Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 74666
Eingetragen
18.4.2005
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Beratung von Unternehmen über die Kapitalstruktur, die industrielle Strategie und die damit verbundenen Fragen sowie Beratung und Anbieten von Dienstleistungen bei Zusammenschlüssen und Übernahmen von Unternehmen. Die Gesellschaft tätigt keine nach dem Kreditwesengesetz erlaubnispflichtigen Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pierre Patrice Guerin
seit 23.10.2025
Geschäftsführer
Thomas Fetzer
seit 1.10.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Robert W. Baird Group LimitedGBR
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Robert W. Baird Group Limited
United Kingdom
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Robert W. Baird GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 821.281,14 781.897,53
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 153.415,94 220.234,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 553.023,53 1.054.108,78
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 553.023,53 (Vorjahr: EUR 520.837,47)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.701.689,00 830.240,13
3. Sonstige Vermögensgegenstände 826.786,49 629.619,91
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 525.145,26 (Vorjahr: EUR 326.023,87) 4.081.499,02 2.513.968,82
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere 7.014.982,03 3.269.350,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.691.450,31 7.615.251,52
C. Rechnungsabgrenzungsposten 187.473,71 350.452,17
D. Aktive latente Steuern 129.648,37 144.748,01
15.079.750,52 14.895.903,03

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 121.808,14 121.808,14
III. Gewinnvortrag 7.312.456,50 5.734.945,92
IV. Jahresüberschuss 1.239.195,74 1.577.510,58
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 331.196,02
2. Sonstige Rückstellungen 4.914.293,14 5.963.238,71
4.914.293,14 6.294.434,73
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.880,88 84.468,01
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 14.880,88 (Vorjahr: EUR 84.468,01)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 931.700,21 949.965,51
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 931.700,21 (Vorjahr: EUR 949.965,51)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 520.415,91 107.770,14
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 171.985,21 (Vorjahr: EUR 107.770,14) 1.466.997,00 1.142.203,66
15.079.750,52 14.895.903,03

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 21.977.625,56 27.425.942,99
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 66.819,04 48.366,60
3. Sonstige betriebliche Erträge 234.592,00 1.196.729,25
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: EUR 233.742,00 (Vorjahr: EUR 1.196.729,25)
4. Materialaufwand -7.450.905,17 -12.622.961,29
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.078.150,15 -9.621.879,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -759.963,71 -582.787,26
- davon für Altersversorgung: EUR -215.466,04 (Vorjahr: EUR -147.368,86) -9.838.113,86 -10.204.666,45
6. Abschreibungen auf Sachanlagen -219.420,32 -206.357,09
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.167.405,32 -3.388.060,92
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR -1.704,73 (Vorjahr: EUR -416.743,52)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 239.367,46 92.825,65
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -603.363,65 -764.308,16
- davon Aufwand (Vorjahr: Ertrag) aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR -15.099,64 (Vorjahr: EUR -13.841,34)
10. Jahresüberschuss 1.239.195,74 1.577.510,58

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Robert W. Baird GmbH, Frankfurt am Main (Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 74666), die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes angewandt worden.

B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Sachanlagen sind mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer oder über die kürzere Vertragslaufzeit.

Geringwertige bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden, soweit die Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Die Vorräte wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden, gegebenenfalls unter der Berücksichtigung von Zinsen, zum Nennwert bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2023 waren keine Wertberichtigungen für erkennbare oder latente Risiken erforderlich.

Wertpapiere werden ausschließlich im Umlaufvermögen gehalten und nach dem strengen Niederstwertprinzip sowie unter der Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rechnungsabgrenzungsposten wurden mittels der linearen Verteilung der Aufwendungen auf die einzelnen Perioden berechnet.

Latente Steuern werden für zeitliche Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt, die sich voraussichtlich in späteren Geschäftsjahren umkehren. Zur Berechnung der latenten Steuern werden zeitliche Differenzen aus den Bilanzposten der Gesellschaft einbezogen und zusätzlich bei der Berechnung aktiver latenter Steuern steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der Gesellschaft und umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zur Ermittlung der Sonstigen Rückstellungen wurden jeweils adäquate Schätzverfahren angewendet oder Erfahrungswerte unter der Berücksichtigung der bisherigen Entwicklung herangezogen.

Werden die Rückstellungen erst nach mehr als einem Jahr fällig und ist eine verlässliche Abschätzung der Auszahlungsbeträge und -zeitpunkte möglich, wird für den langfristigen Anteil der Barwert durch Abzinsung ermittelt.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet worden. Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr erfolgte die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs unter der Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktivseite und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite.

C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage 1).

2. Vorräte

Unter den Vorräten werden bereits erbrachte (unfertige) Leistungen für M&A-Beratungen ausgewiesen.

3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, mit Ausnahme einer Forderung gegenüber einem Kunden in Höhe von TEUR 553 (Vorjahr: TEUR 521).

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegenüber 13 Mitarbeitern in Höhe von TEUR 525 (Vorjahr: 8 Mitarbeiter; TEUR 326) ausgewiesen, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

4. Sonstige Wertpapiere

In dem Posten "sonstige Wertpapiere" in Höhe von TEUR 7.015 (Vorjahr: TEUR 3.269) werden im Wesentlichen Anteile an einem in US-Dollar lautenden Geldmarktfonds bilanziert.

5. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Der Posten enthält Kontokorrentguthaben in Euro in Höhe von TEUR 1.476 (Vorjahr: TEUR 5.491) und US-Dollar in Höhe von TEUR 1.215 (Vorjahr: TEUR 2.125) bei Kreditinstituten.

6. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten im Geschäftsjahr 2023 enthält insbesondere vorausgezahlte Miete für den Monat Januar 2024 (TEUR 76), eine Einmalzahlung zur Gewinnung eines Arbeitnehmers (TEUR 58) sowie die Vorauszahlung von Beiträgen für die Altersversorgung der Mitarbeiter (TEUR 53).

7. Sonstige Rückstellungen

Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus Bonuszahlungen (TEUR 4.180, Vorjahr: TEUR 4.735), für bedingte Forderungsverzichte (TEUR 188, Vorjahr: TEUR 81) sowie für Urlaubsrückstellungen (TEUR 67, Vorjahr: TEUR 34).

8. Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt die Restlaufzeiten der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

Art der Verbindlichkeit zum 31. Dezember 2023 Gesamt-Betrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1-5J. größer 5 J.
EUR EUR EUR EUR
aus Lieferungen und Leistungen 14.880,88 14.880,88 0,00 0,00
gegenüber verbundenen Unternehmen 931.700,21 931.700,21 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 520.415,91 171.985,21 348.430,70 0,00
Summe 1.466.997,00 1.118.566,30 348.430,70 0,00

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber dem Mutterunternehmen in Höhe von TEUR 467 (Vorjahr: TEUR 559) ausgewiesen.

9. Latente Steuern

Die Bildung latenter Steuern erfolgt unter Anwendung der Verbindlichkeitsmethode auf zum Bilanzstichtag bestehende temporäre Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes der Gesellschaft von aktuell 31,3 %.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird in der Bilanz als aktive latente Steuer angesetzt. Sofern sich insgesamt eine Steuerbelastung ergibt, erfolgt ein Ausweis in der Bilanz als passive latente Steuer. Für das Geschäftsjahr 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 130.

Stand 01.01.2023 Veränderung Stand 31.12.2023
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 145 ./. 15 130
Passive latente Steuern 0 0 0
Saldierter Passiv(-)/Aktivüberhang (+) 145 ./. 15 130

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 234 (Vorjahr: TEUR 1.197).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzten sich insbesondere aus den folgenden Aufwendungen zusammen:

2023 2022
TEUR TEUR
Werbe- und Reisekosten 973 595
Bürokosten 507 428
Raumkosten 1.016 920
Beratungs- und Prüfungskosten 318 569
Fachliteratur und Fortbildung 91 203
Aufwendungen aus Währungsumrechnung 2 417
Sonstiges 262 257
Summe 3.167 3.389

D. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat ab 1. Dezember 2019 neue Büroräume bezogen. Nach Ablauf der mietfreien Zeit von 10 Monaten betragen die jährlichen Mietverpflichtungen TEUR 775. Die Laufzeit des abgeschlossenen Mietvertrages beträgt 10 Jahre.

2. Personal

Im Jahresdurchschnitt waren 31 Personen (2022: 27) bei der Robert W. Baird GmbH beschäftigt. Von den beiden Geschäftsführern der Robert W. Baird GmbH, Frankfurt am Main, erhält nur einer eine laufende Vergütung.

3. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum:

Herr Thomas Fetzer (Operational M&A Managing Director sowie Head of M&A for Germany, Austria and Switzerland der Robert W. Baird GmbH), Kronberg im Taunus

Herr Nicholas Rawson Sealy, (Co-Head of European Investment Banking), London, Großbritannien

Hinsichtlich der Angabe der im Geschäftsjahr 2023 an die Geschäftsführer gewährten Bezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

E. Ergebnisverwendung und Konzernzugehörigkeit

1. Konzernabschluss

Die Robert W. Baird GmbH ist eine 100%-ige Tochter der Robert W. Baird Group Ltd.

Die Robert W. Baird GmbH wird in den Konzernabschluss der Robert W. Baird Group Ltd. mit Sitz in London (Großbritannien) einbezogen, der für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufgestellt wird. Der Konzernabschluss der Robert W. Baird Group Ltd. ist am Sitz der Robert W. Baird Group Ltd. in Finsbury Circus House, 15 Finsbury Circus, London EC2M 7EB, Großbritannien, erhältlich.

Die Baird Financial Group Inc. mit Sitz in Milwaukee (USA) ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, in den die Robert W. Baird GmbH ebenfalls einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Baird Financial Group Inc. ist am Sitz der Baird Financial Group Inc. in 777 East Wisconsin Avenue, Milwaukee, Wisconsin 53202- 4797, USA, erhältlich.

2. Ergebnisverwendung

Der Alleingesellschafter der Gesellschaft hat am 9. August 2023 den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.577.510,58, den die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 erzielt hatte, wurde mit dem Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 5.734.945,92 auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.239.195,74 erzielt. Die Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von EUR 1.239.195,74 zusammen mit dem nach Durchführung der am 12. März 2024 erfolgten Gewinnausschüttung in Höhe von EUR 3.000.000,00 verbleibenden Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 4.312.456,50 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, 14. August 2024

gez. Thomas Fetzer, Geschäftsführer

gez. Nicholas Rawson Sealy, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023

(Anlagenspiegel)

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.440.995,91 258.803,93 0,00 0,00 1.699.799,84
1.440.995,91 258.803,93 0,00 0,00 1.699.799,84
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zuschreibungen Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 659.098,38 0,00 219.420,32 0,00 878.518,70
659.098,38 0,00 219.420,32 0,00 878.518,70
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 821.281,14 781.897,53
821.281,14 781.897,53

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

(1) Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

(1.1) Angaben über das makroökonomische Umfeld

Die käuferseitigen M&A-Aktivitäten verharren weiterhin auf dem 10-Jahrestief, das im Jahr 2023 zu verzeichnen war. Private Equity-Firmen sind mit zunehmenden Druck konfrontiert, den wachsenden Rückstand an Verkaufsmandanten aufzuholen. Dies würde den Bestand von Targets für Unternehmen und Investoren, die einen beschleunigten Kapitaleinsatz anstreben, erhöhen. Gründe für den Optimismus beruhen ebenfalls auf eine Wiederanstieg der bevorzugten M&A-Marktsegmente Ende des Jahres 2023 sowie kürzlich auftretende positive Zeichen in den verkäuferseitigen Prozessen, die durch aufnahmebereitere Finanzmärkte unterstützt werden. Bedenken über einen kurzfristigen wirtschaftlichen Rückgang wegen des Überangebots der M&A-Targets bleiben bestehen, wobei wachsende Zuversicht sowie Dynamik mit Bezug auf Fed-Zinssenkungen im Jahr 2024 als wirkungsvoller Katalysator für Geschäftsabschlüsse dienen sollten. Der globale M&A-Markt ist seit Mitte 2022 schleppend, was in einen erheblichen Nachholbedarf der Nachfrage und des Angebots - die von der Aktivität in 2024 profitieren sollten - resultiert. Die fortwährende Verlangsamung spiegelt weitgehend divergierende Ansichten von Zielwertansätzen inmitten der hohen Finanzierungskosten sowie der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheit wider.

Die wesentlichen wirtschaftlichen Eckdaten für das abgelaufene Jahr 2023 stellen sich wie folgt dar:

Das weltweite Transaktionsvolumen fiel um 16%, während die Anzahl von Transaktionen um 21% zurückgegangen ist.

Die Anzahl der Transaktionen haben im August-September einen Tiefpunkt erreicht, wobei in dem Zeitraum die Aktivität mit den COVID-Tiefpunkten im Zeitraum von April-Mai 2020 vergleichbar ist. Das durchschnittliche globale Transaktionsvolumen im Zeitraum von Oktober-November hat den Mittelwert im Zeitraum August-September um 14% überschritten.

Das bekanntgegebene Transaktionsvolumen zeigte eine deutliche Verbesserung im 2. Halbjahr 2023 im Vergleich zum 1. Halbjahr. Das globale Transaktionsvolumen für das 3. und das 4. Quartal war trotz eines Rückgangs von 19% in Bezug auf die Anzahl der Transaktionen um 32% höher als der bekanntgegebene Wert für das 1. und 2. Quartal.

In dem USD 100-Millionen bis USD100-Milliarden-Bereich fielen die Anzahl der Transaktionen um 25% auf globaler Basis und der Transaktionswert ist um 20% gesunken.

Unsere Erwartungen für das Jahr 2024 unterstellen ein Rebounding des globalen M&A-Markts nach einer schwierigen Phase. Nachdem viele Verkaufspläne für einen längeren Zeitraum auf Eis gelegt wurden, sind Finanzinvestoren sehr interessiert, Exits vor dem Hintergrund der Ziele für das zukünftige Fundraising und der niedrigen Marktaktivitäten umzusetzen. Strategische Investoren sind ebenfalls positioniert, um M&A-Transaktionen umzusetzen, damit das organische Wachstum durch den Einsatz der eingeworbenen Barmittel ergänzt wird. Obwohl die Marktgegebenheiten, die die Aktivität über die vergangenen 18 Monate behindert haben, noch nicht vollständig verschwunden sind, sollte die robuste Transaktionspipeline zu mehreren Vertragsvereinbarungen führen, sobald Makrofaktoren in die richtige Richtung steuern. Tatsächlich sehen wir bereits eine Stimmungslage der Marktverbesserung in Gestalt von vermehrten Pitchaktivitäten, Aufholung von zunächst ausgesetzter Aktivitäten sowie Prozessanläufe innerhalb des Bairds Global Investment Banking-Geschäft. Insgesamt sehen wir für das laufende Jahr 2024 Potenzial für einen Aufschwung des globalen M&A-Markts.

(1.2) Industriespezifischen Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 sind die globalen M&A-Messgrößen für das zweite Jahr in Folge nach den Rekordergebnissen im Jahr 2021 gesunken.

Auf dem globalen M&A-Markt ist der gemeldete Transaktionswert von USD 2,48 Billionen im Jahr 2023 um 16% vom Jahr 2022 gesunken, was einen Rückgang von 21% in der Anzahl der gemeldeten Transaktionen bedeutet.

Die Anzahl der Transaktionen im 4. Quartal sanken um 27% im Jahresvergleich und lagen um 18% unter dem Durchschnitt für den Zeitraum vom 1. bis 3. Quartal 2023.

Europas M&A Transaktionswert sank um 19% auf ein 10-Jahrestief von USD 667-Mrd. im Jahr 2023.

Auf dem deutschen M&A-Markt fiel die Anzahl der Transaktionen im Jahr 2023 um 20%, und der Transaktionswert fiel um 18%. Die Outbound M&A-Kennzahlen für Deutschland fielen im Jahr 2023 auf ein 10-Jahrestief.

Die obenstehenden Informationen wurden intern von dem Baird Global M&A Insights Team zusammengestellt.

(2) Geschäftsentwicklung

Die Haupttätigkeit des Unternehmens lieget in der M&A-Beratung. Die Beratung ist mit dem Erhalt einmaliger Transaktionsgebühren verbunden. Aufgrund der Art dieser Transaktionsgebühren sind zukünftige Ertragsprognosen mit Unsicherheit behaftet.

Das Unternehmen hat ihre Prognose für die Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2023, die einen Gewinn nach Steuern i.H.v. EUR 0,9 Mio. prognostiziert hatte, um EUR 0,3 Mio. übertroffen. Dies ist auf die Tatsache zurückzuführen, dass die Erträge aus der Währungsumrechnung höher als erwartet waren. Die in Deutschland erzielten Umsätze lagen aufgrund der anhaltenden globalen Verlangsamung der M&A-Aktivitäten mit EUR 22,0 Mio. unter den ursprünglichen Erwartungen i.H.v. EUR 28,0 Mio.

Die Anzahl der Mitarbeiter einschließlich der Geschäftsführer ist zum Jahresultimo 2023 auf 31 gestiegen (2022: 27). Dies stimmt weitgehend mit der Prognose für das Jahr 2023 von 32 überein.

Die Zahl der durch die Robert W. Baird GmbH abgeschlossenen Transaktionen im Bereich der M&A-Beratung ging auf 2 (2022: 8) zurück und lag unterhalb der für das Geschäftsjahr 2023 prognostizierten Anzahl von 8.

(2.1) Betriebsergebnis

Die M&A-Beratung erzielte lokale Umsätze in Höhe von EUR 22,0 Mio. (2022: EUR 27,4 Mio.). Dies entspricht im Jahresvergleich einem Rückgang von 19,9%. Aufgrund des Umsatzrückgangs sind auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von EUR 7,5 Mio. deutlich niedriger als im Vorjahr (EUR 12,6 Mio.), so dass der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr nur geringfügig auf TEUR 1.239 gesunken ist (2022 -Jahresüberschuss TEUR 1.578)

Zu den größten Aufwendungen der Gesellschaft gehören die Personalaufwendungen, die im Jahresvergleich um TEUR 367 gesunken sind. Personalaufwendungen umfassen das Grundgehalt sowie die variablen Bezüge einschließlich Boni. Die Aufwendungen für die Boni sind ein variabler Anteil dieser Personalaufwendungen, die unmittelbar von der Ertragsentwicklung der Gesellschaft abhängig sind.

Der Jahresüberschuss nach Steuern sank im Jahresvergleich um TEUR 339 und ist im Wesentlichen auf den Umsatzrückgang zurückzuführen. Der Umsatzrückgang konnte teilweise durch niedrigere Sachaufwendungen kompensiert werden.

Die Gesellschaft hält eine hohe Nettovermögensposition in US-Dollar (EUR 7,0 Mio.), die unter den Wertpapieren ausgewiesen ist und im Rahmen einer globalen Sicherungsstrategie der amerikanischen Muttergesellschaft, der Baird Financial Group Inc., gesteuert wird. Im Geschäftsjahr verzeichnete die Gesellschaft einen Netto-Währungsgewinn i.H.v. TEUR 232 (2022 Gewinn: TEUR 780).

(2.2) Kapitalstruktur

Zusammensetzung des Eigenkapitals

Die Gesellschaft verfügt über eine starke Kapitalbasis i.H.v. TEUR 8.698. Dies beinhaltet das Stammkapital i.H.v. TEUR 25, die Gewinnrücklagen und den Bilanzgewinn i.H.v. TEUR 8.552 sowie die Kapitalrücklage i.H.v. TEUR 122. Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 auf die Zahlung einer Gewinnausschüttung verzichtet (2022: EUR 0). Im Geschäftsjahr 2024 wurde eine Gewinnausschüttung i.H.v. EUR 3,0 Mio. beschlossen und ausgeschüttet.

Investition

Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Büroausstattung i.H.v. TEUR 238 getätigt. Zum 31. Dezember 2023 beträgt der fortgeführte Buchwert der Sachanlagen TEUR 821 , und resultiert im Wesentlichen aus den erheblichen Investitionen, die im Zusammenhang mit dem Umzug in das neue Bürogebäude Ende 2020 erfolgt sind.

Liquidität

Die bilanziellen Verhältnisse der Gesellschaft sind weiterhin stabil und weisen einen hohen Bestand an Wertpapieren und Guthaben bei Kreditinstituten i.H.v. EUR 9,7 Mio. (2022: EUR 10,9 Mio). Der Rückgang ist auf die Zahlung der Boni für das Geschäftsjahr 2022 sowie auf den Umsatzrückgang im Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen.

Die Gesellschaft unterhält Bankguthaben, damit sichergestellt ist, dass sie über ausreichend langfristige Finanzmittel zur Finanzierung ihres operativen Geschäfts verfügt. Diese Finanzmittel werden auf der Unternehmens- sowie Gruppenebene überwacht.

(2.3) Vermögenslage

Bei den Investitionen in andere Wertpapiere, deren Stand sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 7.015 belaufen hat. war im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung i.H.v. TEUR 3,746 zu verzeichnen. Dieser Anstieg ist auf die Investition in Geldmarktinstrumente auf Eurobasis zurückzuführen, um die Konzentrationsrisiken in Bezug auf den US-Dollar bei Bareinlagen zu reduzieren.

Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 5.309) sind hauptsächlich aufgrund der Bonusrückstellungen gesunken, die aufgrund der geringeren Umsätze im Jahr 2023 zurückgegangen sind.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i.H.v. TEUR 932 sind zum Jahresende im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 18 gesunken. Der Rückgang steht im Zusammenhang mit der bestehenden Verrechnungspreisvereinbarung mit der Muttergesellschaft, Robert W. Baird Group Limited, und der Robert W. Baird & Co., einer Tochtergesellschaft der in den USA-ansässigen Konzernobergesellschaft.

(3) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden für das interne Reporting an die Geschäftsleitung die folgenden Kennzahlen verwendet.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als finanzielle Leistungsindikatoren verwendet die Geschäftsführung den lokalen Umsatz (2023: EUR 22,0 Mio.; 2022: EUR 27,4 Mio.). Ferner betrachtet die Geschäftsführung die Personalaufwendungen (2023: EUR 9,8 Mio.; 2022: EUR 10,2 Mio.), den Saldo der Währungsgewinne und -verluste (2023: TEUR 232; 2022: TEUR 780) und den Jahresüberschuss nach Steuern (2023: EUR 1,24 Mio.; 2022: EUR 1,58 Mio.).

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren überwacht die Geschäftsführung die Mitarbeiteranzahl, die im Jahresvergleich auf 31 (2022: 27) gestiegen ist und die Anzahl der lokalen, vom Bereich M&A-Beratung abgeschlossenen Transaktionen, die sich von 8 im Jahr 2022 auf 2 im Jahr 2023 verringerten.

(4) Risiko- und Chancenbericht

Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens im Jahr 2023 ist einer Reihe von finanzieller Risiken ausgesetzt, darunter dem Kredit-, Liquiditäts- und dem Währungsrisiko. Diese Risiken werden auf der globalen Gruppenebene überwacht. Die Gruppe hat das Bestreben, nachteilige Auswirkungen auf die finanzielle Leistungsfähigkeit des Unternehmens zu begrenzen. Aufgrund der Größe des Unternehmens hat die Geschäftsleitung die Verantwortung für die Überwachung des Finanzrisikomanagements nicht an ein Unterkomitee der Geschäftsführung delegiert. Wesentliche Risiken werden von der Geschäftsführung mittels der Richtlinien der Geschäftsführung überprüft, welche von der Finance- and Compliance-Abteilung der Gesellschaft aufgestellt wurden.

Der Zeitraum für die Überwachung der nachfolgenden Risiken erstreckt sich auf ein Jahr.

Kreditrisiko

Die ausstehenden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen jedes einzelnen Kontrahenten werden aufgrund des Umfangs sowie Zeitpunkts für jede einzelne Kreditbeziehung überwacht und fortlaufend auf Einzelbasis bewertet. Dies wird ständig auf Basis einer Einzelfallprüfung überprüft.

Währungsrisiko

Wie unter Punkt 2.1 des Lageberichts erwähnt wurde, ist die Gesellschaft einem erhöhten Währungsrisiko ausgesetzt. Das Hauptrisiko ergibt sich daraus, dass die Gruppe eine hohe Nettovermögensposition in US-Dollar (EUR 7,0 Mio.) in Form von Wertpapieren als Teil der erweiterten Sicherungsstrategie der Gruppe hält. Diese Position wird von der Abteilung Finance sowie gruppenweit überwacht.

Während des aktuellen Rückgangs der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung und dessen Auswirkungen auf die weltweiten M&A-Aktivitäten hat die Gesellschaft die Möglichkeiten genutzt, ihre weltweite M&A-Plattform als ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal gegenüber ihren Wettbewerbern zu erweitern. Während wesentliche Wettbewerber ihre M&A-Aktivitäten zurückfahren, erlaubt uns unsere finanzielle Stärke und die Tatsache, dass die Gesellschaft in Privateigentum geführt wird, weiter junge und erfahrene Mitarbeiter anzuwerben und dadurch unsere weltweite M&A-Plattform zu stärken.

(5) Prognosebericht

Die Geschäftsführung beabsichtigt weiterhin, M&A-Beratungsdienstleistungen durch die Gesellschaft zu erbringen und die Ertragslage sowie die finanzielle Bilanzstabilität der Gesellschaft weiter zu stärken.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine Erhöhung der M&A-Marktaktivitäten im Vergleich zum Jahr 2023. Die aktuelle Prognose geht von lokalen Umsätzen von EUR 24,2 Mio. (2023: EUR 21,9 Mio.), Personalaufwendungen von EUR 10,5 Mio. (2023: EUR 9,8 Mio.), einem Nettowährungsgewinn von Null (2023: EUR 0,2 Mio.) und einem Jahresüberschuss nach Steuern von EUR 1,0 Mio. (2023: EUR 1,2 Mio.) aus.

Die Gesellschaft erachtet die Anzahl möglicher Transaktionen im Jahr 2024 ähnlich dem Jahr 2022. Nach der aktuellen Prognose erwarten wir 8 M&A-Transaktionen (2022: 8 M&A-Transaktionen).

Die Gesellschaft beabsichtigt, die Anzahl der Mitarbeiter strategisch durch sehr erfahrene Seniorberater zu stärken, um den Beratungsbereich M&A-Transaktionen besser personell abdecken zu können. Wir gehen davon aus, dass sich zum Jahresultimo die Anzahl der Mitarbeiter auf 36 erhöhen wird (2023: 31 Mitarbeiter).

Die Geschäftsführer gehen davon aus, dass im Jahr 2024 der M&A-Markt sich erholt, aber die Erwartungen der Käufer und Verkäufer zu entsprechen, bleibt herausfordernd. Durch die in Aussicht stehenden M&A-Transaktionen und die Finanzprognosen erwarten wir jedoch eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung für das Jahr 2024, die es der Gesellschaft ermöglichen sollte, ihre stabile Kapitalbasis weiter zu stärken und ihre Geschäfte weiterhin effektiv betreiben zu können.

Die Geschäftsführung ist der Auffassung, dass sich die Gesellschaft in einer zufriedenstellenden Position für das kommende Jahr befindet und ist sich der Tatsache bewusst, dass die Gesellschaft ein zyklisches Geschäftsmodell betreibt, das von den jeweiligen weltweiten wirtschaftlichen Marktentwicklungen stark abhängig ist.

 

Frankfurt am Main, 14. August 2024

Robert W. Baird GmbH

gez.

Thomas Fetzer

Nicholas Rawson Sealy

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Robert W. Baird GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Robert W. Baird GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Robert W. Baird GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 16. August 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Fox, Wirtschaftsprüfer

gez. Ketzler, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Robert W. Baird GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Frankfurt am Main
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Frankfurt am Main
Register-Nr.: HRB 74666

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 30. August 2024 festgestellt.

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