VR-Bank Isar-Vils eG

Vilsbiburg

Stammdaten

Register
Amtsgericht Landshut GnR 710
Vorher
VR-Bank Vilsbiburg eG
Eingetragen
23.1.1914
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenKreditinstitute des Genossenschaftssektors
Gegenstand
Durchführung von banküblichen und ergänzenden Geschäften, insbesondere a) die Pflege des Spargedankens, vor allem durch Annahme von Einlagen; b) die Gewährung von Krediten aller Art; c) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen sowie die Durchführung von Treuhandgeschäften; d) die Durchführung des Zahlungsverkehrs; e) die Durchführung des Auslandsgeschäfts einschließlich des An- und Verkaufs von Devisen und Sorten; f) die Vermögensberatung, Vermögensvermittlung und Vermögensverwaltung; g) der Erwerb und die Veräußerung sowie die Verwahrung und Verwaltung von Wertpapieren und anderen Vermögenswerten; h) die Vermittlung oder der Verkauf von Bausparverträgen, Versicherungen und Reisen; i) der Erwerb von Immobilien, Beteiligung an Immobiliengesellschaften, die Vermittlung von Immobilien, die Erschließung, die Bebauung und der Verkauf von Grundstücken aller Art sowie die Vermietung und Verpachtung von eigenen Immobilien (inklusive Hausverwaltung); j) Beteiligung und der Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von regenerativen Energien und deren Verwertung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thomas Mayrhofer
seit 4.3.2025
Prokura
Richard Zehentbauer
seit 4.3.2025
Prokura
Michael Hötschl
seit 5.3.2024
Prokura
Rupert Elas
seit 5.3.2024
Prokura
Manfred Gruber
seit 7.7.2022
Vorstandsmitglied
Ludwig Frischmann
seit 1.6.2018
Vorstandsmitglied
Stefan Königbauer
seit 12.10.2017
Prokura

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VR-Bank Isar-Vils eG

Vilsbiburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Geschäftstätigkeit

Die VR-Bank Isar-Vils eG ist eine eingetragene Genossenschaft, die der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung GmbH und der zusätzlichen freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen ist. Zweck der Genossenschaft ist die wirtschaftliche Förderung und Betreuung der Mitglieder. Wir betreiben grundsätzlich alle banküblichen Geschäfte und verstehen uns als regional tätiges Kreditinstitut mit 7 Geschäftsstellen und 2 SB-Filialen im Landkreis Landshut.

Im Bankgeschäft haben wir derzeit 183 Beschäftigte. Organe sind der Vorstand, der Aufsichtsrat und die Vertreterversammlung.

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der bayerischen Kreditgenossenschaften

Das Jahr 2023 war weiterhin von geopolitischen Krisen geprägt. Der Krieg in der Ukraine und der weitere Konflikt im Nahen Osten schürten die Unsicherheit in den weltweiten Finanzmärkten. Kräftige Erhöhungen der Leitzinsen vollzogen sowohl die US-Notenbank FED mit einem Zielwert von 5,25 bis 5,5 Prozent als auch die EZB mit 4,5 Prozent. Die hohen Teuerungsraten und schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen prägten das abgelaufene Geschäftsjahr. Hohe Energiepreise führten zu rückläufigen Aufträgen und in der Folge zu einer Stagnation der konjunkturellen Entwicklung. Selbst steigende Einkommen und die damit verbundene Zunahme der Kaufkraft konnten ein Abrutschen der deutschen Wirtschaft in die Rezession nicht verhindern, während sich das globale Wachstum nur ein wenig verlangsamte.

Im Vergleich zum Vorjahr schrumpfte das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um -0,3 Prozent.

Obwohl die Zahl der Erwerbstätigen mit 45,8 Millionen Personen im Schnitt einen neuen Höchststand erreichte, stieg die Arbeitslosenquote im Jahresmittel von 5,3 auf 5,7 Prozent.

Die Inflation, gemessen durch den Verbraucherpreisindex, war weiterhin auf einem hohen Niveau und betrug in der Gesamtjahresbetrachtung 5,9 Prozent.

In einem herausfordernden Umfeld haben die 184 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Bayern (Vorjahr: 196) das Jahr 2023 mit einem soliden Ergebnis abgeschlossen.

Die Bilanzsumme der bayerischen Kreditgenossenschaften verringerte sich im Jahr 2023 um -0,5 Prozent bzw. 1,1 Mrd. Euro auf rund 207,6 Mrd. Euro. Die bilanziellen Kundengelder stiegen um 0,4 Prozent bzw. 0,6 Mrd. Euro auf 158,5 Mrd. Euro. Nach einem, in den ersten 9 Monaten, rückläufigen Volumen war seit Oktober 2023 wieder ein leichter Anstieg zu verzeichnen. Erstmals seit 35 Jahren nahm der Anteil und die Höhe der Sichteinlagen ab. Die ausgereichten Kredite stiegen um 2,7 Prozent bzw. 3,7 Mrd. Euro auf 140,5 Mrd. Euro, konnten jedoch nicht an die Wachstumswerte der Vorjahre anknüpfen (2022: 7,8 Prozent, 2021: 8,6 Prozent, 2020: 7,6 Prozent). Der rückläufige Trend bei der Ausreichung von Wohnungsbaukrediten hat sich nach dem Februar 2023 auf rund 1 Mrd. Euro Neugeschäft pro Monat eingependelt. Im Firmenkundenbereich war ein solides Wachstum mit 3,5 Prozent bzw. 2,5 Mrd. Euro zu verzeichnen.

Der Depot A-Bestand verringerte sich mit dem stärksten Rückgang seit 35 Jahren nochmals um 9,1 Prozent bzw. 4,0 Mrd. Euro nach 3,9 Prozent im Vorjahr. Dies ist u.a. auf die fällig gewordenen TLTROs per Ende Juni 2023 zurückzuführen.

Die für das Verständnis der Analyse unseres Geschäftsverlaufs und unserer wirtschaftlichen Lage maßgeblichen regionalen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen im Geschäftsjahr haben sich aufgrund der hohen Inflationsrate und steigenden Zinsen verschlechtert. In der Folge war ein deutlicher Rückgang der Immobilienpreise und ein geringes Investitionsvolumen zu verzeichnen.

II.2 Leistungsindikatoren

Definition unserer bedeutsamsten Leistungsindikatoren

Über unsere strategische Eckwert- und Kapitalplanung planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts auf Grundlage von Kennzahlen und Limiten. Dabei verwenden wir die folgenden bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren, die sich auch aus unserer Geschäfts- und Risikostrategie ableiten lassen und die wir mithilfe unseres internen Berichtswesens regelmäßig überwachen:

Als bedeutsamster Leistungsindikator für die Rentabilität der Bank wird die Relation des Betriebsergebnisses vor Bewertung zur durchschnittlichen Bilanzsumme (nachfolgend: "BE vor Bewertung/dBS") festgelegt. Die Kennzahl BE vor Bewertung/dBS misst die Ertragskraft der Bank in Relation zum Geschäftsvolumen, gemessen als durchschnittliche Bilanzsumme. Betriebswirtschaftlich neutrale Erfolgsfaktoren und Ertragsteuern bleiben unberücksichtigt. Die Leistungskennzahl unterscheidet sich insofern von der Gewinn- und Verlustrechnung.

Als weiteren Leistungsindikator für die Wirtschaftlichkeit/Effizienz oder Produktivität unseres Instituts wurde die Cost Income Ratio (nachfolgend: "CIR") bestimmt. Sie stellt das Verhältnis der Verwaltungsaufwendungen zum Zins- und Provisionsergebnis (inkl. laufender Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren) sowie dem Saldo der sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen dar.

Zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Bank durch nachhaltiges Wachstum werden im Kontext steigender Kapitalanforderungen angemessene Eigenmittel benötigt. Als bedeutsamster Leistungsindikator für die Kapitalausstattung dient die aufsichtsrechtlich festgelegte Gesamtkapitalquote sowie die harte Kernkapitalquote nach Art. 92 Abs. 2 CRR (Eigenmittel des Instituts in Prozent des Gesamtrisikobetrags).

Ein zusätzlich wichtiger Leistungsindikator für unsere Liquiditätssteuerung ist die Liquidity Coverage Ratio (LCR) als Liquiditätskennzahl (Bestand an liquiden Aktiva / Nettoabflüsse in den nächsten 30 Tagen).

Bei der Analyse und Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage der Genossenschaft sowie im Rahmen des Prognoseberichts wird auf die Entwicklung eingegangen.

Entwicklung unserer bedeutsamsten Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023

Die Entwicklung der von uns definierten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023 stellt sich wie folgt dar:

Unser Betriebsergebnis vor Bewertung verbesserte sich bei einer steigenden Zinsspanne von 0,69 % auf 0,80 %. Die CIR verbesserte sich im Geschäftsjahr auf 63,4 % (Vorjahr: 66,7 %).

Die Gesamtkapitalquote belief sich auf 16,65 %, die harte Kernkapitalquote erreichte 15,73 %; ein Zuwachs von 0,91 % bzw. 0,89 % gegenüber dem Vorjahr.

Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) als steuerungsrelevante Liquiditätskennzahl lag am 31.12.2023 bei 199,98 % (Vorjahr 152,94 %).

Die Entwicklung der bedeutsamsten Leistungsindikatoren liegt im Rahmen unserer Erwartungen, übertroffen wurden diese jedoch bei der LCR.

Im Einzelnen stellt sich der Geschäftsverlauf wie folgt dar:

II.3 Geschäftsverlauf der VR-Bank Isar-Vils eG

Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR +/- TEUR %
Bilanzsumme 1.239.065 1.270.497 - 31.432 2,5
Außerbilanzielle Geschäfte 71.697 124.255 - 52.558 42,3

Die Bilanzsumme verringerte sich auf 1.239.065 TEUR. Maßgeblich hierfür war insbesondere der Rückgang von 43.779 TEUR bei den Kundengeldern.

Die außerbilanziellen Geschäfte, die sich aus Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 8.841 TEUR, aus anderen Verpflichtungen in Höhe von 42.856 TEUR und derivativen Geschäften in Höhe von nominell 20.000 TEUR zusammen setzen, liegen unter Vorjahresniveau.

Aktivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR +/- TEUR %
Kundenforderungen 879.926 872.562 + 7.364 0,8
Wertpapiere 242.328 249.255 - 6.927 2,8
Forderungen an Kreditinstitute 65.401 95.128 - 29.727 31,2

Die Entwicklung des Aktivgeschäfts blieb hinter den in der Vorperiode berichteten Prognosen.

Im Berichtsjahr blieb das Kreditvolumen aufgrund der geringen Nachfrage annähernd auf dem Vorjahresniveau. Der Schwerpunkt unseres Kreditgeschäftes liegt im Bereich der Privatkunden insbesondere bei privaten Immobilienfinanzierungen. Die Kreditvergabe an Firmenkunden betraf schwerpunktmäßig Unternehmensfinanzierungen des regionalen Mittelstands, der Landwirtschaft und das gewerbliche Immobiliengeschäft.

Die Wertpapieranlagen haben sich infolge der Kundeneinlagenabflüsse auf der Passivseite leicht reduziert. Der Rückgang bei den Forderungen an Kreditinstituten ist größtenteils auf geringere täglich fällige Forderungen in dieser Bilanzposition zurückzuführen.

Passivgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR +/- TEUR %
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 133.046 129.137 + 3.909 3,0
Spareinlagen von Kunden 218.724 302.722 - 83.998 27,7
andere Einlagen von Kunden 739.349 699.131 + 40.218 5,8

Die Entwicklung des Passivgeschäftes blieb ebenfalls hinter den in der Vorperiode berichtete Prognosen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich nicht wesentlich verändert.

Die Kundengelder reduzierten sich im Berichtsjahr, dabei kam es auch zu wesentlichen Verschiebungen innerhalb der Position. Während sich die anderen Einlagen und hier insbesondere die befristeten Einlagen erhöhten, reduzierten sich die Spareinlagen von Kunden deutlich.

Dienstleistungsgeschäft Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR +/- TEUR %
Erträge aus Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäften 2.199 1.866 + 333 17,8
andere Vermittlungserträge 1.688 1.983 - 295 14,9
Erträge aus Zahlungsverkehr 3.592 3.504 + 88 2,5

Die Entwicklung des Dienstleistungsgeschäftes entsprach im Wesentlichen den in der Vorperiode berichteten Prognosen. Die geplanten Ziele wurden weitgehend erreicht. Die Erträge aus dem Wertpapierdienstleistungs- und Depotgeschäft konnten weiterhin stark gesteigert werden.

Die anderen Vermittlungserträge sanken vor allem im Vermittlungsgeschäft für Bausparverträge und Versicherungen deutlich. Die Erträge aus dem Zahlungsverkehr bewegten sich auf dem Vorjahresniveau.

Investitionen

Im Berichtsjahr wurde mit dem Umbau des Gebäudes der Geschäftsstelle in Gerzen begonnen, der im folgenden Geschäftsjahr beendet wird und zu Buche schlägt.

Die ständige Verbesserung der technischen Ausstattung stand auch im Berichtsjahr wieder im Fokus.

II.4 Lage der VR-Bank Isar-Vils eG

II.4.1 Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten unserer Bank haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:

Gewinn- und Verlustrechnung Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR +/- TEUR %
Zinsüberschuss 1) 18.462 17.457 + 1.005 5,8
Laufende Erträge aus Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 626 502 + 124 24,7
Provisionsüberschuss 2) 7.115 6.835 + 280 4,1
Sonstiges betriebliches Ergebnis 3) 783 3.721 - 2.938 79,0
Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwendungen 11.928 11.584 + 344 3,0
b) andere Verwaltungsaufwendungen 4.989 5.331 - 342 6,4
Bewertungsergebnis 4) -3.621 -6.240 + 2.619 42,0
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 6.615 4.901 + 1.714 35,0
Steueraufwand 32 1.761 - 1.729 98,2
Jahresüberschuss 3.583 1.140 + 2.443 214,3

1) GuV-Posten 1 abzüglich GuV - Posten 2.
2) GuV-Posten 5 abzüglich GuV - Posten 6.
3) GuV - Posten 8 abzüglich GuV - Posten 12.
4) GuV-Posten 13 - 16

Die Entwicklung der Ertragslage blieb hinter unserer in der Vorperiode berichteten Prognose zurück.

Im Berichtsjahr war ein Anstieg des Zinsüberschusses zu verzeichnen. Die Veränderung begründet sich hauptsächlich durch Zinserträge im Kreditgeschäft, sowie im Eigengeschäft mit Wertpapieren bei gleichzeitig steigenden Zinsaufwendungen aus Sichteinlagen, Spareinlagen und anderen Einlagen. Insgesamt konnte ein Anstieg des Zinsüberschusses von 1.005 TEUR verzeichnet werden. Eine weitere deutliche Steigerung war in den Laufenden Erträgen aus Aktien und nicht festverzinslichen Wertpapieren mit 124 TEUR bzw. 24,7 % zu vermerken, welche aus den Erträgen aus Fondsanlagen resultierte.

Der Anstieg des Provisionsüberschusses ist im Wesentlichen auf eine Steigerung der Wertpapierdienstleistungserträge zurückzuführen.

Die Verwaltungsaufwendungen befinden sich im Berichtsjahr auf dem Vorjahresniveau. Während die Personalaufwendungen infolge von tariflichen Anpassungen leicht anstiegen, sind die anderen Verwaltungsaufwendungen aufgrund deutlich geringerer Instandhaltungsmaßnahmen im gleichen Maße gesunken.

Die Aufwands-/Ertragsrelation (Cost-Income-Ratio - CIR) (vgl. Definition im Abschnitt II.2) von 66,7 % verbesserte sich auf 63,4 %.

Das Bewertungsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2.619 TEUR verbessert. Das Bewertungsergebnis aus dem Kreditgeschäft hat sich deutlich verschlechtert, demgegenüber wurde im Wertpapierbereich ein positives Bewertungsergebnis erzielt.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit hat sich im Vorjahresvergleich erhöht. Ursachen hierfür sind im Wesentlichen die oben dargestellten Faktoren.

Der Jahresüberschuss ist insgesamt angestiegen. Vom Jahresüberschuss wurden 2.900 TEUR den Rücklagen zugeführt. Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, vom Bilanzgewinn in Höhe von 683 TEUR, 371 TEUR den Rücklagen zuzuweisen.

II.4.2 Finanz- und Liquiditätslage

Die Entwicklung der Finanzlage entsprach unsren Erwartungen.

Die vorhandenen liquiden Mittel reichten im Geschäftsjahr aus, um die aufsichtsrechtlichen Anforderungen (Mindestreservebestimmungen und Bestimmungen der CRR) zu erfüllen. Den Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit konnte im Berichtsjahr stets nachgekommen werden.

Neben den dargestellten liquiden Mitteln stehen uns kurzfristig verfügbare Kreditlinien bei unserer genossenschaftlichen Zentralbank (DZ BANK AG) und die Refinanzierungsfazilitäten der EZB zur Verfügung. Das Angebot der Deutschen Bundesbank, Refinanzierungsgeschäfte in Form von Offenmarktgeschäften (Hauptrefinanzierungsgeschäfte) abzuschließen, wurde bereits genutzt. Das abgeschlossene Geschäft ist im Berichtsjahr ausgelaufen. Übernachtkredite (Spitzenrefinanzierungsfazilität) wurden nicht in Anspruch genommen. Die eingeräumten Kreditlinien der DZ BANK AG haben wir im Jahresverlauf nur dispositionsbedingt in Anspruch genommen.

Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist auch in den folgenden Jahren aufgrund der vorhandenen Liquiditätsreserven sowie der Einbindung in den genossenschaftlichen Liquiditätsverbund nicht zu rechnen.

Bis zur Erstellung des Lageberichts liegen keine Anhaltspunkte für Umstände vor, die die Liquiditätslage der Bank nachteilig verändern könnten.

II.4.3 Vermögenslage

Die Entwicklung der Vermögenslage hat unserer Kapitalplanung für 2023 insgesamt entsprochen.

Eigenkapital

Das bilanzielle Eigenkapital stellt sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

Eigenkapital Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR +/- TEUR %
Gezeichnetes Kapital 11.129 9.011 + 2.118 23,5
Rücklagen 75.042 71.635 + 3.407 4,8

Wesentliche Veränderungen beim Eigenkapital ergaben sich durch Gewinnthesaurierung und Ausbau der Geschäftsguthaben unserer Mitglieder. Daneben besteht ein Fonds für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB in Höhe von 40.000 TEUR. Der Anteil der bilanziellen Eigenmittel an der Bilanzsumme hat sich von 9,69 % auf 10,60 % erhöht.

Die harte Kernkapitalquote beläuft sich auf 15,73 % und konnte erhöht werden. Die wesentlichen Ursachen hierfür sind die weitere Stärkung der Eigenmittelausstattung durch Zeichnung neuer Geschäftsanteile und die Zuführung zu den Rücklagen aus dem Jahresüberschuss. Die aufsichtsrechtlich geforderte Mindestgröße wurde jederzeit erfüllt.

Die Kapitalrendite gemäß § 26a Abs. 1 Satz 4 KWG (Quotient aus Nettogewinn (Nettogewinn = Jahresüberschuss nach Steuern) und Bilanzsumme) beläuft sich auf 0,29 %. Unter Berücksichtigung der Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken würde sich eine Kapitalrendite von 0,53 % ergeben.

Kundenforderungen

Der Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme beträgt 71,02 %.

Konzentrationen in den einzelnen Branchen sind im Baugewerbe und den Grundstücks- und Wohnungswesen zu verzeichnen. Die Größenklassengliederung ist ausgewogen. Wesentliche Risiken im Kreditgeschäft sind durch Einzelwertberichtigungen und Vorsorgereserven abgeschirmt.

Die aufsichtsrechtlichen Kreditgrenzen sowie die festgelegten Kreditbeschränkungen nach § 49 GenG wurden im Berichtszeitraum stets eingehalten.

Wertpapiere

Die Wertpapieranlagen unserer Bank setzen sich wie folgt zusammen:

Wertpapiere Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR +/- TEUR %
Anlagevermögen 160.807 153.334 + 7.473 4,9
Liquiditätsreserve 81.522 95.921 - 14.399 15,0

Die eigenen Wertpapieranlagen haben insgesamt einen Anteil von 19,56 % an der Bilanzsumme. Wertpapiere im Anlagevermögen werden teilweise nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Dadurch wurden Abschreibungen in Höhe von 5.585 TEUR vermieden.

Strukturierte Finanzinstrumente bestehen in Form von Credit Linked Notes der DZ BANK AG und wurden als einheitlicher Vermögensgegenstand nach den allgemeinen Grundsätzen bilanziert und bewertet.

Derivategeschäfte

Zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv-Passiv-Steuerung) wurden Zinsderivate in einem Umfang von 20.000 TEUR eingesetzt. Diese Derivate werden in die verlustfreie Bewertung des Zinsbuches einbezogen.

II.5 Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage

Die Geschäftsentwicklung ist vor dem Hintergrund eines leicht gestiegenen betreuten Kundenvolumens zufriedenstellend verlaufen. Das Wachstum des für die Bank wichtigsten Geschäftsbereichs, dem Geschäft mit Kunden überwiegend aus der Region, setzte sich fort und ist leicht angestiegen.

Sowohl beim bilanziellen Kreditgeschäft als auch im Einlagengeschäft wurden die Erwartungen aus der Eckwertplanung nicht erreicht.

Der Anstieg des Betriebsergebnisses vor Bewertung hat die in der Vorperiode berichtete Prognose erfüllt und liegt über dem Planwert gem. der Eckwertplanung für 2023. Insgesamt hat sich das Betriebsergebnis nach Risiko bzw. die Ertragslage der Bank jedoch ungünstiger als geplant entwickelt.

Die Vermögenslage ist ausreichend, weil die Bank durch eine angemessene Eigenkapitalausstattung die aufsichtsrechtlichen Anforderungen sowohl im Vorjahr als auch im Geschäftsjahr eingehalten hat. Für erkennbare und latente Risiken in den Kundenforderungen sind Wertberichtigungen nach handelsrechtlichen Grundsätzen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch Abzug von Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen worden. Finanzlage und Liquiditätsausstattung sind gut, da sie den aufsichtsrechtlichen und betrieblichen Erfordernissen entsprechen. Die in der Vorperiode berichteten Prognosen wurden nicht ganz erreicht.

Daher beurteilen wir die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Lage unseres Hauses im Vergleich zum Vorjahr, unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, als insgesamt günstig, weil die wesentlichen Ziele und Leistungsindikatoren erreicht wurden und das Eigenkapital weiter gestärkt werden konnte.

III. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht)

III.1 Risikomanagementsystem

Die Ausgestaltung unseres Risikomanagements ist bestimmt durch unsere Geschäfts- und Risikostrategie, die hieraus abgeleiteten operativen Zielgrößen sowie die Risikotragfähigkeit der Bank. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur identifizieren, quantifizieren, beurteilen und dokumentieren wir unsere Risiken. Wir legen die für uns wesentlichen Risiken fest und entwickeln entsprechende Risikostrategien.

Unsere zur Risikotragfähigkeitssteuerung eingesetzten Methoden und Verfahren berücksichtigen das Ziel der Fortführung unseres Instituts (normative Perspektive), als auch den Schutz unserer Gläubiger vor Verlusten aus ökonomischer Sicht (ökonomische Perspektive).

Die Risikotragfähigkeit in der normativen Perspektive, die einen periodischen Steuerungskreis darstellt, zielt auf die Fortführung der operativen Geschäftstätigkeit. In der normativen Perspektive betrachten wir die Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Diese umfassen insbesondere die Kapitalgrößen wie Kapitalanforderungen sowie Strukturanforderungen hinsichtlich des Kapitals wie beispielsweise die Höchstverschuldungsquote und die Großkreditgrenzen. Die Risikotragfähigkeit ist demnach gegeben, sofern der ermittelte Kapitalbedarf die Einhaltung der Kapitalquoten bewirkt und sämtliche Strukturanforderungen hinsichtlich des Kapitals erfüllt werden.

Die normative Perspektive bilden wir ausgehend von der Gesamtbankplanung über einen Zeithorizont von fünf Jahren ab. In dieser wird die Entwicklung des regulatorischen Kapitalbedarfs im Rahmen einer mehrjährigen Kapitalplanung bestimmt. Neben einem Planszenario werden mögliche abweichende Entwicklungen wie Bonitätsverschlechterungen im Kundenkreditgeschäft in einem adversen Szenario berücksichtigt.

Die Risikotragfähigkeit in der ökonomischen Perspektive zielt auf den Schutz der Gläubiger ab. In der ökonomischen Perspektive, die in unserem Institut barwertig ermittelt wird, werden das Risikodeckungspotenzial und die konsistent dazu ökonomisch ermittelten Risiken gegenübergestellt. Die ökonomische Risikotragfähigkeit ist demnach gegeben, wenn die barwertigen Risiken durch das Risikodeckungspotenzial laufend gedeckt sind. Die Bewertung des Risikodeckungspotenzials erfolgt unabhängig von Rechnungslegungskonventionen und aufsichtlichen Eigenmittelanforderungen.

Auf Basis des ermittelten Risikodeckungspotenzials legen wir im Rahmen unseres Strategie- und Limitierungsprozesses einmal im Jahr unser Gesamtbankrisikolimit fest. Wir stellen dabei sicher, dass genügend freies Risikodeckungspotenzial zur Verfügung steht, um zukünftige Wertschwankungen aufzufangen.

Im Rahmen einer regelmäßigen Risikoberichterstattung bzw. Ad-hoc-Berichterstattung werden Vorstand und Aufsichtsrat informiert.

Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit aller Risikocontrolling- und Risikomanagement-Aktivitäten werden durch die Interne Revision geprüft.

Die Steuerung unserer Risiken erfolgt insbesondere im Rahmen der ökonomischen Risikotragfähigkeit. Aus dem Risikodeckungspotenzial leiten wir unser Gesamtbankrisikolimit ab, welches wir in festgelegte Teilrisikolimite für die wesentlichen Risiken untergliedern.

Nachfolgend stellen wir die Risikotragfähigkeit zum Bilanzstichtag dar:

Risikotragfähigkeit zum 31.12.2023 Ökonomische Perspektive (Werte
in TEUR)
Risikodeckungspotential 131.139
Gesamtbankrisikolimit 110.000
Marktpreisrisiko gesamt 49.467
Davon Zinsrisiko 49.467
Adressenausfallrisiken 27.423
Davon aus Kundenkreditgeschäft 6.778
Davon aus Eigenanlagen 20.645
Liquiditätsrisiko 5.797
Immobilienrisiko 3.907
Beteiligungsrisiko 3.169
Operationelles Risiko 1.879
Risikopuffer 13.000
Anteil der Risiken am Gesamtbankrisikolimit in % 83,31
Anteil Risiken am Risikodeckungspotential in % 69,88

Unser Stresstestkonzept umfasst die beiden Steuerungsperspektiven der Bank (ökonomische und normative Perspektive) und fokussiert hierbei jeweils die Adäquanz der Kapital- und Liquiditätsausstattung der Bank. Im Rahmen des Stresstestkonzept ermitteln wir regelmäßig und anlassbezogen die Auswirkungen von Stresstests, adversen Szenarien und Sensitivitätsanalysen. Die Reflexion und kritische Würdigung dieser Auswirkungen ist ein zentrales Element unseres Risikomanagements.

Im Folgenden erläutern wir das Risikomanagement unserer wesentlichen Risiken.

III.2 Marktpreisrisiken

Zinsänderungsrisiken

Die Zinsrisiken messen wir monatlich mit dem Software Modul VR Control Zinsmanagement, wobei ein Konfidenzniveau von 99,9 % zur Anwendung kommt. Die gemessenen Risiken werden in einem Limitsystem dem entsprechenden Teilrisikolimit gegenübergestellt, dessen Überschreiten die Anwendung bestimmter Maßnahmen auslöst. Im Geschäftsjahr bewegte sich das Zinsrisiko innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Teilrisikolimits.

Zur Ermittlung der Auswirkungen von Zinsänderungen hat die Bank für die wesentlichen variablen Positionen Ablauffiktionen auf der Grundlage gleitender Durchschnitte ermittelt. Neben der Risikoermittlung im Rahmen der Risikotragfähigkeit werden die Zinsrisiken auch im Kontext des Zinsrisikokoeffizienten sowie des barwertigen und periodischen Ausreißertests ermittelt.

Aufgrund des von uns eingegangenen Zinsänderungsrisikos ist ein Rückgang des Zinsbuchbarwertes bei steigenden Zinssätzen zu erwarten. Die Bank setzt bei ihrer Zinsrisikosteuerung auf Gesamtbankebene verschiedene Zinssicherungsinstrumente ein. Im Rahmen der Aktiv- / Passiv-Steuerung haben wir dazu Zinsswaps abgeschlossen.

Sonstige Marktpreisrisiken

Daneben bestehen Abschreibungs- bzw. Kursänderungsrisiken aus festverzinslichen Wertpapieren.

Diese weiteren für uns wesentlichen Marktpreisrisiken werden entsprechend den aufsichtsrechtlichen Regelungen in der Gesamtbanksteuerung berücksichtigt.

III.3 Adressenausfallrisiken

Forderungen an Kunden

Das Adressenausfallrisiko im Kundengeschäft messen wir mittels des Kreditportfoliomodells Kundengeschäft aus dem Software-Modul VR-Control KRM mit einem Konfidenzniveau von 99,9 %.

Der Risikoausweis umfasst den unerwarteten Verlust, welcher als barwertig ermittelter Credit Value at Risk (CVaR) ermittelt wird.

Die Überwachung und Steuerung des Kreditgeschäfts erfolgt auf der Basis von Limitierungen. Unsere Auswertungen geben Auskunft über die Verteilung des Kreditvolumens nach Branchen, Größenklassen, Sicherheiten und Risikoklassen. Risikokonzentrationen bestehen in Summe in den Branchen Baugewerbe, sowie Grundstücks- und Wohnungswesen. Als weitere Risikokonzentration hat die Bank den hohen Anteil der Grundpfandrechte als Sicherheitenstruktur identifiziert.

Risikovorsorge wird auf Basis der handelsrechtlichen Vorschriften gebildet.

Das Adressenausfallrisiko bewegte sich im Geschäftsjahr innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitsystems.

Im Übrigen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Rahmen der Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage.

Eigenanlagen

Für die Identifizierung, Beurteilung und Überwachung der Risiken greifen wir auf die Ratingergebnisse von Ratingagenturen, Einschätzungen der DZ BANK AG sowie auf eigene Analysen von Berichten bzw. Veröffentlichungen und Beobachtungen der Spreadentwicklungen der Emittenten zurück.

Die Messung der Adressrisiken bei den Eigenanlagen erfolgt durch das Kreditportfoliomodell für Eigengeschäfte indem das zukünftige Verhalten definierter Risikoparameter auf Basis von Zufallszahlen in einer Monte-Carlo-Simulation abgebildet wird (Konfidenzniveau 99,9 %).

Der Risikoausweis umfasst den unerwarteten Verlust, welcher als barwertig ermittelten Credit Value at Risk (CVaR) ermittelt wird.

Diesen Risiken begegnen wir dadurch, dass wir keine Wertpapiere von Emittenten bzw. aus Emissionen erwarben, deren Rating von einer anerkannten Ratingagentur mit schlechter als "Investment Grade" beurteilt wurde. Das Ausfallrisiko inländischer und ausländischer Emittenten begrenzen wir durch ein System interner Strukturlimite und Einzellimite.

Das Adressenausfallrisiko bewegte sich im Geschäftsjahr innerhalb des vom Vorstand vorgegebenen Limitsystems.

Für weitere Ausführungen zu den Eigenanlagen verweisen wir auf unsere Darstellungen im Rahmen der Darstellung von Geschäftsverlauf und Lage.

Als weitere Risikokonzentration hat die Bank den Anteil der Bankenbranche an den Eigenanlagen identifiziert.

Länderrisiken

Länderrisiken sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

III.4 Liquiditätsrisiken

Da das Zahlungsunfähigkeitsrisiko aufgrund seiner Eigenart nicht sinnvoll mit Risikodeckungspotential begrenzt und somit nicht in die klassische Risikotragfähigkeit integriert werden kann, haben wir diesbezüglich einen weiteren Prozess (Liquiditätstragfähigkeit) in die Risikosteuerungs- und Controllingprozesse aufgenommen.

Die Überwachung der Liquiditätstragfähigkeit bzw. die Steuerung des Zahlungsunfähigkeitsrisikos erfolgt mit Hilfe entsprechender Liquiditätsablaufbilanzen (LAB), in welchen wir die szenariospezifischen Zahlungsmittelabflüsse den szenariospezifischen Zahlungsmittelzuflüssen an den jeweiligen Zahlungsmittelzeitpunkten gegenüberstellen. Sofern sich hieraus im Zeitverlauf ein kumulierter Zahlungsmittelbedarf entwickelt, prüfen wir, ob dieser mit dem jeweilig definierten Liquiditätsdeckungspotential (LDP) für einen zuvor definierten Zeitraum (Liquiditätshorizont bzw. Überlebenshorizont) im jeweiligen betrachteten Szenario abgedeckt werden kann. Der Überlebenshorizont von drei Monaten wurde im Berichtszeitraum nicht unterschritten.

Weiter wird zur frühzeitigen Erkennung eines Liquiditätsengpasses die LCR-Kennziffer gemessen und gesteuert. Zum Bilanzstichtag belief sich die Kennziffer auf 200 %. Im Geschäftsjahr bewegte sie sich zwischen 130 % und 207% und lag somit stets über dem geforderten Mindestwert von 100 %. Zusätzlich haben wir eine minimale Zielgröße in Höhe von 120 % definiert.

Im Zuge der Eckwertplanung erstellt die Bank einen Refinanzierungsplan für den jeweiligen Planungshorizont.

Darüber hinaus wird die Liquidität durch Fälligkeitslisten und Cashflow-Ermittlung überwacht.

Zur Sicherstellung der mittel- bis langfristigen strukturellen Liquidität beobachten wir regelmäßig die NSFR (Net Stable Funding Ratio). Damit beurteilen wir insbesondere die Abhängigkeit von kurzfristigen Refinanzierungen sowie unsere Stressresistenz insgesamt. Zum Bilanzstichtag lag die NSFR bei 120 % und damit über der Mindestanforderung von 100 %.

Das Refinanzierungskostenrisiko berechnen wir regelmäßig auf Basis einer historischen Analyse der Veränderungen des Liquiditätsspreads unseres maßgeblichen Refinanzierungssatzes. Dabei kommt das 99,9 % Quantil der Stützstelle der Refinanzierungskurve zur Anwendung, welches der Duration unseres Zinsbuchs entspricht. Das ermittelte Refinanzierungskostenrisiko wird auf das Teilrisikolimit angerechnet.

In Hinblick auf unsere Refinanzierungsquellen verweisen wir auf Abschnitt II.4.2 Finanz- und Liquiditätslage. Das Refinanzierungskostenrisiko wurde im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich eingestuft.

In liquiditätsmäßig engen Märkten sind wir nicht engagiert. Die Gefahr, dass mangels ausreichender Marktliquidität Verkäufe erschwert werden, schätzen wir als gering ein, da durch die Einbindung in den genossenschaftlichen Finanzverbund ausreichend Refinanzierungsmöglichkeiten bestehen.

Eine Liquiditätsmanagementfunktion wurde mit dem Ziel der Liquiditätssteuerung eingerichtet, um in Phasen eines sich abzeichnenden Liquiditätsengpasses einschließlich eines Stressfalls die Zahlungsfähigkeit zu sichern und eine Unterschreitung der bankaufsichtlichen LCR-Mindestquote zu verhindern. Zudem wurde für den Fall eines Liquiditätsengpasses ein Notfallplan festgelegt. Im Rahmen der Eigenanlagen- und Liquiditätsstrategie streuten wir die Positionen der Liquiditätsreserve über Laufzeiten und Emittenten, um ein hohes Maß an Liquidierbarkeit zu erreichen, damit wir jederzeit kurzfristig auf unerwartete Zahlungsstromschwankungen reagieren können.

III.5 Operationelle Risiken

Wesentliche identifizierte operationelle Risiken werden in einer Schadensfalldatenbank erfasst, analysiert und überwacht.

Die operationellen Risiken werden in ihrer Höhe im Rahmen einer Expertenschätzung auf Basis eines Self-Assessments abgeleitet und einem definierten Limit gegenübergestellt. Zudem werden auch Worst-Case-Annahmen im Rahmen von regelmäßigen Stresstests berücksichtigt.

Den operationellen Risiken begegnen wir mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dazu zählen insbesondere Arbeitsanweisungen, die Einhaltung einer ausreichenden Funktionstrennung, die laufende Optimierung der Arbeitsabläufe, Mitarbeiterschulungen, der Einsatz von Sicherheits-, Compliance-, Datenschutz- und Geldwäschebeauftragten, laufende Investitionen in neue DV-Systeme über die von uns beauftragte Rechenzentrale, Backup-Einrichtungen, Prüfung der Verfahren und Systeme durch die Interne Revision, sowie Versicherungen (z.B. Diebstahl- und Betrugsrisiken). Zusätzlich hat unser Haus eine Notfallplanung erstellt.

Dem Rechtsrisiko begegnen wir durch die Verwendung der im Verbund entwickelten Formulare und von rechtlich geprüften Vertragsvordrucken. Bei Rechtsstreitigkeiten nehmen wir juristische Hilfe in Anspruch und schalten die Rechtsabteilung unseres Verbandes ein.

Im Geschäftsjahr sind keine operationellen Risiken mit spürbarer Ertragsauswirkung eingetreten.

III.6 Weitere Risiken

Wir führen derzeit im Wesentlichen Verbundbeteiligungen. Wir beurteilen Beteiligungsrisiken als wesentliche Risikoart. Die Risikomessung erfolgt mittels des im Tool BETRIS der parcIT ermittelten Value-At-Risk (VaR). Das ermittelte Beteiligungsrisiko wird auf das Teilrisikolimit angerechnet.

Die Risiken aus unserem Immobilienportfolio messen wir mittels des Immobilienrechners der parcIT. Für Risiken in Immobilienfonds verwenden wir die VaR-ex ante-Kennzahlen der Kapitalgesellschaft Union Investment. Das ermittelte Immobilienrisiko wird auf das Teilrisikolimit angerechnet.

III.7 Gesamtbild der Risikolage

Zusammenfassend ist die Risikolage insgesamt als geordnet einzustufen, da die Risikotragfähigkeit im Geschäftsjahr 2023 unter den definierten Risikoberechnungen gegeben war.

Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen haben wir im Jahr 2023 und zum Bilanzstichtag 31.12.2023 jederzeit eingehalten. Die zu ihrer Deckung vorhandenen Eigenmittel belaufen sich zum 31.12.2023 auf 126,9 Mio. EUR. Wir verweisen hierzu ergänzend auf unsere Ausführungen bei der Vermögenslage.

Nach derzeitigem Planungsstand ist die Risikotragfähigkeit im Berichtszeitraum 2024 angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens- und Substanzsituation der Bank voraussichtlich gegeben.

Bestandsgefährdende Risiken sind aufgrund der Zugehörigkeit zur kreditgenossenschaftlichen Sicherungseinrichtung nicht erkennbar.

IV. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht)

Die Prognosen, die sich auf die voraussichtliche Entwicklung der VR-Bank Isar-Vils eG für das nächste Geschäftsjahr 2024 beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen und Planungsrechnungen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrunde liegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können.

Die Darstellung erwarteter Veränderungen unserer prognostizierten Leistungsindikatoren gegenüber dem entsprechenden Istwert des Berichtsjahres erfolgt auf Basis von qualifiziert-komparativen Prognosen (Richtung und Intensität der Veränderung sowie Intervallprognosen). Nachfolgend werden folgende Begriffe zur Darstellung der Entwicklungen unserer prognostizierten Leistungsindikatoren genutzt. Unsere Einstufungen sind wie folgt zu interpretieren:

- stark bzw. erheblich sinken bzw. steigen: Abweichung größer - 15 % / größer + 15 %

- geringfügig bzw. leicht sinken bzw. steigen: Abweichung zwischen - /+ 5 % und - /+ 15 %

- konstant bleiben: Abweichung zwischen - 5 % und + 5 %

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der bayerischen Kreditgenossenschaften

Vor dem Hintergrund der geopolitischen Zeitenwende, der Dekarbonisierung und der Demografie steht die deutsche Wirtschaft vor enormen Herausforderungen. Für das Gesamtjahr 2024 erwartet die Bundesregierung eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Höhe von 0,2 %. Die inflationsbedingten Kaufkraftverluste der privaten Haushalte dürften zunehmend überwunden werden und deutlich anziehende Löhne in Verbindung mit einer insgesamt robusten Beschäftigung zu einer Belebung des privaten Konsums führen. Die Bruttoanlageinvestitionen dürften hingegen leicht sinken und vom Außenbeitrag gehen voraussichtlich keine Wachstumsimpulse aus. Der Anstieg der Verbraucherpreise dürfte spürbar abnehmen und sich nach einer jahresdurchschnittlichen Rate von 5,9 % im vorangegangenen Jahr weiter deutlich auf 2,8 % im laufenden Jahr verringern. Zu den Risiken für die dargestellte Entwicklung gehören hohe Unsicherheiten mit Blick auf die geopolitischen Konflikte, die zu erneuten Preisanstiegen, u. a. bei der Energie, führen könnten. Chancen für eine günstigere Entwicklung bestehen, wenn die Inflation schneller als angenommen zurückgeht, die Leitzinsen früher als erwartet gesenkt und damit vermehrt Investitionen angeregt werden oder die weltwirtschaftliche Belebung kräftiger ausfällt (Quelle: Jahreswirtschaftsbericht 2024 des BMWK).

Das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung der bayerischen Kreditgenossenschaften werden in diesem Zusammenhang nach unseren Einschätzungen auch im kommenden Geschäftsjahr von den Folgen der Zinswende, der Entwicklung von Immobilienpreisen, dem verstärkten Wettbewerb, steigendem Margendruck und wachsenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen geprägt.

Voraussichtlicher Geschäftsverlauf und voraussichtliche Lage

Unsere Eckwertplanung basiert auf folgenden wesentlichen Annahmen:

In Erwartung einer weiterhin für unser Geschäftsgebiet positiven regionalen Wirtschaftsentwicklung gehen wir für das nächste Geschäftsjahr von einem Wachstum in Höhe von ca. 3,0 % im Kundenkreditgeschäft aus. In Abhängigkeit von der Kundeneinlagenentwicklung und dem geplanten Kreditwachstum soll der bilanzielle Strukturanteil der Eigenanlagen nicht weiter abgebaut werden.

Diese Prognose basiert auf der Prämisse eines konstanten Zinsniveaus.

Auch im Jahr 2024 rechnen wir mit einem leichten Zuwachs beim Dienstleistungsertrag, so dass wir in Relation zur durchschnittlichen Bilanzsumme unsere Kennziffer weiter verbessern und das Provisionsergebnis leicht steigern können.

Mit der Modernisierung und energetischen Sanierung des Bankgebäudes der Geschäftsstelle Gerzen haben wir im Kalenderjahr 2023 eine wesentliche Investition begonnen. Die Fertigstellung der Baumaßnahme ist für das laufende Jahr vorgesehen.

Nach unserer Ergebnisvorschaurechnung für die Ertragslage ist auch im kommenden Jahr die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender Bedeutung. Die Stabilisierung des Zinsüberschusses steht im Mittelpunkt unserer Aktivitäten. Wir rechnen auf der Grundlage konstanter Zinsen, insbesondere durch das Wachstum im Kundengeschäft und die weitere Diversifizierung der Eigenanlagen, mit einem leicht sinkenden Zinsüberschuss.

Bei den Sachaufwendungen erwarten wir durch die allgemeinen Preissteigerungen einen starken Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Die Personalaufwendungen werden nach unseren Planungen konstant bleiben.

Das sonstige betriebliche Ergebnis wird nach unserer Einschätzung etwa gleichbleiben.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird neben der weiteren konjunkturellen Entwicklung auch erheblich durch die regionale Wirtschaftsentwicklung beeinflusst. Bei unserem Wertpapierbestand wird von geringfügigen Abschreibungen durch Bonitäts- und Spreadrisiken ausgegangen.

Erwartete Auswirkungen auf unsere bedeutsamsten Leistungsindikatoren

Vor dem Hintergrund der geschilderten Entwicklungen und Annahmen erwarten wir für das nächste Geschäftsjahr die nachfolgend dargestellten Auswirkungen auf unsere bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren (vgl. Definition Abschnitt II.2):

Das Betriebsergebnis vor Bewertung zur durchschnittlichen Bilanzsumme wird leicht sinken.

Die Cost Income Ratio wird sich in einer Bandbreite von 64 % und 67 % bewegen.

Nach unseren Planungsrechnungen erwarten wir eine weitere Stärkung unserer Eigenmittel durch die voraussichtliche künftige Dotierung der Rücklagen und des Sonderpostens für allgemeine Bankrisiken nach § 340g HGB. Die aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen können wir aus aktueller Sicht ohne Einschränkungen erfüllen.

Die Liquidity Coverage Ratio (LCR) wird sich in einer Zielbandbreite von 120% und 170% bewegen. Wir gehen davon aus, dass der aufsichtsrechtlich geforderte Mindestwert eingehalten wird.

Gesamtaussage

Insgesamt erwarten wir unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dass sich der Geschäftsverlauf und die Lage der VR-Bank Isar-Vils eG zufriedenstellend entwickeln werden und die jederzeitige Einhaltung der Anforderungen an das Eigenkapital und die Liquidität gegeben ist.

Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist aufgrund der ausreichend zur Verfügung stehenden Refinanzierungsmöglichkeiten bei der DZ BANK AG und der vom Interbankenmarkt weitgehend unabhängigen Refinanzierungsstruktur auch im nächsten Geschäftsjahr nicht zu rechnen.

Die Risikotragfähigkeit der Bank wird voraussichtlich gegeben sein.

Risiken

Wesentliche Risiken für die Ertragslage bestehen im kommenden Jahr bei einer schlechteren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, die zu einer rückläufigen Geschäftsentwicklung führen könnte.

Risiken in der geschäftlichen Entwicklung können sich bei einer ungünstigen Veränderung der Zinsstrukturkurve (stark steigend) ergeben, die zu einer Beeinträchtigung des geplanten Zinsergebnisses oder des Bewertungsergebnisses führen könnte.

Chancen

Wesentliche Chancen für die Ertragslage und den voraussichtlichen Geschäftsverlauf bestehen im nächsten Geschäftsjahr insbesondere bei einer deutlich besseren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, was zu einer positiveren Geschäftsentwicklung führen könnte.

Weitere Chancen können aus einer wieder deutlich steileren Zinsstrukturkurve entstehen.

Positive Chancen können sich zudem aus einer unerwartet guten Börsenentwicklung ergeben, die zu höheren Wertpapierumsätzen und zu vermehrten Fondsvermittlungen als geplant führt.

V. Zweigniederlassungen

Es bestehen keine Zweigniederlassungen.

 

Vilsbiburg, 13.06.2024

VR-Bank Isar-Vils eG

Der Vorstand

gez. Ludwig Frischmann

gez. Manfred J. Gruber

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben erfüllt. Er nahm seine Überwachungsfunktion wahr und traf die in seinen Zuständigkeitsbereich fallenden Beschlüsse, dies beinhaltet auch die Befassung mit der Prüfung nach § 53 GenG.

Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat die Unabhängigkeit des Abschlussprüfers überwacht. Insbesondere beinhaltete die Überprüfung, dass keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen von Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, erbracht wurden. Bei zulässigen Nichtprüfungsleistungen lagen die erforderlichen Genehmigungen vor.

Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat in regelmäßig stattfindenden Sitzungen über die Geschäftsentwicklung, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie über besondere Ereignisse.

Darüber hinaus stand der Aufsichtsratsvorsitzende in einem engen Informations- und Gedankenaustausch mit dem Vorstand.

Der Aufsichtsrat hat aus seiner Mitte unverändert einen Ausschuss eingerichtet. Der Kreditausschuss tagte im Berichtsjahr sieben mal. Wesentliche Themen bildeten Kreditgenehmigungen an Mitglieder des Vorstands, des Aufsichtsrats oder an Prokuristen bzw. an nahestehende Personen dieser Gruppen.

Aus den Sitzungen der Ausschüsse ist dem Gesamtaufsichtsrat berichtet worden.

Der vorliegende Jahresabschluss 2023 mit Lagebericht wird vom Genossenschaftsverband Bayern e.V. geprüft. Über das Prüfungsergebnis wird in der Vertreterversammlung berichtet.

Den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses hat der Aufsichtsrat geprüft und in Ordnung befunden. Der Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses entspricht den Vorschriften der Satzung.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Vertreterversammlung, den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss zum 31.12.2023 festzustellen und die vorgeschlagene Verwendung des Jahresüberschusses zu beschließen.

Durch Ablauf der Wahlzeit scheidet in diesem Jahr Herr Walter Deinböck, Herr Andreas Kletzmeier und Herr Josef Schubert aus dem Aufsichtsrat aus. Die Wiederwahl der ausscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates ist zulässig.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und den Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit aus.

 

Vilsbiburg, 13.06.2024

gez. Walter Deinböck, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Jahresabschluss der Kreditinstitute in der Rechtsform der eingetragenen Genossenschaft

Bestandteile Jahresabschluss

1. Jahresabschluss (Formblatt 1)

2. Gewinn- und Verlustrechnung (Formblatt 3 - Staffelform)

3. Anhang

1. Jahresbilanz zum 31.12.2023

Aktivseite

EUR EUR EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
TEUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 7.151.668,34 7.728
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 9.962.532,03 13.018
darunter: bei der Deutschen Bundesbank 9.962.532,03 (13.018)
c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 17.114.200,37 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0
darunter: bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)
b) Wechsel 0,00 0,00 0
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 35.759.986,51 41.550
b) andere Forderungen 29.641.510,28 65.401.496,79 53.578
4. Forderungen an Kunden 879.926.007,43 872.562
darunter:
durch Grundpfandrechte gesichert 341.124.207,76 (331.583)
Kommunalkredite 25.146.452,05 (28.792)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Geldmarktpapiere
aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen
ba) von öffentlichen Emittenten 36.981.268,99 32.823
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 36.981.268,99 (32.823)
bb) von anderen Emittenten 178.994.181,36 215.975.450,35 190.420
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 76.180.364,13 (71.522)
c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 215.975.450,35 0
Nennbetrag 0,00 (0)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 26.352.933,94 26.012
7. Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften
a) Beteiligungen 9.688.783,87 10.193
darunter: an Kreditinstituten 31.350,00 (27)
an Finanzdienstleistungsinstituten 1.665,85 (0)
an Wertpapierinstituten 0,00 (0)
b) Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 1.009.970,00 10.698.753,87 1.010
darunter: bei Kreditgenossenschaften 997.500,00 (998)
bei Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
bei Wertpapierinstituten 0,00 (0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000,00 26
darunter: an Kreditinstituten 0,00 (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
an Wertpapierinstituten 0,00 (0)
9. Treuhandvermögen 333.803,76 395
darunter: Treuhandkredite 333.803,76 (395)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte
a) Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0
b) Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 528,00 2
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0
d) Geleistete Anzahlungen 0,00 528,00 0
12. Sachanlagen 5.957.302,70 6.031
13. Sonstige Vermögensgegenstände 17.262.192,21 15.098
14. Rechnungsabgrenzungsposten 16.626,49 51
Summe der Aktiva 1.239.065.295,91 1.270.497

Passivseite

EUR EUR EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 252.485,89 0
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 132.793.127,83 133.045.613,72 129.137
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 217.917.652,60 301.475
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 806.632,75 218.724.285,35 1.248
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 527.768.867,58 613.872
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 211.580.561,13 739.349.428,71 958.073.714,06 85.258
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0
darunter: Geldmarktpapiere 0,00 (0)
eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)
4. Treuhandverbindlichkeiten 333.803,76 395
darunter: Treuhandkredite 333.803,76 (395)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 801.971,60 698
6. Rechnungsabgrenzungsposten 3.135,12 7
7. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8.031.493,00 7.494
b) Steuerrückstellungen 0,00 0
c) andere Rückstellungen 6.901.717,00 14.933.210,00 7.608
8....................................... 0,00 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten 5.019.722,22 5.020
10. Genussrechtskapital 0,00 0
darunter: vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 40.000.000,00 37.000
darunter: Sonderposten n. § 340e Abs. 4 HGB 0,00 (0)
12. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 11.128.648,89 9.011
b) Kapitalrücklage 0,00 0
c) Ergebnisrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 19.117.037,67 18.010
cb) andere Ergebnisrücklagen 55.925.000,00 53.625
cc) 0,00 75.042.037,67 0
d) Bilanzgewinn 683.438,87 86.854.125,43 639
Summe der Passiva 1.239.065.295,91 1.270.497
1. Eventualverbindlichkeiten
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 8.840.804,85 10.713
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 8.840.804,85 0
2. Andere Verpflichtungen
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0
b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 42.855.725,04 42.855.725,04 88.542
darunter: Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023

EUR EUR EUR Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
TEUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 21.270.570,66 15.846
darunter: aus Abzinsung von Rückstellungen 19.787,00 (0)
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 3.881.204,37 25.151.775,03 3.457
2. Zinsaufwendungen -6.689.901,00 18.461.874,03 -1.847
darunter: aus Aufzinsung von Rückstellungen -849,00 (-2)
darunter: erhaltene negative Zinsen 0,00 (384)
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 625.820,29 502
b) Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 314.646,55 437
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 940.466,84 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 455.929,96 619
5. Provisionserträge 7.619.186,86 7.493
6. Provisionsaufwendungen -504.457,84 7.114.729,02 -659
7. Nettoertrag des Handelsbestands 0,00 0
8. Sonstige betriebliche Erträge 988.497,50 3.931
darunter: aus der Abzinsung von Rückstellungen 98.460,00 (4)
9............................ 0,00 0
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -8.392.748,19 -8.002
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.535.668,00 -11.928.416,19 -3.582
darunter: für Altersversorgung -1.855.486,58 (-2.087)
b) andere Verwaltungsaufwendungen -4.988.636,85 -16.917.053,04 -5.331
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -603.097,32 -1.515
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen -205.011,71 -210
darunter: aus der Aufzinsung von Rückstellungen -183.334,00 (-192)
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -6.358.934,09 0
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 -6.358.934,09 3.260
15. Abschreibungen u. Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 -9.498
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 2.737.679,16 2.737.679,16 0
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0
18............................ 0,00 0
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 6.615.080,35 4.901
20. Außerordentliche Erträge 0,00 0
21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0
22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 (0)
23.Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,26 -1.725
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen -31.641,74 -31.641,48 -36
24a.Zuführung zum Fonds für allgemeine Bankrisiken -3.000.000,00 -2.000
25. Jahresüberschuss 3.583.438,87 1.140
26. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0
3.583.438,87 1.140
27. Entnahmen aus Ergebnisrücklagen
a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0
b) aus anderen Ergebnisrücklagen 0,00 0,00 0
3.583.438,87 1.140
28. Einstellungen in Ergebnisrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage -900.000,00 -301
b) in andere Ergebnisrücklagen -2.000.000,00 -2.900.000,00 -200
29. Bilanzgewinn 683.438,87 639

3. Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die VR-Bank Isar-Vils eG, Vilsbiburg, ist beim Amtsgericht Landshut unter der Genossenschaftsregister-Nummer 710 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern. Gleichzeitig erfüllt der Jahresabschluss die Anforderungen des Genossenschaftsgesetzes (GenG) und der Satzung der Bank.

Die Bilanz wurde unter teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB).

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Einzelnen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt;

Barreserve

Die auf EUR lautende Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt. Die Bewertung der Sorten erfolgte zum Kassakurs am Bilanzstichtag.

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden wurden mit den Anschaffungskosten oder mit dem Nennwert ausgewiesen. Unterschiedsbeträge zwischen Auszahlungsbetrag und höherem Nennwert wurden - sofern Zinscharakter vorliegt - in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten bzw. Unterschiedsbeträge zwischen höherem Auszahlungsbetrag und dem Nennwert in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt und zeitanteilig aufgelöst.

Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.

Die in den Forderungen an Kunden erkennbaren Bonitätsrisiken haben wir durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen und Einzelrückstellungen in ausreichender Höhe abgedeckt.

Für vorhersehbare, noch nicht individuell konkretisierte Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft werden Pauschwertberichtigungen gemäß IDW RS BFA 7 gebildet. Dies betrifft alle nicht akut ausfallgefährdeten Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden sowie die nach §§ 26, 27 RechkredV unter der Bilanz auszuweisenden Eventualverbindlichkeiten und anderen Verpflichtungen (einschließlich widerruflicher und unwiderruflicher Kreditzusagen). Die ermittelten Teilbeträge für die Pauschalwertberichtigung werden von den Aktivposten Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden abgesetzt. Die Teilbeträge für das außerbilanzielle Geschäft werden unter den anderen Rückstellungen passiviert und entsprechend von den Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften sowie den unwiderruflichen Kreditzusagen abgesetzt. Die Berechnung der Pauschalwertberichtigung erfolgt auf Grundlage des im Rahmen des internen Risikomanagements ermittelten erwarteten Verlusts über einen Betrachtungszeitraum von zwölf Monaten ohne Anrechnung von Bonitätsprämien (Bewertungsvereinfachungsverfahren). Der erwartete Verlust wird unter Berücksichtigung der Ausfallwahrscheinlichkeit, der Verlustquote bei Ausfall sowie der erwarteten Kredithöhe zum Ausfallzeitpunkt ermittelt.

Zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweiges haben wir ferner Vorsorgereserven gemäß § 340f HGB im Bestand.

Wertpapiere

Die wie Umlaufvermögen behandelten Wertpapiere (Liquiditätsreserve) wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die wie Anlagevermögen behandelten Wertpapiere wurden in Abhängigkeit der Anlageklasse in Wertpapiergruppen aufgeteilt zum einen Teil nach dem gemilderten Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert und zum anderen Teil nach dem strengen Niederstwertprinzip mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Börsen- oder Marktpreis oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Bei den wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren wurden in den Vorjahren Anschaffungskosten über pari durch sofortige Abschreibungen des Agios im Jahr der Anschaffung an den niedrigeren Einlösungskurs angepasst.

Strukturierte Finanzinstrumente

Strukturierte Finanzinstrumente werden als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert. Bei diesen strukturierten Produkten konnte aufgrund des bestehenden aktiven Marktes sowie der Bewertung nach dem strengen Niederstwertprinzip auf eine Aufspaltung und getrennte Bilanzierung der einzelnen Bestandteile verzichtet werden. So werden Credit Linked Notes als einheitlicher Vermögensgegenstand bilanziert.

Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie Anteile an verbundenen Unternehmen

Die Beteiligungen und die Geschäftsguthaben bei Genossenschaften sowie die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden nach dem strengen Niederstwertprinzip zu Anschaffungskosten bilanziert.

Treuhandvermögen

Die Bewertung des Treuhandvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum Nennwert.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Bewertung der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode. Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr bei linearer Abschreibung pro rata temporis abgeschrieben.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die sich grundsätzlich an den von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen orientieren.

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Sofern die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung früherer Jahre nicht mehr bestehen, erfolgen entsprechende Zuschreibungen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von 250 EUR wurden als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut über 250 EUR, aber nicht über 800 EUR lagen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert oder zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Die Unterschiedsbeträge zwischen dem Erfüllungsbetrag und dem niedrigeren Ausgabebetrag von Verbindlichkeiten wurden in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten eingestellt. Die Unterschiedsbeträge wurden planmäßig auf die Laufzeit der Verbindlichkeit verteilt.

Latente Steuern

Passive Steuerlatenzen bestehen insbesondere in der Position Beteiligungen, denen aktive Steuerlatenzen in den Positionen Forderungen, Beteiligungen, Wertpapiere, sonstige Vermögensgegenstände, Sachanlagen und Rückstellungen gegenüberstehen.

Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde.

Der Berechnung der Steuerlatenzen wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt.

Verbindlichkeiten

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zum jeweiligen Erfüllungsbetrag.

Treuhandverbindlichkeiten

Die Bewertung der Treuhandverbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag, der mit dem Nennwert der Verpflichtung übereinstimmt.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen Disagiobeträge enthalten, die bei Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden. Die Unterschiedsbeträge werden planmäßig auf die Laufzeit der Forderungen verteilt.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen bzw. drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst.

Den Pensionsrückstellungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) und den Rückstellungen für Altersteilzeit und Krankenzusatzversicherungen liegen Barwertverfahren zugrunde. Die Verpflichtungen aus Anwartschaften auf Pensionen werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Laufende Rentenverpflichtungen und Altersversorgungsverpflichtungen gegenüber ausgeschiedenen Mitarbeitern sind mit dem Barwert bilanziert.

Als Lohn-, Gehalts- und Rententrend wurden für die Pensionsrückstellungen 2,10 % angenommen. Für die Rückstellung aus Altersteilzeit lag der Ansatz bei 2,00 %. Für den Beitragstrend für die Rückstellungen aus Krankenzusatzversicherungen wurden 1,75 % veranschlagt. Zur Berücksichtigung des erhöhten Anpassungsbedarfs aufgrund laufender Inflationseffekte wurden die laufenden Leistungen, zum einen an die Gehälter/Renten inkl. der Tariferhöhungen zum 01.01.2023 und 01.01.2024 zum anderen mit Anpassung auf Basis Dezember-Index per 01.01.2024 im Rahmen mit einer Schätzung von 3,80 %, erhöht.

Die Abzinsung der Pensionsrückstellungen erfolgte unter Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren (Vereinfachungsregel) mit 1,83 % (durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre auf Basis einer Prognose des Zinssatzes per Dezember 2023. Im Vergleich zu einer Abzinsung mit einem entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von 56.700 EUR. Bei den Rückstellungen aus Altersteilzeit und Krankenzusatzversicherungen wurden ein Rechnungszins von 1,66 % bzw. 1,76 % verwendet. Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungssatzes im Zusammenhang mit den Pensionsrückstellungen werden im sonstigen betrieblichen Ergebnis ausgewiesen.

Bei Altersversorgungsverpflichtungen und vergleichbaren langfristigen Verpflichtungen, die die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB erfüllen, haben wir die Verpflichtungen mit den ihnen zuzurechnenden Vermögensgegenständen verrechnet. Die historischen Anschaffungskosten der zu verrechnenden Vermögensgegenstände betrugen 366.719 EUR. Der beizulegende Zeitwert der zu verrechnenden Vermögensgegenstände betrug 366.719 EUR. Der beizulegende Zeitwert entspricht dem Nennwert der Versicherung zuzüglich aufgelaufene Zinsen. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden betrug 366.719 EUR. Aufzinsungsaufwendungen der Verpflichtung wurden mit den aus dem Deckungsvermögen resultierenden Erträgen (Wertsteigerungen) in Höhe von 11.309 EUR verrechnet.

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessene Höhe gebildet.

Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs

Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs einschließlich der zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv/Passiv-Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierzu werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt. Der sich daraus ergebende positive Differenzbetrag wird anschließend um den Barwert um den Risikokostenbarwert und den Bestandsverwaltungskostenbarwert vermindert. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang wird eine Drohverlustrückstellung gebildet, die unter den anderen Rückstellungen ausgewiesen wird.

Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31. Dezember 2023 war keine Rückstellung zu bilden.

Vermerke unter dem Bilanzstrich

Im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit übernehmen wir regelmäßig Bürgschaften.

Dabei ist es für uns erforderlich, Zahlungen an den Begünstigten zu leisten, wenn ein anderer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt oder Leistungen nicht vertragsgemäß erfüllt. Der Umfang der übernommenen Verpflichtungen ist aus den Angaben unter dem Bilanzstrich ersichtlich.

Die dargestellten Beträge zeigen nicht die künftig aus diesen Verträgen zu erwartenden Zahlungsströme, da die Mehrzahl der Eventualverbindlichkeiten nach unserer Einschätzung ohne Inanspruchnahme auslaufen.

Von den unwiderruflichen Kreditzusagen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von 42.856 TEUR betreffen 42.856 TEUR Zusagen von Buchkrediten an Nichtbanken.

Wir gewähren unwiderrufliche Kreditzusagen, um den Finanzierungsbedürfnissen unserer Kunden zu entsprechen. Unwiderrufliche Kreditzusagen umfassen die nicht in Anspruch genommenen Anteile der gewährten Zusagen, welche nicht durch uns widerrufen werden können.

Die Kreditzusagen werden mit dem Nominalbetrag gezeigt. Im Falle der Passivierung einer Rückstellung für noch nicht in Anspruch genommene unwiderrufliche Kreditzusagen oder Eventualverbindlichkeiten wird der jeweilige Posten unter dem Strich in Höhe des zurückgestellten Betrags gekürzt.

Die widerruflichen und unwiderruflichen Kreditzusagen werden bei der Überwachung der Kreditrisiken berücksichtigt.

Im Rahmen des Risikomanagementprozesses wird vor dem verbindlichen Eingehen sowie während der Laufzeit einer Verpflichtung das Risiko aus der Inanspruchnahme für Eventualverbindlichkeiten und andere Verpflichtungen eingeschätzt. Dabei ist im Wesentlichen die Bonität des Auftraggebers bzw. Kreditnehmers sowie bei Credit Linked Notes die Bonität des Referenzschuldners ausschlaggebend. Im Falle der Verschlechterung der Bonität, die den Ausgleich der Inanspruchnahme ganz oder teilweise nicht mehr erwarten lässt, werden Rückstellungen gebildet. Die Bildung von Rückstellungen war aufgrund der guten Bonität der Kreditnehmer nicht erforderlich. Den latenten Risiken der Positionen unter dem Bilanzstrich wurde durch die Bildung von Pauschalrückstellungen gemäß IDW RS BFA 7 Rechnung getragen.

Derivative Finanzinstrumente

Die zur Absicherung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos abgeschlossenen derivativen Geschäfte wurden in die Gesamtbetrachtung des Zinsbuchs einbezogen und waren somit nicht gesondert zu bewerten.

Zinserträge/Zinsaufwendungen

Im Falle von Zinsswaps werden die Zahlungsströme je Swapvertrag verrechnet und der verbleibende Saldo vorzeichengerecht als Zinsertrag bzw. -aufwand ausgewiesen.

Währungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages umgerechnet.

Die Ergebnisse aus der Währungsumrechnung wurden bei dem GuV-Posten berücksichtigt, bei dem die sonstigen Bewertungsergebnisse des umgerechneten Bilanzpostens oder Geschäfts ausgewiesen werden.

C. Entwicklung des Anlagevermögens (volle EUR)

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01.
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen (+/-)
EUR
a) Abgänge b) Zuschüsse
EUR
Anschaffungs-/ Herstellungskosten am Bilanzstichtag
EUR
Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR
Immaterielle Anlagewerte 132.133 0 0 a) 0 132.133 528
b) 0
Sachanlagen
a) Grundstücke und Gebäude 17.806.942 372.932 0 a) 3.449 18.176.425 4.895.755
b) 0
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.016.756 159.344 0 a) 0 7.176.100 1.061.548
b) 0
a 24.955.831 532.276 0 a) 3.449 25.484.658 5.957.831
b) 0
Buchwerte Vorjahr
EUR
Immaterielle Anlagewerte 1.589
Sachanlagen
a) Grundstücke und Gebäude 4.853.900
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.176.612
a 6.032.101
Abschreibungen (kumuliert) 01.01.
EUR
Änderung der kumulierten Abschreibungen aufgrund Zugängen (ohne Abschreibungen Geschäftsjahr) (+)
EUR
Änderung der kumulierten Abschreibungen aufgrund Abgängen (-)
EUR
Änderung der kumulierten Abschreibungen aufgrund Umbuchungen (+/-)
EUR
Immaterielle Anlagewerte 130.544 0 0 0
Sachanlagen
a) Grundstücke und Gebäude 12.953.042 0 0 0
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.840.144 0 0 0
a 18.923.730 0 0 0
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Immaterielle Anlagewerte 1.061 0
Sachanlagen
a) Grundstücke und Gebäude 327.628 0
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 274.408 0
a 603.097 0
Abschreibungen (kumuliert) am Bilanzstichtag
EUR
Immaterielle Anlagewerte 131.605
Sachanlagen
a) Grundstücke und Gebäude 13.280.670
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.114.552
a 19.526.827
Anschaffungskosten 01.01.
EUR
Veränderungen (saldiert)
EUR
Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR
Wertpapiere des Anlagevermögens 161.906.463 -2.150.214 159.756.249
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 10.980.234 -281.480 10.698.754
Anteile an verbundenen Unternehmen 26.000 0 26.000
b 172.912.697 -2.431.694 170.481.003
Summe a und b 197.868.528 176.438.834

D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

In den Forderungen an Kreditinstitute sind 7.618.984 EUR Forderungen an die zuständige genossenschaftliche Zentralbank enthalten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

bis drei Monate
EUR
mehr als drei Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
EUR
mehr als fünf Jahre
EUR
Andere Forderungen an Kreditinstitute (A 3b)(ohne Bausparguthaben) 160.879 2.000.000 26.000.000 0
Forderungen an Kunden (A 4) 31.942.465 70.981.975 257.801.446 502.593.698

In den Forderungen an Kunden sind 16.606.423 EUR Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet.

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren werden im auf den Bilanzstichtag folgenden Geschäftsjahr 32.319.226 EUR fällig.

In den Forderungen, und Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an Beteiligungsunternehmen sind:

Forderungen an Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Forderungen an Kreditinstitute (A 3) 7.682.060 27.515.021
Forderungen an Kunden (A 4) 2.508.399 2.508.422
Schuldverschreibungen u. andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 64.886.523 50.077.903

Die Genossenschaft besitzt folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen, mit denen ein Konzernverhältnis besteht:

Name und Sitz Anteil am Gesell- Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten vor-
schaftskapital liegenden Jahresabschlusses
% Jahr EUR Jahr EUR
a) Immo Zentrum der VR-Bank Isar-Vils eG, Vilsbiburg 100,00 2022 312.687 2022 0

Mit den unter Buchstaben a genannten Unternehmen besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.

Ein Konzernabschluss wurde nicht aufgestellt, weil aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 290 Abs. 5 HGB i.V.m. § 296 Abs. 2 HGB) auf die Aufstellung verzichtet werden konnte.

Daneben besitzt die Genossenschaft folgende Beteiligungen an anderen Unternehmen, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind:

Name und Sitz Anteil am Gesell- Eigenkapital der Gesellschaft Ergebnis des letzten vor-
schaftskapital liegenden Jahresabschlusses
% Jahr EUR Jahr EUR
Beteiligungs-AG der bayerischen Volksbanken, Pöcking 0,82 2022 233.358.835 2022 8.644.248
Bayerische Raiffeisen-Beteiligungs-AG, Beilngries 0,43 2022 866.826.746 2022 39.198.891

Weitere Beteiligungen wurden aufgrund der untergeordneten Bedeutung gem. § 286 Abs. 3 HGB nicht angegeben.

In folgenden Posten sind enthalten:

börsenfähig
EUR
börsennotiert
EUR
nicht börsennotiert
EUR
nicht mit dem Niederstwert bewertete börsenfähige Wertpapiere
EUR
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere (A 5) 215.975.450 178.179.422 37.796.028 89.193.895
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere (A 6) 15.631.684 0 15.631.684 0
Beteiligungen und Geschäftsguthaben bei Genossenschaften (A 7) 1.127.686 1.127.686 0

In der Wertpapieraufstellung sind die nicht mit dem Niederstwert bewerteten börsenfähigen Wertpapiere besonders gekennzeichnet. Die Abgrenzung erfolgte nach der Dauerhalteabsicht, hierbei wurden LCR-fähige Wertpapiere und AT1-Anleihen nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet.

Zu den Finanzanlagen gehörende Finanzinstrumente, die über ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, bestehen in folgendem Umfang (der Buchwert wird im Folgenden ohne Stückzinsen dargestellt):

Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere mit einem Buchwert von 88.671.474 EUR haben einen niedrigeren beizulegenden Zeitwert von 83.086.941 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB sind deshalb unterblieben, da für die in Aktivposten 5 enthaltenen festverzinslichen Werte eine Durchhalteabsicht besteht und die Rückzahlung zum Nennwert erfolgt. Die betreffenden Wertpapiere sind ausschließlich im Investment-Bereich geratet, Störungen der Zins- und Tilgungsleistungen sind nach unserer Einschätzung nicht zu erwarten. Eine dauerhafte Wertminderung liegt deshalb nicht vor.

Im Bilanzposten 'Treuhandvermögen' (A9) sind ausschließlich Kredite ausgewiesen, die im eigenen Namen und für fremde Rechnung gehalten werden.

In den Sachanlagen sind enthalten: EUR
- Im Rahmen der eigenen Tätigkeit genutzte Grundstücke und Bauten 3.491.042
- Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.061.548

Im Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

EUR
Steuererstattungsansprüche 3.498.368
Ansprüche aus Geld-/Kapitalanlagen bei der Bayern Versicherung 11.561.052

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind 16.626 EUR Agiobeträge auf Forderungen (Vorjahr: 31.306 EUR) enthalten.

In folgenden Posten und Unterposten der Aktivseite sind Vermögensgegenstände, für die eine Nachrangklausel besteht, enthalten:

Posten - Unterposten Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
A 3 Forderungen gegenüber Kreditinstituten 2.032.598 2.032.688
A 5 Festverzinsliche Wertpapiere 9.276.527 6.280.055

In den Vermögensgegenständen sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von 212.201 EUR enthalten.

In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 128.310.268 EUR Verbindlichkeiten gegenüber der zuständigen genossenschaftlichen Zentralbank enthalten.

Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis drei Monate
EUR
mehr als drei Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
EUR
mehr als fünf Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1b) 13.068.363 13.387.162 51.754.337 54.583.266
Spareinlagen mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten (P 2ab) 60.131 520.710 225.792 0
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 2bb) 55.133.515 109.503.005 46.944.041 0

Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet.

Im Bilanzposten 'Treuhandverbindlichkeiten' (P4) sind ausschließlich Refinanzierungsmittel ausgewiesen, die wir im eigenen Namen für fremde Rechnung halten.

Im Posten Sonstige Verbindlichkeiten sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

EUR
Steuer / Finanzamt 606.894

Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Disagiobeträge, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von 46 EUR (Vorjahr: 1.730 EUR) enthalten.

Angaben zum Posten Nachrangige Verbindlichkeiten:

Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen in Höhe von 100.000 EUR an.

Mittelaufnahmen, die 10 % des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgten zu folgenden Bedingungen:

Betrag Währung Zinssatz Fälligkeit
Nachrangdarlehen Baden-Badener Pensionskasse VVaG 5.000.000 EUR 2,000 20.10.2031

Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Nachrangigkeit der Verbindlichkeit ist wie folgt geregelt:

Die aufgeführten Verbindlichkeiten sind im Falle der Insolvenz oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen. Eine Umwandlung in andere Eigenkapitalformen ist möglich.

Für die nachrangigen Verbindlichkeiten gelten die folgenden wesentlichen Bedingungen: Die mit den Gläubigern der nachrangigen Verbindlichkeiten getroffenen Nachrangabreden erfüllen die Voraussetzungen für die Anerkennung als Eigenmittel gemäß Art. 63 CRR. Mit den Gläubigern wurden Kündigungsfristen von 5 Jahren vereinbart. Die Restlaufzeit der nachrangigen Verbindlichkeiten beträgt 8 Jahre. Die nachrangigen Verbindlichkeiten sind mit einem Zinssatz von 2,00 % ausgestattet.

In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen oder Beteiligungsunternehmen sind:

Verbindlichkeiten gegenüber
Beteiligungsunternehmen
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 128.310.268 111.484.149
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden (P 2) 238 377
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 421.301 575.044

Die unter dem Passivposten Gezeichnetes Kapital ausgewiesenen Geschäftsguthaben gliedern sich wie folgt:

Geschäftsguthaben EUR
a) der verbleibenden Mitglieder 10.864.302
b) der ausscheidenden Mitglieder 116.100
c) aus gekündigten Geschäftsanteilen 148.247
Rückständige fällige Pflichteinzahlungen auf Geschäftsanteile EUR 701

Die Ergebnisrücklagen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

Gesetzliche Rücklage
EUR
Andere Rücklagen
EUR
Stand 1. Januar 2023 18.010.000 53.625.000
Einstellungen
- aus Bilanzgewinn des Vorjahres 207.038 300.000
- aus Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 900.000 2.000.000
Stand 31. Dezember 2023 19.117.038 55.925.000

Der Vorstand schlägt im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat vor, den Jahresüberschuss sowie der im Jahresabschluss ausgewiesenen Vorwegzuweisungen in die gesetzlichen Rücklagen (900.000,00 EUR) und die anderen Ergebnisrücklagen (2.000.000,00 EUR) wie folgt zu verwenden:

EUR
Ausschüttung einer Dividende auf Geschäftsguthaben von 3,000 % 312.639,51
Zuweisung zu den gesetzlichen Rücklagen 170.799,36
Zuweisung zu den anderen Ergebnisrücklagen 200.000,00
Insgesamt 683.438,87

In den Schulden und Eventualverbindlichkeiten sind Fremdwährungsposten im Gegenwert von 2.311.641 EUR enthalten.

Der aus der Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag liegt bei 56.700 EUR.

Termingeschäfte und derivative Finanzinstrumente Nichthandelsbestand

In der nachfolgenden Tabelle sind die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Derivategeschäfte des Nichthandelsbestands, einschließlich der in Bewertungseinheiten einbezogenen Derivate und einschließlich der in strukturierte Finanzinstrumente eingebetteten Derivate, die am Bilanzstichtag noch nicht abgewickelt waren, zusammengefasst (§ 36 RechKredV bzw. § 285 Nr. 19 HGB). Neben der Gliederung nach Produktgruppen wird die Fälligkeitsstruktur auf Basis der Nominalbeträge dargestellt. Die beizulegenden Zeitwerte werden ohne rechnerisch angefallene Zinsen angegeben ('clean prices').

Nominalbetrag Beizulegen- Beizulegen-
Angaben
in TEUR
Restlaufzeit der Zeitwert der Zeitwert
bis 1 Jahr üb.1-5 J. über 5 J. Summe positiv negativ
Zinsbezogene Geschäfte
OTC-Produkte
Zins-Swaps (gleiche Währung) 10.000,0 0,0 10.000,0 20.000,0 694,0 276,0

Die in der vorstehenden Tabelle enthaltenen zinsbezogenen Geschäfte dienen der Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken. Die Zinsderivate wurden ausschließlich als Sicherungsinstrumente im Rahmen der Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos im Bankbuch (Aktiv-/Passiv-Steuerung) abgeschlossen.

Von den Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:

Passivposten Zur Sicherheit übertragene Vermögensgegenstände Gesamtbetrag
in EUR
1b. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Abtretung von Forderungen bzw. Sicherheiten 92.226.745

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Die für das Geschäftsjahr ermittelten Auf- und Abzinsungseffekte für Zinsrückstellungen aus Zinsprodukten wurden unter den Zinserträgen und den Zinsaufwendungen erfasst. Dadurch hat sich der Zinsüberschuss per Saldo um 18.938 EUR erhöht (Vorjahr 1.801 EUR vermindert).

Dienstleistungen für Verwaltung und Vermittlung, die für die Gesamttätigkeit von wesentlicher Bedeutung sind, resultieren insbesondere aus der Vermittlung von Bauspar-, Versicherungs- und Kreditverträgen sowie aus der Wertpapiervermittlung.

E. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats auf 52.366 EUR und der früheren Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene auf 987.370 EUR.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Für frühere Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2023 Pensionsrückstellungen in Höhe von 6.838.241 EUR.

Am Bilanzstichtag betrugen die gewährten Vorschüsse und Kredite sowie die eingegangenen Haftungsverhältnisse für

EUR
Mitglieder des Vorstands 30
Mitglieder des Aufsichtsrats 417.913

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht als Haftungsverhältnisse anzugeben, jedoch für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. (Garantieverbund) in Höhe von 2.889.820 EUR.

Ferner besteht eine Beitragsgarantie gegenüber dem institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH. Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen, sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen.

Die Zahl der im Jahr 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
Kaufmännische Mitarbeiter 73,00 84,00

Außerdem wurden durchschnittlich 4,50 Auszubildende beschäftigt.

Mitgliederbewegung im Geschäftsjahr Anzahl der Mitglieder Anzahl der Geschäftsanteile
Anfang 2023 10.360 177.872
Zugang 2023 113 44.776
Abgang 2023 264 5.348
Ende 2023 10.209 217.300
Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder haben sich im Geschäftsjahr vermehrt um EUR 1.971.556
Höhe des Geschäftsanteils EUR 50 Höhe der Haftsumme EUR 0

Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes:

Genossenschaftsverband Bayern e.V.

Türkenstraße 22 - 24

80333 München

Mitglieder des Vorstands:

Josef Müller, Geschäftsleiter (Vorsitzender), Vorstand Markt (ausgeschieden am 31.05.2023)

Ludwig Frischmann, Geschäftsleiter, (Vorsitzender seit 01.06.2023), Vorstand Marktunterstützung / Betrieb

Manfred J. Gruber, Geschäftsleiter, Vorstand Markt

Mitglieder des Aufsichtsrats:

Walter Deinböck (Vorsitzender), Geschäftsführer der Deinböck Verwaltungs GmbH

Jakob Schref (stv. Vorsitzender), Geschäftsleiter der Verwaltungsgemeinschaft Altfraunhofen

Andreas Kletzmeier, Angestellter bei der Lorenz Wittmann GmbH

Johann Maier, selbstständiger Landwirt

Josef Schubert, Geschäftsleiter der Gemeinde Bodenkirchen (in der Freiphase der Altersteilzeit)

Wolfram Thoma, Geschäftsführer der Thoma GmbH

Martin Wackerbauer, selbstständiger Maschinenbaumeister

Barbara Wohanka, Geschäftsführerin der T-Works Gruppe (ausgeschieden zum 27.06.2023)

 

Vilsbiburg, 13. Juni 2024

VR-Bank Isar-Vils eG

Der Vorstand

gez. Ludwig Frischmann

gez. Manfred J. Gruber

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VR-Bank Isar-Vils eG, Vilsbiburg

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VR-Bank Isar-Vils eG (im Folgenden "Genossenschaft") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Genossenschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Genossenschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Genossenschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO i. V. m. §§ 55 Abs. 2, 38 Abs. 1a GenG, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nachfolgend stellen wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:

1. Bewertung Kundenforderungen

2. Verlustfreie Bewertung des Bankbuchs

Unsere Darstellung der besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert:

a) Sachverhalt und Problemstellung

b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

c) Verweis auf weitergehende Informationen

Bewertung Kundenforderungen

a) Sachverhalt und Problemstellung

Die Forderungen an Kunden, saldiert mit den gebildeten Risikovorsorgen, belaufen sich auf 879,9 Mio. EUR. Dies entspricht 71,0 % der Bilanzsumme. Zudem bestehen unwiderrufliche Kreditzusagen in Höhe von 42,9 Mio. EUR sowie Eventualverbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen in Höhe von 8,8 Mio. EUR.

Die Identifizierung von Wertminderungen und die Ermittlung von Einzelwertberichtigungen sowie die Bemessung von Rückstellungen für Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzusagen unterliegen wesentlichen Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräumen. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass Wertberichtigungsbedarf nicht rechtzeitig identifiziert wird bzw. die Höhe der Wertberichtigung von der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der jeweiligen Kreditnehmer sowie von der Bewertung der Kreditsicherheiten beeinflusst wird. Daher ist die zutreffende Bewertung der Kundenforderungen für den Jahresabschluss und insbesondere die Ertragslage von entscheidender Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar.

b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

Wir haben zunächst beurteilt, ob die für die Bewertung der Kundenforderungen relevanten Prozesse der Genossenschaft derart ausgestaltet sind, dass akute Risiken mit hinreichender Sicherheit rechtzeitig erkannt werden und gegebenenfalls eine Risikovorsorge in ausreichendem Umfang gebildet wird. In Folge haben wir uns von der Funktionsfähigkeit der Regelungen bzw. Prozesse überzeugt. Hierbei stellen wir auf die eingerichteten relevanten Kontrollen der Genossenschaft ab.

Des Weiteren haben wir umfangreiche analytische Prüfungshandlungen bzw. Datenanalysen durchgeführt. Dabei wurde der Datenbestand der Genossenschaft in Hinblick auf vordefinierte Prüfkriterien ausgewertet. In diesem Zuge wurden u. a. Auswertungen zur Datenqualität bei den Ratings, zu Forbearance-Maßnahmen sowie allgemeinen Auffälligkeiten (z. B. bei den Sicherheiten) sowie zu möglicherweise von den wirtschaftlichen Entwicklungen des Geschäftsjahres stark betroffenen Kreditnehmern durchgeführt.

Hierauf aufbauend haben wir bewusst ausgewählte Kreditengagements hinsichtlich der Notwendigkeit und - soweit erforderlich - der Angemessenheit einer Risikovorsorge einer Einzelfallprüfung unterzogen.

c) Verweis auf weitergehende Informationen

Weitere Angaben der Genossenschaft zur Bilanzierung und Bewertung von Forderungen im Kreditgeschäft sind im Anhang im Abschnitt Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden enthalten.

Darüber hinaus enthält der Lagebericht Ausführungen zu den Kreditstrukturen und Verfahren der Risikoerkennung.

Verlustfreie Bewertung des Bankbuchs

a) Sachverhalt und Problemstellung

Mit den Forderungen an Kreditinstitute sowie an Kunden, den Schuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren sowie den Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren auf der Aktivseite (insgesamt 1.188 Mio. EUR bzw. 95,9 der Bilanzsumme) und den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Kunden und nachrangigen Verbindlichkeiten auf der Passivseite (insgesamt 1.096 Mio. EUR bzw. 88,5 % der Bilanzsumme) gehören wesentliche Teile der Bilanz sowie die zur Steuerung des allgemeinen Zinsänderungsrisikos (Aktiv/Passiv-Steuerung) abgeschlossenen Zinsderivate mit einem Nominalwert von 20 Mio. EUR zu den Finanzinstrumenten des Bankbuchs der Genossenschaft.

Die Finanzinstrumente des Bankbuchs sind im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller zinstragenden bilanziellen und außerbilanziellen Positionen des Bankbuchs nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 n. F. von der Genossenschaft verlustfrei zu bewerten. Hierbei werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt und vom Differenzbetrag die Risiko- und Bestandsverwaltungskosten abgezogen. Für einen danach eventuell verbleibenden Verlustüberhang ist eine Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften (Drohverlustrückstellung) zu bilden, die unter den anderen Rückstellungen auszuweisen wäre. Nach dem Ergebnis der Berechnungen zum 31. Dezember 2023 war keine Drohverlustrückstellung

Der Ansatz und die Bewertung von Rückstellungen einschließlich der zugrundeliegenden Annahmen und Parameter sind in einem hohen Ausmaß ermessensbehaftet. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass wesentliche Annahmen und Parameter nicht sachgerecht berücksichtigt werden bzw. Ermessenspielräume nicht sachgerecht genutzt werden. Daher waren diese Sachverhalte für den Jahresabschluss und insbesondere für die Ertragslage von entscheidender Bedeutung sowie aus unserer Sicht für unsere Prüfung von besonderer Bedeutung.

b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

Im Rahmen unserer Prüfung der verlustfreien Bewertung des Bankbuchs haben wir uns unter anderem mit den bei der Bewertung zugrunde gelegten Annahmen und Parametern sowie der Abgrenzung des Bankbuchs auseinandergesetzt. Schwerpunkt war die Würdigung der Annahmen zur Schätzung der direkt aus den zinsbezogenen Geschäften des Bankbuchs resultierenden Provisionserträge, der zugrundeliegenden Kostenannahmen, insbesondere im Bereich der Verwaltungskosten, der Standard-Risikokosten im Eigen- und Kundengeschäft sowie der zugrundeliegenden Annahmen für Geschäfte mit unbestimmter Zins- bzw. Kapitalbindung. Des Weiteren haben wir die zutreffende Ableitung der laufzeitadäquaten Zinssätze aus Marktdaten nachvollzogen und haben uns von der Kongruenz der verwendeten Methoden, Steuerungsinstrumente und Parameter zur internen Risikosteuerung überzeugt.

Das Berechnungsschema der verlustfreien Bewertung des Bankbuchs haben wir anhand der einfließenden wesentlichen Annahmen und Parameter einschließlich der Diskontierung nachvollzogen. Dabei haben wir bestimmte von den gesetzlichen Vertretern angewandte Annahmen und Parameter einer Einzelfallprüfung unterzogen.

c) Verweis auf weitergehende Informationen

Weitere Angaben der Genossenschaft zur Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen enthält der Anhang im Abschnitt "B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden".

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter und der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Die sonstigen Informationen umfassen die übrigen Teile des Geschäftsberichts - ohne weitere Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses und Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Genossenschaft sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditgenossenschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Genossenschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Genossenschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 53 Abs. 2 GenG, §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Genossenschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Genossenschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Genossenschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Genossenschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Aufsichtsrat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber dem Aufsichtsrat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Aufsichtsrat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir sind als zuständiger Prüfungsverband gesetzlicher Abschlussprüfer der Genossenschaft.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Aufsichtsrat nach Artikel 11 EU-APrVO i. V. m. § 58 Abs. 3 GenG (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Genossenschaft angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Genossenschaft bzw. für die von dieser beherrschten Unternehmen erbracht:

Prüfung des Depot- und Wertpapierdienstleistungsgeschäfts nach § 89 WpHG

Sonstige Leistungen ohne gestalterische Beratungskomponenten

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Andreas Hartmann.

 

München, 13. Juni 2024

Genossenschaftsverband Bayern e.V.

Walter Friedrich, Wirtschaftsprüfer

Andreas Hartmann, Wirtschaftsprüfer

Dieser Jahresabschluss wurde gemäß § 48 GenG in der Vertreterversammlung am 04. Juli 2024 festgestellt und die Ergebnisverwendung wie vorgeschlagen beschlossen.

BaFin - Instituts - Nummer: 101532

Anlage zum Jahresabschluss gemäß § 26a Abs. 1 Satz 2 KWG zum 31. Dezember 2023

("Länderspezifische Berichterstattung")

Die VR-Bank Isar-Vils eG hat keine Niederlassungen im Ausland. Sämtliche nachfolgenden Angaben entstammen dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und beziehen sich ausschließlich auf ihre Geschäftstätigkeit als regional tätige Kreditgenossenschaft in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tätigkeit der VR-Bank Isar-Vils eG besteht darin, Einlagen oder andere rückzahlbare Gelder von Privat- und Firmenkunden entgegenzunehmen und Kredite für eigene Rechnung zu gewähren.

Die VR-Bank Isar-Vils eG definiert den Umsatz aus der Summe folgender Komponenten der Gewinn- und Verlustrechnung nach HGB: Zinserträge, Zinsaufwendungen, laufende Erträge aus Aktien etc., Erträge aus Gewinngemeinschaften etc., Provisionserträge, Provisionsaufwendungen, Nettoertrag/-aufwand des Handelsbestands und sonstige betriebliche Erträge. Der Umsatz beträgt für den Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember 2023 27.961 TEUR.

Die Anzahl der Lohn- und Gehaltsempfänger in Vollzeitäquivalenten zum Jahresende beträgt 127.

Der Gewinn vor Steuern beträgt 6.615 TEUR.

Die Steuern auf Gewinn betragen - TEUR und betreffen laufende Steuern.

Die VR-Bank Isar-Vils eG hat im Geschäftsjahr keine öffentlichen Beihilfen erhalten.

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7 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
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