Stammdaten

Register
Amtsgericht Augsburg HRB 22964
Eingetragen
21.5.1993
Branche
Einzelhandel mit Metallwaren, Anstrichmitteln, Bau- und HeimwerkerbedarfEinzelhandel mit WohnmöbelnGroßhandel mit Werkzeugen und Kleineisenwaren
Gegenstand
Einzelhandel mit allen Artikeln des Heimwerkerbedarfs sowie Geräten und Werkzeugen zum Selberfertigen einschließlich Zubehör und Material dafür, sowie Handel mit Artikeln des Freizeit- und Gartenbedarfs überhaupt, einschließlich Pflanzen und Gartengeräten, und Handel mit ähnlichen und verwandten Artikeln.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Herbst
seit 14.3.2024
Geschäftsführer
Hendrik Voigt
seit 24.1.2024
Geschäftsführer
Ray Salzborn
seit 24.1.2024
Geschäftsführer
Christian Kautz
seit 8.2.2023
Geschäftsführer
Annika Oberschelp
seit 4.1.2023
Prokura
Sven vom Field
seit 4.1.2023
Prokura
Guido Dahm
seit 4.1.2023
Geschäftsführer
Oliver Weiße
seit 29.11.2022
Geschäftsführer
Volker Zebandt
seit 30.10.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
204.517 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

OBI Heimwerkermarkt GmbH

Aichach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

A k t i v a
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 508,00 2.596,00
II. Sachanlagen
1. Einbauten in Fremdgebäude 2.747,00 3.316,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.646,00 27.393,00 35.040,00 38.356,00
27.901,00 40.952,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Waren 2.760.876,73 2.883.533,57
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 74.933,01 56.391,66
2. Forderungen gegen Gesellschafter 1.284.431,33 734.155,99
- verbundenes Unternehmen -
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 689.047,18 700.066,47
4. Sonstige Vermögensgegenstände 156.679,93 2.205.091,45 197.279,61 1.687.893,73
III. Kassenbestand 112.565,87 69.335,57
5.078.534,05 4.640.762,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 311,24 0,00
5.106.746,29 4.681.714,87
P a s s i v a
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 361.841,26 361.841,26
II. Gewinnvortrag 2.196.213,01 1.968.138,97
III. Jahresüberschuss 167.838,59 228.074,04
2.725.892,86 2.558.054,27
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 862.471,00 781.197,00
2. Sonstige Rückstellungen 413.229,64 345.852,75
1.275.700,64 1.127.049,75
C. Verbindlichkeiten
- mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr -
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 13.678,63 12.920,38
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 932.008,19 782.609,36
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.954,04 73.463,02
4. Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen 23,48 119,78
5. Sonstige Verbindlichkeiten 101.488,45 127.498,31
- davon aus Steuern EUR 96.065,50 (i. Vj. EUR 121.808,34) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit
EUR 3.953,46 (i. Vj. EUR 3.099,84) -
1.105.152,79 996.610,85
5.106.746,29 4.681.714,87

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Anwendung der gesetzlichen Vorschriften

Der Jahresabschluss der OBl Heimwerkermarkt GmbH, Aichach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Augsburg im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 22964 eingetragen.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß 8 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Die Gesellschaft hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, die gemäß EU-Richtlinie 2023/2775 ab dem 1. Januar 2024 verpflichtende Anhebung der monetären Schwellenwerte für die Unternehmensgrößenklassen § 267 HGB bereits zum 31. Dezember 2023 anzuwenden. Die Gesellschaft gilt damit als eine kleine Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 1 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches.

Im Einzelnen werden folgende Grundsätze angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und gegebenenfalls um außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich nicht aktiviert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Software und werden grundsätzlich linear über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und gegebenenfalls erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Bei vollständigem oder teilweisem Entfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung erfolgt gemäß § 253 Abs. 5 HGB eine Wertaufholung bis, soweit es sich um abnutzbare Vermögensgegenstände handelt, zum fortgeführten Buchwert, höchstens jedoch bis zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear auf der Grundlage ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern:

Sachanlagevermögen Nutzungsdauer
Bezeichnung Jahre
Gebäude 25 bis 33
Außenanlagen 10
Einbauten 15
Technische Anlagen und Maschinen 14
Betriebsausstattung 5 bis 10
Geschäftsausstattung 3 bis 8

Für Vermögensgegenstände mit einem Einzelanschaffungswert in Höhe von EUR 250,00 bis EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer, folgt die handelsrechtliche Bewertung dieser Wirtschafts- güter der steuerlichen Bewertung als geringwertiges Wirtschaftsgut, was die vollständige Abschreibung im Jahr des Zugangs zur Folge hat. Vermögensgegenstände mit einem Einzelanschaffungswert von über EUR 800,00 ohne Umsatzsteuer werden über ihre betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Vorräte werden mit den durchschnittlichen Einstandspreisen abzüglich Anschaffungs- kostenminderungen, Einzelwertberichtigungen sowie Wertabschlägen in Abhängigkeit der Artikelreichweite und der Gängigkeit bewertet. Die Einzelwertberichtigungen werden z. B. für Muster- bzw. Ausstellungsware angesetzt. Die Wertabschläge in Abhängigkeit von der Reichweite und der Gängigkeit dienen der Erfassung schwergängiger Artikel und umfassen die Artikel mit einer Lagerdauer von mehr als einem Jahr, die nicht einzelwertberichtigt wurden.

Bei der Bewertung des Vorratsvermögens werden die den Vermögensgegenständen einzeln zugeordneten Anschaffungspreisminderungen (im Wesentlichen sofort gewährte Rabatte, Skonti, Sofortboni etc.) berücksichtigt. Die nicht einzeln zuordenbaren Anschaffungspreis- minderungen (im Wesentlichen nachträglich gewährte Staffelboni, Festwertboni etc.) werden hingegen unmittelbar ertragswirksam erfasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bzw. mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben.

Forderungen gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden stets in einem gesonderten Posten ausgewiesen, der Vorrang vor den übrigen Forderungs- und Verbindlichkeitsposten hat.

Der Ansatz der Kassenbestände erfolgt zum Nennwert.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht gemäß § 274 Abs. 1 HGB kein Gebrauch gemacht. Insgesamt ergab sich im Geschäftsjahr eine - nicht bilanzierte - aktive latente Steuer.

Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzu- decken. Bei der Ermittlung der Rückstellungen werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, wenn ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutsche Bundesbank herausgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab. Sie werden versicherungsmathematisch, unter Zugrunde- legung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018G), nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2,20% (i. Vj. 2,00 %) bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,82 % (i. Vj. 1,79 %). Hierbei handelt es sich um den von der Deutsche Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.

Zuführungen zu den Pensions- und sonstigen längerfristigen Personalrückstellungen werden, soweit sie aus der Aufzinsung der Rückstellungen resultieren, im Zinsergebnis erfasst. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beträgt TEUR 10 (i. Vj. TEUR 44).

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie im Vorjahr grundsätzlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Restlaufzeiten sämtlicher Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände betragen wie im Vorjahr weniger als ein Jahr.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt DM 707.700,00. Eine Umstellung auf Euro ist noch nicht erfolgt.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Rückbauverpflichtungen (TEUR 60), Mietnebenkosten (TEUR 146) und ausstehende Kostenrechnungen (TEUR 29).

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen bzw. nahestehenden Unternehmen betreffen wie im Vorjahr grundsätzlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 4.871, davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 4.747.

Sie umfassen Verpflichtungen aus dem Franchisevertrag sowie die Mietverpflichtungen für an- gemietete Räumlichkeiten für die fest vereinbarte Grundmietzeit. Zukünftige Mieterhöhungen aufgrund der Indexierung von Mietverträgen werden nicht berücksichtigt.

Übersicht der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

bis zu einem Jahr über ein bis fünf Jahre > fünf Jahre Gesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR
Mietverträge 791 3.164 791 4.747
Franchiseverträge 20 10 0 31
Übrige 26 58 10 94
837 3.232 801 4.871

7. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt.

8. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 55, die in Höhe von TEUR 48 aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.

9. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Raumkosten in Höhe von TEUR 1.137 und Verwaltungskosten in Höhe von TEUR 770.

D. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ereignet.

E. Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung Zu Geschäftsführer der Gesellschaft waren bestellt:

Herr Peter Tepaß, Straelen,

Herr Oliver Weiße, Leichlingen,

Herr Guido Dahm, Overath,

Herr Christian Kautz, Nürtingen (ab 16. Januar 2023),

Herr Hendrick Voigt, Magdeburg (ab 14. Dezember 2023),

Herr Ray Salzborn, Leipzig (ab 1. Januar 2024),

Herr Michael Herbst, Wernigerode (ab 1. März 2024),

Herr Christian Pfuhl, Bernau (bis 13. Dezember 2023),

Herr Jens Schaefers, Duisburg (bis 13. Dezember 2023).

Jeder Geschäftsführer ist gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder Prokuristen vertretungsberechtigt.

2. Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 wurden im Durchschnitt 36 Vollzeitkräfte, 27 Teilzeitkräfte und 4 Aushilfen beschäftigt.

3. Konzernabschluss

Die OBI Heimwerkermarkt GmbH, Aichach, steht zu 100 % im Besitz der OBI GmbH, Wermelskirchen, die ihrerseits ein mittelbares Tochterunternehmen der OBI Group Holding SE & Co. KGaA, Wermelskirchen, ist. Die Anteile dieses Unternehmens werden mittelbar mehrheitlich von der Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG, München, gehalten. Damit ist die OBI Heimwerkermarkt GmbH ein verbundenes Unternehmen zur Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG, München.

Die OBI Group Holding SE & Co. KGaA, Wermelskirchen, stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft nach den Vorschriften zur Vollkonsolidierung gemäß §§ 301 ff. HGB einbezogen wird. Der Konzernabschluss dieser Gesellschaft wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

Die Tengelmann Warenhandelsgesellschaft KG, München, stellt einen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 für den größten Kreis von Unternehmen auf.

 

Aichach, den 7. Mai 2024

Peter Tepaß
Oliver Weiße
Guido Dahm
Christian Kautz
Hendrik Voigt
Ray Salzborn
Michael Herbst

Sonstiger Berichtsteil:

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2024 festgestellt.

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