Bruhn Spedition GmbH
Henry-Koch-Straße 4, 23570 Lübeck, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Torben Brandt seit 5.1.2026 | Prokura |
Frank Horst Gutzeit seit 16.1.2025 | Geschäftsführer |
Emily Paula Bruhn seit 7.3.2024 | Prokura |
Gert Laurijssens seit 19.12.2018 | Geschäftsführer |
Arndt Schanze seit 3.11.2015 | Geschäftsführer |
Dieter Bruhn seit 23.9.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bruhn Spedition GmbHLübeckJahresabschluss zum 31. Dezember 2014LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2014BRUHN SPEDITION GMBH, LÜBECKGrundlagen des Unternehmens Die Bruhn Spedition GmbH führt primär Speditions- und Transportgeschäfte durch. Veränderungen hat es in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahr nicht gegeben. Das Unternehmen beschäftigt am Standort Lübeck zum Bilanzstichtag 2014 75 Mitarbeiter sowie 9 Auszubildende. Der Betrieb wird auf langfristig angemieteten Flächen durchgeführt. Am Standort in Lübeck unterhält man ein Lager, in das ein Gefahrgutlager integriert ist. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft ist im Jahr 2014 mit einem realen Wachstum 2,7 % (Vj.: 3,0 %) nur sehr verhalten gewachsen. Nach wie vor lag die Wachstumsrate - wie auch in den beiden Vorjahren - unter dem langfristigen Trend. Ursächlich für diese Entwicklung waren vor allem die anhaltende Nachfrageschwäche in der europäischen Währungsunion sowie die schwierige konjunkturelle Lage in einigen wichtigen Schwellenländern. Die Volkswirtschaften der Industrieländer haben sich im Vergleich zum Vorjahr besser entwickelt; das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) dieser Länder ist um rund 1,7 % gestiegen. Besonders erfreulich war dabei der Konjunkturverlauf in den USA. Dort erzielte die Wirtschaft nach dem witterungsbedingten Rückgang vom ersten Quartal Zuwächse deutlich über 3 %. Ohne den negativen Basiseffekt des ersten Quartals hätte hier das gesamtwirtschaftliche Wachstum im Jahr 2014 über den erreichten rund 2,5 % gelegen. In Japan war das Konjunkturmuster des Berichtsjahres durch die markante Erhöhung der Mehrwertsteuer zu Beginn des zweiten Quartals und die damit verbundenen Vorzieheffekte geprägt. Insgesamt war dort ein Wachstum von weniger als einem halben Prozent zu verzeichnen. Während die Konjunktur gerade in den angelsächsischen Volkswirtschaften recht robust war - auch die britische Wirtschaft wies mit 2,6 % ein dynamisches Wachstum auf -, fiel die Europäische Währungsunion im Vergleich deutlich zurück. Insgesamt konnte zwar die Rezession des Vorjahres überwunden werden, aber das Wachstum erreichte nicht einmal 1 % (Vj.: 0,3 %) . Besonders belastend erwiesen sich dabei die konjunkturelle Schwäche in den größeren Volkswirtschaften wie Frankreich und Italien sowie die Tatsache, dass auch die deutsche Wirtschaft in der zweiten Jahreshälfte kaum noch Impulse beisteuern konnte. Eher erfreulich entwickelten sich dagegen die letztjährigen Rezessionsländer wie Spanien, Irland oder Portugal. Angesichts der anhaltenden Deflationssorgen sowie der schwachen Kreditvergabe forcierte die Europäische Zentralbank im Jahresverlauf ihre expansiven Maßnahmen. Die deutsche Wirtschaft ist besser durch das vergangene Jahr gekommen als erwartet. Denn trotz weltweiter Krisen und Konflikte stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2014 um 1,5 %. Damit ist die deutsche Wirtschaft so stark gewachsen wie seit 2011 nicht mehr. Die Entwicklung lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. Geprägt war diese Entwicklung durch einen sehr guten Jahresauftakt sowie einer Schwächephase im Sommer, die sich zum Jahresende erfreulicherweise stabilisiert hat. Dank des Beschäftigungsrekords - in 2014 stieg die Anzahl der Erwerbstätigen auf 42,7 Millionen an - und steigender Löhne sorgten vor allem die Verbraucher im vergangenen Jahr für Impulse. Sie kauften mehr als im Vorjahr - der Konsum erhöhte sich um 1,1 %. Dazu nahmen auch die staatlichen Ausgaben um 1,0 % zu. Der deutsche Außenhandel gewann im Jahresdurchschnitt 2014 trotz eines weiterhin schwierigen außenwirtschaftlichen Umfelds etwas an Dynamik: Deutschland exportierte preisbereinigt 3,7 % mehr Waren und Dienstleistungen als im Jahr 2013. Die Importe legten aber fast genauso stark zu (+ 3,3 %). Die Differenz zwischen Exporten und Importen - der Außenbeitrag - leistete dadurch einen vergleichsweise geringen Beitrag von + 0,4 Prozentpunkten zum BIP-Wachstum 2014. Der Ölpreis verblieb mit einer Seitwärtsbewegung bis zur Jahresmitte 2014 zunächst auf hohem Niveau. Nach einem deutlichen Preisverfall kostete am 31. Dezember 2014 ein Barrel Rohöl der Sorte Brent 56,04 USD. Damit hat sich der Preis seit Juni 2014 nahezu halbiert. 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Auch in der Speditions- und Logistikbranche war die Verunsicherung der Unternehmen zwischenzeitlich deutlich spürbar. Dennoch ist der ifo Geschäftsklimaindex der Speditions- und Logistikbranche in 2014 von einer Talfahrt verschont geblieben und hat nach einem wechselhaften Jahresverlauf und einem deutlichen Rückgang im Oktober zum Jahresende nahezu wieder das Januar-Niveau erreicht. Zum Vergleich: Der ifo Geschäftsklimaindex der gesamten gewerblichen Wirtschaft sank sechsmal in Folge. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts ist das Transportaufkommen des gesamtmodalen Güterverkehrs in 2015 um 0,4 Prozent auf 4,5 Milliarden Tonnen gestiegen. Die Transportleistung stieg um 1,9 Prozent auf 656,9 Milliarden Tonnenkilometer. Zum Wachstum des Transportaufkommens trug insbesondere der Straßengüterverkehr bei, der nach ersten Schätzungen des Bundesverkehrsministeriums um 3,7 Prozent auf 3,5 Milliarden Tonnen angewachsen ist. Getrieben wurde diese Entwicklung unter anderem durch die witterungsbedingt erhöhte Bauproduktion zu Beginn des Jahres. Gleichzeitig wird von einem Wachstum der Transportleistung um 3,1 Prozent auf 467,5 Milliarden Tonnenkilometer ausgegangen. Die Umsätze in Spedition und Logistik wachsen seit fünf Jahren wieder und dürften auch im Jahr 2014 um gut ein Prozent auf etwa 80,4 Milliarden Euro zugenommen haben. Der zunächst befürchtete Rückgang der Beschäftigung in 2013 ist nicht eingetreten, und auch für 2014 wird nach verfügbarer Datenbasis ein Anstieg auf nunmehr 530.000 Personen erwartet. 2.3 Geschäftsverlauf Im Jahr 2014 lag der Umsatz mit TEUR 67.822 nahezu auf Vorjahresniveau (Vj.: Umsatz T€ 68.111). Der Rückgang von 0,4 % ist marginal. Die Gesamtsendungsanzahl bewegt sich nahezu auf Vorjahresniveau. Die Umsatzentwicklung im Bereich Verpackte Ware entsprach nicht den Erwartungen für 2014 und lag noch unter dem Vorjahr. Die Sendungsanzahl lag unter Vorjahresniveau. Die Hauptursache hierfür lag in erheblichen Verlusten im Russland-Geschäft, die nicht durch andere Geschäfte ausgeglichen werden konnten. Im Bereich Bulk konnte die Sendungsanzahl gegenüber dem Vorjahr aufgrund von Neugeschäften und positiver Entwicklung einiger Bestandskundengeschäfte gesteigert werden. Dies führt zu einer Umsatzsteigerung; die Erwartungen für das Jahr 2014 wurden noch übertroffen. Der Umsatz im Bereich Liquid lag - wie auch erwartet - unter dem Vorjahr; die Sendungsanzahl lag unter dem 2014er Wert. Auch hier ist der Rückgang von Transportgeschäften nach Russland eine der Hauptursachen. 2.4 Ertragslage Insgesamt liegt der erwirtschaftete Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) trotz des leicht geringeren Umsatzes leicht über dem Vorjahreswert; die Rohertragsspanne konnte um 0,1 % gegenüber dem Vorjahreswert ausgebaut werden. Unsere Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr auch aufgrund einer allgemeinen Lohnerhöhung um insgesamt T€ 392 auf € 4,44 Mio. erhöht. Gegenüber dem Vorjahr beschäftigt man stichtagsbezogen mit 75 Mitarbeitern einen Mitarbeiter mehr. Die Anzahl der Auszubildenden nahm um eine Person ab. Die deutliche Abweichung gegenüber dem Vorjahr resultiert aus einem positiven Effekt aus der Auflösung der bestehenden Pensionsrückstellungen. Der sonstige betriebliche Aufwand liegt mit T€ 9.165,8 um T€ 440 deutlich über dem Vorjahreswert. Insbesondere der Instandhaltungsaufwand für Container, Trailer, Pumpen und Chassis liegt um T€ 501 über dem Vorjahreswert. Dies ist auf ein in 2014 gestartetes größeres vorbeugendes Überholungs- und Instandhaltungsprogramm für unsere Bulk- und Tankcontainer zurückzuführen. Einsparungen konnten unter anderem im Bereich der Inanspruchnahme von Personaldienstleistungen bei Verbundunternehmen realisiert werden. Das EBIT nahm aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr höheren Personalaufwendungen sowie der erhöhten betrieblichen Aufwendungen ab und liegt mit T€ 625 damit deutlich unter dem Vorjahreswert. Das Finanzergebnis 2014 beträgt T€ - 37 (Vorjahr: T€ - 44). Die Zinserträge nahmen aufgrund rückläufiger Zinsen weiter ab. Positiv entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr der Abschreibungsbedarf auf Wertpapiere des Umlaufvermögens. Insgesamt schloss das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von T€ 597 (Vj. T€ 1.605) ab. Mit dieser Entwicklung sind wir nicht zufrieden. 2.5 Vermögenslage Das Unternehmensvermögen setzt sich im Wesentlichen aus Forderungsbeständen (inkl. sonstiger Vermögensgegenstände) in Höhe von € 12,6 Mio. und Bankguthaben in Höhe von € 2,2 Mio. zusammen. Insgesamt hat sich die Bilanzsumme zum 31.12.2014 um T€ 571 erhöht. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem aufgrund getätigter EDV-Software-Investitionen (Buchhaltungssoftware) sowie geleistete Anzahlungen im Bereich immaterieller Vermögensgegenstände (Anzahlung für eine neue Dispositions- und Versandsoftware) um T€ 158 auf T€ 1.249. Das Umlaufvermögen im Bereich der Vorräte und Forderungen liegt um T€ 365 unter dem Vorjahreswert. Aufgrund des leicht geringeren Geschäftsumfangs wurden auch diese Werte angepasst. Der Bestand an liquiden Mitteln liegt erfreulicherweise um T€ 771 über dem Vorjahreswert. Der Wert der aktiven latenten Steuern erhöhte sich aufgrund von Anpassungen im Bereich der Bewertung der Pensionsrückstellungen und der damit einhergehenden Abweichung von Steuer- und Handelsbilanzwerten von T€ 26 leicht auf T€ 32. Aufgrund des positiven Unternehmensgewinns konnte das Eigenkapital um T€ 398 ausgebaut werden. Die Rückstellungen weichen vom Vorjahreswert ab. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich bedingt durch einen Anstieg der noch nicht abgerechneten Speditionsleistungen um T€ 158. Die Gesamtverbindlichkeiten lagen geringfügig über dem Vorjahreswert. Die stichtagsbezogenen Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung entsprechen dem Geschäftsverlauf und liegen deutlich unter dem Vorjahreswert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhten sich stichtagsbezogen aufgrund des Geschäftsumfangs. 2.6 Finanzlage Die Zuflüsse aus dem laufenden Cash-Flow betrugen in 2014 rd. € 1,2 Mio. Dieser wurde in Höhe von rd. T€ 542 für Investitionen verwendet. Dem Unternehmen standen somit zum Stichtag 2014 liquide Mittel in Höhe von rd. € 2,9 Mio. (Vj.: € 2,1 Mio) zur Verfügung. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war zu jedem Zeitpunkt gesichert. 3. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2014 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 4. Prognose,- Chancen- und Risikobericht 4.1 Chancenbericht Insgesamt erkennen wir folgende Chancen im Wettbewerb: Eine weitere Stabilisierung sowie eine weitere Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung werden zu einem erhöhten Güteraufkommen führen. Unsere Spezialisierung im Wettbewerb schafft die Voraussetzung, die bestehenden Geschäfte zu erhalten und weiter auszubauen. Unsere Wettbewerbsfähigkeit im Markt ist dadurch gestärkt und somit steigen unsere Chancen für diesen Teil unseres Geschäftes. Die Fokussierung auf unser Hauptziel, die Organisation von multimodalen Transporten für die Geschäftsbereiche Trocken-Bulk, Tank und General Cargo, bleibt bestehen. Durch diese Fokussierung nehmen wir Veränderungen am Markt sehr schnell und bewusst wahr; unsere Organisation sichert eine schnelle und vor allem flexible Reaktionsfähigkeit. Unsere Straßenverkehre für General Cargo und Bulk als Ergänzung zu unseren multimodalen Verkehren werden weiter ausgebaut. 4.2 Risikobericht Risiken der zukünftigen Entwicklung werden wie folgt eingeschätzt: Aufgrund unserer starken Spezialisierung im Bulk- und Tankcontainerbereich bestehen unsere Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Kunden. Die sich ständig ändernden Marktbedingungen (Verkehrsströme, Regularien/Anforderungen) und der wachsende Kostendruck in einer globalisierten Welt belasten auch weiterhin unser Geschäft. Der größte Teil unserer Leistung wird eingekauft und nicht selbst produziert. So sind zum Beispiel beim Verkehrsträger Bahn unsere Alternativen gering. Das führt auch zu einer Abhängigkeit von Lieferanten. Auch die unterschiedlichen Haftungsbedingungen im multimodalen Containerverkehr stellen ein Risiko für uns dar. Unsere Haftungshöhe und -umfang ist in der Regel höher als die Haftung unserer Lieferanten. Aufgrund der nach wie vor unsicheren Lage im Ukrainekonflikt sowie des deutlichen Rückgangs der wirtschaftlichen Entwicklung in Russland ist ein weiterer Rückgang der grenzüberschreitenden Verkehre von Europa nach Russland recht wahrscheinlich. Inwieweit diese Verluste der Transportmengen durch alternative Verkehre zu kompensieren ist, bleibt abzuwarten. 4.3 Prognosebericht Für die kommenden Jahre wird eine positive Entwicklung erwartet. Unsere Umsatz- und Ergebniserwartungen für das Jahr 2014 sind nicht vollumfänglich eingetreten. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung war unser Geschäft durch eine deutlich verbesserte Ergebnisentwicklung in den ersten Monaten 2015 - sowohl im Vergleich zum Vorjahr als auch zur Planung - geprägt. Insgesamt erwartet das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2015 einen weiterhin positiven Geschäftsverlauf. Nach heutigem Kenntnisstand und nach Hochrechnung des Ist-Ergebnisses auf das Gesamtjahr, wird das Ergebnis 2015 über dem Vorjahresergebnis und über dem für 2015 geplanten Ergebnis liegen. Die Umsatzerwartung für 2015, die über dem Umsatz für 2014 liegt, wird nach heutigem Kenntnisstand zu mindestens erreicht.
Lübeck, den 16. Oktober 2015 BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014BRUHN SPEDITION GMBH, LÜBECKAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014
ANHANG für das Geschäftsjahr 2014BRUHN SPEDITION GMBH, LÜBECKI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bruhn Spedition GmbH ist nach den in § 267 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Gegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bewertet, wobei die Ansätze um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert werden. Auf alle Zugänge wird handelsrechtlich grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die Nutzungsdauern betragen 1 bis 19 Jahre. Für Zugänge mit Anschaffungskosten zwischen € 150,00 und € 1.000,00 wird aus Vereinfachungsgründen eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf Jahren unterstellt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu € 150,00 werden im Jahr des Zugangs sofort voll abgeschrieben. Die Beteiligungen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten angesetzt; z. T. sind Abschreibungen wegen Wertminderungen vorgenommen worden. Die sonstigen Ausleihungen werden zu Nennbeträgen bewertet. Die unter den Vorräten ausgewiesenen Ersatzteile und Verbrauchsmittel werden zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und flüssige Mittel werden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Zur Berücksichtigung von Ausfallrisiken wurde von den Forderungen aus Leistungen eine Pauschalwertberichtigung in angemessener Höhe abgesetzt. Einzelwertberichtigungen waren zum Bilanzstichtag nicht erforderlich. Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen wurde nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" durchgeführt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck verwendet. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in angemessener Höhe. Sie werden zu Erfüllungsbeträgen bilanziert. Verbindlichkeiten werden ebenfalls zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden im Hinblick auf ihre Restlaufzeit von bis zu einem Jahr mit dem Devisenkassamittelkurs vom Abschlussstichtag bewertet. II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anlagevermögen Die Ermittlung des Anlagevermögens ergibt sich aus der Anlage zum Anhang. Sonstige Vermögensgegenstände Bei einem Teilbetrag der sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von € 45.700,00 handelt es sich um Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Von den übrigen Forderungen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 0,00. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern werden wegen der Unterschiede bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen in der Steuerbilanz und der Handelsbilanz bilanziert. Bei der Berechnung wurde eine Ertragsteuerbelastung von 30 % zugrunde gelegt. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellungen wurden folgende Annahmen zugrunde gelegt:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem:
Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Gegenüber Gesellschaftern werden Forderungen in Höhe von T€ 3.500 und Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 652 ausgewiesen. Gewinn- und Verlustrechnung Aus der Währungsumrechnung sind Erträge in Höhe von € 27.067,91 und Aufwendungen in Höhe von € 105.445,59 entstanden. Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden in Höhe von € 43.470,00 ausgewiesen. III. SONSTIGE ANGABEN Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen. Im Jahresdurchschnitt wurden 72 Angestellte (ohne Geschäftsführer und Auszubildende) beschäftigt. Geschäftsführer sind: Herr Dieter Bruhn, Herr Marco Lütz, Herr Gerhard Wiese. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Die Feststellung des vorliegenden Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2014 steht noch aus. Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 ist am 8. September 2014 festgestellt worden.
Lübeck, den 7. September 2015 Bruhn Spedition GmbH Geschäftsführung gez. Dieter Bruhn gez. Marco Lütz gez. Gerhard Wiese
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bruhn Spedition GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Lübeck, den 19. Oktober 2015 Treuhand-Gesellschaft
für Handel und Industrie m.b.H.
gez. Dr. Schreiber ppa., Wirtschaftsprüfer Fricke, Wirtschaftsprüfer |
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