RW Zella-Mehlis GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lutz Mattis seit 2.10.2023 | Prokura |
Anja Marr seit 18.3.2019 | Prokura |
Reinhard Hermann Henkel seit 6.2.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 62.50% | |
| 12.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Henkel-Bau GmbHFloh-SeligenthalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Das Unternehmen mit Standort in Floh-Seligenthal ist deutschlandweit tätig. Die Gesellschaft bedient die klassischen Baubereiche Tiefbau, Hochbau, Abbruch, Sanierung und Schlüsselfertigbau. Den Schwerpunkt setzt das Unternehmen dabei auf den Neubau und Umbau von Handelsimmobilien. 2. Forschung und Entwicklung Eine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung wird nicht unterhalten; dennoch wird in Zusammenarbeit mit Lieferanten und Nachunternehmern ständig an der Verbesserung eingesetzter Produkte und optimaler Leistungserbringung gearbeitet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das preisbereinigte BIP 2023 um 0,7 % höher. Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 begann die Trendwende in der bis dahin florierenden deutschen Baukonjunktur. Die Zinsentscheidungen der Notenbanken müssen zwischen konjunkturellen und haushaltspolitischen Auswirkungen abwägen. Staatliche Maßnahmen, die die Baukonjunktur stützen können, z.B. steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten, die Förderungen neuer Wohnbauten oder der energetischen Sanierung im Gebäudebestand sind Gegenstand z. T. kontroverser Debatten. Die Entscheidungen von privaten und gewerblichen Investoren für oder gegen neue Bauprojekte erfolgen vor diesem Hintergrund. Wie von den Spitzenverbänden der Bauwirtschaft prognostiziert, hat die ungünstige Mischung bei den Rahmenbedingungen 2023 zu einem Nachfrageeinbruch nach Bauleistungen geführt. Der Umsatz ist real um 5,3 % gesunken. Verantwortlich für diesen Umsatzrückgang ist vor allem der Wohnungsbau, der 2023 real um 11,9 % eingebrochen ist. Der Wirtschaftsbau und der öffentliche Bau trugen jeweils "nur" mit real -1 % zu dieser krisenhaften Entwicklung bei. Der deutliche Nachfrageeinbruch im Wohnungsbau und die daraus resultierende Unterauslastung der Kapazitäten blieben für die Beschäftigung nicht ohne Folgen. Nach einem Jahrzehnt des Beschäftigungsaufbaus von plus 220.000 Beschäftigten auf 926.700 (2022), konnten die Betriebe die Beschäftigtenzahl 2023 gerade einmal konstant halten (927.800). Trotz der geringen Nachfrage bemühen sich die Unternehmen, ihr Personal zu halten. Die Einkaufspreise für Baumaterial bewegten sich noch länger auf historisch hohem Niveau. Vergleicht man die Jahresmittelwerte der Erzeugerpreisindizes von 2020 mit den laufenden Mittelwerten von 2023, so liegen beispielsweise die Indizes bei Mineralölerzeugnissen 2023 um 59 % über dem Jahresdurchschnitt von 2020. Dämmstoffe aus Styrol liegen um gut 43 % über der Basis von 2020, Betonstahl 52 % über dem Niveau von 2020. Zement, ein energieintensiv hergestellter Baustoff, hat um 64 % zugelegt. Auch die Indizes für Holzprodukte liegen um gut ein Drittel über dem Niveau von 2020. Diese Entwicklung hält auch die Preise für Bauleistungen auf hohem Niveau, wovon alle Bausparten betroffen sind. Inzwischen hat die Preisdynamik für Bauleistungen allerdings erkennbar nachgelassen. Während zu Beginn des Jahres 2023 die Preisentwicklung für Bauleistungen gegenüber dem Vorjahr noch bei knapp +16 % lag, wies der Deflator zu Jahresende eine Dynamik von nur noch knapp +2 % auf. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe betrug 2023 162,6 Mrd. EUR (real -5,3 %; nominal + 1,3%). In den einzelnen Sparten zeichnete sich folgende Entwicklung ab: Im Wohnungsbau wurden 2023 für 260.000 Wohneinheiten (WE) Baugenehmigungen erteilt. Damit wurden etwa 100.000 WE weniger genehmigt als im Vorjahr (-27 %; Mehrfamilienhäuser etwa -47.900 WE, somit -25 %; Ein- und Zweifamilienhäuser -43.900 WE, somit -41,5 %). Die Auftragsbestände sind 2023 real um fast 20 % zurückgegangen, die Auftragspolster der Unternehmen damit weitgehend aufgebraucht. Die Bauverbände gehen davon aus, dass 2023 etwa 271.000 WE fertiggestellt worden sind (Vorjahr: 295.300 WE). Der Umsatz im Wohnungsbau betrug 2023 57,9 Mrd. EUR (nominal -5,7 %, real -11,9 %). Im Wirtschaftsbau war die Entwicklung zweigeteilt. Im Wirtschaftshochbau schlug sich die konjunkturelle Stagnation in Deutschland erkennbar nieder. Zinsen und Energiepreise bremsten die Investitionsneigung der Unternehmen. Die Auftragseingänge lagen 2023 im Wirtschaftshochbau im Minus, die Auftragsbestände sind gegenüber dem Vorjahr geschmolzen. Anders stellte sich die Situation im Wirtschaftstiefbau dar. Hier hat es im gesamten Jahr 2023 deutliche Investitionsimpulse gegeben. Projekte der Mobilitätswende und auch der Energiewende sind an den Markt gegangen, Großprojekte im Öffentlichen Nahverkehr, aber auch für den Stromtrassenausbau beauftragt worden. Und die Deutsche Bahn investiert weiter in ihr Schienennetz. Der Auftragseingang im Wirtschaftstiefbau legte 2023 nominal um 26 % zu. Für 2023 lag der Umsatz im Wirtschaftshochbau bei 32,4 Mrd. EUR (real -5,9 %), im Wirtschaftstiefbau bei 27,6 Mrd. EUR (real +4,6 %). Der Wirtschaftsbau insgesamt erreicht 2023 somit einen Umsatz von 60,1 Mrd. EUR (nominal +5,5 %, real -1,3 %). Auch der öffentliche Bau zeigte ein ambivalentes Bild. Insgesamt erreichte der Umsatz 2023 im öffentlichen Hochbau 9,4 Mrd. EUR (nominal +13%, real fast +6%), im öffentlichen Tiefbau stiegen die Umsätze dagegen nur leicht auf 35,2 Mrd. EUR (nominal fast +4 %, real -3 %). Insgesamt hat der öffentliche Bau damit in 2023 44,6 Mrd. EUR erreicht (nominal +6%, real -1%). 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs a) Entwicklung der Gesamtleistung Die Gesamtleistung im Kalenderjahr 2023 ist im Vergleich zum Vorjahr um rund 31 % gestiegen. Diese Steigerung ist auf 2 Generalunternehmerprojekte zurückzuführen, welche einen Umsatz von rund 9,4 Mio. EUR ausmachten. b) Produktion Das Unternehmen verfügt weiterhin über eine ausgeprägte Fertigungstiefe und ermöglicht somit ein ganzheitliches Angebot, wobei die klassischen Baubereiche Tiefbau, Hochbau und Schlüsselfertigbau bedient werden. c) Beschaffung Aufgrund der stets wiederkehrenden Art der durchgeführten Arbeiten haben sich die zu beschaffenden Baustoffe und Produkte nur unwesentlich verändert. Aufgrund der Generalunternehmeraufträge haben sich die bezogenen Leistungen annähernd verdoppelt. d) Investitionen Im Jahr 2023 wurden verschiedene Neuinvestitionen getätigt. Hauptsächlich wurde in Maschinen, Fahrzeuge sowie Betriebsausstattung investiert. Die Gesamtinvestitionen in Sachanlagen betrugen rund 788 TEUR. e) Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Aufgrund der guten Ausstattung des Unternehmens mit liquiden Mitteln ist es in der Berichtsperiode erneut gelungen, den größten Teil der Neuinvestitionen ohne Fremdkapital zu realisieren. Für die Anschaffung eines Mobilbaggers wurde im Jahr 2023 ein Ratenkauf in Höhe von 106 TEUR vereinbart. f) Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Kalenderjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr unwesentlich verändert und beträgt im Durchschnitt 68 Mitarbeiter, davon 6 Auszubildende. Wie auch in den Vorjahren wurden erneut diverse Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchgeführt. * 3. Darstellung der Lage a) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich von 7.862 TEUR auf 9.870 TEUR um 25,5 % erhöht. Bedingt durch ein Investitionsvolumen von rund 788 TEUR, hat sich das Sachanlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr um 10,4 % auf 1.572 TEUR erhöht. Es entspricht 15,9 % der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen (7.713 TEUR) ist gegenüber dem Vorjahr um 31,1 % gestiegen. Dies liegt insbesondere an der Erhöhung der Vorräte sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die verfügbaren liquiden Mittel sind entsprechend dem Vorjahresniveau unverändert und betragen 3.357 TEUR. Somit macht das Umlaufvermögen 78,2 % der Bilanzsumme aus. Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag 4.306 TEUR bzw. 43,6 % der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote liegt damit erheblich über dem Durchschnittswert mittelständischer Bauunternehmen. Die Gesellschaft ist weitestgehend bankenunabhängig finanziert und verfügt darüber hinaus zusätzlich über ausreichend hohe Avallinien, wodurch auch die Abwicklung von größeren Bauvorhaben und Projekten gewährleistet ist. b) Ertragslage Im Kalenderjahr wurden viele Baumaßnahmen aus dem Vorjahr fertiggestellt, sodass eine Bestandsminderung der unfertigen Bauleistungen gegenüber dem Vorjahr um 47,0 % vorliegt. Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 53,8 % gestiegen. Durch überproportionalen Anstieg der Aufwendungen hat sich die Materialaufwandsquote um 11,4 Prozentpunkte erhöht. Ursächlich ist die Auftragsstruktur. Die Generalunternehmeraufträge erfordern mehr bezogene Bauleistungen als Standardaufträge. Zudem stand die Marge durch Bezugspreissteigerungen unter Druck. Die Gewinn- und Verlustrechnung 2023 weist eine Rohergebnisminderung um 387 TEUR auf 6.175 TEUR aus. Der Personalaufwand hat sich um 8,2 % erhöht. Dies ist auf die Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Einmalzahlungen im Kalenderjahr 2023 zurückzuführen. Die Abschreibungen stiegen durch die Investitionen des Berichtsjahres und des Vorjahres um 101 TEUR bzw. 18,7 % an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen um 375 TEUR bzw. 18,3 % geringer aus als im Vorjahr. Im Vorjahr waren ungewöhnlich hohe Wertberichtigungen auf Forderungen enthalten. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Ergebnis vor Ertragsteuern i. H. v. 380 TEUR (Vorjahr: 796 TEUR) und einem Jahresüberschuss i. H. v. 274 TEUR (Vorjahr: 555 TEUR) ab. Die Ergebnisminderungen resultieren im Wesentlichen aus der Erhöhung der Aufwendungen für bezogene Leistungen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden diverse Kennzahlen herangezogen, unter anderem Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite, monatliches Betriebsergebnis, sowie verfügbare Liquidität. Als die wichtigsten Indikatoren werden die Auftragslage sowie, in Abhängigkeit davon, die Gesamtleistung bzw. das Rohergebnis und das Ergebnis vor Steuern angesehen. 5. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft Aufgrund der auch in den Vorjahren kontinuierlich erwirtschafteten Jahresüberschüsse ist insgesamt die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Berichtsgesellschaft geordnet. Die Rentabilitätskennzahlen zeigen eine gesunkene Rentabilität gegenüber dem Vorjahresniveau. Die Geschäftsentwicklung ist in einem schwierigen Marktumfeld im Geschäftsjahr 2023 gut verlaufen. Das Jahresergebnis in Anbetracht des schwierigen Marktumfeldes zufriedenstellend. Somit kann unsere wirtschaftliche Lage weiterhin insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die gesamtwirtschaftliche Prognose bezüglich der künftigen Entwicklung basiert auf einer Einschätzung der konjunkturellen Entwicklung, die wir aus öffentlich verfügbaren Informationen sowie den regelmäßigen Informationen unseres Branchenverbandes der Deutschen Bauwirtschaft ableiten. Eigene Marktforschung betreiben wir nicht. Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes gab Ende Februar 2024 folgende Prognose für das Baujahr 2024 ab: Durch die nachlassende Dynamik bei den Einkaufspreisen und den anziehenden Wettbewerb um Aufträge lässt zwar der Druck auf die Baupreise allmählich nach. Andererseits bleiben aber die Einkaufspreise hoch, steigende Mautgebühren und CO 2 -Aufschläge verteuern das Bauen noch einmal; hinzu kommen die anstehenden Tarifverhandlungen. Alles in allem rechnen die Spitzenverbände der Bauwirtschaft 2024 dennoch mit einem Preisrückgang für Bauleistungen um 2 % gegenüber dem Vorjahr. Nach dem Nachfrageeinbruch im letzten Jahr erwarten die Bauverbände 2024 wegen der nach wie vor ungünstigen Rahmenbedingungen einen weiteren Rückgang des Umsatzes im Bauhauptgewerbe um nominal -4,9 % (unter der Annahme sinkender Baupreise: real -3,0 %). Insbesondere im Wohnungsbau kommt es zu einem enormen Umsatzrückgang aufgrund der fehlenden Aufträge. Im öffentlichen Bereich sowie im Wirtschaftsbau wird mit einer leicht steigenden Tendenz gerechnet. Ausgehend von unserer Planung für das Geschäftsjahr 2024 sowie unserer aktuellen Auftrags- und Margenstruktur gehen wir für unser Unternehmen von einer leicht geringeren Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr aus. Das Rohergebnis wird auf ca. 6.400 TEUR geschätzt. Das bisherige Auftragsvolumen für das Kalenderjahr 2024 beträgt ca. 15 Mio. EUR. Da im Kalenderjahr 2024 nur ein Generalunternehmerauftrag für den Neubau eines Marktes vorliegt, werden sich die Aufwendungen für bezogene Leistungen verringern. Aufgrund der Neuanschaffungen im Kalenderjahr 2024 in Höhe von ca. 400 TEUR steigt das Abschreibungspotenzial. Demzufolge wird das Jahresergebnis vor Steuern für das Kalenderjahr 2024 annähernd gleich hoch ausfallen wie im Berichtsjahr. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Wie aus jeder unternehmerischen Tätigkeit eine Vielzahl von Chancen erwachsen können, so ist damit auch die Übernahme von konjunkturellen, wirtschaftlichen sowie den branchentypischen Risiken des Baugewerbes untrennbar verbunden. Risiken sehen wir - und auch dies haben die früheren schwierigen Jahre im Baugewerbe gezeigt - durch das installierte Risikomanagementsystem erfasst und hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenhöhe durch die Geschäftsführung zutreffend bewertet. Als Grundlage für alle Risikoabschätzungen betrachtet die Geschäftsführung die überdurchschnittliche Eigenkapitalausstattung und die Sicherung eines ausreichenden Bestandes jederzeit verfügbarer Liquidität. Die Ausgestaltung des Risikomanagementsystems ist durch Überwachungs- und Berichtsprozesse auf die zeitnahe Information der zuständigen Führungskräfte und der Geschäftsleitung gerichtet. Dem Management werden regelmäßig wichtige und notwendige Cash- und Leistungsindikatoren zur Verfügung gestellt, wobei die jeweiligen Ist-Zahlen den Plan-Zahlen gegenübergestellt werden, so dass die Information der Geschäftsleitung über alle wesentlichen Risiken gewährleistet ist. Die laufende Überwachung und kontinuierliche Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems hinsichtlich Produkt- und Prozessqualität obliegt der Geschäftsleitung. Produktionsrisiken beugen wir durch hohe technische Standards sowie übliche Sicherheitsstandards vor. Die Verfügbarkeit unseres Werkzeug- und Maschinenparks wird durch regelmäßige Instandhaltungen und Modernisierungen gewährleistet. Es besteht ein nach Art und Umfang für unsere Branche üblicher Versicherungsschutz, der regelmäßig überwacht und ggf. angepasst wird. Die Geschäftsleitung ist mit allen wesentlichen Fragen der Einkaufs- und Verkaufspreisgestaltung selbst befasst. Die Preisgestaltung erfolgt im Rahmen der branchenüblichen Wettbewerbsbedingungen. Wir beobachten sowohl die Rohstoffmärkte als auch unsere unmittelbaren Beschaffungsmärkte, um erwarteten Preisänderungen bzw. Teuerungszuschlägen rechtzeitig zu begegnen. Die Preise bei wesentlichen Kostenpositionen (Stahl, Beton, Transporte) sind von uns aufgrund der bestehenden Wettbewerbsverhältnisse nur bedingt zu beeinflussen. Sie werden laufend beobachtet, um auf Preisänderungsrisiken nach Möglichkeit zeitnah reagieren zu können. Zur Absicherung von Risiken auf der Absatz- und Beschaffungsseite streben wir weitestgehend langfristige Verträge an, die durch ein laufendes Forderungsmanagement ergänzt werden. Unsere laufende Debitorenüberwachung bezieht sich auf Ausfallrisiken. Möglichen Forderungsausfällen wird durch ständige Debitorenüberwachung und Mahnwesen vorgebeugt. Im Übrigen wird versucht, Risiken durch Vertragserfüllungs- bzw. Bauhandwerkerbürgschaften nach § 648a BGB zu begegnen. Unsere Steuerung von Finanzierung und Liquidität umfasst neben den "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" und den "Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen" auch die ausreichende Bemessung des mittelfristigen Aval Bedarfs. Soweit für weiteres Wachstum eine weitere Ausdehnung der bestehenden Avallinien erforderlich sein sollte, sind aus heutiger Sicht keine Anhaltspunkte erkennbar, dass diese durch die Hausbanken und Avalgeber nicht zur Verfügung gestellt werden können. Für ungewisse Verbindlichkeiten wird im Wege der Rückstellungsbildung ausreichend Vorsorge getroffen. Die Fachkräftesicherung stellt sich als ein latentes Risiko für die Geschäftsentwicklung der nächsten Jahre dar. An der Aufgabe, die Gesellschaft nach außen und innen als einen attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren, arbeiten wir kontinuierlich weiter - auch, um das vorhandene Personal, langjährige Leistungsträger, im Unternehmen zu halten. Eine vorausschauende Personalplanung soll Engpässe vermeiden helfen. Die Überwachung der rechtlichen Risiken obliegt unmittelbar der Geschäftsleitung, die bei Bedarf externen rechtlichen Rat einholt. Entsprechend unserer guten Kundenbeziehungen und aufgrund einer konzentrierten Auftragsdurchführung ist hier derzeit kein wesentliches Risiko zu erkennen. IT-Risiken werden durch die Geschäftsleitung sowie externe Dienstleister überwacht. Neben den vorgenannten Risiken kann unser Unternehmen weiteren Risiken ausgesetzt sein, die bisher nicht erkannt oder als unwesentlich eingeschätzt wurden. Auch solche Sachverhalte können sich künftig als Risiken konkretisieren und sich nachteilig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht. 2. Chancenbericht Chancen sehen wir - und die schwierigen Jahre im Baugewerbe haben dies gezeigt - in unserem in den letzten Jahren intensivierten Marktauftritt in neuen Marktnischen und in den bestehenden guten Kundenverbindungen. Basis dieser Kundenverbundenheit sind unsere oftmals unter Beweis gestellten Fähigkeiten, individuelle Anforderungen der Kunden qualitätsbewusst, wirtschaftlich und termingerecht umzusetzen. Darüber hinaus sehen wir weitere Chancenpotentiale in unserem modernen Maschinenpark und den hervorragend ausgebildeten und serviceorientierten Mitarbeitern. * Auch die kontinuierlich fortschreitende Digitalisierung unserer Prozesse führt zu mehr Transparenz und Effizienz. * 3. Gesamtaussage Das Berichtsunternehmen, die Henkel-Bau GmbH, ist durch die für das Segment der Bauindustrie überdurchschnittlich gute Eigenkapitalquote von rund 43 % der Bilanzsumme solide aufgestellt. Der gute Auftragsbestand stimmt zuversichtlich. Jedoch sind die Nach- und Langzeitwirkungen der veränderten Situation durch den Ukraine-Krieg und das Andauern der wirtschaftlichen Schwäche in Deutschland schwer greifbar.
Floh-Seligenthal, den 10. Oktober 2024 Reinhard Henkel, Geschäftsführer Mit * gekennzeichnete Aussagen wurden vom Abschlussprüfer nicht geprüft, weil sie nur bedingt prüfbar sind. BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Henkel-Bau GmbH hat ihren Sitz in Floh-Seligenthal. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Jena unter HRB 304586 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Henkel-Bau GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und § 42 GmbH-Gesetz aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Der Posten "Rohergebnis" gemäß § 276 HGB wurde als Zwischenergebnis eingefügt. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen wurden höchstens zu Anschaffungskosten angesetzt und bei Abnutzbarkeit um Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vermindert. Dabei kam grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Auf Zugänge und Abgänge des Geschäftsjahres wurde die Abschreibung zeitanteilig nach Monaten verrechnet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wurden wie folgt festgelegt:
Selbstständig nutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 800 nicht überstiegen. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten. Bei Anzeichen für voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen wurden ggf. Abschreibungen auf den niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert vorgenommen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Die unfertigen Bauleistungen sind auf der Basis der Kostenstellenrechnung je Baustelle, höchstens zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialkosten, Fertigungskosten und Sonderkosten der Fertigung auch angemessene Teile der Fertigungs-, Material- und Verwaltungsgemeinkosten sowie der Abschreibungen auf das Anlagevermögen berücksichtigt wurden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Durch ergänzende, vorsichtig geschätzte Ergebnisprognosen wurden je Baustelle die nach dem Bilanzstichtag noch zu erwartenden Erlöse und der Fertigstellungsgrad mit den bereits aufgelaufenen Herstellungskosten zum Bilanzstichtag verglichen. Bei drohender Unterdeckung wurden zur verlustfreien Bewertung entsprechend Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag vorgenommen. Bei langfristiger Fertigung und Werterholung zum folgenden Bilanzstichtag erfolgten ggf. entsprechende Zuschreibungen. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen wurden aktivisch vom Bestand der Vorräte abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nennwert ausgewiesen. Alle erkennbaren Einzelrisiken sowie das allgemeine Kreditrisiko wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der Nettoforderungen ohne Umsatzsteuer abgesetzt. Die Posten Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurde zum Nennwert bewertet. Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz geleistete Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war, um alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen abzudecken. Für Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen werden Rückstellungen nach den Erfahrungen der Vergangenheit pauschal mit 0,75 % des garantiebehafteten Umsatzes bewertet. Daneben werden ggf. bekannte Einzelrisiken gesondert abgeschätzt und zurückgestellt. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Ratenkaufverbindlichkeiten wurden nach der Nettomethode ohne Zinsanteile angesetzt. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel. Vorräte Von den Vorräten wurden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen abgesetzt in Höhe von EUR 1.851.126,43 (Vorjahr: EUR 5.238.976,21). Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag aus dem vorangegangenen Geschäftsjahr in Höhe von EUR 4.006.684,44 (Vorjahr: EUR 3.851.987,35) enthalten. Forderungen gegen Gesellschafter Unter den Forderungen sind insgesamt in Höhe von EUR 7.660,78 (Vorjahr: EUR 7.660,78) Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen. Verbindlichkeiten Es bestehen insgesamt Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von EUR 3.966.538,68 (Vorjahr: EUR 1.890.308,94). Es bestehen insgesamt Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von EUR 353.033,50 (Vorjahr: EUR 430.938,47); ausschließlich gegenüber Kreditinstituten. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 48.500,00 (Vorjahr: EUR 22.500,00. Die Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 18.718,12) Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 424.375. Sicherheiten wurden in Form von Sicherungsübereignungen der per Mietkauf finanzierten Fahrzeuge und Baumaschinen gestellt. Der Gesamtbetrag der besicherten Verbindlichkeiten betrifft ausschließlich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. V. Sonstige Angaben Anzahl der Arbeitnehmer Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 68 Arbeitnehmer (52 Arbeiter und 16 Angestellte) beschäftigt. Geschäftsführung Geschäftsführer ist Herr Bauingenieur Reinhard Henkel. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Vorschlag zur GewinnverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Floh-Seligenthal, den 10. Oktober 2024 Reinhard Henkel, Geschäftsführer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2023 erfolgte am: 09.11.2024 Beschluss zur Gewinnverwendung: Der Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 4.280.198,83 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Henkel-Bau GmbH, Floh-Seligenthal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Henkel-Bau GmbH, Floh-Seligenthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Henkel-Bau GmbH, Floh-Seligenthal, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Siegen, 10. Oktober 2024 8P
Treuhand GmbH
Dipl.-Kfm. U. Koch, Vereidigter Buchprüfer Dipl.-Kfm. S. Lützenbürger, Wirtschaftsprüfer |
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