Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 109844
Eingetragen
14.6.1995
Branche
Herstellung von Schleifkörpern und Schleifmitteln auf UnterlageHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Gegenstand
Handel mit und Herstellung von Schleifmitteln aller Art, Handel mit Maschinen und Maschinenteilen und verwandten Erzeugnissen sowie den damit verbundenen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rainer Wimpissinger
seit 5.8.2024
Geschäftsführer
Christian Brandt
seit 8.3.2017
Prokura
Georg Hauser
seit 19.2.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Tyrolit AGEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Tyrolit AG
Germany
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TYROLIT GmbH

Maisach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft


Die Tyrolit GmbH ist als Vertriebsgesellschaft der weltweit operierenden Tyrolit Gruppe auf dem deutschen Markt tätig. Die Tyrolit Gruppe ist ein Hersteller von gebundenen Schleif,- Trenn-, Säge-, Bohr- und Abrichtwerkzeugen sowie ein Systemanbieter von Werkzeugen und Maschinen für die Bauindustrie.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen


Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 durch hohe Zinsen, eine sich eintrübende Konjunktur und einer nach wie vor hohen Inflation geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt lag gemäß Statistischem Bundesamt (Destatis) im Jahr 2023 um -0,3 % niedriger als im Vorjahr.


Im Geschäftsverlauf verzeichnete die Tyrolit GmbH einen Umsatz von T€ 55.159 aus ihrer Geschäftstätigkeit, was gegenüber dem Vorjahr (T€ 52.341) dank der sehr guten Markstellung eine Verbesserung von T€ 2.815 oder 5,4 Prozent bedeutet.

2. Geschäftsverlauf


Die bedeutsamsten wirtschaftlichen Leistungsindikatoren sind der Umsatz und die EBIT-Marge. Diese werden in nachfolgender Analyse erläutert.

a) Ertragslage


Die nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten gegliederte Wiedergabe der Gewinn- und Verlustrechnung der Geschäftsjahre 2023 und 2022 spiegelt die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft wider.

Vorj.: Ergebnismäßige Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Umsatzerlöse 55 159 100,0 52 341 100,0 2 818 5,4
Materialaufwand -43 943 -79,7 -41 549 -79,4 -2 394 5,8
Rohertrag 11 216 20,3 10 792 20,6 424 3,9
Personalaufwand -4 447 -8,0 -3 885 -7,4 -562 14,5
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4 013 -7,4 -4 254 -8,1 241 -5,7
Sonstige betriebliche Erträge 63 0,2 53 0,1 10 18,9
EBITDA (Ergebnis vor Zinsen,
Ertragsteuer und Abschreibungen)
2 819 5,1 2 706 5,2 113 4,2
Abschreibungen -4 0,0 -9 0,0 5 -55,6
EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern) 2.815 5,1 2 697 5,2 118 4,4
Neutrales Ergebnis 2.757 5,0 0 0,0 2.757 100,0
Finanzergebnis 85 0,2 21 0,0 64 304,8
Ertragsteuern -1 250 -2,3 -768 -1,5 -482 62,8
Jahresüberschuss 4 407 8,0 1 950 3,7 2 457 126,0


Der ursprünglich für das Geschäftsjahr angepeilte Umsatz von T€ 58.600 wurde deutlich verfehlt, wobei darin ein Kundenstammverkauf von einer anderen Konzerngesellschaft an die Tyrolit GmbH und ein damit einhergehender Umsatz von T€ 1.278 geplant wurde. Dieser Kundenstammverkauf fand entgegen der Planung nicht statt. Dennoch konnte durch eine erhöhte Nachfrage an Tyrolit Produkten der Umsatz um 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.


Der Personalaufwand lag bedingt durch im Jahresdurschnitt sechs mehr Mitarbeiter um T€ 562 höher als im Vorjahr. Dank einem strikten Kostenmanagement konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verglichen mit dem Vorjahr leicht reduziert werden.


Die EBIT Marge bewegt sich im Geschäftsjahr 2023 mit 5,1 % leicht unter der des Vorjahres von 5,2 %. Die erzielte Marge im Jahr 2023 übertraf aber den Planwert für das operative Geschäft.


Nach Berücksichtigung des neutralen Ergebnisses (enthält den Ertrag aus der Zuschreibung des Beteiligungsansatzes einer Tochtergesellschaft), der positiven Finanzergebnisses und der Ertragsteuerbelastung verbleibt im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.407.

b) Vermögenslage


Die nachfolgende Übersicht zeigt die gegenüber dem Vorjahr eingetretenen Veränderungen im Vermögensaufbau, die unter Zusammenfassung gleichartiger Posten der jeweiligen Bilanz ermittelt wurde:

Vorj.: Veränderung
T€ % T€ % T€ %
Sachanlagen 4 0,0 9 0,0 -5 -55,6
Finanzanlagen 7 462 33,5 4 705 25,4 2 757 58,6
Anlagevermögen 7 466 33,5 4 714 25,5 2 752 58,4
Vorräte 1 322 5,9 1 356 7,3 -34 -2,5
Lieferforderungen 4 934 22,2 4 578 24,8 356 7,8
Forderungen verbundene Unternehmen* 7 472 33,6 7 180 38,8 292 4,1
Sonstige Vermögensgegenstände 1.075 4,8 650 3,5 425 65,4
Liquide Mittel 2 0,0 2 0,0 0
Rechnungsabgrenzungsposten 8 0,0 8 0,0 0
Umlaufvermögen/RAP 14 813 66,5 13 774 74,5 1 039 7,5
VERMÖGEN 22 279 100,0 18 488 100,0 3 791 20,5
Eigenkapital 14 744 66,2 10 337 55,9 4 407 42,6
Rückstellungen 1 013 4,5 1 115 6,0 -102 -9,1
Lieferverbindlichkeiten 296 1,3 307 1,7 -11 -3,6
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3 163 14,3 3 958 21,4 -795 -20,1
Sonstige Verbindlichkeiten 966 4,3 1 075 5,8 -109 -10,1
Rechnungsabgrenzungsposten 5 0,0 0 0,0 5
Passive latente Steuern 2 092 9,4 1 696 9,2 396 23,3
Verbindlichkeiten/RAP 6 522 29,3 7 036 38,1 -514 -7,3
KAPITAL 22 279 100,0 18 488 100,0 3 791 20,5

* davon T € 7.405 Cash Pool Forderung (Vorjahr T€ 7.116 Cash Pool Forderung).


Die wesentlichen Änderungen in der Bilanz sind aktivseitig einerseits der erfolgten Zuschreibung des Beteiligungsansatzes der Tochtergesellschaft Tyrolit GmbH & Co. KG und andererseits durch gestiegene Lieferforderungen, erhöhte Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und erhöhten sonstigen Vermögensgegenständen begründet.


Passivseitig reduzierten sich die Rückstellungen ebenso die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und sonstige Verbindlichkeiten. Im Gegenzug erhöhten sich die passiven latenten Steuern.

c) Finanzlage


Ziel des Finanzmanagements ist die jederzeitige Sicherstellung der Liquidität. Die Gesellschaft nimmt am Cash - Pooling der Tyrolit - Gruppe teil; diese Position ist daher aus finanzwirtschaftlicher Sicht als liquide Mittel zu werten.


Der positive Finanzmittelfonds, der sich aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie den Cash Pool Forderungen/Verbindlichkeiten zusammensetzt, ist zum Bilanzstichtag 2023 weiter von T€ 7.116 auf T€ 7.405 angestiegen.


Die Geschäftsleitung stuft die Entwicklung der Vermögens- Finanz- und Ertragslage in 2023 als gut ein.

III. Zweigniederlassungen


Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

IV. Prognose, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht


In unseren Planungen gehen wir davon aus, dass das Wachstum der deutschen Wirtschaft in 2024 nur leicht zulegen wird.


Aufgrund der internationalen Ausrichtung vieler Kunden der Tyrolit GmbH ist neben einer stabilen Binnenwirtschaft und einem positiven Konsumverhalten insbesondere auch der Erfolg der deutschen Exportwirtschaft von entscheidender Bedeutung für den Geschäftsverlauf der Gesellschaft.


Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem Umsatzwachstum von 4,8 Prozent auf ca. T€ 57.800 gerechnet. Das Umsatzwachstum passiert auf der Annahme, dass durch den deutlichen Ausbau des Vertriebsapparates (zehn zusätzliche Vertriebsmitarbeiter verglichen mit 2023) der Marktanteil weiter gesteigert werden kann. Damit einhergehend erhöhen sich die geplanten Personalkosten deutlich, ebenso steigen nach den Planungsannahmen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Das geplante EBIT sollte bei ca. T€ 1.100 liegen, was einer EBIT-Marge von 2,0 Prozent entspricht.

2. Risikobericht


Im Rahmen des Risikomanagements strebt die Gesellschaft eine langfristige Sicherung der Geschäftsgrundlagen an. Das Risikomanagement ist die originäre Aufgabe der Geschäftsführung. Hierzu erfolgt regelmäßig eine Analyse der möglichen Risiken verbunden mit einer Risikogewichtung. An einer Verbesserung der Risikopositionen wird kontinuierlich gearbeitet, allerdings in dem klaren Bewusstsein, dass die Nutzung unternehmerischer Chancen auch bedeutet, die damit verbundenen Risiken in Kauf zu nehmen. Auch gehört hierzu, dass Risikomanagement effizient zu betreiben, Überorganisation zu vermeiden und die kurzfristige Handlungs- und Entscheidungsfähigkeit sicherzustellen.


Ziel des eingerichteten IKS (internen Kontrollsystems) ist es, mit den implementierten Methoden und Maßnahmen das Vermögen der Gesellschaft zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte IKS gewährleistet werden. Nach Analyse der verschiedenen Funktionsbereiche der Gesellschaft werden die Arbeitsabläufe an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Unvereinbare Tätigkeiten werden konsequent getrennt und es bestehen angemessene Kontrollspannen. Auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten wird strikt geachtet. Die wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen Anwendung. Die Implementierung der rechnungslegungsbezogenen aufbau- und ablauforganisatorischen Kontrollen stellt die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden Angaben sicher.


Jedoch kann das installierte IKS keine absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der vorgegebenen Ziele geben. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Errichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aufgrund von simplen Fehlern oder Irrtümern in Einzelfällen nicht funktionieren oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden.


Als Lieferant von hochwertigen Schleifwerkzeugen ist die künftige Entwicklung der Tyrolit GmbH in besonders hohem Maße von der weiteren konjunkturellen Entwicklung in Deutschland und ob der internationalen Ausrichtung vieler Kunden auch indirekt vom weltweiten Wirtschaftswachstum abhängig. Sollte das aktuell hohe Zinsniveau oder beispielsweise durch diverse weltweite Brandherde entstehende Lieferkettenprobleme wider Erwarten zu stärkeren Beeinträchtigungen der Industrie führen, so würde sich dies in einem Rückgang der Nachfrage niederschlagen. Diesem Risiko wird durch ein umfangreiches Managementinformationssystem und der intensiven Analyse der Marktentwicklung Rechnung getragen, um so schnell geänderten Rahmenbedingungen entgegensteuern zu können.


Währungsrisiken bestehen keine nennenswerten. Dem Risiko von Forderungsausfällen wird durch ein stringentes Debitoren-Management minimiert und außerdem besteht eine Kreditversicherung über welche bis zu 95% der Lieferforderungen versichert sind. Da die Materialbeschaffung hauptsächlich konzernintern erfolgt, ist auch bei den Einkaufspreisen ein wesentliches Preisänderungsrisiko nicht zu verzeichnen.


Größere Risiken aus der Entwicklung der Rohstoffpreise werden aktuell nicht gesehen. Soweit sich die bezogene Ware preislich verteuert, sollen diese zusätzlichen Kosten an die Kunden weitergegeben werden.


Mittel- und langfristig wird sich die zunehmende E-Mobilität und des daraus resultierenden geringeren Schleifmittelbedarfs negativ auf die Nachfrage auswirken. Die Tyrolit Gruppe hat daher bereits entsprechende strategische Maßnahmen ergriffen, um diese Rückgänge durch Zuwächse in bisher noch wenig erschlossenen Branchen ausgleichen zu können.


Die Tyrolit GmbH hat in Russland, der Ukraine und in Israel keine Aktivitäten. Des Weiteren sind bis dato in der Tyrolit Gruppe keine Lieferengpässe feststellbar, jedoch ist dies zukünftig nicht auszuschließen.


Derzeit sind im Berichtszeitraum und für die Zukunft aufgrund der Liquiditätsreserve (Cash Pool Forderung) sowie der aktuellen Geschäftsentwicklung keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken erkennbar.

3. Chancenbericht


Die Chancen der Tyrolit GmbH resultieren insbesondere auf der kontinuierlichen technologischen Weiterentwicklungen der von den Gruppenlieferanten bezogenen Produkte gepaart mit einem sich stetig den Gegebenheiten anzupassenden Vertriebs- und Marketingkonzepten für die einzelnen Geschäftsbereiche, um dadurch kontinuierlich Marktanteile zu gewinnen.


Zusätzlich sieht die Tyrolit Gruppe größere Chancen aus der Digitalisierung, welche sowohl die produktiven als auch administrativen Aktivitäten umfassen soll, um repetitive manuelle Tätigkeiten größtmöglich zu automatisieren.

 

Maisach, den 28. März 2024

Franz Bramböck
Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 997,00 1.413,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.733,00 7.660,00
3.730,00 9.073,00
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.461.820,42 4.705.250,19
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 1.322.425,57 1.355.708,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.933.450,03 4.642.806,09
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.472.239,28 7.115.573,53
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.075.047,04 649.681,55
13.480.736,35 12.408.061,17
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.257,78 2.029,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 8.131,92 7.523,45
22.279.102,04 18.487.645,84

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
A. Eigen kapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.525.000,00 2.525.000,00
II. Kapitalrücklage 5.861.551,74 5.861.551,74
III. Gewinnvortrag 1.950.202,30 0,00
IV. Jahresüberschuss 4.407.270,36 1.950.202,30
14.744.024,40 10.336.754,04
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 279.300,00 574.578,00
2. Sonstige Rückstellungen 733.857,13 539.640,00
1.013.157,13 1.114.218,00
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen 17.354,31 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 295.570,52 306.959,69
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.163.363,88 3.958.196,59
4. Sonstige Verbindlichkeiten 948.846,57 1.075.576,77
-davon aus Steuern EUR 450.616,71 (Vj. TEUR 566)
-davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vj. TEUR 0)
4.425.135,28 5.340.733,05
D. Rechnungsabgrenzungsposten 4.687,78 0,00
E. Passive latente Steuern 2.092.097,45 1.695.940,75
22.279.102,04 18.487.645,84

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Vorj.:
1. Umsatzerlöse 55.158.784,98 52.340.801,75
2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen 0,00 -43.264,91
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.857.685,90 54.329,06
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -43.927.584,06 -41.481.947,70
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -15.898,33 -24.073,94
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.705.676,35 -3.268.421,29
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -700.960,88 -616.975,62
6. Abschreibungen auf Sachanlagen -3.656,08 -9.463,99
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.091.016,17 -4.253.881,68
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 85.450,81 20.810,83
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.249.859,46 -767.710,21
10. Ergebnis nach Steuern 4.407.270,36 1.950.202,30
11. Jahresüberschuss 4.407.270,36 1.950.202,30

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben


Die TYROLIT GmbH mit Sitz in Maisach ist im Handelsregister B des Amtsgerichtes München unter der Nummer HRB 109844 eingetragen.


Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.


Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Damit sind die Vorschriften zur Rechnungslegung von mittelgroßen Kapitalgesellschaften uneingeschränkt anzuwenden. Sie erstellt die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB.


Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.


Alle Beträge einschließlich der Vorjahreszahlen werden in T€ angegeben.


Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgten gemäß den gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB. Die in den Vorjahren angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind unverändert beibehalten worden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze


Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der geschätzten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB waren nicht zu verrechnen. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern werden anhand der betriebsindividuellen wirtschaftlichen Nutzbarkeit ermittelt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 4 und 14 Jahren sowie für Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 4 und 14 Jahren. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.


Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Sofern zum Abschlussstichtag bei Vermögensgegenständen des Finanzanlagevermögens von einer voraussichtlich dauernden Wertminderung auszugehen ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert vorgenommen.


Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Einstandspreisen zuzüglich anfallender Bezugsnebenkosten nach der Methode des gleitenden gewogenen Durchschnitts; die fertigen Erzeugnisse werden mit ihren Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten entsprechenden nach § 255 Abs. 2 Satz 2 und Satz 3 HGB aktivierungsfähigen Einzel- und Gemeinkosten. Im Rahmen der Bewertung werden Abschläge vorgenommen, um eine Bewertung gemäß § 253 Abs. 4 HGB mit den niedrigeren Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten sicherzustellen.


Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen entsprechend berücksichtigt. Darüber hinaus wird zur Berücksichtigung des allgemeinen Ausfallrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 3 % vorgenommen. Ausgenommen hiervon sind die kreditversicherten Forderungsbeträge.


Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.


Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag bilanziert, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.


Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert ausgewiesen.


Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Der Ansatz erfolgt mit dem Erfüllungsbetrag.


Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.


Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts.


Geschäftsvorfälle in Fremdwährung werden mit dem zum Zeitpunkt der Transaktion geltenden Devisenkassamittelkurs erfasst. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer voraussichtlichen Laufzeit von über einem Jahr erfolgt zum jeweiligen Transaktionskurs bzw. dem jeweils ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag. Für die Umrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von unter einem Jahr sowie für flüssige Mittel wird der Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag verwendet (§ 256a HGB).

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen


Im Rahmen der Bewertung des Anlagevermögens sind im Geschäftsjahr 2023 ertragswirksam Zuschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von T€ 2.757 (Vorj. T€ 0) vorgenommen worden.


Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens aufgegliedert nach Anschaffung- und Herstellungskosten sowie Abschreibungen (Bruttodarstellung) ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Übersicht. Hierin sind als Anschaffungs- oder Herstellungskosten grundsätzlich die historischen Werte angesetzt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Von den sonstigen Vermögensgegenständen hat ein Teilbetrag von T€ 5 (Vorj.: T€ 5) eine Laufzeit von über einem Jahr. Im Übrigen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände alle innerhalb eines Jahres fällig.


Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von T€ 67 (Vorj.: T€ 65) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Es sind Cashpool-Forderungen in Höhe von T€ 7.405 (Vorj.: T€ 7.116) enthalten.

3. Eigenkapital


Der Bilanzgewinn entwickelt sich wie folgt.

Vorj.:
T€ T€
Vortrag 1. Januar 1 950 3 591
Jahresüberschuss 4 407 1 950
Gewinnausschüttung 0 -3 591
Stand 31. Dezember 6 357 1 950

4. Rückstellungen


Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Vorj.:
T€ T€
Personal 486 308
Ausstehende Rechnungen bzw. Gutschriften 172 120
Ausstehende Boni- und Rabattverpflichtungen 25 43
Gewährleistung 0 6
Übrige 51 63
734 540

5. Verbindlichkeiten


Die Gliederung nach Fristen ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:

bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr mehr als 5 Jahre Gesicherte Beträge
T€ T€ T€ T€ T€
Erhaltene Anzahlungen 17 17 0 0 0
(im Vorjahr) (0) (0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen
296 296 0 0 0
(im Vorjahr) (307) (307) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen
3.163 3.163 0 0 0
(im Vorjahr) (3 958) (3 958) (0) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 949 949 0 0 0
(im Vorjahr) (1 075) (1 075) (0) (0) (0)
Gesamt 4 425 4 425 0 0 0
(im Vorjahr) (5 340) (5 340) (0) (0) (0)


Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich in Höhe von T€ 3.163 (Vorj.: T€ 3.958) um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.


Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen T€ 0 (Vorj: T€ 0) auf Gesellschafter.

6. Passive latente Steuern


Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

Aktive Passive Saldo
latente Steuern latente Steuern
T€ T€ T€
31.12.2023 0 -2.092 -2.092
31.12.2022 436 -2.132 -1.696
Veränderung 436 -40 396


Die passiven latenten Steuern resultieren aus der Bildung einer Rücklage für Ersatzbeschaffung in der Steuerbilanz der Tochtergesellschaft Tyrolit GmbH & Co. KG im Zusammenhang mit dem Brand in Neuenrade in Höhe von T€ 13.216. Der Berechnung wurde einen KöSt.-Steuersatz von 15,83% zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern im Vorjahr resultierten aus einer Beteiligungsabwertung, für welche im Geschäftsjahr 2023 eine Zuschreibung bis zu den ursprünglichen Anschaffungskosten erfolgte.

7. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen


Haftungsverhältnisse bestehen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 keine.


Langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus der Subsidiärhaftung gegenüber Berechtigten einer Unterstützungskasse; zum Bilanzstichtag entspricht die Höhe der bewerteten Versorgungsleistungen dem Kassenvermögen, sodass sich kein angabepflichtiger Fehlbetrag ergibt.


Sonstige langfristige Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 269 (Vorj.: T€ 344) über die nächsten vier Jahre. Dabei handelt es sich insbesondere um übliche Kfz-Leasingverträge (Operate-Leasing) sowie um ein Mietverhältnis für ein Büro in Frankfurt am Main und die Betriebsräumlichkeiten in Maisach.


Ausschlaggebend für den Abschluss dieser Geschäfte sind ausschließlich wirtschaftliche Gründe. Die Vorteile aus dem Abschluss der Leasingverträge sind die Liquiditätsschonung und die Vermeidung von Restwert- und Verwertungsrisiken. Risiken können sich aus den zukünftigen Zahlungsverpflichtungen und der fehlenden Veräußerungsmöglichkeit vor Ende der Leasing- bzw. Mietvertrags ergeben.

IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse


Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

Vorj.:
T€ T€
Präzisions- und Metallbearbeitung 48.698 45 677
Industriefachhandel 6.445 6 662
Übrige 16 2
55.159 52 341


Die Umsätze entfallen größtenteils auf das Inland.

2. Angaben zu außergewöhnlichen Erträgen und Aufwendungen


Aufgrund eines zwischen den deutschen und österreichischen Finanzbehörden erzielten Einigung im Zuge eines MLC (Multilateral Control - Multilaterale Kontrolle) muss sich die EBIT-Marge gemäß Benchmarkstudie für das Geschäftsjahr 2023 in einer gewissen Bandbreite bewegen. Daraus resultierend kam es für das Geschäftsjahr 2023 zu keiner Nachbelastung für Beschaffungen von verbundenen Unternehmen (Vorj.: T€ 464) im Materialaufwand.


In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Ertrag aus der Zuschreibung auf einen Beteiligungsansatz innerhalb der Finanzanlagen in Höhe von T€ 2.757 (Vorj. T€ 0) enthalten.

3. Angaben zu periodenfremden Erträgen und Aufwendungen


In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 50 (Vorj.: T€ 10) enthalten. Im Geschäftsjahr 2023 werden hierunter im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen subsumiert. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 11 (Vorj. T€ 1) enthalten. Diese entfallen hauptsächlich auf ausgebuchte Forderungen und Verluste aus Anlagenabgängen.

4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge


In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge in Höhe von T€ 85 (Vorj.: T€ 21) von verbundenen Unternehmen enthalten.

5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen


In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 0 (Vorj.: T€ 0) an verbundene Unternehmen enthalten.

6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag


In dieser Position ist ein Aufwand aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von T€ 396 (Vorj. Ertrag T€ 13) enthalten.

V. Sonstige Pflichtangaben

1. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt


Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 53 (Vorj.: 47) Mitarbeiter beschäftigt und sind in nachfolgende Gruppen zu unterteilen:

Vertriebsmitarbeiter inkl. Anwendungstechniker: 49
Logistik: 2
Personal & Administration: 2

2. Geschäftsführung


Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Franz Bramböck, Bad Häring/Österreich, Kaufmann.


Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

3. Anteilsbesitz

Name, Sitz Anteil am Kapital Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres
% T€ T€
TYROLIT GmbH & Co. KG, Neuenrade* 100 10.680 918
TYROLIT Verwaltungs GmbH, Neuenrade* 100 163 11

* Die Angaben beziehen sich auf den letzten festgestellten Jahresabschluss (2022).

4. Mutterunternehmen


Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 HGB, das den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis aufstellt, ist die New Tysa Holding SA, Männedorf/Schweiz und stellt für das Geschäftsjahr endend zum 31. Dezember 2023 den konsolidierten Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf. Für den kleinsten Kreis (Tyrolit GmbH & Co. KG, Neuenrade) wird die Befreiungsvorschrift des § 291 HGB in Anspruch genommen.

5. Konzernabschluss


Der Konzernabschluss der Tysa Holding SA, Männedorf/Schweiz, wird in Innsbruck beim Firmenbuchgericht hinterlegt. Die Tyrolit GmbH sowie deren Tochterunternehmen werden in diesen Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss der New Tysa Holding SA wirkt daher befreiend gemäß § 292 HGB.

6. Beziehungen zu nahestehenden Personen


Als nahestehende Personen sind insbesondere die Firmen der TYROLIT-Gruppe anzusehen. Die Gesellschaft bezieht ihre Waren nahezu ausschließlich aus dem Konzernverbund. An Konzernunternehmen wurden Produkte im Umfang von T€ 16 (Vorj.: rd. T€ 171) fakturiert. Weiterhin sind in den Umsatzerlösen Kostenweiterbelastungen im Umfang von T€ 1.039 (Vorj.: rd. T€ 1.187) sowie in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen weiterbelastete Kosten von T€ 1.738 (Vorj.: rd. T€ 1.797) enthalten. Weiterhin nimmt die Gesellschaft am konzerninternen Cash-Pooling-Verfahren teil.

7. Gewinnverwendung


Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 4.407 auszuschütten.

8. Nachtragsbericht


Es haben sich keine erwähnenswerten Sachverhalte nach dem Bilanzstichtag ergeben.

 

Maisach, den 28. März 2024

Franz Bramböck
Geschäftsführer

Anlagenspiegel

Historische Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag Zugang Abgang Stand
01.01.2023 31.12.2023
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 40.098,68 0,00 -22.612,24 17.486,44
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 222.459,61 1.808,08 -201.730,64 22.537,05
262.558,29 1.808,08 -224.342,88 40.023,49
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 7.461.820,42 0,00 0,00 7.461.820,42
7.724.378,71 1.808,08 -224.342,88 7.501.843,91
Kumulierte Abschreibungen Buchwert
Vortrag Zugang Abgang Stand Stand Stand
01.01.2023 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
I. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 38.685,68 416,00 -22.612,24 16.489,44 997,00 1.413,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 214.799,61 3.240,08 -198.235,64 19.804,05 2.733,00 7.660,00
253.485,29 3.656,08 -220.847,88 36.293,49 3.730,00 9.073,00
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.756.570,23 0,00 -2.756.570,23 0,00 7.461.820,42 4.705.250,19
3.010.055,52 3.656,08 -2.977.418,11 36.293,49 7.465.550,42 4.714.323,19

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Tyrolit GmbH, Maisach

Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der Tyrolit GmbH, Maisach, -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilan-zierungs- und Bewertungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tyrolit GmbH, Maisach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 28. März 2024


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