Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 8832
Eingetragen
6.4.1994
Branche
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für Dritte
Gegenstand
Verwaltung eigener und fremder Immobilien; Kauf und Verkauf von Immobilien; Vermittlung von Immobilien, Dienstleistungen im Sinne der Beratung insbesondere zur Finanzierung, den Erwerb und die Sanierung von Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Katja Böschel
seit 25.2.2025
Prokura
Laura Pindoreck
seit 5.6.2024
Prokura
Jörg Stüber
seit 13.10.2023
Geschäftsführer
Prokura
Knud Börner
seit 26.9.2022
Geschäftsführer
Steffen Voigt
seit 3.8.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

11.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
T**** W***
11.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
0.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
QUARTERBACK Bau GmbH
Germany
44.500 DM
89.00%
T**** W***
5.500 DM
11.00%

Beteiligungen
Beta

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ImmVest Wolf GmbH

Delitzsch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9,00 939,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.346,00 2.497,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 332.953,00 344.852,00
344.299,00 347.349,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.077.605,70 7.859.005,70
2. Beteiligungen 1.136.250,00 1.136.250,00
8.213.855,70 8.995.255,70
8.558.163,70 9.343.543,70
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. unfertige Erzeugnisse 137.071.183,85 70.206.930,17
2. fertige Erzeugnisse 124.482,66 124.482,66
3. geleistete Anzahlungen 231.179.377,86 172.783.646,59
368.375.044,37 243.115.059,42
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.277.556,78 1.847.205,19
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.338.174,23 1.344.182,99
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 121.952,61 157.050,35
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.572.886,55 3.587.642,35
11.310.570,17 6.936.080,88
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.982.237,27 14.996.659,43
384.667.851,81 265.047.799,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 482.496,18 557.031,46
393.708.511,69 274.948.374,89

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 10.980.285,69 9.336.535,50
III. Jahresüberschuss 5.934.693,69 1.643.750,19
16.940.543,97 11.005.850,28
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 3.406.960,67 2.163.476,96
2. sonstige Rückstellungen 16.024.486,10 4.248.213,68
19.431.446,77 6.411.690,64
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 949.704,93 10.630.111,84
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 332.712.253,51 200.392.998,96
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.274.870,37 1.073.480,81
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.783.112,39 44.257.483,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 3.616.579,75 1.176.759,36
davon aus Steuern: EUR 217.003,61 (Vorjahr: EUR 244.510,64)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 19.012,30 (Vorjahr: EUR 19.800,83)
357.336.520,95 257.530.833,97
393.708.511,69 274.948.374,89

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 137.668.114,86 95.251.059,10
2. Verminderung oder Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 66.864.253,68 -1.467.976,71
3. sonstige betriebliche Erträge 1.407.452,16 2.240.526,71
4. Gesamtleistung 205.939.820,70 96.023.609,10
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 587.779,09 13.228.138,86
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 178.800.568,59 66.586.004,79
179.388.347,68 79.814.143,65
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.073.320,60 4.543.492,92
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.026.411,74 829.041,24
davon für Altersversorgung: EUR 3.907,64 (Vorjahr: EUR 10.670,92)
7.099.732,34 5.372.534,16
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 118.653,86 226.181,32
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.374.447,17 5.306.234,92
9. Erträge aus anderen Wertpapieren 22,09 11,05
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 120.045,40 18.004,28
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 1.924,52 (Vorjahr: EUR 15.254,78)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.242.070,27 2.525.777,67
davon an verbundene Unternehmen: EUR 3.073.541,24 (Vorjahr: EUR 2.242.483,43)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.890.277,35 1.162.755,06
13. Ergebnis nach Steuern 5.946.359,52 1.633.997,65
14. sonstige Steuern 11.665,83 -9.752,54
15. Jahresüberschuss 5.934.693,69 1.643.750,19

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1. ALLGEMEINES

Die Gesellschaft ist unter der Firma ImmVest Wolf GmbH mit Sitz in Delitzsch im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter HRB 8832 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Der Jahresabschluss wurde in EUR aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 i. V. m. Abs. 4 HGB.

2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bilanziert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt oder soweit erforderlich mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Hierfür wird der Fair Value der jeweiligen Beteiligungen herangezogen.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Geleistete Anzahlungen sind zum Nominalwert bilanziert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Einzelwertberichtigungen werden dabei auf Einzelbasis ermittelt.

Die liquiden Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) werden mit dem Nominalwert bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Im Rahmen der Umsetzung von Bauprojekten werden Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 0,25 % des Netto-Bauwertes gebildet. Die Rückstellungen bleiben für einen Zeitraum von 5 Jahren bestehen.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag und die erhaltenen Anzahlungen mit dem Nennwert bewertet.

3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Gesamt Davon mit einer Restlaufzeit von
31.12.2023 mehr als 1 Jahr 31.12.2022 mehr als 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.278 0 1.847 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.338 0 1.344 0
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 122 0 157 0
sonstige Vermögensgegenstände 1.573 32 3.588 162
Summe 11.311 32 6.936 162

Die sonstigen Forderungen gegen den Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 1.381 (Vj.: TEUR 1.496) und sind in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 2.338 (Vj.: TEUR 1.344) Lieferungen und Leistungen.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Mietvorauszahlungen sowie Vorauszahlungen für Versicherungsbeiträge.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind u.a. Rückstellungen für Gewährleistung in Höhe von TEUR 786 (Vj.: TEUR 1.318), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 14.849 (Vj.: TEUR 2.725), Rückstellungen für Abschlusskosten in Höhe von TEUR 96 (Vj.: TEUR 83) sowie Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 293 (Vj.: TEUR 122) enthalten.

Verbindlichkeiten

Gesamt Davon mit einer Restlaufzeit von
31.12.2023 bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 950 950 0 0
(Vorjahr) 10.630 10.630 0 0
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 332.712 332.712 0 0
(Vorjahr) 200.393 200.393 0 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.275 915 1.360 0
(Vorjahr) 1.073 176 897 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 17.783 17.783 0 0
(Vorjahr) 44.257 44.257 0 0
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.617 3.617 0 0
(Vorjahr) 1.177 1.177 0 0
Summe 357.337 355.977 1.360 0
257.530 256.633 897 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch verpfändete Bankguthaben gesichert.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen TEUR 2.125 (Vj.: TEUR 8) Lieferungen und Leistungen.

4. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt und resultieren überwiegend aus Projekt- und Bauleistungen.

5. SONSTIGE ANGABEN

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 100 (Vj.: 80) Arbeitnehmer beschäftigt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:

Herr Steffen Voigt, Leipzig, Geschäftsführer

Herr Knud Börner, Borsdorf, Geschäftsführer

Herr Jörg Stüber, Niederwiesa (ab 01.09.2023), Geschäftsführer

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

Anteilsbesitzliste gemäß § 285 Nr. 11 HGB

Anteil am Kapital Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis 2023
% TEUR TEUR
Projekt Bikini Leipzig GmbH, Leipzig 94 1.865 166
LE Riverhouse GmbH, Leipzig 100 -768 -412
LE Quartier 1.6 GmbH, Leipzig 50 1.809 -20
LE Quartier 1.4 GmbH, Leipzig 50 -867 -263
LE Quartier 1.5 GmbH, Leipzig 44 -2 -5
LE Quartier 1.1 GmbH & Co. KG, Leipzig 51 629 408
LE Quartier 5 GmbH & Co. KG, Leipzig 44 -11.940 -2.315

Konzernabschluss

Der Abschluss für den Gesamtkonzern wird von der Konzernmutter QUARTERBACK Immobilien AG, Leipzig, im Sinne des § 290 ff. HGB für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufgestellt. Die ImmVest Wolf GmbH und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der QUARTERBACK Immobilien AG, Leipzig, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

Die ImmVest Wolf GmbH ist verpflichtet, gemäß § 290 HGB einen Konzernabschluss aufzustellen. Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift nach § 291 HGB in Anspruch. Der befreiende Konzernabschluss der Konzernmutter QUARTERBACK Immobilien AG, Leipzig, wird von der ImmVest Wolf GmbH im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

sonstige finanzielle Verpflichtungen/ Haftungsverhältnisse

Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.291 (Vj.: TEUR 865).

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen, über die hier zu berichten wäre, wurden nicht abgeschlossen.

Honorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 69 (Vj.: TEUR 55) und betrifft ausschließlich Prüfungsleistungen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.934.693,69 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Delitzsch, 31. Juli 2024

Steffen Voigt, Geschäftsführer

Knud Börner, Geschäftsführer

Jörg Stüber, Geschäftsführer

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 41.267,10 0,00 41.267,10
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 41.267,10 0,00 0,00 41.267,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.452,78 9.450,00 0,00 14.902,78
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.067.540,79 176.706,86 165.697,64 1.078.550,01
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.072.993,57 186.156,86 165.697,64 1.093.452,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.859.005,70 781.400,00 7.077.605,70
2. Beteiligungen 1.136.250,00 0,00 1.136.250,00
Summe Finanzanlagen 8.995.255,70 0,00 781.400,00 8.213.855,70
Summe Anlagevermögen 10.109.516,37 186.156,86 947.097,64 9.348.575,59
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Abschreibungen Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.328,10 930,00 0,00 41.258,10
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 40.328,10 930,00 0,00 41.258,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.955,78 601,00 0,00 3.556,78
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 722.688,79 117.122,86 94.214,64 745.597,01
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 725.644,57 117.723,86 94.214,64 749.153,79
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 765.972,67 118.653,86 94.214,64 790.411,89
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9,00 939,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 9,00 939,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.346,00 2.497,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 332.953,00 344.852,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 344.299,00 347.349,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.077.605,70 7.859.005,70
2. Beteiligungen 1.136.250,00 1.136.250,00
Summe Finanzanlagen 8.213.855,70 8.995.255,70
Summe Anlagevermögen 8.558.163,70 9.343.543,70

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die ImmVest Wolf GmbH ist im Handelsregister unter HRB 8832, Amtsgericht Leipzig eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigener und fremder Immobilien, der Kauf und Verkauf von Immobilien, die Vermittlung von Immobilien, Dienstleistungen im Sinne der Beratung insbesondere zur Finanzierung, den Erwerb und die Sanierung von Immobilien. Der Sitz der Gesellschaft ist Delitzsch. Sie unterhält Niederlassungen in Leipzig und Dresden.

Die Gesellschaft fungiert hauptsächlich als Generalunternehmer für die QUARTERBACK- Gruppe. Zusätzlich hält die Gesellschaft diverse Beteiligungen an Projektgesellschaften der Gruppe.

Das Unternehmen wurde im Jahr 1993 gegründet und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 100 Angestellte.

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland und der Branche in 2023 1 / 2

In einem krisengeprägten Umfeld kam die wirtschaftliche Situation in Deutschland im Jahr 2023 ins Stocken. Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten sind nach wie vor durch die Energiekrise und die geopolitischen Spannungen verunsichert. Der Welthandel verlor an Dynamik, dies hat sich negativ auf die deutsche Exportwirtschaft ausgewirkt.

Aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 stiegen die Energiepreise stark an und blieben auf einem hohen Niveau, was vor allem die Industrieproduktion belastete. Die steigenden Zinsen verschlechterten die langjährig günstigen Finanzierungsbedingungen, was sich besonders negativ auf die Bauwirtschaft auswirkte. Trotz jüngster Rückgänge beeinträchtigten die weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur, was zu einem negativen Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2023 führte.

Im Jahr 2023 verzeichnete das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt laut dem statistischen Bundesamt einen Rückgang um 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, war das BIP um 0,7 % höher.

Im Jahr 2023 verzeichnete die Bruttowertschöpfung in verschiedenen Wirtschaftsbereichen unterschiedliche Entwicklungen. Die Gesamtwirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) sank insgesamt um 2,0 %. Dies war hauptsächlich auf eine erheblich niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung zurückzuführen. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, verzeichnete ebenfalls einen preisbereinigten Rückgang von 0,4 % im Jahr 2023. Positive Impulse kamen vor allem aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Im Gegensatz dazu verzeichneten die energieintensiven Branchen wie die Chemie- und Metallindustrie erneut einen Rückgang in Produktion und Wertschöpfung. Diese Entwicklung setzte sich fort, nachdem diese Branche bereits im Jahr 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statementbip.pdf?_ blob=publicationFi
2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Die Inflationsrate für das gesamte Jahr 2023 wird auf 5,9 % beziffert. Diese Entwicklung wurde maßgeblich von deutlich steigenden Nahrungsmittelpreisen sowie einem Anstieg der Energiepreise und Preise für Waren und Dienstleistungen beeinflusst.

Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die verschlechterten Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Vor allem der Hochbau war hiervon betroffen. Im Gegensatz dazu konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt verzeichnete das Baugewerbe im Jahr 2023 preisbereinigt ein geringes Plus von 0,2 %.

2.2 Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf der ImmVest Wolf GmbH verlief positiv. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 8 Projekte mit einem Volumen von EUR 135,5Mio. fertiggestellt. Allerdings konnten keine neuen Projekte abgeschlossen werden.

Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft hat sich dadurch im abgelaufenen Wirtschaftsjahr weiterhin positiv entwickelt. Die Ergebniserwartung konnte, trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, erreicht werden.

Neben der Tätigkeit als Generalunternehmer hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr auch Projektentwicklungen mittels Dienstleistungsvertrag durchgeführt, wodurch sie weitere Umsatzerlöse generieren konnte.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

3.1 Ertragslage

Die Gesamtleistung der ImmVest Wolf GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 109,9 Mio. auf EUR 205,9 Mio. erhöht. Diese Steigerung beruht vor allem auf dem Vorantreiben der bereits im Konzern abgeschlossenen Forward Deals. Die prognostizierte Steigerung der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr wurde erfüllt.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich um EUR 112,2 Mio. auf EUR 178,8 Mio. erhöht.

Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 32,1% gestiegen, da die Gesellschaft für ihre weitere Entwicklung und die Bearbeitung zukünftiger Aufträge den Personalbestand erhöht hat.

Das Jahresergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,3 Mio. auf EUR 5,9 Mio. gestiegen. Damit konnte die Vorjahresprognose übertroffen werden.

3.2 Finanzlage

Die ImmVest Wolf GmbH verfügt zum Geschäftsjahresende über liquide Mittel in Höhe von EUR 5,0 Mio. Eine Kontokorrentlinie besteht nicht.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von EUR 1,0 Mio.

Die finanziellen Verpflichtungen wurden durch fristgerechte Zahlungen erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gewährleistet.

3.3 Vermögenslage

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzsumme der ImmVest Wolf GmbH um EUR 118,8 Mio. auf EUR 393,7 Mio. erhöht.

Auf der Aktivseite schlägt sich diese Erhöhung vor allem im Umlaufvermögen bei den Vorräten (+ EUR 125,3 Mio.) nieder.

Die Steigerung der Vorräte kommt durch den fortschreitenden Baufortschritt der insgesamt 40 Projekte, welche die Gesellschaft im Jahr 2023 bearbeitet hat, zustande.

Auf der Passivseite erhöht sich gleichzeitig der Posten erhaltene Anzahlungen (+ EUR 132,3 Mio.).

Die Aktivseite der Bilanz wird mit 93,5 % durch Projekte in der Bearbeitung wesentlich geprägt. Diese sind vornehmlich finanziert durch erhaltene Anzahlungen, welche 84,5% der Bilanzsumme ausmachen.

Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %-Punkte auf 4,3% leicht gestiegen.

Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen Einfluss.

4. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

4.1 Chancenbericht

Die Gesellschaft ist überwiegend im Wohnungsgeschossbau tätig. Wir sehen hier langfristig weiterhin Nachholbedarf am Markt. Die Kernkompetenz der Gesellschaft wird durch die regionale Verankerung im mitteldeutschen Raum gesehen. Die Gesellschaft pflegt langjährige und gute Geschäftsbeziehungen zu seinen Partnern, welche zur positiven Entwicklung der ImmVest Wolf GmbH beitragen werden.

4.2 Risikobericht

Die wesentlichen Risiken begründen sich zum einem in den Baukosten und in der Verfügbarkeit von Nachunternehmen, Rohstoffen und Arbeitskräften. Zum anderen beeinflussen sich verändernde Finanzierungskosten und Mietentwicklungen die Bereitschaft von Investoren, in Wohnimmobilien zu investieren.

Zur Identifikation von Kostenüberschreitungen nutzt die ImmVest Wolf GmbH eine Softwarelösung, welche der Unternehmenssteuerung dient. Die aufgelaufenen sowie die kommenden Baukosten werden regelmäßig erfasst und mit der Geschäftsleitung besprochen, sodass auf Abweichungen frühzeitig reagiert und gegengesteuert werden kann.

Steigende Kosten können nur teilweise an den Kunden weitergegeben werden, sodass auf der Einhaltung der geplanten Kosten ein starker Fokus liegt.

Die Beauftragung der Gewerke erfolgt überwiegend durch Einzelvergaben, so kann schneller auf veränderte Situationen und Märkte reagiert werden.

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir im Wesentlichen in konjunkturellen und durch Rohstoffverknappung begründeten Einflüssen. Neben insbesondere den Lieferengpässen bei Baumaterialien, die zu zeitlichen Verzögerungen und auch Kostenanstiegen führen, sind es auch steigende Energie- und Transportkosten, die zu weiteren Kostenanstiegen führen. Der anhaltende Krieg in der Ukraine verstärkt diesen Effekt. Angesichts dessen lässt sich eine künftige Beeinträchtigung der operativen Ergebnissituation, insbesondere in unserer Hauptsparte Wohnungsgeschossbau, nicht ausschließen. Die Gesellschaft begegnet dem Risiko durch langfristige Auftragsvergaben von einzelnen Gewerken zu fixierten Preisen. Allerdings ist der bisher nicht vergebene Anteil an Gewerken erheblich gestiegen, sodass das Risiko von Baukostensteigerung als wesentlich einzuschätzen ist.

Die gestiegenen Finanzierungskosten haben in den letzten Monaten auch zu einem gesunkenen Transaktionsvolumen auf dem Wohnimmobilienmarkt beigetragen. Derzeit gestiegene Renditeanforderungen können nur teilweise durch deutlich ansteigende (Perspektiv-) Mieten in den Metropolregionen, resultierend aus starkem Zuzug bei wenig Neubau, kompensiert werden. Daneben ist durch die allgemeine Entwicklung der Bau- und Refinanzierungskosten eine fortschreitende Verringerung bzw. Stornierung von Bauaktivitäten zu beobachten, die zu sinkenden Auftragsbüchern bei Bauunternehmen führen. Hier ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung noch im Jahr 2024 dämpfend auf die Baukosten auswirkt.

Währungsrisiken aus Forderungen an Auftraggeber und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Subunternehmern in fremder Währung ergeben sich nicht.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben.

4.3 Prognosebericht

In unserem Kernbereich, der Projektentwicklung, gehen wir davon aus, dass wir in 2024 13 Projekte fertigstellen.

Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer stark steigenden Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr.

Die Materialaufwendungen werden sich im gleichen Maße erhöhen, so dass die Geschäftsführung insgesamt von einem leicht besseren Jahresergebnis im Jahr 2024 im Vergleich zu dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 ausgeht.

 

Delitzsch, 31. Juli 2024

Steffen Voigt, Geschäftsführer

Knud Börner, Geschäftsführer

Jörg Stüber, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ImmVest Wolf GmbH, Delitzsch

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ImmVest Wolf GmbH, Delitzsch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ImmVest Wolf GmbH, Delitzsch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, den 21. August 2024

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Sebastian Koch, Wirtschaftsprüfer

Kathleen Hennig, Wirtschaftsprüferin

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