Peter & Paul Veranstaltungs GmbH
Selbe AdresseErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer Art
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Katja Böschel seit 25.2.2025 | Prokura |
Laura Pindoreck seit 5.6.2024 | Prokura |
Jörg Stüber seit 13.10.2023 | Geschäftsführer |
Stefanie Werner ( vormals Gohla) seit 26.9.2022 | Prokura |
Knud Börner seit 26.9.2022 | Geschäftsführer |
Steffen Voigt seit 3.8.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
T**** W*** | 11.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% | |
| 50.00% | |
| 44.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ImmVest Wolf GmbHDelitzschJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. ALLGEMEINES Die Gesellschaft ist unter der Firma ImmVest Wolf GmbH mit Sitz in Delitzsch im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig unter HRB 8832 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde in EUR aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 i. V. m. Abs. 4 HGB. 2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen bilanziert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt oder soweit erforderlich mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Hierfür wird der Fair Value der jeweiligen Beteiligungen herangezogen. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu den Herstellungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Geleistete Anzahlungen sind zum Nominalwert bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Erkennbaren Einzelrisiken wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Einzelwertberichtigungen werden dabei auf Einzelbasis ermittelt. Die liquiden Mittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) werden mit dem Nominalwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wird für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Im Rahmen der Umsetzung von Bauprojekten werden Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von 0,25 % des Netto-Bauwertes gebildet. Die Rückstellungen bleiben für einen Zeitraum von 5 Jahren bestehen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag und die erhaltenen Anzahlungen mit dem Nennwert bewertet. 3. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die sonstigen Forderungen gegen den Gesellschafter belaufen sich auf TEUR 1.381 (Vj.: TEUR 1.496) und sind in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen TEUR 2.338 (Vj.: TEUR 1.344) Lieferungen und Leistungen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Mietvorauszahlungen sowie Vorauszahlungen für Versicherungsbeiträge. Eigenkapital Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert. sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind u.a. Rückstellungen für Gewährleistung in Höhe von TEUR 786 (Vj.: TEUR 1.318), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 14.849 (Vj.: TEUR 2.725), Rückstellungen für Abschlusskosten in Höhe von TEUR 96 (Vj.: TEUR 83) sowie Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 293 (Vj.: TEUR 122) enthalten. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch verpfändete Bankguthaben gesichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen TEUR 2.125 (Vj.: TEUR 8) Lieferungen und Leistungen. 4. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt und resultieren überwiegend aus Projekt- und Bauleistungen. 5. SONSTIGE ANGABEN Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 100 (Vj.: 80) Arbeitnehmer beschäftigt. Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 waren:
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. Anteilsbesitzliste gemäß § 285 Nr. 11 HGB
Konzernabschluss Der Abschluss für den Gesamtkonzern wird von der Konzernmutter QUARTERBACK Immobilien AG, Leipzig, im Sinne des § 290 ff. HGB für den kleinsten und größten Konsolidierungskreis aufgestellt. Die ImmVest Wolf GmbH und ihre Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss der QUARTERBACK Immobilien AG, Leipzig, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Die ImmVest Wolf GmbH ist verpflichtet, gemäß § 290 HGB einen Konzernabschluss aufzustellen. Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift nach § 291 HGB in Anspruch. Der befreiende Konzernabschluss der Konzernmutter QUARTERBACK Immobilien AG, Leipzig, wird von der ImmVest Wolf GmbH im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. sonstige finanzielle Verpflichtungen/ Haftungsverhältnisse Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 1.291 (Vj.: TEUR 865). Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen, über die hier zu berichten wäre, wurden nicht abgeschlossen. Honorar des Abschlussprüfers Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf TEUR 69 (Vj.: TEUR 55) und betrifft ausschließlich Prüfungsleistungen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.934.693,69 auf neue Rechnung vorzutragen.
Delitzsch, 31. Juli 2024 Steffen Voigt, Geschäftsführer Knud Börner, Geschäftsführer Jörg Stüber, Geschäftsführer Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Die ImmVest Wolf GmbH ist im Handelsregister unter HRB 8832, Amtsgericht Leipzig eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung eigener und fremder Immobilien, der Kauf und Verkauf von Immobilien, die Vermittlung von Immobilien, Dienstleistungen im Sinne der Beratung insbesondere zur Finanzierung, den Erwerb und die Sanierung von Immobilien. Der Sitz der Gesellschaft ist Delitzsch. Sie unterhält Niederlassungen in Leipzig und Dresden. Die Gesellschaft fungiert hauptsächlich als Generalunternehmer für die QUARTERBACK- Gruppe. Zusätzlich hält die Gesellschaft diverse Beteiligungen an Projektgesellschaften der Gruppe. Das Unternehmen wurde im Jahr 1993 gegründet und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 100 Angestellte. 2. WIRTSCHAFTSBERICHT 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland und der Branche in 2023 1 / 2 In einem krisengeprägten Umfeld kam die wirtschaftliche Situation in Deutschland im Jahr 2023 ins Stocken. Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten sind nach wie vor durch die Energiekrise und die geopolitischen Spannungen verunsichert. Der Welthandel verlor an Dynamik, dies hat sich negativ auf die deutsche Exportwirtschaft ausgewirkt. Aufgrund des russischen Angriffs auf die Ukraine im Jahr 2022 stiegen die Energiepreise stark an und blieben auf einem hohen Niveau, was vor allem die Industrieproduktion belastete. Die steigenden Zinsen verschlechterten die langjährig günstigen Finanzierungsbedingungen, was sich besonders negativ auf die Bauwirtschaft auswirkte. Trotz jüngster Rückgänge beeinträchtigten die weiterhin hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur, was zu einem negativen Wirtschaftswachstum in Deutschland im Jahr 2023 führte. Im Jahr 2023 verzeichnete das preis- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt laut dem statistischen Bundesamt einen Rückgang um 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie, war das BIP um 0,7 % höher. Im Jahr 2023 verzeichnete die Bruttowertschöpfung in verschiedenen Wirtschaftsbereichen unterschiedliche Entwicklungen. Die Gesamtwirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) sank insgesamt um 2,0 %. Dies war hauptsächlich auf eine erheblich niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung zurückzuführen. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, verzeichnete ebenfalls einen preisbereinigten Rückgang von 0,4 % im Jahr 2023. Positive Impulse kamen vor allem aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Im Gegensatz dazu verzeichneten die energieintensiven Branchen wie die Chemie- und Metallindustrie erneut einen Rückgang in Produktion und Wertschöpfung. Diese Entwicklung setzte sich fort, nachdem diese Branche bereits im Jahr 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte.
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https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressekonferenzen/2024/bip2023/statementbip.pdf?_
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Die Inflationsrate für das gesamte Jahr 2023 wird auf 5,9 % beziffert. Diese Entwicklung wurde maßgeblich von deutlich steigenden Nahrungsmittelpreisen sowie einem Anstieg der Energiepreise und Preise für Waren und Dienstleistungen beeinflusst. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die verschlechterten Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Vor allem der Hochbau war hiervon betroffen. Im Gegensatz dazu konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt verzeichnete das Baugewerbe im Jahr 2023 preisbereinigt ein geringes Plus von 0,2 %. 2.2 Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage der Gesellschaft Der Geschäftsverlauf der ImmVest Wolf GmbH verlief positiv. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 8 Projekte mit einem Volumen von EUR 135,5Mio. fertiggestellt. Allerdings konnten keine neuen Projekte abgeschlossen werden. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft hat sich dadurch im abgelaufenen Wirtschaftsjahr weiterhin positiv entwickelt. Die Ergebniserwartung konnte, trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, erreicht werden. Neben der Tätigkeit als Generalunternehmer hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr auch Projektentwicklungen mittels Dienstleistungsvertrag durchgeführt, wodurch sie weitere Umsatzerlöse generieren konnte. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Ertragslage Die Gesamtleistung der ImmVest Wolf GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 109,9 Mio. auf EUR 205,9 Mio. erhöht. Diese Steigerung beruht vor allem auf dem Vorantreiben der bereits im Konzern abgeschlossenen Forward Deals. Die prognostizierte Steigerung der Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr wurde erfüllt. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen haben sich um EUR 112,2 Mio. auf EUR 178,8 Mio. erhöht. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 32,1% gestiegen, da die Gesellschaft für ihre weitere Entwicklung und die Bearbeitung zukünftiger Aufträge den Personalbestand erhöht hat. Das Jahresergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um EUR 4,3 Mio. auf EUR 5,9 Mio. gestiegen. Damit konnte die Vorjahresprognose übertroffen werden. 3.2 Finanzlage Die ImmVest Wolf GmbH verfügt zum Geschäftsjahresende über liquide Mittel in Höhe von EUR 5,0 Mio. Eine Kontokorrentlinie besteht nicht. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von EUR 1,0 Mio. Die finanziellen Verpflichtungen wurden durch fristgerechte Zahlungen erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit war jederzeit gewährleistet. 3.3 Vermögenslage Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzsumme der ImmVest Wolf GmbH um EUR 118,8 Mio. auf EUR 393,7 Mio. erhöht. Auf der Aktivseite schlägt sich diese Erhöhung vor allem im Umlaufvermögen bei den Vorräten (+ EUR 125,3 Mio.) nieder. Die Steigerung der Vorräte kommt durch den fortschreitenden Baufortschritt der insgesamt 40 Projekte, welche die Gesellschaft im Jahr 2023 bearbeitet hat, zustande. Auf der Passivseite erhöht sich gleichzeitig der Posten erhaltene Anzahlungen (+ EUR 132,3 Mio.). Die Aktivseite der Bilanz wird mit 93,5 % durch Projekte in der Bearbeitung wesentlich geprägt. Diese sind vornehmlich finanziert durch erhaltene Anzahlungen, welche 84,5% der Bilanzsumme ausmachen. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3 %-Punkte auf 4,3% leicht gestiegen. Inflations- und Wechselkurseinflüsse haben auf die Vermögenslage keinen Einfluss. 4. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT 4.1 Chancenbericht Die Gesellschaft ist überwiegend im Wohnungsgeschossbau tätig. Wir sehen hier langfristig weiterhin Nachholbedarf am Markt. Die Kernkompetenz der Gesellschaft wird durch die regionale Verankerung im mitteldeutschen Raum gesehen. Die Gesellschaft pflegt langjährige und gute Geschäftsbeziehungen zu seinen Partnern, welche zur positiven Entwicklung der ImmVest Wolf GmbH beitragen werden. 4.2 Risikobericht Die wesentlichen Risiken begründen sich zum einem in den Baukosten und in der Verfügbarkeit von Nachunternehmen, Rohstoffen und Arbeitskräften. Zum anderen beeinflussen sich verändernde Finanzierungskosten und Mietentwicklungen die Bereitschaft von Investoren, in Wohnimmobilien zu investieren. Zur Identifikation von Kostenüberschreitungen nutzt die ImmVest Wolf GmbH eine Softwarelösung, welche der Unternehmenssteuerung dient. Die aufgelaufenen sowie die kommenden Baukosten werden regelmäßig erfasst und mit der Geschäftsleitung besprochen, sodass auf Abweichungen frühzeitig reagiert und gegengesteuert werden kann. Steigende Kosten können nur teilweise an den Kunden weitergegeben werden, sodass auf der Einhaltung der geplanten Kosten ein starker Fokus liegt. Die Beauftragung der Gewerke erfolgt überwiegend durch Einzelvergaben, so kann schneller auf veränderte Situationen und Märkte reagiert werden. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir im Wesentlichen in konjunkturellen und durch Rohstoffverknappung begründeten Einflüssen. Neben insbesondere den Lieferengpässen bei Baumaterialien, die zu zeitlichen Verzögerungen und auch Kostenanstiegen führen, sind es auch steigende Energie- und Transportkosten, die zu weiteren Kostenanstiegen führen. Der anhaltende Krieg in der Ukraine verstärkt diesen Effekt. Angesichts dessen lässt sich eine künftige Beeinträchtigung der operativen Ergebnissituation, insbesondere in unserer Hauptsparte Wohnungsgeschossbau, nicht ausschließen. Die Gesellschaft begegnet dem Risiko durch langfristige Auftragsvergaben von einzelnen Gewerken zu fixierten Preisen. Allerdings ist der bisher nicht vergebene Anteil an Gewerken erheblich gestiegen, sodass das Risiko von Baukostensteigerung als wesentlich einzuschätzen ist. Die gestiegenen Finanzierungskosten haben in den letzten Monaten auch zu einem gesunkenen Transaktionsvolumen auf dem Wohnimmobilienmarkt beigetragen. Derzeit gestiegene Renditeanforderungen können nur teilweise durch deutlich ansteigende (Perspektiv-) Mieten in den Metropolregionen, resultierend aus starkem Zuzug bei wenig Neubau, kompensiert werden. Daneben ist durch die allgemeine Entwicklung der Bau- und Refinanzierungskosten eine fortschreitende Verringerung bzw. Stornierung von Bauaktivitäten zu beobachten, die zu sinkenden Auftragsbüchern bei Bauunternehmen führen. Hier ist davon auszugehen, dass sich diese Entwicklung noch im Jahr 2024 dämpfend auf die Baukosten auswirkt. Währungsrisiken aus Forderungen an Auftraggeber und Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten und Subunternehmern in fremder Währung ergeben sich nicht. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen nicht gegeben. 4.3 Prognosebericht In unserem Kernbereich, der Projektentwicklung, gehen wir davon aus, dass wir in 2024 13 Projekte fertigstellen. Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer stark steigenden Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr. Die Materialaufwendungen werden sich im gleichen Maße erhöhen, so dass die Geschäftsführung insgesamt von einem leicht besseren Jahresergebnis im Jahr 2024 im Vergleich zu dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 ausgeht.
Delitzsch, 31. Juli 2024 Steffen Voigt, Geschäftsführer Knud Börner, Geschäftsführer Jörg Stüber, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ImmVest Wolf GmbH, Delitzsch Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ImmVest Wolf GmbH, Delitzsch, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ImmVest Wolf GmbH, Delitzsch, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, den 21. August 2024 Grant
Thornton AG
Sebastian Koch, Wirtschaftsprüfer Kathleen Hennig, Wirtschaftsprüferin |
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