Nordfleet Logistik und Service GmbH

Bredowstraße 14, 22113 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 134182
Eingetragen
20.11.2014
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenGüterbeförderung in der Hochsee- und KüstenschifffahrtVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
die Beratung und Erbringung von Speditions- und Logistikdienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Arne Iwersen
seit 20.3.2020
Prokura
Hauke Thomsen
seit 20.11.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
50.00%
25.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Hamburg
150.000 €
50.00%
Hamburg
75.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Nordfleet Logistik und Service GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Nordfleet Logistik und Service GmbH agiert im Wesentlichen in den Bereichen der Intralogistik und der Distributionslogistik, welche das Kerngeschäft der Gesellschaft darstellt.

II. Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Entwicklung

Die gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Entwicklung der Logistik im Jahr 2023 wurde von mehreren Faktoren beeinflusst, darunter die Erholung von der COVID-19-Pandemie, geopolitische Spannungen und der anhaltende Trend zur Digitalisierung und Automatisierung.

Erholung und Wachstum nach der Pandemie

Nach den schweren Einschnitten durch die COVID-19-Pandemie erholte sich die Logistikbranche 2023 weiter. Die Nachfrage nach Transportdienstleistungen stieg, insbesondere im E-Commerce und im globalen Handel. Unternehmen investierten wieder verstärkt in ihre Lieferketten, um diese ungefälliger zu gestalten und besser auf zukünftige Krisen vorbereitet zu sein.

Geopolitische Spannungen und ihre Auswirkungen

Geopolitische Spannungen, insbesondere zwischen den USA und China sowie der Russland-Ukraine-Konflikt, hatten erhebliche Auswirkungen auf die Logistikbranche. Sanktionen, Handelsbeschränkungen und Unterbrechungen in den Lieferketten führten zu Unsicherheiten und Herausforderungen. Unternehmen mussten alternative Routen und Lieferanten finden, was zu höheren Kosten und längeren Lieferzeiten führte.

Digitalisierung und Automatisierung

Die Digitalisierung und Automatisierung sind zentrale Themen in der Logistik. Unternehmen setzten vermehrt auf Technologien wie künstliche Intelligenz, das Internet of Things (IoT) und Blockchain, um ihre Effizienz zu steigern und Kosten zu senken. Automatisierte Lager und autonome Fahrzeuge wurden zunehmend eingesetzt, um Arbeitskräfteengpässe zu kompensieren und die Produktivität zu erhöhen.

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein

Der Druck auf die Logistikbranche, umweltfreundlichere Praktiken zu übernehmen, nahm weiter zu. Regierungen und Verbraucher forderten nachhaltigere Lösungen. Unternehmen investierten in umweltfreundlichere Fahrzeuge, verbesserten ihre Energieeffizienz und setzten vermehrt auf alternative Kraftstoffe. Die Entwicklung hin zu einer grüneren Logistik war ein wichtiges Thema im Jahr 2023.

Fachkräftemangel

Der Fachkräftemangel stellte weiterhin eine große Herausforderung dar. Trotz der zunehmenden Automatisierung blieben qualifizierte Arbeitskräfte ein kritischer Engpassfaktor. Unternehmen mussten verstärkt in die Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren und attraktive Arbeitsbedingungen schaffen, um talentierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.

Regionale Entwicklungen

Europa: In Europa standen die Logistikunternehmen vor der Herausforderung, die neuen Zoll- und Handelsbestimmungen nach dem Brexit zu bewältigen. Zudem wurde der Fokus auf nachhaltige Logistiklösungen verstärkt.

USA: In den USA war die Logistikbranche durch die starke Nachfrage im E-Commerce geprägt. Investitionen in die Infrastruktur und innovative Technologien spielten eine zentrale Rolle.

Asien: In Asien, insbesondere in China, wurde die Logistik durch die Maßnahmen der Regierung zur Stabilisierung und Diversifizierung der Lieferketten beeinflusst. Die Belt and Road Initiative (BRI) blieb ein bedeutendes Projekt für die regionale und globale Logistik.

Zusammenfassend erlebte die Logistikbranche 2023 ein dynamisches Jahr mit zahlreichen Herausforderungen und Chancen. Die Erholung von der Pandemie, geopolitische Spannungen, technologische Fortschritte und der Fokus auf Nachhaltigkeit und Fachkräfte prägten die gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Branche. Unternehmen, die flexibel und innovativ auf diese Veränderungen reagierten, konnten ihre Position stärken und sich zukunftssicher aufstellen.

Geschäftsverlauf

Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Nordfleet betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr T EUR 19.505 - im Vergleich zum Vorjahr (T EUR 18.768) ergibt sich eine Steigerung um T EUR 737 - was einer Steigerungsquote von + 3,9 % entspricht.

Bedingt durch die geopolitische Lage und deren Auswirkungen, sowie der massiven Personalkostensteigerung, welche sich massiv auf das Ergebnis auswirkten - beträgt das EBT 108.162 EUR.

Finanzlage

Die Liquidität der Nordfleet Logistik und Service GmbH war im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Eigen- und Fremdmittel jederzeit gesichert. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit veränderte sich von T EUR 1007 auf T EUR 748.

Die Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten belaufen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf T EUR 798.

Das Guthaben bei den Kreditinstituten sank auf T EUR 821 (Vorjahr: T EUR 1.001). Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, fällige Verpflichtungen fristgerecht zu bedienen. Das gezeichnete Eigenkapital beträgt T EUR 300.

Vermögenslage und Investitionen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden erneut in den eigenen Fuhrpark investiert. Das Sachanlagevermögen entwickelte sich von T EUR 669 auf T EUR 1.262, wohingegen das Umlaufvermögen von T EUR 2.269 auf T EUR 2.175 sank. Die Bilanzsumme stieg von T EUR 2.938 auf T EUR 3.438.

Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Für die Nordfleet Logistik und Service GmbH liegen die finanziellen Leistungsindikatoren in den PLAN- und IST-Werten der Kennzahlen, insbesondere:

§ Umsatz

§ DB1

§ DB2

§ EBITA

§ EBIT

§ EBT

Für die Nordfleet Logistik und Service GmbH sind die Mitarbeiter primär nicht finanzieller Leistungsindikator.

III. Prognose-, Risiken und Chancen

Prognose für 2024 Wachstum durch E-Commerce

Der anhaltende Trend im E-Commerce wird weiterhin das Wachstum von Logistikunternehmen wie der Nordfleet Logistik und Service GmbH antreiben. Die Nachfrage nach schnellen und effizienten Lieferlösungen wird weiter steigen und bieten entsprechende Wachstumsmöglichkeiten.

Technologische Investitionen

Investitionen in technologische Lösungen wie Automatisierung, IoT (Internet of Things) und KI nehmen zu. Nordfleet kann von diesen Technologien profitieren, um Prozesse zu monitoren, analysieren, optimieren und dadurch die Effizienz steigern.

Nachhaltigkeit

Umweltfreundliche Logistiklösungen werden immer wichtiger. Nordfleet wird in nachhaltige Technologien investieren, um den CO 2-Fußabdruck zu reduzieren und gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden.

Regionalisierung der Lieferketten

Die Tendenz zur Regionalisierung der Lieferketten könnte Nordfleet zugutekommen, da Unternehmen vermehrt auf regionale Partner setzen, um Risiken in den Lieferketten zu minimieren.

Risiken für 2024 Geopolitische Unsicherheiten

Geopolitische Spannungen, wie z.B. Russland-Ukraine-Konflikt oder der Konflikt zwischen den USA und China, könnten Lieferketten unterbrechen und zu Unsicherheiten führen. Nordfleet muss flexibel auf die Auswirkungen derartiger Ereignisse reagieren können.

Wirtschaftliche Unsicherheiten

Ein möglicher wirtschaftlicher Abschwung oder Rezessionen in wichtigen Märkten könnten die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen dämpfen. Inflation und steigende Kosten für Energie und Rohstoffe könnten ebenfalls eine Herausforderung darstellen.

Fachkräftemangel

Der anhaltende Mangel an qualifizierten Arbeitskräften bleibt ein erhebliches Risiko. Wir müssen Strategien entwickeln, um talentierte Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, um den Betrieb aufrechtzuerhalten und zu expandieren.

Cybersecurity- Bedrohungen

Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung der Logistiksysteme steigt das Risiko von Cyberangriffen. Nordfleet muss weiterhin in Cybersecurity-Maßnahmen investieren, um ihre IT-Infrastrukturen und Daten zu schützen.

Chancen für 2024 Technologische Innovationen

Nordfleet kann von der weiteren Integration von Technologien und künstlicher Intelligenz profitieren, um Effizienz, Transparenz und Sicherheit zu verbessern. Diese Technologien werden Wettbewerbsvorteile schaffen.

Nachhaltige Logistiklösungen

Durch Investitionen in nachhaltige Technologien und Praktiken kann Nordfleet nicht nur ökologische Vorteile erzielen, sondern auch Kosten senken und die Kundenzufriedenheit erhöhen. Umweltfreundliche Lösungen können auch die Markenbindung stärken.

Diversifizierung der Lieferketten

Die Diversifizierung und vor allem die Regionalisierung der Lieferketten kann die Nachfrage an Logistikdienstleistung erhöhen und die Risiken der Lieferketten durch geopolitische Spannungen minimieren. Flexibilität und Agilität in der Lieferkettenstruktur werden entscheidend sein.

Expansion im E-Commerce

Der anhaltend positive Trend zum E-Commerces bietet erhebliche Wachstumschancen. Nordfleet kann davon profitieren und seinen Wachstum weiter ausbauen.

 

Hamburg, der 31.05.2024

Nordfleet Logistik und Service GmbH

Hauke Thomsen, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.262.532,00 669.362,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 1.262.530,00 669.360,00
1. technische Anlagen und Maschinen 110.242,00 70.179,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.151.799,00 599.181,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 489,00
B. Umlaufvermögen 2.090.736,79 2.243.267,39
I. Vorräte 24.500,08 26.178,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.244.385,12 1.215.999,37
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.950,00 1.950,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 821.851,59 1.001.089,70
C. Rechnungsabgrenzungsposten 84.787,68 25.535,94
Summe Aktiva 3.438.056,47 2.938.165,33

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 388.608,59 502.457,16
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnvortrag 22.457,16 27.829,39
III. Jahresüberschuss 66.151,43 174.627,77
B. Rückstellungen 309.274,15 296.623,00
C. Verbindlichkeiten 2.740.173,73 2.139.085,17
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 798.073,78 668.689,73
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 798.073,78 668.689,73
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 562.248,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 562.248,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.379.851,95 1.470.395,44
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.379.851,95 1.470.395,44
Summe Passiva 3.438.056,47 2.938.165,33

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 19.435.891,15 18.566.775,34
2. Personalaufwand 11.540.555,85 10.516.240,96
a) Löhne und Gehälter 9.398.414,75 8.579.985,88
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.142.141,10 1.936.255,08
3. Abschreibungen 315.255,80 311.033,67
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 315.255,80 311.033,67
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.390.190,26 7.416.341,38
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.654,92 18.341,07
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 42.011,89 86.034,49
7. Ergebnis nach Steuern 115.222,43 218.783,77
8. sonstige Steuern 49.071,00 44.156,00
9. Jahresüberschuss 66.151,43 174.627,77

Anhang

I. ALLGEMEINE ANGABEN

Die Nordfleet Logistik und Service GmbH hat ihren Sitz in Hamburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 134182.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG), des GmbH-Gesetzes sowie unter Beachtung der Satzung aufgestellt.

Der Abschluss umfasst nach § 264 Abs. 1 HGB die Bilanz, die Gewinn-und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel nach § 284 Abs. 3 HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB definierten Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Deshalb ist sie auch zur Aufstellung eines Lageberichtes verpflichtet.

Soweit das Gesetz hinsichtlich Erläuterungen und sonstigen Angaben ein Wahlrecht eröffnet, diese entweder in der Bilanz bzw. Gewinn-und Verlustrechnung oder im Anhang auszuweisen, wurde von der Möglichkeit des Ausweises im Anhang Gebrauch gemacht.

II. ANGABEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Für bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Netto-Einzelanschaffungswert zwischen € 250,00 und € 1.000,00 ist ein Sammelposten gebildet worden, der über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben wird.

Der Brutto-Anlagenspiegel ist dem Anhang als Blatt 5 beigefügt.

2. Vorräte

Der Ansatz erfolgt mit den Beschaffungskosten

3. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bewertet. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% der nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet. Einzelwertberichtigungen wurden - soweit erforderlich - vorgenommen

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 798.073,78 sind durch die Sicherungsübereinigung der finanzierten Fahrzeuge besichert. Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat ein Betrag in Höhe von € 484.746,25 eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten hat ein Teilbetrag von € 354.462,-- € eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Die weiteren Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Diese Position wurde zum jeweiligen Nennwert angesetzt.

5. Rückstellungen

Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrages gebildet. Sie betreffen im wesentlichen Resturlaubsansprüche (€ 99.234,15), Beiträge zur Berufsgenossenschaft (€ 92.454,00), Kosten für Abschlusserstellung sowie die Abschlussprüfung und Steuerberatung (€ 24.875,00), Versicherungskosten (€ 65.000,00) und Aufbewahrungsverpflichtungen(€ 4.800,00).

III. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung

Hinsichtlich der Aufgliederung der Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren wird auf die Anlage 2 verwiesen.

Die Umsatzerlöse resultieren aus leistungen. Der Steueraufwand setzt sich wie Ertragssteuern der Erbringung von Logistikdiens-folgt zusammen:
Körperschaftsteuer 16.519,87
Solidaritätszuschlag 908,24
Gewerbeertragsteuer 24.583,78
42.011,89
Sonstige Steuern
Kraftfahrzeugsteuer 49.071,00

. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

1. S 285 Nr. 3a HGB

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Gesamtbetrag € 4.972.181,97(davon Leasingverpflichtung T€ 4.795 und Mietverpflichtung T€ 176)

2. S 285 Nr. 7 HGB

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer während des Geschäftsjahres 2023 belief sich auf 371 (Vj. 359).

Davon entfielen auf:

- gewerbliche Arbeitnehmer 302 (Vj.301)

- Angestellte 9 (Vj. 8)

- Aushilfen 60 (Vj. 50)

3. § 285 Nr. 10 HGB

Alleiniger und alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist Herr Hauke Thomsen, Kaufmann, Hamburg.

Die Angaben zur Vergütung unterbleiben hier gem. § 286 (4) HGB.

4. Ergebnisverwendung

Über die Verwendung des Bilanzgewinns in Höhe von € 88.608,59 entscheidet die Gesellschafterversammlung.

 

Hamburg, den 19. Juni 2024

Der Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.100,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.100,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 618.003,84 91.920,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.105.421,79 816.242,80
-1.020,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 489,00
Summe Sachanlagen 1.723.425,63 908.651,80
-1.020,00
Summe Anlagevermögen 1.753.525,63 908.651,80
-1.020,00
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 30.098,00 2,00 2,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 30.098,00 2,00 2,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 599.681,84 51.857,00 110.242,00 70.179,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 768.845,59 263.398,80 1.151.799,00 599.181,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 489,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.368.527,43 315.255,80 1.262.530,00 669.360,00
Summe Anlagevermögen 1.398.625,43 315.255,80 1.262.532,00 669.362,00

sonstige Berichtsbestandteile

 

Hamburg, den 31.07.2024

gez. Hauke Thomsen

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 31.07.2024 festgestellt.

E. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Nordfleet Logistik und Service GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Nordfleet Logistik und Service GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang und den Lagebericht geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschafter im Sinne des § 264 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss und stellt die zukünftigen Chancen und Risiken zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

-identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher (beabsichtigter oder unbeabsichtigter) falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

-gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

-beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

-ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

-beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

-beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

-führen wir Prüfungshandlungen zu den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ergebnisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 19. Juli 2024

TRHS Treuhandgesellschaft Hamburg-Süd mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

von Rheinbaben, Wirtschaftsprüfer

Gramatke, Wirtschaftsprüfer

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