HORNA Grundbesitz KG
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lisa Horna seit 23.10.2020 | Prokura |
Thomas Horna seit 21.1.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 26.00% | |
| 13.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
5 Gesellschafter
GmbH-Struktur
4 von 5 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HORNA GmbH VerpackungenGrafenrheinfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersDer zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss und der Lagebericht entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers erteilt: "An die HORNA GmbH Verpackungen, Grafenrheinfeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HORNA GmbH Verpackungen, Grafenrheinfeld, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HORNA GmbH Verpackungen, Grafenrheinfeld, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Schweinfurt, 14. Juni 2024 PICKEL
& MEHLER GMBH
Sylvia Mehler, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023HORNA GmbH Verpackungen, GrafenrheinfeldRegistergericht Schweinfurt, HRB 669AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023HORNA GmbH Verpackungen, Grafenrheinfeld
Anhang für das Geschäftsjahr 2023HORNA GmbH Verpackungen, Grafenrheinfeld1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Absatz 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie wertbestimmende Faktoren unverändert maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, soweit zulässig, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen erfolgen soweit zulässig und vorteilhaft degressiv und darüber hinaus linear, zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Vermögensgegenstände bis zu einem von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert bzw. mit niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tagespreisen (nach dem Niederstwertprinzip) am Bilanzstichtag angesetzt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Aufgrund von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten und Sicherungsübereignungen sind die Vorräte nicht frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für Zinsverluste und das latente Ausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine Pauschalwertberichtigung angesetzt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die aktiven latenten Steuern berücksichtigen alle zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Passive latente Steuern lagen zum 31. Dezember 2023 nicht vor. Der Ansatz der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Anwendung der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sogenannten "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode) unter Zugrundelegung einer Anwartschaftsdynamik von 0,0 % p. a., einer Rentensteigerung von 0,0 % p. a. und einem Zinssatz (10-Jahresdurchschnitt) von 1,83 % p. a. sowie einer Kündigungsrate von 0,0 %. Rückstellungen für nicht versicherungsgebundene rückgedeckte Altersversorgungszusagen wurden kongruent bewertet, indem das Passivum wie das Aktivum bewertet wurde. Zur Ermittlung des leistungskongruenten Teils der Pensionsrückstellung wurde das faktorbasierte Verfahren gemäß DAV-Ergebnisbericht vom 26. April 2022 (Deckungskapitalverfahren) angewendet. Die Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der Anpassung der Bewertung an das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgte bereits in den Vorjahren in voller Höhe des Zuführungsbetrages vom 1. Januar 2010 gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB. Die verpfändete Rückdeckungsversicherung wurde mit der Pensionsrückstellung verrechnet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden im Rahmen der Ausübung von Ermessensspielräumen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht zum 31. Dezember 2023 eine Globalzession. Darüber hinaus enthalten die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht in Höhe von TEUR 113 (Vorjahr: TEUR 95). Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 83 berücksichtigen die zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen bestehenden Differenzen bezüglich der Pensionsrückstellung zum 31. Dezember 2023, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlichen abbauen. Die latenten Steuern wurden unter Zugrundelegung eines individuellen Steuersatzes für Körperschaft- und Gewerbesteuer in Höhe von 29,175 % berechnet. Im Geschäftsjahr 2023 wurden aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 2 aufgelöst. Es erfolgte eine Einzeldifferenzbetrachtung. Passive latente Steuern lagen zum 31. Dezember 2023 nicht vor. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 30.000,00 und entspricht dem im Handelregister eingetragenen Betrag. Das Stammkapital ist in voller Höhe einbezahlt. Die Geschäftsführung schlägt vor einen Teil des Jahresüberschusses 2023 in Höhe von EUR 500.000,00 auf neue Rechnung vorzutragen und im Geschäftsjahr 2024 auszuschütten sowie den verbleibenden Betrag des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 610.716,10 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen. Der Bilanzgewinn aus dem Vorjahr in Höhe von insgesamt EUR 400.000,00 wurde entsprechend dem Gesellschafterbeschluss vom 12. Juni 2023 im Geschäftsjahr 2023 ausgeschüttet. Zum 31. Dezember 2023 besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 90. Diese entfällt auf den Unterschiedsbetrag zwischen den Wertansätzen gem. § 253 Absatz 2 HGB und § 253 Absatz 6 HGB in Höhe von TEUR 7 sowie auf die Aktivierung latenter Steuern in Höhe von TEUR 83. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Zuführung zur Pensionsrückstellung aufgrund der Anpassung der Bewertung an das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz erfolgte bereits in den Vorjahren in voller Höhe des Zuführungsbetrages vom 1. Januar 2010 gemäß Artikel 67 Absatz 1 EGHGB. Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen zum 31. Dezember 2023 wurden gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und in Höhe von TEUR 427 mit der dazugehörigen Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (TEUR 798) verrechnet. Der Passivüberhang beträgt TEUR 371. Die Zuführung zur Rückdeckungsversicherung betrug zum 31. Dezember 2023 TEUR 4. Zum 31. Dezember 2023 ergab sich für die Pensionsrückstellung eine Herabsetzung in Höhe von TEUR 23 und eine Aufzinsung in Höhe von TEUR 19. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10- Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 7. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten weisen eine Restlaufzeit von weniger als fünf Jahren auf. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr TEUR 37), mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 14) und übrige Verbindlichkeiten ausschließlich mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr in Höhe von TEUR 1.213 (Vorjahr TEUR 2.028). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr TEUR 41) innerhalb des Gesellschaftsvermögens durch Sicherungsübereignungen von Anlagevermögen und die übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 876 (Vorjahr TEUR 1.646) durch Einräumung von Eigentumsvorbehalten an den erworbenen Vermögensgegenständen besichert. Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft haftet gesamtschuldnerisch für Verbindlichkeiten nahestehender Unternehmen nominal in Höhe von TEUR 7.286 und Valuta zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 2.394. Zur Besicherung der gesamtschuldnerischen Haftungsverhältnisse wurden gegenüber Kreditinstituten Waren sicherungsübereignet sowie eine Globalzession ausgesprochen. Die Gesellschaft geht von einem geringen Risiko der Inanspruchnahme aus, da der Fortbestand der entsprechenden Gesellschaften, denen gegenüber eine gesamtschuldnerische Haftung ausgesprochen wurde, gesichert ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Miet- und Leasingverträge Die Gesellschaft hat finanzielle Verpflichtungen aus diversen Miet- und Leasingverträgen für Betriebs- und Geschäftsausstattung, deren Kündigungstermine zwischen 2024 und 2027 liegen. Infolge der am Bilanzstichtag bestehenden kurzfristig nicht kündbaren Verträge summieren sich die in den folgenden Jahren zu zahlenden Beträge wie folgt:
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte
Die Verpflichtungen aus den nicht innerhalb eines Jahres kündbaren Miet- und Leasingverträgen, die sich über die gesamte Laufzeit ergeben, sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die Sicherungsübereignungen von Anlagevermögen im Verbindlichkeitenspiegel, die gesamtschuldnerische Haftung, die Sicherungsübereignungen von Waren und die Globalzession in den Haftungsverhältnissen, unter entsprechender Angabe der Beträge, sowie die Globalzession bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden der Gesellschaft eine Rahmenkreditlinie für Avale und Kontokorrent in Höhe von TEUR 800 und Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 500 gewährt. 4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Aufzinsung von Aktiva (TEUR 8) enthalten. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Passiva (TEUR 19) enthalten. Steuern von Einkommen und vom Ertrag In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen aus der Auflösung aktiver latenter Steuern (TEUR 2) enthalten. 5. Sonstige Angaben Geschäftsführung und Vertretung Herr Thomas Horna, Grafenrheinfeld Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt unter Hinweis auf die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB. Prokura Frau Lisa Horna, Schweinfurt (Einzelprokura) Die Prokuristin ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Anteilsbesitz Der Anteilsbesitz der Gesellschaft im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB gliedert sich wie folgt:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor einen Teil des Jahresüberschusses 2023 in Höhe von EUR 500.000,00 auf neue Rechnung vorzutragen und im Geschäftsjahr 2024 auszuschütten sowie den verbleibenden Betrag des Jahresüberschusses in Höhe von EUR 610.716,10 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen.
Grafenrheinfeld, den 14. Juni 2024 HORNA GmbH Verpackungen gez. Thomas Horna Entwicklung des Anlagevermögens 2023HORNA GmbH Verpackungen, Hohe Heide 11, 97506 Grafenrheinfeld
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023HORNA GmbH Verpackungen, GrafenrheinfeldA. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS UND WIRTSCHAFTSBERICHT Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kommen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Gesamtjahr 2023 um 0,3 % zurückgegangen. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt um 2,0 % zurück. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit + 2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+ 1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+ 0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (- 1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (- 0,1 %). Nach ihrem Höchststand im Sommer 2022 sanken die Energiepreise auf Erzeugerebene von Januar bis November 2023 um durchschnittlich 11,5 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dadurch wurde allerdings nur ein Bruchteil des Anstiegs der Jahre 2021 und 2022 kompensiert. In der zweiten Jahreshälfte 2023 stabilisierten sich die Energiepreise auf einem sehr hohen Niveau und belasteten weiterhin die Produktion der energieintensiven Wirtschaftszweige, die von Januar bis November 2023 um 10,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum abnahm. Dies bremste wiederum die gesamte Industrieproduktion. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt 2023 voraussichtlich um 5,9 % (Kernrate: + 5,1 %). Die Inflationsrate (Preisniveauanstieg binnen Jahresfrist) belief sich im Dezember voraussichtlich auf 3,7 %. Im November hatte die Rate noch bei 3,2 % gelegen. Maßgeblich für den Anstieg der Rate war ein Basiseffekt aufgrund der sogenannten Dezember-Soforthilfe zum Jahresende 2022, die vor einem Jahr dämpfend auf den Verbraucherpreisindex gewirkt hatte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (- 1,5 %). Die Sparquote stieg gegenüber dem Vorjahr geringfügig auf 11,3 %. Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (- 1,7 %). Die Bauinvestitionen sanken im Jahre 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die gestiegenen Bauzinsen aus. Die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge nahmen dagegen preisbereinigt deutlich zu (+ 3,0 %). Das Arbeitnehmerentgelt nahm im Jahr 2023 deutlich um 6,7 % zu. Die Unternehmens- und Vermögenseinkommen stiegen nach vorläufigen Berechnungen mit + 6,5 % fast genauso stark und damit deutlich kräftiger als im Jahr 2022 (+ 1,9 %). Das Volkseinkommen, das sich aus dem Arbeitnehmerentgelt sowie den Unternehmens- und Vermögenseinkommen zusammensetzt, erhöhte sich auf rund 3.082 Milliarden Euro (+ 6,6 %). Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. Unternehmensgegenstand der HORNA GmbH Verpackungen ist der Handel mit Verpackungsmaterialien aller Art, mit Verpackungsmaschinen und -geräten sowie die Erbringung aller damit zusammenhängenden Dienstleistungen. Papier- und Wellpappe Der Rückgang der gesamtwirtschaftlichen Leistung in Deutschland hatte 2023 für die Wellpappenindustrie, die als Zulieferin der Transportverpackung Nummer eins eine Schlüsselrolle in den Lieferketten spielt, deutliche negative Folgen. Zusätzlich belastet wurde die Branche durch Pläne der Europäischen Kommission, für E-Commerce- und bestimmte Transportverpackungen rigide Mehrwegquoten einzuführen. Diese drohten nicht nur Wellpappe in ungerechtfertigter Weise zu benachteiligen, sondern auch erklärte Nachhaltigkeitsziele der Europäischen Union zu gefährden, so der Verband der Wellpappen-Industrie e. V. (VDW). Beim Absatz verzeichneten die im VDW organisierten Unternehmen 2023 gegenüber dem Vorjahr ein Minus von 8,1 Prozent. Mit 7.348 Millionen Quadratmetern ist der Wellpappenabsatz im Vergleich zu 2022 um 681 Millionen Quadratmeter gesunken. Die Verluste beim Umsatz fielen noch härter aus; hier ergab sich für 2023 ein Minus von 13,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein ähnlich starkes Absinken beim Umsatz erlebte die Branche zuletzt 2009 im Zuge der damaligen Finanzkrise. Die Durchschnittserlöse sanken ebenfalls: Hier summierte sich der Rückgang im Jahresverlauf auf insgesamt 13,3 Cent pro Quadratmeter. Der Wellpappenrohpapierpreis hatte sich von Sommer bis Herbst 2023 auf einem hohen Niveau eingependelt, das immer noch klar über demjenigen des Vor-Pandemiejahres 2019 lag. Auch seien 2023 Kosten in vielen Bereichen gestiegen, so etwa beim Personal (+6,2 Prozent pro beschäftigter Person). Hinzu kämen erhöhte Belastungen durch vermehrte regulative Auflagen. Auf politischer Seite sah sich die Wellpappenindustrie 2023 insbesondere mit der Herausforderung der europäischen Verpackungsverordnung konfrontiert. Hier hätte der ursprüngliche Entwurf der Europäischen Kommission nicht nur ungerechtfertigte Einschnitte für Wellpappenverpackungen bedeutet, sondern wäre darüber hinaus Nachhaltigkeitszielen zuwidergelaufen. Im späteren Trilog-Verfahren sei dann im März 2024 eine vorläufige Einigung erzielt worden, die es der Wellpappenindustrie auch in Zukunft ermöglichen würde, ihren Beitrag zur Kreislaufwirtschaft zu leisten. Kunststoffprodukte Die Kunststoff verarbeitende Industrie in Deutschland verzeichnete 2023 schrumpfende Umsätze. Der Umsatz des Industriezweigs ging gegenüber dem Vorjahr um ca. sechs Prozent auf 72,5 Mrd. Euro zurück. Auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen für das laufende Jahr sind verhalten. Die Ursache für den Umsatzrückgang sieht der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. in den aktuell ungünstigen Rahmenbedingungen für die deutsche Industrie. Die Unternehmen seien zudem derzeit zurückhaltend bei Investitionen. Dies ist ebenfalls den unsicheren Zukunftsperspektiven für die Industrie in Deutschland geschuldet. Allgemeine Entwicklung HORNA GmbH Verpackungen Gesamtwirtschaftlich betrachtet ist der Verpackungsmarkt ein sehr beständiger Markt. Der Megatrend zum Handel über E-Commerce hält weiter an, damit einhergehend entsteht auch ein stetig steigender Bedarf an Transportverpackungen aller Art. Die Bezugspreise für nahezu alle Materialien fielen im ersten Quartal des Jahres deutlich. Mit Beginn des Sommers stellte sich eine Seitwärts Bewegung der Bezugspreise ein, die im Wesentlichen bis zum Jahresende anhielt. Die weitere Optimierung der innerbetrieblichen Prozesse sowie der Ausbau der Digitalisierung wurde fortgeführt. Neue Produkte und strategische Lösungen wurden erarbeitet, mit dem Ziel, diese erfolgreich im Markt zu platzieren. Das angemietete Lager in Merkers/Thüringen stellt weiter einen stabilen Eckposten für die Belieferung des Raumes Nordbayern/Südhessen/Südthüringen dar. Außerdem haben wir unsere Strategie in Bezug auf die Verbesserung der Abhängigkeit von Großkunden angepasst. Der Mittelstand soll deutlich ausgebaut werden, um quotal das Risiko und letztlich die Abhängigkeit zu vermindern. Dazu wurden auch konkrete Zahlen als Vertriebsziele festgelegt. Im Herbst des Jahres erfolgte der Baubeginn der neuen Lagerhalle am Sand 3-5 in Grafenrheinfeld. Auf rund 4.200 qm wird hier ab Mitte 2024 die Lagerung von unseren Produkten erfolgen. Diese Erweiterung macht uns unabhängig von den bisher notwendigen Außenlägern in der näheren Umgebung. Die Kosten tragen sich im Wesentlichen durch die Einsparungen der externen Mieten, wie auch der deutlichen Verringerung des internen Werksverkehrs. Das Rohergebnis ist um TEUR 128 auf TEUR 7.277 gesunken. Der Personalaufwand hat sich um TEUR 29 auf TEUR 3.091 verringert. Der Personalbestand hat sich um 3 Mitarbeiter auf durchschnittlich 54 Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr verringert. Das EBIT ist im Geschäftsjahr um TEUR 173 auf TEUR 1.592 gestiegen. Der Jahresüberschuss weist im Geschäftsjahr einen Wert von TEUR 1.111 (Vorjahr TEUR 992) auf. Die Verbesserung der Rohertragsquote von 24,8 % auf 27,3 % resultiert im Wesentlichen aus Preisanpassungen auf dem Beschaffungsmarkt. Die Eigenkapitalquote beträgt 79,9 % (Vorjahr 72,0 %). Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um TEUR 530 auf TEUR 1.207 erhöht. Das Umlaufvermögen hat sich um TEUR 611 auf TEUR 8.157 verringert. Der Anstieg des Anlagevermögens resultiert im Wesentlichen aus den Investitionen bei den immateriellen Vermögensgegenständen, den Sachanlagen und den Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.661 denen Abschreibungen in Höhe von TEUR 120 und Anlagenbuchwertabgänge in Höhe von TEUR 1.011 gegenüberstehen. Die Verringerung des Umlaufvermögens beruht auf dem Rückgang der Vorräte (TEUR -1.021) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR -401). Gegenläufig haben sich die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR +607) und die liquiden Mittel (TEUR +204) entwickelt. Die Rückstellungen sind um TEUR 73 auf TEUR 694 gestiegen. Die Pensionsrückstellungen sind um TEUR 8 auf TEUR 371 gesunken. Die Steuerrückstellungen haben sich um TEUR 120 auf TEUR 120 erhöht. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um TEUR 39 auf TEUR 203 resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Rückstellungen für Urlaubsverpflichtungen und für Vergleich Beendigung Beschäftigungsverhältnis. Die Verbindlichkeiten sind um TEUR 852 auf TEUR 1.227 gesunken. Die Bilanzsumme ist um TEUR 68 auf TEUR 9.567 gesunken. Der Cashflow beläuft sich auf TEUR 1.223 (Vorjahr TEUR 1.203). Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit gewährleistet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf TEUR 14, hierbei handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Darlehen. Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit kleiner einem Jahr betragen TEUR 1.227. Im Geschäftsjahr wurde der Gesellschaft eine Rahmenkreditlinie für Avale und Kontokorrent in Höhe von TEUR 800 und Kontokorrentkreditlinien in Höhe von TEUR 500 gewährt. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, das Sachanlagevermögen sowie das Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 1.661 getätigt. Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen, die für unsere wirtschaftliche Lage relevant sind, liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung von Umsatz, Cashflow, EBITDA sowie EBIT, Investitionen und Ergebnis vor Ertragssteuern. Zusammenfassend ist der Geschäftsverlauf unseres Unternehmens im Berichtsjahr als zufrieden stellend zu beurteilen. Das Rohergebnis entsprach unseren Vorjahresprognosen und das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres lag deutlich über unseren Planungen und das trotz des äußerst schwierigen Planungsansatzes, welcher durch den Ukraine Krieg, die hohen Energiepreise, sowie die deutlichen Kostensteigerungen bedingt war. B. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Im Geschäftsjahr 2024 wird ein moderat vermindertes Rohergebnis im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Der Umsatz wird fallen, die Kosten sind nach wie vor hoch, so dass sich das Ergebnis leicht verringern wird. Die Konjunktur bei unseren Kunden läuft allgemein gesprochen auf einem mittleren Niveau, Spitzen bleiben derzeit aus. Aktuell rechnen wir daher mit einem absolut verminderten, dennoch deutlich positiven Ergebnis im Vergleich zum Berichtsjahr. Trotz der unsicheren wirtschaftlichen Lage hält die Industrie an den Zielen Kreislaufwirtschaft und Klimaschutz fest. Allerdings bremsen die hohen Kosten die Investitionsbereitschaft. Diversen Umfragen zufolge liegen dringend erforderliche Investitionen in Energieeffizienz, Klimaschutz, Modernisierung der Produktion und Digitalisierung derzeit auf Eis. Vor diesem Hintergrund werden Geschäftsleitung und Mitarbeiter auch im Geschäftsjahr 2024 intensiv daran arbeiten, die vorhandenen Kundenbeziehungen zu halten und weitere Neukunden zu gewinnen. Die Basis hierzu ist eine Produkt- und Anwendungsberatung mit dem Fokus der Problemlösung der Kunden. Dabei ist die oberste Prämisse, unseren Kunden eine optimale Verpackungslösung zu bieten. Deshalb sind die Mitarbeiter auf allen Ebenen mit ihrer teils langjährigen Erfahrung und Kompetenz auch das wichtigste Element unserer Strategie. Der strategische Geschäftsbereich - BikePackaging - entwickelt sich gut. Hier können wir sukzessive neue Kunden dazu gewinnen, wie auch neue Geschäftsmodelle (Verkauf von Lizenzen) an den Start bringen. Der Onlineshop wird renoviert, im Laufe des Jahres 2023 an die Marktbedingungen angepasst und bis zur Mitte des Jahres 2024 auf Basis einer völlig neuen Plattform online gehen. Hiervon versprechen wir uns weitere Umsatz- und Ertragssteigerungen. Das Unternehmen wird, Prioritäten setzend, nach dem Grundsatz "Bestehen durch Ideen", die anerkannten Leitsätze einer erfolgreichen und wachstumsorientierten Unternehmensführung beachten. Dabei wird in der Marktpolitik eine unternehmerische Denkhaltung gepflegt und der Erschließung neuer Märkte und neuer Kundenstämme, der Erneuerung von Absatz- und Marketingstrategien und dem Angebot deckungsbeitragsstarker Leistung hohe Bedeutung beigemessen. Außerdem richtet das Unternehmen seinen Fokus darauf, den guten Namen in der Branche durch Qualität und Flexibilität fortzuentwickeln, sich zukunftsfähig auszurüsten und aufzustellen und in der Preisbildung den kalkulatorischen Zins unter Wettbewerbsdruck flexibel zu gestalten. In der Angebotspolitik bildet eine solide Leistungssubstanz die Grundlage zur Überwindung von Verkaufswiderständen am Markt. Außerdem setzt man alles daran, Kundenbedürfnisse konsequent in Produkte und Dienstleistungen umzusetzen. Die Geschäftsleitung baut den Qualitätsvorsprung bei konventionellen Produkten und Dienstleistungen aus und erhält deren hohe Qualität. In der Personalpolitik wird die Geschäftsleitung ihrer zentralen Aufgabe, Mitarbeitern Eigenverantwortung vorzuleben, gerecht. Mitarbeiter müssen laufend über die notwendigen Informationen der eigenen Marktstellung, der Stärken und Schwächen der maßgeblichen Wettbewerber und auch der Wachstumsaussichten auf dem Markt verfügen, um sich selbst mit einzubringen. Mit der Einbindung der Mitarbeiter in die Optimierung der Betriebsabläufe und der Beteiligung an der Lokalisation und Beseitigung von Schwachstellen fordert und fördert das Unternehmen das vorhandene Personal ständig. Der Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze wird oberste Priorität eingeräumt. Risiken für den Absatz- und den Beschaffungsmarkt werden vor allem durch den Ukraine- Krieg sowie in der Ausweitung der internationalen Handelsbeschränkungen gesehen. Weiterhin bremst das stark gestiegene Zinsniveau die Investitionstätigkeit der Industrie aus, was wiederum direkte Auswirkungen auf den Verbrauch hat. Es besteht u. a. ein erhöhtes Risiko durch mögliche Insolvenzen bei Kunden / Lieferanten und geringere Bedarfsmengen bedingt durch reduzierte Nachfragen. Das Ausfallrisiko steigt, weshalb die Geschäftsleitung schon vor Jahren für die offenen Posten, wie auch für Waren eine Warenkreditversicherung bei Hermes abgeschlossen hat. Ein straffes Mahnwesen, kombiniert mit den Informationen von Hermes und CreditSafe, beugt der laufenden Verschleppung von Zahlungen vor. Währungsrisiken bestehen derzeit nicht, da nahezu ausschließlich in Euro fakturiert wird. Weitere Risiken bestehen in der Entwicklung der Personalkosten, sowie der Rohstoff- und Energiepreise. Diesen konnte das Unternehmen bereits zum Teil durch vorausschauende Dispositionen bzw. durch Energie sparende Konzepte begegnen. Das Unternehmen ist nicht tarifgebunden, jedoch lehnen wir uns an die Abschlüsse der relevanten Gewerkschaft an. Chancen auf dem Absatzmarkt sehen wir branchenbezogen im starken Onlinehandel, der Medizintechnik, Consumables für Freizeit (z. B. die Fahrradindustrie), der Implementierung weiterer Systemlösungen und dem damit verbundenen Bedarf an Verpackungen. Die Geschäftsführung erwartet weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanzlage- und Ertragslage der Gesellschaft. Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. Die zuvor beschriebenen Risiken sind aus gegenwärtiger Sicht beherrschbar und stellen keine konkrete Gefährdung dar. C. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER Wir versichern, nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Grafenrheinfeld, den 14. Juni 2024 HORNA GmbH Verpackungen gez. Thomas Horna Feststellungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023HORNA GmbH Verpackungen, GrafenrheinfeldDer Jahresabschluss wurde am 13. November 2024 festgestellt. Gewinnverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023HORNA GmbH Verpackungen, GrafenrheinfeldDer Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.110.716,10 wird unter Verrechnung der für den 20. Juni 2024 beschlossenen Ausschüttung in Höhe von EUR 500.000,00 in voller Höhe in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. |
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