TYROLIT GmbH
Maisach
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für das Geschäftsjahr 2023
I. Grundlagen der Gesellschaft
Die Tyrolit GmbH ist als Vertriebsgesellschaft der
weltweit operierenden Tyrolit Gruppe auf dem deutschen
Markt tätig. Die Tyrolit Gruppe ist ein Hersteller von
gebundenen Schleif,- Trenn-, Säge-, Bohr- und
Abrichtwerkzeugen sowie ein Systemanbieter von Werkzeugen
und Maschinen für die Bauindustrie.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche
Rahmenbedingungen
Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr
2023 durch hohe Zinsen, eine sich eintrübende
Konjunktur und einer nach wie vor hohen Inflation
geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lag
gemäß Statistischem Bundesamt (Destatis) im Jahr
2023 um -0,3 % niedriger als im Vorjahr.
Im Geschäftsverlauf verzeichnete die Tyrolit
GmbH einen Umsatz von T€ 55.159 aus ihrer
Geschäftstätigkeit, was gegenüber dem
Vorjahr (T€ 52.341) dank der sehr guten Markstellung
eine Verbesserung von T€ 2.815 oder 5,4 Prozent
bedeutet.
2. Geschäftsverlauf
Die bedeutsamsten wirtschaftlichen
Leistungsindikatoren sind der Umsatz und die EBIT-Marge.
Diese werden in nachfolgender Analyse erläutert.
a) Ertragslage
Die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten
gegliederte Wiedergabe der Gewinn- und Verlustrechnung der
Geschäftsjahre 2023 und 2022 spiegelt die
Geschäftsentwicklung der Gesellschaft wider.
|
|
|
Vorj.: |
Ergebnismäßige Veränderung |
|
T€ |
% |
T€ |
% |
T€ |
% |
| Umsatzerlöse |
55 159 |
100,0 |
52 341 |
100,0 |
2 818 |
5,4 |
| Materialaufwand |
-43 943 |
-79,7 |
-41 549 |
-79,4 |
-2 394 |
5,8 |
| Rohertrag |
11 216 |
20,3 |
10 792 |
20,6 |
424 |
3,9 |
| Personalaufwand |
-4 447 |
-8,0 |
-3 885 |
-7,4 |
-562 |
14,5 |
| Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
-4 013 |
-7,4 |
-4 254 |
-8,1 |
241 |
-5,7 |
| Sonstige betriebliche
Erträge |
63 |
0,2 |
53 |
0,1 |
10 |
18,9 |
EBITDA (Ergebnis vor
Zinsen,
Ertragsteuer und Abschreibungen) |
2 819 |
5,1 |
2 706 |
5,2 |
113 |
4,2 |
| Abschreibungen |
-4 |
0,0 |
-9 |
0,0 |
5 |
-55,6 |
| EBIT (Ergebnis vor
Zinsen und Ertragsteuern) |
2.815 |
5,1 |
2 697 |
5,2 |
118 |
4,4 |
| Neutrales Ergebnis |
2.757 |
5,0 |
0 |
0,0 |
2.757 |
100,0 |
| Finanzergebnis |
85 |
0,2 |
21 |
0,0 |
64 |
304,8 |
| Ertragsteuern |
-1 250 |
-2,3 |
-768 |
-1,5 |
-482 |
62,8 |
|
Jahresüberschuss |
4 407 |
8,0 |
1 950 |
3,7 |
2 457 |
126,0 |
Der ursprünglich für das Geschäftsjahr
angepeilte Umsatz von T€ 58.600 wurde deutlich
verfehlt, wobei darin ein Kundenstammverkauf von einer
anderen Konzerngesellschaft an die Tyrolit GmbH und ein
damit einhergehender Umsatz von T€ 1.278 geplant
wurde. Dieser Kundenstammverkauf fand entgegen der Planung
nicht statt. Dennoch konnte durch eine erhöhte
Nachfrage an Tyrolit Produkten der Umsatz um 5,4 Prozent im
Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.
Der Personalaufwand lag bedingt durch im
Jahresdurschnitt sechs mehr Mitarbeiter um T€ 562
höher als im Vorjahr. Dank einem strikten
Kostenmanagement konnten die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen verglichen mit dem Vorjahr leicht reduziert
werden.
Die EBIT Marge bewegt sich im Geschäftsjahr 2023
mit 5,1 % leicht unter der des Vorjahres von 5,2 %. Die
erzielte Marge im Jahr 2023 übertraf aber den Planwert
für das operative Geschäft.
Nach Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses
(enthält den Ertrag aus der Zuschreibung des
Beteiligungsansatzes einer Tochtergesellschaft), der
positiven Finanzergebnisses und der Ertragsteuerbelastung
verbleibt im Geschäftsjahr 2023 ein
Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.407.
b) Vermögenslage
Die nachfolgende Übersicht zeigt die
gegenüber dem Vorjahr eingetretenen Veränderungen
im Vermögensaufbau, die unter Zusammenfassung
gleichartiger Posten der jeweiligen Bilanz ermittelt wurde:
|
|
|
Vorj.: |
Veränderung |
|
T€ |
% |
T€ |
% |
T€ |
% |
| Sachanlagen |
4 |
0,0 |
9 |
0,0 |
-5 |
-55,6 |
| Finanzanlagen |
7 462 |
33,5 |
4 705 |
25,4 |
2 757 |
58,6 |
| Anlagevermögen |
7 466 |
33,5 |
4 714 |
25,5 |
2 752 |
58,4 |
| Vorräte |
1 322 |
5,9 |
1 356 |
7,3 |
-34 |
-2,5 |
| Lieferforderungen |
4 934 |
22,2 |
4 578 |
24,8 |
356 |
7,8 |
| Forderungen verbundene
Unternehmen* |
7 472 |
33,6 |
7 180 |
38,8 |
292 |
4,1 |
| Sonstige
Vermögensgegenstände |
1.075 |
4,8 |
650 |
3,5 |
425 |
65,4 |
| Liquide Mittel |
2 |
0,0 |
2 |
0,0 |
0 |
|
|
Rechnungsabgrenzungsposten |
8 |
0,0 |
8 |
0,0 |
0 |
|
|
Umlaufvermögen/RAP |
14 813 |
66,5 |
13 774 |
74,5 |
1 039 |
7,5 |
| VERMÖGEN |
22 279 |
100,0 |
18 488 |
100,0 |
3 791 |
20,5 |
| Eigenkapital |
14 744 |
66,2 |
10 337 |
55,9 |
4 407 |
42,6 |
| Rückstellungen |
1 013 |
4,5 |
1 115 |
6,0 |
-102 |
-9,1 |
|
Lieferverbindlichkeiten |
296 |
1,3 |
307 |
1,7 |
-11 |
-3,6 |
| Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
3 163 |
14,3 |
3 958 |
21,4 |
-795 |
-20,1 |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
966 |
4,3 |
1 075 |
5,8 |
-109 |
-10,1 |
|
Rechnungsabgrenzungsposten |
5 |
0,0 |
0 |
0,0 |
5 |
|
| Passive latente
Steuern |
2 092 |
9,4 |
1 696 |
9,2 |
396 |
23,3 |
|
Verbindlichkeiten/RAP |
6 522 |
29,3 |
7 036 |
38,1 |
-514 |
-7,3 |
| KAPITAL |
22 279 |
100,0 |
18 488 |
100,0 |
3 791 |
20,5 |
* davon T € 7.405 Cash Pool Forderung
(Vorjahr T€ 7.116 Cash Pool Forderung).
Die wesentlichen Änderungen in der Bilanz sind
aktivseitig einerseits der erfolgten Zuschreibung des
Beteiligungsansatzes der Tochtergesellschaft Tyrolit GmbH
& Co. KG und andererseits durch gestiegene
Lieferforderungen, erhöhte Forderungen gegenüber
verbundenen Unternehmen und erhöhten sonstigen
Vermögensgegenständen begründet.
Passivseitig reduzierten sich die Rückstellungen
ebenso die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten. Im Gegenzug
erhöhten sich die passiven latenten Steuern.
c) Finanzlage
Ziel des Finanzmanagements ist die jederzeitige
Sicherstellung der Liquidität. Die Gesellschaft nimmt
am Cash - Pooling der Tyrolit - Gruppe teil; diese Position
ist daher aus finanzwirtschaftlicher Sicht als liquide
Mittel zu werten.
Der positive Finanzmittelfonds, der sich aus dem
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie den
Cash Pool Forderungen/Verbindlichkeiten zusammensetzt, ist
zum Bilanzstichtag 2023 weiter von T€ 7.116 auf
T€ 7.405 angestiegen.
Die Geschäftsleitung stuft die Entwicklung der
Vermögens- Finanz- und Ertragslage in 2023 als gut
ein.
III. Zweigniederlassungen
Die Gesellschaft unterhält keine
Zweigniederlassungen.
IV. Prognose, Chancen- und
Risikobericht
1. Prognosebericht
In unseren Planungen gehen wir davon aus, dass das
Wachstum der deutschen Wirtschaft in 2024 nur leicht
zulegen wird.
Aufgrund der internationalen Ausrichtung vieler
Kunden der Tyrolit GmbH ist neben einer stabilen
Binnenwirtschaft und einem positiven Konsumverhalten
insbesondere auch der Erfolg der deutschen Exportwirtschaft
von entscheidender Bedeutung für den
Geschäftsverlauf der Gesellschaft.
Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem
Umsatzwachstum von 4,8 Prozent auf ca. T€ 57.800
gerechnet. Das Umsatzwachstum passiert auf der Annahme,
dass durch den deutlichen Ausbau des Vertriebsapparates
(zehn zusätzliche Vertriebsmitarbeiter verglichen mit
2023) der Marktanteil weiter gesteigert werden kann. Damit
einhergehend erhöhen sich die geplanten Personalkosten
deutlich, ebenso steigen nach den Planungsannahmen die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Das geplante EBIT
sollte bei ca. T€ 1.100 liegen, was einer EBIT-Marge
von 2,0 Prozent entspricht.
2. Risikobericht
Im Rahmen des Risikomanagements strebt die
Gesellschaft eine langfristige Sicherung der
Geschäftsgrundlagen an. Das Risikomanagement ist die
originäre Aufgabe der Geschäftsführung.
Hierzu erfolgt regelmäßig eine Analyse der
möglichen Risiken verbunden mit einer
Risikogewichtung. An einer Verbesserung der
Risikopositionen wird kontinuierlich gearbeitet, allerdings
in dem klaren Bewusstsein, dass die Nutzung
unternehmerischer Chancen auch bedeutet, die damit
verbundenen Risiken in Kauf zu nehmen. Auch gehört
hierzu, dass Risikomanagement effizient zu betreiben,
Überorganisation zu vermeiden und die kurzfristige
Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sicherzustellen.
Ziel des eingerichteten IKS (internen
Kontrollsystems) ist es, mit den implementierten Methoden
und Maßnahmen das Vermögen der Gesellschaft zu
sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die
Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens
sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und gesetzlichen
Vorschriften sollen durch das installierte IKS
gewährleistet werden. Nach Analyse der verschiedenen
Funktionsbereiche der Gesellschaft werden die
Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse
angepasst. Unvereinbare Tätigkeiten werden konsequent
getrennt und es bestehen angemessene Kontrollspannen. Auf
überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten wird strikt
geachtet. Die wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen
Funktionsbereichen Anwendung. Die Implementierung der
rechnungslegungsbezogenen aufbau- und
ablauforganisatorischen Kontrollen stellt die
Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden
Angaben sicher.
Jedoch kann das installierte IKS keine absolute
Sicherheit bezüglich des Erreichens der vorgegebenen
Ziele geben. Wie alle Ermessensentscheidungen können
auch solche zur Errichtung angemessener Systeme
grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können
aufgrund von simplen Fehlern oder Irrtümern in
Einzelfällen nicht funktionieren oder
Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz
entsprechender Überwachung verspätet erkannt
werden.
Als Lieferant von hochwertigen Schleifwerkzeugen ist
die künftige Entwicklung der Tyrolit GmbH in besonders
hohem Maße von der weiteren konjunkturellen
Entwicklung in Deutschland und ob der internationalen
Ausrichtung vieler Kunden auch indirekt vom weltweiten
Wirtschaftswachstum abhängig. Sollte das aktuell hohe
Zinsniveau oder beispielsweise durch diverse weltweite
Brandherde entstehende Lieferkettenprobleme wider Erwarten
zu stärkeren Beeinträchtigungen der Industrie
führen, so würde sich dies in einem Rückgang
der Nachfrage niederschlagen. Diesem Risiko wird durch ein
umfangreiches Managementinformationssystem und der
intensiven Analyse der Marktentwicklung Rechnung getragen,
um so schnell geänderten Rahmenbedingungen
entgegensteuern zu können.
Währungsrisiken bestehen keine nennenswerten.
Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein
stringentes Debitoren-Management minimiert und
außerdem besteht eine Kreditversicherung über
welche bis zu 95% der Lieferforderungen versichert sind. Da
die Materialbeschaffung hauptsächlich konzernintern
erfolgt, ist auch bei den Einkaufspreisen ein wesentliches
Preisänderungsrisiko nicht zu verzeichnen.
Größere Risiken aus der Entwicklung der
Rohstoffpreise werden aktuell nicht gesehen. Soweit sich
die bezogene Ware preislich verteuert, sollen diese
zusätzlichen Kosten an die Kunden weitergegeben
werden.
Mittel- und langfristig wird sich die zunehmende
E-Mobilität und des daraus resultierenden geringeren
Schleifmittelbedarfs negativ auf die Nachfrage auswirken.
Die Tyrolit Gruppe hat daher bereits entsprechende
strategische Maßnahmen ergriffen, um diese
Rückgänge durch Zuwächse in bisher noch
wenig erschlossenen Branchen ausgleichen zu können.
Die Tyrolit GmbH hat in Russland, der Ukraine und in
Israel keine Aktivitäten. Des Weiteren sind bis dato
in der Tyrolit Gruppe keine Lieferengpässe
feststellbar, jedoch ist dies zukünftig nicht
auszuschließen.
Derzeit sind im Berichtszeitraum und für die
Zukunft aufgrund der Liquiditätsreserve (Cash Pool
Forderung) sowie der aktuellen Geschäftsentwicklung
keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden
Risiken erkennbar.
3. Chancenbericht
Die Chancen der Tyrolit GmbH resultieren insbesondere
auf der kontinuierlichen technologischen
Weiterentwicklungen der von den Gruppenlieferanten
bezogenen Produkte gepaart mit einem sich stetig den
Gegebenheiten anzupassenden Vertriebs- und
Marketingkonzepten für die einzelnen
Geschäftsbereiche, um dadurch kontinuierlich
Marktanteile zu gewinnen.
Zusätzlich sieht die Tyrolit Gruppe
größere Chancen aus der Digitalisierung, welche
sowohl die produktiven als auch administrativen
Aktivitäten umfassen soll, um repetitive manuelle
Tätigkeiten größtmöglich zu
automatisieren.
Maisach, den 28. März
2024
| Franz Bramböck |
|
Geschäftsführer |
Bilanz zum 31. Dezember 2023
Aktiva
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
TEUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I. Sachanlagen |
|
|
| 1. Technische Anlagen
und Maschinen |
997,00 |
1.413,00 |
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
2.733,00 |
7.660,00 |
|
3.730,00 |
9.073,00 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
| Anteile an verbundenen
Unternehmen |
7.461.820,42 |
4.705.250,19 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
| I. Vorräte |
|
|
| Fertige Erzeugnisse und
Waren |
1.322.425,57 |
1.355.708,60 |
| II. Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände |
|
|
| 1. Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
4.933.450,03 |
4.642.806,09 |
| 2. Forderungen gegen
verbundene Unternehmen |
7.472.239,28 |
7.115.573,53 |
| 3. Sonstige
Vermögensgegenstände |
1.075.047,04 |
649.681,55 |
|
13.480.736,35 |
12.408.061,17 |
| III. Kassenbestand und
Guthaben bei Kreditinstituten |
2.257,78 |
2.029,43 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
8.131,92 |
7.523,45 |
|
22.279.102,04 |
18.487.645,84 |
Passiva
|
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
EUR |
TEUR |
| A. Eigen kapital |
|
|
| I. Gezeichnetes
Kapital |
2.525.000,00 |
2.525.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
5.861.551,74 |
5.861.551,74 |
| III. Gewinnvortrag |
1.950.202,30 |
0,00 |
| IV.
Jahresüberschuss |
4.407.270,36 |
1.950.202,30 |
|
14.744.024,40 |
10.336.754,04 |
| B.
Rückstellungen |
|
|
| 1.
Steuerrückstellungen |
279.300,00 |
574.578,00 |
| 2. Sonstige
Rückstellungen |
733.857,13 |
539.640,00 |
|
1.013.157,13 |
1.114.218,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
|
|
| 1. Erhaltene
Anzahlungen |
17.354,31 |
0,00 |
| 2. Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
295.570,52 |
306.959,69 |
| 3. Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen |
3.163.363,88 |
3.958.196,59 |
| 4. Sonstige
Verbindlichkeiten |
948.846,57 |
1.075.576,77 |
| -davon aus Steuern EUR
450.616,71 (Vj. TEUR 566) |
|
|
| -davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. TEUR 0) |
|
|
|
4.425.135,28 |
5.340.733,05 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
4.687,78 |
0,00 |
| E. Passive latente
Steuern |
2.092.097,45 |
1.695.940,75 |
|
22.279.102,04 |
18.487.645,84 |
Gewinn-
und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis
zum 31. Dezember 2023
|
|
Vorj.: |
|
€ |
€ |
| 1.
Umsatzerlöse |
55.158.784,98 |
52.340.801,75 |
| 2. Erhöhung des
Bestandes an unfertigen Erzeugnissen |
0,00 |
-43.264,91 |
| 3. Sonstige betriebliche
Erträge |
2.857.685,90 |
54.329,06 |
| 4. Materialaufwand |
|
|
| a) Aufwendungen für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren |
-43.927.584,06 |
-41.481.947,70 |
| b) Aufwendungen für
bezogene Leistungen |
-15.898,33 |
-24.073,94 |
| 5. Personalaufwand |
|
|
| a) Löhne und
Gehälter |
-3.705.676,35 |
-3.268.421,29 |
| b) Soziale Abgaben und
Aufwendungen für Altersversorgung und
Unterstützung |
-700.960,88 |
-616.975,62 |
| 6. Abschreibungen auf
Sachanlagen |
-3.656,08 |
-9.463,99 |
| 7. Sonstige betriebliche
Aufwendungen |
-4.091.016,17 |
-4.253.881,68 |
| 8. Sonstige Zinsen und
ähnliche Erträge |
85.450,81 |
20.810,83 |
| 9. Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag |
-1.249.859,46 |
-767.710,21 |
| 10. Ergebnis nach
Steuern |
4.407.270,36 |
1.950.202,30 |
| 11.
Jahresüberschuss |
4.407.270,36 |
1.950.202,30 |
Anhang für
das Geschäftsjahr 2023
I. Allgemeine Angaben
Die TYROLIT GmbH mit Sitz in Maisach ist im
Handelsregister B des Amtsgerichtes München unter der
Nummer HRB 109844 eingetragen.
Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember
2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und
des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.
Damit sind die Vorschriften zur Rechnungslegung von
mittelgroßen Kapitalgesellschaften
uneingeschränkt anzuwenden. Sie erstellt die Gewinn-
und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren nach
§ 275 Abs. 2 HGB.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Alle Beträge einschließlich der
Vorjahreszahlen werden in T€ angegeben.
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und
Verlustrechnung erfolgten gemäß den gesetzlichen
Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB. Die
in den Vorjahren angewandten Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden sind unverändert beibehalten
worden.
II. Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze
Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu
Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um
planmäßige Abschreibungen entsprechend der
geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.
Die Abschreibungen werden linear vorgenommen.
Außerplanmäßige Abschreibungen nach §
253 Abs. 3 Satz 3 HGB waren nicht zu verrechnen. Die
zugrunde gelegten Nutzungsdauern werden anhand der
betriebsindividuellen wirtschaftlichen Nutzbarkeit
ermittelt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer
für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 4
und 14 Jahren sowie für Betriebs- und
Geschäftsausstattung zwischen 4 und 14 Jahren.
Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von
mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche
Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch
in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird
pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in
den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.
Das Finanzanlagevermögen wird zu
Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert
bilanziert. Sofern zum Abschlussstichtag bei
Vermögensgegenständen des
Finanzanlagevermögens von einer voraussichtlich
dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden
außerplanmäßige Abschreibungen auf den
niedrigeren Wert vorgenommen.
Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den
Einstandspreisen zuzüglich anfallender
Bezugsnebenkosten nach der Methode des gleitenden gewogenen
Durchschnitts; die fertigen Erzeugnisse werden mit ihren
Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten
entsprechenden nach § 255 Abs. 2 Satz 2 und Satz 3 HGB
aktivierungsfähigen Einzel- und Gemeinkosten. Im
Rahmen der Bewertung werden Abschläge vorgenommen, um
eine Bewertung gemäß § 253 Abs. 4 HGB mit
den niedrigeren Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten
sicherzustellen.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden zum Nennwert
bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch
Wertberichtigungen entsprechend berücksichtigt.
Darüber hinaus wird zur Berücksichtigung des
allgemeinen Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung in
Höhe von 3 % vorgenommen. Ausgenommen hiervon sind die
kreditversicherten Forderungsbeträge.
Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert
angesetzt.
Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben
vor dem Abschlussstichtag bilanziert, soweit sie Aufwand
für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert
ausgewiesen.
Die Rückstellungen berücksichtigen alle
erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der
Grundlage vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung. Rückstellungen mit einer Laufzeit von
mehr als einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2
Satz 1 HGB abgezinst. Der Ansatz erfolgt mit dem
Erfüllungsbetrag.
Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem
Erfüllungsbetrag passiviert.
Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von
temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen
den handelsrechtlichen Wertansätzen von
Vermögensgegenständen, Schulden und
Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen
Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher
Verlustvorträge werden diese mit den
unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt
des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge
der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht
abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden
verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines
Überhangs latenter Steuern unterbleibt in
Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.
Geschäftsvorfälle in Fremdwährung
werden mit dem zum Zeitpunkt der Transaktion geltenden
Devisenkassamittelkurs erfasst. Die Bewertung von
Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit
einer voraussichtlichen Laufzeit von über einem Jahr
erfolgt zum jeweiligen Transaktionskurs bzw. dem jeweils
ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag. Für die
Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer
Laufzeit von unter einem Jahr sowie für flüssige
Mittel wird der Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag
verwendet (§ 256a HGB).
III. Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Im Rahmen der Bewertung des Anlagevermögens sind
im Geschäftsjahr 2023 ertragswirksam Zuschreibungen
auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 2.757 (Vorj.
T€ 0) vorgenommen worden.
Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen
Posten des Anlagevermögens aufgegliedert nach
Anschaffung- und Herstellungskosten sowie Abschreibungen
(Bruttodarstellung) ergibt sich aus der diesem Anhang
beigefügten Übersicht. Hierin sind als
Anschaffungs- oder Herstellungskosten grundsätzlich
die historischen Werte angesetzt.
2. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Von den sonstigen Vermögensgegenständen hat
ein Teilbetrag von T€ 5 (Vorj.: T€ 5) eine
Laufzeit von über einem Jahr. Im Übrigen sind die
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände
alle innerhalb eines Jahres fällig.
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
handelt es sich in Höhe von T€ 67 (Vorj.: T€
65) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es sind
Cashpool-Forderungen in Höhe von T€ 7.405 (Vorj.:
T€ 7.116) enthalten.
3. Eigenkapital
Der Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt.
|
|
Vorj.: |
|
T€ |
T€ |
| Vortrag 1. Januar |
1 950 |
3 591 |
|
Jahresüberschuss |
4 407 |
1 950 |
|
Gewinnausschüttung |
0 |
-3 591 |
| Stand 31. Dezember |
6 357 |
1 950 |
4. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie
folgt zusammen:
|
|
Vorj.: |
|
T€ |
T€ |
| Personal |
486 |
308 |
| Ausstehende Rechnungen
bzw. Gutschriften |
172 |
120 |
| Ausstehende Boni- und
Rabattverpflichtungen |
25 |
43 |
| Gewährleistung |
0 |
6 |
| Übrige |
51 |
63 |
|
734 |
540 |
5. Verbindlichkeiten
Die Gliederung nach Fristen ergibt sich aus dem
nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
|
|
bis zu 1 Jahr |
mehr als 1 Jahr |
mehr als 5 Jahre |
Gesicherte
Beträge |
|
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
T€ |
| Erhaltene
Anzahlungen |
17 |
17 |
0 |
0 |
0 |
| (im Vorjahr) |
(0) |
(0) |
(0) |
(0) |
(0) |
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen
und Leistungen |
296 |
296 |
0 |
0 |
0 |
| (im Vorjahr) |
(307) |
(307) |
(0) |
(0) |
(0) |
Verbindlichkeiten
gegenüber
verbundenen Unternehmen |
3.163 |
3.163 |
0 |
0 |
0 |
| (im Vorjahr) |
(3 958) |
(3 958) |
(0) |
(0) |
(0) |
| Sonstige
Verbindlichkeiten |
949 |
949 |
0 |
0 |
0 |
| (im Vorjahr) |
(1 075) |
(1 075) |
(0) |
(0) |
(0) |
| Gesamt |
4 425 |
4 425 |
0 |
0 |
0 |
| (im Vorjahr) |
(5 340) |
(5 340) |
(0) |
(0) |
(0) |
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen handelt es sich in Höhe von T€ 3.163
(Vorj.: T€ 3.958) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen entfallen T€ 0 (Vorj: T€ 0) auf
Gesellschafter.
6. Passive latente Steuern
Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:
|
Aktive |
Passive |
Saldo |
|
latente Steuern |
latente Steuern |
|
|
T€ |
T€ |
T€ |
| 31.12.2023 |
0 |
-2.092 |
-2.092 |
| 31.12.2022 |
436 |
-2.132 |
-1.696 |
| Veränderung |
436 |
-40 |
396 |
Die passiven latenten Steuern resultieren aus der
Bildung einer Rücklage für Ersatzbeschaffung in
der Steuerbilanz der Tochtergesellschaft Tyrolit GmbH &
Co. KG im Zusammenhang mit dem Brand in Neuenrade in
Höhe von T€ 13.216. Der Berechnung wurde einen
KöSt.-Steuersatz von 15,83% zugrunde gelegt. Die
aktiven latenten Steuern im Vorjahr resultierten aus einer
Beteiligungsabwertung, für welche im
Geschäftsjahr 2023 eine Zuschreibung bis zu den
ursprünglichen Anschaffungskosten erfolgte.
7. Haftungsverhältnisse und
sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag
31. Dezember 2023 keine.
Langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen
bestehen aus der Subsidiärhaftung gegenüber
Berechtigten einer Unterstützungskasse; zum
Bilanzstichtag entspricht die Höhe der bewerteten
Versorgungsleistungen dem Kassenvermögen, sodass sich
kein angabepflichtiger Fehlbetrag ergibt.
Sonstige langfristige Verpflichtungen bestehen aus
Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€
269 (Vorj.: T€ 344) über die nächsten vier
Jahre. Dabei handelt es sich insbesondere um übliche
Kfz-Leasingverträge (Operate-Leasing) sowie um ein
Mietverhältnis für ein Büro in Frankfurt am
Main und die Betriebsräumlichkeiten in Maisach.
Ausschlaggebend für den Abschluss dieser
Geschäfte sind ausschließlich wirtschaftliche
Gründe. Die Vorteile aus dem Abschluss der
Leasingverträge sind die Liquiditätsschonung und
die Vermeidung von Restwert- und Verwertungsrisiken.
Risiken können sich aus den zukünftigen
Zahlungsverpflichtungen und der fehlenden
Veräußerungsmöglichkeit vor Ende der
Leasing- bzw. Mietvertrags ergeben.
IV. Erläuterung zur Gewinn- und
Verlustrechnung
1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
|
|
Vorj.: |
|
T€ |
T€ |
| Präzisions- und
Metallbearbeitung |
48.698 |
45 677 |
| Industriefachhandel |
6.445 |
6 662 |
| Übrige |
16 |
2 |
|
55.159 |
52 341 |
Die Umsätze entfallen größtenteils
auf das Inland.
2. Angaben zu
außergewöhnlichen Erträgen und
Aufwendungen
Aufgrund eines zwischen den deutschen und
österreichischen Finanzbehörden erzielten
Einigung im Zuge eines MLC (Multilateral Control -
Multilaterale Kontrolle) muss sich die EBIT-Marge
gemäß Benchmarkstudie für das
Geschäftsjahr 2023 in einer gewissen Bandbreite
bewegen. Daraus resultierend kam es für das
Geschäftsjahr 2023 zu keiner Nachbelastung für
Beschaffungen von verbundenen Unternehmen (Vorj.: T€
464) im Materialaufwand.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein
Ertrag aus der Zuschreibung auf einen Beteiligungsansatz
innerhalb der Finanzanlagen in Höhe von T€ 2.757
(Vorj. T€ 0) enthalten.
3. Angaben zu periodenfremden
Erträgen und Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 50
(Vorj.: T€ 10) enthalten. Im Geschäftsjahr 2023
werden hierunter im Wesentlichen Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen subsumiert. In den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde
Aufwendungen in Höhe von T€ 11 (Vorj. T€ 1)
enthalten. Diese entfallen hauptsächlich auf
ausgebuchte Forderungen und Verluste aus
Anlagenabgängen.
4. Sonstige Zinsen und ähnliche
Erträge
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen
Erträgen sind Zinserträge in Höhe von
T€ 85 (Vorj.: T€ 21) von verbundenen Unternehmen
enthalten.
5. Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind
Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vorj.: T€
0) an verbundene Unternehmen enthalten.
6. Steuern vom Einkommen und vom
Ertrag
In dieser Position ist ein Aufwand aus der
Veränderung der latenten Steuern in Höhe von
T€ 396 (Vorj. Ertrag T€ 13) enthalten.
V. Sonstige Pflichtangaben
1. Mitarbeiter im
Jahresdurchschnitt
Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 53
(Vorj.: 47) Mitarbeiter beschäftigt und sind in
nachfolgende Gruppen zu unterteilen:
| Vertriebsmitarbeiter
inkl. Anwendungstechniker: |
49 |
| Logistik: |
2 |
| Personal &
Administration: |
2 |
2. Geschäftsführung
Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr
Franz Bramböck, Bad Häring/Österreich,
Kaufmann.
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge
unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.
3. Anteilsbesitz
| Name, Sitz |
Anteil am Kapital |
Eigenkapital |
Ergebnis des
Geschäftsjahres |
|
% |
T€ |
T€ |
| TYROLIT GmbH & Co.
KG, Neuenrade* |
100 |
10.680 |
918 |
| TYROLIT Verwaltungs
GmbH, Neuenrade* |
100 |
163 |
11 |
* Die Angaben beziehen sich auf den letzten
festgestellten Jahresabschluss (2022).
4. Mutterunternehmen
Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB,
das den Konzernabschluss für den größten
Konsolidierungskreis aufstellt, ist die New Tysa Holding
SA, Männedorf/Schweiz und stellt für das
Geschäftsjahr endend zum 31. Dezember 2023 den
konsolidierten Konzernabschluss für den
größten Kreis von Unternehmen auf. Für den
kleinsten Kreis (Tyrolit GmbH & Co. KG, Neuenrade) wird
die Befreiungsvorschrift des § 291 HGB in Anspruch
genommen.
5. Konzernabschluss
Der Konzernabschluss der Tysa Holding SA,
Männedorf/Schweiz, wird in Innsbruck beim
Firmenbuchgericht hinterlegt. Die Tyrolit GmbH sowie deren
Tochterunternehmen werden in diesen Konzernabschluss
einbezogen. Der Konzernabschluss der New Tysa Holding SA
wirkt daher befreiend gemäß § 292 HGB.
6. Beziehungen zu nahestehenden
Personen
Als nahestehende Personen sind insbesondere die
Firmen der TYROLIT-Gruppe anzusehen. Die Gesellschaft
bezieht ihre Waren nahezu ausschließlich aus dem
Konzernverbund. An Konzernunternehmen wurden Produkte im
Umfang von T€ 16 (Vorj.: rd. T€ 171) fakturiert.
Weiterhin sind in den Umsatzerlösen
Kostenweiterbelastungen im Umfang von T€ 1.039 (Vorj.:
rd. T€ 1.187) sowie in den sonstigen betrieblichen
Aufwendungen weiterbelastete Kosten von T€ 1.738
(Vorj.: rd. T€ 1.797) enthalten. Weiterhin nimmt die
Gesellschaft am konzerninternen Cash-Pooling-Verfahren
teil.
7. Gewinnverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor den
Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.407
auszuschütten.
8. Nachtragsbericht
Es haben sich keine erwähnenswerten Sachverhalte
nach dem Bilanzstichtag ergeben.
Maisach, den 28. März
2024
| Franz Bramböck |
|
Geschäftsführer |
Anlagenspiegel
|
Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten |
|
Vortrag |
Zugang |
Abgang |
Stand |
|
01.01.2023 |
|
|
31.12.2023 |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
| I. Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1. Technische Anlagen
und Maschinen |
40.098,68 |
0,00 |
-22.612,24 |
17.486,44 |
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
222.459,61 |
1.808,08 |
-201.730,64 |
22.537,05 |
|
262.558,29 |
1.808,08 |
-224.342,88 |
40.023,49 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
|
|
| Anteile an verbundenen
Unternehmen |
7.461.820,42 |
0,00 |
0,00 |
7.461.820,42 |
|
7.724.378,71 |
1.808,08 |
-224.342,88 |
7.501.843,91 |
|
Kumulierte
Abschreibungen |
Buchwert |
|
Vortrag |
Zugang |
Abgang |
Stand |
Stand |
Stand |
|
01.01.2023 |
|
|
31.12.2023 |
31.12.2023 |
31.12.2022 |
|
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
€ |
| I. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Technische Anlagen
und Maschinen |
38.685,68 |
416,00 |
-22.612,24 |
16.489,44 |
997,00 |
1.413,00 |
| 2. Andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung |
214.799,61 |
3.240,08 |
-198.235,64 |
19.804,05 |
2.733,00 |
7.660,00 |
|
253.485,29 |
3.656,08 |
-220.847,88 |
36.293,49 |
3.730,00 |
9.073,00 |
| II. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| Anteile an verbundenen
Unternehmen |
2.756.570,23 |
0,00 |
-2.756.570,23 |
0,00 |
7.461.820,42 |
4.705.250,19 |
|
3.010.055,52 |
3.656,08 |
-2.977.418,11 |
36.293,49 |
7.465.550,42 |
4.714.323,19 |
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Tyrolit GmbH, Maisach
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Tyrolit GmbH,
Maisach, -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilan-zierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tyrolit
GmbH, Maisach, für das Geschäftsjahr vom 01.
Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| ― |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.
Januar bis 31. Dezember 2023 und
|
| ― |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter für den Jahresabschluss und den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| ― |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können.
|
| ― |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben.
|
| ― |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
| ― |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann.
|
| ― |
beurteilen wir Darstellung,
Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt
einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
| ― |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens.
|
| ― |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
dhpg Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte
Steuerberater GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Berufsausübungsgesellschaft
| Güntgen |
Brandenburg |
|
Wirtschaftsprüfer |
Wirtschaftsprüfer |
|