Erich
Wöber GmbH
Frankfurt am
Main
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023
Bilanz
Aktiva
|
|
31.3.2023
EUR |
31.3.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
209.930,59 |
142.081,59 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
47,53 |
213,53 |
| II.
Sachanlagen |
209.383,06 |
141.368,06 |
| III.
Finanzanlagen |
500,00 |
500,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
630.342,45 |
546.335,63 |
| I.
Vorräte |
298.008,77 |
165.936,14 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
146.438,43 |
146.736,99 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
29.850,22 |
15.062,11 |
| davon
gegen Gesellschafter |
29.850,22 |
15.062,11 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
185.895,25 |
233.662,50 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
3.384,00 |
5.997,00 |
| D.
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
|
42.514,49 |
| Aktiva |
843.657,04 |
736.928,71 |
Passiva
|
|
31.3.2023
EUR |
31.3.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
841,41 |
0,00 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
26.000,00 |
26.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
350.000,00 |
350.000,00 |
| III.
Verlustvortrag |
418.514,49 |
346.167,32 |
| IV.
Jahresüberschuss |
43.355,90 |
-72.347,17 |
| V.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
|
42.514,49 |
| B.
Rückstellungen |
281.484,08 |
448.083,19 |
| C.
Verbindlichkeiten |
561.331,55 |
288.845,52 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
239.628,81 |
132.348,90 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
321.702,74 |
156.496,62 |
| Passiva |
843.657,04 |
736.928,71 |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2022/2023
Erich Wöber GmbH, Frankfurt am Main
1.
Allgemeine Angaben zum Unternehmen
Die Erich Wöber GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt
am Main. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des
Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 25980 eingetragen.
Tag der ersten Eintragung war der 28.11.1985.
2.
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr
wurde nach den für kleine Kapitalgesellschaften
geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter
Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die
Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG)
aufgestellt.
Die Gesellschaft nimmt die
größenabhängigen Erleichterungen des
Handelsgesetzbuches grundsätzlich in Anspruch.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit
Die gesetzlichen Gliederungsschemata der
§§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert
angewandt; bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das
Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB
beibehalten.
3.
Angaben zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und
Ausweismethoden
Die
immateriellen Vermögensgegenstände wurden
linear, entsprechend der betriebsgewöhnlichen
Nutzungsdauer, abgeschrieben.
Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht
erforderlich.
Das
Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten abzüglich planmäßiger
Abschreibung, bewertet. Grundlage der planmäßigen
Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des
jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen
wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear
vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen
waren nicht erforderlich.
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu
Anschaffungskosten in Höhe von € 800,00 wurden
im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang
wurde unterstellt. Sofern für bewegliche und abnutzbare
Wirtschaftsgüter mit einem Netto-Anschaffungswert
zwischen € 250,00 und € 1.000,00 ein
Sammelposten gebildet wurde, wird dieser über fünf
Jahre abgeschrieben.
Die
Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.
Die
Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet.
Das Niederstwertprinzip wird beachtet.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag
bilanziert. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.
Die
flüssigen Mittel sind zum Nennbetrag am
Bilanzstichtag angesetzt.
Als
Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen oder
Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie
Aufwand oder Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach
diesem Zeitpunkt darstellen.
Das
gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.
Die
sonstigen Rückstellungen berücksichtigen
alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus
schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen
Erfüllungsbetrages angesetzt. Für
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen
berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag
vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den
Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben
Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen
Bundesbank gemäß
Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt
und bekannt gegeben werden.
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage
versicherungsmathematischer Berechnung nach dem
Teilwertverfahren ermittelt. Als biometrische
Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof.
Dr. Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung
wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15
Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen
Bundesbank für den Monat März 2023 ermittelte
durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre
von 1,79 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher
Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,81 %). Bei der
Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche
Rentensteigerungen von 1,50 % (ERGO) bzw. 0,00 % (Allianz)
zugrunde gelegt. Die Verpflichtungen aus Pensionen und
ähnlichen Verpflichtungen werden mit den
Vermögensgegenständen, die ausschließlich der
Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen
Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen
Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen),
verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt
zum beizulegendem Zeitwert. Aus der Abzinsung der
Rückstellung für Penisonen mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn
Jahr ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre
ein Unterschiedsbetrag von EUR 15.039 (Vorjahr EUR
56.611). Dieser Unterschiedbetrag ist für die
Ausschüttung gesperrt.
Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag
angesetzt.
4.
Erläuterung zur Bilanz
Forderungen gegenüber Gesellschafter
Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in
Höhe von € 29.850,22 (Vorjahr:
€ 15.062,11).
Rückstellungen
Entsprechend den Vorschriften des HGB wurden Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen gemäß § 253
Abs. 2 S. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzins
abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von
15 Jahren ergibt. Als Abzinsungssatz wurde zum 31.03.2023 der
von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche
Marktzinssatz von 1,79 % herangezogen. Die jährliche
Rentenanpassung wurde mit 1,5% und 0,0 % p.a.
berücksichtigt.
Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller
übrigen Gläubiger entzogen sind und
ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus
Pensions- und Altersversorgungsverpflichtungen dienen, wurden
mit diesen Schulden verrechnet. Bei den Schulden handelt es
sich um Pensions- und Altersteilzeitverpflichtungen, die mit
Versicherungsansprüchen in Höhe von
212 TEUR (Vj. 260 TEUR) verrechnet wurden.
Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurde die
Pensionsrückstellung für den
Geschäftsführer auf einen Pensionsfonds
ausgelagert. Die hieraus entstandenen Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen und die Kosten der
Auslagerung werden in den entsprechenden GuV Posten gezeigt.
Steuerlich wird der Aufwand aus der Auslagerung über die
zehn folgenden Geschäftsjahr verteilt.
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten haben in Höhe von €
407.790,95 (Vorjahr: € 217.631,29) eine Restlaufzeit von
bis zu einem Jahr.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über
einem Jahr bestehen in Höhe von € 153.540,60
(Vorjahr: € 71.214,23).
5.
Sonstige Angaben
Die Gesellschaft beschäftigte im
Jahresdurchschnitt 20 Arbeitnehmer (ohne
Geschäftsführung).
Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle
Verpflichtungen wie folgt:
| Werte in € |
< 1 Jahr |
1 - 5 Jahre |
> 5 Jahre |
| aus Miet- und
Leasingverträgen |
18.648,00 |
74.592,00 |
0,00 |
| Aus
Investitionsvorhaben |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
|
Summe
|
18.648,00
|
74.592,00
|
0,00
|
Frankfurt am Main, den 15.
März 2024
gez.
Karsten Wenderoth, Geschäftsführer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 18.03.2024
festgestellt. |