AUTO FRIESEN International AGLiquidiert
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Werner Dipl. -Ing. Friesen seit 22.10.2004 | Vorstandsmitglied |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AUTO FRIESEN International AGHomburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2006LageberichtA. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie AUT0 FRIESEN International AG deckt alle Aktivitäten eines Autohauses ab. Sie betreibt Handel mit Neu- und Gebrauchtwagen sowie das Mietwagen- und Leasinggeschäft. Darüber hinaus ist sie Meisterbetrieb für Karosserie- und Lackierarbeiten. Der Bereich Fahrzeugtechnik und Fahrzeugreparaturarbeiten ist ebenfalls Meisterbetrieb. Nach wie vor muss die Automobilindustrie Umsatzeinbrüche hinnehmen, bedingt durch die Kaufzurückhaltung der Bevölkerung. Das grundsätzliche Interesse ist zwar durchaus vorhanden jedoch mit dem allgemeinen Tenor, dass der Kauf eines Fahrzeuges um ein Jahr oder mehr zurückgestellt wird. B. Geschäftsverlauf 2006Die Kaufzurückhaltung im Jahr 2006 führte zu einem Umsatzeinbruch von 347 Fahrzeugen auf 1.150 Fahrzeugen im Vergleich zu 2005. Der Umsatz reduzierte sich um TEUR 5.624. Trotz eingeleiteter Einsparungsmaßnahmen konnte der Jahresfehlbetrag von TEUR 641 nicht aufgefangen werden. C. Ausblick auf die Jahre 2007 bis 2009Im Jahr 2007 wurden die Niederlassungen Kirchheim und Hockenheim geschlossen. Die Niederlassung in Kirchheim zum 31. Januar 2007. Die Niederlassung Hockenheim zum 30. Juni 2007. Des Weiteren wurde der Karosserie- und Lackierbetrieb zum 1. Februar 2007 verpachtet. Dadurch erfolgt eine erhebliche Reduzierung der Personalkosten. Künftig wird sich die AUTO FRIESEN International AG auf den Verkauf von Kleinwagen und der unteren Mittelklasse konzentrieren, um so die Umschlagshäufigkeit zu erhöhen. Die Kaufzurückhaltung der Kunden in der Vergangenheit konnte im Jahr 2008 nicht kompensiert werden. Um den entgegenzuwirken haben wir verschiedene Einsparmaßnahmen vorgenommen. Im Personalbereich haben wir durch die Trennung von Mitarbeitern ein Einsparvolumen von TEUR 358 erzielt. Diese Einsparung verteilt sich wie folgt:
Im Jahr 2009 werden sich die Personalkosten um weitere TEUR 60 reduzieren. Im Jahr 2007 wurde die Werbung gegenüber dem Jahr 2006 um TEUR 121 vermindert auf TEUR 210. Die Werbungskosten werden sich im Jahr 2008 auf etwa TEUR 30 belaufen. Im Zinsbereich werden ebenfalls weniger Kosten anfallen, zum einen durch die Reduzierung des Bestandes an vorgehaltenen Fahrzeugen - Lagerbestand -, zum anderen durch den Abbau des eigenen Leasingbestandes. Trotz all dieser Maßnahmen wurde auch im Jahr 2008 ein Verlust von ca. 350 TEUR erwirtschaftet. Für das Jahr 2009 wird auf Grund der sich abzeichnenden Absatzkriese in der Automobilindustrie ebenfalls mit einem Verlust gerechnet.
Homburg, den 20. Januar 2009 AUTO FRIESEN International AG Dipl.-Ing. Werner Friesen, Vorstand BILANZ zum 31. Dezember 2006AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006
AnhangI. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSSDer Jahresabschluss der AUTO FRIESEN International AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Sofern Angaben wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Absatz 2 HGB) gegliedert. II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDer Jahresabschluss der AUTO FRIESEN International AG wurde nach den Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie den ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes und der Satzung aufgestellt. Bei den Bilanzposten wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu ihren Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herrstellungskosten und, sofern deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear und pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% gebildet. Das Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 KStG wurde mit dem Barwert angesetzt. Dabei wurde mit einem Zinssatz von 4% gerechnet. Von den Forderungen haben TEUR 53 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Passivposten Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet. Die Pensionsrückstellung wurde aufgrund versicherungsmathematischer Berechnung in Anlehnung an die steuerlichen Vorschriften mit dem Teilwert i. S. von § 6a EStG bewertet. Als Rechnungsgrundlagen wurden die Heubeck Tafeln 1998 und 2005G angewandt. Verbindlichkeiten werden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. III. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS1. Erläuterungen zur Bilanz
IV. SONSTIGE ANGABENNeben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 150; davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 144. Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:
Mitzugehörigkeitsvermerk Im Posten Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind TEUR 52 sonstige Vermögensgegenstände enthalten. Bilanzverlust
Bezüge des Vorstandes Die Angaben über die Gesamtbezüge des Vorstands sind nach der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Vorstand: Der Aufsichtsrat setzte sich im Berichtsjahr aus nachstehenden Mitgliedern zusammen:
Aktien: Sie sind eingeteilt in 3.000 Inhaber-Stammaktien im Nennbetrag von je EUR 1.000,00. Sie werden gehalten von der Ing. Werner Friesen Immobilien GmbH & Co. KG, Homburg.
Homburg, den 8. Januar 2009 AUTO FRIESEN International AG Dipl.-Ing. Werner Friesen, Vorstand In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss und Lagebericht wurden die größenabhängigen Erleicherungen zutreffen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wird den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AUTO FRIESEN International AG, Homburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der, Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung nur Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögen-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Saarbrücken , den 21. Januar 2009 WUB
Wirtschaftsprüfung
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