Stammdaten

Register
Amtsgericht Schweinfurt HRB 2243
Vorher
Peter Umkehr GmbH
Eingetragen
3.11.1992
Branche
Vermarktung und Vermittlung von Werbezeiten und WerbeflächenVerlegen von ZeitschriftenVerlegen von Zeitungen
Gegenstand
Beratung und Umsetzung von Mediastrategien in Deutschland und Europa, Planung, Einkauf, Buchung, Kontrolle und Fakturierung von Prospekten, Plakaten, Anzeigen, digitalem Content, Funkspots, Mailings, Ambient Media, Bierdeckeln und sonstigen Werbemitteln; Analyseleistungen im Bereich Geomarketing, Scoring, Expansionsplanung, Mikrogeographie und Logistik; Herausgabe von Verlagsprodukten wie Wochenzeitungen, Zeitschriften, Amtsblättern, Nachrichten und Special-Interest Portalen; Beratung, Konzeption und Einkauf von Druck- und Produktionsleistungen im Bereich Zeitungen, Kundenmagazinen, Handzetteln, Plakaten, Mailings und weiteren Werbemitteln.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Sebastian Mitter
seit 16.11.2012
Prokura
Prokura
Stefan Ebner
seit 8.1.2003
Geschäftsführer
Peter Umkehr
seit 8.1.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

66.66% identifiziert33.33% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
33.33%
33.33%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
UEB Umkehr – Ebner – Beteiligungs GmbH
Germany
66.67%
WPV Gesellschaft für Werbung, Presse und Vertrieb mbH
Germany
33.33%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Prospega GmbH

Nüdlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Prospega GmbH

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Mediaagentur prospega entwickelt maßgeschneiderte lokale Angebotskommunikationsstrategien für Kunden vorwiegend aus dem Bereich stationärer Handel, um ihnen in den europäischen Märkten zu einem messbaren und nachhaltigen Werbeerfolg zu verhelfen. Dabei setzt das Unternehmen auf eine datengetriebene und zielgruppenorientierte Herangehensweise.

prospega plant, bucht, kontrolliert und optimiert lokale Medien für eine erfolgreiche Angebotskommunikation. Im Sinne einer 360 Grad Betrachtung aller lokal abbildbaren Werbeformate wie klassische und digitale Prospektwerbung, crossmediale Mediaschaltungen bei Tageszeitungen und Wochenzeitungen, hyperlokale Displaywerbung, OOH/DOOH, ATV, Audio und Ambient Media zum Einsatz. Dies führt zu einer erhöhten Frequenz, Steigerung des Bonumsatzes und Generierung von Leads, insbesondere für Kunden aus dem Handels- und Dienstleistungsbereich.

Neben diesen Kernkompetenzen hat die prospega ergänzende Geschäftsfeldern ausgebaut . Dazu zählen unter anderem die strategische Beteiligung an Verlags-, Media, IT- und Logistikunternehmen. Diese Aktivitäten generieren besondere Kompetenzen im Bereich der lokalen Medien.

Prospega ist auch mit Tochterunternehmen und Beteiligungen in anderen Bereichen der Werbewirtschaft tätig. Das Unternehmen hat Niederlassungen in verschiedenen Bundesländern, darunter beispielweise Standorte in Bad Kissingen, Köln, Ansbach, Nüdlingen und Birstein.

Wirtschaftsbericht

1. Branchenentwicklung:

Im Jahr 2023 stand der stationäre Handel weiterhin vor großen Herausforderungen, die sich aus dem veränderten Verbraucherverhalten, wirtschaftlichen Unsicherheiten und der anhaltenden Inflation sowie den Auswirkungen des Ukraine-Konfliktes ergaben. Nach Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lag der nominale Anstieg bei Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren im Jahr 2023 bei 2,1%. Einrichtungsgegenstände, Haushaltsgeräte und Baubedarf verzeichneten einen nominalen Rückgang von 6,3%. Der sonstige Einzelhandel, einschließlich Fahrräder und Bücher, wies einen nominalen Rückgang von 1,8% auf. Apotheken sowie kosmetische, pharmazeutische und medizinische Produkte verzeichnen einen leichten nominalen Anstieg von 0,4%. Waren- und Kaufhäuser verzeichnen einen nominalen Anstieg von 0,6%.

Die Werbewirtschaft in Deutschland erzielte 2023 insgesamt ein Marktvolumen von rund 48,79 Mrd. Euro. Dies bedeutet nach Angaben des ZAWs ein Wachstum von 1,5 Prozent zum Vorjahr.

Die Werbebrache lässt die Jahre mit multiplen Krisen hinter sich und verzeichnet das zweite Jahr hintereinander ein leichtes Gesamtplus . Laut dem Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) sanken die Netto-Werbeeinnahmen der Anzeigenblätter Berichtsjahr 2023 um 7,4 Prozent auf 1.169,00 Mio. Euro, was eine weitere Entfernung vom Niveau von 2019 bedeutet.

Für 2024 erwartet der Handelsverband Deutschland (HDE) in seiner Prognose für den Einzelhandel 2024 nur ein nominales Umsatzplus von 1,3 Prozent, was damit auch abgeleitet die entsprechenden Werbeausgaben prägen wird.

Vor Erwartung dieser Branchenentwicklung reagiert die prospega GmbH mit der Fortsetzung der konsequenten Entwicklung der 360 Grad Strategie in der Zusammenstellung der Medien für lokale Kampagnen im Bereich der Angebotskommunikation und die Integration neuer frequenzsteigernder digitalen Kanäle. Auch die Erschließung von Kundensegmenten jenseits des klassischen stationären Handels wird weiter vorangetrieben und mit Kompetenz und zusätzlichen Ressourcen ausgestattet.

2. Geschäftsverlauf 2023 und Lage des Unternehmens

a. Ertragslage

Im Jahr 2023 konnte der Umsatz auf einem stabilen Niveau gehalten werden und blieb mit TEUR 75.795 nur 5,0 Prozent unter dem Vorjahreswert von TEUR 79.816. Trotz herausfordernder Marktbedingungen zeigt dies die Resilienz und Kontinuität der prospega GmbH im dynamischen Wettbewerbsumfeld.Der Jahresüberschuss ist im Geschäftsjahr auf TEUR 699 zurück gegangen.

Vermögenslage

Im Geschäftsjahr 2023 zeichnete sich ein stabiles Bild der Bilanzsumme von TEUR 12.124 ab (im Vorjahr bei TEUR 12.746).

Die langfristigen Vermögenswerte lagen zum 31. Dezember 2023 bei TEUR 5.485 (Vorjahr: TEUR 5.753). Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 6.639 (im Vorjahr TEUR 6.992). Dies entspricht einer Anlagenintensität von 45,24% in Jahr 2023 gegenüber 45,14% im Jahr 2022.

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2023 Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 40 in Sachanlagen in Höhe von TEUR 44 und in Finanzanlagen in Höhe von TEUR 263 getätigt.

Die durchgeführten Investitionen in das Finanzanlagevermögen betrafen mit TEUR 250 die Beteiligungen und mit TEUR 13 Wertpapiere.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 35 höher bei TEUR 4.548, das ist eine Veränderung von 101%.

Auf der Passivseite stehen dem ausgewiesenen Eigenkapital in Höhe von TEUR 4.732 (Vorjahr: TEUR 5.332) insgesamt Rückstellungen in Höhe von TEUR 957 (Vorjahr: TEUR 989) gegenüber.

b. Finanzlage

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement des Unternehmens ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend aus eigenen Liquiditätsreserven sowie über die Inanspruchnahme kurzfristiger Kreditmittel. Der Saldo der zum Stichtag 31. Dezember 2023 bestehenden Bankdarlehen betrug TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) und der bestehenden Kontokorrentverbindlichkeiten TEUR 1.441 (Vorjahr: 676). Mit einem Liquiditätsbestand zum Bilanzstichtag 31 Dezember 2023 von TEUR 71 (Vorjahr TEUR 677) und unter Ausschöpfung der bestehenden Kontokorrentkreditlinien verfügt die Gesellschaft über ausreichende Liquidität, um ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Daneben erlaubt es die solide Ertrags- und Finanzstruktur der Prospega bei Bedarf ohne Schwierigkeiten auf Bankkreditmittel zurückzugreifen.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Steuerung des Unternehmens relevant sind insbesondere die Kennzahlen Rohergebnis, Rohergebnis pro Mitarbeiter sowie das Net Work Capital.

Absolut betrachtet ist das Rohergebnis von TEUR 8.434 im Vorjahr auf TEUR 7.731 gesunken. Im gleichen Zeitraum ist der Mitarbeiterstamm von 75 im Jahr 2022 auf 76 im Jahr 2023 gestiegen. Das Rohergebnis pro Mitarbeiter ist demnach von TEUR 112 in 2022 auf TEUR 101 in 2023 gesunken. Das Net Working Capital wird berechnet als Differenz des kurzfristigen Umlaufvermögens abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten inklusive der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Dieses ist negativ mit TEUR 581.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Auch die Entwicklung der Umsätze und des Betriebsergebnisses im Jahr 2023 sind erwartet und erfreulich.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch die kurzfristigen Vermögenswerte und liquiden Mittel gedeckt.

II. Zweigniederlassungsbericht

Die Prospega unterhält Zweigniederlassungen in Köln, Birstein, Nüdlingen und Bad Kissingen und Ansbach.

III. Prognosebericht

Die Werbeausgaben in Deutschland werden laut Prognosen für 2024 weiter steigen. Damit setzt sich die Erholung des deutschen Werbemarkts fort, wie die Jahresendprognose des Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) mit Sitz in Frankfurt am Main bestätigt.

Der ZAW rechnet für das Jahr 2024 mit einem Wachstum der Werbewirtschaft auf insgesamt 50,21 Mrd. Euro (+2,90 %). Die Investitionen in Werbung steigen demnach auf 38,36 Mrd. Euro (+3,73 %), während die Netto-Werbeeinnahmen der Medien 27,03 Mrd. Euro erreichen sollen.

Die Prognose des ZAW aus dem Frühjahr 2024 über steigende Werbeinvestitionen sorgt für Hoffnung. Begünstigt durch das Supersportjahr 2024 und eine verstärkte Markenkommunikation trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten, zeigt sich eine optimistischere Perspektive für den Werbemarkt. Gleichzeitig bleiben weiterhin konjunkturelle Risiken und politische Unsicherheiten bestehen.

Der fortschreitende Digitalisierungsprozess und die zunehmende Diversifikation der Kanäle für Angebotskommunikation eröffnen große Wachstumspotenziale für datengetriebene Media-Projekte, die auf der prospega Local Intelligence basieren. Die erfolgreiche Verknüpfung digitaler lokaler Kanäle mit klassischen analogen Mediaformen hat sich als essenzieller Wachstumsfaktor etabliert und wird auch 2024 die strategische Ausrichtung der Mediaagentur prägen.

Im Zuge der kontinuierlichen Markt- und Wettbewerbsbeobachtung wird prospega das Angebotsportfolio weiter kundenorientiert schärfen, Mediaplanungsmethoden an neue Kundenbedürfnisse anpassen und die Prozessdigitalisierung in allen Bereichen vorantreiben. Neue Wachstumsfelder, wie die Weiterentwicklung von Media Mix Modelling-Methodiken sowie die 360-Grad-Beratung für Handelsunternehmen zur Lead- und Frequenzgenerierung, genießen dabei höchste Priorität.

Angesichts der anhaltend hohen Inflation und steigender Produktpreise für Verbraucher gewinnen preisorientierte Botschaften in der Markenkommunikation weiter an Bedeutung. Dies verstärkt die Relevanz gezielter Angebotskommunikation - eine Entwicklung, die prospega als Mediaagentur mit besonderem Fokus auf diese Form der Werbekommunikation strategisch nutzen wird.

Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Konjunktur- und Branchenrisiken

Die prospega GmbH unterliegt als Mediaagentur den allgemeinen konjunkturellen Risiken der Werbebranche. Der Werbemarkt ist stark von der wirtschaftlichen Entwicklung der jeweiligen Märkte abhängig, in denen Werbetreibende und Medienunternehmen agieren. Veränderungen im Konsumklima, wirtschaftspolitische Maßnahmen sowie externe Krisen können sich unmittelbar auf das Geschäftsergebnis der prospega GmbH auswirken.

Für das Jahr 2024 bestehen weiterhin erhöhte Unsicherheiten aufgrund geopolitischer Spannungen, insbesondere der anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges auf Lieferketten, Energiepreise und die gesamtwirtschaftliche Inflation. Zusätzlich beeinflussen die anhaltend hohe Inflation sowie steigende Zinsen das Konsumverhalten und Werbebudgets. Die Werbebranche sieht sich mit einer anhaltend verhaltenen Konsumstimmung, strukturellen Veränderungen in der Handelskommunikation sowie dem zunehmenden Fachkräftemangel konfrontiert.

Parallel dazu transformiert die zunehmende Automatisierung und der verstärkte Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) die Marketinglandschaft. Während diese Entwicklungen neue Effizienzpotenziale eröffnen, stellen sie zugleich Herausforderungen in der Differenzierung und Positionierung klassischer Agenturleistungen dar. Der Trend zu datengetriebenen, programmatischen Werbeansätzen verändert die Marktmechanismen und führt zu einer steigenden Nachfrage nach technologiegestützten Lösungen.

Die Mediaagenturbranche ist zudem durch einen intensiven Preiswettbewerb geprägt. Dank der erreichten Unternehmensgröße, der etablierten Marktstellung sowie der Spezialisierung auf strategische Angebotskommunikation verfügt die prospega GmbH jedoch über klare Wettbewerbsvorteile. Durch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Angebotsmixes, die Integration innovativer Technologien und die Erschließung neuer Geschäftsfelder wird die Position im Markt gestärkt und langfristige Wachstumsperspektiven geschaffen.

Leistungswirtschaftliche Risiken

Grundsätzlich bestehen Risiken durch gesetzliche Rahmenbedingungen, insbesondere im Arbeitsrecht, die sich im Einkauf von Leistungen bei Zustellunternehmen sowie allgemein im Mediaeinkauf als kostensteigernde Faktoren im Jahr 2024 weiter bemerkbar machen können. Die weiterhin unklare Einführung einer umfassenden Presseförderung sowie die moderatere Erhöhung des Mindestlohns im Jahr 2024 sind potenzielle Unsicherheitsfaktoren.

Weitere kostensteigernde Entwicklungen ergeben sich aus dem Wandel des Anbietermarktes für Printmedien. Der fortschreitende Konzentrationsprozess im Verlags-, Zustell- und Logistikwesen erhöht das Risiko für Preisanpassungen und könnte zu einer Unterversorgung bestimmter Gebiete führen. Zudem sind steigende Papierpreise, Rohstoffverteuerungen und inflationsbedingte Mehrkosten in der gesamten Lieferkette weiterhin von Bedeutung.

Parallel dazu schreitet die digitale Transformation der Medienbranche weiter voran. Die zunehmende Verlagerung von Werbebudgets in digitale Kanäle verändert Marktstrukturen und erfordert eine kontinuierliche Anpassung der Angebotsstrategie. Während die Digitalisierung neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnet, führt sie gleichzeitig zu wachsendem Wettbewerb durch technologiegetriebene Akteure und automatisierte Buchungsplattformen. Die prospega GmbH begegnet diesen Herausforderungen durch gezielte Investitionen in datenbasierte Werbeplanung, eine diversifizierte Media-Strategie sowie die kontinuierliche Weiterentwicklung ihrer digitalen Kompetenz.

Die prospega GmbH betreut eine Vielzahl von Kunden aus unterschiedlichen Branchen, die sowohl hinsichtlich des Umfangs ihrer Werbeinvestitionen als auch der eingesetzten Werbemaßnahmen variieren. Dadurch bleiben Risiken aus einer möglichen Abhängigkeit von einzelnen Großkunden überschaubar. Das Risiko, dass wettbewerbsbedingte Kundenverluste zu einer wesentlichen Beeinträchtigung der Ertragslage der Gesellschaft führen, ist daher als gering einzustufen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Anteile an Investmentfonds, die in den Wertpapieren des Anlagevermögens ausgewiesen werden.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Das Unternehmen verfügt grundsätzlich über einen breiten und solventen Kundenstamm. Mit einem Großteil unserer Kunden besteht eine langjährige Zusammenarbeit. Dennoch hat sich das Risiko von Forderungsausfällen gegenüber Vorjahren erhöht.

Zur Minimierung des Ausfall- und Liquiditätsrisikos bei Forderungen verfügt das Unternehmen über ein aktives Debitorenmanagement. Vor dem Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung wird die Bonität des Kunden abgefragt. Das Risiko von Kundenaufträgen bis TEUR 20 wird durch über eine pauschale Kreditversicherung bei Euler Hermes abgedeckt. Für größere Aufträge wird eine individuelle Versicherungssumme vereinbart wird. Darüber hinaus bestehen Vorkasseregelungen für Neukunden.

Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung etwaiger Skontierungsmöglichkeiten gezahlt. Alle Leistungen werden in Euro fakturiert. Dadurch ist eine Kurssicherung für alternative Währungen entbehrlich.

2. Chancenbericht

Chancen für die prospega GmbH ergeben sich insbesondere aus der verstärkten Vermarktung medienübergreifender Omnichannel-Lösungen, der Fokussierung auf lokale Medienkompetenz und digitale Services sowie aus der Neukundengewinnung und dem gezielten Upselling innerhalb des erweiterten Angebotsportfolios. Die steigende Nachfrage nach 360-Grad-Medialösungen, die Print, Digital, Out-of-Home und Mobile intelligent miteinander verknüpfen, bietet weiteres Wachstumspotenzial.

Der anhaltende Trend zu Digitalisierung, Messbarkeit und Benchmarking von Mediamaßnahmen sowie der verstärkte Einsatz smarter Prozesse und Geo-Intelligenz korrespondieren stark mit den strategischen Schwerpunkten der prospega GmbH. Insbesondere portalgetriebene Lösungen und die Integration leistungsfähiger Geoinformationssysteme (GIS) ermöglichen eine noch präzisere, datenbasierte Mediaplanung und -steuerung. Durch innovative Modelle wie das Media Mix Modelling werden kanalübergreifende Kampagnen optimiert und Budgets effizienter allokiert, was die prospega GmbH als wertvollen Partner für Unternehmen weiter etabliert.

Der rasante technologische Wandel wird als zentrale Chance wahrgenommen, da die zunehmende Automatisierung und datenbasierte Planung einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil für Agenturen bieten, die frühzeitig auf diese Entwicklungen setzen. Die 2022 gegründete prospega-Beteiligung ems European Media Sourcing GmbH stärkt die Position der Agenturgruppe weite, insbesondere die Teilnahme der ems European Media Sourcing GmbH an relevanten Pitches im Jahr 2024 dürfte zu weiteren geschäftlichen Erfolgen beitragen.

Darüber hinaus eröffnet die wachsende Nachfrage nach nachhaltigen und ressourcenschonenden Werbekonzepten neue Marktpotenziale. Die Fähigkeit, klimaneutrale Kampagnen zu entwickeln und datengetriebene Lösungen mit Nachhaltigkeitsaspekten zu kombinieren, könnte sich als entscheidender Differenzierungsfaktor im Wettbewerb erweisen.

Zusätzlich bietet die zunehmende Fragmentierung der Medienlandschaft Chancen für spezialisierte Agenturen wie prospega, die mit integrierten Omnichannel-Strategien und 360-Grad-Kampagnen Zielgruppen noch treffsicherer erreichen können.

3. Gesamtaussage

Die zukünftige Entwicklung der prospega GmbH ist weiterhin von einem intensiven Wettbewerbsumfeld geprägt. Mögliche Herausforderungen ergeben sich durch einen Rückgang der Werbeinvestitionen infolge steigender Rohstoff- und Personalkosten im Handel, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Ukraine-Krise sowie den Strukturwandel und die zunehmende Marktkonzentration im stationären Handel. Darüber hinaus könnten wirtschaftspolitische Maßnahmen negative Effekte auf die Werbewirtschaft haben, insbesondere im Bereich der Printmedien.

Trotz dieser externen Einflussfaktoren ist die prospega GmbH bestens positioniert, um zukünftige Herausforderungen erfolgreich zu meistern. Dank ihrer finanziellen Stabilität, der jahrzehntelangen Markt- und Mediaexpertise sowie der gezielten Anpassungsfähigkeit an veränderte Mediennutzungsgewohnheiten verfügt das Unternehmen über eine starke Resilienz. Die Fähigkeit, flexibel auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren, innovative Lösungen zu entwickeln und mit hoher Agilität auf Veränderungen zu reagieren, stellt einen klaren Wettbewerbsvorteil dar.

Mit einem wachsamen Blick auf die Entwicklungen im Jahr 2024 begegnet prospega den bestehenden Risiken nicht nur mit strategischer Weitsicht, sondern auch mit einem proaktiven Gestaltungswillen, um sich weiter als zukunftsorientierter Partner für wirkungsvolle Angebotskommunikation zu behaupten.

Alle Risiken aus dem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb sind im Jahresabschluss durch entsprechende Rückstellungen und Wertberichtigungen berücksichtigt worden. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.485.462,69 5.753.876,72
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 397.976,00 672.248,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 373.123,00 369.827,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 146.200,00
3. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 24.853,00 156.221,00
II. Sachanlagen 514.355,22 582.437,22
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 455.801,22 485.726,22
2. technische Anlagen und Maschinen 3,00 3,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.551,00 96.708,00
III. Finanzanlagen 4.573.131,47 4.499.191,50
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.235.987,94 2.255.969,29
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.188.864,98 1.234.198,30
3. Beteiligungen 724.541,95 726.041,95
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 276.000,00 148.503,99
5. Sonstige Finanzanlagen 147.736,60 134.477,97
B. Umlaufvermögen 6.102.165,83 6.563.892,10
I. Vorräte 5.418,67 89.103,69
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.025.450,66 5.796.800,81
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 655.288,42 701.183,40
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 76.382,02 186.125,24
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 219.278,58 119.418,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 16.232,11
3. sonstige Vermögensgegenstände 5.150.883,66 4.976.199,03
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 19.108,20 46.289,44
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 71.296,50 677.987,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 113.373,19 88.146,60
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 423.421,58 340.382,03
Summe Aktiva 12.124.423,29 12.746.297,45

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.732.358,07 5.332.976,93
I. Gezeichnetes Kapital 39.000,00 39.000,00
II. Gewinnrücklagen 800.000,00 800.000,00
III. Bilanzgewinn 3.893.358,07 4.493.976,93
davon Gewinnvortrag 3.793.976,93 3.489.636,42
B. Rückstellungen 957.629,07 989.897,32
C. Verbindlichkeiten 6.350.963,62 6.315.060,35
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.441.129,94 676.295,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.058.994,02 1.173.906,19
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 486.865,77 325.852,02
4. sonstige Verbindlichkeiten 3.363.973,89 4.139.006,23
D. Passive latente Steuern 83.472,53 108.362,85
Summe Passiva 12.124.423,29 12.746.297,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.731.685,48 8.434.964,73
2. Personalaufwand 4.522.547,05 4.354.922,81
a) Löhne und Gehälter 3.740.999,88 3.713.650,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 781.547,17 641.271,93
davon für Altersversorgung 74.999,44 71.936,21
3. Abschreibungen 595.562,52 223.013,97
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 430.763,33 223.013,97
davon außerplanmäßige Abschreibungen 214.500,00
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 164.799,19
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.123.334,33 1.922.071,34
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 28.791,59 8.786,22
5. Erträge aus Beteiligungen 383.248,67 16.800,24
davon aus verbundenen Unternehmen 40.248,67 16.800,24
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 18.629,32 20.092,59
davon aus verbundenen Unternehmen 18.629,32 17.244,31
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25.378,78 4.722,76
davon aus verbundenen Unternehmen 604,86 1.380,55
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 19.981,35
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 19.981,35
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 54.723,50 58.889,25
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 138.979,42 607.528,50
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 48.626,63
11. Ergebnis nach Steuern 703.814,08 1.310.154,45
12. sonstige Steuern 4.432,94 5.813,94
13. Jahresüberschuss 699.381,14 1.304.340,51
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.793.976,93 3.489.636,42
15. Ausschüttung 600.000,00 300.000,00
16. Bilanzgewinn 3.893.358,07 4.493.976,93

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Prospega GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Nüdlingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Schweinfurt
Register-Nr.: HRB 2243

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Allgemeines

Der Jahresabschluss der Prospega GmbH wurde nach den Vorschriften des dritten Buchs des HGB sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Wahlrechte, bestimmte Angaben entweder in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang zu machen, wurden grundsätzlich so ausgeübt, dass diese Angaben im Anhang erfolgen. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB. Er besteht aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB).

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen sind die handelsrechtlichen Vorschriften stetig zum Vorjahr zugrunde gelegt worden.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Alle erkennbaren Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch Einstellung einer Pauschalwertberichtigung zu den Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Forderungsausfälle wurden als uneinbringlich behandelt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren gebildet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 30 %.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 414.358,34 7.628,92 0,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 334.554,34 33.173,22 245.354,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 172.000,00 0,00 172.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 920.912,68 40.802,14 417.354,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.396.860,47 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 8.465,00 32.500,00 32.500,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 480.901,69 12.362,19 61.377,83
Summe Sachanlagen 1.886.227,16 44.862,19 93.877,83
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.255.969,29 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.234.198,30 0,00 45.333,32
3. Beteiligungen 881.808,45 0,00 1.500,00
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 536.003,99 250.000,00 122.503,99
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 134.477,97 13.258,63 0,00
Summe Finanzanlagen 5.042.458,00 263.258,63 169.337,31
Summe Anlagevermögen 7.849.597,84 348.922,96 680.569,14
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 35.325,00 457.312,26
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 122.373,56
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 35.325,00 579.685,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.396.860,47
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 8.465,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 431.886,05
Summe Sachanlagen 0,00 1.837.211,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.255.969,29
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.188.864,98
3. Beteiligungen 0,00 880.308,45
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 663.500,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 147.736,60
Summe Finanzanlagen 0,00 5.136.379,32
Summe Anlagevermögen 35.325,00 7.553.276,66
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 44.531,34 39.657,92 0,00 0,00 84.189,26
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 178.333,34 78.527,22 159.340,00 0,00 97.520,56
3. Geschäfts- oder Firmenwert 25.800,00 17.200,00 43.000,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 248.664,68 135.385,14 202.340,00 0,00 181.709,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 911.134,25 29.925,00 0,00 0,00 941.059,25
2. technische Anlagen und Maschinen 8.462,00 451,00 451,00 0,00 8.462,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.193,69 50.502,19 61.360,83 0,00 373.335,05
Summe Sachanlagen 1.303.789,94 80.878,19 61.811,83 0,00 1.322.856,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 19.981,35 0,00 0,00 19.981,35
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 155.766,50 0,00 0,00 0,00 155.766,50
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 387.500,00 0,00 0,00 0,00 387.500,00
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 543.266,50 19.981,35 0,00 0,00 563.247,85
Summe Anlagevermögen 2.095.721,12 236.244,68 264.151,83 0,00 2.067.813,97
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 373.123,00 369.827,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 24.853,00 156.221,00
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 146.200,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 397.976,00 672.248,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 455.801,22 485.726,22
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3,00 3,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 58.551,00 96.708,00
Summe Sachanlagen 0,00 514.355,22 582.437,22
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.235.987,94 2.255.969,29
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 1.188.864,98 1.234.198,30
3. Beteiligungen 0,00 724.541,95 726.041,95
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 276.000,00 148.503,99
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 147.736,60 134.477,97
Summe Finanzanlagen 0,00 4.573.131,47 4.499.191,50
Summe Anlagevermögen 0,00 5.485.462,69 5.753.876,72

Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 10 Jahre festgelegt gem. §253 Abs. 3 S. 3 u.4 HGB.

Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 95.490,22 EUR (Vorjahr: 248.646,79 EUR).

Ausschüttungssperre

Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 261.186,10 EUR.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:

Gesamtbetrag gemäß Ausschüttungssperre EUR
Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens 261.186,10
Aktivierung latenter Steuern 0,00
Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert 0,00
Gesamtbetrag 261.186,10

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

• durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,82 % für eine Restlaufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gemacht wurde.

• Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 %

• Erwartete Rentensteigerung von 1,9 %

• Sterbetafeln nach Dr. Kaus Heubeck "Richttafeln 2018 G".

Der Ausweis erfolgt saldiert mit den zugehörigen Rückdeckungsversicherungsansprüchen bzw. Planvermögen auf der Aktivseite der Bilanz.

Die fortgeführten Anschaffungskosten betragen EUR 2.087.719,04.

Nach §246 Abs. 2 Satz HGB sind das Deckungsvermögen bewertet zum Zeitwert in Höhe von Euro 2.066.390,58 und der Verpflichtungsbetrag in Höhe von Euro 1.642.969,00 zu verrechnen. Es ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von Euro 423.421,58.

Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte wurde von den Versicherungsgesellschaften ermittelt.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 20.487 EUR.

Dieser Unterschiedbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEUR bis 1 J.
TEUR
1 bis 5 J.
TEUR
größer 5 J.
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 1.441,1 1.441,1 0,0 0,0
(Vorjahr) (676,3) (676,3) (0,0) (0,0)
erhaltene Anzahlungen 4,1 4,1 0,0 0,0
(Vorjahr) (109,3) (109,3) (0,0) (0,0)
aus Lieferungen und Leistungen 2.697,8 2.697,8 0,0 0,0
(Vorjahr) (3.610,9) (3.610,9) (0,0) (0,0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 1.059,0 1.059,0 0,0 0,0
(Vorjahr) (1.173,9) (1.173,9) (0,0) (0,0)
gegenüber beteiligten Unternehmen 486,9 485,8 1,1 0,0
(Vorjahr) (325,9) (325,9) (0,0) (0,0)
sonstige Verbindlichkeiten 662,1 662,1 0,0 0,0
(Vorjahr) (418,8) (418,8) (0,0) (0,0)
Summe 6.351,0 6.349,9 1,1 0,0
(6.315,1) (6.315,1) (0,0) (0,0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von Euro 1.441.129,94 durch Grundpfandrechte oder ähnliche Rechte wie eine Globalzession der Forderungen A-Z, Bürgschaften der Prospega GmbH, Verpfändung des Bausparguthabens und Verpfändung des Wertpapier-Depots gesichert.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern der Prospega GmbH in Höhe von EUR 266.666,67 EUR (Vorjahr: 52.750 EUR).

Latente Steuern

Der Saldo der latententen Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 83.472,53 EUR.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 24.890,32 EUR.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Verbindlichkeiten aus der Haftung für Bürgschaften Dritter bestehen in Höhe von Euro 775.000. Davon sind Euro 775.000 für assoziierte Unternehmen. Das Risiko der Inanspruchnahme aus der Bürgschaft gegenüber assozierten Unternehmen wird aufgrund der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gering eingeschätzt. Aufgrund der gegenwärtigen Bonität, des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigsten und guten Ergebnisse der Vorjahre, sowie des aktuellen Jahres. Die vorliegenden Zahlen des Jahres 2024 lassen eine abweichende Beurteilung nicht vermuten. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 290.936,89 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

< 1 Jahr
Euro
1 - 5 Jahre
Euro
> 5 Jahre
Euro
aus Miet- und Leasingverträgen 127.072,78 70.573,55 0,00
aus Altersversorgung 29.300,60 63.989,96 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
gegenber assoziierten Unternehmen 13.264,50 0,00 0,00
Summe 156.373,38 134.563,51 0,00

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen

Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung in Höhe von 214.500,00 Euro vorgenommen (§ 253 Abs. 3 Satz 5 HGB).

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um Forderungsverluste in Höhe von Euro 164.799,19.

Erläuterung der periodenfremden Erträge

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 278 enthalten.

Diese entfielen im Wesentlichen auf folgende Erträge, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:

- die Auflösung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 85,
- sowie Prämienrückerstattung in Höhe von TEUR 43
- und die Auflösung für zu hoch gebildete Rückstellungen von TEUR 145

Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen

In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 257 enthalten.

Diese entfielen im Wesentlichen auf folgende Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind:

- für die Rückzahlung der Überbrückungshilfe III in Höhe von TEUR 171

- sowie Nachzahlungen auf Versicherungsleistungen in Höhe von TEUR 41.

Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von Euro 28.517,00 enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Angestellte 72,00
leitende Angestellte 4,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 76,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 40,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 36,00

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Der Geschäftsführung gehörten an:

Herr Peter Umkehr ausgeübter Hauptberuf: Geschäftsführer bei der Prospega GmbH
Herr Stefan Ebner ausgeübter Hauptberuf: Geschäftsführer bei der Prospega GmbH

Von der Schutzklausel des §286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Briefkastenfreunde Taubertal GmbH i.L., Wertheim 100,00 % 6.955,76 1.890,40
Franken Werbung Plachetka GmbH, Donnersdorf 100,00 % 1.596,96 73.326,09
Punktgenau Hohenloher GmbH, Langenburg 100,00 % -152.947,72 -152.947,72
Amedia Informations GmbH, Nördlingen 100,00 % -38.741,77 -1.632.913,11
MSD Nord GmbH, Nüdlingen 33,33 % 91.267,10 36.163,30
Punktgenau Zustellservice GmbH, Knetzgau 33,33 % 2.764,44 176.422,51
Wochenzeitung Coburg GmbH, Coburg 50,00 % -5.557,78 119.121,61
Flyerpaket GmbH, Knetzgau 50,00 % 317.937,54 1.393.384,48
Nachrichtenbringer GmbH, Hambühren 29,00 % 111.465,63 452.833,88
Altmühlfranken Verlag GmbH, Weißenburg 50,00% 161.757,68 584.023,07
VdB Verteildienst Bayern GmbH i.L., Kulmbach 50,00% 0,00 0,00
EMS European Media Sourcing GmbH 50,00% 51.564,25 82.828,28
Wunderbit GmbH & Co.KG, Limburg a.d. Lahn 51,00 % 157.837,92 301.953,15

Angabe von Namen und Sitz des Mutterunternehmens

UEB Umkehr- Ebner- Beteiligungs GmbH, 67 % der Anteile.

Der UEB Umkehr- Ebner- Beteiligungs GmbH obliegt die Aufstellung des Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der UEB Umkehr- Ebner- Beteiligungs GmbH ist am Sitz der Gesellschaft und über das Unternehmensregister (HRB 492) erhältlich.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, eingetreten:

- Vorabgewinnausschüttung für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von 210.000,00 EUR an die Gesellschafter

- es besteht eine Übertragungsvereinbarung der Pensionszusagen vom 23.08.2024 der Prospega GmbH an andere Gesellschaften.

Zweck der Vereinbarung ist es, die Prospega GmbH von den Pensionslasten zu enthaften und die Pensionsansprüche an andere Gesellschaften zu übertragen, die künftig die ausschließliche Verantwortung, Verwaltung und Disposition der Pensionsansprüche übernimmt.

Als Übernahmetermin wurde er 30.04.2024 bzw. 01.05.2024 vereinbart.

Aus der Übertragung der Pensionsverpflichtung und die dazu bestehenden Aktivwerte aus Lebensversicherungen und ein Bankdepot ergibt sich ein Aufwand von ca. Euro 407.000 im Jahr 2024.

Der bewertete Aktivwert zum Stichtag 31.12.2023 beläuft sich auf 423.421,58 Euro. Aufgrund der Bonität der Gesellschaft besteht keine Gefährdung.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Verwendung des Jahresüberschusses 2023 stellt sich wie folgt dar:

Ausgehend von dem Jahresüberschuss in Höhe von Euro 699.381,14
sowie der erfolgten ersten Vorabausschüttung 2023 Euro 600.000,00
ergibt sich eine Bilanzgewinn in Höhe von Euro 99.381,14
Somit erfolgt unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von Euro 3.793.976,93
Ein Vortrag auf neue Rechnung in Höhe von Euro 3.893.358,07

sonstige Berichtsbestandteile

 

Nüdlingen, 06.12.2024

gez. Peter Umkehr, Geschäftsführer

gez. Stefan Ebner, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Prospega GmbH, Nüdlingen

Eingeschränkte Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Prospega GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Prospega GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der möglichen Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme dieser möglichen Auswirkungen, steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile

Die Werthaltigkeit der unter den Finanzanlagen ausgewiesenen "Anteile an verbundenen Unternehmen" und "Ausleihungen an verbundene Unternehmen" in Höhe einer Größenordnung von TEUR 2.403 ist nicht hinreichend nachgewiesen und ich konnte durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über die Werthaltigkeit dieser aufgeführten Finanzanlagen gewinnen. Ich kann daher nicht ausschließen, dass Änderungen insbesondere des Jahresergebnisses sowie des Eigenkapitals hätten vorgenommen werden müssen. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt möglicherweise auch die Darstellung des Geschäftsverlaufs im Lagebericht einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage der Gesellschaft sowie die Darstellung der Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung. Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteile ich die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."

 

Düren, den 13. Februar 2025

Ingo Hassert, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

9 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.