NetWork Consulting GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Banco de Oro Unibank, INC. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Express Padala Frankfurt GmbH i.L.Frankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014LageberichtA. Grundlagen des UnternehmensI. Geschäftsmodell des UnternehmensDer Gesellschaft wurde mit Bescheid der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht vom 2. Mai 2011 die Erlaubnis erteilt, mit Wirkung vom 1. Mai 2011 als Zahlungsdienst das Finanztransfergeschäft (§ 1 Abs. 2 Nr. 6 ZAG) zu erbringen. Die Gesellschaft betrieb das Finanztransfergeschäft in Form der Entgegennahme von Geldmitteln hauptsächlich von in Deutschland lebenden Philippinen und deren Weiterleitung an Empfänger auf den Philippinen. Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 10. November 2014 wurde die Gesellschaft mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2014 aufgelöst. Das operative Geschäft wurde im Laufe des Monats Dezember 2014 eingestellt. Die Gesellschaft betrieb ihr Geschäft vom Standort Frankfurt am Main aus, war aber bundesweit aktiv. II. UnternehmenssteuerungAls Grundlage für die Steuerung dienen die finanzwirtschaftlichen Auswertungen sowie unsere Kennzahlen aus der Auftragsabwicklung. Weiterhin steht ein monatlich zu erstellenden Reporting für die Alleingesellschafterin, die BDO Unibank, Inc., Philippinen für Steuerungszwecke zur Verfügung. B. WirtschaftsberichtI. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft hat trotz vieler internationaler Krisen im abgelaufenen Jahr das stärkste Wachstum seit drei Jahren geschafft. Das Bruttoinlandsprodukt stieg inflationsbereinigt um 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit kletterte die Wirtschaft rund doppelt so stark wie in der gesamten Euro-Zone. Die Arbeitslosenquote lag in Deutschland mit rund 5,0% deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 10,5%. Der deutsche Arbeitsmarkt erwies sich weitgehend resistent gegenüber der europäischen Staatsverschuldung und dem geringen Wirtschaftswachstum in weiten Teilen des Euro-Raums. II.GeschäftsverlaufDas abgelaufene Geschäftsjahr ist durch Sondereffekte aufgrund der Auflösung der Gesellschaft gekennzeichnet. So wurden Rückstelllungen für Abfindungszahlungen an Mitarbeiter in Höhe von T€ 92 und für Schadenersatzleistungen in Höhe von T€ 46 gebildet, die wesentlich zur Entstehung eines Jahresfehlbetrags von T€ 127 beigetragen haben. Da das operative Geschäft im Laufe des Monats Dezember 2014 beendet wurde, verringerten sich die Zahlungsvorgänge und das Zahlungsvolumen im Vergleich zum Vorjahr.
III. Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung1. Ertragslage
Die Einnahmen der Gesellschaft bestehen aus Provisionserträgen aus Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Finanztransfergeschäft. Die Provisionserträge sind im abgelaufenen Geschäftsjahr (T€ 488) im Vergleich zum Vorjahr (T€ 546) aufgrund der Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs gesunken (- 10,6%). Das Betriebsergebnis beträgt T€ -88 und ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ 46) um T€ 134 gesunken. Der Jahresfehlbetrag beträgt T€ 127 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 32). Das Betriebsergebnis ist in Höhe von T€ 92 durch Abfindungsvereinbarungen mit Mitarbeitern belastet. Die übrigen Aufwendungen unterlagen keinen nennenswerten Schwankungen. 2. FinanzlageCash Flow Der Cash-Flow nach der indirekten Methode (Jahresergebnis + Abschreibungen + Zunahme Rückstellungen) beträgt T€ 20 (Vorjahr T€ 34). Liquide Mittel Die liquiden Mittel (Forderungen an Kreditinstitute) haben sich im Geschäftsjahr um T€ 334 auf T€ 371 vermindert. Investitionstätigkeit und Finanzierung Im Jahr 2014 wurden keine Anlageinvestitionen vorgenommen. Die Finanzierung des Geschäftsbetriebs erfolgte aus dem laufenden Cash-flow. 3. Vermögenslage
Das Eigenkapital zum Bilanzstichtag beträgt T€ 215 und ist gegenüber dem Vorjahr (T€ 341) um T€ 126 bzw. 37,0 % gesunken. Aufgrund des Rückgangs der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um T€ 308 stieg die Eigenkapitalquote von 47,6% auf 53,1 %. IV. GesamtaussageDas Geschäftsjahr 2014 ist gekennzeichnet durch die Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit und die Freisetzung der Mitarbeiter. Aufgrund von Sondereffekten (Abfindungsvereinbarungen, Schadenersatzleistungen) wurde ein Jahresfehlbetrag von T€ 127 erwirtschaftet. C. NachtragsberichtEs gibt keine Vorgänge von besonderer Bedeutung zwischen dem Ende des Geschäftsjahres und dem Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung, die sich wesentlich auf die Lage der Gesellschaft ausgewirkt haben. D. Chancen- und RisikoberichtMit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 10. November 2014 wurde die Gesellschaft mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2014 aufgelöst. Der operative Geschäftsbetrieb wurde im Laufe des Monats Dezember 2014 eingestellt. Aus der Abwicklung der Gesellschaft ergeben sich keine Chancen und Risiken aus der Geschäftstätigkeit, über die zu berichten ist.
Frankfurt am Main, den 26. Februar 2015 gez. Daniel Domingo, Liquidator BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde gemäß den Vorschriften der §§ 264 ff. und §§ 340 ff. HGB unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (Zahlungsinstitus-Rechnungslegungsverordnung - RechZahlV) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Vermerke, die nach den Gliederungsvorschriften bei Posten der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise bei diesen Posten bzw. im Anhang anzubringen sind, wurden teilweise direkt bei den Posten der Bilanz, ansonsten im Anhang angebracht. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Gesellschaft wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 10. November 2014 mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember 2014 aufgelöst. Der Jahresabschluss wurde unter Zugrundelegung von Liquidationswerten aufgestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bilanziert. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurden am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Sachanlagen wurden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung geschätzten Veräußerungserlösen angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert bilanziert. Die Gesellschaft hat die Gewinn- und Verlustrechnung in der Staffelform (Formblatt 2) der Verordnung über die Rechnungslegung der Zahlungsinstitute und E-Geld-Institute (RechZahlV) aufgestellt. C. Erläuterungen zur BilanzDie Forderungen an Kreditinstitute betreffen täglich fällige Konten in laufender Rechnung sowie eine Festgeldanlage, die als Sicherheit für eine Mietbürgschaft für die Büroräume verpfändet wurde. Ein Anlagenspiegel ist als Anlage diesem Anhang beigefügt. Bei den Sachanlagen handelt es sich ausschließlich um Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die sonstigen Vermögensgegenstände entfallen in Höhe von T€ 2 auf geleistete Kautionen und in Höhe von T€ 28 auf Steuerguthaben. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (T€ 2) handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und gleichzeitig um Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Abfindungen an Mitarbeiter (T€ 92), Schadenersatzleistungen (T€ 46), ausstehende Rechnungen (T€ 11), Kosten für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (T€ 23) sowie Kosten für die Prüfung und Erstellung des Jahresabschlusses und die Erstellung der Steuererklärungen (T€ 15). Das gezeichnete Kapital wird von der BDO Unibank, Inc., Mandaluyong City / Philippinen, gehalten, beträgt € 25.564,59 (DM 50.000,00) und ist noch nicht auf Euro umgestellt. D. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Provisionserträge resultieren aus den Gebühren für den Geldtransfer. Die Geschäftstätigkeit beschränkt sich auf das Inland. Das außerordentliche Ergebnis (T€ -46) betrifft Schadenersatzleistungen an die philippinische Muttergesellschaft aufgrund fehlerhaft ausgeführter Zahlungsaufträge. Diese Sondereffekte führten zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 127. E.Sonstige AngabenEine Aufgliederung verschiedener Posten der Gewinn- und Verlustrechnung nach geographischen Märkten wurde nicht vorgenommen. Die Gesellschaft erbringt ihre Dienstleistungen ausschließlich im Inland. Im Berichtsjahr wurden 64.879 Zahlungsvorgänge mit einem Zahlungsvolumen von T€ 32.582 ausgeführt. Die Honorare für den Abschlussprüfer betragen T€ 8 und bestehen ausschließlich aus Abschlussprüfungsleistungen. Im Geschäftsjahr waren · Herr Dante dela Cruz, Frankfurt am Main, Bankkaufmann (bis 24. November 2014) · Herr Daniel Domingo, Frankfurt am Main, Bankkaufmann (bis 10. November 2014) zu Geschäftsführern bestellt. Die Gesellschaft verzichtet gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf die Angaben der Gesamtbezüge der Geschäftsführer.Mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 10. November 2014 wurde Herr Daniel Domingo zum Liquidator der Gesellschaft bestimmt. Mutterunternehmen ist die BDO Unibank, Inc., Mandaluyong City / Philippinen. Die Zahlen der Express Padala Frankfurt GmbH werden in den Konzernabschluss der BDO Unibank, Inc., einbezogen. Das Mutterunternehmen stellt gleichzeitig den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis des Konzerns auf. Im Durchschnitt wurden fünf Mitarbeiter beschäftigt. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf das neue Jahr vorzutragen.
Frankfurt am Main, den 26. Februar 2015 gez. Daniel Domingo, Liquidator
BestätigungsvermerkIch habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Express Padala Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Aschaffenburg, den 29. Mai 2015 Lars Rengel, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussDie Gesellschafterversammlung hat am 8. Juni 2015 beschlossen, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Feststellung JahresabschlussDie Gesellschafterversammlung hat am 8. Juni 2015 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 festgestellt. |
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