Burnus Gesellschaft mbHLiquidiert

Rößlerstraße 94, 64293 Darmstadt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 1264
Vorher
Burnus Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
9.3.2006
Branche
Herstellung von Körperpflegemitteln und DuftstoffenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und ReinigungsmittelnHerstellung von Seifen, Wasch-, Reinigungs- und Poliermitteln
Gegenstand
Die Herstellung der Vertrieb von Körperpflegeprodukten und Kosmetik, von Erzeugnissen zum Reinigen und Behandeln von Wäsche aller Art, sowie die Herstellung und der Vertrieb von sonstigen, insbesondere chemischen Erzeugnissen.

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Marcus Bänfer
seit 10.7.2019
Prokura
Eike Heiko Ebert
seit 9.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
EFK Beteiligungsverwaltung GmbH & Co. KG
Germany
3.000.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Burnus Gesellschaft mbH

Darmstadt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

INHALTSVERZEICHNIS

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Gewinn- und Verlustrechnung

für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.774,00 13.619,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.368,00 6.840,00
2. technische Anlagen und Maschinen 210.458,00 216.476,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.752,00 211.927,00
434.578,00 435.243,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.576.203,26 4.576.203,26
5.020.555,26 5.025.065,26
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.303.372,99 1.764.491,06
2. unfertige Erzeugnisse 4.915,60 332.622,63
3. fertige Erzeugnisse und Waren 5.989.202,30 6.335.606,36
7.297.490,89 8.432.720,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.024.049,51 13.249.848,42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 20.695.058,29 16.657.997,95
3. sonstige Vermögensgegenstände 10.392.716,54 9.636.243,58
40.111.824,34 39.544.089,95
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.232.243,73 2.300.554,22
48.641.558,96 50.277.364,22
C. Rechnungsabgrenzungsposten 70.407,27 38.598,10
D. Aktive latente Steuern 523.875,00 386.354,00
54.256.396,49 55.727.381,58

PASSIVA

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.000.000,00 3.000.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. satzungsmäßige Rücklage 127.822,97 127.822,97
2. andere Gewinnrücklagen 639.114,85 639.114,85
III. Bilanzgewinn 21.081.375,90 18.383.402,26
24.848.313,72 22.150.340,08
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8.222.534,00 7.967.438,00
2. Steuerrückstellungen 1.478.721,05 744.508,76
3. sonstige Rückstellungen 6.251.552,41 8.597.597,26
15.952.807,46 17.309.544,02
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.255.268,64 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.025.289,15 9.333.991,55
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.317.325,24 3.756.450,01
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.857.392,28 3.177.055,92
- davon aus Steuern: EUR 274.574,92 (Vorjahr: EUR 79.648,05)
13.455.275,31 16.267.497,48
54.256.396,49 55.727.381,58

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

2019 2018
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 66.043.172,43 65.787.092,82
2. Erhöhung des Bestands
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -674.111,09 753.937,67
3. sonstige betriebliche Erträge 2.863.289,90 1.276.010,25
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 129.929,61 (Vorjahr: EUR 209.918,68)
68.232.351,24 67.817.040,74
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 27.130.113,44 15.651.901,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 3.859.365,21 13.496.130,12
30.989.478,65 29.148.031,36
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.311.109,47 5.283.523,94
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.791.206,73 1.483.032,37
- davon für Altersversorgung: EUR 806.706,41 (Vorjahr: EUR 527.708,44)
7.102.316,20 6.766.556,31
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 90.511,43 84.229,44
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 25.366.256,53 27.989.363,49
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 83.272,05 (Vorjahr: EUR 118.204,57)
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 743.968,65 765.901,72
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 496.523,60 (Vorjahr: EUR 502.477,17)
- davon aus Abzinsung: EUR 18.643,73 (Vorjahr: EUR 35.265,53)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.074.153,39 706.644,02
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 67.226,78 (Vorjahr: EUR 83.020,11)
- davon aus Aufzinsung: EUR 497.214,61 (Vorjahr: EUR 112.137,37)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.644.980,74 1.218.631,04
- davon latente Steuern: EUR -137.521,00 (Vorjahr: EUR -105.503,00)
11. Ergebnis nach Steuern 2.708.622,95 2.669.486,80
12. sonstige Steuern 10.649,31 8.837,22
13. Jahresüberschuss 2.697.973,64 2.660.649,58
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 18.383.402,26 15.722.752,68
15. Bilanzgewinn 21.081.375,90 18.383.402,26

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Burnus Gesellschaft mbH (Burnus GmbH) ist eine große Kapitalgesellschaft. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierung und Bewertung

Die Gegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zu Herstellkosten aktiviert. Bewegliche Anlagegüter werden jeweils vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Gegenstände des Sachanlagevermögens mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer und immaterielle Wirtschaftsgüter werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die steuerlich zulässigen Höchstwerte werden ausgenutzt. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern bis zu einem Wert von 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellkosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellkosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen sind nicht angesetzt worden.

Bei den Forderungen werden Risiken durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen werden zum Stichtagskurs bewertet.

Wertminderungen des Umlaufvermögens, die bis zur Abschlussaufstellung erkennbar werden bzw. die ihren Grund im abgelaufenen Geschäftsjahr haben, sind durch Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Währungsguthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Stichtagskurs am Abschlusstag angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, die sich aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 ergeben können. Sie sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Die Verbindlichkeiten werden in Höhe der Erfüllungsbeträge bilanziert.

Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Bestandteil der Bilanz in folgendem Anlagespiegel dargestellt:

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2019

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2019 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 373.545,37 0,00 0,00 373.545,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.963,83 0,00 0,00 8.963,83
2. technische Anlagen und Maschinen 2.882.011,35 19.005,80 8.223,04 2.892.794,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.174.592,82 66.995,63 22.347,01 2.219.241,44
5.065.568,00 86.001,43 30.570,05 5.120.999,38
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.576.203,26 0,00 0,00 4.576.203,26
10.015.316,63 86.001,43 30.570,05 10.070.748,01
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2019 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2019
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 359.926,37 3.845,00 0,00 363.771,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.123,83 472,00 0,00 2.595,83
2. technische Anlagen und Maschinen 2.665.535,35 25.023,80 8.223,04 2.682.336,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.962.665,82 61.170,63 22.347,01 2.001.489,44
4.630.325,00 86.666,43 30.570,05 4.686.421,38
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.990.251,37 90.511,43 30.570,05 5.050.192,75
Nettobuchwerte
Stand 31.12.2019 Stand 31.12.2018
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.774,00 13.619,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.368,00 6.840,00
2. technische Anlagen und Maschinen 210.458,00 216.476,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 217.752,00 211.927,00
434.578,00 435.243,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 4.576.203,26 4.576.203,26
5.020.555,26 5.025.065,26

Die in der Bilanz ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen zum 31.Dezember 2019 werden an folgenden Gesellschaften gehalten:

Beteiligung Jahresabschluss Eigenkapital Umsatz Ergebnis
Inland
BurnusHychem GmbH, Steinau a.d.Str. 100 % 2019 5.012 TEUR 24.322 TEUR 348 TEUR
Heim GmbH, Bensheim 100 % 2019 180 TEUR 1.248 TEUR -17 TEUR
Ausland
Burnus AG, Solothurn (Schweiz) 100 % 2019 4.371 TCHF 6.654 TCHF 347 TCHF

Da die Gesellschaft die einheitliche Leitung über die Burnus AG, Solothurn (Schweiz) ausübt, erfolgt der Ausweis unter den verbundenen Unternehmen. Entsprechend werden die Rechtsgeschäfte der Burnus mit den Tochtergesellschaften der Burnus AG als Rechtsgeschäfte mit verbunden Unternehmen ausgewiesen.

Umlaufvermögen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 7.372 gewährte Darlehen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und mit TEUR 13.323 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten mit TEUR 772 Forderungen gegenüber der Gesellschafterin.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 4.585 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die aktiven/passiven latenten Steuern beinhalten die sich auf die unterschiedlichen Wertansätze der Rückstellungen für Pensionen und Arbeitnehmerjubiläen zwischen Handels- und Steuerbilanz in den nächsten Jahren voraussichtlich ergebenden Steuerminderungen/Steuererhöhungen. Die Berechnung erfolgte mit einem Körperschaftsteuersatz von 15 % zzgl. Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 % und einem Gewerbesteuersatz in Höhe von 15 %. Zum 31. Dezember 2019 betragen die (aktiven) latenten Steuern EUR 523.875, zum 31. Dezember 2018 EUR 386.354. Die Differenz in Höhe von EUR 137.521 wurde in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag als Ertrag ausgewiesen.

Passiva

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 3.000 ist voll eingezahlt.

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2019 wurden gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB berechnet. Als Bewertungsverfahren wurde die "Projected Unit Credit Method" (PUC) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck angewandt. Rechnungszins ist 2,71%, der Gehaltstrend wurde mit 1,75%, der Rententrend mit 1,5% und die Fluktuation als gering angenommen. Bei der Berechnung der Versorgungsleistungen wurde eine Beitragsbemessungsgrenze zur gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von EUR 82.800 p.a. angesetzt.

Der Verteilungsbetrag nach § 67 Abs. 7 EGHGB beträgt zum 01. Januar 2010 EUR 1.631.417. Dieser wird über 15 Jahre verteilt. Zum 31. Dezember 2019 verbleibt somit ein Verteilungsbetrag in Höhe von EUR 543.807.

Die latenten Steuern, die sich auf den Unterschied zwischen handelsrechtlichem Wertansatz in Höhe von EUR 8.222.534 und steuerlichem Teil-Wertansatz in Höhe von EUR 6.613.322 ergeben, wurden aktiviert.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum 31. Dezember 2019 EUR 576.052. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ungewisse Verbindlichkeiten und Risiken aus dem abgelaufenen Verkaufsgeschäft (TEUR 4.108, i.Vj. TEUR 8.206), Rückstellungen für Vertrieb und Marketing (TEUR 180, i.Vj. TEUR 265) sowie sonstige Personalaufwendungen (TEUR 217, i.Vj. TEUR 217).

Die Rückstellungen für die Zahlung von Jubiläumsgeldern zum 31. Dezember 2019 wurden gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB berechnet. Als Bewertungsverfahren wurde die "Projected Unit Credit Method" (PUC) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck angewandt. Rechnungszins ist 2,71 %, die Fluktuation wurde als gering angenommen.

Die latenten Steuern, die sich auf den Unterschied zwischen handelsrechtlichem Wertansatz in Höhe von EUR 108.656 und steuerlichem Teil-Wertansatz in Höhe von EUR 78.491 ergeben, wurden aktiviert.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherte Verbindlichkeiten bestehen nicht.

Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Umsatzerlöse

2019 2018
TEUR TEUR
Wasch- und Reinigungsmittel 15.439 16.308
Körperpflege 44.966 43.578
Provisionen 5.466 5.672
Sonstiges 172 229
66.043 65.787

Aufgliederung der Umsatzerlöse nach geographischen Märkten

2019 2018
TEUR TEUR
Bundesrepublik Deutschland 38.285 38.015
Übriges Europa 4.349 4.490
Übriges Ausland 23.409 23.282
66.043 65.787

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind TEUR 497 (i.Vj. TEUR 502) Zinsen von verbundenen Unternehmen enthalten.

Bilanzgewinn

Ergebnisvortrag: EUR 18.383.402,26
Jahresüberschuss: EUR 2.697.973,64
Bilanzgewinn am 31.Dezember 2019: EUR 21.081.375,90

Gewinnverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt vor, den zum 31. Dezember 2019 ausgewiesenen Bilanzgewinn, in Höhe von EUR 21.081.375,90 auf neue Rechnung vorzutragen.

Ergänzende Angaben

Haftungsverhältnisse

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen:

2019 2018
TEUR TEUR
Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 1.296 1.713
Restlaufzeit bis zu 5 Jahre 3.553 4.248
Restlaufzeit über 5 Jahre 4.650 8.979
9.499 14.941

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt TEUR 2.140 (Vj. TEUR 2.128) zurückgestellt.

Die laufenden Bezüge von ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung betragen TEUR 143 (Vj. TEUR 142).

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich im Jahr 2019 auf TEUR 48 (Abschlussprüfungsleistungen TEUR 33, andere Bestätigungsleistungen TEUR 3, Steuerberatungsleistungen TEUR 12).

Angaben zu den im Jahresdurchschnitt beschäftigten Arbeitnehmern

2019 2018
Lohnempfänger 21 24
Gehaltsempfänger 76 78
97 102

Handelsregister

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Darmstadt und ist beim Amtsgericht Darmstadt unter HRB 1264 eingetragen.

Nachtragsbericht

Mit Ausnahme der Auswirkungen der Corona Pandemie, auf die im Lagebericht detailliert eingegangen werden, sind Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Geschäftsführer

Herr Rechtsanwalt Eike Ebert, Darmstadt.

Auf die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers wird aufgrund der Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der EFK Beteiligungsverwaltung GmbH & Co. KG, Darmstadt, einbezogen.

 

Darmstadt, 31. Oktober 2020

Burnus Gesellschaft mbH

Der Geschäftsführer

Der Jahresabschluss der Burnus Gesellschaft mbH, Darmstadt, zum 31. Dezember 2019 wurde am 30. November 2020 festgestellt.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

Allgemeine Lage

2019 war ein Jahr der Seitenbewegungen. Keine großen Wachstumsraten, aber auch keine Einbrüche der Konjunktur. Weiterhin niedrige Zinsen. Immer häufigeres Auftreten von Negativzinsen. Der sich dahinschleppende Konflikt in Syrien. Das Auf und Ab in den Beziehungen zwischen den USA und China, den USA und Nordkorea. Die Probleme mit der Migration über die Türkei und Griechenland nach Mitteleuropa. Ein leer gefegter Arbeitsmarkt. Ein starker Dollar, unverständlicherweise trotz der verbalen und tatsächlichen Eskapaden des derzeitigen amerikanischen Präsidenten und weiter zunehmender Staatsverschuldung der USA. Und die EU war zu keiner vernünftigen Zusammenarbeit und den dringenden Reformen der Gemeinschaft fähig, weil sich alles um das Ausscheiden des Vereinigten Königreiches aus der EU drehte. Durch den neuen englischen Premier nahm das Ganze immer clowneskere Formen an und bis zum Jahresende war keine verträgliche Lösung des "Brexits" in Sicht. Also gab es einen formalen Austritt, aber de facto bleibt alles beim Alten.

Ein trockener Sommer ohne Regen über vier Monate lässt den Klimawandel Realität werden. Ganze Fichtenwälder verdorren und in Deutschland und Europa ist kaum ein Baum noch gesund. Die Umweltprobleme bringen mehr und mehr jüngere Menschen auf die Straße und zum Protest. Die Wirtschaft reagiert darauf mit immer neuen Ideen zum Energiesparen, Plastikersatz und Müllvermeidung. Es ist die Zeit der Umweltlabels für alles und jedes.

Burnus versucht, den vernünftigen Trends zu folgen. Das ist die Vermeidung von unnötigen Verpackungen, die Verwendung von recycelten Kunststoffen für die nicht Körperpflege-affinen Produkte, die Verwendung von verrottbaren Kunststoff in den sensiblen Bereichen, Mikroplastikfreiheit und die Entfernung aller kritischen Substanzen und Rohstoffe aus den Rezepturen. Dies ist teilweise mit nicht unerheblich höheren Kosten verbunden, die der Handel nicht über Preiserhöhungen akzeptiert, obwohl im Bereich der Verbraucher die Tendenz vorhanden ist, für Qualität mehr zu bezahlen, wie der Boom der Bio-Produkte im Food-Bereich zeigt. Leider findet der Wettbewerb um den niedrigsten Preis weiter im deutschen Einzelhandel statt, so dass der Druck auf die Hersteller und dabei vor allem auf die kleineren Hersteller nicht nachlässt. Auf die Dauer dürfte es jedoch nicht funktionieren, dass der Burnus Inlandsmarkt über die Erträge im Export finanziert wird. Dies schon deshalb nicht, weil via Internet die deutschen Preise nach und nach ins Ausland exportiert werden und die dort besseren Margen in Frage stellen.

Vermögens- und Finanz- und Ertragslage

Die Gesellschaft konnte ihren Umsatz 2019 um 0,4 % auf EUR 66,0 Mio. steigern. Dies ist ein unbefriedigendes minimales Wachstum, das lediglich durch den Export möglich war, der die Umsatzrückgänge in Deutschland kompensierte. Trotz intensiver Werbemaßnahmen im ersten Halbjahr gelang es nicht, den Markt in Deutschland zu beleben. Ein ähnliches Bild stellte sich beiden europäischen Tochtergesellschafen dar. Sehr erfreulich war allerdings nach wie vor die Entwicklung im arabischen Raum, besonders in Saudi-Arabien, wo es gelungen ist, nun landesweit im modernen Handel präsent zu sein. Die Umsatzsstütze dort ist nach wie vor der Wholesale-Markt, aber die Super- und Hypermärkte holen auf. Allerdings ist im modernen Handel die Margensituation deutlich schlechter als im traditionellen Wholesale-Sektor. Unterstützend für den Umsatz im Mittleren Osten, der in US-Dollar fakturiert wird, war die starke Position dieser Währung, die in manchen Monaten gegen Parität tendierte. Erfreulich ist auch die Entwicklung in Korea, wohingegen das übrige Südostasien mehr und mehr unter den Internetangeboten der durch deutsche Distributeure gesponserten Plattformen leidet.

Positiv beeinflusst wurden die sonstigen betrieblichen Erträge durch bilanzielle Anpassungen aufgrund einer im Jahr 2019 abgeschlossenen steuerlichen Außenprüfung, die zu Erträgen in Höhe von EUR 2,0 Mio. geführt haben. Dem gegenüber standen Steuer- und Zinszahlungen in Höhe von EUR 0,9 Mio.

In der Bilanzstruktur ist die Reduzierung der Forderungen aus lieferungen und Leistungen von EUR 13,2 Mio. auf EUR 9,0 Mio erwähnenswert. Dieser Effekt beruht darauf, dass erneut ein Factoringvertrag mit der Markant Finanz AG in Basel vereinbart wurde, um den erhöhten Liquiditätsbedarf auszugleichen. Dieser entstand dadurch, dass ab dem 1. Januar 2019 fast sämtliche Produkte des Bereichs Bodycare im eigenen Werk der Konzern-Schwester Ernst Zeiss GmbH hergestellt wurden, nachdem die Lohnfertigung mit Colep zum Jahresende 2018 beendet wurde. Da Ernst Zeiss neu am Markt tätig ist, musste Burnus kurze Zahlungsziele akzeptieren, um die Bilanzierung von Ernst Zeiss sicherzustellen.

Insgesamt hat sich die Finanzierungssituation der Gesellschaft jedoch deutlich gebessert. Was auch den drastischen Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von EUR 9,3 Mio. auf EUR 4,0 Mio. also um bemerkenswerte mehr als 56 % erklärt.

Ansonsten ist nach wie vor unerfreulich, dass die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von EUR 16,7 auf EUR 20,7, also um 24,2 % gestiegen sind. Ursache dafür ist die schlechte Zahlungsmoral unserer Tochtergesellschaften in Polen und Russland. Letztere hat mit der katastrophalen Entwicklung des Rubelkurses zu kämpfen. Insgesamt konnten jedoch die Verluste in Russland deutlich abgebaut werden, dieser Turnaround ist in Polen leider auch 2019 nicht gelungen, da die Waschmittelpreise dort weiter nachgegeben haben, so dass der Fortbestand der Marke Rex immer fraglicher wird.

Trotz dieser schwierigen wirtschaftlichen Landschaft konnte das Ergebnis der Gesellschaft mit EUR 2,7 Mio. stabil gehalten werden.

Personal

Die Anzahl der Mitarbeiter ist in etwa konstant geblieben mit 97. Die Erhöhung der Lohnkosten ist durch die Tarifsteigerungen in 2019 bedingt. Burnus ist zwarnach wie vor nicht tarifgebunden, gibt aber die prozentualen Erhöhungen des Fächentarifvertrages derchemischen Industrie an seine Mitarbeiter weiter.

Forschung und Entwicklung

Die Ökowelle rollt und fordert den Umbau sämtlicher Rezepturen. Burnus unterstützt diese Entwicklung, indem sämtliche Rezepturen auf ihre Nachhaltigkeit abgeklopft werden. Alle Ingredienzen, die in Verdacht auf gesundheitliche Gefährdungen stehen oder Allergien auslösen können, wurden aus den Rezepturen entfernt. Soweit natürliche Rohstoffe eingesetzt werden können, geschieht dies. Soweit verfügbar wird dabei auf biologischen Anbau Wert gelegt. Produkte mit problematischen Lieferketten werden ausgelistet. Mikroplastik ist aus allen Rezepturen verbannt. Der Verbraucher muss sich allerdings erst noch daran gewöhnen, dass damit Flüssigwaschmittel, Duschgele, Flüssigseifen und ähnlich Produkte in Zukunft klar aus den Behältnissen fliessen, da die Milchigkeit, als angebliches Synonym für Weichheit und Pflege, wie es der Verbraucher empfand, in Wirklichkeit branchenweit durch den Zusatz von Flüssigkunststoff also Mikroplastik, erreicht wurde

Parallel zum Inhalt wurden auch die Verpackungen reformiert. Die Devise lautet: Pappe statt Plastik. Und wenn Plastik noch notwendig ist, dann möglichst mit recycelter Ware, soweit es nicht um Körperpflege geht, dünneren Wandstärken und möglichst verrottbaren Stoffen. Gestartet wird inzwischen auch der Ersatz des Plastiks durch die alte Metalltube und die Aluminiumdose.

Konsequente Naturkosmetik bietet Burnus unter der Marke Greenline an. In Vorbereitung auf eine neue komplette Serie Naturkosmetik der Marke Arosana, die von der Schweizer Gesellschaft Arosana AG in Oberbuchsiten verantwortet wird.

Greenline ist auch eine komplette Öko-Waschlinie für Wäschereien, die die Tochtergesellschaft BurnusHychem mit Erfolg im Großverbrauchermarkt anbietet. Viele Wäschereien werben inzwischen mit dieser Zertifizierung.

Beteiligungen

Die Tochtergesellschaften der Burnus Gruppe haben sich in 2019 wieder sehr unterschiedlich entwickelt. Die BurnusHychem GmbH in Steinau an der Straße ist im Umsatz ruhig und organisch um 2,1 % auf EUR 24,3 Mio. gewachsen. Trotz in hohem Maße volatiler Rohstoffpreise konnte das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr auf EUR 0,3 Mio. verdoppelt werden. Eine große Anstrengung war die Erlangung der EU-Biozid-Lizenz, für die EUR 1,4 Mio. aufgewandt werden mussten, die BurnusHychem aber in die Lage versetzt, weiterhin mit eigenen desinfizierenden Waschverfahren in Europa präsent zu sein. Ein Nebeneffekt dieser Lizenz war auch, dass kleinere Hersteller und Konkurrenten nunmehr ihre entsprechenden Waschmittel bei BurnusHychem herstellen lassen müssen, was zusätzlichen Umsatz in der Zukunft bedeutet.

Bei der Schweizer Burnus AG ist der Umsatz zwar geringfügig auf CHF 6,7 Mio. gewachsen, das Ergebnis hat sich allerdings auf CHF 0,3 Mio. halbiert als Folge des Preiskampfes beiden Wäschereien und Kostensteigerungen bei den Personalkosten, wo eine höherrangige Ergänzung im Managementbereich sich durch Mehrkosten niederschlägt.

Die österreichische Gesellschaft leidet nach wie vor unter dem fast zusammengebrochenen BurnusHychem-Geschäft, so dass erneut ein Minus in nicht gravierendem Umfang eingetreten ist.

Trotz der fehlenden Aktivitäten im Konsumgüterbereich schließt die Gesellschaft in Italien mit einem nur leicht negativen Geschäft ab, praktisch eine rote Null.

Gravierend, sind nach wie vor die Verluste in Polen. Bedingt durch die hohen Produktionskosten des Waschmittels Rex lässt sich das Produkt weitgehend nur mit einer Negativmarge vertreiben, was die ganze Gesellschaft nach unten zieht. Mit ca. EUR 0,4 Mio. Verlust ist die Gesellschaft weit von dem versuchten Turnaro und entfernt.

In Russland greift inzwischen die Strategie des Rückzugs aus dem BumusHychem-Geschäft- und der Verlagerung des Konsumgütergeschäfts auf regionale Distributeure, so dass der Verlust 2019 halbiert werden konnte und nur noch im niedrigen sechsstelligen Bereich liegt.

Ausblick

Nach normalem Jahresanfang hat ab April 2020 die Covid-19-Pandemie alles wirtschaftliche Geschehen überlagert. Im April/Mai lagen die Umsätze bei Burnus, Burnus Hychem, Burnus Schweiz und Burnus Österreich um mehr als 50 % über normal, was zu Engpässen in der Produktion und der Belieferung der Kunden geführt hat. Andererseits musste für die Außendienstler bei Burnus und Burnus Hychem Kurzarbeit beantragt werden, da eine Außendiensttätigkeit nicht mehr möglich war. Die Kurzarbeit in der Produktion konnte jedoch vermieden werden. Die Pandemie hat bei Burnus selbst zu einer deutlichen Umsatzsteigerung per 30. Juni 2020 um 20,3 % auf einen Halbjahresumsatz von EUR 36,6 Mio. (Vergleichszeitraum des Vorjahres EUR 30,4 Mio.) und eine Ertragssteigerung auf EUR 3,5 Mio. vor Steuern nach Minus EUR 0,3 Mio. im Vorjahreszeitraum geführt. Bei Burnus macht sich aber im zweiten Halbjahr 2020 beiden Produkten, die in der Hochzeit der Pandemie besonders gekauft wurden, eine Abflachung bemerkbar, was darauf hindeutet, dass "gehamsterte" Bestände nunmehr abgebaut werden.

Bei BurnusHychem hat es trotz des vorübergehenden Hypes per Saldo beim Umsatz eine negative Entwicklung gegeben. Zum 30. Juni 2020 ist der Umsatz von EUR 11,2 Mio. im Vorjahr auf EUR 10,6 Mio. 2020 zurück gegangen. Der Ertrag ist sogar in den ersten sechs Monaten dieses Jahres noch stärker von EUR 0,5 Mio. 2019 auf EUR - 0,1 Mio 2020 zurück gegangen.

Ursache dafür ist der Wegfall der Wäsche aus dem gesamten Hotel- und Gastronomiebereich sowie der Rückgang der zu waschenden Arbeitskleidung, was bei vielen unserer deutschen Kunden ein erheblicher Wäscheanteil ist. Nunmehr ist jedoch ein leichtes Ansteigen der Nachfrage zu beobachten. In Ländern wie Italien, Österreich, der Schweiz, Polen und Russland ist der Umsatz zum Teil ganz zusammengebrochen.

Dies hat jedoch auf die Ertragslage in Konzernsicht keine negativen Auswirkungen, da in diesen Ländern wegen der Kurzarbeit monatelang keine Lohnkosten angefallen sind. Erfreulich ist die Entwicklung in Saudi-Arabien, wo sich der Umsatz teilweise verdoppelt hat, offensichtlich aufgrund des erhöhten Verbrauchs von Körperpflege in der Quarantänezeit.

Fast ein Totalausfall des Umsatzes ist in Dubai festzustellen, bei leeren Hotels und eingestelltem Hugbetrieb findet nur noch wenig statt. Als Fazit lässt sich jedoch feststellen, dass die Pandemie die Burnus Gruppe insgesamt wenig berührt hat, teilweise sind wir Profiteure der Entwicklung. Insgesamt ist jedoch nunmehr eine leichte Auflockerung mit leicht steigenden Umsätzen und damit eine Rückkehr zur Normalität festzustellen.

Bericht zu Risiken und Chancen

Die Gesellschaft verfügt über ein permanent rollierendes Risikobewertungssystem, das bis auf Abteilungsebene aktiv etabliert ist. Die Eruierungen und Einschätzungen über Veränderungen in der Risikolage werden in den meisten Bereichen mindestens monatlich, in weniger relevanten Bereichen mindestens einmal im Quartal vorgenommen und bewertet.

Die Umsatzentwicklung der Gesellschaft ist in Teilbereichen stark von der konjunkturellen Lage abhängig. Der erhebliche Exportanteill für fremde und von Deutschland unabhängige Märkte mindert dieses Risiko, birgt aber auch das Risiko von Auswirkungen der Risiken in diesen Märkten auf die Gesellschaft. Besonders Devisenrestriktionen auf anderen Märkten erschweren das Geschäft.

Die Fakturierung etwa eines Viertels des Umsatzes in US-Dollar beeinflusst natürlich die Abhängigkeit des Ertrages von der Wechselkursentwicklung zwischen Euro und USD. Über die russische Tochtergesellschaft wirkt sich inzwischen zusätzlich die Kursentwicklung des russischen Rubels aus.

Unter Berücksichtigung der vorliegenden Parameter und in Abwägung im Zusammenhang mit den Währungsrisiken inklusive deren Eintrittswahrscheinlichkeit, wird weiterhin von einer Währungsabsicherung Abstand genommen. Die Umschlagsrate der eingekauften Rohstoffe und die Anzahl der Fremdwährungstransaktionen bewegen sich in einem Bereich, der es unwirtschaftlich macht, dieses Risiko extern abzusichern. Sollte sich ein negativer Effekt durch nicht abgesicherte Währungsrisiken tatsächlich abzeichnen, wird dies durch die internen Mechanismen sofort transparent und es können innerhalb kürzester Zeit wirksame Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Der Ertrag der Gesellschaft wird neben den Wechselkursen von der Preisentwicklung der Rohstoffe stark abhängig bleiben.

Von kleineren Ausfällen im Export abgesehen, sind Ausfallrisiken im Augenblick nicht zu erkennen.

Controlling und Buchhaltung sind so aufgestellt, dass im Rahmen betriebswirtschaftlicher Möglichkeiten schnell reagiert werden kann. Im Controlling werden Finanzrisiken, die Zinsentwicklung, Währungsrisiken und Margen permanent sowie auch im Rahmen eines monatlichen Reportings der einzelnen Abteilungen und Niederlassungen bewertet und ggf. Steuerungsmaßnahmen eingeleitet.

Es wurden keine wesentlichen Risiken identifiziert, die den Fortbestand und die weitere Entwicklung der Burnus GmbH gefährden könnten.

 

Darmstadt, den 31. Oktober 2020

Burnus Gesellschaft mbH

Der Geschäftsführer

An die Burnus Gesellschaft mbH, Darmstadt

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Burnus Gesellschaft mbH, Darmstadt, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Burnus Gesellschaft mbH, Darmstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 31. Oktober 2020

Beeh & Happich GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Johann Peter Klein, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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