ETI EXPRESS TRAVEL INTERNATIONAL GmbH

Bockenheimer Anlage 11, 60322 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 46649
Eingetragen
12.10.2004
Branche
Vermittlungstätigkeiten für BeherbergungsdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die PersonenbeförderungReiseveranstalter
Gegenstand
Die Vermittlung von Pauschalreisen nach Ägypten und in andere Zielländer, die Unterstützung des Verkaufs von Hotelkapazitäten und die Vertretung ausländischer Touristikunternehmen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Maja-Jennifer Koehl
seit 12.10.2004
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
Mohamed Samir Sayed Abdel Fattah
75.00%
25.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Mohamed Samir Sayed Abdel Fattah
4, El Hegaz Street, Heliopolis, Cairo, Ägypten
195.000 €
75.00%
Maja-Jennifer Köhl
Bockenheimer Anlage 11, 60322 Frankfurt/Main
65.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ETI EXPRESS TRAVEL INTERNATIONAL GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS

1. Entwicklung der Branche und Gesamtwirtschaft

Die ETI Express Travel International GmbH (ETI) veranstaltet, organisiert und vertreibt Pauschalreisen überwiegend nach Ägypten sowie in sonstige Drittländer und innerhalb der EU. Der Firmensitz ist in Frankfurt am Main. Dort beschäftigt die Gesellschaft zum Jahresende 24 Angestellte.

Mit der Corona-Pandemie sind die Reiseausgaben der Deutschen massiv eingebrochen. Seit 2022 setzte nach zwei schwierigen Jahren die Erholung ein. In 2023 sind die Reiseausgaben um rund 27% auf einen neuen Rekordwert von 79 Mrd. EUR gestiegen. Reiseveranstalter haben dabei von der guten Nachfrage nach Pauschalreisen profitiert.

Der Gesamtumsatz der deutschen Reiseveranstalter auf Basis des GfK Mobilitätsmonitor (vor Reiseantritt gebuchte Leistungen für Urlaubs- und Privatreisen mit mindestens einer Übernachtung) betrug in 2023 nach der Statistik des Deutschen ReiseVerbands (DRV) insgesamt 37,3 Mrd. EUR (Vorjahr: 28,5 Mrd. EUR). In 2019 hat der Umsatz der Reiseveranstalter 35,4 Mrd. EUR betragen.

Die Zahl der internationalen touristischen Ankünfte ist in 2023 ebenfalls deutlich auf über 1,3 Mrd. gestiegen; im Vorjahr hatte der Wert noch 900 Mio. betragen. Diese lagen somit nur noch leicht unter dem Niveau von 2019 mit 1,5 Mrd. touristischen Ankünften.

Ägypten zählt mit einem Anteil von 2,5% (Vorjahr 1,8%) an allen Urlaubsreisen ab fünf Tagen Dauer wieder zu den 10 beliebtesten Auslandsurlaubszielen der Deutschen. Die Passagierzahlen auf deutschen Flughäfen mit dem Zielgebiet Ägypten sind im Berichtsjahr auf 1.841.000 Passagiere gestiegen, in 2022 reisten im Jahresvergleich insgesamt 1.523.000 Passagiere. Vor der Pandemie in 2019 haben die Passagierzahlen mit dem Ziel Ägypten noch 1.971.000 betragen.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Für das Zielgebiet Ägypten sind die Umsatzerlöse der ETI gegenüber dem Vorjahr um 29 Mio. EUR auf 102 Mio. EUR gestiegen. Im Jahr 2021 haben die Umsatzerlöse für das Zielgebiet aufgrund der Einschränkungen während der Corona Pandemie noch 20 Mio. betragen. Die Erlöse in die übrigen Drittländer sind ebenfalls deutlich gestiegen. Die Erlöse für Destinationen im Drittland betragen 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR). Die Erlöse für Pauschalreisen innerhalb der EU sind mit rd. 1 Mio. EUR nahezu unverändert zum Vorjahr.

Das Rohergebnis (Umsatzerlöse ./. Reisevorleistung) ist in 2023 auf 18,7 Mio. EUR gestiegen, im Vorjahr hat das Rohergebnis noch 12,8 Mio. EUR betragen. Im Jahr 2023 sind 120.000 (Vorjahr: 95.000) Gäste mit ETI gereist. Die Passagierzahlen sind damit um 26,3 % gestiegen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern beträgt 1,1 Mio. EUR (Vorjahr: T-EUR 921). Das Ergebnis des Jahres 2023 beinhaltet keine staatlichen Überbrückungshilfen, im Vorjahr wurden noch Überbrückungshilfen in Höhe von 1,1 Mio. EUR vereinnahmt.

Für 2023 plante die Gesellschaft mit Umsatzerlösen in Höhe von EUR 90 Mio. und einem Ergebnis vor Steuern von 1 Mio. EUR. Die Umsatzerlöse und die Gewinnprognose konnten in 2023 leicht übertroffen werden.

II. DARSTELLUNG DER LAGE

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von T-EUR 15.739 auf T-EUR 13.882 gesunken. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einer Verminderung geleisteten Anzahlungen aus dem Einkauf von Reisevorleistungen um 6,6 Mio. EUR von 12,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 5,5 Mio. EUR zum Bilanzstichtag. Durch die Verrechnung von geleisteten Anzahlungen an Reisevorleister mit Reiseleistungen im Jahr 2023 konnte der Bestand der Vorauszahlungen um weitere 6 Mio. EUR (Vorjahr: 5,3 Mio. EUR) reduziert werden. Zugleich liegen die Anzahlungen von Reisekunden mit 3,7 Mio. EUR um 0,6 Mio. EUR über Vorjahresniveau. Der Anstieg resultiert aus dem höheren Buchungsvolumen.

Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 3.399 auf T-EUR 4.311 gestiegen. Der Anstieg resultiert aus einem Rückgang der geleisteten Anzahlungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind aufgrund der planmäßigen Tilgung auf 3 Mio. EUR gesunken. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt T-EUR 543. Dieser Rückgang resultiert aus der Tilgung von Zwischenfinanzierungen und Stundungen, die im Zusammenhang mit der Rückzahlung von Kundengeldern während der Corona-Pandemie vereinbart wurden. Die Refinanzierung erfolgte durch die Verrechnung der geleisteten Anzahlungen an Reisedienstleister und ist verbunden mit dem Rückgang der Anzahlungen an Reisevorleister.

Der Anstieg des Eigenkapitals um T-EUR 763 resultiert aus dem Jahresüberschuss. Damit beträgt das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 insgesamt T-EUR 5.408. Die Eigenkapitalquote beträgt 38,9 %.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind im Geschäftsjahr 2023 von T-EUR 125 auf T-EUR 79 gesunken. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen neue Software, die der Verbesserung von Prozessen im Unternehmen dienen. Es ist weiterhin geplant, den Anteil der risikolosen dynamischen Reisen zu erhöhen.

2. Finanzlage

Zur Vermeidung der Risiken aus einer möglichen Veränderung von Wechselkursen wird sowohl der Leistungseinkauf als auch die Fakturierung im Wesentlichen in Euro abgerechnet.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch Eigenkapital und durch Anzahlungen von Reisekunden. Im Zusammenhang mit der Finanzierung der Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Pandemie wurde ein KfW-Darlehen aufgenommen, das planmäßig getilgt wird und zum Ende des Geschäftsjahres mit 3 Mio. EUR valutiert. Mit Buchung einer Reise wird eine zielgebietsabhängige Anzahlung in Höhe von 10 % des Reisepreises in Rechnung gestellt, die Restzahlung erfolgt vier Wochen vor Reiseantritt. Zum 31. Dezember 2023 beliefen sich die erhaltenen Anzahlungen von Reisekunden auf T-EUR 3.662. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Einkauf von Reisevorleistungen verwendet, der Ausweis erfolgt saldiert unter dem Vorratsvermögen. Die Anzahlungen sind aufgrund der steigenden Gästezahlen um rd. T-EUR 600 gestiegen. Im Vergleich zu den Anzahlungen vor der Corona-Krise liegen die Anzahlungen immer noch auf einem niedrigen Niveau. Auslöser ist auch ein kurzfristigeres Buchungsverhalten.

Die liquiden Mittel sind gegenüber dem Vorjahr um T-EUR 2.800 auf T-EUR 912 gesunken. Der Rückgang resultiert aus einem Abbau der Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um T-EUR 2.300 zurückgegangen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beträgt T-EUR 1.894. Bei den sonstigen Verbindlichkeiten beträgt der Rückgang T-EUR 7.822. Dieser Rückgang betrifft insbesondere Zwischenfinanzierungen und Stundungen, die im Zusammenhang mit der Rückzahlung von Kundengeldern während der Corona-Pandemie vereinbart wurden. Die Refinanzierung erfolgte durch die Verrechnung der geleisteten Anzahlungen an Reisedienstleister und damit verbunden einem Rückgang der Vorräte und einem Anstieg der erhaltenen Anzahlungen von Reisekunden.

Der Anstieg des Eigenkapitals um T-EUR 661 resultiert aus dem Jahresüberschuss. Damit beträgt das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 insgesamt T-EUR 4.644. Die Eigenkapitalquote beträgt 29,5 %.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind im Geschäftsjahr 2022 von T-EUR 183 auf T-EUR 125 gesunken. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen neue Soft- und Hardware, die der Verbesserung von Prozessen im Unternehmen dienen. Eine Verschiebung von bisher veranstalteten risikobehafteten Pauschalreisen hin zu risikolosen dynamischen Reisen ist weiterhin geplant. Hierbei werden eine Verringerung des Flugrisikos und eine Erweiterung des Flug- und Hotelangebots angestrebt.

2. Finanzlage

Zur Vermeidung der Risiken aus einer möglichen Veränderung von Wechselkursen wird sowohl der Leistungseinkauf als auch die Fakturierung in Euro abgerechnet.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch Eigenkapital, Finanzierungen durch Kreditinstitute (5,8 Mio. EUR) und durch Anzahlungen von Reisekunden. Mit Buchung einer Reise wird eine zielgebietsabhängige Anzahlung in Höhe von 10 % des Reisepreises in Rechnung gestellt, die Restzahlung erfolgt vier Wochen vor Reiseantritt. Zum 31. Dezember 2022 beliefen sich die erhaltenen Anzahlungen von Reisekunden auf T-EUR 3.063. Die erhaltenen Anzahlungen werden zum Einkauf von Reisevorleistungen verwendet, der Ausweis erfolgt saldiert unter dem Vorratsvermögen. Die Anzahlungen sind aufgrund der steigenden Gästezahlen um rd. 2 Mio. EUR gestiegen. Der Anstieg resultiert aus der Aufhebung der Reisebeschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie. Im Vergleich zu den Anzahlungen vor der Corona-Krise liegen die Anzahlungen aber noch auf einem niedrigen Niveau. Auslöser ist auch ein kurzfristigeres Buchungsverhalten.

3. Ertragslage

Die Umsatzerlöse werden überwiegend aus Reiseveranstaltungen von Reisen nach Ägypten erzielt. Daneben veranstaltet die Gesellschaft Pauschalreisen in andere Drittländer und innerhalb der EU.

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf T-EUR 95 (Vorjahr: T-EUR 1.738). In den sonstigen Erträgen des Vorjahres waren Erträge aus Überbrückungshilfen in Höhe von T-EUR 1.060 enthalten. In Berichtsjahr wurden keine Überbrückungshilfen vereinnahmt.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 ein Ergebnis vor Ertragsteuern von T-EUR 1.125 (Vorjahr: T-EUR 921) erzielt. Die Überschussprognose von 1 Mio. EUR vor Steuern konnte leicht übertroffen werden.

Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss von T-EUR 763 (Vorjahr: T-EUR 661) erzielt.

III. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT HINWEISEN AUF WESENTLICHE

CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

1. Risikobericht

Die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung werden durch das Kundenverhalten, durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und externe Faktoren beeinflusst. Die Risiken bestehen in einer Veränderung der Kundennachfrage, politischen Ereignissen in den Destinationen, Gesundheit und einer Veränderung der Kosten für die Reisevorleistungen, beispielweise durch steigende Kerosinpreise oder durch eine weitere Erhöhung der Luftverkehrssteuer.

Politische Ereignisse können sich auf Urlaubsentscheidungen und damit auf den Geschäftsverlauf der ETI auswirken. Die ETI veranstaltet vorwiegend Reisen nach Ägypten. Aufgrund dieser Konzentration hat die ETI eine herausragende Stellung in diesem Marktsegment und mit Ägypten eine Ganzjahresdestination im Angebot, die auch in den Wintermonaten durchgängig angeflogen wird. Damit verbunden sind jedoch auch Risiken, die durch externe Faktoren bedingt sind. Insbesondere durch politische Ereignisse und Reisewarnungen der Behörden und die sich hieraus ergebenden Risiken kann die wirtschaftliche Entwicklung der ETI beeinträchtigt werden.

Risiken ergeben sich derzeit aus der politischen Entwicklung im Nahen Osten. Mit Beginn des Gaza-Konflikts im Oktober 2023 sind die Neubuchungen vorübergehend deutlich gesunken und es wurden bereits gebuchte Reisen storniert. Zukünftige Einschränkungen sind abhängig von der Entwicklung der Krise und den Auswirkungen auf die Nachbarländer ab. Im Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses warnt das Auswärtige Amt vor Reisen in den Norden der Sinai-Halbinsel und Teilen des ägyptisch-israelischen Grenzgebiets, wobei die Reisen auf die Sinai-Halbinsel aufgrund der geringen Flugkapazitäten nur einen kleinen Anteil ausmachen. Insgesamt beurteilt das Auswärtige Amt die Sicherheitslage in Ägypten derzeit aber als stabil und ruhig.

Sofern das Reisegeschäft ohne weitere Einschränkungen betrieben werden kann, sind die Finanzierung der Gesellschaft und die Erfüllung aller finanziellen Verpflichtungen gewährleistet.

Ein weiteres Risiko besteht beim Einkauf von Transferleistungen. Das Charterangebot für Flugplätze droht durch wirtschaftliche Schwierigkeiten von Airlines weiter zu verknappen, so dass es zu Preissteigerungen kommen könnte. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch Preisvereinbarungen und Vereinbarungen zu Kontingenten. Aufgrund der gestiegenen Rohstoff- und Energiepreise ist mit nachhaltig steigenden Kerosinpreisen und mit einem Anstieg der Flugpreise zu rechnen.

Durch die Vereinnahmung von Kundengeldern vor Reiseantritt in Form von Anzahlungen bei Frühbuchern bzw. des vollständigen Reisepreises vor Abflug besteht ein Liquiditätsrisiko, wenn die Reise aufgrund eines Ereignisses durch den Kunden storniert werden kann und die Gesellschaft zur Rückzahlung des Reisepreises verpflichtet ist. Zum 31. Dezember 2023 hat die Gesellschaft Anzahlungen in Höhe von T-EUR 3.662 vereinnahmt. ETI erhält Anzahlungen in Höhe von 10 %, was das Rückzahlungsrisiko im Falle einer Stornierung reduziert.

Geringe Risiken aus eigenem unternehmerischen Handeln ergeben sich aus der Saisonplanung der Flug- und Hotelkapazitäten. Aufgrund der Spezialisierung auf das Zielgebiet Ägypten und einer flexiblen Kapazitätsplanung bieten sich für ETI gute Voraussetzungen für das Erkennen von zukünftigem Kundenverhalten und damit für die Nutzung von Trends in der Urlaubsgestaltung. Durch eine große Zahl von über 50.000 Stammkunden kann ETI Änderungen im Kundenverhalten und die Entwicklung von Trends frühzeitig erkennen und entsprechend disponieren.

Der laufende Geschäftsbetrieb der Gesellschaft ist durch den Einsatz elektronischer Datenverarbeitungsanlagen geprägt. Zur Sicherung der Betriebsbereitschaft wurde am Firmensitz in einem räumlich getrennten Gebäude ein zweites Serversystem eingerichtet, auf dem täglich Sicherungskopien erstellt werden.

2. Prognosebericht

Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass sich die positive Entwicklung in der Reisebranche in 2024 fortsetzen wird und plant mit rd. 130.000 Gästen, dies entspricht dem Niveau des Vorjahres. Im 1. Quartal 2024 betrugen die Gästezahlen 23.000 (Vorjahr: 21.535).

Die Geschäftsführung plant für 2024 mit Umsatzerlösen in Höhe von 104 Mio. EUR und einem Ergebnis vor Steuern in Höhe von 1,3 Mio. EUR.

3. Nachtragsbericht

Im März 2024 wurde die Tochtergesellschaft Holiday & Co. Reisen GmbH auf die ETI verschmolzen. Die Holiday & Co. hatte zu diesem Zeitpunkt keine aktive Geschäftstätigkeit. Nach Ansicht der Geschäftsleitung ergeben sich aus der Verschmelzung keine Risiken.

 

Frankfurt am Main, den 28. März 2024

Maja-Jennifer Köhl

Mohamed Samir Abdel Fattah

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 184.143,50 230.741,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 49.882,00 60.334,00
II. Sachanlagen 28.885,00 65.031,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.885,00 65.031,00
III. Finanzanlagen 105.376,50 105.376,50
1. Beteiligungen 105.376,50 105.376,50
B. Umlaufvermögen 12.178.915,57 14.358.040,65
I. Vorräte 5.458.324,17 12.063.604,84
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.662.353,75 3.062.715,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.409.470,41 1.382.557,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.311.120,99 911.878,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.518.921,72 1.150.227,50
Aktiva 13.881.980,79 15.739.009,65

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 5.407.817,49 4.644.336,43
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Kapitalrücklage 1.240.000,00 1.240.000,00
III. Gewinnvortrag 3.144.336,43 2.483.157,69
IV. Jahresüberschuss 763.481,06 661.178,74
B. Rückstellungen 924.520,81 634.119,00
C. Verbindlichkeiten 5.997.342,49 9.039.054,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.000.000,00 5.803.306,61
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 120.775,60 135.296,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 120.775,60 135.296,30
3. sonstige Verbindlichkeiten 2.876.566,89 3.100.451,31
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.876.566,89 3.100.451,31
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.552.300,00 1.421.500,00
Passiva 13.881.980,79 15.739.009,65

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 18.794.030,84 14.511.726,11
2. Personalaufwand 1.567.756,10 1.333.223,86
a) Löhne und Gehälter 1.339.300,49 1.134.947,78
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 228.455,61 198.276,08
3. Abschreibungen 59.917,36 111.966,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 59.917,36 111.966,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 15.884.341,44 11.916.944,74
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.110,64 13.524,67
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 168.580,02 238.143,12
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 361.506,31 260.090,00
8. Ergebnis nach Steuern 768.040,25 664.882,89
9. sonstige Steuern 4.559,19 3.704,15
10. Jahresüberschuss 763.481,06 661.178,74

Anhang

I. Allgemeines

Der Jahresabschluss der ETI Express Travel International GmbH, Frankfurt am Main, Handelsregister Frankfurt am Main, HRB 46649, zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2) aufgestellt.

Soweit "Davon-Vermerke" nicht in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sind, werden sie im Anhang vorgenommen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet. Sie werden planmäßig entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis 14 Jahren.

Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Abgang wird im Zugangsjahr unterstellt.

Die als Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei nachhaltiger Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten bewertet.

Die geleisteten Anzahlungen für Reisevorleistungen sind zum Nennwert angesetzt.

Erhalten Anzahlungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und nach § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für die zu erwartenden Skontoinanspruchnahmen, das allgemeine Kreditrisiko und den Zinsverlust wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Zur Absicherung der möglichen Rückgriffsansprüche aus der Gewährung von Bürgschaften (Avale) durch Kreditinstitute wurden Bankkontoguthaben in Höhe von T-EUR 0 (Vorjahr: T-EUR 350) an diese abgetreten.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Reisen mit Abreisedatum vor dem Bilanzstichtag und Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Bewertung der Reisen über den Stichtag erfolgt zu anteiligen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten.

Sonstige Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB gebildet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden gemäß § 256a HGB bewertet.

Aktive latente Steuern resultieren aus temporären Unterschieden zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen (§ 274 HGB). Der Ansatz der aktiven latenten Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechtes nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang).

Der Betrag der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 2.500,00 (Vorjahr: EUR 2.500,00).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen im Wesentlichen Verpflichtungen für ausstehende Lieferantenrechnungen (T-EUR 417), Kosten des Jahresabschlusses und der Erstellung der Steuererklärungen (T-EUR 40), Kosten aus Garantieverpflichtungen (TEUR 14), für Urlaubansprüche (T-EUR 21) und Rückstellungen für Prozesskosten (T-EUR 15).

Einzelheiten über die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag T-EUR (Vorjahr T-EUR) bis zu 1 Jahr T-EUR (Vorjahr T-EUR) von mehr als 1 Jahr T-EUR (Vorjahr T-EUR)) von mehr als 5 Jahre T-EUR (Vorjahr T-EUR)
gegenüber Kreditinstituten 3.000 1.000 2.000 0
(5.803) (2.803) (3.000) (0)
aus Lieferungen und Leistungen 1.908 1.908 0 0
(2.452) (1.538) (914) (0)
gegenüber verbundenen Unternehmen 121 121 0 0
(135) (0) (135) (0)
sonstige Verbindlichkeiten 968 968 0 0
(649) (649) (0) (0)
davon aus Steuern 46 46 0 0
(16) (16) (0) (0)
Summe 5.997 3.997 2.000 0
(9.039) (4.990) (4.049) (0)

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber mittelbar von den Gesellschaftern beherrschten Unternehmen in Höhe von T-EUR 706 (Vorjahr: T-EUR 353) enthalten.

Zum 31. Dezember 2023 bestehen keine Haftungsverhältnisse. Im Vorjahr bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

31.12.2023
T-EUR
31.12.2022
T-EUR
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0 624
davon gegenüber verbundenen Unternehmen (0) (0)

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse werden überwiegend aus der Reiseveranstaltung von Reisen nach Ägypten in Höhe von 102 Mio. EUR (Vorjahr: 73 Mio. EUR) sowie in sonstige Drittländer in Höhe von 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 0,7 Mio. EUR) erzielt. Daneben veranstaltet die Gesellschaft Pauschalreisen in EU-Länder und erzielt Umsatzerlöse in Höhe von 0,9 Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine außerordentlichen Erträge enthalten. Im Vorjahr wurden Erträge aus Überbrückungshilfen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie in Höhe von T-EUR 1.060 ausgewiesen.

Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 339,10 (Vorjahr: EUR 203,46) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen für den Prüfer des Abschlusses in Höhe von T-EUR 14 (Vorjahr: T-EUR 12) und betreffen Abschlussprüfungsleistungen.

In der Position sonstige Zinsen und ähnliche Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von T-EUR 1 (Vorjahr: T-EUR 2) enthalten.

V. Ergänzende Angaben

1. Mitglieder der Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 waren

Frau Maja-Jennifer Köhl, kaufm. Geschäftsführerin

Herr Mohamed Samir Sayed Abdelfatah, kaufm. Geschäftsführer

als Geschäftsführer bestellt. Die Geschaftsführer führen ihre Tätigkeit hauptberuflich aus.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Anteilsbesitz

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital 31.12.2023
T-EUR
Jahresergebnis 31.12.2023
T-EUR
Holiday & Co. Reisen GmbH, Frankfurt am Main 100,00 111 66

3. Anzahl Mitarbeiter

Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 2023 24 (Vorjahr: 26) Arbeitnehmer (Angestellte) beschäftigt.

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen betragen am Bilanzstichtag EUR 351 jährlich (Vorjahr: T-EUR 387). Darin enthalten sind Verpflichtungen aus dem Mietvertrag über die Betriebsimmobilie in Höhe von T-EUR 288 (Vorjahr: T-EUR 288). Die Kündigungsfrist für die Immobilie beträgt sechs Monate zum Monatsende.

5. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit Wirkung zum 1. Januar 2024 wurde die Holiday & Co. Reisen GmbH, Frankfurt am Main, auf die Berichtsgesellschaft verschmolzen.

6. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 763.481,06. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 3.144.336,43, der wie folgt zu verwenden ist:

Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.907.817,49 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Frankfurt am Main, den 28. März 2024

Maja-Jennifer Köhl

Mohamed Samir Abdelfatah

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.228.026,11 10.800,00 0,00 1.247.576,11
2. Geleistete Anzahlungen 8.750,00 0,00 0,00 0,00
1.236.776,11 10.800,00 0,00 1.247.576,11
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 861.905,74 1.290,00 0,00 863.195,74
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 1.229,36 1.229,36 0,00
861.905,74 2.519,36 1.229,36 863.195,74
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 275.376,50 0,00 0,00 275.376,50
275.376,50 0,00 0,00 275.376,50
2.374.058,35 13.319,36 1.229,36 2.386.148,35
Abschreibungen
Abschreibungen (kumuliert) 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abschreibungen Abgänge
EUR
Abschreibungen (kumuliert) 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.176.442,11 21.252,00 0,00 1.197.694,11
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.176.442,11 21.252,00 0,00 1.197.694,11
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 796.874,74 37.436,00 0,00 834.310,74
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 1.229,36 1.229,36 0,00
796.874,74 38.665,36 1.229,36 834.310,74
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 170.000,00 0,00 0,00 170.000,00
170.000,00 0,00 0,00 170.000,00
2.143.316,85 59.917,36 1.229,36 2.202.004,85
Buchwerte
Buchwert 31.12.2023
EUR
Zum Vergleich Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.882,00 51.584,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 8.750,00
49.882,00 60.334,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.885,00 65.031,00
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
28.885,00 65.031,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 105.376,50 105.376,50
105.376,50 105.376,50
184.143,50 230.741,50

sonstige Berichtsbestandteile

Der Jahresabschluss wurde am xx.xx.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ETI Express Travel International GmbH, Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ETI Express Travel International GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ETI Express Travel International GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 28. März 2024

MOORE Frankfurt AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Thomas Olbrich, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Ök. Alexander Heide, Wirtschaftsprüfer

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