Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 109010
Eingetragen
20.8.2007
Branche
Mit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.Tätigkeiten von Versicherungsvertreterinnen und -vertreternBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Die Förderung zusätzlicher Altersvorsorge im wesentlichen durch die Organisation eines überbetrieblichen Altersversorgungswerkes für Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie sowie anderer Branchen, das Angebote zur Altersversorgung unter Einbeziehung biometrischer Risiken bereithält. Dafür wählt, beauftragt und koordiniert die Gesellschaft geeignete Unternehmen der Finanz- und Versicherungswirtschaft (Rahmenvertragspartner der Gesellschaft und Vertragspartner der Versicherungsnehmer), die sich in einer Rahmenvereinbarung zur Beachtung der von der Gesellschaft aufgestellten Regeln ihrer Tätigkeit verpflichten und sich der Aufsicht durch die Gesellschaft unterwerfen. Die Gesellschaft ist berechtigt, die zur Erfüllung des Gesellschaftszwecks erforderlichen sachlichen und personellen Vorkehrungen zu treffen und die notwendigen Rechtsgeschäfte zu tätigen. Sie ist darüber hinaus offen für alle Unternehmen, die ihren Arbeitnehmern im Geltungsbereich des Grundgesetzes betriebliche Altersversorgung anbieten. Dazu gehört auch die Vermittlung von dem Gesellschaftszweck entsprechenden Versicherungsverträgen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Kerstin Schminke
seit 21.2.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

GESAMTMETALL Gesamtverband der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektro-Industrie e.V.
Germany
12.500 €
50.00%
Industriegewerkschaft Metall
Germany
12.500 €
50.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MetallRente GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 2.645.376,91 2.618.337,84
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 120.850,00 142.360,00
II. Sachanlagen 208.467,00 237.508,00
III. Finanzanlagen 2.316.059,91 2.238.469,84
B. Umlaufvermögen 6.459.252,29 5.377.612,82
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.506.506,51 1.204.955,49
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.952.745,78 4.172.657,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.518,00 36.000,09
D. Aktive latente Steuern 291.800,00 274.100,00
Aktiva 9.421.947,20 8.306.050,75

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.065.081,62 4.554.982,16
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 4.529.982,16 4.089.484,07
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.489.900,54 440.498,09
B. Rückstellungen 3.923.878,04 2.625.022,04
C. Verbindlichkeiten 2.431.112,54 1.126.046,55
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.875,00 0,00
Passiva 9.421.947,20 8.306.050,75

Anhang

I. Grundsätzliches zum Jahresabschluss

Die MetallRente GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) unter HRB 109010. Die Gesellschaft ist am 7. August 2007 gegründet worden.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften sowie der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB auf. Die Aufstellungserleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften wurden teilweise in Anspruch genommen.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Vorjahresangaben sind vergleichbar.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden im Berichtsjahr unverändert beibehalten.

Bei der Bilanzierung und Bewertung wurde der Grundsatz der Unternehmensfortführung beachtet.

Zur Bewertung der einzelnen Vermögens- und Schuldposten bemerken wir Folgendes:

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden, soweit entgeltlich erworben, zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Berechnung erfolgte nach der linearen Methode und wurde nach Maßgabe der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge im Geschäftsjahr erfolgten pro rata temporis.

Für Anlagegüter mit Netto-Anschaffungskosten von EUR 250,00 bis zu EUR 800,00 wird die steuerliche Sofortabschreibung im Zugangsjahr aus Vereinfachungsgründen in die Handelsbilanz übernommen. Die jährlichen Zugänge an geringwertigen Anlagegütern sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung.

In den Finanzanlagen sind unter dem Posten "Anteile an verbundenen Unternehmen" sämtliche Geschäftsanteile an der MetallRente Services GmbH, Berlin, zu Anschaffungskosten ausgewiesen. Die 100%ige Beteiligung an der Gesellschaft ist am 22. Oktober 2020 durch Erwerb begründet. Der Anteilsbesitz dient einer dauernden Verbindung. Gründe für Wertminderungen lagen im Berichtsjahr nicht vor.

In den Finanzanlagen sind darüber hinaus unter dem Posten "Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen" Ansprüche aus nichtverpfändeten Rückdeckungsversicherungen mit dem von der Versicherung bestätigten Aktivwert angesetzt. Aufgrund der langfristigen Bindung und des Willens der Gesellschaft, die Pensionszusagen mit Hilfe der Rückdeckung zu erfüllen, dient die Rückdeckungsvereinbarung dauerhaft dem Geschäftsbetrieb, so dass der Ausweis im Anlagevermögen erfolgt. Die von der Versicherung bestätigten Aktivwerte der für künftige Ansprüche aus Altersteilzeit und aus Zeitwertkonten geschlossenen Rückdeckungsverträge sind ebenso als Finanzanlagen ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten oder zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt.

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Liquide Mittel sind mit dem Nennbetrag bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, die als Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach zu erfassen sind.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst.

Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Ein sich ergebender Aktivüberhang wird unter Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag und in Übereinstimmung mit dem Ausweis im Handelsregister ausgewiesen.

Die Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB wurde beachtet. Der Gesamtbetrag der gegen Ausschüttung gesperrten Beträge im Sinne dieser Norm resultiert aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen und der Rückstellungen für Altersteilzeit- und Zeitwertkontenvereinbarungen sowie Archivierungsverpflichtungen in Höhe von TEUR 292 (VJ.: TEUR 274).

Unverändert zu den Vorjahren beträgt der Unterschiedsbetrag aus Altersvorsorgeverpflichtungen aufgrund des Ansatzes nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren EUR 0,00, so dass keine Ausschüttungssperre zu beachten ist.

Die zur Deckung zur Verfügung stehenden Eigenkapitalanteile umfassen den Gewinnvortrag von TEUR 4.530 (VJ.: TEUR 4.089) und überschreiten den zur Ausschüttung gesperrten Betrag zum Bilanzstichtag deutlich.

Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden und berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren passivierungspflichtigen ungewissen Verpflichtungen und drohenden Verluste in angemessener Höhe.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden die Rückstellungen bezüglich des Rechnungszinses unter Inanspruchnahme der Regelungen in § 253 Abs. 2 Satz 2 ff. HGB bewertet. Die Soll-Rückstellungsbildung zum Bilanzstichtag ist gemäß Saldierungsgebot des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Zeitwerten der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen verrechnet.

Da die Ansprüche der Arbeitnehmer aus den Pensionszusagen in Höhe der Ansprüche aus den kongruenten Rückdeckungsversicherungen gesichert sind und unter der Annahme, dass die Rückdeckungsversicherung die von ihr garantierten Leistungen mit hinreichender Sicherheit erbringen wird (Kongruenz der Zahlungsströme), ist die Pensionsverpflichtung mit dem Aktivwert der korrespondierenden Rückdeckungsversicherung zu bewerten. Die versicherungsgebundenen Zusagen sind wie die wertpapiergebundenen Versorgungszusagen bilanziert.

Die verpfändeten Ansprüche aus den Rückdeckungsversicherungen werden mit dem Zeitwert des Deckungsvermögens in Höhe von TEUR 734 verrechnet. Die Anschaffungskosten der verrechneten Rückdeckungsversicherungen ergeben sich aus den geleisteten Einzahlungen und betragen zum Bilanzstichtag TEUR 533. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Rückdeckungsversicherungen entspricht dem Erfüllungsbetrag der verrechneten Versorgungsverpflichtungen zum Bilanzstichtag.

Sämtliche zu bewertende Verpflichtungen resultieren aus leistungskongruenten Rückdeckungsversicherungen. Die vereinbarten Versorgungsaufwendungen (Versorgungsbeiträge) werden über einen Versicherungstarif einer Rückdeckungsversicherung in Versorgungsleistungen umgerechnet.

Für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 734 sind Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die an die Berechtigten verpfändet sind und gem. § 246 Abs. 2 HGB mit dem Deckungsvermögen verrechnet wurden.

Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 852 (VJ.: TEUR 869) betreffen im Wesentlichen Personalrückstellungen (im Wesentlichen Urlaub, Altersteilzeit- und Zeitwertkontenvereinbarungen), ausstehende Rechnungen sowie Jahresabschlusserstellungs- und Prüfungskosten.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten aus Steuern betragen zum Bilanzstichtag TEUR 1.130 (VJ.: TEUR 154) und betreffen vor allem Umsatzsteuer sowie Lohn- und Kirchensteuer. Verbindlichkeiten im Rahmen sozialer Sicherheit werden zum Bilanzstichtag mit TEUR 8 (VJ.: TEUR 6) ausgewiesen.

Alle Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einzahlungen vor dem Bilanzstichtag, die als Erträge für eine bestimmte Zeit danach zu erfassen sind.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) beachtet.

III. Sonstige Angaben

1. Angaben zum Personal

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 13 (VJ.: 13) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer) beschäftigt.

2. Organe der MetallRente GmbH

Organe der Gesellschaft sind die Gesellschafterversammlung und die Geschäftsführung.

Von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer im Berichtszeitraum waren Hansjörg Müllerleile und Kerstin Schminke.

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

3. Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Berlin, den 31. Mai 2024

Hansjörg Müllerleile, Geschäftsführer

Kerstin Schminke, Geschäftsführerin

Vorstehende Bilanz und Anhang sind eine verkürzte Fassung des aufgestellten Jahresabschlusses.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.07.2024 festgestellt.

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