Wärme- und Kältehandel
Stollsteimer GmbH
Schulze-Delitzsch-Straße 54, 70565 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Knud Johannsen seit 23.6.2025 | Geschäftsführer |
Tobias Kunze seit 27.6.2024 | Prokura |
Robert Dokl seit 27.6.2024 | Prokura |
Andrea Jutta Stollsteimer seit 21.11.2005 | Prokura |
Karl jun. Stollsteimer seit 21.11.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Stollsteimer GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Gesellschaft Unternehmensstruktur Geschäftsmodell Die Stollsteimer GmbH hat Ihren Sitz in Stuttgart und hat Ihre Ursprünge bereits im Jahr 1937. Das Unternehmen hat eine familiengeführte Unternehmensstruktur und befindet sich seit ihrer Gründung in Familienbesitz. Die Geschäftstätigkeit der Stollsteimer GmbH umfasst die inländische Kindergarten- und Schulverpflegung, Betriebscatering, Eventcatering, Seniorenverpflegung und den Betrieb von Betriebsrestaurants. Unser Betrieb ist vor allem auf die Fertigung von kompletten Menüs spezialisiert. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Stollsteimer GmbH liegt im Bereich Kindergarten- und Schulverpflegung und dem Betrieb von Betriebsrestaurants. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen entwickelt fortlaufend Maßnahmen, um den kundenspezifischen Anforderungen am Markt speziell im Kindergarten- und Schulbereich gerecht zu werden. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Im Jahr 2023 sah sich die deutsche Wirtschaft mit erheblichen Herausforderungen konfrontiert. Lieferkettenprobleme und anhaltende geopolitische Spannungen beeinträchtigten die Industrieproduktion sowie vor- und nachgelagerte Produktionsstufen. Die anhaltende politische Unsicherheit und der damit zusätzliche verbundene Rückgang des privaten Konsums dämpft die konjunkturelle Entwicklung, so dass das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. Branchenentwicklung In der Gesamtgastronomie sank der reale Umsatz im Jahr 2023 um 0,9 % gegenüber dem Jahr 2022, damit lag er 12,9 % niedriger als im Jahr 2019, vor Beginn der Corona-Pandemie. Nominal waren die Umsätze 2023 um 7,2 % höher als 2022 und 9,0 % höher als 2019. Die Umsätze der Branche Restaurants, Gaststätten und Imbissbuden verzeichneten 2023 einen realen Rückgang von 1,1 % zum Vorjahr und lagen damit 10,3 % niedriger als vor der Pandemie. Lediglich die Caterer und sonstigen Verpflegungsdienstleister konnten 2023 einen realen Umsatzzuwachs von 1,8 % gegenüber 2022 erwirtschaften. Trotzdem waren die Umsätze der Branche noch 11,3 % niedriger als 2019 (Quelle: DESTATIS PM Nr. 064 vom 20.02.2024). Mit Wegfall der Corona-Auflagen im Mai 2022 ist die Nachfrage zwar kontinuierlich gewachsen, doch die Herausforderungen für die Branche bleiben weiterhin groß: steigende Energie- und Lebensmittelpreise bei gleichzeitig wachsender Preissensibilität der Gäste. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Wir können, wie erwartet auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken. Unsere Erwartungen aus dem Vorjahr wurden nochmals übertroffen. Wie bereits prognostiziert, konnten die Umsatzerlöse weiterhin erhöht werden. Die Energiekosten konnten aufgrund von neu verhandelten Verträgen deutlich gesenkt werden. Auch konnten weiterhin durch Optimierungsmaßnahmen, sowohl in der Großküche als auch in den Betriebsrestaurants, der Ertrag positiv beeinflusst werden. Durch gezielte Fokussierung auf die Kundenanforderungen speziell im Kindergarten- und Schulbereich haben wir eine gute Ausgangsposition geschaffen, welche eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Im Einkauf der Rohware halten wir uns soweit möglich an bekannte Erzeuger aus der Region. In diesem Zusammenhang sind wir der erste ausgezeichnete Betrieb des Landes und der DEHOGA zum Thema "Schmeck den Süden in der GV". Diese Zusammenarbeit wird unser Profil der Regionalität weiter schärfen. Weiter konnte ein neues Betriebsrestaurant eröffnet werden. Der Personalbestand hat sich aufgrund unserer Recruiting-Maßnahmen leicht erhöht. Insgesamt wurden 212 Personen beschäftigt (Vorjahr 209). Der Personalbestand gliedert sich wie folgt:
Trotz enormer Bemühungen konnte der geplante Personalbestand weiterhin nicht erreicht werden. Weiterhin ist die Umorientierung des Personals auf andere Branchen zu verzeichnen. Auch der Fachkräftemangel ist unverändert spürbar. Im Jahr 2023 konnten weiterhin Versorgungsaufträge für Flüchtlingsheime bedient werden. Die Folgen der Coronazahlen sind weiterhin in den niedrigeren Essensteilnehmerzahlen in den Betriebsrestaurants messbar. Die Firmenkunden sind jedoch überwiegend bemüht die Mitarbeiter wieder an die Standorte zurückzubekommen. C. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren fokussieren sich im Wesentlichen auf die Kennzahlen Umsatz, Rohertrag, Eigenkapitalquote und Cashflow. Die Umsatzerlöse und der Rohertrag haben sich entgegen den Erwartungen des Vorjahres deutlich positiv entwickelt. So dass die aufgestellten Prognosen übertroffen werden konnten. Dies führte gleichzeitig zu einer Verbesserung des Cashflows. Aufgrund der überwiegend thesaurierten Jahresüberschüsse konnte aufgrund anteilig verminderter Verbindlichkeiten zudem die Eigenkapitalquote erhöht werden. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Stollsteimer GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich positiv entwickelt. Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor stabil. Ertragslage Der Umsatz belief sich im Geschäftsjahr auf T€ 26.885 (Vorjahr T€ 22.406) und hat sich um T€ 4.479 (20 %) erhöht. Die Erhöhung der Umsätze liegt zum einen an Preiserhöhungen im Großküchenbereich, der dazugewonnenen Aufträge im Flüchtlingsbereich sowie neu abgeschlossenen Verträge im Bericht der Betriebskantinen. Das Rohergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um rund T€ 3.255 (31,4 %) von T€ 10.369 auf T€ 13.623. Der Rohertrag lag im Verhältnis zur Gesamtleistung mit rd. 64,74 % leicht über dem Vorjahresniveau (64,43 %). Die Personalaufwendungen sind im Geschäftsjahr von T€ 7.844 um T€ 1.426 auf T€ 9.270 gestiegen. Dies resultiert überwiegend aus der leichten Erhöhung der Mitarbeiteranzahl und gestiegenen Lohn- und Gehaltskosten je Mitarbeiter. Das Ergebnis vor Steuern vom Einkommen und vom Ertrag hat sich um EUR 1.261 T€ auf T€ 3.315 verbessert (Vorjahr: T€ 2.054). Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist als stabil zu bezeichnen. Der operative Cash-Flow betrug im Geschäftsjahr T€ 2.457 (Vorjahr T€ 1.606) und hat sich somit um T€ 850 (52,9 %) erhöht. Die Stollsteimer GmbH zeichnet sich durch eine komfortable Liquiditätssituation aus. Für größere Projekte wie der Umbau des Verwaltungsgebäudes und weitere Anschaffungen von Betriebsmitteln wurde das Bankdarlehen bereits im Jahr 2022 um T€ 160 erhöht. Die Tilgung des Darlehens erfolgt seitdem kontinuierlich. Die Zahlungsverpflichtungen können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt T€ 11.904 und hat sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 10.415 um T€ 1.489 erhöht. Das Anlagevermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 543 vermindert. Die Verminderung resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung von langfristigen Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 514. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 67,25 % (Vorjahr 63,3 %) aus. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich insbesondere aufgrund der Zuführung des Jahresüberschusses zum Eigenkapital bei gleichzeitig unterproportional ansteigendem Fremdkapital. Der Anstieg der Rückstellungen resultiert insbesondere aus der Erhöhung der Steuerrückstellungen von T€ 677 auf 1.113 T€. Diese beinhalten die Nachzahlungen für Steuern des aktuellen Jahres und aus Vorjahren. D. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens Tatsachen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Die weitere Entwicklung der Geschäftsjahre 2024 und 2025 wird maßgeblich von den Auswirkungen des Ukraine-Krieges, den steigenden Kosten, dem Fachkräftemangel und von der Entwicklung der politischen Situation in Deutschland abhängen. Für das Jahr 2024 konnten weitere zusätzliche Aufträge im Bereich Kinder- und Schulverpflegung sowie im Business-Catering akquiriert werden. Die aktuell angespannte Situation am Arbeitsmarkt im Großraum Stuttgart macht es weiterhin schwierig, geeignetes Personal zu finden und einstellen zu können. Dies trifft zum einen auf gastronomische Fachkräfte wie auch Verwaltungspersonal zu. Durch die Gewinnung weiterer Betriebsrestaurants mit fixem Deckungsbeitrag und der Trennung nicht rentabler Objekte kann von einer Stabilisierung der Ertragssituation im Bereich Business-Catering ausgegangen werden. Aufgrund der kundenseitig durchgeführten Preiserhöhungen der Gesellschaft wurde zeitnah auf gestiegene Warenkosten reagiert. Die Gesellschaft wird auch zukünftig in der Lage sein, den Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Der anhaltende Ukraine-Krieg sorgt weiterhin für eine herausfordernde Situation am Markt. Die daraus resultierenden Folgen wirken sich ferner negativ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Stollsteimer GmbH in Gestalt von zukünftig steigenden Energiepreisen und erneut gestiegenen Einkaufspreisen aus. Für das Gesamtjahr 2024 erwarteten wir nach unserer Planung leicht steigende Umsatzerlöse und dementsprechend, aufgrund leicht sinkender Materialaufwendungen, ein geringfügig steigendes Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr. Für das Jahr 2025 erwarten wir gegenüber dem Jahr 2024 leicht sinkende Umsatzerlöse und bei gleichbleibenden Materialkosten dementsprechend ein leicht sinkendes Rohergebnis. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten, so dass mit einem leicht steigenden Cashflow für das Jahr 2024 und 2025 zu rechnen ist. Aufgrund der überwiegend einbehaltenen Jahresergebnisse wird künftig mit einer gleichbleibenden Eigenkapitalquote gerechnet. E. Chancen- und Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Eine zentrale Aufgabe der Unternehmensleitung ist die strukturierte Überwachung und das Management von Risiken, sowie das Erkennen von Chancen. Das Risikomanagement ist eng mit der Unternehmensplanung und der Umsetzung von Unternehmensstrategien verbunden. Eine erfolgreiche Risikopolitik basiert auf unterschiedlichen aufeinander abgestimmten Bausteinen. Mittels verschiedener Kontrollsysteme erkennt das Risiko-Management-System frühzeitig sich ergebende Risiken der Stollsteimer GmbH und ermöglicht es der Geschäftsleitung rechtzeitig geeignete Gegenmaßnahmen einleiten und sogar Chancen daraus ableiten zu können. Die Einschätzung der gesamten Risikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller Einzelrisiken. Risiken: Das unsichere gesamtwirtschaftliche Umfeld mit seinen bestehenden politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten stellt ein entsprechendes Risiko dar. So ist der Erfolg des Unternehmens von der Beherrschung der aktuellen Krise, dem Angriffskrieg durch Russland auf die Ukraine und den damit verbundenen Auswirkungen abhängig. Die Kosten für Gas werden sich ab dem Jahr 2024 verdoppeln. Weiterhin sind im Jahr 2024 für ca. 5.000 Essen Ausschreibungen in den Kommunen festgelegt. Hierbei handelt es sich um ca. 45% unseres Umsatzes in der Großküche. Die inflationsbedingten Preiserhöhungen im Bereich Waren und Energie werden nicht in vollem Umfang auf die Kunden umgelegt werden können. Im Bereich Personal kann der Mangel an Fachkräften zu Schwierigkeiten bei Neubesetzungen und bei den Neueröffnungen führen. Im Bereich der Großküche ist die Gesellschaft auch nahezu an der Kapazitätsgrenze angelangt. Die Stollsteimer GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Risiken, die für sich alleine oder gesamthaft den Fortbestand des Unternehmens gefährden, sowie nennenswerte, über das normale unternehmerische Risiko hinausgehende Risiken sind nicht erkennbar. Den dargestellten Risiken stehen bei der Stollsteimer GmbH auch viele Chancen für nachhaltiges und profitables Wachstum gegenüber. Chancen: Das Unternehmen nimmt wieder an Ausschreibungen für die Mensen-Belieferung regionaler Schulen und Kitas teil. Weiterhin sind wir in laufenden Gesprächen, teilweise auch schon in Vertragsentwürfen mit potenziellen Neukunden im Bereich Betriebsgastronomie. Aufgrund der Rückführung von Arbeitnehmern in die Präsenz am Arbeitsplatz werden die Betriebsrestaurants deutlich spürbar aufgewertet. Viele Kunden, insbesondere Neukunden, legen Wert auf Qualität und Service. Hier kann sich die Gesellschaft deutlich im Markt positionieren. Im Bereich der Betriebsrestaurants ist mit einem weiteren Wachstum zu rechnen. Zum einen wollen die Unternehmen ihre Mitarbeiter wieder von den Homeofficeplätzen in die Standorte bringen. Hierbei ist erkennbar, dass die Betriebsrestaurants auch wieder einen höheren Stellenwert inne haben. Weiter ist zu verzeichnen, dass die Qualität und Regionalität an Wichtigkeit gewinnen. Das sind Merkmale mit der sich die Gesellschaft im Vergleich mit Mitbewerbern deutlich abheben kann. Aufgrund des breit gefächerten Portfolios der Dienstleistungen können zeitweise schwächere Teilbereiche des Unternehmens durch andere Dienstleistungen ausgeglichen werden.
Stuttgart, den 20. Juni 2025 gez. Karl Stollsteimer, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023Stollsteimer GmbH, StuttgartAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023Stollsteimer GmbH, Stuttgart
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben Die Stollsteimer GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart (Reg. Nr. HRB 9014). Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angaben und Erleichterungen der §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Nach der Abgangsfiktion wird ihr Abgang nach fünf Jahren unterstellt. Die Ausleihungen werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen sowie der Finanzanlagen wird auf den beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Die langfristigen Ausleihungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber dem Besitzunternehmen Karl-Philipp Stollsteimer. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen besteht ein Betrag in Höhe von € 14.782,46 (Vorjahr € 33.099,71) mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital von € 51.200,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von € 6.546.479,01 enthalten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind in dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von € 280.000,00 (Vorjahr € 440.000,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind bis zu einer Gesamtsumme von € 1.600.000,00 durch eine selbstschuldnerische Bürgschaft des Gesellschafters gesichert. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus umsatzsteuerlicher Organschaft ausgewiesen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen befinden sich Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von € 137.550,47 (Vorjahr: € 140.599,45). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen (Leasing- und Mietverträge) betragen € 3.459.375,96 (bemessen in der Zeit vom 01.01.2024 bis 31.12.2034). Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 219 Arbeitnehmer, davon 49 Angestellte und 170 Arbeiter, beschäftigt. Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Geschäftsführung Während des Geschäftsjahres waren Mitglieder der Geschäftsführung der Gesellschaft: Herr Karl Stollsteimer, Geschäftsführer, Stuttgart Herr Karl-Philipp Stollsteimer, Geschäftsführer, Stuttgart Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt in Einstimmung mit den Gesellschaftern folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von € 2.307.825,41 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Bezüglich der Berichterstattung zum Krieg in der Ukraine verweisen wie auf die Ausführungen im Lagebericht im Abschnitt "Chancen- und Risikobericht". Am 06. April 2024 ist der Gesellschafter-Geschäftsführer Herr Karl-Philipp Stollsteimer verstorben. Negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Kapitalgesellschaft sind aktuell nicht ersichtlich.
Stuttgart, den 20. Juni 2025 gez. Karl Stollsteimer, Geschäftsführer Anlagenspiegel vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Feststellung Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 07. Juli 2025. Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Stollsteimer GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Stollsteimer GmbH, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stollsteimer GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 20. Juni 2025 PKF
WULF & PARTNER Partnerschaft mbB
gez. Julian Wenninger, Wirtschaftsprüfer gez. Tobias Oppel, Wirtschaftsprüfer |
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