Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 102482
Vorher
Youco F20-H257 Vorrats-GmbHEnergy Project Solutions GmbH
Eingetragen
23.10.2020
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen AnlagenIngenieurbüros für Tragwerksplanung
Gegenstand
Planung und Projektierung von komplexen Projekten und Systemen, die insbesondere der Erzeugung und Speicherung von Elektrizität dienen sowie die Erbringung damit verbundener Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Alexander Peter Bohn
seit 14.9.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.100 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ENERGY PROJECT SOLUTIONS GMBH

Darmstadt

Jahresabschluss zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
A. Anlagevermögen:
I. Immaterielle Vermögensgegenstände:
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1 2
1 2
II. Sachanlagen:
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9 11
9 11
10 13
B. Umlaufvermögen:
I. Vorräte:
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.729 152
2. unfertige Bauleistungen 9.908 2.861
3. erhaltene Anzahlungen auf Bauleistungen -8.606 0
4. geleistete Anzahlungen 1.747 415
4.778 3.428
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 194 310
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 104 0
3. sonstige Vermögensgegenstände 32 232
330 542
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.857 227
8.965 4.197
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1 4
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.301 297
10.277 4.511

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
A. Eigenkapital:
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Kapitalrücklage 1.029 1.029
III. Bilanzverlust -2.355 -1.351
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.301 297
0 0
B. Rückstellungen:
sonstige Rückstellungen 389 301
389 301
C. Verbindlichkeiten:
1. 1erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 2.072
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.361 235
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.185 1.557
4. sonstige Verbindlichkeiten 342 346
9.888 4.210
10.277 4.511

Anhang
für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Informationen

Die Gesellschaft mit Sitz in Darmstadt ist im Handelsregister des Amtsgerichts Darmstadt unter HRB 102482 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde entsprechend des Gesellschaftsvertrages nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung in den jeweils gültigen Fassungen aufgestellt.

Die Bilanz entspricht der Gliederung nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme einer positiven Fortbestehensprognose.

Konzernverhältnis

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ENTEGA AG, Darmstadt, einbezogen (kleinster Kreis). Dieser wird beim Bundesanzeiger in elektronischer Form eingereicht und beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nr. HRB 5151 im Unternehmensregister veröffentlicht. Zudem wird die Gesellschaft in den Konzernabschluss der HEAG Holding AG -Beteiligungsmanagement der Wissenschaftsstadt Darmstadt (HEAG), Darmstadt, einbezogen (größter Kreis), der ebenfalls beim Bundesanzeiger eingereicht und beim Amtsgericht Darmstadt unter der Nr. HRB 1059 im Unternehmensregister veröffentlicht wird.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die im Vergleich zum Vorjahr überwiegend unveränderten angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Im Berichtsjahr wurden folgende Abweichungen von in Vorperioden angewandten Bilanzierungsmethoden vorgenommen: Die erhaltenen Anzahlungen auf Bauleistungen wurden erstmals gem. § 268 Abs. 5 S. 2 HGB aktivisch mit dem Nennwert von den unfertigen Bauleistungen abgesetzt.

Bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten. Nullzeilen in Bilanz und GuV enthalten geringfügige Euro Beträge, die nicht aufgerundet wurden.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen über die erwartete Nutzungsdauer. Sie beträgt 5 Jahre. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Hinsichtlich der Bilanzierung der geringwertigen Wirtschaftsgüter werden die Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG entsprechend für handelsrechtliche Zwecke angewendet. Ein Sammelposten wird nicht gebildet.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und, soweit sie der Abnutzung unterliegen, abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Unterjährig zugegangene Vermögensgegenstände werden zeitanteilig (pro rata temporis) abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen über die erwartete Nutzungsdauer. Sie beträgt zwischen 1 und 3 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Hinsichtlich der Bilanzierung der geringwertigen Wirtschaftsgüter werden die Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG entsprechend für handelsrechtliche Zwecke angewendet. Ein Sammelposten wird nicht gebildet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird einzeln zu Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten durchgeführt. Dem Lagerhaltungsrisiko wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

Die unfertigen Bauleistungen werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 2 HGB sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Zinsen für Fremdkapital werden nicht berücksichtigt. Der verlustfreien Bewertung wird durch die Ermittlung des Fertigstellungsgrades unter Berücksichtigung der nach dem Bilanzstichtag noch anfallenden Kosten Rechnung getragen.

Von den unfertigen Leistungen werden mit dem Nennwert angesetzte erhaltene Anzahlungen gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB abgesetzt.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nominalwert angesetzt.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten gemäß § 249 Abs. 1 HGB. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden unter Verwendung der laufzeitadäquaten Referenzzinssätze laut Deutscher Bundesbank abgezinst

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz in den Bilanzposten. Allerdings resultieren sie bei der Gesellschaft ausschließlich aus steuerlichen Verlustvorträgen (aktive Latenzen). Bei der Bewertung der latenten Steuern wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz von 31,9% im Zeitpunkt der voraussichtlichen Umkehr der Differenzen zugrunde gelegt.

Die Ermittlung der latenten Steuern ergibt insgesamt eine Steuerentlastung. Somit besteht das Wahlrecht, den Aktivüberhang latenter Steuern nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB zu aktivieren. Dieses Wahlrecht wird von der Gesellschaft nicht ausgeübt.

Erläuterungen zur Aktivseite der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens der Energy Project Solutions GmbH, Darmstadt, zeigt der folgende Anlagenspiegel:

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände T€ T€ T€ T€ T€
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6 0 0 0 6
II. Sachanlagen 6 0 0 0 6
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 39 5 13 0 31
39 5 13 0 31
Summe Anlagevermögen 45 5 13 0 37
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände T€ T€ T€ T€ T€
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4 1 0 0 5
II. Sachanlagen 4 1 0 0 5
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28 7 13 0 22
28 7 13 0 22
Summe Anlagevermögen 32 8 13 0 27
Restbuchwert
31.12.2022 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände T€ T€
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2 1
II. Sachanlagen 2 1
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11 9
11 9
Summe Anlagevermögen 13 10

Erläuterungen zur Aktivseite der Bilanz

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:

2023 2022
T€ T€
Forderungen gegen verbundene Unternehmen: 104 0
- davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3 0
- davon sonstige Forderungen 101 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegen folgende Gesellschafter:
• ENTEGA AG 101 0
sonstige Vermögensgegenstände beinhalten:
- Forderungen aus noch nicht abzugsfähiger Vorsteuer, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen 9 0

Erläuterungen zur Passivseite der Bilanz

Das Stammkapital beträgt zum Stichtag 25 T€.

Die ENTEGA AG, Darmstadt, hält 100 % der Anteile.

Die Kapitalrücklage wurde nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB gebildet und beinhaltet andere Zuzahlungen des Gesellschafters in das Eigenkapital.

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag durch Verluste aufgebraucht. Die Bilanz zum 31. Dezember 2023 weist demzufolge einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von 1.301 T€ aus. Die Geschäftsführung geht aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage vom Fortbestand der Gesellschaft und einer künftigen Verbesserung der Ertragslage aus.

Die Gesellschaft wurde in der Vergangenheit von ihrer Gesellschafterin mit ausreichend Liquidität ausgestattet, um den laufenden Geschäftsbetrieb zu finanzieren. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Gesellschaft auch weiterhin mit ausreichend Liquidität ausgestattet wird.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsverpflichtungen, für ausstehende Rechnungen, für Personalvergütungen und für Jahresabschlussprüfungskosten gebildet.

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Sie gliedern sich wie folgt:

2023 2022
T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: 8.185 1.557
- davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 102 857
- davon sonstige Verbindlichkeiten 8.083 700
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber folgenden Gesellschaftern:
• ENTEGA AG 8.131 707
sonstige Verbindlichkeiten:
- Verbindlichkeiten aus Steuern 27 17

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse, welche ausschließlich im Inland erzielt werden, gliedern sich wie folgt:

2023 2022
Geschäftsbereich T€ T€
Anlagenbau 3.861 2.117
Sonstige Umsatzerlöse 136 20
3.997 2.137

Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen aus Altersversorgung in Höhe von 8 T€ (Vorjahr 1 T€).

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus:

2023 2022
T€ T€
- verbundenen Unternehmen 149 7

Im Geschäftsjahr sind folgende periodenfremde Erträge oder Aufwendungen bilanziert:

Geschäftsvorfall GuV Position Erträge Aufwendungen
T€ T€
Rückvergütungen für 2021 sonstige betriebliche Erträge 5 -
Rückvergütungen für 2022 sonstige betriebliche Erträge 57 -

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Verpflichtungen:

T€
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 1.448
- aus Pacht- und Dienstleistungsverträgen 87
• davon gegenüber Gesellschaftern 50
- aus Bestellobligo 1.361

Organe der Gesellschaft

Geschäftsführung

Name Wohnort Beruf Zeitraum
Alexander Bohn Frankfurt am Main Bereichsleiter Rechnungswesen, ENTEGA AG 1.1.-31.12.
Jannes Kreis Ober-Ramstadt Bereichsleiter Strategische Steuerung und Transformation, ENTEGA AG 1.1.-31.12.

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9a HGB wird aufgrund von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Honorar des Abschlussprüfers

Das in der Gewinn- und Verlustrechnung im Geschäftsjahr 2023 erfasste Abschlussprüferhonorar beträgt:

T€
für das Geschäftsjahr: 7
davon Abschlussprüfungsleistungen 7

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen folgende Mitarbeiter beschäftigt:

Anzahl
Angestellte 14

Ereignisse nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Es sind keine wertbegründenden Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

 

Darmstadt, den 7. März 2024

Energy Project Solutions GmbH

Die Geschäftsführung

Alexander Bohn Jannes Kreis

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde von der Gesellschafterversammlung im schriftlichen Umlaufverfahren am 29. April 2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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