Stammdaten

Register
Amtsgericht Königstein HRB 9105
Eingetragen
2.7.2015
Branche
Herstellung von Batterien und AkkumulatorenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung, der Verkauf und Vertrieb von und allgemein der Handel mit industriellen und chemischen Erzeugissen, insbesondere elektrochemischen, elektrischen, elektronischen, mechanischen und feinmechanischen Konsumgütern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Wojciech Jan Byrdziak
seit 22.8.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
The Duracell CompanyUSA
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
The Duracell Company
United States
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Duracell Germany GmbH

Schwalbach am Taunus

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Duracell Germany GmbH, Schwalbach am Taunus, (nachfolgend: Duracell Germany) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Duracell U.S. Holding LLC, Wilmington/Delaware, USA, und ist indirekt eine 100% Tochtergesellschaft der Berkshire Hathaway Inc. & Subsidiaries, Omaha, USA.

Als Vertriebsgesellschaft verkauft die Duracell Germany Batterien mit Markennamen Duracell sowie Procell Industrial made by Duracell in den folgenden drei Ländern: Deutschland, Österreich und Schweiz. Wichtigster Markt innerhalb des Territoriums bleibt Deutschland mit einem Umsatzanteil von 67,2 % (Vj. 73,5 %). Duracell Germany bietet ein Sortiment von Premium-Markenbatterien für Endkonsumenten und professionelle Endanwender und führende Erstausrüster (mit der Marke Procell) an und ist somit in den Wettbewerb und die Marktkonstellationen in den Zielländern eingebunden. Einflussfaktoren für den lokalen Absatz stellen neben der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung auch die Arbeitslosigkeit und das Konsumverhalten dar.

Das Produktportfolio der Duracell Germany umfasst Alkaline-Batterien sowie ein breites Sortiment an Spezialzellen (u.a. Knopfzellen, Batterien für Uhren und Hörgeräte) sowie wiederaufladbare Batterien und dazugehörige Akkus. Im Produktportfolio nimmt die Bedeutung von Spezialzellen, insbesondere Knopfzellen weiterhin zu. Die zu verkaufenden Produkte erwirbt Duracell Germany ausschließlich von der Schwestergesellschaft Duracell International Operations, Schweiz.

Bis zum Geschäftsjahr 2022 bestand ein maßgebliches Licensing Agreement mit Duracell International Operations, aufgrund dessen Duracell Germany den Markennamen sowie die "Brand Equity" von Duracell und den "Duracell Hase" nutzen konnte. Im Geschäftsjahr 2023 wurden im Rahmen der Überarbeitung der Transferpreise für die zu verkaufenden Produkte einerseits die Anschaffungskosten der Waren deutlich erhöht, andererseits das Licensing Agreement mit Duracell International Operations beendet und darüber hinaus die Aufwendungen für Weiterbelastungen für von verbundenen Unternehmen erhaltene Dienstleistungen erheblich reduziert.

Duracell U.S. Holding LLC ist einer der weltweit führenden Hersteller von hochleistungsfähigen Alkaline-Batterien, Spezialzellen und Akkus. Seit der Gründung in den frühen 1940er Jahren ist das Unternehmen zu einer Kultmarke für persönliche Powerquellen geworden. Seit 1971 stehen die Farben Kupfer und Schwarz für eine Duracell-Batterie. In 1973 kam der Duracell Hase dazu, um gemeinsam eine der meistanerkannten Marken zu schaffen. In 2016 wurde Duracell U.S. Holding LLC von Berkshire Hathaway Inc. & Subsidiaries übernommen. Duracell setzt seinen Schwerpunkt weiterhin auf nachhaltiges Wachstum, branchenführende Innovationen und die Schaffung von langfristigem Mehrwert für seine Kunden und Konsumenten.

2. Branchenentwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 vor allem weiter geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine und anderen Konflikten, deren Folge weiterhin zu hohen Energiepreisen führen. Dies belastete vor allem die Industrieproduktion, außerdem verlor der Welthandel an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die durchschnittliche Inflationsrate 2023 lag bei 5.9%.

Aufgrund dieser schwierigen Bedingungen schrumpfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 insgesamt leicht und ist nach Angaben des Statistischen Bundesamt 2023 um 0,3 % real gesunken (Destatis - Pressemitteilung am 15.01.2024). Die preisbereinigten Konsumausgaben privater Haushalte in Deutschland nahmen angesichts hoher Verbraucherprise um 0.8% gegenüber dem Vorjahr zu (Destatis). Die Auswirkung auf den deutschen Arbeitsmarkt fiel moderat aus, er blieb robust. Im Jahr 2023 stieg die Arbeitslosenzahl geringfügig und lag bei 2,6 Millionen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich nur leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7 % (Quelle: Bundesagentur für Arbeit, 8. Januar 2024).

Der deutsche Batteriemarkt ist von EUR Milliarden 16,3 in 2022 auf EUR Milliarden 23,2 in 2023 gewachsen (Quelle: ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V., Frankfurt am Main). Lithium-Ionen-Batterien hatten mit einem Umsatz von EUR Milliarden 18,9 (Vj. EUR Milliarden 11,6) den größten Anteil am Markt. Vor allem das hohe Wachstum der Importe von Batteriezellen nach Deutschland hat das Marktvolumen bei Lithium-Ionen-Batterien in diesem Maße erhöht. Im Jahr 2023 haben die Importe mit EUR Milliarden 23,7 einen neuen Rekord erreicht (Vj. EUR Milliarden 16,9). Bedeutendster Lieferant war China mit einem Importvolumen von EUR Milliarden 9,3 (Vorjahr: EUR Milliarden 5,6) vor Polen mit einem Importvolumen von EUR Milliarden 4,9 (Vorjahr: EUR Milliarden 3,9). Der Markt für Bleibatterien blieb im Vergleich zum Vorjahr mit knapp über EUR Milliarden 1,0 stabil, während sonstige Batteriesysteme (Zink-Luft-Batterien, Lithium-Knopfzellen und Nickel-Cadium-Akkus) um 26,0 % zurückgingen auf knapp EUR Milliarden 3,3. Ein Grund für den Rückgang könnte die allgemeine Kaufzurückhaltung der VerbraucherInnen bei Konsum- bzw. Industriegütern sein (Quelle: ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V., Frankfurt am Main).

3. Ertragslage

Es sind Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 37.144 erzielt worden, was eine Verringerung um TEUR 2.931 (7,3 %) gegenüber dem Vorjahreswert von TEUR 40.075 bedeutet. Hiervon sind TEUR 24.946 (Vj. TEUR 29.468) im Inland, TEUR 9.211 (Vj. TEUR 6.815) im EU-Ausland und TEUR 2.987 (Vj. TEUR 3.792) im übrigen Europa erzielt worden. Die Umsatzerlöse und der Jahresüberschuss sind bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren, über die das Unternehmen gesteuert wird.

Der Materialaufwand ist von TEUR 21.457 um TEUR 7.919 (36,9 %) auf TEUR 29.376 gestiegen. Der prozentuale Anteil des Materialaufwands an den Umsatzerlösen liegt mit 79,1 % erheblich höher als der Vorjahreswert von 53,5 %. Im Geschäftsjahr 2023 waren im Rahmen der Überarbeitung der Transferpreise für die zu verkaufenden Produkte einerseits die Anschaffungskosten der Waren deutlich erhöht, andererseits das Licensing Agreement mit Duracell International Operations beendet und darüber hinaus die Aufwendungen für Weiterbelastungen für von verbundenen Unternehmen erhaltene Dienstleistungen erheblich reduziert worden.

Der Personalaufwand ist in 2023 aufgrund der Verminderung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 26 auf 23 Personen um TEUR 730 (19,6 %) von TEUR 3.722 auf TEUR 2.992 gesunken. Davon entfallen TEUR 2.464 (Vj. TEUR 2.857) auf Löhne und Gehälter und TEUR 528 (Vj. TEUR 865) auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als größte Posten Werbe- und Marketingkosten i.H.v. TEUR 1.478 (Vj. TEUR 2.777) und Weiterbelastungen für von verbundenen Unternehmen erhaltene Dienstleistungen i.H.v. TEUR 836 (Vj. TEUR 2.564). Sie sind wegen der Überarbeitung der Transferpreise um TEUR 10.214 (74,8 %) von TEUR 13.648 auf TEUR 3.434 gesunken, insbesondere da die Lizenzgebühren nur noch TEUR 56 (Vj. TEUR 7.231) betragen.

Der Umsatzrückgang und der gestiegene Materialaufwand sind durch Einsparungen beim Personalaufwand und bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen mehr als kompensiert worden, so dass das Ergebnis vor Ertragsteuern um TEUR 963 (75,0 %) auf TEUR 2.249 höher ausgefallen (Vj. TEUR 1.286) ist. Die Aufwendungen für Ertragsteuern belaufen sich auf TEUR 722 (Vj. TEUR 528). Insgesamt ist ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.528 (Vj. TEUR 758) erzielt worden. Die Umsatzrentabilität beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr 4,1 % (Vj. 1,9 %).

Im Vorjahresabschluss waren für 2023 Umsatzerlöse und ein Jahresüberschuss geringfügig unterhalb des Niveaus des Geschäftsjahres 2022 prognostiziert worden. Während die Umsatzziele erreicht worden sind, konnte das geplante Jahresergebnis sogar übertroffen werden.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme liegt zum 31. Dezember 2023 mit TEUR 26.777 um TEUR 411 (1,6 %) knapp über dem Vorjahreswert von TEUR 26.366.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind von TEUR 9.875 um TEUR 843 (8,5 %) auf TEUR 9.032 zurückgegangen. Sie betreffen mit TEUR 8.335 (Vj. TEUR 8.146) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die um TEUR 189 (2,3 %) leicht gestiegen sind, da die Umsatzerlöse im vierten Quartal etwas höher ausgefallen sind als im entsprechenden Vorjahresquartal. Die Reichweite der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Forderungsbestand x 360 geteilt durch Umsatzerlöse) beträgt 81 Tage (Vj. 73 Tage).

Zum 31. Dezember 2023 beläuft sich das Eigenkapital auf TEUR 9.062 (Vj. TEUR 7.534). Die Eigenkapitalquote beträgt 33,8 % (Vj. 28,6 %).

Die Pensionsrückstellungen belaufen sich auf TEUR 3.900 (Vj. TEUR 3.723). Die Steuerrückstellungen sind von TEUR 289 auf TEUR 66 gesunken, was auf Unterschiede bei Vorauszahlungen, Erstattungsansprüchen und Nachzahlungen im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Die sonstigen Rückstellungen sind von TEUR 5.976 um TEUR 569 auf TEUR 6.545 gestiegen, insbesondere da die Rückstellung für Kundenboni von TEUR 4.972 um TEUR 872 auf TEUR 5.844 gestiegen ist. Dieser Anstieg ist auf Änderungen bei den Konditionen und den Auszahlungszeitpunkten zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten von TEUR 7.204 (Vj. TEUR 8.844) enthalten als größten Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr i.H.v. TEUR 5.352 (Vj. TEUR 7.161). Die Verringerung um TEUR 1.809 resultiert aus höheren Zahlungen kurz vor Bilanzstichtag. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 970 (Vj. TEUR 1.292) Verbindlichkeiten aus Steuern.

5. Finanzlage

Die liquide Mittel haben sich von TEUR 16.347 um TEUR 1.303 auf TEUR 17.650 erhöht. Darüber hinaus unterhält The Duracell Company, Muttergesellschaft der Duracell U.S. Holding LLC, seit März 2016 einen globalen Vertrag mit der Bank Mendes Gans N.V., welchem sich auch Duracell Germany angeschlossen hat. Je nach weltweitem Kassenbestand kann Duracell Germany hieraus Geldmittel aufnehmen.

6. Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Duracell Germany belief sich im Jahresdurchschnitt auf 23 gegenüber 26 im Vorjahr. Die Mitarbeiterzufriedenheit und -weiterentwicklung sind klare Ziele der Duracell Germany Personalphilosophie, um auch zukünftig ein attraktiver Arbeitgeber zu sein und so mit höchster Qualität für unsere Endverbraucher und Kunden da zu sein. Duracell Germany hat sich selbst verpflichtet, der gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden. Das bedeutet, Transparenz zu verbessern, kollaborative Partnerschaften aufzubauen, Menschen- und Arbeitsrechte zu respektieren, das Richtige zu tun und eine verantwortungsvolle Beschaffung sicherzustellen. Auch Gleichberechtigung spielt in diesem Rahmen eine große Rolle bei Duracell Germany, was sich in dem Frauenanteil in der Führungsebene widerspiegelt.

7. Risikobericht

Die Risiken werden nach der Wesentlichkeit ihrer Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in abnehmender Reihenfolge beschrieben.

Der Konsumgütermarkt ist stark beeinflusst durch grundsätzliche gesamtwirtschaftliche Entwicklungen sowie durch marktspezifische Wettbewerbssituationen. Letzteres birgt für Duracell Germany aufgrund der eventuell anstehenden stärkeren Konzentration im Wettbewerbsumfeld das größere Risiko. Aufgrund seiner starken Marke und Produktqualität ist die Geschäftsführung der Meinung, dass Duracell Germany auch in einem solchen Umfeld wettbewerbsfähig aufgestellt ist.

Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch ein proaktives Forderungsmanagement in Verbindung mit unseren Erfahrungswerten bezüglich des Zahlungsverhaltens unserer Kunden minimiert. Da unsere Kunden zu den großen Handels- und Drogeriekonzernen gehören, schätzen wir dieses Risiko als gering ein. Ein signifikantes Währungsrisiko besteht nicht, da der überwiegende Teil der Geschäftsvorfälle in Euro abgewickelt wird.

Unsere Produkte werden von einer Schwestergesellschaft in Belgien hergestellt, so dass das Beschaffungs- und Mengenrisiko gut gesteuert und gering gehalten werden kann. Das Beschaffungs- und Mengenrisiko seitens unserer konzerninternen Lieferanten hat sich allerdings durch Verknappung von Rohstoffen, Energiepreis- und Frachtkostensteigerungen im Zusammenhang mit geo- und handelspolitischen Konflikten leicht erhöht.

Risiken im IT-Umfeld evaluiert Duracell weltweit kontinuierlich, um ein sicheres und dennoch agiles und effizientes Umfeld für die Duracell-Gesellschaften zu bieten.

8. Chancenbericht

Der Batteriemarkt zeigt diverse Entwicklungen. Einerseits werden Geräte zunehmend von integrierten wieder aufladbaren Batteriesystemen versorgt, andererseits wird sich die Verwendung von Batterien, insbesondere Knopfzellen, in den nächsten Jahren noch ausweiten, um den stark wachsenden Einsatz von Sensoren zu begleiten.

9. Prognosebericht

Für die Wirtschaftsleistung in 2024 in Deutschland zeichnet sich nach Einschätzung mehrerer Wirtschaftsforschungsinstitute ein minimaler Anstieg des BIP ab. So erwartet das ifo Institut im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 0,4 %. Im weiteren Verlauf des Jahres werde die gesamtwirtschaftliche Erholung im Zuge der Normalisierung der Konsumkonjunktur an Tempo gewinnen. Die Kaufkraft der privaten Haushalte dürfte weiter an Stärke zulegen, die Nachfrage nach Waren und Dienstleistungen sich allmählich erholen (Konjunkturprognose vom 20. Juni 2024). Die Geschäftsführung erwartet für das Geschäftsjahr 2024 Umsatzerlöse und einen Jahresüberschuss geringfügig oberhalb des Niveaus des Geschäftsjahres 2023.

 

Schwalbach am Taunus, 25. Juli 2024

Gez. Andrew Plastow

Gez. Friederike Sauer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.080,00 39.886,42
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Waren 30.427,99 64.579,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.334.869,22 8.146.340,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 443.241,66 825.218,44
3. Sonstige Vermögensgegenstände 253.748,00 903.109,37
9.031.858,88 9.874.667,91
III. Guthaben bei Kreditinstituten 17.650.497,20 16.347.187,30
26.712.784,07 26.286.434,91
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 34.276,70 39.266,89
26.777.140,77 26.365.588,22

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.641.338,00 2.641.338,00
III. Gewinnvortrag 4.868.250,35 4.110.096,15
IV. Jahresüberschuss 1.527.830,05 758.154,20
9.062.418,40 7.534.588,35
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.899.862,00 3.722.551,00
2. Steuerrückstellungen 66.236,96 288.757,00
3. Sonstige Rückstellungen 6.544.845,07 5.975.741,08
10.510.944,03 9.987.049,08
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 707.945,07 380.739,95
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.352.128,16 7.160.640,04
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.143.705,11 1.302.570,80
7.203.778,34 8.843.950,79
26.777.140,77 26.365.588,22

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 37.143.839,16 40.074.919,63
2. Sonstige betriebliche Erträge 674.162,33 179.260,70
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -29.125.561,94 -21.055.191,64
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -250.612,38 -401.636,99
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.463.597,45 -2.856.635,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -528.419,06 -864.923,34
5. Abschreibungen auf Sachanlagen -20.015,79 -69.589,95
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.434.296,92 -13.648.176,75
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 320.838,10 14.117,50
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -66.966,00 -86.429,39
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -721.540,00 -527.560,31
10. Ergebnis nach Steuern 1.527.830,05 758.154,20
11. Jahresüberschuss 1.527.830,05 758.154,20

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Die Duracell Germany GmbH ist eine beim Amtsgericht Königstein im Taunus unter der Registernummer HR B 9105 eingetragene GmbH mit Sitz in Schwalbach am Taunus und Geschäftsanschrift Taunusanlage 8, 60329 Frankfurt am Main. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Duracell Germany GmbH ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Im Geschäftsjahr 2023 wurden die Schwellenwerte für große Kapitalgesellschaften erstmalig unterschritten, jedoch treten die Rechtsfolgen der Einstufung als mittelgroße Kapitalgesellschaft nur ein, wenn die Schwellenwerte an zwei aufeinanderfolgenden Bilanzstichtagen unterschritten werden.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungssätze basieren auf der voraussichtlichen, betriebsindividuellen, wirtschaftlichen Nutzungsdauer, die für Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis zehn Jahre beträgt. Geringwertige Wirtschaftsgüter liegen nicht vor.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Waren werden zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder zu den niedrigeren Verkaufspreisen abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen und Pauschalwertberichtigungen zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos angesetzt.

Forderungen, die auf fremde Währungen lauten, werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Forderungen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Bilanzstichtag einheitlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs nur dann, wenn sich hieraus niedrigere Forderungen ergeben.

Latente Steuern werden für Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren und sich daraus Steuerbelastungen oder -entlastungen ergeben. Bei der Bewertung der latenten Steuern wird der kombinierte Ertragsteuersatz von 31,9 % zu Grunde gelegt. Dieser enthält neben der Körperschaftsteuer von 15,0 % und dem darauf zu entrichtenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % den durchschnittlichen Gewerbesteuersatz in Höhe von 16,1 %. Nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern ergibt sich - wie bereits im Vorjahr - ein latenter Steueranspruch, der im Wesentlichen aus Bewertungsunterschieden bei Rückstellungen resultiert. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer insgesamt bestehenden Steuerentlastung wird vom Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht.

Der Erfüllungsbetrag von Pensionsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Pensionsverpflichtungen werden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren, also 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) p.a. abgezinst. Die Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellungen sowie Aufwendungen und Erträge aus Zinssatzänderungen werden jeweils gesondert unter den Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Der von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre für eine Restlaufzeit von 15 Jahren beträgt 1,74 % (Vorjahr: 1,44 %) p.a. Die erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung beträgt 3,30 % (Vorjahr: 3,30 %) p.a. und die erwartete Rentendynamik 2,10 % (Vorjahr: 2,10 %) p.a. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf den Heubeck'schen Sterbetafeln (2018 G).

Die Steuerrückstellungen für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer werden auf Grundlage des erwarteten steuerlichen Einkommens und des Gewerbeertrags ermittelt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten, die auf fremde Währungen lauten, werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls umgerechnet. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden am Bilanzstichtag einheitlich mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Für Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt die Umrechnung am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs nur dann, wenn sich hieraus höhere Verbindlichkeiten ergeben.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der Anschaffungskosten und Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Kautionen in Höhe von TEUR 190 (Vj. TEUR 279) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Alle Forderungen und übrigen sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Kostenerstattungen. Forderungen gegen oder Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin, die Duracell U.S. Holding LLC, Wilmington/Delaware, USA, bestehen, wie im Vorjahr, nicht. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen mit TEUR 64 (Vj. TEUR 620) Ertragsteuererstattungsansprüche.

Bei Anwendung des 7-Jahres Durchschnittszinssatzes hätte sich zum 31. Dezember 2023 eine um TEUR 46 (Vj. TEUR 192) höhere Pensionsrückstellung ergeben. Der Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 2. i.V.m. Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Posten Kundenboni (TEUR 5.844; Vj. TEUR 4.972), Personalkosten (TEUR 588; Vj. TEUR 374) und ausstehende Rechnungen (TEUR 102; Vj. TEUR 478).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen mit TEUR 970 (Vj. TEUR 1.292) Verbindlichkeiten aus Steuern.

Es liegen keine Haftungsverhältnisse vor.

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beläuft sich auf TEUR 236. Davon sind TEUR 162 innerhalb von 1 Jahr und TEUR 74 innerhalb von mehr als 1 bis 5 Jahren fällig. Die Gesellschaft nutzt seit 1. Januar 2023 flexible Büroräume und Coworking Spaces in Frankfurt am Main.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Handel mit Batterien. Hiervon wurden TEUR 24.946 (Vj. TEUR 29.468) im Inland, TEUR 9.211 (Vj. TEUR 6.815) im EU-Ausland und TEUR 2.987 (Vj. TEUR 3.792) im übrigen Europa erzielt.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 17 (Vj. TEUR 4) enthalten.

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 137 (Vj. TEUR 433). enthalten.

Die Abschreibungen auf Sachanlagen betreffen im Vorjahr mit TEUR 26 außerplanmäßige Abschreibungen auf Mietereinbauten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als größte Posten Werbe- und Marketingkosten i.H.v. TEUR 1.478 (Vj. TEUR 2.777) und Weiterbelastungen für von verbundenen Unternehmen erhaltene Dienstleistungen i.H.v. TEUR 836 (Vj. TEUR 2.564). Die Lizenzgebühren betragen TEUR 56 (Vj. TEUR 7.231) und die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 9 (Vj. TEUR 10).

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in voller Höhe die Aufzinsung der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.

5. Sonstige Angaben

Mitglieder der Geschäftsführung

Herr Andrew Plastow, alle Ressorts außer Finanzen und Controlling

Frau Friederike Sauer, Ressort Finanzen und Controlling

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer/innen beträgt 23 (Vj. 26) Personen.

Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 52 und entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen.

Angaben zum Konzernabschluss

Die Duracell Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Berkshire Hathaway Inc. & Subsidiaries, Omaha, USA, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis aufstellt. Der Konzernabschluss ist über die Medien der Wertpapieraufsichtsbehörde U.S. Securities and Exchange Commission (www.sec.gov) erhältlich.

Angaben zur Mindestbesteuerung

Die Berkshire Hathaway Inc. & Subsidiaries erzielt Konzernumsatzerlöse oberhalb des Schwellenwerts von EUR Millionen 750,0 und unterliegt damit den OECD-Modellregelungen des Pillar Two zur Mindestbesteuerung. Die Pillar Two-Gesetzgebung ist in Deutschland am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Aufgrund der am deutschen Unternehmenssitz geltenden Steuersätze geht die Geschäftsführung davon aus, dass die tatbestandsauslösende Steuerbelastung von mindestens 15,0 % (sog. "Effective Tax Rate") erreicht bzw. überschritten wird.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt worden sind, existieren nicht.

 

Schwalbach am Taunus, 25. Juli 2024

Die Geschäftsführung

Gez. Andrew Plastow

Gez. Friederike Sauer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 114.526,13 10.950,37 0,00 7.556,76 117.919,74
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 74.639,71 20.015,79 6.815,76 87.839,74
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.886,42 30.080,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Duracell Germany GmbH, Schwalbach am Taunus

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Duracell Germany GmbH, Schwalbach am Taunus, bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethodengeprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Duracell Germany GmbH, Schwalbach am Taunus, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 25. Juli 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gez. Thomas Ludwig, Wirtschaftsprüfer

Gez. Rainer Wiesner, Wirtschaftsprüfer

Ergebnisverwendungsbeschluss

In der Gesellschafterversammlung am 29. Juli 2024 wurde beschlossen, den Gewinn des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Feststellung Jahresabschluss

In der Gesellschafterversammlung am 29. Juli 2024 wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

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