternatives GmbH, Köln, (nachfolgend "Gesellschaft") beschließt die CAM Holding GmbH, Köln, unter Verzicht auf sämtliche Frist- und Formvorschriften folgendes:
Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.
Köln, den 10. Juli 2024 CAM Holding GmbH gez. Dr. Rolf Wickenkamp, Geschäftsführer gez. Felix Wickenkamp, Geschäftsführer |
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