Kaimann Beteiligungs- und Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sascha Lüdtke seit 3.12.2025 | Geschäftsführer |
Christin Wiese seit 3.7.2024 | Prokura |
Kai Kattler seit 16.4.2024 | Prokura |
Torsten Hupe seit 14.9.2023 | Prokura |
Jürgen Georg Dr. Weidinger seit 14.9.2023 | Prokura |
Christian Hülsmann seit 14.9.2023 | Prokura |
Carsten Matz seit 22.7.2019 | Prokura |
Mark Westermayer seit 18.3.2019 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SAINT-GOBAIN WEBER S.A.S. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kaimann GmbHHövelhofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Das im Jahr 1959 von Wilhelm Kaimann in Hövelhof/Ostwestfalen gegründete Unternehmen gehört seit Dezember 2018 zum französischen Saint-Gobain-Konzern. Das Unternehmen hat eine Produktionsstätte am Standort Hövelhof. Kaimann beliefert Kunden in über 40 Ländern. Der Vertrieb der Produkte erfolgt sowohl über die Tochtergesellschaften als auch durch Direktbelieferung. Kaiflex-Isoliersysteme finden ihre Anwendung in den Geschäftsbereichen Kälte-, Klima- und Lüftungstechnik sowie Sanitär, Heizung und Erstausrüster (OEM). Des Weiteren kommen Kaiflex-Produkte auch bei industriellen Anwendungen zum Einsatz. Im Mittelpunkt der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten stehen die konsequente Weiterentwicklung sowie die Ergänzung der bestehenden Produktpalette. Ein Schwerpunkt der Produktentwicklung besteht in der Berücksichtigung spezifischer Anforderungen internationaler Märkte. Bezüglich der Aktivitäten von Kaimann zum Schutz der Umwelt ist es das vorrangige Ziel, alle unternehmerischen Aktivitäten so auszurichten, dass die Natur geschützt und erhalten bleibt. Kaimann verpflichtet sich, auf die Umwelt zu achten, Verantwortung für sie zu übernehmen, sparsam mit Ressourcen umzugehen und Umweltbelastungen zu vermeiden. Dabei werden folgende Ziele verfolgt:
Zum Stichtag des vorliegenden Jahresabschlusses beschäftigte Kaimann 269 Mitarbeiter. Im Vorjahr wurden 258 Mitarbeiter beschäftigt. Der Anstieg der Mitarbeiter erklärt sich im Wesentlichen aus der starken Reduzierung des eingesetzten Leasingpersonals. Ein besonderes Augenmerk liegt unverändert auf der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Kaimann bildet in vielen Funktionsbereichen aus, um auf diesem Weg dem Fachkräftemangel frühzeitig vorzubeugen. Mit notariell beurkundetem Gesellschafterbeschluss vom 12. April 2019 wurde mit der Saint-Gobain Weber GmbH, Düsseldorf, (Amtsgericht Düsseldorf HRB 65250) als herrschendem Unternehmen ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag rückwirkend zum 1. Januar 2019 abgeschlossen. Die Gesellschafterversammlung hat dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag am 12. April 2019 zugestimmt. Die Eintragung erfolgte am 27. Mai 2019 im Handelsregister. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf Konjunkturelle Rahmenbedingungen: Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamts ist das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3 % gesunken. Im Vergleich zu 2019, also vor Beginn der Corona-Pandemie und des Ukraine Krieges, ist das BIP 2023 um 0,7 % gestiegen. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland 1 Die Inflationsrate lag im Jahresdurchschnitt 2023 bei 5,9 %. 2 Die privaten Konsumausgaben sanken im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 0,8 %. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten 3. Ausgehend von einem schwachen Jahresendquartal deuten aktuelle Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft noch nicht auf eine spürbare konjunkturelle Belebung hin. Angesichts der rückläufigen Inflationsrate, der gestiegenen Einkommen und der robusten Beschäftigungsentwicklung dürften voraussichtlich positive, wenn auch geringe Impulse von den Konsumausgaben der privaten Haushalte zu erwarten sein 4. Branchenbezogene Rahmenbedingungen: Die europäischen Märkte für Dämmstoffe, auf denen die Kaimann GmbH überwiegend tätig ist, haben sich 2023 regional und nach Segmenten unterschiedlich entwickelt. In Summe liegt die Nachfrage nach diesen Produkten auf Vorjahresniveau. Mit einem stagnierenden Markt wird auch für 2024 gerechnet, bevor 2025 ein leichter Anstieg der Nachfrage erwartet wird. 5 Der Wettbewerb auf diesen Märkten war intensiv; insbesondere haben wir preisaggressives Vorgehen von Wettbewerbern beobachtet. Daher konnte die Kaimann GmbH ihre Wachstumsziele nicht erreichen.
1
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
Geschäftsverlauf Die Kaimann GmbH weist im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von TEUR - 1.642 (Vorjahr: TEUR -3.550) aus. Aufgrund der Verlustübernahme durch die SG Weber GmbH, Düsseldorf, in Höhe von TEUR 1.620 ergibt sich ein Jahresergebnis in Höhe von EUR 0 (i.Vj. EUR 0). Das Geschäftsjahr 2023 war einer Reihe negativer Einflüsse ausgesetzt. Insbesondere auf das erste Halbjahr wirkten sich hier die rückläufige Nachfrage, preisaggressiver Wettbewerb, anhaltend hohe Energie- und Rohstoffkosten, Personalkosteninflation sowie ein hohes Zinsniveau mit schlechten Finanzierungsbedingungen aus. Im 2. Halbjahr zeigten Einkaufspreise, insbesondere bei Energie und Rohstoffen, eine Erholung. Ebenso konnte der Absatz und Umsatzrückgang reduziert werden. 2. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Zentrale Kenngrößen, die für die Steuerung der Gesellschaft und die Beurteilung des nachhaltigen Erfolges relevant sind, sind die Gesamtleistung und das EBIT. Die Gesamtleistung ist als Summe von Umsatzerlösen, Bestandsveränderung und aktivierten Eigenleistungen definiert. Das EBIT bezeichnet das Ergebnis vor Zinsen sowie Ertragsteuern. Die Summe der TF1 und TF2-Unfälle konnte von 10 Ereignissen im Jahr 2022 auf 6 Ereignisse im Jahr 2023 reduziert werden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft 3.1 Ertragslage Die Gesellschaft erzielte Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 63.212. Dies entspricht einem Rückgang von 10,4 % zum Vorjahr (TEUR 70.512), welches im Wesentlichen durch ein geringeres Absatzvolumen bedingt ist. Unter Berücksichtigung der Bestandserhöhung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um TEUR 201 ergab sich eine Gesamtleistung von TEUR 63.414 (Vorjahr: TEUR 71.464). Somit konnte die im Vorjahr prognostizierte Entwicklung nicht erreicht werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge minderten sich um TEUR 118 auf TEUR 840 im Wesentlichen aufgrund geringerer Auflösungen von Rückstellungen. Der Materialaufwand reduziert sich um TEUR 9.558 auf TEUR 28.565, was sowohl absatz- als auch preisbedingt ist. Die Materialeinsatzquote verbessert sich im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 %-Punkte auf 45,2 %, was auf einen geänderten Produkt-Mix, Materialeinsatzeinsparungen sowie bessere Einkaufskonditionen zurückzuführen ist. Der Personalaufwand erhöht sich im Vergleich zu 2022 um TEUR 1.870. Neben tariflichen Erhöhungen ist dies auf eine Umstellung von Leasing- zu Festpersonal sowie auf Restrukturierungsmaßnahmen zurückzuführen. Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände erhöhten sich planmäßig um TEUR 90 auf TEUR 1.939. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich um TEUR 3.014 auf TEUR 18.012. Im Wesentlichen wirkten hier gesunkene Energie- und Frachtkosten sowie eine Reduzierung von Leasingpersonal. Ebenso wirkten sich Maßnahmen zur Kosteneinsparung positiv aus. Unter Berücksichtigung der zuvor beschriebenen Änderungen ergibt sich ein gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.450 verbessertes Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) in Höhe von TEUR -907 (Vorjahr: TEUR -3.356). Dieses entspricht nicht der im Vorjahr prognostizierten Entwicklung. Insbesondere ist es nicht gelungen, die Absatzrückgänge durch Kosteneinsparungen zu kompensieren. 3.2 Finanzlage Die Gesellschaft ist in das Cashpool-System der Saint-Gobain-Gruppe eingebunden. Insgesamt bestehen zum 31. Dezember 2023 Nettocashpoolverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.144 (Vorjahr: TEUR 9.237), welche zur Optimierung der kurzfristigen Finanzmittel dienen. Dieser Geldpool wird von der Saint-Gobain Benelux SA, Brüssel/Belgien, geführt und ist in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten. Weiterhin bestehen zum 31. Dezember 2023 Darlehensverbindlichkeiten von TEUR 12.322 (Vorjahr: TEUR 9.055) gegenüber Saint-Gobain Benelux SA, Brüssel/Belgien. Die Verzinsung erfolgt zu banküblichen Konditionen. Der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft wird hauptsächlich über den zentralen Geldpool der Saint-Gobain-Gruppe gedeckt. Die Gesellschaft konnte zu jeder Zeit ihre Zahlungsverpflichtungen erfüllen. 3.3 Vermögenslage Zum 31. Dezember 2023 war ein Rückgang der Bilanzsumme in Höhe von TEUR 3.753 auf TEUR 41.144 zu verzeichnen. Das Anlagevermögen reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 123 auf TEUR 23.260. Das Investitionsniveau wurde im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Abschreibungen auf Finanzanlagen sowie planmäßige Abschreibungen führen jedoch insgesamt zu einer Reduzierung. Die Vorräte liegen mit TEUR 10.048 um TEUR 816 unter dem Vorjahr, was im Wesentlichen aus den gesunkenen Rohstoffpreisen und einer Reduzierung des Bestandes an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Handelswaren resultiert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen um TEUR 27 über dem Vorjahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen reduzierten sich um TEUR 3.056 auf TEUR 3.005. Die Abnahme steht im Zusammenhang mit der im Vergleich zum Vorjahr geringeren Verlustübernahme der Gesellschafterin. Die sonstigen Vermögensgegenstände zum 31. Dezember 2023 betragen TEUR 312 und sind um TEUR 53 im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Die liquiden Mittel betragen zum Jahresende 2023 TEUR 174 und liegen damit um TEUR 103 über dem Vorjahr. Im Vergleich zum Vorjahr verbessert sich die Eigenkapitalquote auf 24,0 % (Vorjahr: 22,0 %) aufgrund der reduzierten Bilanzsumme. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erhöhten sich von TEUR 2.895 auf TEUR 3.008 zum 31. Dezember 2023. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich von TEUR 6.763 auf TEUR 7.858 zum 31. Dezember 2023 bedingt durch Rückstellungen für Personalkosten und höhere Bonusrückstellungen als im Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzieren sich von TEUR 5.220 auf TEUR 5.096 und betreffen im Wesentlichen Rohstoffbeschaffungen und Investitionen zum Jahresende. Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich betragen TEUR 14.491 (Vorjahr: TEUR 19.439) und beinhalten im Vergleich zum Vorjahr eine wesentlich geringere Inanspruchnahme des Cashpoolkontos. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten entfällt im Wesentlichen auf die Zunahme der kreditorischen Debitoren. Aus Sicht der Geschäftsführung sind die Gesamtleistung und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) nicht zufriedenstellend. Die Geschäftsführung hat deshalb Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung eingeleitet. C. Chancen- und Risikobericht Die Kaimann GmbH ist als Mitglied der Saint-Gobain-Gruppe in das voll umfassende Risikomanagement der Gruppe eingebunden. Das bedeutet, dass die Bestandteile des Systems, die sich aus umfangreichen Planungs-, Genehmigungs-, Berichterstattungs- und Führungssystemen zusammensetzen, umgesetzt werden. Ziel ist es, Risiken aller Art und in jedem Bereich des Unternehmens aufzudecken, zu bewerten, zu überwachen, durch geeignete Maßnahmen zu beherrschen und die Funktionstüchtigkeit der Maßnahmen zu kontrollieren. Die Gesellschaft ist im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten jedoch einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind und die sich trotz aller Sorgfalt nicht vollständig ausschließen lassen. Die wesentlichen Risiken und Chancen werden nachfolgend aufgelistet: Risiken bei der Rohstoff- und Energiebeschaffung: Das Unternehmen benötigt zur Fertigung der Produkte zahlreiche Rohstoffe, die weltweit beschafft werden müssen. Hier können insbesondere aufgrund von geopolitischen Risiken Engpässe auftreten. Die Gesellschaft wirkt dem mit ihrer Mehrlieferantenstrategie entgegen. Des Weiteren liegt ein hoher Fokus auf Energie- und Materialeinsparungen durch Prozessverbesserungen sowie Investitionen in verbesserte Anlagentechnik sowie Automatisierung. IT-Risiken: Das Unternehmen kann durch den Einsatz von modernen Informationstechnologien effizient gesteuert werden. Auch die Liefer- und Fakturierungsfähigkeit hängt von der Verfügbarkeit entsprechender Systeme und Daten ab. Schwere Störungen wie Systemausfälle oder Datenverluste können die Kernprozesse des Unternehmens daher erheblich beeinträchtigen. Diesem Risiko begegnen wir durch das Vorhalten redundanter Systeme sowie durch die Umsetzung geeigneter IT-Sicherheitsregeln. Zahlungsausfälle: In schwierigen konjunkturellen Phasen erhöht sich auch in der Baubranche das Risiko von Forderungsausfällen. Zur Vermeidung finanzieller Belastungen ist neben einer Warenkreditversicherung auch ein aktives Forderungsmanagement eingerichtet, welches auf Basis von individuellen Kreditlimits permanent die Gesamtentwicklung überwacht. Risiken der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes: Risiken der Arbeitssicherheit und des Umweltschutzes sind untrennbar mit unserem Geschäft verbunden. Diese Risiken systematisch auf ein Minimum zu reduzieren, ist Ziel unseres integrierten Management-Systems. Grundlage dieses Systems sind die SAINT-GOBAIN Unternehmensleitlinien für Gesundheitsschutz, Sicherheit und Umweltschutz. Marktentwicklung: Um in einem verbesserten Marktumfeld die Marktanteile der Kaimann GmbH weiter ausbauen zu können, beschäftigen wir uns vor allem mit der Weiter- und Neuentwicklung unserer Produkte und Lösungen sowie der ständigen Optimierung der Produktionskosten. Diese Maßnahmen legen die Grundlage für eine gute Kundenbindung und sind außerdem die Voraussetzung für eine steigende Nutzung der vorhandenen Marktpotenziale. Risiken aus der konjunkturellen Entwicklung: Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir davon aus, dass die weltwirtschaftliche Entwicklung weiterhin durch geopolitische Risiken und Krisen (russischer Angriffskrieg in der Ukraine, Krieg im Nahen Osten) sowie deren Auswirkungen geprägt sein wird. Die Dauer und die Intensität dieser Kriege sind derzeit nicht abschätzbar. Für das Jahr 2024 sehen wir das Risiko eines konjunkturellen Marktrückgangs, ausgelöst durch die weiterhin hohe Inflation, gestiegene Zinsen und politische Unsicherheiten. Gesamtbeurteilung: Trotz der genannten Risiken kommt die Geschäftsführung zu der Einschätzung, dass unter Berücksichtigung der eingeleiteten Gegenmaßnahmen keine bewertbaren Risiken erkennbar sind, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können. D. Prognosebericht Da die folgenden Planungen und Erwartungen zukunftsbezogene Aussagen sind, weisen wir darauf hin, dass die möglichen tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Der Prognose liegt die Annahme eines in 2024 stagnierenden Marktes zugrunde. Die nachfolgenden Prognosen zum Geschäftsjahr 2024 versuchen auch die gesamtwirtschaftliche Situation der andauernden Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten einzubeziehen. Bei der Gesamtleistung erwarten wir für 2024 ein vergleichbares Ergebnis zu 2023. Für das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern wird eine deutliche Steigerung erwartet, die im Wesentlichen durch Kosteneinsparungen im Material-, Energie- und Personalbereich erklärt ist. Für die Summe der TF1 und TF 2-Unfälle erwarten wir für 2024 aufgrund weiterer verbesserter Sicherheitsmaßnahmen eine weitere moderate Reduzierung des Vorjahreswertes.
Hövelhof, den 12. April 2024 Raimund Heinl Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben sowie Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 1. Allgemeines Die Kaimann GmbH hat ihren Sitz in Hövelhof. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Paderborn unter der Registernummer HRB 8570 im Handelsregister eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wird gemäß den §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Mit notariell beurkundetem Gesellschafterbeschluss vom 12. April 2019 wurde mit der Saint-Gobain Weber GmbH, Düsseldorf, (Amtsgericht Düsseldorf HRB 65250) als herrschendem Unternehmen ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag rückwirkend zum 1. Januar 2019 abgeschlossen. Die dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 zugrundeliegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden, sofern nicht anders angegeben, unverändert zum Vorjahr angewendet. 2. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden Das Anlagevermögen wird mit Anschaffungskosten angesetzt und, sofern es der Abnutzung unterliegt, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über zwei bis neun Jahre abgeschrieben. Bei Gebäuden wird eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 8 bis 41 Jahren, bei Außenanlagen von 5 bis 33 Jahren zugrunde gelegt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 4 und 21 Jahren, die für andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 1 und 15 Jahren. Die Gesellschaft wendet ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten einschließlich EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG wurden in der Vergangenheit im Zugangsjahr in einem Sammelposten des Anlagevermögens aktiviert und über die gesetzlich festgelegte Laufzeit von fünf Jahren linear abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung vorgenommen. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder niedrigeren beizulegenden Werten. Die Methode der Ermittlung der Anschaffungskosten bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren ist das Durchschnittsverfahren. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene anteilige Gemeinkosten des Fertigungs- und Materialbereichs und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Zur Abdeckung des allgemeinen Bonitätsrisikos für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte werden Wertberichtigungen je nach Fälligkeit von 0,1 % bis 100 % gebildet. Für zweifelhafte Forderungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist in Höhe der Ausgaben angesetzt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten ("Heubeck-Richttafeln 2018 G"), nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden durch einen Gehaltstrend von 2,80 % p.a. (Vorjahr: 2,80 %) sowie durch einen Rententrend von 1,00 % (Vorjahr: 1,00 %) p. a. für die Zusagen mit Anpassungsgarantie und 2,10 % (Vorjahr: 2,10 %) p.a. für die restlichen Zusagen bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Es wird eine alters- und geschlechtsabhängige durchschnittliche Fluktuation von 3,00 % (Vorjahr: 3,00 %) p.a. angenommen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen nach § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB beläuft sich auf 1,83 % (Vorjahr: 1,77 %). Dieser wurde in Anlehnung an den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren festgelegt. Der Zinsänderungseffekt wird im Personalaufwand ausgewiesen. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert, künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird zudem eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Die Rückstellungen für Jubiläumsleistungen wurden unter Berücksichtigung der Heubeck-Richttafeln gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Hierbei wurde ein Rechnungszinsfuß von 1,75 % verwendet sowie eine Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,80 %. Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt worden. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Gemäß § 256a HGB wurden bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger das Anschaffungskostenprinzip sowie das Realisationsprinzip nicht beachtet. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags weist die Gesellschaft keine latenten Steuern aus. Der Ausweis erfolgt auf Ebene der beherrschenden Gesellschaft Saint-Gobain Weber GmbH, Düsseldorf. II. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Eine Übersicht der Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) ist dem Anhang unter den sonstigen Angaben beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 1.119 (Vorjahr: TEUR 2.023) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 1.620 (Vorjahr: TEUR 3.630) Forderungen gegen die Gesellschafterin aus dem Verlustausgleich und in Höhe von TEUR 266 (Vorjahr: TEUR 408) Forderungen aus umsatzsteuerlicher Organschaft. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen bereits bezahlte Lizenz- und weitere Dienstleistungskosten. 4. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 7.500 und ist in voller Höhe erbracht. 5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Gewinne dürfen nur ausgeschüttet werden, wenn die nach der Ausschüttung verbleibenden frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich eines Gewinnvortrags und abzüglich eines Verlustvortrags mindestens dem Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsverpflichtungen unter Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes und dem o.g. Wert unter Verwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes entsprechen. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf TEUR 38 (Vorjahr: TEUR 173). 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Bonuskosten (TEUR 4.785), Personalkosten (TEUR 1.350), Gewährleistungen (TEUR 744), ausstehende Rechnungen (TEUR 402), Energiekosten (TEUR 244), Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 166), Abfallkosten (TEUR 85) und Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 33). 7. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus dem Cashpool gegenüber der Saint-Gobain Benelux S.A., Belgien, in Höhe von TEUR 1.144 (Vorjahr: TEUR 9.237). Weiterhin enthalten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 12.322 (Vorjahr: TEUR 9.055) gegenüber der Saint- Gobain Benelux S.A., Belgien. Darüber hinaus sind in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 1.025 (Vorjahr TEUR 1.146) enthalten. Es bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus dem Erwerb von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren. III. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 63.212 werden nach geographisch bestimmten Märkten aufgeteilt dargestellt. Eine Aufgliederung nach den Tätigkeitsbereichen ist nicht notwendig, da sich diese nicht erheblich voneinander unterscheiden.
2. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 840 (Vorjahr: TEUR 958) beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 278). In den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind zudem TEUR 235 (Vorjahr: TEUR 211) aus der Fremdwährungsumrechnung. 3. Materialaufwand Die Position beinhaltet im Wesentlichen den Bezug von Rohstoffen. 4. Personalaufwand Die Position beinhaltet die Löhne und Gehälter sowie die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung. Die Aufwendungen für Altersversorgung belaufen sich auf TEUR 123 (Vorjahr: TEUR 531). 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr keine periodenfremden Beträge enthalten, Aufwendungen aus der Fremdwährungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 166 (Vorjahr: TEUR 272) enthalten. 6. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen betreffen in Summe die Erträge aus der Beteiligung an der Kaimann France S.A. in Höhe von TEUR 319 und an der Kaimann Italia S.r.l in Höhe von TEUR 414 (Vorjahr: TEUR 241). 7. Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 512 (Vorjahr: TEUR 0) betreffen die Kaimann Italia S.r.l in Höhe von TEUR 487 und die Kaimann Polska in Höhe von TEUR 26. 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Posten beinhaltet Erträge für Ertragsteuern von TEUR 22 (Vorjahr: Aufwand TEUR 80). 9. Erträge aus Verlustübernahme Die Erträge betreffen die Verlustübernahme für das Geschäftsjahr 2023 durch die Saint-Gobain Weber GmbH, Düsseldorf. IV. Sonstige Angaben 1. Anteilsbesitz im Sinne des § 285 Nr.11 HGB per 31.12.2023:
Die Umrechnung der Ergebnisse in Fremdwährungen erfolgte in Euro mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Umgerechnet zu folgendem Stichtagskurs: 1 EUR = 4,3395 PLN zum 31.12.2022 1 EUR = 0,84028 GBP zum 31.12.2020
* Die Angaben beziehen sich auf die
Liquidationsbilanz zum 31.12.2022.
2. Haftungsverhältnisse Es liegen zum 31. Dezember 2023 keine Haftungsverhältnisse vor. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 735 aus Miet- und Leasingverhältnissen. Zur Verringerung der Kapitalbindung wird ein Teil der Produktionsanlagen geleast. Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind TEUR 395 innerhalb des nächsten Jahres fällig. 4. Mitarbeiterzahl Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer:
5. Honorare Abschlussprüfer Das vom Abschlussprüfer für das Berichtsjahr berechnete Gesamthonorar beläuft sich für Abschlussprüfungsleistungen auf TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 31). 6. Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch den nachfolgend aufgeführten Geschäftsführer geführt. Dr. Schmolck, Burkhard, Bonn (bis 31.12.2023) Die hauptberufliche Tätigkeit liegt in der Geschäftsführung der Kaimann GmbH. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ab dem 1. Januar 2024 werden die Geschäfte der Gesellschaft durch den nachfolgend aufgeführten Geschäftsführer geführt: Heinl, Raimund, Raeren/Belgien 7. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird für den kleinsten Kreis in den Konzernabschluss der Saint-Gobain Weber S.A.S., Servon/Frankreich, einbezogen. Dieser ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Compagnie de Saint-Gobain S.A., Courbevoie/Frankreich. Als verbundene Unternehmen werden entsprechend alle direkten und indirekten Mehrheitsbeteiligungen der Compagnie de Saint-Gobain S.A. angesehen. Die Compagnie de Saint-Gobain S.A. stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften der International Financial Reporting Standards aufgestellt. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft erhältlich. 8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, sind nicht eingetreten.
Hövelhof, den 12. April 2024 Raimund Heinl Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kaimann GmbH, Hövelhof Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kaimann GmbH, Hövelhof, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kaimann GmbH, Hövelhof, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 12. April 2024 Deloitte
GmbH
Michael Paul, Wirtschaftsprüfer Julian Gauß, Wirtschaftsprüfer |
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