ZÜBLIN Timber GmbH
Selbe AdresseZimmerei und Ingenieurholzbau
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Scholz seit 23.5.2013 | Prokura |
Christian Gold seit 6.5.2013 | Geschäftsführer |
Karl-Heinz Roth seit 6.5.2013 | Geschäftsführer |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Metsä Wood Merk GmbH(vormals: Finnforest Merk GmbH)AichachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 und Lagebericht 2011Lagebericht1. Geschäftsverlauf und RahmenbedingungenDie Metsä Wood Merk GmbH, vormals Finnforest Merk GmbH, mit Sitz in Aichach und Tochter des finnischen Metsä Group Konzerns ist ein europaweit agierendes Unternehmen im Bereich Bauen mit Holz. Das Produkt- und Leistungsportfolio umfasst dabei sowohl alle Kernbereiche dieses Geschäftsfeldes als auch einige Nischenbereiche zur Abrundung der Aktivitäten und setzt dabei Maßstäbe in Technik und Innovation in Sachen Holzbau in Europa. Die Metsä Wood Merk ist vorrangig in den Marktfeldern Ingenieur-Holz- + Fassadenbau, Produktion und Vertrieb von Bausystemen in Holz tätig. Innovative und individuelle Holzbauten werden im Projektgeschäft unter Verwendung leistungsfähiger Bausysteme ausgeführt. Zusätzlich werden standardisierte, schnell verfügbare und hochwertige Systemlösungen aus Holz und Holzwerkstoffen im Systemgeschäft von Metsä Wood Merk permanent zu einer noch breiteren Anwendung im Bauwesen weiterentwickelt. Die auf die Bedürfnisse des Zimmereihandwerks optimierten Bausysteme werden entweder direkt, über langjährige Standortpartner oder über die Finnforest Landesorganisationen in den europäischen Ländern erfolgreich vermarktet. 1.1 Konjunkturelle Entwicklung der Bauindustrie Laut Einschätzung des Zentralverbandes Deutsches Baugewerbe wird für das Jahr 2011 ein deutlicher Umsatzzuwachs von 8,5 Mrd. € (+10,5 %) prognostiziert. Die Hauptbeiträge dafür liefern der Wohnungsbau mit ca. + 4 Mrd. € (+15,6 %), wie auch der Wirtschaftsbau mit ca. + 3,5 Mrd. € (+12,2 %). Unterdurchschnittlich, aber dennoch im Plus mit 1 Mrd. € (+3,6%), liefert der öffentliche Bau im Jahr 2011 hinzu.
Bei der Umsatzsteigerung im Wohnungsbau macht sich die wiederbelebte Neubautätigkeit bemerkbar. Nach den Tiefständen bei den Fertigstellungen in den Jahren 2009/2010 mit 140.000 neuerrichteten Wohneinheiten, wird in 2011 mit 164.000 WE gerechnet. Triebkräfte der Entwicklung im Wohnungsneubau sind
Der Wirtschaftsbau hat sich in 2011 im Zuge des fortgesetzten konjunkturellen Aufschwunges deutlich positiv entwickelt. Die Investitionsneigung des verarbeitenden Gewerbes wuchs mit der steigenden Kapazitätsauslastung deutlich an. Wachsender inländischer Konsum führte zu mehr Investitionen in Lager und Handelsflächen. Die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt stützt zudem die Flächennachfrage. Der Umsatz im öffentlichen Bau hat im Jahr 2011 nicht mehr anhaltend von den hochbaulastigen Konjunkturpaketen profitieren können. So fielen die Umsätze im Hochbau bis Oktober um fast 4%. Demgegenüber haben die Umsätze im Tiefbau bis Oktober wieder zugelegt (+6%), nachdem sie im Vorjahr, trotz der Konjunkturpakete, noch gefallen waren. Beschäftigtenentwicklung: Nachdem der Beschäftigtenstand mit der konjunkturellen Entwicklung im Bauhauptgewerbe zwischen 1995 und 2005 eine Halbierung des Niveaus auf 700.000 Beschäftigte erfuhr, hat sich dieses neue Basisniveau in 2011 weiter stabilisiert. Jahresdurchschnittlich ist mit ca. 734.500 Beschäftigten zu rechnen, nach ca. 716000 im Vorjahr (+2,6 %). (Quelle: Analyse & Prognose Bauwirtschaftlicher Bericht 2011/2012 - Zentralverband Deutsches Baugewerbe Februar 2012) 1.2 Position und konjunkturelle Lage des Unternehmens Der positiven Entwicklung dieser bau- bzw. gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen konnten wir als Metsä Wood Merk in 2011 nicht in Gänze folgen. Die notwendig gewordene strategische Neupositionierung bzw. Neuausrichtung im Projektgeschäft sowie schwierige Markt- und Wettbewerbsbedingungen im Kerto-Systemgeschäft führten in 2011 in diesen Geschäftsbereichen zu einem letztendlich nicht ganz zufriedenstellenden Verlauf. Dagegen hat sich das Leno Systemgeschäft abermals sehr erfreulich und positiv entwickelt und ein insgesamt immer noch positives Gesamtergebnis gesichert Im Projektgeschäft konnten nach den in 2010 vorhandenen Verzögerungen und Verschiebungen diese vor allem internationalen Großprojekte in 2011 nun endgültig abgeschlossen werden. Der parallel dazu stattgefundene Strategiewechsel zu mehr und mehr systemorientierten Projekten und der deutlicheren Konzentration auf konzerneigene Produkte haben letztendlich aber in diesem Geschäftsjahr zu einem nicht ganz zufriedenstellenden Ergebnis geführt. Im Systemgeschäft hingegen konnte mit dem Hauptprodukt LENO ein leistungs- und ergebnismäßig sehr zufriedenstellender Jahresverlauf erreicht werden, während das Kerto-Geschäft besonders unter einem stärker gewordenen Wettbewerb gelitten hat. 1.3 Beschaffung Bezüglich der Beschaffung der notwendigen Güter, davon hauptsächlich Holz und Holzwerkstoffe, kamen in 2011 knapp 54% aus dem Inland und etwa 12,4% direkt aus den im Konzern verbundenen Unternehmen. Insgesamt betrug das Einkaufsvolumen in 2011 ca. 38.397 m³. 1.4 Produktion In der Produktion wurden die bestehenden Qualitätssicherungssysteme kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt. Die Effizienz der vorhandenen Produktionsanlagen konnte gegenüber dem Vorjahr durch gezielte Steuerungsmaßnahmen nochmals gesteigert werden. 1.5 Forschung und Entwicklung An F+E Aktivitäten wurden in 2011 insbesondere Maßnahmen ergriffen, die die Qualität und damit die Marktfähigkeit der vorhandenen Produktpalette von Metsä Wood weiter verbessern und zusätzlich neue Anwendungsbereiche erschließen, wie z.B. europäische Zulassungen für LENO zur Unterstützung der Marktausweitung, KERTO und LENO in kombinierter Anwendung sowie im Oberflächen- und statisch - / bauphysikalischen Bereich, da diese die Kernprodukte für unserer Aktivitäten darstellen. Zugleich liefen Untersuchungen zur Optimierung der Fertigungs- und Steuerungsabläufe in vorgenannten Bereichen, um mehr und mehr industrielle Abläufe zu implementieren und Kosteneinsparungen durch Substitutionsprozesse in Material und Produktionstechnik zu generieren. Darüber hinaus konnten die Prozesse für die Qualitätssicherung in Abstimmung mit den zuständigen Stellen optimiert werden. 1.6 Investitionen ImInvestitions-Bereich erfolgten in 2011 neben den Anschaffungen für IT und Fuhrpark im Wesentlichen Ausgaben für Maschinen und Produktionsverbesserungen für LENO und KERTO. Das Investitionsvolumen betrug T€ 574. 1.7 Personal Im personellen Bereich konnten wir qualitätsverbessernde Maßnahmen im gewerblichen Bereich erfolgreich durchführen. Das konzernweit angebotene Schulungs- und Trainingsprogramm wurde ohne Einschränkung weiter angeboten und von vielen Mitarbeitern intensiv genutzt. Zum Ende des Geschäftsjahres 2011 beschäftigten wir in der Metsä Wood Merk GmbH inklusive der Auszubildenden 109 Mitarbeiter, bestehend aus 56 Angestellten, 41 Arbeitern und 12 Auszubildenden, darunter 22 Frauen und 87 Männer. Als Ingenieure und Techniker arbeiten 25 Mitarbeiter bei Metsä Wood Merk. 1.8 Beurteilung der Lage Die Geschäftsführung war angesichts der gegebenen und konstant schwierigen internen wie externen Rahmenbedingungen insgesamt aber noch zufrieden mit dem erreichten Jahresergebnis. Vor allem die mittlerweile vorhandene gute europaweite Marktstellung gibt weiter Anlass zu nachhaltigem Optimismus. 2. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage2.1 Ertragslage Eine Übersicht der Ertragslage ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
Für das relativ stabile Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr war trotz deutlichem Rückgang der Betriebsleistung (- 9,0 %) der prozentual gesunkene Materialaufwand und die absolute Reduzierung des Betriebsaufwandes ausschlaggebend. Innerhalb der Geschäftsbereiche gliedert sich die erzielte Betriebsleistung, bei einem Exportanteil bzw. bei einer Auslandsbautätigkeit von etwa 56%, wie folgt auf:
Für die deutliche Reduzierung bzw. die Höhe der Betriebsleistung insgesamt sind im Wesentlichen folgende Gründe verantwortlich:
Die Höhe des Betriebsergebnisses im Geschäftsjahr 2011 beruht zusammengefasst vor allem auf vier Faktoren:
2.2 Finanzlage Kapitalflussrechnung
Das Eigenkapital beträgt 10.617 T€ und repräsentiert damit eine Eigenkapitalquote von ca. 79,5%. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 2.324 T€. Der Grund für den positiven Cashflow liegt insbesondere in der deutlichen Reduzierung der unfertigen Leistungen durch die Abrechnung vorhandener Großprojekte sowie der projektrelevanten Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung zum Geschäftsjahresende im Vergleich zum Vorjahr. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt -697 T€ und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit liegt bei -309 T€. Die Finanzierung des laufenden Geschäftes und der Investitionen erfolgte durch Verwendung des Finanzmittelfonds in Höhe von € 1,3 Mio. Insgesamt ergab sich damit ein positiver Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres von 5.341 T€. Die laufende Gesamtfinanzierung wird über das Cash-Pooling mit der Finanzierungsgesellschaft des Konzerns der Metsä Finance und den dort bestehenden Bankverbindungen abgewickelt, so dass ausreichend Finanzmittel zur Verfügung stehen. Durch die Einbeziehung unserer Gesellschaft in den Konzernverbund ist die Finanzierung unserer Gesellschaft auch langfristig gesichert. 2.3 Vermögenslage Eine Übersicht über die Vermögens- und Kapitalstruktur ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen:
Die Neuinvestitionen (ca. 0,6 Mio. €) galten in 2011 vor allem der Optimierung der Produktionsprozesse, Anschaffungen in Maschinentechnik sowie IT und Fuhrpark. Die deutliche Reduzierung der Vorräte und der Verbindlichkeiten hängt im Wesentlichen mit der laufenden Finanzierung und den Abrechnungsmodalitäten, insbesondere der großen Projekte in Spanien und England, zusammen. Größere Änderungen an der bestehenden Vermögens- und Kapitalstruktur ergaben sich nicht und werden auch für 2012 nicht erwartet. 3. NachtragsberichtNach Ende des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung oder mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten. 4. RisikoberichtDie Risiken und Chancen der Geschäftsbereiche werden im Folgenden zunächst getrennt dargestellt: Im Bereich Projektgeschäft sind im Wesentlichen drei Hauptrisiken sowie ein sich aus den Folgen der Finanzkrise ergebendes Risiko zu nennen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit verbunden mit der möglichen Auswirkung von übergeordneter Bedeutung für das Unternehmen sind:
Insbesondere das Risiko fehlerhafter Projektkalkulationen kann je nach Größe des Einzelprojektes existenzbedrohende Auswirkung für das Unternehmen haben, während bei den anderen Risiken in erster Linie Umsatz- oder Ertragseinbußen drohen. Durch das vorhandene und weiter optimierte Projektmanagement und Projektcontrolling wird das besonders im Baugewerbe vorhandene Einzelprojektrisiko weiter minimiert. Als wichtiger Wettbewerbsvorteil gegenüber einigen Wettbewerbern ist insbesondere die Konzernfinanzierung zu nennen, die es erlaubt, sehr flexibel und volumenunabhängig im Bereich der europaweiten Projektakquisitionen aufzutreten und zu agieren. Im Bereich Systemgeschäft sind vor allem drei Hauptrisiken zu nennen, deren Eintrittswahrscheinlichkeit verbunden mit der möglichen Auswirkung von übergeordneter Bedeutung für das Unternehmen sind:
Vor allem ein möglicher Eintritt weiterer größerer Holzproduzenten könnte für den Bereich LENO gravierende Umsatz- und Ertragseinbußen nach sich ziehen. Ein weiteres Risiko in den Tätigkeitsfeldern der Gesellschaft ist die Absicherung der Finanzierung von Fertigungsaufträgen. Daraus sich möglicherweise ergebende Finanzierungsspitzen werden über die Muttergesellschaft abgedeckt. Insgesamt überwiegen jedoch insgesamt die in allen Geschäftsbereichen liegenden Chancen und Erfolgspotenziale. Dies beruht im Wesentlichen auf folgenden Faktoren:
Umweltschäden sind derzeit keine bekannt. Mögliche Umweltrisiken, insbesondere bei der Behandlung von Holz, werden durch das bestehende betriebliche Umweltmanagementsystem minimiert. Fremdwährungsrisiken bei Nicht-Euro-Projekten werden grundsätzlich durch Kurssicherungsgeschäfte (Hedges) innerhalb der laufenden Konzernfinanzierung gesichert. Forderungsausfallrisiken werden über die bestehende konzernweit gültige Warenkreditversicherung abgedeckt. Möglicherweise unzureichende Deckungen müssen über andere Sicherungsinstrumente oder -maßnahmen, wie z.B. Vorauszahlungen und Bürgschaften oder im Rahmen von Konzernentscheidungen abgesichert bzw. freigegeben werden. 5. PrognoseberichtDer Zentralverband Deutsches Baugewerbe ist für 2012 insgesamt optimistisch, der Gesamtumsatz im Bauhauptgewerbe wird mit ca. zwei Prozent Wachstum (92.020 Mio. €) bei stabiler Beschäftigung erwartet. Die Frühindikatoren lassen für den Umsatz im Wirtschaftsbau in 2012 ein Wachstumspotential erkennen. Umfragewerte stützen eine positive Erwartungshaltung. Der nachhaltige Umbau der Energiebasis sollte zudem stabilisierend wirken. Der Umsatz im Wirtschaftsbau insgesamt dürfte in 2012 um 2,3 % steigen. Die Risiken einer solchen Prognose liegen in einer weiterhin anhaltenden Verschuldungs- und Finanzkrise, in deren Folge Aufträge storniert und / oder unzureichend Kreditmittel bereitgestellt werden könnten. Die Frühindikatoren zeichnen für den öffentlichen Bau für 2012 eine negative Perspektive. Aus den Rahmenbedingungen sind kaum Impulse zu erwarten: Die Mittel aus den Konjunkturprogrammen sind abgearbeitet, Finanzierungsspielräume der öffentlichen Auftraggeber für Investitionen bleiben wegen der beschlossenen Schuldenbremse perspektivisch eng. Die begrüßungswerte Erhöhung des Planansatzes im Bundeshaushalt im Bereich Infrastruktur für 2012 um ca. 500 Mio. € wird den erwarteten Rückgang des Umsatzes nur abbremsen aber nicht egalisieren. Insgesamt wird der Umsatz im öffentlichen Bau in 2012 mit einem Rückgang von 3 % prognostiziert. Grund zu Optimismus wird auch weiterhin aus dem Wohnungsbau kommen. Triebkräfte dieser positiven Entwicklung werden auch in 2012 erneut die wiederbelebte Neubautätigkeit, ein stabiler Arbeitsmarkt, steigende Einkommen und die Vermögensanlage in Immobilien aus Sorge um die Unsicherheiten aus der Euro- und Finanzkrise sein. Die Umsatzentwicklung in 2012 wird in den neuen Ländern relativ stärker ausfallen als in den alten Ländern. Insgesamt wird mit 5 % gerechnet.
Bei der Beschäftigtenentwicklung geht der Hauptverband derzeit davon aus, dass das Beschäftigtenniveau auf dem Stand von 2011 gehalten werden kann. Bei Metsä Wood Merk gehen die Planungen für das Geschäftsjahr 2012 und 2013 von einem weiterhin mindestens positiven Jahresergebnis bei einer reduzierten Gesamtleistung im Vergleich zu 2011 aus. Die Gründe dafür liegen vor allem in der strategischen Neuausrichtung des internationalen Projektgeschäftes. Der Auftragsbestand für das Geschäftsjahr 2012 liegt augenblicklich bei etwa 4,4 Mio. EURO. Die weitere Forcierung unserer europaweiten Systemberatung und -akquisition in Verbindung mit unseren Metsä Wood-Partnern wird auch in 2012 und 2013 wieder zentrale Aufgabe im Systemgeschäft sein. Daneben werden bereits erste Schritte zum Ausbau möglicher neuer Marktgebiete unternommen. Es muss auch künftig das Ziel sein, über profitable Nischenbereiche Wachstum zu generieren und die Auslastung ganzjährig zu sichern. Im Systemgeschäft wird für 2012 und 2013 insgesamt mit einem weiteren leichten Wachstum beim Umsatz gerechnet. Zentraler Schwerpunkt der Maßnahmen für LENO in 2012 wird die weitere Restrukturierung der internen Prozessabläufe sein, um mehr Effizienz und weitere Kostensenkungen zu erreichen. Darüber hinaus werden intensive Produktentwicklungen und Markteinführungen im Bereich KERTO-Systeme vorangetrieben, die auch in diesem Bereich ein Wachstum erwarten lassen. Über alle Geschäftsbereiche hinweg wird daher für 2012 mit einer Gesamtleistung von etwa 28,5 Mio. EURO und einem positiven Betriebsergebnis von ca. 0,2 Mio. EURO gerechnet. Etwa 20 % des Umsatzes sollen aus dem Projektbereich, ca. 80 % aus dem Systembereich kommen. Ausgehend von diesen Faktoren und Rahmenbedingungen deutet einiges darauf hin, dass das Erreichen der Gesamtleistung und des Jahresergebnisses in 2012 möglich erscheint. Für 2013 kann nach derzeitigem Kenntnisstand in etwa mit ähnlichen Prämissen und Prognosen gerechnet werden.
Aichach, den 30. März 2012 Metsä Wood Merk GmbH, Aichach BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256 HGB unter Berücksichtigung der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach §§ 264 bis 289 HGB vorgenommen. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden in Anlehnung an die in den steuerlichen Abschreibungstabellen vorgegebene Nutzungsdauer linear sowie pro rata temporis vorgenommen. In 2011 wurde von dem Wahlrecht der Sofort-abschreibung Gebrauch gemacht. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten angesetzt, dem Niederstwertprinzip wird dabei Rechnung getragen. Die unfertigen Leistungen werden nach Herstellkosten gemäß § 255 (2) HGB bewertet. Die Grundsätze einer verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Forderungsrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Ansatz des Kassenbestandes sowie der Bankguthaben erfolgt zum Nominalwert. Die Pensionsrückstellungen sind mit dem versicherungsmathematisch ermittelten Teilwert nach § 6 a EStG gebildet. Bei der Berechnung wurden folgende Parameter zugrunde gelegt: Rechnungszins: 5,13 %; und Rententrend 2 %. Der Erfüllungsbetrag zum 31.12.2012 beträgt 216.783 €. Gemäß § 285 (25) HGB wurde die Pensionsrückstellung i. H. v. 216.783 € mit der Rückdeckungsversicherung i. H. v. 241.833 € verrechnet und gesondert als Aktivposten ausgewiesen. Die aus den laufenden Änderungen resultierenden Zinsaufwendungen i. H. v. 10.579 € und Zinserträgen i. H. v. 4.534,91 € wurden ebenfalls saldiert. Die Altersteilzeitrückstellungen wurden gemäß versicherungsmathematischem Gutachten gebildet. Hierbei wurde ein Rechnungszins von 3,93 % zugrunde gelegt. Der Erfüllungsrückstand wurde abgezinst und mit dem Barwert bewertet. Die Aufstockungsbeträge wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit dem Barwert angesetzt. Gemäß § 285 (25) HGB wurde die Altersteilzeitrückstellung zum 31.12.2011 i. H. v. 460.751 € mit dem Insolvenzsicherungsguthaben i. H. v. 360.799,84 € verrechnet. Die Bürgschaft für den Insolvenzschutz der Zeitwertkonten wurde gemäß § 285 (25) i. H. v. 88.288,50 € mit der Rückstellung i. H. v. 235.533,80 € saldiert ausgewiesen. Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Das Körperschaftssteuerguthaben (§ 37 Abs. 5 KStG) wurde zum fortgeführten Barwert angesetzt. Verbindlichkeiten sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt. Forderungen in Fremdwährungen wurden zum Stichtagskurs auf Grundlage der veröffentlichen Kurse der EZB bewertet. 2. Angaben zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Kalenderjahr 2011 ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich, der diesem Anhang beigefügt ist. Forderungen Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von 5.629.110,19 € um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen gebildet für Altersteilzeitverpflichtungen (T€ 460), Garantieverpflichtungen (T€ 238), Urlaubsansprüche (T€ 197), Zeitkontenguthaben (T€ 147), Kundenprovisionen, Boni, Maklerprovision, Jahresabschlusskosten sowie für Archivierungskosten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten sämtlicher Verbindlichkeiten verteilen sich wie folgt:
Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 5.976,59 GBP aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 247.475,80 € vollständig aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Zum 31.12.2011 bestanden sonstige wesentliche finanzielle Verpflichtungen aus einem Pachtvertrag (T€ 1.440) sowie aus Leasingverträgen (T€ 567). Ferner bestehen Haftungsverhältnisse aus Bank- und Versicherungsbürgschaften in Höhe von T€ 2.944. Derivative Finanzinstrumente Zum Bilanzstichtag bestanden keine Währungsoptionsgeschäfte. 3. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2011 können gem. § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert werden:
In der Erfolgsrechnung sind periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 25 sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 41 enthalten. Die Erträge setzen sich aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen sowie Quoten aus Insolvenzmassen und Rückerstattung von Prämien und internationalen Vorsteuern zusammen. Die Aufwendungen resultieren hauptsächlich aus Erlösschmälerungen aus den Vorjahren. Die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wurde in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Ebenso wurde die Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB unterlassen. Die Gesellschaft wird als 100%ige Tochter der Metsä Wood Deutschland GmbH (vormals: Finnforest Deutschland GmbH), Bremen, in den Konzernabschluss der Metsäliitto Group, Espoo, Finnland, einbezogen. Der Konzernabschluss ist erhältlich am Sitz der Metsäliitto Group, Revontulentie 6, 02100 Espoo, Finnland.
Geschäftsführer: Herr Christoph Zimmermann, Dipl.-Ing. (FH), Göppingen GewinnverwendungDer nach Ausgleich bestehender Verlustvorträge verbleibende Gewinn aus dem Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis 31.12.2011 in Höhe von 308.870,86 € wird aufgrund eines am 05.12.2008 mit der Metsä Wood Deutschland GmbH (vormals: Finnforest Deutschland GmbH) geschlossenen Gewinnabführungsvertrages an diese übertragen.
Aichach, den 30. März 2012 Metsä Wood Merk, Aichach Christoph Zimmermann Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Metsä Wood Merk GmbH (vormals: Finnforest Merk GmbH), Aichach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung des Geschäftsführers der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Geschäftsführers sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Osnabrück, den 30. März 2012 PricewaterhouseCoopers
Angelika Kessels, Wirtschaftsprüferin ppa. Thomas Fiedeldey, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde am 31.05.2012 festgestellt. |
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