Stammdaten

Register
Amtsgericht Fulda HRB 1422
Eingetragen
24.6.1996
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen Stoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Vertrieb und die Montage von Maschinen für die Lager- und Fördertechnik, sowie auf Kundenwunsch auch Sonderanfertigungen sowie die Beratung in diesen Fachbereichen, sowie sämtliche hiermit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Pascal Schütz
seit 4.1.2023
Geschäftsführer
Alfred Schütz
seit 4.1.2023
Prokura
Michelle Bohl
seit 4.1.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

36041 Fulda
40.000 €
40.00%
36041 Fulda
25.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DIMOS Maschinenbau GmbH

Petersberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss zum 31.12.2023

DIMOS Maschinenbau GmbH, Billèrer Straße 1, 36100 Petersberg

1. Grundlagen des Unternehmens

Die DIMOS Maschinenbau GmbH ist international tätiger Systemanbieter von Flurförderzeugen für den Transport von langen und schweren Lasten. Im September 2023 feierte die DIMOS Maschinenbau ihr 30 jähriges Firmenjubiläum in Petersberg bei Fulda.

Gegenstand des Unternehmens der DIMOS Maschinenbau GmbH ist die Herstellung, der Vertrieb und die Montage von Maschinen für die Lager- und Fördertechnik und auf Kundenwunsch auch Sonderanfertigungen sowie die Beratung in diesen Fachbereichen und sämtliche hiermit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter beläuft sich auf 78.

2. Ziele und Strategien

Ziel der Gesellschaft ist es, sich in einer stark wettbewerbsorientierten Branche klar von seinen Wettbewerbern abzusetzen. DIMOS wird daher auch künftig seinen Fokus auf die Festigung der Wettbewerbsposition und nachhaltige Steigerung der Kundenzufriedenheit legen.

3. Forschung und Entwicklung

Entsprechend der Unternehmensgröße der DIMOS Maschinenbau GmbH verfügt die Gesellschaft über keine eigenständige Abteilung für Forschungs- und Entwicklungsaufgaben.

Die Entwicklung neuer Geräte, Fahrzeuge und Systemlösungen sowie die Weiterentwicklung von bestehenden Produkten haben nach wie vor einen hohen Stellenwert bei der DIMOS Maschinenbau GmbH und werden in Abstimmung mit der Geschäftsführung durch die Konstruktionsabteilung forciert. Die bewährten Produktreihen werden ständig an die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden unter Berücksichtigung der neuesten technischen Möglichkeiten angepasst und weiterentwickelt.

4. Wirtschaftsbericht

4.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

DIMOS Maschinenbau GmbH betrachtet im Rahmen des firmeneigenen Kontroll- und Risikofrüherkennungssystems regelmäßig die Entwicklung der Weltwirtschaft sowie den europäischen und inländischen Absatzmarkt für Produkte aus der Flurförderzeugbranche. So kann bei Bedarf frühzeitig auf relevante Marktveränderungen reagiert werden.

Die Weltwirtschaft verzeichnete trotz einiger Unsicherheiten und volatiler Marktbedingungen insgesamt eine moderate Wachstumsdynamik. Trotz Inflation und strafferer Geldpolitik entwickelte sich die Weltwirtschaft im Jahr 2023 besser als erwartet. Das Wachstum betrug 3,0 Prozent.

Die wichtigsten Länder weltweit nach Umsatz im Maschinenbau betrachtet sind China, Japan, die USA und Deutschland. Die vier Länder erwirtschaften im Bereich des Maschinen- und Anlagenbaus mehr als 75,0 Prozent des weltweiten Umsatzes in diesem Wirtschaftsbereich. China ist hier mit Abstand die führende Nation. (Weltrangliste der Flurförderzeuge 2021 nach Kontinenten - Lieferung in Stück; Quelle: TeDo Verlag GmbH - DHF-Intralogistik)

Die europäische Wirtschaft verliert weiter an Dynamik und entgeht knapp einer Rezession. Die Wachstumsprognose für 2023 liegt bei lediglich 0,7 Prozent, hauptsächlich aufgrund von Kaufkraftverlusten, durch hohe Inflation und den Auswirkungen von Leitzinserhöhungen.

Im Maschinen- und Anlagenbau in Europa sind die Bestellungen gesunken, und die Unternehmen zeigen eine zurückhaltende Investitionsbereitschaft aufgrund der globalen Unsicherheiten. Die Auftragspolster bei vielen Herstellern reduzieren sich, und ähnliche Prognosen gelten auch für Hersteller von Flurförderzeugen im Jahr 2024.

Die deutsche Wirtschaft ist im vergangenen Jahr in eine Rezession gerutscht und hinkt international hinterher. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank 2023 zum Vorjahr preisbereinigt um 0,3 Prozent. (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft)

Der für die Exportwirtschaft wichtige Welthandel verlor an Dynamik. Zudem verunsicherte die Energiekrise, steigende Zinsen und zunehmende strukturelle Probleme Produzenten, Investoren sowie Konsumenten.

Die Bestellungen im deutschen Maschinen- und Anlagenbau fielen im Jahr 2023 deutlich niedriger aus als im Vorjahr, was zu einer restriktiven Haltung bei Investitionen und Neueinstellungen führte. Flurförderzeuge, wichtig für die innerbetriebliche Logistik, verzeichneten insgesamt einen leichten Rückgang der Nachfrage, wobei Elektrostapler und Elektroniederhubwagen eine Ausnahme bildeten. Insgesamt gingen etwa 2,6 Millionen Neubestellungen bei den Herstellern im Jahr 2023 ein.

Die Herstellung von Flurförderzeugen, die zum Maschinen- und Anlagenbau gehört, verzeichnete im Jahr 2023 insgesamt einen leichten Rückgang der Bestellungen und Auslieferungen, wobei Elektrostapler und Elektroniederhubwagen eine Ausnahme bildeten. Insgesamt wurden etwa 2,6 Millionen Neubestellungen bei den Herstellern erwartet.

4.2. Geschäftsverlauf

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 konnte die DIMOS Maschinenbau GmbH trotz der herausfordernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf verzeichnen. Dieser spiegelte die Anstrengungen wider, sich kontinuierlich an die sich wandelnden Marktbedingungen anzupassen und Chancen zu nutzen, während gleichzeitig Risiken minimiert wurden.

Das Jahresergebnis der DIMOS Maschinenbau GmbH sowie der EBIT der Gesellschaft befinden sich über den im Vorfeld für das Jahr 2023 abgegebenen Planungen und Prognosen.

5. Darstellung der Lage der Gesellschaft

In einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld, das von Inflation und einer Rezession in Deutschland geprägt war, verzeichnet die DIMOS deutlich höhere Umsätze und eine verbesserte Profitabilität im Vergleich zum Vorjahr.

5.1 Ertragslage

Die DIMOS Maschinenbau GmbH erzielte im Berichtsjahr einen Gesamtumsatz von TEUR 16.727, was einem Anstieg von rund 74,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Umsatzsteigerung ist vor allem auf das erfolgreiche Abschneiden in unseren Kerngeschäftsfeldern sowie auf die Erschließung neuer Marktsegmente zurückzuführen. Es wurde eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 17.577 erwirtschaftet (Vorjahr: TEUR 13.980).

Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr durch erforderliche Neueinstellungen sowie durch Lohnerhöhungen um TEUR 600 gestiegen und beläuft sich auf TEUR 5.710 (Vorjahr: TEUR 5.110). Im Personalaufwand werden auch Aufwendungen für bezogene Leistungen von Fremdarbeitern (Leiharbeiter) berücksichtigt. Die Personalaufwandsquote beträgt 32,5% (Vorjahr: 36,6). Hier ist aufgrund der Ausweitung der Gesamtleistung eine deutliche Verbesserung um 4,1%-Punkte zu verzeichnen.

Bezogen auf die Gesamtleistung sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.971; Vorjahr: TEUR 1.888) unterproportional gestiegen.

Das EBIT zeigt sich um TEUR 684 erhöht und beläuft sich auf TEUR 1.389 (Vorjahr: 705). Die EBIT-Marge beträgt 7,9% (Vorjahr: 5,0%).

Im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurde ein Ergebnis nach Ertragsteuern in Höhe von TEUR 669 (Vorjahr: TEUR 391) erwirtschaftet. Dies ist eine Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 278.

Unsere im Lagebericht 2022 beschriebene Prognose sah eine Gesamtleistung von € 16,0 Mio. und ein gestiegenes Jahresergebnis vor. Die in der Prognose erwartete Entwicklung konnte übertroffen werden.

5.2 Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der DIMOS Maschinenbau GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 14.561 (Vorjahr: TEUR 12.432) und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.129 erhöht.

Das Anlagevermögen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 1.696 (Vorjahr: TEUR 1.854). Zugängen in Höhe von TEUR 92 stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 250 gegenüber. Die Anlagenintensität beträgt 11,6% (Vorjahr: 14,9%).

Das Vorratsvermögen wurde gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.912 aufgebaut und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 15.288 (Vorjahr TEUR 13.376). Das Vorratsvermögen beträgt 84,3% (Vorjahr: 75,3%) des Gesamtvermögens der Gesellschaft und beinhaltet mit TEUR 9.064 teilfertige Erzeugnisse, für deren Fertigung entsprechende verbindliche Kundenaufträge vorliegen.

Die erhaltenen Anzahlungen von Kunden betragen zum Stichtag TEUR 3.018 (Vorjahr: TEUR 4.006) und sind gegenüber um TEUR 988 zurückgegangen. Die Kundenanzahlungen sind über Versicherungsbürgschaften abgesichert. Die erhaltenen Anzahlungen wurden von den Vorräten abgesetzt.

Die Kundenforderungen belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 548 (Vorjahr: TEUR 512). Dies bedeutet einen Anstieg um TEUR 36.

Das Eigenkapital der DIMOS Maschinenbau GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 3.527 (Vorjahr: TEUR 2.858.) Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 24,2% (Vorjahr: 22,9%) und hat sich um 1,3%-Punkte gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Rückstellungen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf EUR 494 (Vorjahr TEUR: 417). Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Bildung von Steuerrückstellungen für das Jahr 2023 zurückzuführen.

Die Bankverbindlichkeiten betragen TEUR 7.565 (Vorjahr TEUR 6.641) und haben gegenüber dem Vorjahr um TEUR 924 zugenommen. Im Verhältnis zum Gesamtvermögen belaufen sich die Bankverbindlichkeiten auf 43,0% (Vorjahr: 40,4%).

Die Lieferantenverbindlichkeiten betragen zum Stichtag TEUR 1.543 (Vorjahr: TEUR 1.880). Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um TEUR 337 und einem Anteil von 8,8 % (Vorjahr: 11,4 %).

Das gewährte Gesellschafterdarlehen von ursprünglich TEUR 300 wurde im Berichtsjahr um TEUR 800 auf TEUR 1.100 (Vorjahr TEUR: 300) aufgestockt. Der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 7,6% (Vorjahr: 2,4%).

Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 336) und beinhalten vor allem Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt.

Die Vermögenslage der DIMOS Maschinenbau GmbH ist geordnet. Die Vermögens- und Kapitalstruktur der Gesellschaft ist als solide zu bezeichnen. Die bestehenden Kontokorrentlinien der Hausbanken reichen nachhaltig für die Abwicklung der laufenden Geschäfte aus.

5.3 Finanzlage

Das Finanzmanagement der DIMOS Maschinenbau GmbH ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die DIMOS war und ist jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen vollumfänglich erfüllen zu können.

Der operative Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Wirtschaftsjahr 2023 TEUR -1.891 (Vorjahr: TEUR -2.841) und hat sich gegenüber dem Vorjahr 2022 um TEUR 950 verbessert. Insgesamt ergibt sich für das Berichtsjahr eine Verminderung des Finanzmittelfonds um TEUR 1.086 auf TEUR -1.143.

5.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzerlöse, Umsatzrentabilität und operativer Cashflow heran.

Die Umsatzrentabilität berechnen wir mit dem EBT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Der operative Cashflow entspricht dem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Zu den Umsatzerlösen und dem operativen Cashflow verweisen wir auf die Ausführungen zur Umsatzentwicklung und zur Finanzlage. Die Umsatzrendite beträgt 5,7% (Vorjahr: 5,6%).

5.5 Bericht über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die DIMOS Maschinenbau GmbH verfügt über einen solventen Kundenstamm. Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten mögliche Ausfallrisiken erkennbar sind, werden diese durch entsprechende Wertberichtigungen erfasst. Den Ausfallrisiken, Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen wird durch ein aktives Forderungsmanagement begegnet. Lieferantenverbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Preisänderungsrisiken bei Aufträgen werden in den Kalkulationen zur Erlangung von Aufträgen möglichst im Vorfeld berücksichtigt.

Aktuelle Liquiditätsrisiken sind aus Sicht der Gesellschaft nicht vorhanden und nicht erkennbar.

6. Risiko- und Chancenbericht

6.1. Risikobericht

6.1.1. Risikomanagementsystem

Ziel unseres Risikomanagementsystems ist es, potenzielle Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu minimieren und bestenfalls vollständig zu vermeiden. Eine fundierte Analyse der Risiken ist entscheidend, um unsere strategische Ausrichtung zu stärken und langfristige Wertschöpfung zu sichern.

Bei der Identifikation der Risiken und der Erarbeitung von Gegenmaßnahmen arbeiten die Geschäftsführung sowie die Entscheidungsträger der einzelnen Abteilungen eng zusammen. Abhängig vom Ergebnis der im Team erarbeiteten Risikoanalysen werden entsprechende Maßnahmen zur Gegensteuerung eingeleitet und zeitnah von den verantwortlichen Führungskräften in den Zentralfunktionen der Gesellschaft umgesetzt.

Das Risikoprofil von DIMOS wird laufend aktualisiert, und es zeigt nachfolgende potenzielle Einzelrisiken.

6.1.2. Einzelrisiken

Unvorhergesehene Preiserhöhungen oder Lieferengpässe können zu einer Erhöhung der Produktionskosten und somit zur Erhöhung der Materialaufwandsquote führen. Dies könnte die Profitabilität des Unternehmens beeinträchtigen, insbesondere wenn die Preiserhöhungen nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Um diesem Risiko zu begegnen, wird die Beschaffungspolitik kontinuierlich überwacht und es werden langfristige Lieferverträge mit zuverlässigen Lieferanten abgeschlossen. Dennoch bleiben externe Einflüsse wie Rohstoffpreisvolatilität und geopolitische Spannungen weiterhin eine potenzielle Bedrohung.

Zudem können unerwartete Änderungen in der Marktnachfrage oder Intensivierung des Wettbewerbs zu einem Rückgang der Umsatzerlöse führen und somit das Umsatzwachstum beeinflussen. Dies könnte durch Konjunkturschwankungen, verändertes Kundenverhalten oder den Eintritt neuer Wettbewerber verursacht werden. Zur Minimierung dieses Risikos investiert das Unternehmen in Marktanalysen, Produktinnovationen und den Ausbau des Kundenservice, um die Kundenbindung zu stärken und neue Marktsegmente zu erschließen.

Die Unsicherheit bezüglich der Kostenstruktur und der operativen Effizienz des Unternehmens kann sich negativ auf den EBIT auswirken. Schwankungen in den Betriebskosten, unerwartete Verluste oder ineffiziente Prozesse könnten die Gewinnmargen beeinträchtigen und das EBIT negativ beeinflussen. Zur Risikominimierung werden kontinuierlich Kostenkontrollen und Effizienzmaßnahmen implementiert, sowie Risikovorsorge getroffen, um unvorhergesehene Ereignisse abzufedern.

Das Risiko der unzureichenden Verfügbarkeit und der steigenden Fluktuation von qualifiziertem Personal hat sich vor dem Hintergrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage in Deutschland insgesamt erhöht. Zusätzlich wächst die Unsicherheit bezüglich der Lohn- und Personalkostenentwicklung. Eine unerwartete Zunahme der Lohnkosten oder eine ineffiziente Personalplanung könnten zu einer Erhöhung der Personalaufwandsquote führen und die Rentabilität des Unternehmens beeinträchtigen. Um dieses Risiko zu mindern, werden angemessene Personalressourcenplanung und Leistungsüberwachung durchgeführt, um die Effizienz zu maximieren und die Personalkosten im Rahmen zu halten.

6.1.3. Gesamtbeurteilung der Risikosituation

Das Risikoumfeld hat sich für die Gesellschaft in den letzten Jahren insoweit verändert, als dass sich teils gegenseitig verstärkende Krisen (Corona Krise, geopolitische Krisen, Energiekrise, Inflation, steigende Zinsen, Fachkräftemangel, Bürokratisierung/Überregulierung, Sozialstaatausbau, Subventions- und Migrationspolitik) schier nicht auflösen wollen bzw. sich noch verschärfen. In Folge dessen wird sich die DIMOS künftig noch schneller auf (Markt-)Veränderungen einstellen und ihre internen Prozesse hinsichtlich der Krisen-Resilienz fortlaufend überprüfen müssen.

Aktuell sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

6.2 Chancenbericht

Das Erkennen möglicher Chancen für die Wirtschaftlichkeit der DIMOS Maschinenbau GmbH ist ein wichtiger Bestandteil des internen Controllings und wird regelmäßig durch die Geschäftsführung als ergänzende Grundlage für die Unternehmensstrategie in den operativen Geschäftsfeldern durchgeführt, ergänzt und optimiert.

Operative und strategische Planungsprozesse werden analysiert, um mögliche Chancen frühzeitig erkennen zu können.

Die steigende Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen in bestehenden und neuen Märkten bietet eine bedeutende Chance für Umsatzwachstum. Durch gezielte Marketingstrategien, Produktinnovationen und den Ausbau unserer Vertriebskanäle können wir unser Umsatzpotenzial weiter ausschöpfen. Zudem bieten sich Möglichkeiten zur Diversifizierung unseres Produktportfolios und zur Erschließung von Nischenmärkten, um das Umsatzwachstum zu steigern.

Die Optimierung unserer operativen Prozesse und die Implementierung effizienzsteigernder Maßnahmen bieten die Chance, unser EBIT zu verbessern. Durch die Automatisierung von Produktionsabläufen, die Senkung der Material- und Personalkosten sowie die Identifizierung von Kosteneinsparungspotenzialen können wir unsere Rentabilität steigern und die Margen ausweiten.

Die Investition in die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Schaffung eines attraktiven Arbeitsumfelds können dazu beitragen, die Produktivität und Effizienz zu steigern. Chancen liegen somit darin, durch gezielte Schulungs- und Weiterbildungsprogramme die Qualifikationen unseres Teams stärken und die Mitarbeiterbindung erhöhen, was langfristig zu einer verbesserten Personalquote führen kann. Eine weitere Chance zur positiven Entwicklung der Personalquote sieht die Geschäftsführung der Gesellschaft in der Reduzierung der Produktionskosten der Produkte, der weiteren Reduzierung der Gemeinkosten sowie der Reduzierung der Lagerkosten und Vorratshaltung. Mehrere bereits umgesetzte Maßnahmen zur Optimierung der einzelnen Produktionsprozesse lassen zum Teil in einzelnen Produktionsbereichen Einsparungspotential im Bereich der Durchlaufkosten der Produkte erkennen.

Die Identifizierung alternativer Beschaffungsquellen, die Optimierung der Lagerhaltung und die Implementierung von Materialwirtschaftssystemen bieten die Chance, die Materialaufwandsquote zu senken. Durch Verhandlungen mit Lieferanten, die Einführung von Just-in-Time-Lieferungen und die Auswahl kosteneffizienter Materialien können wir unsere Beschaffungskosten optimieren und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Gesamtwirtschaftliche Chancen zeigen sich für die DIMOS Maschinenbau GmbH durch die gute Marktpositionierung der Gesellschaft. Die Basis für die Nutzung von Chancen ist darüber hinaus eine stabile und gesicherte Finanzierungsstruktur, eine nachhaltig ausgerichtete Effizienz sowie ein effektives Beschaffungsmanagement für die für die Produktion benötigten Materialien und Rohstoffe. Die hohen Qualitätsansprüche der DIMOS Maschinenbau GmbH werden durch Qualitätskontrollen der Produkte gesichert. Dem Marktwettbewerb im Inland und Ausland wird die DIMOS Maschinenbau GmbH weiter durch Kompetenz, langjährige Erfahrung, Innovation und Zuverlässigkeit sowie einem hohen Qualitätsbewusstsein für die gefertigten Produkte begegnen.

7. Prognosebericht

7.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenentwicklung

In der Herbstprognose war die Regierung noch von einem Wachstum im laufenden Jahr von 1,3 Prozent ausgegangen. Zuletzt war das deutsche Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2023 um 0,3 Prozent geschrumpft, unter anderem wegen sinkender Investitionen in Bauten und Ausrüstungen wie Maschinen. Wirtschaftsminister Habeck kündigte an, die Bundesregierung werde ihre Konjunkturprognose für dieses Jahr deutlich senken. Erwartet werde nur noch ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent.

Für 2025 erwartet das Münchner Ifo-Institut ein Wachstum von 1,3 Prozent, das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) 1,2 Prozent.

(Quelle: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/konjunktur/habeck-deutschland-konjunktur-100.html)

7.2. Branchensituation

Die deutsche Maschinen- und Anlagenbauindustrie zeigt eine zurückhaltende Haltung für das Jahr 2024, mit einer restriktiven Investitions- und Einstellungspolitik aufgrund der Unsicherheiten bezüglich der zukünftigen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung.

Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer erwartet für die Herstellung von Flurförderzeugen im Jahr 2024 einen weiteren leichten Umsatzrückgang. Aufgrund der wachsenden Nachfrage nach automatisierten Flurförderzeugen wird jedoch eine positive langfristige Entwicklung für die Branche prognostiziert.

7.3. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Anhaltende geopolitische Konflikte in vielen Ländern der Welt haben negativen Einfluss auf die Entwicklung der Wirtschaft und damit auch auf unsere Gesellschaft. Gestiegene Preise für Material, teils anhaltende Lieferengpässe bei der Zulieferung der für die Produktion benötigten Teile und Rohstoffe, Schwierigkeiten bei der Rekrutierung geeigneten Fachpersonals sowie länderweit noch immer zu hohe Inflationsraten und unsichere Finanzmärkte mit hohen Zinsen machen es schwierig, eine Prognose für die Wirtschaft und somit auch für die künftige wirtschaftliche Entwicklung der DIMOS Maschinenbau GmbH abzugeben.

Aufgrund einer ständig wachsenden Weltbevölkerung verbunden mit einem stetigen Wachstum der Versorgung von Mensch und Wirtschaft kommt der Lagerlogistik eine immer größere Bedeutung zu. Trotz der unsicheren aktuellen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sieht die DIMOS Maschinenbau GmbH aufgrund der insgesamt für sich erkennbar steigenden Nachfrage nach automatisierten und traditionellen Flurförderzeugen optimistisch in die Zukunft.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die DIMOS Maschinenbau GmbH aufgrund des weiterhin sehr hohen Auftragsbestandes und der stetig steigenden Nachfrage nach Produkten der Gesellschaft eine Gesamtleistung von rd. TEUR 16.500 sowie ein EBIT, das sich in einer Bandbreite von TEUR 800 - TEUR 1.300 bewegen sollte.

7.4. Gesamtaussage über die voraussichtliche Entwicklung

Ob die im Vergleich zur Branche eher günstige Prognose der finanziellen Leistungsindikatoren eintrifft, hängt im Wesentlichen von den konjunkturellen und branchenspezifischen Rahmenbedingungen ab. Externe Einflussfaktoren wie die Entwicklung der Energiepreise liegen außerhalb der Einflusssphäre des Managements.

 

Petersberg, den 28. Februar 2024

Pascal Schütz, Geschäftsführer

Michelle Bohl, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.764,00 49.869,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 720.832,00 730.443,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 314.065,00 364.337,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 623.008,00 684.667,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.320,00 24.430,00
1.663.225,00 1.803.877,00
1.695.989,00 1.853.746,00
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.054.428,00 4.974.098,30
2. Unfertige Erzeugnisse 9.063.963,00 8.219.463,01
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 169.325,90 164.106,67
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 18.600,00
15.287.716,90 13.376.267,98
5. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.018.163,75 4.005.973,33
12.269.553,15 9.370.294,65
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 547.028,98 481.910,08
2. Forderungen gegen Gesellschafter 785,86 30.061,32
3. Sonstige Vermögensgegenstände 15.386,86 356.537,84
563.201,70 868.509,24
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.646,08 280.117,78
12.834.400,93 10.518.921,67
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 31.106,97 59.075,40
14.561.496,90 12.431.743,07

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 700.000,00 700.000,00
III. Gewinnvortrag 2.057.507,28 1.666.855,44
IV. Jahresüberschuss 669.407,93 390.651,84
3.526.915,21 2.857.507,28
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 73.793,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 419.875,00 417.070,00
493.668,00 417.070,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.565.214,43 6.641.158,75
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.003.869,09 1.744.111,61
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.638.466,60 436.087,47
4. Sonstige Verbindlichkeiten 333.363,57 335.807,96
(davon aus Steuern: € 106.573,02; 31.12.2022: € 60.865,12)
(davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 0,00 31.12.2022: € 1.206,09)
10.540.913,69 9.157.165,79
14.561.496,90 12.431.743,07

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 16.727.219,29 9.579.251,05
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 849.719,22 4.400.586,45
3. Sonstige betriebliche Erträge 94.341,90 75.763,28
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.726.403,14 5.537.989,21
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 605.449,22 488.130,69
8.331.852,36 6.026.119,90
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 4.841.190,09 4.312.411,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 868.670,77 797.723,26
5.709.860,86 5.110.134,70
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 268.910,47 327.178,65
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.965.945,19 1.882.416,82
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.695,73 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 437.484,65 169.100,75
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 286.098,68 144.803,12
11. Ergebnis nach Steuern 674.823,93 395.846,84
12. Sonstige Steuern 5.416,00 5.195,00
13. Jahresüberschuss 669.407,93 390.651,84

Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

DIMOS Maschinenbau GmbH, Billèrer Straße 1 in 36100 Petersberg

1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die DIMOS Maschinenbau GmbH mit Sitz in 36100 Petersberg ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Firmenname laut Registergericht: DIMOS Maschinenbau GmbH
Firmensitz laut Registergericht: 36100 Petersberg
Registereintrag: HRB 1422
Registergericht: Amtsgericht Fulda

2. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss der Firma DIMOS Maschinenbau GmbH ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Beachtung der rechnungslegungsrelevanten Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt worden. Sofern es satzungsmäßige Besonderheiten mit Auswirkungen auf den Jahresabschluss gibt, wurden diese beachtet und bei der Jahresabschlusserstellung berücksichtigt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgten zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen werden ausnahmslos linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den für das Jahr 2023 geltenden Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Aus dem Anlagenspiegel ergeben sich die Zugänge und Abgänge sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet, wobei bei den Herstellungskosten neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt wurden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die verlustfreie Bewertung wurde beachtet.

Es wurde erstmals von dem Wahlrecht des § 268 Abs. 5 HGB Gebrauch gemacht und die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt. Die Vorjahresbeträge wurden entsprechend angepasst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wird bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine Pauschalwertberichtigung aktivisch abgesetzt. Sofern auf einzelne Forderungen Einzelwertberichtigungen zu bilden sind, wurden diese berücksichtigt.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten für geleistete Aufwendungen für das kommende Wirtschaftsjahr ist mit dem abgegrenzten Nominalwert angesetzt.

Das Eigenkapital wurde mit dem entsprechenden Nominalwert bilanziert.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und alle ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Ein Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr hat nicht stattgefunden.

4. Angaben zur Bilanz

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten vor allem personalbezogene Rückstellungen, Rückstellungen für Gewährleistungen und für ausstehende Zinsen.

Aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel sind Zusammensetzung und Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ersichtlich:

Restlaufzeit von
gesamt
EUR
bis1 Jahr
EUR
1 bis 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
gesichert
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 7.565.214,43 6.531.902,64 1.004.749,79 28.562,00 7.565.214,43
Vorjahr 6.641.158,75 5.086.755,41 1.002.236,13 552.167,21 6.641.158,75
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.003.869,09 998.668,79 5.200,30 0,00 0,00
Vorjahr 1.744.111,61 1.738.911,31 5.200,30 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.638.466,60 1.338.466,60 0,00 300.000,00 0,00
Vorjahr 436.087,47 136.087,47 0,00 300.000,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 333.363,57 333.363,57 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 335.807,96 335.807,96 0,00 0,00 0,00
10.540.913,69 9.502.401,60 1.009.950,09 28.562,00 7.565.214,43
Vorjahr 9.157.165,79 7.597.562,15 1.007.436,43 552.167,21 6.641.158,75

Die Bankverbindlichkeiten sind durch Bürgschaften der Gesellschafter, durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignung der Vorräte und teilweise des Anlagevermögens sowie durch eine Forderungszession gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten Darlehensverbindlichkeiten von EUR 1.100.000,00 (Vorjahr: EUR 300.000,00) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von EUR 538.466,60 (Vorjahr: EUR 136.087,47).

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Im Personalaufwand sind unter den Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 14.309,54 (Vorjahr: EUR 13.724,09) enthalten.

Im Geschäftsjahr 2023 sowie auch im Vorjahr sind keine außerordentlichen Erträge und keine außerordentlichen Aufwendungen angefallen.

6. Sonstige Angaben

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nachfolgend entsprechend aufgeführt sind:

Höhe der Verpflichtung
EUR
Jahres- betrag
EUR
Mietvertrag Betriebsliegenschaft 375.640,56 375.640,56
Leasingverträge Fahrzeuge 256.458,25 120.602,08
Leasingvertrag Stapler 91.200,00 22.800,00
Leasingverträge Lizenzen 30.860,63 17.724,96
Leasingverträge Bürogeräte 22.307,04 13.951,44
Summe 776.466,48 550.719,04

Die Mietverträge über die Anmietung der Betriebsliegenschaft sind nach den Vorgaben der Mietverträge jeweils zum Jahresende kündbar. Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen für bewegliches Inventar und Lizenzen. Diese Verträge laufen im Durchschnitt noch drei Jahre.

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des sowie auch keine sonstigen Verbindlichkeiten oder Verpflichtungen aus Bürgschaften der Gesellschaft.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 im Unternehmen beschäftigten Mitarbeiter beläuft sich auf 78 (Vorjahr: 65 Mitarbeiter) und teilt sich nach Gruppen wie folgt auf:

Jahr 2022 Jahr 2023
Assistenz Geschäftsleitung 3 4
Abteilungsleitung 7 7
Angestellte 31 28
Arbeiter 23 38
Aushilfen 1 1
65 78

Bei den Vorgängen von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag wurden mögliche negative konjunkturbeeinflussende Auswirkungen aufgrund der anhaltenden wirtschaftlichen Situation in Deutschland sowie Weltweit identifiziert. Es wird diesbezüglich auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind der Geschäftsführung nicht bekannt.

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr folgende Personen an:

- Herr Pascal Schütz, Fulda

- Frau Michelle Bohl, Fulda

Herr Pascal Schütz und Frau Michelle Bohl sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 2.726.915,21, der sich aus dem Jahresüberschuss von EUR 669.407,93 und dem Gewinnvortrag von EUR 2.057.507,28 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Petersberg, den 28. Januar 2024

Pascal Schütz, Geschäftsführer

Michelle Bohl, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 83.522,18 2.388,16 0,00 0,00 85.910,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 798.444,78 0,00 0,00 0,00 798.444,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 924.941,05 0,00 64.610,00 0,00 989.551,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 979.717,18 63.265,31 0,00 67.243,34 975.739,15
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.430,00 45.500,00 -64.610,00 0,00 5.320,00
2.727.533,01 108.765,31 0,00 67.243,34 2.769.054,98
2.811.055,19 111.153,47 0,00 67.243,34 2.854.965,32
Abschreibungen
Stand Stand
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.653,18 19.493,16 0,00 53.146,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 68.001,78 9.611,00 0,00 77.612,78
2. Technische Anlagen und Maschinen 560.604,05 114.882,00 0,00 675.486,05
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 295.050,18 124.924,31 67.243,34 352.731,15
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
923.656,01 249.417,31 67.243,34 1.105.829,98
957.309,19 268.910,47 67.243,34 1.158.976,32
Buchwerte
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 32.764,00 49.869,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 720.832,00 730.443,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 314.065,00 364.337,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 623.008,00 684.667,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.320,00 24.430,00
1.663.225,00 1.803.877,00
1.695.989,00 1.853.746,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die DIMOS Maschinenbau GmbH, Petersberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DIMOS Maschinenbau GmbH, Petersberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 28. Februar 2024

Märkische Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Hans-Henning Schäfer, Wirtschaftsprüfer

Dirk Herrmann, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 30. April 2024.

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