FRIEDR. DICK GmbH & Co. KG
73779 Deizisau, DEUStammdaten
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Management
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Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
Kommanditgesellschaft (KG)
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FRIEDR. DICK GmbH & Co. KGDeizisauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsmodell: Die Friedr. Dick GmbH & Co. KG gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Werkzeugen und Maschinen für Profi- und Hobby-Köche, die Gastronomie, die lebensmittelverarbeitende Industrie sowie für die metallverarbeitende Industrie. Die Friedr. Dick GmbH & Co. KG teilt sich dabei in vier Vertriebsbereiche auf: - M = Messer, Kochutensilien, Wetzstähle und Messerschleifmaschinen - F = Feilen - W = Hufmesser, Kreismesser und Werkzeuge - RFID = Werkzeuge, Software, Hardware zur Rückverfolgbarkeit und Qualitätssicherung Es wird ausschließlich über den servicegebenden und beratenden Fachhandel sowie ausgewählte E-Commerce-Plattformen vertrieben. Wesentlicher Einflussfaktor für die Absatzmärkte ist für F und W als Werkzeugzulieferer die Konjunktur im Investitionsgüterbereich und der industriellen Fertigung, für W teilweise auch die Gastronomie. Einflussfaktoren für M sind konjunkturelle Schwankungen im Konsum- und Investitionsgüterbereich sowie die Kaufkraft der privaten Haushalte. Auch können sich Reaktionen der Verbraucher auf Entwicklungen in den Ernährungsgewohnheiten auswirken. Eine weitere wichtige Rolle spielen schwankende Exporte der Fleisch- und Wurstindustrie, welche z.B. durch die Afrikanische Schweinepest stark beeinflusst werden können. Einen immer stärker werdenden Einfluss hat auch die deutsche und europäische Gesetzgebung in der lebensmittelverarbeitenden Industrie. Unser Geschäft ist auf Stabilität, langfristige Kundenzufriedenheit und einem hohen Kundennutzen ausgelegt, welches durch ein moderates aber nachhaltiges Wachstum - ohne große Schwankungen - gekennzeichnet ist. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen: Weltwirtschaft: Die wirtschaftliche Dynamik hat sich zum Jahresende weiter 2023 abgeschwächt. Im Jahr 2023 verzeichneten die G20 Staaten, die weltweit für 85 % der Wirtschaftsleistung verantwortlich sind, eine Wachstumsrate von 3,2 % beim Bruttoinlandsprodukt. Nach den Pandemiejahren wuchs die Wirtschaft, trotz des Krieges in der Ukraine, in nahezu allen Ländern, Ausnahmen stellen lediglich Argentinien, Saudi-Arabien und Deutschland dar. Die wesentlichen Treiber des Wachstums im Jahr 2023 waren China (+5,2 %) und Indien (+7,8 %) (Quelle: destatis). Das Wachstum der G20 wurde teilweise durch staatliche Konjunkturprogramme erzielt, so dass der Bruttoschuldenstand einiger Länder anstieg. Wir gehen davon aus, dass sich diese Schwächephase in der ersten Jahreshälfte 2024 fortsetzt und sich das Wachstum, wenn überhaupt erst im weiteren Laufe des Jahres etwas beschleunigt. Auf Jahressicht wird das gesamtwirtschaftliche Wachstum in der EU voraussichtlich auf niedrigem Niveau bleiben. Für Nordamerika und Asien gehen wir dagegen von einer Verlangsamung im Jahresdurchschnitt aus. Auch werden die Unsicherheiten über die weitere Entwicklung bestehen bleiben. Einerseits nimmt die Kaufkraft der privaten Haushalte aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen in den bislang krisenresistenten Arbeitsmärkten Nordwesteuropas und der USA tendenziell zu. Andererseits bleiben die Zinsen voraussichtlich hoch, obwohl die Inflation in den USA und Europa signifikant nachlässt. Dies belastet das Wachstum der Ausrüstungs- und Bauinvestitionen und dämpft die Ausgabenspielräume der privaten Haushalte für zinssensitive Konsumgüter bzw. bindet Mittel in den Haushalten, die dann wiederum nicht anderweitig investiert werden können. Die Situation in China ist recht volatil, vor allem im Hinblick auf die Stabilität des Immobiliensektors und die Entwicklung des Arbeitsmarktes. Die geopolitische Situation bleibt angespannt, insbesondere im Hinblick auf die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten. Wir hoffen inständig für die betroffene Bevölkerung in den Krisenregionen, dass diese Konflikte im Jahr 2024 nicht weiter eskalieren, gehen aber in unserer wirtschaftlichen Prognose auch nicht kurzfristig von einer grundlegenden positiven Wende aus. Deutschland: Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen stark beeinfluss. Trotz der jüngsten Rückgänge bei der Inflationsrate blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und hatten einen negativen Einfluss auf die Konjunktur. Die Inflationsrate betrug im Jahresdurchschnitt ca. 6% (Quelle: statista). Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter von den Einbrüchen während der Corona-Jahre und dem stark von den Inflationsauswirkungen geprägten Jahr 2022 erholen. Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. In der Entwicklung einzelner Wirtschaftsbereiche sind erhebliche Unterschiede auszumachen: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) verzeichnete insgesamt einen deutlichen Rückgang von 2,0 Prozent. Dies war hauptsächlich auf eine erheblich geringere Produktion im Bereich der Energieversorgung zurückzuführen. Auch das Verarbeitende Gewerbe wies im Jahr 2023 einen negativen Trend auf. Leicht positive Impulse kamen anfangs noch vor allem aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Hingegen verzeichneten die energieintensiven Industriezweige wie die Chemie- und Metallindustrie erneut einen weiteren Rückgang in Produktion und Wertschöpfung. Im Baugewerbe machten sich neben den fortwährend hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die sich verschlechternden Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Vor allem die Gastronomie leidet unter Preissteigerungen und dem Fachkräftemangel. Im Jahr 2023 verzeichnete der private Konsum einen preisbereinigten Rückgang um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wodurch er sich wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 Prozent) entfernte. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Besonders betroffen von Rückgängen waren Bereiche, in denen die Preise entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar weiter stiegen, wie z.B. in der Gastronomie und der lebensmittelverarbeitenden Industrie. Die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sanken besonders stark (-6,2 Prozent). (Quelle: handelsdaten.de, destatis) Die deutsche Werkzeugindustrie konnte nach einer Umsatzsteigerung von 3,9 % im Jahr 2022 für das Jahr 2023 ein Umsatzzuwachs von 4,8 % verzeichnen. Allerdings hat sich beim Auftragseingang ein Rückgang von 1,6 % zu verzeichnen (Vorjahr + 0,4 %). (Quelle: statistisches Bundesamt, FWI) Die Schwierigkeiten bei der Versorgung der Unternehmen mit Vorprodukten und Zulieferteilen nahmen im Laufe des Jahres 2023 weiter ab, die Kosten für Vormaterialien und Energie verblieben jedoch auf deutlich höherem Preisniveau als zu Beginn des Jahres 2022. Im vergangenen Jahr 2023 musste die deutsche Schneid- und Haushaltswarenindustrie erneut deutliche Umsatzrückgänge hinnehmen. Wie der Industrieverband Schneid- und Haushaltswaren (IVSH) auf der Messe Ambiente bekanntgab, ist der Gesamtumsatz der Branche um 11,5 % auf 2,1 Mrd. Euro gesunken. Im Segment der Kochgeschirre, Pfannen und Küchenhelfer betrugen die Einbußen mit 6,1 %. Der Bereich der Schneidwaren verzeichnete mit einem Rückgang von 16 % das größte Minus auf 1,14 Mrd. Euro. Die Besteckindustrie konnte die Umsätze stabil auf 155 Mio. Euro halten. Problematisch seien der unverändert starke Kostendruck, vor allem bei Energie und Materialien bei gleichzeitig schwacher Nachfrage in allen Absatzkanälen. Darüber hinaus verschlechterte vor allem die ständig wachsende Bürokratie die Wettbewerbsfähigkeit der Branche, weshalb hier dringend eine Trendwende geboten sei. Für den weiteren Verlauf des Jahres 2024 hofft der Verband allenfalls auf eine Stabilisierung der Situation. (Quelle: IVSH) Die Fleischproduktion in Deutschland ist im Jahr 2023 erneut deutlich gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, produzierten die gewerblichen Schlachtunternehmen 2023 nach vorläufigen Ergebnissen 6,8 Millionen Tonnen Fleisch. Das waren 4,0 % oder 280.200 Tonnen weniger als im Vorjahr. Damit sank die inländische Fleischproduktion seit ihrem Höchststand im Jahr 2016 (8,25 Millionen Tonnen) im siebten Jahr in Folge. Im Bereich der Schweinefleischproduktion war der Rückgang am stärksten, was neben dem permanent rückläufigen Konsum von Schweinefleisch nach wie vor vor allem an den stark rückläufigen Schweinebeständen liegt. (Quelle: destatis) Der Pro-Kopf-Verzehr von Fleisch ist in Deutschland auf unter 52 Kilogramm gesunken. Der langfristige Trend zu einem geringeren Fleischverzehr in Deutschland setzt sich auch 2023 fort. Gründe für den sinkenden Fleischverzehr dürften unter anderem sich verändernde Ernährungsweisen sein. Auch ein generell gewachsenes Bewusstsein, welche Auswirkungen ein hoher Fleischkonsum auf die eigene Gesundheit, Klima und Umwelt haben, dürften eine Rolle spielen. Ebenso spiegeln sich stark steigende Verbraucherpreise im reduzierten Fleischkonsum wider. Der insgesamt abnehmende Verzehr von Fleisch wird von einem Importrückgang von Fleisch, Fleischwaren und Konserven aus Schweinen, Rindern und Kälbern begleitet. (Quelle: BLE) Ungeachtet dessen steigt die globale Nachfrage nach Fleisch und tierischem Protein durch Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum weiter an, allerdings langsamer als noch in den Jahren zuvor. Die Weltbevölkerung wächst, zugleich verändert der zunehmende Wohlstand in vielen Schwellen- und Entwicklungsländern das Ernährungsverhalten. Der jährliche Fleischverbrauch pro Kopf hat im letzten Jahrzehnt um rund 1 Kilo zugenommen. Lag der durchschnittliche weltweite Jahreskonsum 2010 laut FAO bei 41,6 Kilogramm pro Kopf, waren es 2020 rund 42,8 Kilogramm. (Quelle: Destatis) Das Gastgewerbe in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 1,1 % und nominal (nicht preisbereinigt) 8,5 % mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr. Das Gastgewerbe war im Jahresverlauf 2023 starken Preisanstiegen ausgesetzt, sodass die nominalen Umsätze deutlich gegenüber dem Vorjahr stiegen. Die realen Umsätze entwickelten sich nach hohen Zuwächsen zu Jahresbeginn vor allem in der zweiten Jahreshälfte rückläufig. Die insgesamt positive Bilanz im Gastgewerbe im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr ist hauptsächlich auf die vergleichsweisen hohen Zuwächse in der Beherbergung zurückzuführen, in der Gastronomie sank der reale Umsatz im Jahr 2023 um 0,9 % gegenüber 2022, damit lag er 12,9 % niedriger als im Jahr 2019. (Quelle: Destatis) Die wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe ist "extrem" angespannt. Die Unternehmer leiden unter Umsatzeinbußen bei weiterhin hohem Kostendruck. Gerade die Gastronomie ist von den seit 2022 erheblich gestiegenen Kosten bei Personal, Nahrungsmitteln und Energie stark betroffen. Durch die wachsende Preissensibilität und Konsumzurückhaltung der Gäste lassen sich die Kostensteigerungen nicht kompensieren. (Quelle: Gastrospiegel.de) Die Gastronomieunternehmen reagieren neben Preiserhöhungen vor allem mit reduzierten Öffnungszeiten, Anpassungen von Speisekarten und limitiertem Service. Geschäftsverlauf: Die Folgen des im Februar 2022 begonnenen russischen Kriegs gegen die Ukraine sowie die aufkommende Nahostkrise waren und sind auch im Jahr 2023 spürbar gewesen. Zwar wurde die Versorgung an Vormaterial etc. nicht mehr gestört, jedoch blieben die Preise auf den Energie- und Rohstoffmärkten auf deutlich höherem Niveau und Preiserhöhungen von Lieferanten wurden nur rudimentär zurückgefahren. Die bereits Anfang März 2022 von F.DICK eingestellten Geschäftsaktivitäten mit Russland und Belarus wurden bis dato nicht mehr aufgenommen. Generell kehren wir nach drei von Sondersituationen geprägten Geschäftsjahren zurück in etwas ruhigeres Fahrwasser. Trotz dieses "Normalisierungstrends" blieb die Marktlage anspruchsvoll. Insbesondere in Europa führten der Fachkräftemangel und die wirtschaftliche Entwicklung zu Unsicherheiten in den meisten von uns bedienten Branchen und Segmenten. Für das Jahr 2023 musste ein leichter Umsatzrückgang von 1,0 % verzeichnet werden. Die drei Hauptgeschäftsbereiche der Friedr. Dick GmbH & Co. KG entwickelten sich unterschiedlich. Im Bereich F konnten die Vorjahresumsätze um ca. 4,5 % übertroffen werden, wobei sich sowohl Inlands- und Auslandnachfrage positiv entwickelt haben. Es konnte eine stabile Belieferung auf Lieferantenseite verzeichnet werden. Dem gegenüber stehen allerdings unterjährig hohe Preiserhöhungen eines unserer Hauptlieferanten, welche nicht im Markt weitergegeben werden können. Der Bereich W konnte, durch eine starke internationale Nachfrage getragen, die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr nochmals deutlich steigern (+ 10,5 %). Die Tierpflegewerkzeuge wie Hufmesser konnten sich nach wie vor einer starken Nachfrage erfreuen. Im Segment der Kreismesser für die Gastronomie blieb die Nachfrage stabil. Für den Bereich M, welcher den größten Umsatzanteil verzeichnet, musste für das Jahr 2023 ein leichter Umsatzrückgang von 1,5 % verzeichnet werden. Hierfür zeichnete sich vor allem die Marktentwicklung auf dem deutschen Markt verantwortlich. Vor allem die inländische Nachfrage aus der lebensmittelverarbeitenden Industrie und der private Konsum national und international tendierten im Jahr 2023 schwächer. Der wichtige Sektor der Gastronomie leidet unter einem massiven Fachkräftemangel und Kostensteigerungen bei Energie und Lebensmitteln sowie eine inflationsbedingte Konsumzurückhaltung, was sich unmittelbar in der Investitionsbereitschaft niedergeschlagen hat. Für die fleischverarbeitende Industrie musste vor allem in Deutschland im Jahr 2023 ein stark steigender Kostendruck festgestellt werden, welcher unsere Produkte ebenfalls unter Druck setzte. Dies alles flankiert von einer deutlich reduzierten Nachfrage nach tierischen Proteinen auf Seiten der Endverbraucher, welche sich neben einem inflationsbedingten Kaufkraftverlust vor allem auch in sich ändernden Ernährungsgewohnheiten begründet. Die enormen Preissteigerungen bei den Vormaterialien und den Energiekosten sowie Erhöhungen bei den Löhnen und Gehältern haben unsere Kostenstruktur nachhaltig beeinflusst. Die umgesetzten Preiserhöhungen wurden vom Markt aufgenommen, allerdings konnten nicht alle Kostensteigerungen weitergegeben werden. Der Umsatzrückgang fällt preisbereinigt deutlich stärker aus. Ab dem 4. Quartal 2023 konnten vor allem für den Bereich M stark steigende Auftragseingänge verzeichnet werden, welche sich auch in 2024 manifestiert und fortgesetzt haben. Die Bekanntheit der Marke "DICK" wird national und international weiterhin ausgebaut und ist sowohl bei den Handelskunden als auch bei den gewerblichen und privaten Endverbrauchern immer fester verankert. Die RFID-Technologie, die eine berührungslose Rückverfolgbarkeit sowie ein Qualitäts- und Werkzeugmanagement von Werkzeugen für die lebensmittelverarbeitende Industrie als auch für Handwerkzeuge bietet, wird in den verschiedenen Märkten im In- und Ausland immer stärker nachgefragt und das Thema automatisierte Rückverfolgbarkeit nimmt einen immer größeren Bereich in der Industrie ein. Neben der Installation von eigenen Lösungen werden Lizenzen an Dritte zur Nutzung unserer Lösung vergeben. Auf Grund der starken Nachfrage nach entsprechenden RFID-Lösungen ist im Markt immer wieder festzustellen, dass Wettbewerber versuchen, unsere Patente ohne Lizenz zu nutzen. Diese Versuche werden von uns anwaltlich verfolgt. Strategie: Zu einer nachhaltigen Umsatz- und Ertragsentwicklung halten wir nach wie vor an unseren Zielen der - Marktführerschaft - Qualitätsführerschaft - Kundennutzen - Kundenzufriedenheit fest. Durch eine starke Marke, Produktdiversifikation, Produktneuheiten, Internationalisierung und als Systemlieferant ist die Geschäftstätigkeit auch zukünftig auf nachhaltiges Wachstum und Stabilität ausgerichtet. Mithilfe weiterhin intensiver Entwicklungsaktivitäten und deren Absicherung durch Patente und Gebrauchsmuster, speziell auch im Bereich RFID, wird die Produktpalette weiter ausgebaut. Es werden neue Zielgruppen und Märkte definiert und sukzessive erschlossen. Um die Produktionskapazität und die notwendige Automatisierung durch den Fachkräftemangel auszuweiten, wird verstärkt in weitere Produktionsmaschinen investiert. Auch zur Reduzierung der Abhängigkeit von Lieferanten und zur Absicherung von Lieferketten, die in den letzten Jahren massiv gestört wurden, sind zeitnah Investitionen in Produktions- und Lagerkapazitäten geplant. Die Sicherung von Rohmaterial und Vormaterialien in ausreichender Quantität zu attraktiven Beschaffungskonditionen hat absolute Priorität. Der Ausbau unserer strategischen Partnerschaften sowie die Erweiterung des Lieferantenstammes wird auch auf Grund der Erfahrungen aus den 2020 bis 2022 fortgesetzt, um Abhängigkeiten und Lieferverzögerungen zu reduzieren bzw. zu eliminieren. Umwelt- und Nachhaltigkeitsbelange genießen bei F.Dick schon seit längerer Zeit einen sehr hohen Stellenwert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir die Anstrengungen hinsichtlich der nachhaltigen Ausrichtung unseres Unternehmens weiter verstärkt und haben u.a. begonnen, unsere ESG-Strategie zu schärfen. Ziel ist es, den CO 2 -Fussabdruck des Unternehmens aber auch der einzelnen Produkte für die Zukunft auszuweisen und nachhaltig zu reduzieren. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage: Die Umsatzerlöse konnten in 2023 für das Unternehmen auf Grund der o.g. Gründe nicht gesteigert werden, diese lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr bei TEUR 41.235. Dies entsprach weitestgehend dem Vorjahr (- 1 %) und ist auf die gehemmte Kauflaune der Bevölkerung durch Inflation und den extrem gestiegenen Kosten für Energie, den wachsenden Druck auf die Fleischindustrie sowie nicht in Gänze umsetzbare, aber geplante Preiserhöhungen zurückzuführen. Die Rohertragsquote für das Jahr 2023 liegt bei 57 % und konnte trotz gestiegener Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Leistungen durch anderweitige Einsparpotenzial und geringe Preiserhöhungen gesteigert werden (+ 4,7 %). Das Betriebsergebnis (EBIT-Marge) liegt bei 8,6 % (- 0,2 %). Das Ergebnis wurde demnach mit TEUR 2.160 festgestellt. Die Eigenkapitalquote liegt im Geschäftsjahr bei 57 % (+ 8 %). Die Bilanzsumme beträgt TEUR 29.190 und ist um TEUR 2.965 gesunken. Für den Rückgang der Aktiva sind wesentlich der Rückgang des Anlagevermögens um TEUR 1.271, insbesondere aufgrund der Verrechnung von langfristigen Ausleihungen mit Verbindlichkeiten und dem Rückgang des Vorratsbestands um TEUR 620. Gegenläufig haben sich der Aufbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+ TEUR 247) und der flüssigen Mittel (+ TEUR 102) ausgewirkt. Bei den Passiva hat sich die Gewinnrücklage um TEUR 884 erhöht, für den Rückgang sind wesentlich die Verringerung der Rückstellungen (- TEUR 511) und der Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen (- TEUR 2.035) sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (- TEUR 893). Die Liquiditätslage hat sich durch einen leichten Abbau von Lagerbeständen leicht verbessert, Liquiditätsengpässe sind auf Basis der bestehenden Kreditlinien nicht zu erwarten. Bestehende Kredite wurden planmäßig getilgt. Die Kundenstruktur nach wie vor als stabil, solide und ausgewogen zu bezeichnen. Es bestehen keine kritischen Abhängigkeiten von einzelnen Kunden. Der Personalstand erhöhte sich im Jahr 2023 im Durchschnitt auf 197 Personen, da zum Abbau der Rückstände noch bis in das 4. Quartal verstärkt im 3-Schichtbetrieb gearbeitet wurde. Leistungsindikatoren: Zur Steuerung des Unternehmens verwendet die Geschäftsführung als finanzielle Leistungsindikatoren die Analyse der Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 41.235 sowie das EBIT in Höhe von TEUR 3.546. Tochterfirmen: Der US-Tochtergesellschaft gelang es in 2023, das Geschäft mit den Bestandskunden stabil zu halten, der Umsatz sank jedoch durch das endgültige Auslaufen eines Sonderprojektes. Die US-Tochter verzeichnete ein negatives Ergebnis. Unsere als Joint-Venture betriebene Vertriebsgesellschaft in China, Suzhou AC DICK Development Co., Ltd. konnte für das Geschäftsjahr einen deutlichen Umsatzsprung nach oben vermelden. Bei der Tochterfirma von den Steinen GmbH & Co. KG konnte an die Umsatzzuwächse aus den letzten Monaten des Jahres 2022 angeschlossen werden und es wurde ein Umsatzwachstum erzielt. Auf Basis der Auslastung und zur Absicherung des zukünftigen Wachstums wurde in weitere Bearbeitungsmaschinen investiert. Die spontan I Trenn- und Entgrattechnik GmbH konnte als Sondermaschinenbauer im Jahr 2023 die Umsatzerlöse deutlich steigern. Die Engpässe bei wichtigen elektronischen Bauteilen und Steuerungen aus dem letzten Jahr haben sich aufgelöst. Die Beteiligung an der bulgarischen GMST Steflex & Co. OOD entwickelt sich nach wie vor positiv, für das Jahr 2023 konnten weitere Umsatz- und Absatzanstiege verzeichnet werden. Und dies trotz Wegfalls des russischen und belarussischen Marktes seit Beginn der Ukrainekrise. Sowohl Produkte als auch die Marke haben sich im Markt etabliert und werden mehr und mehr außerhalb Osteuropas nachgefragt. Risiken: Die enormen Kostensteigerungen für Energie und Lebensmittel einhergehend mit dem Fachkräftemangel, werden vor allem im Gastronomiesektor noch über das Jahr 2023 hinaus zu spüren sein und Langzeitfolgen hinterlassen. Vor allem der allgegenwärtige Fachkräftemangel lässt viele Betriebe nicht mehr so agieren, wie es noch bis Anfang 2020 der Fall war und führt zu deutlich reduzierten Öffnungszeiten in der Gastronomie. Das bereits angespannte politische Verhältnis zwischen den USA und Europa auf der einen Seite und Russland und China auf der anderen Seite hat sich durch die Eskalation in der Ukraine im Jahresverlauf weiter verschlechtert. Weitere geopolitische Konflikte im Nahen Osten eskalieren, die Situation zwischen China und Taiwan bleibt angespannt. Dies wird auch die Weltwirtschaft weiterhin belasten und damit auch die von F.DICK bedienten Regionen und Segmente. Der Anteil der Umsätze mit Russland bewegte sich in der DICK-Unternehmensgruppe auf niedrigem Niveau und der Wegfall des Russland-Geschäfts ist nach wie vor beherrschbar. Dennoch werden die Folgen des Russland-Ukraine-Krieges in vielen Wirtschaftsbereichen für zusätzliche Belastungen sorgen und das ohnehin bereits hohe Preisniveau z.B. bei fossilen Energieträgern kann sich durch die Eskalation im Nahen Osten weiterhin erhöhen. Die Zentralbanken haben mit Erhöhungen bei den Leitzinsen gegengesteuert, jedoch werden hiermit zukünftige, wichtige Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung, Automatisierung und Kapazitätserweiterungen erschwert. Der Peak bei den Erhöhungen der EZB wurde am 20. September 2023 mit 4,5% erreicht. Im internationalen Wettbewerb werden es auch Hersteller, die eine energieintensive Produktion am Standort Deutschland betreiben, immer schwerer haben, kostendeckend zu produzieren. Begleitet werden diese Preissteigerungen von hohen Lohn- und Gehaltsforderungen auf Gewerkschafts- und Arbeitnehmerseite, um die starke Inflationsentwicklung ausgleichen zu können. Die hohen Lohn- und Gehaltskosten müssen u.a. durch Digitalisierung und Automatisierung aufgefangen und die Produktivität am Standort Deutschland erhöht werden. Hierzu sind auch bei F.Dick weitere hohe Investitionen notwendig. Diese und weitere Faktoren können einen nachhaltig negativen Einfluss auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung der Unternehmensgruppe haben. Im Jahr 2023 wurden moderate Preiserhöhungen im Markt umgesetzt, für das Jahr 2024 erwarten wir weitere Preiserhöhungen für unsere Produkte, welche schrittweise eine entsprechende Wirkung entfalten werden. Allerdings werden diese die bestehenden und voraussichtlichen Kostensteigerungen auf der Beschaffungs- und Energieseite sowie bei den Löhnen und Gehältern nur teilweise kompensieren können. Auch sind Preiserhöhungen bei der Umsetzung im Markt gewisse Grenzen gesetzt. Die Entwicklung der Wechselkurse EURO, USD und RMB ist bei aktuellen Rahmenbedingungen nur schwer einzuschätzen, halten sich aber in einer gewissen Bandbreite seit längerer Zeit stabil. Nach wie vor wirken sich kontinuierlich ändernde, strengere und immer neue Regulierungsvorschriften aus, ebenfalls werden auf Kundenseite immer mehr Audits, Zertifikate etc. gefordert, und dies nicht nur im direkten Umfeld der lebensmittelverarbeitenden Industrien. Den ESG-Anforderungen bzw. unserem Ziel nach einer Reduzierung des CO 2 -Footprints, werden unter anderem durch die Entwicklung und Einsatz von recycelbaren Kunststoffen und Verpackungen Rechnung getragen aber auch durch den Aufbau und die Umsetzung einer ESG-Strategie. Die Umsetzung der neu geforderten Nachweise, Sicherheitsbestimmungen und Umweltanforderungen wird durch zusätzlichen zeitlichen und monetären Aufwand erbracht. Die Wettbewerbssituation im Handmesserbereich ist durch Anbieter aus Süd- und Osteuropa, welche im Rahmen von EU-Förderprogrammen nach wie vor zu deutlich reduzierten Kosten in Maschinen- und Anlagenausstattung investieren und dadurch preislich sehr aggressiv auf dem Markt auftreten, weiterhin angespannt. Unterstützt wird dieser Wettbewerb auch noch durch die deutlich höheren Energiekosten am Standort Deutschland. Auch finden verstärkt Handmesser (und Plagiate) aus chinesischer Produktion ihren Weg in unsere Zielmärkte. Hier wird mit Marken- und Patentanwälten sowie enger Zusammenarbeit mit den Zollbehörden gegengesteuert. Der Preisdruck in der Fleischindustrie ist nach wie vor existent und wird über den Handel an den Hersteller weitergegeben. Ursächlich hierfür ist auch die Umsetzung des weitest gehenden Verbots von Werkverträgen in der Fleischindustrie und die zunehmende Forderung nach einem strengeren Einhalten des Tierwohls. Durch den Fachkräftemangel und die hohen Lohnkosten wird der Automatisierungsdruck auch in den großen Betrieben weiterhin steigen und es werden große deutsche Verarbeiter ihr Engagement in Deutschland weiter reduzieren und die Produktion in das europäische Ausland verlagern. Diese Märkte gilt es stärker zu erschließen. Sowohl Fleischindustrie, Gastronomie aber auch der Absatz beim privaten Endverbraucher leiden unter der weltweiten Kaufzurückhaltung der privaten Haushalte. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten: Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten. Das Unternehmen verfügt über einen langjährigen und solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Die Gesellschaft verfügt über ein adäquates Debitorenmanagement. Forderungen werden regelmäßig auf ihre Werthaltigkeit geprüft und gegebenenfalls wird dem Ausfallrisiko mittels Wertberichtigung entgegengewirkt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfristen, wenn möglich mit Skonto, bezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Für langfristige Finanzierungen greift das Unternehmen auf diverse Bank-Darlehen zurück. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Unternehmens ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldflüsse vermittelt. Mit den uns zur Verfügung stehenden Instrumenten, die fortwährend optimiert werden, haben wir einen permanenten Überblick über die finanzielle Situation des Unternehmens. Chancen: Der Entwicklung in der deutschen Fleischindustrie wird Rechnung getragen und die vertrieblichen Aktivitäten im Ausland werden gezielt verstärkt. Der Bedarf an tierischem Protein wird weltweit wachsen. Unabhängig von der Entwicklung der Weltwirtschaft erwarten wir für unsere RFID-Lösungen weitere positive Impulse, was sowohl die Anzahl an implementierten Installationen im Markt als auch das Lizenzgeschäft betrifft. Einige vielversprechende Großprojekte in der lebensmittelverarbeitenden Industrie aber auch bei Behörden werden in 2024 und 2025 umgesetzt. Im Jahr 2023 wurden für die Segmente der Gastronomie und für den privaten Endverbraucher einige neue Produkte vorgestellt und erfolgreich im Markt eingeführt. Für die Jahre 2024/2025 sind weitere interessante und neue Produkte geplant, welche kurz vor der Einführung stehen und sowohl beim professionellen Koch aber auch beim privaten Endverbraucher für einen Nachfrageschub sorgen werden. Die Marke DICK wird über die diversen Social-Media-Kanäle und E-Commerce-Plattformen noch zielgruppengenauer am Markt positioniert, ebenso wird sich die Interaktivität mit Fachhandelspartnern aber auch den professionellen und privaten Endverbrauchern weiterhin erhöhen. Die Markenbekanntheit werden wir zukünftig durch eine Vielzahl an zielgruppenorientierten Kommunikations- und Marketingmaßnahmen auch international stärken. Der Trend bei der Nachfrage nach hochwertigen Markenprodukten für den professionellen Verwender hält national wie international an, vor allem der private Endverbraucher gewinnt als Zielgruppe für diese Produkte zunehmend an Relevanz. Neben Funktion und Design hat für viele private Endverbraucher vor allem die Nachhaltigkeit der Produkte einen hohen Stellenwert, welchem durch die sprichwörtliche DICK-Qualität und Langlebigkeit unserer Produkte Rechnung getragen wird. Diese und weitere Zielgruppen werden zusammen mit unseren Fachhandelspartnern auch zunehmend online aktiv angesprochen und auf internationalen Online-Marktplätzen DICK-Markenshops aufgebaut. Neben den E-Commerce-Aktivitäten werden in den folgenden Jahren weitere internationale Zielmärkte und Zielgruppen vertrieblich erschlossen und die Internationalisierung auf Basis einer definierten Vertriebsstrategie vorangetrieben. Weiterhin werden externe Geschäftsabläufe mit großen Zulieferern und Vertriebspartnern durch Einführung des elektronischen Datenaustauschs (EDI) und Bestellplattformen optimiert. Unsere IT-gestützten Geschäftsprozesse werden ausgebaut und von unserer eigenen IT-Abteilung in Kooperation mit externen Partnern und Dienstleistern regelmäßig verifiziert und optimiert. Zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit und Optimierung der Kostenstruktur werden Durchlaufzeiten in der Fertigung reduziert, Arbeitsgänge automatisiert und es findet eine gezielte Ausweitung des Lieferantenstammes bei zeitkritischen Teilen statt. Dies wird auch zu einer Reduzierung des Lagerbestandes bei deutlich höherer Flexibilität führen. Für die Jahre 2025/2026 ist ein neues, vollautomatisiertes Lagersystem in einem noch zu errichtenden Neubau geplant, die freiwerdende Fläche wird zur Kapazitätserweiterung und zum Ausbau der Fertigungstiefe genutzt werden. Für unsere Tochterunternehmen sehen wir für das Jahr 2024 interessante Wachstumschancen im Projektgeschäft (Maschinenbau) und mit neuen Großkunden (Kreismesser für die lebensmittelverarbeitende Industrie). Prognose: Für das Jahr 2024 gehen wir bei der Friedr. Dick GmbH & Co. KG auf Basis der erwähnten Chancen und Risiken von gleichbleibenden bis leicht steigenden Umsätzen aus. Die Ertragssituation ist im Wesentlichen von der Entwicklung der Energie und Rohstoffkosten sowie der Lohn- und Gehaltsanpassungen abhängig und schwierig vorhersagbar. Kostensteigerungen können nur teilweise über die Preiserhöhung an die Verbraucher weitergegeben werden. Bei den bisher zwischen den Tarifparteien vereinbarten Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie moderaten Preissteigerungen für Energie und Rohstoffe - wovon wir aktuell ausgehen - rechnen wir mit einem deutlich rückläufigen Ergebnis. Das Ergebnis wird auch durch vorbereitenden Maßnahmen und Ausgaben für die geplante Neuausrichtung der Lagerlogistik und Fertigungslandschaft am Standort in Deizisau negativ beeinflusst werden. Vor dem Hintergrund der Ukraine-Krise, der konjunkturellen Unsicherheit, der bestehenden Inflation und dem einhergehenden Kaufkraftverlust muss mit negativen Auswirkungen der Verbrauchernachfrage in unseren Zielmärkten gerechnet werden, welcher wir durch aktive Marktbearbeitung entgegensteuern werden. Durch unsere Diversifizierung hinsichtlich Produktsegmenten, Zielgruppen und Zielmärkten besteht keine Gefahr einer Clusterbildung mit größeren Abhängigkeiten. Mehrere neue Produktentwicklungen im Kochmesserbereich stehen kurz vor der Markteinführung und werden eine zusätzliche Nachfrage und Umsätze sicherstellen. Die Forderung nach Transparenz, sicherer und nachvollziehbarer Rückverfolgbarkeit von im Einsatz befindlichen Werkzeugen nehmen seitens der Zertifizierer, Auditoren und Kunden zu. Ebenso der Bedarf an einem wirkungsvollen Diebstahlschutz bei immer teurer werdenden Werkzeugen. Hierfür bieten wir mit unseren RFID-Produkten für die verschiedensten Einsatzbereiche innovative und auf die Kundenbedürfnisse angepasste Lösungen an. Eine Akzeptanz und ein besseres Verständnis für die Vorteile von RFID-Lösungen sind im Markt immer stärker spürbar. Auf Grund der positiven Entwicklungen in angestammten als auch neu erschlossenen Geschäftsfeldern sowie im RFID-Bereich ist ein erhöhtes Investitionsvolumen in die deutschen Standorte bei stabilem Personalstamm für die kommenden Jahre geplant. Der Fokus der Investitionen wird in den nächsten Jahren auf dem Maschinenpark und einer neuen, performanten Lagerlogistik liegen. Unterschiedliche Projekte werden und wurden im Rahmen der Digitalisierung bereits umgesetzt. Der Digitalisierungsprozess ist weiter eines unsere Kernthemen und betrifft alle Bereiche des Unternehmens, sowohl intern bei den betrieblichen Prozessen als auch extern im Rahmen des Vertriebs und der Kommunikation. Unsere Marke wird noch stärker und besser am Markt positioniert werden, was sich nicht zuletzt an der Beliebtheit unserer Social-Media-Kanäle auf Facebook und Instagram mit einer steigenden Anzahl an Followern und Abonnenten festmachen lässt. Auch die TV-Präsenz bei Kochshow-Formaten hat in 2023 nochmals stark zugenommen und setzt sich in 2024 fort. Wir sehen uns, auch auf Basis der bisherigen und geplanten Investitionen und Entscheidungen, für die Zukunft gut gerüstet. Hierbei können wir auf das Vertrauen unserer Kunden, die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten sowie die Leistungs- und Veränderungsbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen. Unabhängig von der Entwicklung des Geschäftsverlaufs im Jahr 2024 wird an den geplanten Investitionen festgehalten, um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens zu stärken.
Deizisau, den 25.03.2024 Friedr. Dick GmbH & Co. KG Steffen Uebele Wilhelm Leuze BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht (§ 264 Abs. 1a HGB)
2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Angabe der auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Der Jahresabschluss wird nach HGB aufgestellt. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Herstellungskosten umfassen, neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten, auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen. Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Für den Fall von Ausleihungen, wurden diese zum Nennwert angesetz oder bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung, mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Selbstständig nutzungs- und bewertungsfähige Anlagegüter im Einzelwert bis zu EUR 800 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Sofern Vermögensgegenstände des Anlagevermögens der Abnutzung unterlagen und nicht unter die Sonderregelung des § 6 Abs. 2 oder 2a EStG fallen, wurden diese um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden grundsätzlich nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Höhe der planmäßigen, jährlichen Abschreibung ergibt sich aus folgender Übersicht:
Für Maschinenwerkzeuge wurde im Anlagevermögen ein Festwert in Höhe von TEUR 15 gebildet. Die Vorräte sind ausgehend von den Anschaffungs- und Herstellungskosten nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet. Herstellungskosten umfassen neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten, auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen. Auf nicht mehr voll verwertbare Bestände wurden Bewertungsabschläge in angemessener Höhe vorgenommen. Hierbei wurde den Risiken aus überdurchschnittlicher Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit Rechnung getragen. Die Bewertung erfolgt unter Anwendung des gleitenden Durchschnitts. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit dem Nennbetrag angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Zahlungen des Berichtsjahrs bzw. der Vorjahre gebildet, die die Zeit nach dem Abschlussstichtag betreffen. Die ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Für die Berechnung wurde der durchschnittliche Marktzins der vorangegangenen 10 Jahre für eine Laufzeit von 15 Jahren verwendet, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wurde. Der Zinssatz beträgt 1,82 %. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag passiviert. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind berücksichtigt. Rückstellungen, die eine Restlaufzeit über einem Jahr haben, wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Im Jahresabschluss werden teilweise Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen, welche die bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, die Angaben zu Eventualverbindlichkeiten am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Alle Schätzungen und Beurteilungen werden kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Wesentliche Sachverhalte, die von solchen Schätzungen und Beurteilungen betroffen sind, betreffen die Bewertung des Anlagevermögens, der Forderungen sowie der Rückstellungen. Die Schätzungs- und Beurteilungsmethoden wurden stetig gegenüber dem Vorjahr angewandt. 3. Angaben zu den einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Anlagespiegel (§ 284 Abs. 3 HGB) Der Anlagespiegel ist in den weiteren Anlagen enthalten. Anteile an verbundenen Unternehmen (§ 264c Abs. 4 S. 1 HGB) In den Anteilen an verbundenen Unternehmen sind Anteile an der Komplementärgesellschaft in Höhe von EUR 7.900,00 (Vorjahr: EUR 28.000,00) ausgewiesen. Finanzanlagen, Beteiligungen (§ 285 Nr. 11 HGB) Die Beteiligungen iSv § 271 Abs. 1 HGB sind
Umlaufvermögen Forderungsspiegel (§ 268 Abs. 4 S. 1 HGB)
Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz (§ 265 Abs. 3 HGB) Folgende Vermögensgegenstände und Schulden der Bilanz lassen sich mehreren Posten zuordnen: In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.168 enthalten. Rückstellungen Pensionsrückstellung: Methoden und Annahmen (§ 285 Nr. 24 HGB) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach der Projected Unit Credit Methode ermittelt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wird eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 2,0 % sowie eine Dynamik der Anpassung der laufenden Renten von 2,0 % unterstellt. Der Rechnungszins beträgt 1,82 %. Pensionsrückstellung: Unterschiedsbetrag des Ansatzes der Rückstellung mit sieben- und zehnjährigem Marktzinssatz (§ 253 Abs. 6 S. 3 HGB) Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt EUR 38.415. Altersteilzeitrückstellung: Methoden und Annahmen (§ 285 Nr. 24 HGB) Rückstellungen für Altersteilzeit werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) mit dem versicherungsmathematischen Barwert unter Berücksichtigung eines möglichen Wegfalls der Verpflichtung sowohl in der Anwartschaftsphase als auch während der Altersteilzeitphase durch Invalidität oder Tod des Berechtigten ermittelt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wird eine Dynamik der anrechenbaren Bezüge von 2,0 % sowie eine Dynamik der Beitragsbemessungsgrundlage von 2,5 % unterstellt. Der Rechnungszins beträgt 1,03 %. Deckungsvermögen Altersteilzeit (§ 285 Nr. 25 HGB) Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Altersteilzeitverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet.
Jubiläumsrückstellung: Methoden und Annahmen (§ 285 Nr. 24 HGB) Jubiläumsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach der Projected Unit Credit Methode ermittelt. Der Rechnungszins beträgt 1,74 %. Verbindlichkeiten Fristigkeiten von Verbindlichkeiten (§§ 268 Abs. 5 S. 1, 285 Nr. 1 a) HGB)
Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt im Berichtsjahr EUR 650.198,00.
Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz (§ 265 Abs. 3 HGB) Folgende Vermögensgegenstände und Schulden der Bilanz lassen sich mehreren Posten zuordnen: In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2.036) enthalten. Besicherung von Verbindlichkeiten (§ 285 Nr. 1 b) HGB) Die Verbindlichkeiten waren in Höhe von TEUR 3.411 durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Es handelte sich hierbei um folgende Art und Form der Sicherheiten: - TEUR 1.951 durch Sicherungsübereignung von Anlagevermögen - TEUR 1.460 durch Grundschulden und Globalzession Gewinn und Verlustrechnung Außerplanmäßige Abschreibungen auf das Anlagevermögen (§ 277 Abs. 3 S. 1 HGB) Auf Gegenstände des Anlagevermögens wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 62 bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen und in Höhe von TEUR 677 bei den Beteiligungen vorgenommen. 4. Weitere Angaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB (§§ 268 Abs. 7, 285 Nr. 27 HGB) Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden in § 251 HGB bezeichneten Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Aufgrund der Finanz- und Ertragsaussichten des verbundenen Unternehmens ist mit keiner Inanspruchnahme zu rechnen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Der Gesamtbetrag der wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind und die nicht nach §§ 268 Abs. 7, 285 Nr. 3a HGB im Anhang anzugeben sind, beläuft sich auf TEUR gesamt 2.785 und in Höhe von TEUR 828 für das folgende Geschäftsjahr, diese betreffen Fahrzeuge, Maschinen und Immobilien. Hierin enthalten sind Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 2.279. Die Gesellschaft hat Immobilien und bewegliches Anlagevermögen geleast bzw. gemietet. Leasing, Pacht und Miete werden wegen der im Vergleich zum Kauf niedrigeren Kapitalbindung genutzt. Vorteile bestehen in den Kündigungsmöglichkeiten der Miet- und Leasingverträge. Risiken bestehen in den unkündbaren Mietzahlungen während der Restlaufzeit. Durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer belief sich im Berichtsjahr auf 197.
Gewährte Vorschüsse und Kredite sowie eingegangene Haftungsverhältnisse gegenüber Organmitgliedern (§ 285 Nr. 9c HGB) Zu den vergebenen Krediten und Vorschüssen wird berichtet:
Organe der Gesellschaft (§ 285 Nr. 10, 15 HGB) Die FRIEDR. DICK Geschäftsführungs GmbH, Deizisau, ist persönlich haftende Gesellschafterin. Das gezeichnete Kapital beträgt Euro 25.000,00. Geschäftsführer der Komplementärin waren im Geschäftsjahr: - Herr Wilhelm Leuze, Geschäftsführer - Herr Steffen Uebele, Geschäftsführer Die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB werden unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Angaben zum Mutterunternehmen (§ 285 Nr. 14, 14a HGB) Die Gesellschaft ist Mutterunternehmen iSv §§ 290ff HGB. Aufgrund des Nichterreichens der Größenmerkmale ist die Gesellschaft nach § 293 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes befreit. Ergebnisverwendungsvorschlag (§ 285 Nr. 34 HGB)Aus dem Jahresüberschuss der Gesellschaft in Höhe von EUR 2.160.259,09 wird ein Betrag in Höhe von EUR 864.103,64 (40%) der gesamthänderisch gebundenen Rücklage der Gesellschaft gutgeschrieben. Der Restbetrag in Höhe von EUR 1.296.155,45 (60%) wird gemäß dem Anteil am Festkapital den jeweiligen Verrechnungskonten der Gesellschafter gutgeschrieben. sonstige Berichtsbestandteile
Deizisau, den 25.03.2024 Wilhelm Leuze, Geschäftsführung Komplementär-GmbH Steffen Uebele, Geschäftsführung Komplementär-GmbH Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die FRIEDR. DICK GmbH & Co. KG, Deizisau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FRIEDR. DICK GmbH & Co. KG, Deizisau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FRIEDR. DICK GmbH & Co. KG, Deizisau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften und gleichgestellte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften und gleichgestellte Personengesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen und den ergänzenden Bestimmungen im Gesellschaftsvertrag entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Anlage zu diesem Bestätigungsvermerk enthält eine weitergehende Beschreibung unserer Verantwortung für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Ulm (Donau), den 03. Dezember 2024 WAIBLINGER
Partnerschaft mbB
Dr. Jörg O. Waiblinger, Wirtschaftsprüfer Anlage zum Bestätigungsvermerk: Weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. |
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