Wohnungsgesellschaft Hildburghausen mbH
Weitersrodaer Straße 29, 98646 Hildburghausen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karina Liersch seit 18.11.2020 | Prokura |
Uwe Müller seit 17.12.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Hildburghausen | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wohnungsgesellschaft Hildburghausen mbHHildburghausenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben Die Wohnungsgesellschaft Hildburghausen mbH ist beim Amtsgericht Jena unter NUmmer HRB 301736 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend der Gesellschaften mit beschränkter Haftung und der Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Wohnungsgesellschaft Hildburghausen mbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Aufgrund der kommunalrechtlichen Bestimmungen hat die Jahresabschlusserstellung nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften zu erfolgen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Das Formblatt für die Gliederung des Jahresabschlusses für Wohnungsunternehmen in der Fassung vom 05. Juli 2021 wurde beachtet. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang dargestellt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Aktiva Entgeltlich von Dritten erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 250,00 netto; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Aufwendungen für die umfassende Modernisierung von Gebäuden wurden als nachträgliche Herstellungskosten aktiviert, soweit sie zu einer über den ursprünglichen Zustand hinausgehenden wesentlichen Verbesserung führten. Die nachträglichen Herstellungskosten wurden auf die Restnutzungsdauer der Gebäude abgeschrieben. Anschaffungskosten beinhalten auch Anschaffungsnebenkosten. Fremd- kapitalzinsen werden in die aktivierten Herstellungskosten nicht einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung unterliegen, werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungskosten 250 € netto nicht übersteigen. Für Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten netto mehr als 250 € und bis zu 800 € betragen, werden als Geringwertige Wirtschaftsgüter sofort abgeschrieben. In Vorjahren gebildete Sammelposten werden über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst und anschließend im Anlagenspiegel als Abgang dargestellt. Unter den Unfertigen Leistungen sind noch nicht abgerechnete Betriebskosten ausgewiesen. Sie wurden mit den voraussichtlich abrechenbaren Kosten angesetzt. Die Bewertung der Ölvorräte erfolgte zu Durchschnittspreisen. Das sonstige Material wurde zu Einstandspreisen bewertet. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Auf zweifelhafte Mietforderungen sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Einzelwertberichtigungen i. H. v. T€ 162,0 bzw. T€ 76,0 vorgenommen. Die Flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als Aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Von dem Bilanzierungswahlrecht für Geldbeschaffungskosten wurde Gebrauch gemacht. Die aktivierten Geldbeschaffungskosten werden über die jeweilige Laufzeit der Zinsbindung abgeschrieben. Passiva Das Gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 1,82%. Bei der Ermittlung wurden jährliche Rentensteigerungen von jährlich 2,5 % unterstellt. Die Sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in der Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung gesetzlicher Aufbewahrungspflichten für Geschäfts- unterlagen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Archivierungskosten wurden eine Restaufbewahrungsdauer von 10 bzw. 6 Jahren und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 2,5 % p.a. zugrunde gelegt. Die Abzinsung erfolgte mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäfts- Jahre. Die übrigen sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere Verwaltungskosten und Urlaubsverpflichtungen. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. C. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) ersichtlich. Unfertige Leistungen Im Posten Unfertige Leistungen sind T€ 1.956,5 (Vorjahr T€ 2.040,9) noch nicht abgerechnete Betriebskosten enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen resultieren aus Wärmelieferungen (T€ 136,9), Kostenverauslagungen für Gerichts- und Räumungskosten (T€ 144,7), Reparaturkosten (T€ 46,5) sowie aus sonstigen Lieferungen und Leistungen (T€ 99,2). In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche in Höhe von T€ 36,6 (Vorjahr: T€ 8,7) enthalten. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind vorausbezahlte Kfz-Steuern in Höhe von T€ 1,5 (Vorjahr T€ 1,5) enthalten. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern auf Ebene der Gesellschaft resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von folgenden Sachverhalten:
Zum Bilanzstichtag ergeben sich aus diesen Sachverhalten aktive latente Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz in der Bilanz unterbleibt. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll einbezahlte gezeichnete Kapital beträgt € 26.000,00. Kapitalrücklagen / Gewinnrücklagen Die Rücklagen entwickelten sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt:
Gemäß Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 04.10.2023 wurde der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 der Wohnungsgesellschaft Hildburghausen mbH in Höhe von 950.604,80 € als Gewinnrücklage verbucht. Sonstige Rückstellungen In den Sonstigen Rückstellungen sind folgende Rückstellungen enthalten:
Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten sowie die Sicherheit gewährten Pfandrechte zur stellen wie sich 0.A. folgt dar:
GPR = Grundpfandrecht; Bü = Bürgschaft D. Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden aus der Hausbewirtschaftung (T€ 6.838,5), aus der Betreuungstätigkeit (T€ 139,4) sowie aus anderen Lieferungen und Leistungen (T€ 1.195, 1) erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Hierunter sind im Wesentlichen Erträge aus der Übernahme von Schadenersatzzahlungen der Firma Ista GmbH (T€ 224,9), Erträge aus geldwertem Vorteil (T€ 21,6), Erträge aus Zahlungseingängen früherer Jahre (T€ 21,7) und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 1,2) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Sächliche Verwaltungskosten (T€ 293,3), Abschreibung auf Forderungen (T€ 49,2), Kleinmaterial für den Regiebetrieb (T€ 10,5) sowie Spenden (T€ 4,8). Weiterhin sind Kosten aus einem Sponsoringvertrag und für die Erstellung des Mietermagazins sowie Schadenersatzzahlungen an Firma Kalorimeta, etc. (T€ 225,6) angefallen. Sonstige Steuern In den sonstigen Steuern sind periodenfremde Erträge aus Steuererstattungen von T€ 13,9 enthalten. E. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren neben dem Geschäftsführer durchschnittlich beschäftigt:
Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf € 2.000,00. Geschäftsführung Uwe Müller - Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer Auf die Angabe von Bezügen der Geschäftsführung wird unter Anwendung von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Aus Leasingverträgen (PKW) ergeben sich finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 12,6 p.a. Aus Leasingverträgen (Fahrrad) ergeben sich finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 35,9 pa. Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Ausschüttungssperre Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz (1,82 %) und der Bewertung nach dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz (1,74 %) beträgt T€ 3,9. Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn danach frei verfügbare Rücklagen - zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags - mindestens in Höhe des Unterschiedsbetrags verbleiben (§ 253 Abs. 6 Satz 2 HGB). Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr wurden folgende Beträge als Rückstellung erfasst:
Nicht gesondert ausgewiesene Forderungen /Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Im Posten Forderungen aus anderen Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen den Gesellschafter von T€ 8,0 (Vj.: T€ 23,9) enthalten. Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsführung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von T€ 421,6 als Gewinnrücklage zu verbuchen.
Hildburghausen, den 28.03.2024 Geschäftsführer Uwe Müller, Dipl.-Ing. (FH) |
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