Leo Finanzmanagement GmbHLiquidiert

80335 München, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 130217
Eingetragen
15.3.2000
Branche
FondsmanagementManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Verwaltung eigenen Vermögens und Beteiligung an anderen Unternehmen.

Historie

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Management

NameRolle
Christian Dr. Weber
seit 2.4.2015
Liquidator
Robert Sprogies
seit 2.4.2015
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

FIDUCIA Vermögensverwaltungsgesellschaft mbH
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Leo Finanzmanagement GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

BILANZ



AKTIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
TEuro

A. Anlagevermögen

I. Finanzanlagen

27.559.616,12

6.056

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

11,60

0

II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

35.380,23

57

C. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

5.217.863,02

3.748

Summe Aktiva

32.812.870,97

9.861



PASSIVA

Gesamtjahr/Stand
Euro

Vorjahr
TEuro

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

25.000,00

25

II. Kapitalrücklage

43.459,81

44

III. Verlustvortrag

-3.816.751.93

-3.245

IV. Jahresfehlbetrag

-1.469.570,90

-572

V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

5.217.863,02

3.748

B. Rückstellungen

4.000,00

3

C. Verbindlichkeiten

32.808.870,97

9.858

Summe Passiva

32.812.870,97

9.861

ANHANG

zum Jahresabschluss 31.12.2010

Leo Finanzmanagement GmbH, München

- zur Offenlegung -

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

1. Grundsätze für die Erstellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss 31.12.2010 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes erstellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB zur Anwendung.

Die Gesellschaft ist eine "Kleine Kapitalgesellschaft" im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Ein Lagebericht muss nach § 264 Abs. 1 S. 4 HGB nicht erstellt werden.

Von den größenabhängigen Befreiungen nach § 288 HGB wird teilweise Gebrauch gemacht.

Durch das Gesetz zur Modernisierung des Bilanzrechts (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz - BilMoG) vom 25.05.2009, BGBl. I S. 1102 ff. erfolgt unter anderem eine umfassende Änderung von Ansatz- und Bewertungsvorschriften sowie eine Ergänzung von Anhangangaben.

Hinsichtlich der geänderten Ansatz- und Bewertungsvorschriften ist die erstmalige Anwendung der BilMoG-Vorschriften verpflichtend für das erste nach dem 31.12.2009 beginnende Geschäftsjahr. Gleichzeitig besteht jedoch ein Wahlrecht einer freiwilligen vorzeitigen Anwendung sämtlicher Vorschriften bereits auf Jahresabschlüsse für nach dem 31.12.2008 beginnende Geschäftsjahre.

Die Gesellschaft machte von diesem Wahlrecht nicht Gebrauch und wendet die Vorschriften nach BilMoG erstmals für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2010 an.

Materielle Änderungen ergeben sich für die Gesellschaft nicht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gesellschaft ist zum 31.12.2010 bilanziell überschuldet. Aufgrund stiller Reserven in den bilanzierten Wertpapieren des Anlagevermögens sowie in den USD-Darlehen ist eine rechtliche Überschuldung nicht gegeben. Die Bilanzierung erfolgt somit unter going-concern Gesichtspunkten.

Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Forderungen sind zum Nennwert angesetzt. In den Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet.

Soweit Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung entstehen, werden diese mit dem Devisenkassamittelkurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Soweit erforderlich, wird dem Höchstwertprinzip (Passiva - mit Restlaufzeit über einem Jahr) Rechnung getragen. Laufende USD-Kontoguthaben wurden zum 31.12.2010 mit EUR 1,00 = USD 1,3362 umgerechnet. Fremdwährungsforderungen oder -verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, die in der Folgebewertung zum Devisenkassamittelkurs zum 31.12.2010 zu bewerten wären, bestehen mit Ausnahme des oben genannten USD-Kontoguthabens nicht.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Unter der Position Guthaben bei Kreditinstituten werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 35.380,23 (Vj. TEUR 57) ausgewiesen.

Unter den Verbindlichkeiten werden Darlehen in Höhe von 32.804.581,02 (Vj. TEUR 9.851 ausgewiesen. Die Darlehen sind als roll-over-Kredite gewährt und werden nur fällig, wenn eine Kündigung von einer der Vertragsparteien erfolgt. Dies wird voraussichtlich bis zum Ablauf des Jahres 31.12.2011 nicht erfolgen. Der Ausweis erfolgt somit mit einer Restlaufzeit zwischen einem Jahr und fünf Jahren. Die Darlehen sind - wie im Vorjahr - unbesichert. Die übrigen Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

III. Sonstige Angaben

Geschäftsführer der Gesellschaft

Walter Dönselmann, Bankdirektor, Fürstenfeldbruck

Robert Sprogies, Bankdirektor, Vaterstetten

Mit Gesellschafterbeschluss vom 22.03.2011 wurde der Geschäftsführer Walter Dönselmann abberufen und als neuer Geschäftsführer Herr Jörg Flechtner, Bankdirektor, Moosach, bestellt.

Konzernverhältnis

Die Gesellschafterin FidesKapital Gesellschaft für Kapitalbeteiligungen mbH, München, ist zur Aufstellung eines Konzernabschlusses nicht verpflichtet.

Die Hauck & Aufhäuser Privatbankiers KGaA, Frankfurt/Main, stellt als Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

IV. Erklärung

Die bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft zum 31.12.2010 ist uns bekannt. Wir bestätigen jedoch, dass die Fortführung der Gesellschaft gewährleistet ist und keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinn besteht, da in den ausgewiesenen Wertpapieren des Anlagevermögens sowie in den Fremdwährungsverbindlichkeiten in USD ausreichend stille Reserven enthalten sind.

München, den 5. Mai 2011

gez. Robert Sprogies

gez. Jörg Flechtner

 

Robert Sprogies, Jörg Flechtner

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 07.06.2011

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