Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 113978
Eingetragen
14.12.2018
Branche
Betrieb von SportanlagenHerstellung von SportgerätenVermietung von Sport- und Freizeitgeräten
Gegenstand
der Betrieb von Fitness-Studios in gemieteten oder eigenen Räumen sowie der Handel mit Fitness-Geräten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christina Labusek
seit 29.6.2023
Geschäftsführer
Markus Fritz
seit 14.12.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Markus FritzFritz Foundation GmbH+1
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fritz Foundation GmbH

Schwalbach am Taunus

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS Geschäftsjahr 2022

Fritz Foundation GmbH, Schwalbach am Taunus

Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs, Geschäftsergebnisse und der Lage des Unternehmens

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Fritz Foundation GmbH wurde im Jahr 2013 gegründet und dient als Muttergesellschaft des mehrstufigen Konzerns mit den Tochtergesellschaften bestehend aus der FITSEVENELEVEN GmbH, FITSEVENELEVEN I GmbH, FITSEVENELEVEN II GmbH, FITSEVENELEVEN III GmbH, FITSEVENELEVEN Rhein-Main GmbH, MF The Medical Gym GmbH sowie der Yoga by FITSEVENELEVEN GmbH. Im Jahr 2008 startete die FITSEVENELEVEN GmbH (vormals Fit7eleven GmbH) mit ihrem ersten Club in Eschborn, mit dem Ziel eine moderne Fitness Studio Kette im Rhein-Main-Gebiet zu betreiben. Im Jahr 2022 werden durch den Verbund bereits 27 Clubs betrieben.

Die Standortplanung der Studios wird anhand geografischer, demografischer und wirtschaftlicher Faktoren getroffen, sodass im jeweiligen Einzugsgebiet die erforderlichen Leistungen angeboten und die Preise sich anhand der jeweiligen Kaufkraft in dem Einzugsgebiet orientieren.

Die Struktur der FITSEVENELEVEN GmbH, FITSEVENELEVEN I GmbH, FITSEVENELEVEN II GmbH sowie der FITSEVENELEVEN Rhein-Main GmbH basiert auf einem Label-Prinzip. Die Clubs werden in vier Kategorien Red-, Black-, Pink- und White Label betrieben und durch ein differenziertes Preis-Leistungs-Angebot unterschieden. Die monatlichen Beiträge befinden sich in der Spanne vom "low-budget-segment" (Red Label) mit rund EUR 30,00 bis zum "premium-segment" (White Label) mit rund EUR 90,00. Die Struktur der MF The Medical Gym GmbH hingegen zielt mit ihrem Produkt auf eine ältere Zielgruppe mit dem Hauptaugenmerk auf Gesundheitsförderung, Rehabilitation und Vereinssport ab.

Die Tochtergesellschaften der Fritz Foundation GmbH sind 100 %-tige Tochtergesellschaften. Die Fritz Foundation GmbH ist nicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses verpflichtet, stellt diesen jedoch freiwillig auf.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2022 gab der Kette nach den schwierigen Jahren 2021 und 2020 aufgrund der Corona-Pandemie neuen Aufschwung und führte die Kette weitestgehend zu alter Stärke zurück. Der Mitgliederbestand konnte Kettenweit im Gesamtjahr um rund 15 % erhöht werden, was schlussendlich bedeutet, dass der Mitgliederstand von vor Coronazeiten weitestgehend rekonstruiert werden konnte, auch wenn die Kette inzwischen rund 7 Betriebsstätten mehr im Verbund hat. Durch die Einreichung der Coronahilfe-Schlussabrechnung erwartet die Kette ferner eine weitere Ausschüttung von Hilfen im Jahr 2023. Insgesamt ist der Ausblick für die Zukunft wesentlich positiver und lässt trotz der anstehenden Energiekrise auf einen starken Kundenzuwachs sowie aufsteigende Gewinne hoffen. Insgesamt konnte die Kette Ihre Marktstärke im Rhein-Main Gebiet wiedererlangen und stellt in Verbindung mit dem Fitness-Report von Deloitte für das Geschäftsjahr 2022 für den Raum Frankfurt den Markftführer dar. Dies resultiert aus der insgesamt zugrunde gelegten Reaktionsquote für Mitglieder von rund 10,2 % auf die Bevölkerung im Raum Frankfurt und den davon vorhandenen Mitgliedern bei der Gruppe.

b) Branchenentwicklung

Das Jahr 2022 hat laut GfK einen weiteren negativen Trend im Konsumklima von rund 34 % hinnehmen müssen, was sich jedoch aus unserer Sicht nicht auf dem Fitnessmarkt niedergeschlagen hat. Es lässt sich festhalten, das ersichtlich ist, dass das Interesse am Sport insgesamt stark zugenommen hat und die Kundenbindung stärker ist als zuvor.

Die Kette hat bis dato für ihre Planungen nicht primär den gesamtdeutschen Raum, sondern stets das Rhein-Main Gebiet als Fokus der Expansion ins Auge gefasst. Insbesondere für und in der Corona-Pandemie kann dieser Standort spezielle Auswirkungen mit sich bringen, welche die Lage des Unternehmens maßgeblich prägen und welche gleichwohl in die Planungen einzubeziehen sind. Nichtsdestotrotz stellt es für die Gruppe eine wichtige Aufgabe dar, sich im gesamten Markt innerhalb Deutschlands stärker aufzustellen und so das Risiko innerhalb der Gruppe zu streuen.

Das Rhein-Main Gebiet verfügt über eine hohe Kaufkraft und eine relativ geringe Arbeitslosenquote. Das hohe Pendleraufkommen, insbesondere nach Frankfurt am Main, führt neben ortsansässigen Einwohnern zudem zu einer zusätzlichen Gruppe an Interessenten, die das Einzugsgebiet dementsprechend numerisch vergrößern. Die hohe Kaufkraft und die oftmals damit verbundene positive Investitionsneigung der Menschen, führen insgesamt zu einem enormen Marktpotential unabhängig von der Corona Zeit. Gleichwohl können die Mitglieder sich die Unterstützung lokaler Einrichtungen prinzipiell eher leisten als Mitglieder aus strukturschwachen Regionen.

Aber insbesondere das Pendleraufkommen ist aufgrund der durch die Pandemie forcierten Digitalisierung, eine noch zwingende zu beachtende Komponente geworden. Das B2B Geschäft ist durch eine Vielzahl von Standorten in oder um die Bankentürme der Frankfurter City herum, ein wesentlicher Bestandteil des Geschäftes der Kette und lebt von der Aktivität des Business vor Ort. Um diese Komponente aber auch im Hinblick auf die Digitalisierung abzudecken, wurden bereits neue Konzepte integriert, die vom Mitglied auch aus dem "Homeoffice" heraus genutzt werden können. Ziel ist es, die Markenbindung auch aus der Entfernung heraus zu garantieren, um für sämtliche Mitglieder überall jeder Zeit erreichbar zu sein.

c) Geschäftsverlauf

Kettenübergreifend wurde im Wirtschaftsjahr 2022 der Standort Hanau eröffnet. Der Fokus lag im Wesentlichen auf der Konsolidierung und der Erholung durch die Corona-Pandemie.

Das EBIT im Geschäftsjahr 2022 konnte erstmals in der Historie einen Wert von rund 18 % erreichen. Der Rückgang des Anteils des Fremdkapitals, gleichbedeutend der Rückgang des Verschuldungsgrades, resultieren zu einem nicht unerheblichen Teil durch die Auflösung von Verbindlichkeiten der Unternehmung den Mitgliedern gegenüber, wie auch aus einem Rückgang des tatsächlichen Fremdkapitals im Bereich der Bankdarlehen. Die Kette hat über die Zeit der behördlichen Schließungen weiterhin die Beiträge eingezogen und erstattet diese anhand verschiedener Optionen den Mitgliedern zurück, da dem eingezogenen Umsatz keine Leistung gegenüberstand. Die Verbindlichkeiten werden analog zur Inanspruchnahme der Kunden * Innen aufgelöst, ferner wurden die zum Bilanzstichtag vorhandenen Verbindlichkeiten gegenüber Mitgliedern kaufmännisch beurteilt und aufgelöst. Es ist erkennbar, dass mit der immer länger anhaltenden Lockdown-freien Zeit weniger Mitglieder eine Rückerstattung oder einen Leistungsausgleich fordern.

1. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die Kette einen Umsatz in Höhe von rund 33,8 Mio. Euro (Vorjahr rund 24,3 Mio. Euro). Der Anstieg von rund 28 Prozent fällt damit aus wie bereits geplant.

Kostenseitig stellen über die gesamte Fitnessbranche hinweg die Personal- und Mietaufwendungen die wesentlichen Kostenanteile dar. Der Personalkostenanteil der Kette lag im Geschäftsjahr 2022 bei durchschnittlich 20,96 % am Umsatz (Vorjahr 17,19 %). Die Personalkosten sind demnach zum Vorjahr leicht angestiegen, was daraus resultiert, dass ein weiterer Standort eröffnet wurde und der Personaleinsatz zum Vorjahr leicht erhöht wurde. Die Raumkosten machten 35,11 % am Umsatz aus (Vorjahr: 37,02 %).

Das Jahresergebnis beläuft sich im Jahr 2022 auf 2,28 Mio. Euro (Vorjahr 2,12 Mio. Euro).

2. Finanzlage

Die Finanzlage der Kette ist zum Ende des Geschäftsjahres 2022 als äußerst stabil zu bezeichnen. Die anstehende Energiekrise hat dazu beigetragen, dass es für die Kette nicht unwesentlich erscheint sich stärker auf das vorhandene Eigenkapital zu fokussieren und die Quote hierbei wesentlich zu verbessen.

Grundsätzlich ist die Finanzplanung auf einer anpassungsfähigen Liquiditätsplanung aufgebaut, die für 18-24 Monate im Voraus gilt. Aufgrund der über Jahre entwickelten Skalierbarkeit des "Produktes", sind die Budgets bzw. Ziele in der Vergangenheit überwiegend eingehalten worden.

Die Eröffnung im Geschäftsjahr 2022 spiegelt sich im Cashflow aus Investitionstätigkeit wider. Insgesamt wurde kein weiteres Fremdkapital in der Kette aufgenommen und das vorhandene Fremdkapital im Vergleich zum Vorjahr gesenkt. In künftigen Jahren steht des Weiteren die Endabrechnung der November- sowie Dezemberhilfe 2020 aus.

Der operative Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr insgesamt TEUR 2.239 (Vorjahr TEUR 3.136).

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beläuft sich auf TEUR - 1.279 (Vorjahr TEUR - 1.014) und ergibt sich im Wesentlichen aus den Investitionen in materielles und immaterielles Sachanlagevermögen sowie aus den Einzahlungen und den Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf TEUR -1.360 (Vorjahr TEUR -751)

Grundsätzlich ist es das Ziel sämtliche Investitionen aus dem operativen Cashflow zu finanzieren. Je nach Geschwindigkeit des Wachstums der Kette, werden auch Bankdarlehen genutzt, die aber schnellstmöglich wieder durch Einnahmen der neuen Clubs getilgt werden. Im Jahr 2022 war es nicht notwendig weiteres Fremdkapital aufzunehmen.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme sank im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 421 auf TEUR 22.271.

Diese Veränderung ergibt sich aus Folgenden gegenläufigen Entwicklungen:

a) Aktiva

Abschreibung des Anlagevermögens, wodurch sich das Anlagevermögen auf TEUR 10.013 (Vorjahr TEUR 11.245) beläuft.

Die sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf TEUR 2.203 (Vorjahr TEUR 2.606) resultieren im Wesentlichen aus den Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

Die flüssigen Mittel bestehend aus Bankguthaben belaufen sich zum Stichtag auf TEUR 6.575 (Vorjahr TEUR 6.975).

b) Passiva

Das Eigenkapital der Kette beläuft sich insgesamt auf TEUR 10.378, im Vergleich zum Vorjahr konnte hier ein Anstieg von TEUR 2.280 festgestellt werden. Die Eigenkapitalquote liegt somit bei 46,5 % (Vorjahr: 35,69 %).

Die Minderung der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 3.103 auf TEUR 2.827 resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von den Verbindlichkeiten ggü. Mitgliedern.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf der Umsatzentwicklung sowie der EBIT-Marge. Für die interne Unternehmenssteuerung sowie Strategie-und Expansionsplanung zieht die Kette hauptsächlich die Kennzahlen EBIT-Marge und den Cashflow heran.

III. Zweigniederlassungsbericht

Der Kettenverbund verfügt in zum Ende des Geschäftsjahres 2022 über 26 Standorte in:

Eschborn

Frankfurt-Kalbach

Frankfurt Sachsenhausen

Bad Homburg vor der Höhe

Schwalbach am Taunus

Frankfurt Riedberg (I)

Frankfurt Stadtmitte (Zeil)

Frankfurt Ostend (I) Hanauer Landstraße

Frankfurt- Ostend (II) Hanauer Landstraße

Hanau

Hofheim am Taunus

Frankfurt Stadtmitte (Taunus Turm)

Frankfurt Stadtmitte (Mainzer Landstraße)

Frankfurt Nordend

Frankfurt Bornheim

Offenbach (I)

Frankfurt Riedberg (II)

Dreieich

Offenbach (II)

Frankfurt Niederrad

Frankfurt Sachsenhausen (Medical)

Königstein am Taunus (Medical)

Aschaffenburg

Mainz

Bad Nauheim

Wiesbaden

Hanau

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Trotz der aktuellen Marktentwicklung sieht der Kettenverbund weiterhin sehr gute Chancen am steigenden Bedarf aktiver Gesundheitsvorsorge zu profitieren, vor allem aufgrund der Konzentration auf das Everybody- Discountsegment. Durch die höheren Anforderungen der Mitglieder und die Vielzahl an anderen Fitnessclubs im Rhein-Main-Gebiet, gilt es den Servicegedanken bezüglich der Betreuung der Mitglieder aufrechtzuerhalten und stetig zu verbessern. Der Begriff des Servicegedankens ist dabei insbesondere durch die Pandemie neu bzw. auch digital zu denken. Die Mitglieder haben sich gezwungenermaßen Alternativen gesucht um auch über die Zeit der geschlossenen Studios, fit und aktiv zu bleiben. Der Begriff des "home workouts" ist bereits seit dem ersten "Lockdown" höchst relevant und spätestens seit dem zweiten "Lockdown" als stetige Komponente im Servicepaket des Kunden zu berücksichtigen. Letzteres ist mitunter durch die Digitalisierung der Unternehmen und folglich durch die dauerhafte Verlagerung der Arbeitsplätze ins "Homeoffice" zu erklären. Das digitale Angebot kann sich auf normale "Workouts" für drinnen oder draußen beziehen, auf online-, und/oder live-Kurse oder allgemeine Tipps und Tricks rund um das Training, wie bspw. Ernährung oder Regeneration. Sowohl in den Bestandsclubs als auch in den neuen Clubs sieht die Kette, insbesondere durch den Rückgang des Bestandes im Rahmen der Pandemie, noch Potential für weiteres Mitgliederwachstum.

Es kommen stets neue Trainingsformen auf den Markt, welche die Fitnessbranche in ihr Portfolio aufnehmen muss. Besonders wichtig ist es daher, das vorhandene Personal fortläufig und regelmäßig zu schulen, um den Kunden vor Ort die bestmögliche Betreuung garantieren zu können und dementsprechend langfristig an das Unternehmen zu binden. Die Kette nutzt dazu weiterhin eigene Schulungskonzepte in den Bereichen Sales und Service und bedient sich bei der Besetzung wichtiger Stellen, aus einem eigenen Pool an Mitarbeiter*innen. Der große Vorteil dabei ist die langfristige Bindung der Mitarbeiter*innen, welche den Spirit der Marke in sich tragen und daneben auch das stetig wachsende Knowhow weitervermitteln. Fernerhin ergeben sich dabei gleichzeitig auch Zeit- und Kostenersparnisse beim Recruiting, der Einarbeitung sowie Anlernung externer Personen.

Generelles Ziel des Unternehmens war stets die Expansion mit bis zu drei neuen Standorten in der mittelbaren Zukunft im Rhein-Main-Gebiet und dem erweiterten Umkreis. Durch den hohen Bekanntheitsgrad als Marktführer im Rhein-Main-Gebiet und die Ertragsstärke der Clubs im operativen Geschäft, konnte die Kette ihre Anlaufkosten für die Investitionen in neue Clubs sehr geringhalten.

Für die kommenden Geschäftsjahre ist eine Ausweitung der Expansion geplant, was sich in den bereits feststehenden neuen Clubs widerspiegelt. Ferner sind nun auch weitere Standorte in für die Kette neuen Bundesländern angedacht. Des Weiteren sind die Betriebsstätten der MF The Medical Gym GmbH im Januar 2023 in Zusammenhang mit der Gesellschaft veräußert worden, was ebenfalls einer Verbesserung des Gesamtergebnisses in den kommenden Geschäftsjahren hilft.

Das EBIT für das kommende Geschäftsjahr wird auf rund 20-Prozent prognostiziert, was im Wesentlichen aus den steigenden Mitgliederzahlen resultiert, als auch auf den interne Neustrukturierungen im Bereich der Digitalisierung. Die Vorjahres-Prognose von 15 % EBIT-Marge konnte mit 18 % übertroffen werden. Letztlich plant die Kette auch weiterhin die Reduzierung der finanziellen Verpflichtungen im Bereich des Leasings.

 

Schwalbach am Taunus, 14. Juni 2023

Fritz Labusek

BILANZ ZUM 31.12.2022

FRITZ FOUNDATION GMBH, ESCHBORN

AKTIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 10.012.764,11 11.244.984,62
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.272.725,00 3.828.480,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 866.963,00 917.635,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.405.762,00 2.910.845,00
II. Sachanlagen 6.740.039,11 7.404.004,62
1. Technische Anlagen und Maschinen 899.309,00 210.031,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.746.257,00 7.067.843,09
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 94.473,11 126.130,53
III. Finanzanlagen 0,00 12.500,00
1. Beteiligungen 0,00 12.500,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.000.957,07 11.130.210,74
I. Vorräte 330.826,03 225.437,03
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 228.989,70 218.364,15
2. Geleistete Anzahlungen 101.836,33 7.072,88
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.094.461,92 3.929.076,43
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.891.309,78 1.322.589,11
2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.000.000,00 2.114.952,03
3. Sonstige Vermögensgegenstände 203.152,14 491.535,29
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 6.575.669,12 6.975.697,28
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 257.565,44 317.011,29
22.271.286,62 22.692.206,65

PASSIVA

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. EIGENKAPITAL 10.378.702,74 8.097.864,78
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 5.851.706,00 5.851.706,00
III. Konzerngewinnvortrag 2.216.158,78 97.559,82
IV. Konzernjahresüberschuss 2.280.837,96 2.118.598,96
B. RÜCKSTELLUNGEN 3.156.821,10 1.058.357,67
1. Steuerrückstellungen 1.965.104,28 260.330,42
2. Sonstige Rückstellungen 1.191.716,82 798.027,25
C. VERBINDLICHKEITEN 7.105.066,95 11.965.336,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.370.874,54 4.730.460,96
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 907.145,68 1.304.233,26
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.827.046,73 5.930.642,57
- Davon aus Steuern: EUR 475.109,57 (Vorjahr: EUR 366.349,02)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.519.495,83 1.360.447,41
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 111.200,00 210.200,00
22.271.286,62 22.692.206,65

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022

2022
EUR
2021
EUR
1. Umsatzerlöse 33.887.331,51 24.290.695,43
2. Gesamtleistung 33.887.331,51 24.290.695,43
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.605.598,20 6.467.481,82
4. Materialaufwand 1.135.336,62 990.590,88
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 225.006,93 445.808,18
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 910.329,69 544.782,70
5. Personalaufwand 7.093.312,96 5.112.037,08
a) Löhne und Gehälter 5.931.982,46 4.161.730,32
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.161.330,50 950.306,76
- Davon aus Altersversorgung: EUR 7.672,36 (Vorjahr: EUR 22.652,00)
6. Abschreibungen 2.927.790,38 3.204.980,57
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.927.790,38 3.204.980,57
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 19.910.277,05 19.291.827,81
8. Betriebsergebnis 4.426.212,70 2.158.740,91
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 11.205,70 7.942,15
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 86.202,29 96.912,20
11. Finanzergebnis -74.996,59 -88.970,05
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.066.868,72 -53.590,62
13. Ergebnis nach Steuern 2.284.347,39 2.123.361,48
14. Sonstige Steuern 3.509,43 4.762,52
15. Konzernjahresüberschuss 2.280.837,96 2.118.598,96

KONZERNANHANG FÜR DAS Geschäftsjahr 2022

Fritz Foundation GmbH, Schwalbach am Taunus

Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Fritz Foundation GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Schwalbach am Taunus
Registereintrag: HRB
Registergericht: Königstein am Taunus
Register-Nr.: HRB 8591

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten,

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Erfüllungsbetrag monatsgenau abgegrenzt.

Aufgrund der Auflösung des Verlustvortrages sind keine aktiven latenten Steuern gebildet worden.

Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Bilanzstichtag zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem Erfüllungsbetrag abgegrenzt.

Passive latente Steuern wurden auf Grundlage der Abweichungen zwischen Handels- und Steuerrecht gebildet und mit den vorliegenden Steuersätzen aus Körperschaft- und Gewerbesteuer berechnet.

Ausweis erheblicher Unterschiedsbeträge

Zur Bewertung des Vorratsvermögens wurde gemäß § 256 HGB das FIFO-Verfahren angewandt. Die Kaufpreise haben sich im Laufe des Jahres nicht geändert, wodurch es zu keiner Unterscheidung des Wertansatzes zum Vorjahr gekommen ist.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf: 132.953,43 EUR.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 12.119.727,06 EUR

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 15.046.515,37 EUR

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

- Eröffnung Standort Hanau,- Einbauten im Bau Standort Bad Homburg Bahnhof.

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 5 Jahre festgelegt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 2.156.363,40 EUR (Vorjahr: 2.035.828,48 EUR).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.000.000,00 EUR (Vorjahr: 2.114.952,03 EUR).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 0,00 EUR. Da die passiven latenten Steuern den Gesamtbetrag der aktiven latenten Steuern übersteigen.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 0,00
Aktivierung latenter Steuern 0,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Passivierung latenter Steuern 111.200,00
Gesamtbetrag 111.200,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen für DSGVO Verstöße 250.000,00
Rückstellungen für Personalkosten 109.111,70
Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten 61.320,00
Rückstellung für Aufbewahrungspflichten 47.839,88
Rückstellungen für Rückbauverpflichtungen 453.345,24
Rückstellung für Instandhaltungen 65.000,00
Rückstellung für Energieverbrauch 149.600,00
sonst. Rückstellungen 55.500,00

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:

Gesamtaufstellung der latenten Steuern (gesamt)
Gesellschaft Latente Steuer (+passiv/-aktiv)
Fritz Foundation GmbH 220.700,00 €
FITSEVENELEVEN GmbH -105.500,00 €
FITSEVENELEVEN Rhein-Main GmbH -3.600,00 €
FITSEVENELEVEN I GmbH - €
FITSEVENELEVEN II GmbH - €
MF The Medical Gym GmbH -400,00 €
Saldo latente Steuern 111.200,00 €

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von KSt 15,825% und GewSt 13,848%.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 99.000,00 EUR.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

- Mietvertragliche Zahlungen bis zum jeweiligen Mietvertragsende,

- Leasingvertragliche Zahlungen bis zum jeweiligen Leasingvertragsende.

bis 1 Jahr
EUR
1-5 Jahre
EUR
größer 5 Jahre
EUR
gesamt
EUR
Mietverbindlichkeiten 8.506.644,95 30.493.506,54 38.967.376,55 77.967.528,04
Leasingverbindl. 1.845.674,38 1.487.253,04 0 3.332.927,42
gesamt 10.352.319,30 31.980.759,58 38.967.376,55 81.300.455,46

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:

Tätigkeitsbereich Umsatz
EUR
Mitgliedsbeiträge 32.412.548
sonstige Erlöse 3.076.871

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,00 EUR vorgenommen.

Erläuterung sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im wesentliche aus den folgenden Sachverhalten zusammen.

Miete/Nebenkosten/Stellplätze/Reinigung 11.884.405
Leasing 2.067.723
Steuer- und Rechtsberatung 537.519
Lizenzkosten 496.092
Nebenkosten des Geldverkehrs 573.185
sonstiges 4.351.352

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von 154.115,19 EUR enthalten.

Die Erträge wurden im Posten sonstige betriebliche Erträge erfasst.

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 512.780,79 EUR enthalten.

Die Aufwendungen wurden im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Im Einzelnen ergaben sich folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:

- Nebenkostenabrechnungen,

- diverse erhaltene Leistungen.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt 292 Mitarbeiter beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Markus Fritz ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Zweite Geschäftsführerin: Christina Labusek ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
(seit 24. April 2023)

Vergütungen der Geschäftsführer

Bzgl. der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde die Schutzklausel des §286 (4) HGB in Anspruch genommen.

Unbeschränkte Haftung an Unternehmen

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter folgender Unternehmen, für diese wurde die Befreiung zur Offenlegung nach 264 (3) HGB in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft ist unbeschränkt haftender Gesellschafter folgender Unternehmen:

Name Fitseveneleven
Sitz Düsseldorfer Straße 40, 65760 Eschborn
Rechtsform GmbH
Name Fitseveneleven I
Sitz Düsseldorfer Straße 40, 65760 Eschborn
Rechtsform GmbH
Name Fitseveneleven II
Sitz Düsseldorfer Straße 40, 65760 Eschborn
Rechtsform GmbH
Name Fitseveneleven III
Sitz Düsseldorfer Straße 40, 65760 Eschborn
Rechtsform GmbH
Name Fitseveneleven Rhein-Main
Sitz Am Kronberger Hang 8, 65824 Schwalbach am Taunus
Rechtsform GmbH
Name Yoga by Fitseveneleven
Sitz Am Kronberger Hang 8, 65824 Schwalbach am Taunus
Rechtsform GmbH
Name MED GYM FFM (vormals MF The Medical Gym)
Sitz Am Kronberger Hang 8, 65824 Schwalbach am Taunus
Rechtsform GmbH

Konzernzugehörigkeit

Die folgenden Gesellschaften wurden in den Konzernabschluss des kleinsten Konsolidierungskreises der Fritz Foundation GmbH mit einbezogen:

Fitseveneleven GmbH

Fitseveneleven I GmbH

Fitseveneleven II GmbHFitseveneleven III GmbH

Fitseveneleven Rhein-Main GmbH

Yoga by Fitseveneleven GmbH

MED GYM FFM GmbH (vormals MF The Medical Gym GmbH)

Die Tyrell Cooperation GmbH stellt den größten Konsolidierungskreis des Konzernunternehmens dar.

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt 40.000,00 EUR.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Mit Vertrag vom 18. Januar 2023 und wirtschaftlicher Wirkung zum 31. Dezember 2022 wurde die komplette Beteiligung an der MED GYM FFM GmbH veräußert. Aus dieser Transaktion hat sich ein Verlust in Höhe von TEUR 827 ergeben, darüber hinaus besteht eine Bürgschaft für die Mietverhältnisse der MED GYM FFM GmbH durch die Fritz Foundation GmbH. Hieraus ergibt sich ein Risiko in Höhe von TEUR 1.320.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 2.280.837,96 EUR.

In die Rücklagen werden 0,00 EUR eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 EUR vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 2.280.837,96 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Schwalbach am Taunus, 14. Juni 2023

Fritz Labusek

Angaben zur Feststellung: Das Jahresergebnis wurde am 31.05.2023 festgestellt.

KONZERNANLAGENSPIEGEL ZUM 31.12.2022

FRITZ FOUNDATION GMBH, ESCHBORN

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.421.119,90 45.993,07 15.529,31 0,00 1.451.583,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.078.203,30 0,00 0,00 0,00 5.078.203,30
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 6.499.323,20 45.993,07 15.529,31 0,00 6.529.786,96
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 481.769,49 926.891,39 11.340,00 0,00 1.397.320,88
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 18.812.254,01 715.515,36 1.898.594,24 1.532.816,47 19.161.991,60
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 126.130,53 1.501.159,05 0,00 -1.532.816,47 94.473,11
Summe Sachanlagen 19.420.154,03 3.143.565,80 1.909.934,24 0,00 20.653.785,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.500,00 0,00 12.500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 12.500,00 0,00 12.500,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 25.931.977,23 3.189.558,87 1.937.963,55 0,00 27.183.572,55
Abschreibungen
Stand am 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 503.484,90 96.665,07 15.529,31 584.620,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.167.358,30 505.083,00 0,00 2.672.441,30
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.670.843,20 601.748,07 15.529,31 3.257.061,96
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 271.738,49 237.611,39 11.338,00 498.011,88
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.744.410,92 2.088.430,92 417.107,24 13.415.734,60
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 12.016.149,41 2.326.042,31 428.445,24 13.913.746,48
III. Finanzanlagen
1. Beteiligung 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 14.686.992,61 2.927.790,38 443.974,55 17.170.808,44
Buchwerte
Stand am 31.12.2022
EUR
Stand am 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 866.963,00 917.635,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.405.762,00 2.910.845,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 3.272.725,00 3.828.480,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 899.309,00 210.031,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.746.257,00 7.067.843,09
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 94.473,11 126.130,53
Summe Sachanlagen 6.740.039,11 7.404.004,62
III. Finanzanlagen
1. Beteiligung 12.500,00
Summe Finanzanlagen 12.500,00
Summe Anlagevermögen 10.012.764,11 11.244.984,62

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

Fritz Foundation GmbH, Schwalbach am Taunus

TEUR 2022
TEUR
2021
TEUR
Konzernjahresüberschuss einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter 2.281 2.119
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.861 3.205
+ Zunahme der Rückstellungen 2.098 189
- / + Sonstige zahlungsunwirksame Erträge/Aufwendungen -2.416 31
- / + Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) -1.211 227
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva (die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind) -3.441 -2.586
+ / - Ertragsteueraufwand/-ertrag 2.067 -54
+ Ertragsteuererstattungen 0 5
= Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.239 3.136
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -45 -76
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 1.910 40
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -3.144 -978
= Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit -1.279 -1.014
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -1.360 -751
= Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit -1.360 -751
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -400 1.371
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.976 5.605
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6.576 6.976
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende der Periode
+ Zahlungsmittel 6.576 6.976
6.576 6.976

 

Schwalbach am Taunus, den 14. Juni 2023

Fritz Labusek

Aktuelles Jahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Gezeichnetes Kapital
Gezeichnetes Kapital
EUR
Summe
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 30.000,00 30.000,00
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31. Dezember 2022 30.000,00 30.000,00
Aktuelles Jahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Kapitalrücklage
gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1-3 HGB
EUR
Summe
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 5.851.706,00 5.851.706,00
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag
Stand am 31. Dezember 2022 5.851.706,00 5.851.706,00
Aktuelles Jahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Rücklagen
Gewinnrücklagen gesetzliche Rücklage
EUR
Summe
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 0,00 5.851.706,00
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
Stand am 31. Dezember 2022 0,00 5.851.706,00
Aktuelles Jahr Eigenkapital des Mutterunternehmens
Eigene Anteile, die zur Einziehung bestimmt sind
EUR
Eigenkapital-
differenz aus Währungs-
umrechnung
EUR
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag
EUR
Konzernjahres-
überschuss/- fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist
EUR
Eigenkapital
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 0,00 0,00 97.559,82 2.218.598,96 8.197.864,78
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00 2.118.598,96 -2.118.598,96 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 2.280.837,96 2.280.837,96
Stand am 31. Dezember 2022 0,00 0,00 2.216.158,78 2.380.837,96 10.478.702,74
Aktuelles Jahr Nicht beherrschende Anteile
Nicht beherrschende Anteile vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis
EUR
Auf nicht beherrschende Anteile entfallende Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung
EUR
Konzerneigenkapital
EUR
Stand am 31. Dezember 2021 0,00 0,00 8.197.864,78
Einstellung in/Entnahmen aus Rücklagen 0,00 0,00 0,00
Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 2.280.837,96
Stand am 31. Dezember 2022 0,00 0,00 10.478.702,74

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Fritz Foundation GmbH, Schwalbach am Taunus

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Fritz Foundation GmbH, Schwalbach am Taunus, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Fritz Foundation GmbH, Schwalbach am Taunus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022.

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mainz, 14. Juni 2023

DORNBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Laehn, Wirtschaftsprüfer

Kern, Wirtschaftsprüfer

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