ICS Festival Service GmbHLiquidiert

25596 Wacken, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Flensburg HRB 11116 FL
Eingetragen
19.5.2015
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtKonzertveranstalterMesse-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung und Organisation von Musikveranstaltungen.

Historie

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Management

NameRolle
Holger Hübner
seit 18.9.2019
Geschäftsführer
Thomas Jensen
seit 19.5.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
13.500 €
50.00%
Germany
13.500 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

ICS Festival Service GmbH

Niebüll

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Das Geschäftsmodell der Gesellschaft war bis 2019 die Tätigkeit als Konzertveranstalter und Dienstleister für Künstler und Veranstalter. Mit dem "Wacken Open Air" veranstaltete die Gesellschaft das größte Heavy Metal Festival Deutschlands. Das Festival erreicht durch seine internationale Ausrichtung weltweit Heavy Metal Fans.

Durch neu getroffene vertragliche Vereinbarungen ändert sich das Geschäftsmodell der Gesellschaft ab 2020 insoweit, als daß die Gesellschaft zur Produktionsgesellschaft in der ICS-Gruppe für das Festival "Wacken Open Air" wird. Das Festival "Wacken Open Air" wird ab dem Jahr 2020 durch die Schwestergesellschaft WOA Festival GmbH als Veranstalter abgewickelt werden.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Konjunktur in Deutschland sollte sich nach den Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute verhalten positiv entwickeln. Die private Konsumneigung wurde gegenüber dem Vorjahr als leicht steigend eingeschätzt, sodass für das Live-Entertainment grundsätzlich positive Ertragsaussichten erwartet wurden.

Die weltweite Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus (SARS-CoV-2) ab dem I. Quartal 2020 und die damit einhergehenden, weitreichenden gesundheitspolitischen Gegenmaßnahmen werden gesamtwirtschaftlich starke ökonomische Folgen haben. Die Frühjahrsprojektion der Bundesregierung erwartet für das Jahr 2020 einen Rückgang des BIP um 6,3 Prozent, andere Prognosen mit anderen Rahmenbedingungen kommen auf Werte zwischen 0,1 und 8,7 Prozent Rückgang des BIP. Erst für das Jahr 2021 gehen die meisten Experten von einer Erholung der Wirtschaftsleistung aus.

2. Geschäftsverlauf

a) allgemeiner Überblick

Die Wettbewerbsintensität im Festival- und Konzertbereich ist intensiv. Der Trend des stetigen Anstiegs von Künstlergagen und Produktionskosten hat sich im abgelaufenen Jahr weiter fortgesetzt. Dies ist auf die unverändert intensive Wettbewerbssituation zurückzuführen, was zwar zu einer absoluten Steigerung des betrieblichen Rohertrags geführt hat, wobei prozentual zum Umsatz eine Senkung des betrieblichen Rohertrags zu verzeichnen war.

1) Festivals

Das Festival "Wacken Open Air", liefert den entscheidenden Beitrag zum Gesamtergebnis. 2019 fand mit dem "30. Wacken Open Air" eine Jubiläumsveranstaltung statt. Relativ gutes Wetter während der Veranstaltung (wenngleich das Programm wegen Unwetterwarnungen zweimal kurz unterbrochen werden musste) führte in fast allen Teilbereichen zu höheren Umsätzen als 2018.

Durch vertragliche Vereinbarung wurde die Produktion der durch das Schwesterunternehmen WOA Festival GmbH geplanten Veranstaltung für 2020 gesichert.

2) sonstige Veranstaltungen

Das Branchentreffen Hamburg Metal Dayz, welches jährlich im Rahmen des Reeperbahn Festivals stattfindet und bei dem der Fokus auf Heavy Metal liegt, wurde zum dritten Mal in Folge in Kooperation mit einer Schwestergesellschaft durchgeführt. 2019 fanden auch wieder einige Veranstaltungen außerhalb des Segments Heavy Metal statt. Für 2020 sind in diesem Bereich Strukturänderungen geplant. Das Ergebnis bleibt im Verhältnis zum Gesamtergebnis von untergeordneter Bedeutung.

b) Ertragslage

Der in fast allen Teilbereichen gestiegene Umsatz im Festivalbereich wurde zwar durch höhere Kosten vor allem für Gagen im Jubiläumsjahr zum Teil kompensiert, das Rohergebnis konnte aber Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. Kostensenkungen, insbesondere im Bereich der Fremdarbeiten und der Personalkosten, führen dazu, dass ein im Vergleich zum Vorjahr besseres Jahresergebnis realisiert werden konnte.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind für das Gesamtergebnis von untergeordneter Bedeutung.

Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen umsatzabhängigen Lizenzentgelte sind im Jubiläumsjahr gestiegen. Weitere Kosten sind gesunken bzw. nicht mehr angefallen. Die Vorverkaufsgebühren sind erstmalig aufgrund der Veränderung der Tätigkeit der Gesellschaft (nur noch Produzent und nicht mehr Veranstalter des Festivals "Wacken Open Air") nicht mehr angefallen. Auch die weiter zu berechnenden Kosten innerhalb des sonstigen Betriebsaufwands, denen Erlöse aus Weiterberechnungen nebst Bearbeitungskosten gegenüberstehen, sind insgesamt gesunken.

Das Betriebsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um TEUR 3.207 und damit wesentlich verbessert. Dies ist insbesondere auf die die beschriebenen Kostensteigerungen übersteigende Umsatzentwicklung zurückzuführen.

Die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft verdeutlicht sich aus der Zusammenstellung der wesentlichen Kennziffern der Vergangenheit:

2019 2018
Rohertrag TEUR 11.386 10.514
Betriebsergebnis TEUR 584 -2.623
Beteiligungs- und Finanzergebnis TEUR 162 124
Neutrales Ergebnis TEUR 120 -95
Ergebnis vor Ertragsteuern TEUR 866 -2.594
Jahresergebnis TEUR 797 -2.596
Eigenkapital TEUR -715 -1.513
Eigenkapitalquote in % -6,9 -7,8

c) Finanzlage

Einzelheiten der Finanzlage gehen aus der nachfolgenden Kapitalflussrechnung hervor:

2019
TEUR
2018
TEUR
Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten, vor Ertragsteuern 881 -2.594
Abschreibungen (+)/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 419 358
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen 233 -157
Zunahme/Abnahme der Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zugeordnet sind 1.487 -844
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der übrigen Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zugeordnet sind -19.013 7.969
Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlageabgängen 35 6
+ / - Ertragsteuerzahlungen -84 -2
Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit -16.042 4.736
Einzahlungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 0 1
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -185 -317
Auszahlungen für Investitionen des immateriellen Vermögens -27 0
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -212 -316
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 9.000 0
Auszahlungen aus der Begebung von Ausleihungen 0 -5.037
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit 9.000 -5.037
Zahlungswirksame Veränderungen 1-3 -7.254 -617
Finanzmittel Anfang der Periode 8.460 9.077
Finanzmittel Ende der Periode 1.206 8.460

Der Finanzmittelfonds setzt sich am Vorjahres-Bilanzstichtag aus liquiden Mitteln und aus kurzfristig veräußerbaren Wertpapieren zusammen.

d) Vermögenslage

Das Sachanlagevermögen besteht zum größten Teil aus der Infrastruktur der Eventfläche in Wacken. In 2019 wurden vergleichsweise geringe Investitionen für Festival-Equipment / Dekorationen des Festivals "Wacken Open Air" getätigt. Auch für 2020 sind keine nennenswerten Investitionen geplant.

Der im Vorratsvermögen ausgewiesene Warenbestand ist 2019 von TEUR 234 auf TEUR 188 gesunken.

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögensgegenständen waren Wertberichtigungen in Höhe von insgesamt TEUR 385 vorzunehmen.

Das Umlaufvermögens (ohne Vorräte, Wertpapiere des Umflaufvermögens und liquide Mittel) ist von TEUR 8.731 auf TEUR 7.354 gesunken. Dies resultiert großteils aus dem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und aus in den Verkauf von in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen.

Insgesamt veränderte sich das Vorratsvermögen, der Forderungsbestand und die kurzfristig veräußerbaren Wertpapiere, daraus resultiert im im Vergleich zum Vorjahr eine Abnahme von TEUR 13.960 auf TEUR 7.570.

Insgesamt hat sich die Bilanzsumme von TEUR 20.900 um TEUR 9.780 auf TEUR 11.120 vermindert.

Aufgrund des Jahresergebnisses hat sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag auf TEUR -715 vermindert, die Eigenkapitalquote beträgt demnach -6,9 %, die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag bilanziell überschuldet. Nach unserer Ansicht steht dies einer Fortführung des Unternehmens nicht entgegen, da die Finanz- und Ertragsplanungen für die Geschäftsjahre 2020 und 2021 positive betriebliche Ergebnisse ausweist. Unter Berücksichtigung der positiven Ertrags- und Liquiditätsplanungen für die Folgejahre, der gewährten Darlehen einer Schwestergesellschaft sowie einer Rangrücktrittserklärung der Schwestergesellschaft über TEUR 1.000 besteht eine positive Unternehmensfortführungsprognose und somit keine Überschuldung der Gesellschaft im Sinne des § 19 Insolvenzordnung. Es wird eine Rückführung der bilanziellen Überschuldung im Geschäftsjahr 2022 erwartet.

Hintergrund der Finanz- und Ertragsplanungen für die Geschäftsjahre 2020 und 2021 ist die Tatsache, dass die Gesellschaft ab 2020 als Dienstleister fungiert, der maßgeblich für die Errichtung und Durchführung des "Wacken Open Air" verantwortlich ist. Mit den begonnenen und weiter geplanten Umstrukturierungen und Kostensenkungen werden Ergebnisse erwartet, mit denen die bilanzielle Überschuldung in den nächsten drei Jahren zurückgeführt werden kann.

e) Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertrag und das Ergebnis pro Bereich (nach Verrechnung der sonstigen Kosten) heran.

Die Kennzahlen berechnen wir im Verhältnis zum geplanten Ergebnis sowie im Vorjahresvergleich. Sie sind unter a) Ertragslage erläutert.

Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden.

C. Prognosebericht

1. Bereich Festivals

Da in der Corona-Krise Großveranstaltungen nicht erlaubt sind, ist das "Wacken Open Air" 2020 zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung abgesagt worden. Die Besucher haben ihre Ticktes zurückgegeben und zum Großteil zeitgleich Ticktes für das Jahr 2021 erworben. Diejenigen Tickets, die an die Kunden zurückerstattet wurde, wurden zwischenzeitlich ebenso verkauft, so dass das "Wacken OpenAir" 2021 zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung ausverkauft ist.

Da die Gesellschaft ab 2020 als Dienstleister für den Veranstalter des "Wacken Open Air" 2020 fungiert und da für das abgesagte "Wacken Open Air 2020" eine Ausfallversicherung besteht, erwarten wir für 2020 stabile wirtschaftliche Verhältnisse.

Aufgrund der weltweit andauernden Pandemie unterliegen weiter insbesondere der Tournee- und Festivalbereich erheblichen Restriktionen. Es ist momentan nicht absehbar, wann Großveranstaltungen wie das "Wacken Open Air" wieder möglich sind.

2. Allgemeine Entwicklung

Die Erwartungen sind als Dienstleister für den Veranstalter des "Wacken Open Air" trotz der aktuellen, durch die Corona-Krise bestimmten Lage, relativ gut. Der Personalstamm wurde im Kalenderjahr 2019 an die Verhältnisse angepasst. Es wird erwartet, dass diese und weitere geplante Optimierungsmaßnahmen die Gesellschaft in die Lage versetzt, sich zukunftsfähig zu entwickeln.

Der Prognosezeitraum bezieht sich auf das Jahr 2020 und basiert auf aktuellen Erwartungen der Gesellschaft. Insbesondere Faktoren, die außerhalb des Einflussbereichs der Gesellschaft stehen, können die tatsächlichen Ergebnisse, Erfolge und Leistungen der Gesellschaft beeinträchtigen und zu Abweichungen der hier gegebenen Einschätzungen führen.

D. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen und vertragliche Vereinbarungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen.

Das Geschäft ist im Wesentlichen durch externe Risiken bestimmt.

Insbesondere Marktunsicherheiten, Wetterrisiken, terroristische Anschläge oder aktuell Pandemien können sich negativ auf die Geschäftstätigkeit, die Finanz- und Ertragslage, Cashflows und Umsatz- und Betriebsergebnisziele auswirken.

Die Folgen der Corona-Pandemie auf die Durchführung von Großveranstaltungen wie das "Wacken Open Air" können derzeit nicht vollumfänglich eingeschätzt werden. Sie stellen aktuell jedoch das wesentlichste Risiko dar. Wie lange behördliche Verfügungen Großveranstaltungen untersagen ist ungewiss. Auch ist nicht abschätzbar, welche Hygiene-Auflagen die Branche zukünftig zu erfüllen hat.

b) Ertragsorientierte Risiken

Unabhängig von den branchenspezifischen Risiken haben sich die einzelwirtschaftlichen Risikien der Gesellschaft durch die Umstrukturierung der ICS-Gruppe für die Gesellschaft insgesamt verringert. Durch die Tätigkeit als Produktionsgesellschaft und eine langfristige vertragliche Bindung an die Veranstalterin des Festivals "Wacken Open Air" wird von einer positiven Geschäftsentwicklung ausgegangen.

Die Ausfallrisiken bei Kundenforderungen sind aufgrund des hohen Vorkassenanteils als relativ gering zu bewerten.

Die ICS Festival Service GmbH ist im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nur äußerst geringen Liquiditätsrisiken und Kreditrisiken ausgesetzt. Durch eine frühzeitige Liquiditätsplanung und Abschlagszahlungen für die Produktionstätigkeit ist sichergestellt, dass jederzeit genügend Liquidität zur Verfügung steht.

Es besteht das Risiko, dass wesentliche Abweichungen von den operativen Zielen und/oder wesentliche unvorhergesehene Finanzierungsbedarfe erneut zu einer bilanziellen Überschuldung oder deren Erhöhung führen können. So können die die weiteren Auswirkungen der Coronapandemie sich auf die Entwicklung und die Durchführung von Konzertveranstaltungen und deren Produktion auswirken.

2) Chancenbericht

Der Wettbewerb für Festivals, die unser Hauptkunde, die WOA Festival GmbH betreibt und deren Dienstleister wir sind, hat sich auch für das Jahr 2019 innerhalb Deutschlands immens verstärkt, was jedoch auf den Vorverkauf für das "Wacken Open Air" 2020 - respektive 2021 - keine Auswirkungen hatte.

Die starke Marke "Wacken Open Air" und die Präsenz des "Wacken Open Air" im Festivalmarkt geben alle Möglichkeiten, die Position der ICS-Gruppe insgesamt im Segment "Heavy Metal" weiter auszubauen. Als Dienstleister des Veranstalters des "Wacken Open Air" haben wir die Chance, die Entwicklungsmöglichkeiten mit zu gestalten und mit zu profitieren.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Forderungen gegen die Gesellschafter sind mit Sicherheiten unterlegt.

Die Gesellschaft verfügt über einen treuen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Beziehung mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels vertraglich vereinbarten Anzahlungen aus dem Bereich "Produktion" des Festivals "Wacken Open Air".

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns, vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung, stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Wacken, den 12. Oktober 2020

Thomas Jensen

Holger Hübner

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 1.601.940,91 1.844.630,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 40.359,00 28.818,00
II. Sachanlagen 1.561.581,91 1.815.812,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 853.436,00 1.040.059,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 697.374,69 773.653,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.771,22 2.100,00
B. Umlaufvermögen 8.776.186,46 17.519.131,03
I. Vorräte 215.716,34 328.031,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.354.479,85 8.731.357,25
III. sonstige Wertpapiere 0,00 4.900.111,82
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.205.990,27 3.559.630,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.209,55 23.751,51
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 715.407,74 1.512.646,57
Bilanzsumme, Summe Aktiva 11.119.744,66 20.900.159,11

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Verlustvortrag 1.539.646,57 -1.056.735,95
III. Bilanzgewinn 797.238,83 -2.596.382,52
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 715.407,74 1.512.646,57
B. Rückstellungen 982.957,24 750.138,90
C. Verbindlichkeiten 10.133.624,55 2.167.016,33
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3,91 9,90
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.499,56 0,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.162,87 17.983.003,88
Bilanzsumme, Summe Passiva 11.119.744,66 20.900.159,11

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 12.408.024,51 10.986.085,00
2. Personalaufwand 2.068.981,06 2.819.710,63
a) Löhne und Gehälter 1.759.588,49 2.340.606,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 309.392,57 479.103,77
3. Abschreibungen 490.539,46 358.235,82
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 418.850,08 358.235,82
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 71.689,38 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.119.851,51 10.293.078,54
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 3.287,58
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 282.438,59 246.885,08
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 221.651,61
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 119.611,11 126.147,23
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 87.144,10 2.420,15
10. Ergebnis nach Steuern 804.335,86 -2.584.986,32
11. sonstige Steuern 7.097,03 11.396,20
12. Jahresüberschuss 797.238,83 -2.596.382,52

Anhang

Allgemeine Hinweise

Das Unternehmen ist unter der Firma ICS Festival Service GmbH mit Sitz in Wacken im Handelsregister von Amtsgericht Flensburg unter der Handelsregisternummer HRB 11116 FL eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir - soweit erforderlich - die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz im Anhang gemacht.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Soweit dies aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderungen erforderlich ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Liegt der sich danach ergebende Buchwert über dem beizulegenden Wert, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Erhaltene Zuschüsse und Fördermittel für Investitionen werden direkt mit dem Anlagevermögen verrechnet.

Für Teile der Vorräte (EUR 19.500) wurden Festwerte gebildet.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert.

Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Geleistete Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die sonstigen Wertpapiere werden nach § 253 Abs. 4 HGB mit den Anschaffungskosten oder zu den niedrigeren Werten am Abschlussstichtag angesetzt.

Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wurde nicht ausgeübt.

Den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen liegt eine versicherungsmathematische Berechnung auf Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Berechnung ermittelt die Versorgungsverpflichtungen auf Basis des Teilwertverfahrens, wobei von dem von der Deutschen Bundesbank auf Basis der durchschnittlichen Marktzinssätze der letzten zehn Jahre veröffentlichten Zinssatz für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ausgegangen wird. Die grundlegenden Annahmen der Berechnung stellen sich wie folgt dar:

Zinssatz 2,75 %
Gehaltssteigerung 0,00 %
Fluktuationsrate 0,00 %
Rentensteigerung 0,00 %

Es werden Wertpapierdepotbestände gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet. Die Bewertung der Wertpapierdepotbestände erfolgt gem. § 253 Abs. 1 Satz 4 mit dem beizulegen Zeitwerten, wie diese sich aus dem von der Fondsgesellschaft mitgeteilten Stichtagswert zum 31. Dezember 2019 ergeben.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz abgezinst soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung nicht verzinslich ist.

Bei der Bildung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird der Zinseffekt aus der Abzinsung mit dem entsprechenden Aufwand aus der Bildung der Rückstellung verrechnet (Nettomethode).

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungen wurden mit ihrem jeweiligen Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit der entsprechenden Vermögensgegenstände oder Verbindlichkeiten weniger als ein Jahr beträgt, werden das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip bei der Umrechnung nicht angewandt.

Die unterjährige Erfassung von Zugängen von Vermögensgegenständen und Schulden in Fremdwährung erfolgt aus Vereinfachungsgründen zum jeweiligen Umsatzsteuerumrechnungskurs, der für den Monat des Zugangs vom Bundesministerium der Finanzen veröffentlicht wurde.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungenspiegel in TEUR

31.12.2019 31.12.2018
Restlaufzeit gesamt Restlaufzeit gesamt
Art der Forderungen bis 1 Jahr über 1 Jahr über 1 Jahr
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.141 0 1.141 0 1.678
2. Forderungen gegen Gesellschafter 5.219 0 5.219 0 5.078
3. Sonstige Vermögensgegenstände 917 77 994 426 1.975
7.277 77 7.354 426 8.731

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Beträge in Höhe von EUR 39.992,04, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen.

Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von TEUR 715 aus. Es wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB) bilanziert. Die Finanz- und Ertragsplanungen weisen für die Geschäftsjahre 2020 und 2021 positive betriebliche Ergebnisse aus. Unter Berücksichtigung der positiven Ertrags- und Liquiditätsplanungen für die Folgejahre, der gewährten Darlehen einer Schwestergesellschaft sowie einer Rangrücktrittserklärung der Schwestergesellschaft über TEUR 1.000 besteht eine positive Unternehmensfortführungsprognose und somit keine Überschuldung der Gesellschaft im Sinne des § 19 Insolvenzordnung. Nach der Finanzplanung (bis mindestens Dezember 2022) ist die Zahlungsfähigkeit uneingeschränkt gewährleistet.

Ausschüttungssperre

Es besteht eine Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von EUR 58.507,24. Diese resultiert aus:

der Aktivierung von Vermögensgegenständen zum beizulegenden Zeitwert

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Barwert der Versorgungsverpflichtungen beträgt unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes, der für die bei der Berechnung zugrunde gelegte Restlaufzeit aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ermittelt wurde, TEUR 1.311.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Barwert der Versorgungsverpflichtungen unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Barwert unter Berücksichtigung des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 195.

Die Wertpapierdepotbestände, die gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Altersversorgungsverpflichtung verrechnet werden, betragen TEUR 1.143.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.133 (Vorjahr TEUR 2.167) haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Es bestehen ausschließlich branchenübliche Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten bzw. erweiterten Eigentumsvorbehalten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind

in Höhe von TEUR 1 (Vj. TEUR 0) zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 8.350 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte (in TEUR):

31.12.2019
Verpflichtungen gesamt
bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
aus Miet- und Leasingverträgen 601 2.020 3.122 5.743
Bestellobligo aus erteilten Aufträgen zu Waren und Dienstleistungen 206 2.401 0 2.607
8.350

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Sonstige betriebliche Erträge

EUR 0,00 (Vj. EUR 345,06) der sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus der Währungsumrechnung.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten solche von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von EUR 262.554,00. Diese resultieren aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen aufgrund des Verkaufs der zugehörigen Forderungen.

Personalaufwand

Der Anteil der Aufwendungen für Altersversorgung innerhalb der sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung beträgt EUR 58.328,47 (Vj. EUR 112.385,84).

Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB wurde in Höhe von EUR 2.878,00 (Vj. EUR 0,00) vorgenommen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche von außergewöhnlicher Größenordnung bzw. außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von EUR 344.044,15. Diese resultieren aus dem Verkauf von Forderungen.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Zinsaufwand in Höhe von EUR 164.421,79 (Vj. EUR 131.540,17) resultiert aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Innerhalb der sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge werden Zinserträge aus dem Deckungsvermögen in Höhe von EUR 71.575,47 mit dem Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, der EUR 150.565,00 beträgt, saldiert. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Herr Thomas Jensen, Kaufmann

Herr Holger Hübner, Kaufmann

Vorschüsse und Kredite zugunsten von Mitgliedern der Geschäftsführung

Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden gewährt (Saldo am Stichtag):

Darlehen mit einem Zinssatz von 2,1% p.a. in Höhe von EUR 2.313.918,74, die jederzeit rückzahlbar sind.

Beträge in Höhe von EUR 77.041,63, die auf einem Verrechnungskonto erfasst sind und die jederzeit rückzahlbar sind. Sie werden mit einem Zinssatz von 1,00% p.a. verzinst.

Es wurden an Mitglieder der Geschäftsführung Vorschüsse und Kredite von EUR 118.485,89 im Geschäftsjahr neu gewährt.

Von den gewährten Vorschüssen und Krediten an Mitglieder der Geschäftsführung wurden im Geschäftsjahr EUR 35.407,42 zurückgezahlt.

Bei den vorgenannten Forderungen handelt es sich zugleich in voller Höhe um Forderungen gegen Gesellschafter.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Gewerbliche Arbeitnehmer 12
Angestellte 41
53
Auszubildende 2
55

Nachtragsbericht

Im Januar 2020 wurden erste Infektionen mit dem Corona-Virus Sars-COV-2, der die Atemwegserkrankung COVID-19 auslöst bekannt. Am 11. März 2020 stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Verbreitung des Virus als Pandemie ein. Der Coronavirus und insbesondere auch die damit einhergehenden behördlichen Auflagen haben sich auf die wirtschaftliche Lage der ICS-Gruppe und somit auch auf die Gesellschaft ausgewirkt. Da in der Corona-Krise Großveranstaltungen nicht erlaubt sind, ist das "Wacken Open Air" 2020 zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung abgesagt worden. Die Besucher haben ihre Tickets zurückgegeben und zum Großteil zeitgleich Tickets für das Jahr 2021 erworben. Diejenigen Tickets, die an die Kunden zurückerstattet wurden, wurden zwischenzeitlich verkauft, so dass das "Wacken OpenAir" 2021 zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung ausverkauft ist und damit die Produktion stattfinden kann.

Die Corona-Pandemie hat sich insoweit erheblich auf die Tätigkeit der Gesellschaft ausgewirkt. Ob es im weiteren Verlauf zu weiteren Auswirkungen auf die Entwicklung und Durchführung von Konzertveranstaltungen kommt, lässt sich nicht sicher vorhersagen. Bisher gab es keine Engpässe durch die Pandemie sowohl in der Material- und Leistungsbeschaffung als auch in der eigenen Projektfertigstellung. Allerdings hat die Pandemie aufgrund von nachlassender Auslastung der Mitarbeiter zur Beantragung von Kurzarbeit geführt.

Nach Beendigung der Tätigkeit der Gesellschaft als Veranstalterin des Festivals "Wacken Open Air" und Aufnahme der Tätigkeit als alleinige Produzentin des Festivals wurde ein Produktionsvertrag zwischen der neuen Veranstalterin, der WOA Festival GmbH, und der Gesellschaft geschlossen.

 

Wacken, den 12. Oktober 2020

Geschäftsführung

Die Gesellschafterversammlung beschloss am 01.06.2021, den Jahresüberschuss in Höhe von 797.238,83 € mit dem Verlustvortrag in Höhe von 1.539.646,57 € zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

Anlagespiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 290.060,45 27.270,00 660,00 0,00 316.670,45
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 290.060,45 27.270,00 660,00 0,00 316.670,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.882.431,90 16.104,27 0,00 0,00 1.898.536,17
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.465.543,27 146.858,81 236.266,22 13.400,00 1.389.535,86
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.100,00 22.171,22 100,00 13.400,00- 10.771,22
Summe Sachanlagen 3.350.075,17 185.134,30 236.366,22 0,00 3.298.843,25
Summe Anlagevermögen 3.640.135,62 212.404,30 237.026,22 0,00 3.615.513,70
Abschreibungen
Stand 01.01.2019
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 261.242,45 15.728,00 659,00 276.311,45
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 261.242,45 15.728,00 659,00 276.311,45
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 842.372,90 202.727,27 0,00 1.045.100,17
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 691.890,27 200.394,81 200.123,91 692.161,17
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.534.263,17 403.122,08 200.123,91 1.737.261,34
Summe Anlagevermögen 1.795.505,62 418.850,08 200.782,91 2.013.572,79
Buchwerte
Stand 31.12.2019
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.359,00 28.818,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 40.359,00 28.818,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 853.436,00 1.040.059,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 697.374,69 773.653,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.771,22 2.100,00
Summe Sachanlagen 1.561.581,91 1.815.812,00
Summe Anlagevermögen 1.601.940,91 1.844.630,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.06.2021 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Zu dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 und dem Lagebericht 2019 haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ICS Festival Service GmbH, Wacken

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ICS Festival Service GmbH, Wacken, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ICS Festival Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens,

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Hamburg, den 22. Dezember 2020

RN REVISION NORD GMBH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Widera, Wirtschaftsprüfer

Swinka, Wirtschaftsprüfer

Dieser der Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und dem Lagebericht vorangestellte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt und nach §327 HGB verkürzt.

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