Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 141345
Vorher
Blitz 11-406 GmbH
Eingetragen
2.8.2011
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für TragwerksplanungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
Die Erbringung aller Arten von Dienstleistungen und Beratungsleistungen im Ingenieurwesen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Mark Chown
seit 10.10.2025
Geschäftsführer
Ulrike Rennemüller
seit 21.5.2025
Geschäftsführer
Jörg Obergfell
seit 25.7.2022
Prokura
Christopher Hoevels
seit 30.7.2019
Geschäftsführer
Constanze Schraml
seit 29.5.2013
Prokura
Karsten Spengler
seit 3.12.2012
Prokura
Rudi Scheuermann
seit 12.7.2012
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Ove Arup Holdings B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Ove Arup Holdings B.V.
Netherlands
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Arup Deutschland GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024

ARUP DEUTSCHLAND GMBH, BERLIN

Darstellung der Gesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Entwurfs-, Ingenieur- und Planungsleistungen sowie von strategischen Beratungsleistungen für leistungsfähige Gebäude und Infrastruktur. Neben dem Hauptsitz der Gesellschaft in Berlin betreibt die GmbH eine Zweigniederlassung in Frankfurt sowie in Düsseldorf und München.

1. Geschäftsverlauf

Die deutsche Wirtschaft blieb im Jahr 2024 von einer anhaltenden konjunkturellen Schwäche geprägt. Nach dem Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 % im Jahr 2023 stagnierte die wirtschaftliche Entwicklung auch 2024 weitgehend. Nach aktuellen Prognosen der Wirtschaftsinstitute wird für das Jahr 2024 lediglich ein geringes Wachstum von rund 0,1 % erwartet.1

Belastend wirken weiterhin die gedämpfte Auslandsnachfrage, strukturelle Anpassungen in der Industrie, hohe Energie- und Finanzierungskosten sowie geopolitische Unsicherheiten. Auf der anderen Seite stützen eine stabile Beschäftigungslage und eine sich erholende Kaufkraft der privaten Haushalte den Binnenkonsum.

Die Gesellschaft konnte sich in diesem herausfordernden Umfeld weiterhin erfolgreich behaupten. Die bestehenden Kundenbeziehungen wurden weiter gefestigt und neue Projekte - insbesondere in den Bereichen Rechenzentren, Infrastruktur und Dienstleistungen - erfolgreich akquiriert und umgesetzt.

Insgesamt verfügt die Gesellschaft weiterhin über eine solide Auftragslage und stabile Ertrags- und Liquiditätsverhältnisse. Die im Vorjahr eröffnete Niederlassung in München hat sich erfolgreich am Markt etabliert und trägt positiv zur Geschäftsentwicklung bei.

Auch im Geschäftsjahr 2024 wurde das bewährte hybride Arbeitsmodell aus Büro- und Heimarbeit fortgeführt. Flexibilität in der Arbeitsorganisation bleibt ein wesentlicher Bestandteil der Personalstrategie der Gesellschaft und trägt zur Mitarbeiterbindung und Effizienzsteigerung bei. Trotz des insgesamt schwierigen konjunkturellen Umfelds blickt die Gesellschaft aufgrund ihrer stabilen Geschäftsentwicklung und langfristig positiven Branchenaussichten weiterhin optimistisch auf die zukünftige Entwicklung.

1.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz der Gesellschaft belief sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf TEUR 49.225 (Vorjahr: TEUR 44.429; Geschäftsjahr 2021/2022: TEUR 39.216). Der Anstieg von rund 11 % spiegelt die anhaltende Nachfrage in den Märkten der Gesellschaft wider und setzt die in den Vorjahren beobachtete stabile Umsatzentwicklung fort.

Die Planung für den Berichtszeitraum basierte auf der mehrjährigen Umsatzentwicklung der Gesellschaft sowie dem zu Beginn des Geschäftsjahres erwarteten Projektumfang. Das Budget enthielt ein geplantes Leistungsvolumen von TEUR 40.200, bestehend aus gesicherten Aufträgen sowie erwarteten neuen Projektbeauftragungen. Unter Berücksichtigung der historischen Umsatzentwicklung ergab sich hieraus ein Umsatzniveau von rund TEUR 49.800 für das Geschäftsjahr.

Der erzielte Umsatz von TEUR 49.225 entsprach weitgehend dieser Annahme. Geringfügige Abweichungen sind auf übliche projektbezogene Terminverschiebungen sowie auf allgemeine Marktbedingungen zurückzuführen. Insgesamt bestätigt die Umsatzentwicklung eine stabile Auftragslage und eine kontinuierliche Leistungserbringung im Berichtsjahr.

1.2 Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023/2024 betreffen hauptsächlich den Erwerb von EDV-Hard- und Software sowie der Umbau des Büros`s.

1.3 Finanzierung

Die Gesellschaft konnte im Geschäftsjahr 2023/2024 jederzeit ihre Verpflichtungen erfüllen.

1.4 Personal- und Sozialbereich

Für Arup sind die Branchentrends und -entwicklungen von großer Bedeutung. Aus diesem Grund investiert die Gesellschaft sehr viel, um das Know-how der Firma und der Mitarbeiter zu erweitern. Durch regelmäßige Fortbildungen und Inhouse Schulungen wird sichergestellt, dass die Gesellschaft auf dem Markt mit den angebotenen Dienstleistungen und Know-how konkurrenzfähig bleibt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 beschäftigte die Arup Deutschland GmbH 361 Mitarbeiter (einschließlich Praktikanten).

2. Darstellung der Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft

2.1 Vermögenslage

Die Entwicklung der Vermögenslage im Vergleich zum Vorjahr wird anhand der folgenden Analyse verdeutlicht: Für die Zugänge im Anlagevermögen wird auf die Ausführungen zum Gliederungspunkt “1.2 Investitionen“ verwiesen. Das Umlaufvermögen beinhaltet laufende, nicht schlussgerechnete Projekte (TEUR 75.257) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 996) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen, im Wesentlichen bestehend aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 653) und Cash Pool (TEUR 399). Unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses ergibt sich zum Bilanzstichtag ein positives Eigenkapital von TEUR 4.342 (Vj. TEUR 3.399). In den Verbindlichkeiten sind überwiegend erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (TEUR 70.702) enthalten.

2.2 Ertragslage

Zur Entwicklung der Umsätze wird auf den Abschnitt “1.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung“ verwiesen.

Der Materialaufwand beinhaltet in erster Linie Subunternehmerleistungen sowie bezogene Leistungen von Schwestergesellschaften. Die Personalaufwendungen beinhalten die Löhne und Gehälter (TEUR 24.243) sowie die Sozialabgaben (TEUR 4.314) für Mitarbeiter (vgl. Abschnitt 1.4 Personal- und Sozialbereich). Die Steigerung um TEUR 1.602 ist insbesondere auf Gehaltsanpassungen zurückzuführen. Insgesamt ist ein Jahresüberschuss von TEUR 942 zu verzeichnen.

2.3 Finanzlage

Der Finanzmittelfonds umfasst die Cash Pool Forderungen und flüssigen Mittel. Die Gesellschaft nimmt an dem internationalen Cash Pooling System der Arup Gruppe teil.

Es wird auch auf die Ausführungen zum Abschnitt „1.3 Finanzierung“ verwiesen.

3. Wesentliche Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die Finanzierung der Arup Deutschland GmbH ist durch die Einbindung in den konzernweiten Cash Pool der Arup Gruppe gesichert. Chancen ergeben sich aus den guten Fortschritten der Gruppe bei der Umsetzung der strategischen Änderungen des Konzernplans, welcher die Geschäftsbereiche neu organisiert und sich stärker auf unsere Kunden, Märkte und Dienstleistungen konzentriert. Wesentliche Risiken bestehen aus Schadenersatzforderungen, die gegen die Arup Deutschland GmbH zusammen mit weiteren Konsortialpartnern als Gesamtschuldner geltend gemacht werden könnten. Die Risiken sind durch entsprechende Versicherungen, teilweise als Multi-Risk-Objektversicherungen oder durch die Arup-Gruppen-Versicherung, gedeckt. Die bestehenden sowie potenziellen Risiken aus der Projekttätigkeit werden ausführlich dokumentiert, regelmäßig überwacht und analysiert. Erkennbare, wahrscheinliche Risiken aus Rechtsstreitigkeiten werden zum Bilanzstichtag durch die Bildung von Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt, deren Höhe auf Basis der Selbstbeteiligung bei der Versicherung sowie der erwarteten Rechtsanwaltskosten bemessen werden. Aufgrund des als gering eingeschätzten Fremdwährungsrisikos werden derzeit keine Kurssicherungsgeschäfte (Derivate für Hedging o. ä.) vorgenommen. Bestandsgefährdende Risiken werden nicht gesehen.

4. Prognose

Für 2024/2025 wird ein Umsatzanstieg von ca. 12 % erwartet. Diese Prognose spiegelt die solide Marktposition der Gesellschaft sowie den zu Beginn des Geschäftsjahres erwarteten Projektumfang wider.

Die Planung orientiert sich an der etablierten Umsatzentwicklung der vergangenen Jahre sowie am erwarteten Leistungsumfang in den wesentlichen Geschäftsbereichen. Das Projektportfolio umfasst eine breite Basis an gesicherten Aufträgen sowie eine Pipeline erwarteter neuer Beauftragungen. Auf Grundlage dieses Arbeitsvolumens und der bisherigen Leistungserbringung wird ein Umsatzniveau von rund TEUR 55.200 für 2024/2025 angenommen.

5. Sitz der Gesellschaft, Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft ist im Handelsregister Berlin eingetragen. Das Büro in Berlin fungiert als Hauptsitz der Verwaltung und arbeitet in allen Geschäftsfeldern der Firma (Entwurfs-, Ingenieur- und Planungsleistungen sowie strategische Beratungsleistungen für leistungsfähige Gebäude und Infrastruktur). Zweigniederlassungen bestehen in Düsseldorf, Frankfurt und München. Frankfurt arbeitet hauptsächlich im Bereich „Planung, Technische Gebäudeausrüstung und Beratung rund um die Immobilienindustrie“, Düsseldorf im Sektor „Beratung und Planung der Infrastruktur“ und München ist auf die „Beratung rund um die Immobilienindustrie“ ausgerichtet.

 

Berlin, 05.12.2025

Arup Deutschland GmbH

Dipl.-Ing. Christopher Hoevels

Dipl.-Ing. Ulrike Rennemüller

C Eng MIMechEMark Chown

Geschäftsführung

1 Die Angaben zur konjunkturellen Entwicklung basieren auf den aktuellen Prognosen des Statistischen Bundesamtes (Destatis), der Deutschen Bundesbank, des Ifo-Instituts, des Instituts für Weltwirtschaft (IfW Kiel), des RWI Essen sowie der EU-Kommission (Stand: Juni 2025)

BILANZ ZUM 31. MÄRZ 2024

ARUP DEUTSCHLAND GMBH, BERLIN

AKTIVA

scroll
31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 25.805,99 40.915,48
25.805,99 40.915,48
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.422.382,97 1.451.965,88
1.422.382,97 1.451.965,88
1.448.188,96 1.492.881,36
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Leistungen 75.257.084,02 55.330.053,81
75.257.084,02 55.330.053,81
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 996.433,99 1.538.138,44
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.052.366,97 1.958.358,92
3. Sonstige Vermögensgegenstände 809.525,78 766.255,10
-davon aus Steuern TEUR 788 (Vj. TEUR 176)
2.858.326,74 4.262.752,46
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 840,04 803,73
78.116.250,80 59.593.610,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 62.695,69 72.408,27
79.627.135,46 61.158.899,63

PASSIVA

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
II. Kapitalrücklage 5.250.000,00 5.250.000,00
III. Gewinnrücklagen -2.100.677,17 -2.323.580,00
IV. Jahresüberschuss 942.450,64 222.902,82
4.341.773,47 3.399.322,82
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 59.799,04 43.000,00
2. Sonstige Rückstellungen 2.676.380,98 3.104.695,87
2.736.180,02 3.147.695,87
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 70.702.043,49 51.397.900,60
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 223.506,12 456.289,45
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 643.368,08 1.746.675,41
4. Sonstige Verbindlichkeiten 874.639,28 872.890,48
davon aus Steuern TEUR 348 (Vj. TEUR 681)
72.443.556,97 54.473.755,94
D. Rechnungsabgrenzungsposten 105.625,00 138.125,00
79.627.135,46 61.158.899,63

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

scroll
2023/24
EUR
2022/23
EUR
1. Umsatzerlöse 29.298.234,20 23.068.846,85
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 19.927.030,21 21.360.985,44
3. Sonstige betriebliche Erträge 230.770,22 317.251,23
49.456.034,63 44.747.083,52
4. Aufwendungen für bezogene Leistungen 6.686.293,07 5.535.617,85
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 24.243.373,01 22.843.455,58
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.314.085,34 4.112.415,16
davon Aufwendungen für Altersversorgung TEUR 435.394,65 (Vj. TEUR 380)
28.557.458,35 26.955.870,74
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 467.746,29 187.765,17
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 12.742.272,09 11.871.844,65
48.453.769,79 44.551.098,41
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35.776,77 28.541,26
davon aus verbundenen Unternehmen TEUR 18.840,79 (Vj. TEUR 31)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.590,97 4.971,83
davon an verbundene Unternehmen TEUR 0 (Vj. TEUR 20)
Finanzergebnis 26.185,80 23.569,43
10. Ergebnis vor Steuern 1.028.450,64 219.554,54
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 86.000,00 -3.348,29
12. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 942.450,64 222.902,83

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/2024

ARUP DEUTSCHLAND GMBH, BERLIN

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerke teilweise an dieser Stelle gemacht.

Die Gesellschaft ist unter der Firma Arup Deutschland GmbH mit Sitz Joachimsthaler Straße 41, 10623 Berlin, beim Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Registernummer HRB 141345 B geführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet und über ihre voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Gemeinkosten sowie angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten berücksichtigt werden. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. alle erkennbaren Risiken werden durch Abschreibungen angemessen berücksichtigt. Zinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Bilanzstichtag geleistete Zahlungen angesetzt, die aufwandsmäßig einer bestimmten Zeit nach dem Bilanzstichtag zuzurechnen sind.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellungen erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden vor dem Bilanzstichtag eingegangene Einzahlungen angesetzt, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasipermanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden saldiert ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes.

Sonstige Angaben

Das Honorar des Wirtschaftsprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB beträgt 46,5 TEUR und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) aufgestellt. Nach Einschätzung der Geschäftsführung bestehen keine tatsächlichen oder rechtlichen Gegebenheiten, die der Fortführung des Unternehmens entgegenstehen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Unfertige Leistungen

Die unfertigen Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 19.927 von 55.330 auf TEUR 75.257 gestiegen und beinhalten laufende Projekte, die zum Bilanzstichtag nicht schlussgerechnet waren.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (davon keine gegen Gesellschafter) resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 653 Vj. TEUR 675) und Cash-Pool (TEUR 399; Vj. TEUR 1.283).

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Urlaubsansprüche und Profit Shares der Mitarbeiter sowie ausstehende Rechnungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 643 Vj. TEUR 747) sowie Darlehen (TEUR 1; Vj. TEUR 1.000).

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten beinhaltet den passivierten Ausbauzuschuss für die Büroräumlichkeiten, den die Gesellschaft vom Vermieter erhalten hat.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 4.559 aus Mietverträgen für die Büros in Berlin, Düsseldorf und Frankfurt, die zwischen dem 31. Januar 2027 und 31. Oktober 2027 enden. Darüber hinaus bestehen für das Büro in München sonstige finanzielle Verpflichtungen aus unbefristeten Mietverträgen in Höhe von monatlich TEUR 6.

Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betragen TEUR 29.298 (Vj. TEUR 23.069). Hierbei handelt es sich um im Berichtszeitraum abgerechnete und schlussgerechnete Projekte.

Materialaufwand

Der Materialaufwand beinhaltet im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene Leistungen von Subunternehmern und beträgt TEUR 6.686 (Vj. TEUR 5.536).

Personalaufwand

Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für Löhne und Gehälter (TEUR 24.243; Vj. TEUR 22.843) sowie für soziale Abgaben und Altersversorgung (TEUR 4.314; Vj. TEUR 4.112).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 12.742 (Vj. TEUR 11.872). Sie beinhalten im Wesentlichen weiterberechnete Unterstützungsleistungen der Konzernmutter (TEUR 8.576), Büromieten (TEUR 1.242), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 692).

Sonstige Angaben Geschäftsfürung

Die Geschäftsführung setzt sich wie folgt zusammen:

Dipl.-Ing. Christopher Hoevels,

Director, Vorsitzender der Region Europa, Arup Group Ltd., London/Großbritanien

Dipl.-Ing. Paul Coughlan (bis 10.10.2025)

Performance- und Operationsleiter für die Region Asien-Pazifik, Arup Group Ltd., London/Großbritanien

Dipl.-Ing. Eva Hinkers, (bis 10.10.2025)

Chief Strategy Officer, Arup Group Ltd., London/Großbritanien

Dipl.-Ing. Ulrike Rennemüller (ab 21.05.2025)

Geography Leader Germany

C Eng MIMechE, Mark Chown (ab 10.10.2025)

Performance & Operations Leader Europe, Arup Fellow

Die Geschäftsführungsvergütung beträgt für das Geschäftsjahr 2023/2024 1.746 TEUR

Mitarbeiter

Im Berichtszeitraum waren im Durchschnitt 374 (Vj.374) Mitarbeiter beschäftigt.

232 Ingenieure

64 Architekten

7 Techniker / Technische Zeichner

36 Verwaltungsangestellte

1 Auszubildende

21 Praktikanten / Werkstudierende

Der Jahresabschluss der Arup Deutschland GmbH wird in den Konzernabschluss der Arup Group Ltd., London/Großbritannien, (größter und kleinster Kreis) einbezogen.

Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen nicht.

Außerbilanzielle Geschäfte

Außerbilanzielle Geschäfte wurden nicht getätigt.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Geschäftsjahr bestanden keine marktunüblichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen.

Ereignisse nach dem Stichtag

Nach Abschluss des Geschäftsjahres zum 3/31/2024 sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin den Vortrag des Jahresüberschusses auf neue Rechnung vor.

 

Berlin, 05.12.2025

Arup Deutschland GmbH
Arup Deutschland GmbH, Berlin

gez. Dipl.-Ing. Christopher Hoevels

gez. Dipl.-Ing. Ulrike Rennemüller

gez. C Eng MIMechEMark Chown

Geschäftsführung

Brutto-Anlagenspiegel zum 31.03.2024

scroll
Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.03.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 105.925,62 0,00 0,00 105.925,62
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.243.416,19 602.209,83 475.175,52 3.370.450,50
3.349.341,81 602.209,83 475.175,52 3.476.376,12
scroll
Kumulierte Abschreibungen
01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.03.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 65.010,14 15.109,49 0,00 80.119,63
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.791.450,31 452.636,80 296.019,58 1.948.067,53
1.856.460,45 467.746,29 296.019,58 2.028.187,16
scroll
Buchwert 31.03.2023
EUR
Buchwert 31.03.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 40.915,48 25.805,99
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.451.965,88 1.422.382,97
1.492.881,36 1.448.188,96

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Arup Deutschland GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Arup Deutschland GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Arup Deutschland GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche

falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, 10. Dezember 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nasirifar, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung erfolgte am 25. März 2026

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