Stammdaten

Register
Amtsgericht Ingolstadt HRB 273
Vorher
Neukauf Ingolstadt GmbH
Eingetragen
14.2.1975
Branche
Einzelhandel mit Waren verschiedener Art, Hauptrichtung Nicht-NahrungsmittelGroßhandel mit AnstrichmittelnGroßhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Gegenstand
Handel mit Waren aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Kleinert
seit 8.5.2025
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
40.000.000 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neukauf Südbayern GmbH

Gaimersheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht

Volkswirtschaftliche und Branchenentwicklung

Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes, veröffentlicht in Wirtschaft und Statistik, ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2007 zum zweiten Mal in Folge kräftig gewachsen. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt, der Wert der im Inland erwirtschafteten Leistung, im Jahr 2007 um 2,5% (Vorjahr 2,7%). Nach kalenderbereinigter Betrachtung beträgt die Zuwachsrate des Bruttoinlandsproduktes 2,6%.

Wichtigster Motor des Wachstums waren Außenhandel und Investitionen. Die ungebrochene Nachfrage des Auslands nach deutschen Waren und Dienstleistungen bescherte dem Export einen Zuwachs von 8,3%. Als inländischer Wachstumstreiber erwiesen sich erneut die Ausrüstungsinvestitionen: Die Unternehmen investierten in Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge 8,4% mehr als im Jahr zuvor. Der private Konsum hingegen war leicht rückläufig und schrumpfte um 0,3%. In 2006 leistete der private Konsum demgegenüber noch einen positiven Wachstumsbeitrag von 0,6%-Punkten. Hauptgrund dürfte die Erhöhung der Mehrwertsteuer sein, die besonders im Dezember 2006 zu vorgezogenen Käufen geführt hatte.

Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt und den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, stieg 2007 um 4,2%. Während das Unternehmens- und Vermögenseinkommen um beachtliche 7,2% anstieg, konnten die Arbeitnehmerentgelte lediglich einen Anstieg von 2,6% verzeichnen.

Die verfügbaren Einkommen der Privathaushalte stiegen 2007 nur um 1,6%, das war der niedrigste Zuwachs seit 2002. Noch schwächer legten die Nettolöhne und -gehälter pro Beschäftigtem zu, sie stiegen nur um 0,5%. Demgegenüber steht eine Inflationsrate von 2,2%. Die Sparquote kletterte in 2007 auf 10,8%, das waren 0,3%-Punkte mehr als im Jahr zuvor.

Die Konsumzurückhaltung der Verbraucher hatte deutliche Folgen für die Einzelhandelsbranche: Trotz einer leichten Belebung zum Jahresende verbuchte der deutsche Einzelhandel 2007 laut Statistischem Bundesamt das höchste Umsatzminus seit fünf Jahren. Die Erlöse gingen im Vergleich zu 2006 um 1,2% zurück, preisbereinigt lag der Rückgang bei 2,2%.

Gegen diesen Trend entwickelte sich der Lebensmitteleinzelhandel weiter positiv. Nach Angaben von AC Nielsen erzielte der Lebensmittel-Einzelhandel (ohne den Discounter Aldi) zum Vorjahr nominal ein Wachstum von 2,4% und konnte somit das Ergebnis des Vorjahres (+0,6%) deutlich übertreffen. Die vielfältigen Sondereffekte des Berichtsjahres (Preiserhöhungen bei Lebensmitteln, gestiegene Lebenshaltungskosten) schlugen somit nicht nachhaltig durch. Auch im Berichtsjahr konnten vor allem die Discounter zulegen und steigerten ihre Zuwachsrate von 4,7% in 2006 auf 7,3%, dicht gefolgt von den großen Verbrauchermärkten (+6,5%). Die kleinen Verbrauchermärkte verbesserten sich um 2,5%. Die Supermärkte entwickelten sich zwar nominal negativ (-4,0%), konnten aber verkaufsstellenbereinigt mit +3,3% aufwarten. Geschäfte mit einer Verkaufsfläche von weniger als 400 m² haben mit -6,9% wiederum deutlich an Umsatz verloren.

Für das kommende Jahr prognostiziert die Bundesregierung ein Wirtschaftswachstum von 1,7%. Dabei setzt sie insbesondere auf eine Erholung des privaten Konsums. Nach HDE-Prognose rechnet man für die Einzelhandelsbranche mit einem Umsatzplus von nominal 2,0% und real 0,5%.

Die seit Jahren schwierige Branchenentwicklung mit der wettbewerbsbedingten Ausweitung der Verkaufsflächen sowie den aus der Auseinandersetzung mit den Discountern resultierenden niedrigen Margen wird sich auch zukünftig fortsetzen und zu einer weiteren Marktbereinigung und Konzentration im deutschen Lebensmitteleinzelhandel führen.

Die EDEKA Südbayern Gruppe sieht sich finanziell, konzeptionell und organisatorisch für diese Herausforderung mit ihrem Geschäftsmodell gut aufgestellt. Ihre Eckpunkte sind:

Konzentration auf das Kerngeschäft

Umsatzwachstum im Großhandel

Privatisierung erfolgreich eingeführter Regiemärkte

Schließung unrentabler Verkaufsstellen

Schaffung neuer standortoptimierter Einzelhandelsflächen in der Regie

Verbesserung der Margen auf allen Handelsstufen

In dieses Konzept ist die Neukauf Südbayern GmbH als voll integriertes Regietochterunternehmen eng eingebunden.

Wirtschaftliche Lage

Umsatzentwicklung

Unter den skizzierten schwierigen wirtschaftlichen und gruppeninternen Rahmenbedingungen hat sich die Gesellschaft 2007 gut behauptet. Sie erzielte im vorliegenden Geschäftsjahr ein zufriedenstellendes Ergebnis und weist ein Jahresergebnis von € 5,5 Mio. vor Gewinnabführung aus.

Der Brutto-Umsatz stieg in diesem Zeitraum um 0,41 % auf € 697 Mio., der Nettoumsatz ging aber aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung um 0,58 % auf € 625 Mio. zurück.

Neueröffnet wurden im Laufe des Jahres 2007 zwei Neukauf-Märkte. Vom selbstständigen Einzelhandel wurden drei Aktiv-Märkte übernommen.

Im Gegenzug wurden im Rahmen des genossenschaftlichen Förderauftrags und der bundesweiten Privatisierungsoffensive vier Filialen an selbstständige Kaufleute privatisiert. Nach Schließung von sechs Filialen durch Beendigung des Mietvertrags bzw. durch vorzeitige Schließung wegen fehlender Ertragsaussichten und Abgabe einer Filiale an einen Kooperationspartner verfügt die Gesellschaft zum Jahresende über 157 Verkaufsstellen (Vorjahr 163).

Die Gesellschaft betreibt derzeit 25 Großflächen, die unter "E-Center" oder "EDEKA-Center" firmieren, und 132 Verbrauchermärkte - überwiegend unter dem Namen "Neukauf"- mit Flächen zwischen 800 m² und 1.500 m². Der Umsatzschwerpunkt liegt mit 63 % Anteil nach wie vor in der Verbrauchermarkt-Schiene.

Verkaufsflächenentwicklung

Die von der Gesellschaft betriebenen Verkaufsflächen sind aufgrund der eingeleiteten Privatisierungsoffensive und der Schließungen im Berichtszeitraum um rd. 5,6 % gesunken.

Zum Stichtag 31. Dezember 2007 verfügte die Gesellschaft über Verkaufsflächen von annähernd 205.000 m². Daran haben die in der E-Center-Schiene angesiedelten SB-Warenhäuser einen Anteil von rd. 34 %.

Grundbesitz und Investitionen

Die Gesellschaft verfügt über ein Einzelhandelsobjekt und über drei Großtankstellen in ihrem Eigentum. Ansonsten sind die von ihr betriebenen Verkaufsstellen im Verbund der EDEKA Südbayern - teilweise im Untermietverhältnis - langfristig angemietet.

In 2007 beläuft sich das Investitionsvolumen auf TEUR 6.066 und liegt damit deutlich unter der Vorjahresquote (-66 %). Der Schwerpunkt der diesjährigen Investitionstätigkeit lag bei fünf Neueröffnungen bzw. Rücknahmen (€ 1,7 Mio.) und zehn umfangreichen Relaunches (€ 3,1 Mio.).

Die Investitionsquote in Abhängigkeit vom Umsatz beläuft sich im Berichtsjahr auf 1,0 % (Vorjahr 2,8 %). Die Finanzierung der Investitionen erfolgte in 2007 vollständig aus dem Cash-Flow der Gesellschaft.

Eigenkapitalausstattung

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr um rd. 11 % auf € 100,2 Mio. verringert. Ursächlich hierfür sind Finanzierungsvorgänge im Unternehmensverbund. Das Eigenkapital (einschließlich anteiligem Sonderposten) von € 46,7 Mio. beläuft sich auf rund 47 % der Bilanzsumme.

Die Finanzierung des langfristig gebundenen Vermögens erfolgt in vollen Umfang durch das vorhandene Eigenkapital.

Die Vermögens- und Finanzstruktur der Gesellschaft ist geordnet, Liquiditätsengpässe sind nicht erkennbar.

Wertschöpfung und Kostenentwicklung

Auch im Berichtsjahr 2007 musste der Kampf um Marktanteile in der direkten Auseinandersetzung mit Discount-Märkten geführt werden. Trotzdem erhöhte sich die erzielte Einzelhandelsspanne geringfügig.

Die Kosten waren im Berichtsjahr 2007 im Verhältnis zum Nettoumsatz um 0,28 %-Punkte rückläufig.

Das Ergebnis im operativen Bereich wird mit 0,75 % vom Einzelhandelsumsatz (Vorjahr 0,63 %) abgeschlossen. Die Umsatzrendite der Gesellschaft nach Umlagebelastung mit Gewerbesteuern beläuft sich auf 0,88 % (Vorjahr 0,53 %).

Risiko- und Chancenbericht

Ein stagnierender Gesamtmarkt im deutschen Lebensmitteleinzelhandel und eine hohe Wettbewerbsdichte im Markt wirken als allgemeine Geschäftsrisiken auf die Gesellschaft.

Um diesen Risiken entgegenzuwirken, werden Preiseinstiegsmarken und Regionalprodukte forciert, um eigene Marktanteile zu halten und die erzielbaren Margen zu verbessern.

Operatives Warengeschäft

Zur Erkennung und Bewältigung dieser Unternehmensrisiken verfügt die Geschäftsführung der Gesellschaft über ein umfangreiches betriebswirtschaftliches Instrumentarium, das ständig an die sich ändernden Erfordernisse angepasst wird. Dies sind im Wesentlichen jährliche Planungen in den Schwerpunktbereichen Investition, Finanzierung, Umsatz sowie Aufwand und Ertrag. Die Verfolgung dieser Ziele wird durch ein effizientes Management-Informations-System mit festgelegten täglichen, wöchentlichen und monatlichen Berichtspflichten gewährleistet.

Außerdem erfolgt eine permanente Marktbeobachtung der Einkaufs- und der Absatzseite.

Die konzeptionelle Neuausrichtung der Gruppe mit der offensiven Umsetzung des genossenschaftlichen Förderprinzips beinhaltet regieseitig das Risiko des Rückgangs von Umsätzen und Erträgen, bietet aber gleichzeitig für den Gesamtkonzern der EDEKA Südbayern die Chance auf starke Partner im selbstständigen Einzelhandel und auf Umsatzzuwächse und Spannenverbesserungen auf der Großhandelsstufe.

Finanzwirtschaft

Den Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch eine Liquiditätsdisposition und -steuerung auf Konzernebene begegnet, in die die Neukauf Südbayern GmbH eingebunden ist. Durch die Vereinbarung notwendiger Kreditlinien bei den Hausbanken und der Darlehensaufnahme bei langfristigen Investitionen wird der Liquiditätsbedarf zutreffend gesteuert.

Personal

Im abgelaufenen Jahr waren bei der Gesellschaft rund 3800 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen als Vollzeit- und Teilzeitkräfte, Aushilfen oder im Ausbildungsverhältnis angestellt.

Die Weiterbildung der Mitarbeiter/-innen und die qualifizierte Ausbildung des Nachwuchses wird durch ein großes Angebot an Seminaren und Veranstaltungen abgerundet. Diese Maßnahmen haben das Ziel, die Identifikation mit der Gesellschaft zu festigen und zu steigern. Gleichzeitig bilden diese Maßnahmen die Chance, mit neu entstehenden Herausforderungen erfolgreich umzugehen. Derzeit befinden sich 191 junge Menschen in der Ausbildung zu Fachverkäuferinnen und Fachverkäufern, Einzelhandelskaufleuten und Handelsfachwirten.

Seit 1992 besteht bei der Gesellschaft ein paritätisch besetzter Aufsichtsrat nach den Regelungen des Mitbestimmungsgesetzes. Eine Neuwahl des Gremiums steht 2008 an.

Vor dem aufgezeigten Hintergrund sind aus Sicht der Gesellschaft derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder wesentlichen Einfluss auf dessen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten.

Voraussichtliche Entwicklung

In Anlehnung an den genossenschaftlichen Förderauftrag werden auch im folgenden Jahr die Bemühungen zur Privatisierung aus dem bestehenden Filialnetz weiter fortgesetzt. Deshalb wird sich der Umsatz der Gesellschaft - trotz der im Konzern betriebenen offensiven Standortsicherungspolitik und der dadurch entstehenden Neuflächen - weiter verringern. Aufgrund der weiteren Privatisierung von Filialen, die teilweise ertragsstark sind, kann das Vorjahresergebnis aller Voraussicht nach nicht gehalten werden.

Gaimersheim, den 26. März 2008

Lothar Odenbach Peter Rambch

Bilanz zum 31. Dezember 2007

AKTIVA Anhang Geschäftsjahr Vorjahr
    EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN (1)    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1.Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte   47.732,00 19
    47.732,00 19
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken   4.401.481,00 4.573
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   30.126.202,00 33.009
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   6.948,43 -
    34.534.631,43 37.582
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen   12.782,30 13
    12.782,30 13
    34.595.145,73 37.614
B. UMLAUFVERMÖGEN      
I. Vorräte      
1. Hilfs- und Betriebsstoffe   247.045,55 297
2. Handelswaren   44.523.329,00 45.502
    44.770.374,55 45.799
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (2)    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   1.581.756,80 1.194
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen   144.365,19 16.519
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht   27.404,41 -
4. Sonstige Vermögensgegenstände   1.263.056,74 502
  3.016.583,14 18.215
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   15.418.942,50 8.497
  63.205.900,19 72.511
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN (3) 2.427.786,01 1.890
    100.228.831,93 112.015
PASSIVA Anhang Geschäftsjahr Vorjahr
    EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL      
I. Gezeichnetes Kapital   30.000.000,00 30.000
II. Andere Gewinnrücklagen   15.000.000,00 15.000
  45.000.000,00 45.000
B. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL (4) 2.780.658,29 2.996
C. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen   696.256,00 696
2. Sonstige Rückstellungen (5) 23.299.675,38 26.430
  23.995.931,38 27.126
D. VERBINDLICHKEITEN (6)    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   4.456.250,00 2.742
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   13.387.708,14 17.753
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   2.182.019,23 1.244
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern   6.778.024,96 13.595
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht   - 4
6. Sonstige Verbindlichkeiten   1.648.239,93 1.555
    28.452.242,26 36.893
    100.228.831,93 112.015

Gewinn- und Verlustrechnung 2007

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Anhang Geschäftsjahr Vorjahr
    EUR TEUR
1. Umsatzerlöse (7) 625.212.422,94 628.875
2. Sonstige betriebliche Erträge (4)/(8) 19.183.847,86 12.880
- davon aus der Auflösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil 117.085,83 EUR; Vorjahr: 41.400,89 EUR      
3. Materialaufwand      
a)Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren   490.753.508,49 492.141
4. ROHERGEBNIS   153.642.762,31 149.614
5. Personalaufwand      
a)Löhne und Gehälter   60.400.195,48 62.564
b)Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung und Unterstützung   13.204.855,90 13.769
- davon für Altersversorgung 123.308,03 EUR; Vorjahr : 177.833,71 EUR      
    73.605.051,38 76.333
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (1) 9.096.741,79 7.414
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (9) 65.155.756,29 62.666
- davon aus der Einstellung in den Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 EUR Vorjahr: 101.284,00 EUR      
8. Erträge aus Beteiligungen   100.050,80 70
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   673.445,68 979
- davon aus verbundenen Unternehmen 663.444,00 EUR; Vorjahr: 970.111,00 EUR      
10.Zinsen und ähnliche Aufwendungen   575.494,55 400
- davon an verbundene Unternehmen 426.818,52 EUR; Vorjahr: 98.960,28 EUR      
11. ERGEBNIS GEWÖHNLICHE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT   5.983.214,78 3.850
12.Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   0,00 -2
13. Steuerumlagen   469.400,00 502
14. Sonstige Steuern   8.835,22 11
15. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführter Gewinn   5.504.979,56 3.339
16. JAHRESÜBERSCHUSS   0,00 0

Anhang 2007

Allgemeine Angaben

Darstellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz wurde entsprechend § 266 Abs. 2 und 3 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung entsprechend § 275 Abs. 2 HGB vorgenommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig nach der linearen Methode abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden teilweise mit Festwerten nach § 240 Abs. 3 HGB angesetzt.

Die Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten abzüglich angemessener Abschläge für Ungängigkeit und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme des Körperschaftssteuerguthabens, das mit einem Zinssatz von 5,5 % abgezinst wurde, mit dem Nennwert angesetzt. Zweifelhafte Forderungen werden ausreichend einzelwertberichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Der Teilwert der Pensionsverpflichtungen ist nach versicherungsmathematischen Methoden unter Zugrundelegung der Richttafeln 2005 G nach Dr. Klaus Heubeck und auf Basis eines Zinsfußes von 6 % errechnet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und Verpflichtungen und sind in Höhe der zu erwartenden Inanspruchnahme gebildet.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Anlagespiegel

  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen Buchwert Buchwert
  01.01.2007 Zugänge Abgänge   31.12.2007 31.12.2006
Beträge in TEUR U=Umbuchungen      
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 450 53 129 326 48 19
Geschäftswert - - - - - -
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 450 53 129 326 48 19
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.444 13 - 1.056 4.401 4.573
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 105.916 5.993 6.673 75.110 30.126 33.009
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - 7   - 7 -
SACHANLAGEN 111.360 6.013 6.673 76.166 34.534 37.582
Beteiligungen 13 - - - 13 13
FINANZANLAGEN 13 - - - 13 13
ANLAGEVERMÖGEN 111.823 6.066 6.802 76.492 34.595 37.614
  Abschreibung
  2007
Beträge in TEUR  
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 23
Geschäftswert -
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE 23
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 185
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.888
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -
SACHANLAGEN 9.073
Beteiligungen -
FINANZANLAGEN -
ANLAGEVERMÖGEN 9.096

In fünf Neueröffnungen bzw. Rücknahmen wurden TEUR 1.689 investiert. Für zehn umfangreiche Relaunches werden Zugänge von TEUR 3.098 ausgewiesen.

Die Desinvestitionen resultieren vor allem aus Privatisierungen mit TEUR 2.332 (Buchwerte TEUR 384) sowie aus Schließungen mit TEUR 2.214 (Buchwerte TEUR 107).

Wesentliche Beteiligung lt. § 285 Nr.11 HGB:

  Beteiligungsquote Eigenkapital letztes Ergebnis
  TEUR / Jahr TEUR / Jahr
EDEKA im Zentralklinikum GmbH, Augsburg 50% 237 / 2006 121 / 2006

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr bestehen, mit Ausnahme von TEUR 31 (Vj. TEUR 31) unter den sonstigen Vermögensgegenständen, nicht.

(3) Rechnungsabgrenzung

Sie enthalten langfristige Mietvorauszahlungen und Baukostenzuschüsse in Höhe von TEUR 2.428 (Vorjahr TEUR 1.890).

(4) Sonderposten mit Rücklageanteil

Beträge in TEUR 01.01.2007 Einstellung BP Anpassung Auflösung 31.12.2007
§ 281 HGB in Verbindung mit § 6b EStG 2.996 -98 -117 2.781

(5) Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere ungewisse Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich (5,7 Mio. EUR) und Drohverlustrückstellungen aus dem Mietbereich (14,0 Mio. EUR)

(6) Verbindlichkeitenspiegel

  Laufzeit 31.12.2007
Beträge in TEUR bis 1 Jahr über 5 Jahre insgesamt
Verbindlichkeiten      
gegenüber Kreditinstituten 175 3.581 4.456
(Vorjahr) (2.742) (-) (2.742)
aus Lieferungen und Leistungen 13.388 - 13.388
(Vorjahr) (17.753) (-) (17.753)
gegenüber verbundenen Unternehmen 2.182 - 2.182
(Vorjahr) (1.244) (-) (1.244)
gegenüber Gesellschaftern 6.778 - 6.778
(Vorjahr) (13.595) (-) (13.595)
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - - -
(Vorjahr) (4) (-) (4)
sonstige Verbindlichkeiten 1.648 - 1.648
(Vorjahr) (1.555) (-) (1.555)
(davon aus Steuern) (616) (-) (616)
(Vorjahr) (646) (-) (646)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) (43) (-) (43)
(Vorjahr) (36) (-) (36)
  24.171 3.581 28.452
  (36.893) (-) (36.893)

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 2.182 (Vorjahr TEUR 1.244) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind TEUR 2.004 (Vorjahr TEUR 783) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen enthalten.

Über die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte im Warengeschäft hinaus bestehen keine Besicherungen.

(7) Umsatzerlöse

Hierunter werden überwiegend Einzelhandelsumsätze ausgewiesen. Die Verbrauchermärkte und die E-Center Schiene haben 2007 einen gleichbleibenden Anteil von 63,3 % bzw. 36,7 % an der Vertriebsleistung der Gesellschaft.

Aus Warenbestandsveräußerungen im Zuge der Privatisierungsoffensive resultieren Umsätze von TEUR 962 (Vorjahr TEUR 2.229).

(8) Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 1.657 (Vorjahr TEUR 1.845) Kostenerstattungen von Unternehmen des EDEKA-Verbundes Südbayern und TEUR 1.435 (Vorjahr TEUR 1.345) Erträge aus Untervermietungen von Verkaufs- und Werbeflächen enthalten. Außerordentliche und periodenfremde Erträge belaufen sich auf TEUR 11.409 (Vorjahr TEUR 4.976).

(9) Sonstige betriebliche Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden unter anderem der Aufwand an Mieten, Instandhaltung und laufenden Betriebskosten für eigengenutzte Geschäftsräume mit TEUR 41.438 (Vorjahr TEUR 42.449) sowie Werbeaufwendungen mit TEUR 4.670 (Vorjahr TEUR 4.836) ausgewiesen. Außerordentliche und periodenfremde Aufwendungen sind mit TEUR 8.188 (Vorjahr TEUR 4.166) enthalten.

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2007 wurden durchschnittlich 2.908 (Vorjahr 2.959) kaufmännische und 751 (Vorjahr 869) gewerbliche Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer beschäftigt.

Haftungsverhältnisse

Es besteht eine gesamtschuldnerische Haftung mit weiteren Unternehmen des EDEKA-Verbundes Südbayern für eine Rahmenkreditlinie von EUR 25.000.000. Zum 31. Dezember 2007 war die Kreditlinie mit EUR 17.700.000 beansprucht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für langfristig angemietete Objekte besteht ein nicht abgezinstes Gesamtobligo in Höhe von € 134,0 Mio., wovon € 131,8 Mio. auf verbundene Unternehmen entfallen.

Organbezüge

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB aus Datenschutzgründen verzichtet. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen TEUR 18.

Mutterunternehmen

Die EDEKA Handelsgesellschaft Südbayern mbH, Gaimersheim, bezieht den vorliegenden Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 in den von ihr nach § 290 ff. HGB aufzustellenden Konzernabschluss mit ein. Der Konzernabschluss kann im Unternehmensregister eingesehen werden.

Geschäftsführung

Lothar Odenbach, Kösching

Geschäftsführer

Peter Rambach, Geisenfeld

Geschäftsführer, Arbeitsdirektor

Aufsichtsrat

Vertreter der Anteilseigner

Hans Georg Maier, Buxheim, (Vorsitzender) Geschäftsführer der Muttergesellschaft

Erwin A.Pritscher, Furth/Arth, Kaufmann

Hermann Sommer, Lauben, Kaufmann (bis 12.06.2007)

Dietmar Fackler, Boos, Kaufmann (ab 12.06.2007)

Bernhard Dillinger, Langquaid, Kaufmann

Angela Steinberger, Massing, Kauffrau

Ferdinand Stubhann, Saaldorf-Surheim, Kaufmann

Vertreter der Arbeitnehmer

Elfi Goroll, Graben, (stellvertretende Vorsitzende) kaufm. Angestellte

Quirin Allinger, Regen, Metzgermeister

Robert Duscher, Landshut,

Frank Leibig, Regensburg, beide Vertreter der Gewerkschaft ver.di

Max Leithner, Karlskron, kaufm. Angestellter

Emmeram Viehmann, Eitensheim, kfm. Angestellter

Gaimersheim, den 26. März 2008

Lothar Odenbach Peter Rambch

Bestätigungsvermerk:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Neukauf Südbayern GmbH, Caimersheim, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.

Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Hamburg, den 02. Mai 2008

UNIVERSA Prüfungs- und

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