DME Normalien GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Werkzeugmaschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dirk Hampe seit 19.1.2024 | Prokura |
Hans Hagelstein seit 22.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Mold Masters DME Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mold-Masters Europa GmbHBaden-BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mold-Masters Europa GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mold-Masters Europa GmbH, Baden-Baden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mold-Masters Europa GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg i. Br., 27. März 2025 EY
GmbH & Co. KG
Nietzer, Wirtschaftsprüfer Landerer, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Die Gesellschaft ist unter der Firma Mold-Masters Europa GmbH mit Sitz in Baden-Baden im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 201109 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Anhang gemacht. Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Als Nutzungsdauer werden bei den Lizenzen drei bis fünf Jahre zugrunde gelegt. Kundenstämme und Belieferungsrechte werden über zehn Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear und entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer beträgt für Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken fünf bis zwanzig Jahre, für technische Anlagen und Maschinen zwei bis zehn Jahre und für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwei bis zwölf Jahre. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von bis zu EUR 250 sind im Jahr des Zugangs als Aufwand erfasst worden. Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von EUR 251 - EUR 800 wurden in dem Jahr ihrer Aktivierung abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Anlagegüter mit einem Nettoanschaffungswert von mehr als EUR 800 wurden einzeln aktiviert und entsprechend ihrer Laufzeit abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind unter den Finanzanlagen zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet. Umlaufvermögen Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren sind mit dem gleitenden Durchschnittseinkaufspreis oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden mit Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen auf das Anlagevermögen bewertet. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Abschläge wegen mangelnder Gängigkeit sowie wegen im Vergleich zu den Anschaffungskosten niedrigerer Bezugs- oder Verkaufswerte wurden vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte sind zum Nominalwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Es sind alle erkennbaren Risiken durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt; das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Hierunter werden bereits zahlungswirksam gewordene Serviceleistungen und Versicherungsbeiträge, die nach dem Bilanzstichtag erst zu Aufwand werden, ausgewiesen. Latente Steuern Es besteht ein Aktivüberhang an latenten Steuern, der aufgrund des Organschaftsverhältnisses mit der DME Normalien GmbH (DME), Baden-Baden, nicht angesetzt wurde. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftig kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Bei den Jubiläumsrückstellungen kam der durchschnittliche Marktzins der vergangenen 7 Jahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,74% zur Anwendung. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Forderungen oder Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskosten Prinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. C. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Für den Firmenwert der übernommenen Betriebsstätte in Italien wird eine Nutzungsdauer von 10 Jahren zugrunde gelegt, da dies im Einklang mit der Abschreibung der Kundenstämme steht. Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben mit TEUR 33 (Vj. TEUR 0) eine Laufzeit von über einem Jahr. Die restlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige Vermögensgegenstände haben bis auf die oben genannte Ausnahme eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.836 (Vj. TEUR 3.104) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.396 (Vj. TEUR 2.666) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 440 (Vj. TEUR 438). Forderungen gegenüber der Gesellschafterin bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 7 (Vj. TEUR 5). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt DM 1.250.000. Dies entspricht EUR 639.114,85. Die Umstellung des Stammkapitals auf Euro ist in 2024 erfolgt. Steuerrückstellungen Aufgrund des Organschaftsverhältnisses sind bilanziell keine Steuerrückstellungen abzubilden. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen folgende Posten:
Verbindlichkeiten Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie sonstige Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 11.909 (Vj. TEUR 9.586) bestehen mit TEUR 8.989 (Vj. TEUR 9.012) aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 2.920 (Vj. 574) aus sonstigen Verbindlichkeiten. Diese sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen mit TEUR 2.351 die Gewinnabführung 2023 an die DME sowie mit TEUR 566 noch die Gewinnabführung 2022 an die FME (Vj. TEUR 566 Gewinnabführung an die FME). Weitere sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 12). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 175 (Vj. TEUR 76) sowie Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 477 (Vj. TEUR 641). D. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 betrugen EUR 85,6 Mio. (Vj. EUR 86,7 Mio.) Diese können in folgende geographische Märkte und Tätigkeitsbereiche unterteilt werden:
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 746 (Vj. TEUR 10). Diese betreffen im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen. Weiter sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen die Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 35 enthalten (Vj. TEUR 85). Die sozialen Abgaben enthalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 6 (Vj. TEUR 6) In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe TEUR 80 (Vj. TEUR 81) enthalten. Erträge aus Beteiligungen enthalten in Höhe von TEUR 1.269 (Vj. TEUR 695) Dividenden aus verbundenen Unternehmen (MMKK). Zinsen und sonstige Erträge beinhalten Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 433) sowie Guthabenzinsen aus Kontokorrent in Höhe von TEUR 907 (Vj. TEUR 88). Zinsen und sonstige Aufwendungen beinhalten den Zinsaufwand für die Aufzinsung der Jubiläumsrückstellung in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 3). Die laufenden Steueraufwendungen aus Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 184 (Vj. TEUR 102) entstehen durch die Besteuerung der drei ausländischen Betriebsstätten. E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es besteht aus dem Abschluss von Kfz-Leasingverträgen die Verpflichtung zur Begleichung von Leasingraten in Höhe von TEUR 831 (Vj. TEUR 666) innerhalb der nächsten fünf Jahre. Dies beinhaltet auch das Leasing für andere bewegliche Anlagegüter, wie IT Equipment. Die Gesellschaft hat jährliche Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 603 (Vj. TEUR 576). Zum Zwecke der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes werden KFZ-Leasingverträge eingegangen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit abgeschlossen und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben, verbesserter Liquidität sowie Entfall des Verwertungsrisikos. Weiterhin besteht ein Bestellobligo von TEUR 4.526 (Vj. TEUR 3.862). Davon entfallen TEUR 2.388 (Vj. TEUR 2.252) auf verbundene Unternehmen. Subsidiärhaftung Die Gesellschaft hat für ihren Geschäftsführer einen Leistungsplan für freiwillige Versorgungsleistungen im Alter, sowie wahlweise zusätzlich bei Berufsunfähigkeit und/oder bei Tod für die Angehörigen aufgestellt. Die betriebliche Altersversorgung wird von einer rechtsfähigen Versorgungseinrichtung (IPV-Unterstützungskasse der Allianz e.V.) durchgeführt. Gemäß dem Leistungsplan und der Satzung erfolgt die Gewährung von Versorgungsleistungen freiwillig und unter Beachtung der für steuerbefreite Unterstützungskassen geltenden gesetzlichen Bestimmungen. Die Empfänger von Versorgungsleistungen haben keinen Rechtsanspruch gegen die Unterstützungskasse. Leistungsansprüche sind daher im Falle evtl. Leistungseinstellungen oder -kürzungen nicht gegen die IPV-Unterstützungskasse der Allianz e.V., sondern nur gegenüber der Gesellschaft geltend zu machen. Solange die Versorgung bei der Unterstützungskasse kongruent rückgedeckt wird und keine Unterdeckung der Versorgung entsteht, d.h. solange die Rückdeckungsversicherung besteht und die Beiträge regelmäßig gezahlt werden, kann für die Gesellschaft keine finanzielle Verpflichtung aus dem Leistungsplan entstehen. Zum Bilanzstichtag lag keine Unterdeckung vor. Mitarbeiter Die Zahl der Beschäftigten betrug im Jahresdurchschnitt (inklusive der Betriebsstätten Spanien, Türkei, Italien, und Luxemburg):
Bezüge der Geschäftsführer (§ 285 Nr. 9a HGB) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Inanspruchnahme von § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Abschlussprüferhonorare Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für 2023 TEUR 68 und betrifft ausschließlich Abschlussprüferleistungen. Mitglieder der Geschäftsführung Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an: Herr Hans Hagelstein, Diplomingenieur, Betriebswirt, Bischweier Der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung. Konzernbeziehungen Seit dem 1. Januar 2022 ist die Gesellschaft eine 100% Tochter der DME Normalien GmbH. Die DME Normalien GmbH bildet den kleinsten Konzernkreis. Die Gesellschaft wird seit dem 21. November 2019 im größten Konzernkreis in den Konzernabschluss der Hillenbrand, Inc., Batesville, Indiana, USA, als höchste Konzernspitze, einbezogen. Dieser ist bei der Konzerngesellschaft erhältlich. Ergebnisverwendung Auf Grund des mit Wirkung zum 5. Januar 2023 mit DME Normalien GmbH, Baden-Baden, abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrags wird der Jahresüberschuss in voller Höhe von TEUR 7.351 an diese Gesellschaft abgeführt. Nachtragsbericht Mit Beschluss vom 25. Juli 2024 wurde beschlossen, dass Geschäftsjahr zu ändern. Dadurch ergibt sich zum 30. September 2024 ein Rumpfgeschäftsjahr von neun Monaten.
Baden-Baden, den 26. März 2025 Hans Hagelstein, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Aussagen zum Geschäftsmodell Die Mold-Masters Europa GmbH (MME) ist Teil der weltweit agierenden Mold-Masters Gruppe, die in 2019 durch die amerikanische Hillenbrand Gruppe erworben wurde. Die MME ist Anbieter von Heißkanaltechnologie und Heißkanalsystemen in Europa, die in der Automobilindustrie, in der Medizintechnik, in der Verpackungsindustrie für Konsumgüter und in der Elektronikindustrie zum Einsatz kommen. Sie konstruiert, produziert und vertreibt ein breites Spektrum an Heißkanalprodukten, einschließlich Heißkanalsystemen, Reglern, Düsen, Heißen Seiten und Einspritzeinheiten. Neben dem europäischen Hauptstandort in Baden-Baden gibt es Service- und Vertriebsniederlassungen in Spanien, Italien, Luxemburg und der Türkei. Die MME verkauft ihre Produkte in ganz Europa, im Mittleren Osten und in Afrika. II. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung werden hauptsächlich durch die Schwestergesellschaft in Kanada betrieben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Lizenzgebühren in Höhe von TEUR 968 (Vj TEUR 926) an die Schwestergesellschaft bezahlt. 1. Wirtschaftsbericht I. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs a. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die Entwicklung im Jahr 2023 war für unsere Branche geprägt von herausfordernden Marktbedingungen. Das weltweite reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs 2023 nur noch 3,3 % nach 3,5 % im Vorjahr. Die Wirtschaft der Eurozone ist laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2023 lediglich 0,4% gewachsen (2022: plus 3,5%). Das Umsatzwachstum des globalen Heißkanalmarktes, in dem die Hillenbrand Gruppe mit der Produktmarke Mold-Masters und damit die Mold-Masters Europe GmbH im europäischen Markt vertreten ist, betrug ebenfalls nur 0,4%. b. Ergebnis des Geschäftsjahres Die Umsätze der MME lagen 2023 unter dem Vorjahr. Die gezielte Konzentration auf Lösungen für anspruchsvolle technische Kunststoffanwendungen in der Verpackungs-, Medizin-, Elektro- und Automobilindustrie hat nach wie vor viele Kunden überzeugt. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag über dem des Vorjahres. Der Rohertrag (Umsatzerlöse, Bestandsveränderung abzüglich Materialaufwand) erhöhte sich leicht, und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen deutlich unter denen des Vorjahres, das von einem Sondereffekt geprägt war. c. Auftragsentwicklung Trotz schwacher Auftragseingänge im dritten und letzten Quartal 2023, wiesen die Auftragsbücher am Ende des Jahres 2023 einen um 5 % höheren Auftragsbestand als im Vorjahr auf. d. Produktion Im Jahr 2023 wurden Heißkanalsysteme, Komponenten, Heiße Hälften sowie Ersatzteile in Deutschland produziert. Ebenfalls wurden Reparaturen an bestehenden Systemen in Europa von Deutschland aus durchgeführt. Wir arbeiten mit Lean- Produktion und Lean-Administration, um einen ökonomischen Arbeitsfluss sicherzustellen. e. Beschaffung Um eine sichere Versorgung mit Produkten und Dienstleistungen von außen zu gewährleisten, arbeiten wir ausschließlich mit zuverlässigen Lieferanten zusammen. Sukzessive haben wir uns in kritischen Bereichen Zweit- und Drittlieferanten aufgebaut, um auf Engpässe schnell und flexibel reagieren zu können. Systeme, Ersatzteile, Heiße Seiten, Düsen, Regler und Einspritzeinheiten werden auch von verbundenen Unternehmen bezogen. Alle Transaktionen werden mit dem SAP-R/3-ERP-System durchgeführt. Der gesamte Beschaffungsprozess wird über SAP abgebildet. f. Investitionen Im Jahr 2023 wurden insgesamt TEUR 1.070 (Vj. TEUR 462) in Sachanlagen investiert. Der überwiegende Teil davon betrifft Anzahlungen für eine Erodiermaschine, sowie für eine Freiflächen Photovoltaik Anlage. g. Finanzierungsmaßnahmen Die in 2023 getätigten Investitionen wurden aus dem laufenden betrieblichen Cash Flow finanziert. h. Personal- und Sozialbereich 2023 beträgt die durchschnittliche Mitarbeiterzahl 219 (inkl. den Mitarbeitern von Mold- Masters Spanien, Mold-Masters Türkei, Mold-Masters Italien und Mold-Masters Luxemburg). Ende Dezember 2023 gab es 1 Auszubildenden bei MME. Die Mitarbeiter werden ermutigt und unterstützt, sich weiterzubilden. Der Schulungsbedarf wird in den Abteilungen jährlich ermittelt. Die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter ist MME besonders wichtig. Es finden regelmäßige Besuche des Betriebsarztes und eines Sicherheitsingenieurs statt. Zusätzlich ist MME in das EHS (Environment, Health and Safety) Programm des Konzerns eingebunden. i. Umweltschutz MME handelt verantwortungsbewusst. Die Mitarbeiter verwenden neueste IT-Technologien, um auf verantwortungsvolle Weise das "papierlose" Büro umzusetzen. Unsere technische Ausrüstung ist auf dem neusten Stand der Technik und stellt ein exzellentes Qualitätsniveau sicher. Wir legen großen Wert auf Sauberkeit und Ordnung in allen Bereichen und die konsequente Einhaltung der jeweils gültigen Sicherheitsstandards. Abfall wird durchgängig im Betrieb sortiert, um Recycling zu ermöglichen. Mit einem lokalen Entsorgungsunternehmen besteht ein Vertrag über die Wertstoffabholung. j. Vorgänge mit besonderer Bedeutung für das Geschäftsjahr Die Jahresendbilanz berücksichtigt angemessene Rückstellungen für Garantie- und Kulanzfälle. II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Vermögenslage
Das Verhältnis Erlöse zu Sachanlagevermögen ist im Verhältnis zu 2022 gesunken. Die Umsätze gegenüber dem Vorjahr sanken um ca. 1 % bei gleichzeitig gestiegenem Anlagevermögen.
Durch den seit 2023 bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der DME Normalien GmbH, Baden-Baden, und den vorherigen Ergebnisabführungsvertrag mit der Ferromatik Milacron GmbH (FME), Teningen von 2017, wird im Eigenkapital kein Bilanzgewinn mehr ausgewiesen. Das Eigenkapital blieb dadurch im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Die im Berichtsjahr gesunkene Eigenkapitalquote ergibt sich durch die gestiegene Bilanzsumme. Der Anstieg der Bilanzsumme lässt sich auf der Passivseite im Wesentlichen auf den Anstieg der Verbindlichkeiten aus dem EAV (+ 2,4 Mio. EUR) innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückführen. Auch die sonstigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen leicht gegenüber dem Vorjahr. b. Finanzlage Die Investitionen wurden aus dem betrieblichen Cash Flow finanziert. MME hat keine nennenswerten Kreditverpflichtungen externen Dritten gegenüber. Die Veränderung der liquiden Mittel resultiert im Berichtsjahr im Wesentlichen aus der Gewinnabführung an DME, die lediglich in einer Vorabausschüttung von TEUR 5.000 bestand. Des Weiteren erhielt die MME im Berichtsjahr eine Dividende der japanischen Tochter MMKK in Höhe von TEUR 1.269.
Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. C. Ertragslage Die Ergebnisse haben sich wie folgt entwickelt:
1 Rohertrag ergibt sich aus Umsatzerlösen
und Bestandsveränderung abzüglich
Materialaufwand. Die sonstigen betrieblichen Erträge
sind im Gesamtrohergebnis nicht enthalten.
Das Betriebsergebnis lag deutlich über dem des Vorjahres, welches aber durch einen Sondereffekt geprägt war. Dies ist zurückzuführen auf den leicht gestiegenen Rohertrag bei ebenfalls nur leicht gestiegenem Personalaufwand aber signifikant gesunkenem sonstigem betrieblichem Aufwand. Der nur leichte Anstieg des Personalaufwands erklärt sich im Wesentlichen durch maßvolle Tariferhöhungen bei leicht gesunkenem Personalbestand. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultiert im Wesentlichen aus dem Einmaleffekt des Aufwands aus einem Schiedsgerichtsurteil im Vorjahr in Höhe von TEUR 9.658. Gegenläufig wirkte sich eine hohe Weiterbelastung von Hillenbrand Inc. für das sogenannte Hillenbrand Operating Model (HOM) in Höhe von TEUR 2.938 im laufenden Jahr aus. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass 2023 ein wieder zufriedenstellendes Jahr für MME war. Die Prognose den Umsatz in 2024 um 4 % sowie das EBITDA um 6 % zu steigern wurde nicht erreicht. Die Umsätze lagen stattdessen auf Grund zahlreicher Herausforderungen leicht unter dem Vorjahr. Besondere Herausforderungen stellen neben dem schwierigen Marktumfeld, insbesondere gestiegene Rohstoff- und Energiepreise, höhere Kosten für Rechts- und Steuerberatung sowie höhere Weiterbelastungen in der Gruppe dar. 2. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung a. Beurteilung und Erläuterung der zukünftigen Entwicklung Die MME konzentriert sich auf den Verpackungs- und Elektronikbereich. Auch auf den Automobil-, Medizin- und Aftermarketbereich bleibt der Fokus gerichtet. Durch geopolitische Unsicherheiten am Markt gehen wir für das Geschäftsjahr 2025 von einem leichten Umsatz- und EBITDA-Rückgang gegenüber 2024 aus. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine hat auf die Geschäftsentwicklung der Mold- Masters Europa GmbH nur geringe unmittelbare Auswirkungen. Die Umsätze in den Regionen Russland, Belarus und Ukraine machten schon vor Kriegsbeginn im Verhältnis zum Gesamtumsatz nur einen kleinen Anteil aus. Ebenso sind wir hinsichtlich der Beschaffungsseite nicht von den oben genannten Regionen abhängig. Lediglich von der allgemeinen Preissteigerung sind wir betroffen. Die Entwicklung des Personalstands im Jahr 2024 hängt unter anderem von der weiteren Marktentwicklung ab. b. Darstellung der zugrunde liegenden Annahmen Die Umsatzentwicklung ist abhängig von der Nachfrage nach MME-Produkten in der Verpackungs-, Automobil-, Teletronik- und Medizinindustrie und der Einführung der neuen Produktlinien. Die Ergebnisentwicklung hängt von den Produktpreisen im Markt, den Produktivitätssteigerungen in der Produktion und den Beschaffungspreisen ab. Die Entwicklung wird zudem von den eigenen und den Marktstrategien der Konkurrenz bestimmt. c. Zusammenfassung der Erwartungen zu einer Gesamtaussage Besondere Herausforderungen in 2024 waren die Inflation sowie Unsicherheiten in verschiedenen Märkten wie beispielsweise der Automobilindustrie. Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine hat dagegen praktisch keine direkten Auswirkungen für Mold-Masters. Durch geopolitische Unsicherheiten am Markt gehen wir für das Geschäftsjahr 2025 von einem leichten Umsatz- und EBITDA-Rückgang im Vergleich zu 2024 aus. II. Chancen- und Risikobericht a. bedeutsame Chancen und Risiken im Unternehmen bzw. im Umfeld des Unternehmens Wie oben ausgeführt ist die Entwicklung von MME in absehbarer Zeit abhängig von der Gesamtentwicklung in der Verpackungs-, Automobil-, Teletronik- und Medizinindustrie. Es gibt viele Faktoren, wie zum Beispiel die Preis- und Produktentwicklung auf dem europäischen Markt, die großen Einfluss haben. Forschung und Entwicklung werden von der Schwestergesellschaft in Kanada betrieben. Die Investitionen in neue Produkte und Technologien tragen dazu bei, die Zukunft von MME zu sichern. Zusätzliche Marktchancen ergeben sich insbesondere aus den Produkten Controller, Aftermarket Ersatzteile, Co-Injection und aus dem Service, wo wir weiterhin Potential sehen. Zudem wird die engere Zusammenarbeit mit anderen Konzern-Gesellschaften und deren ergänzenden Produktlinien zusätzliche Marktchancen eröffnen. Durch die Nutzung der Funktionseinheiten in der Hillenbrand Gruppe wird MME noch produktiver werden und sich Kostenvorteile gegenüber der Konkurrenz verschaffen. Dazu tragen auch die Kosteneinsparungen in allen Bereichen bei. Die MME agiert auf einem stark umkämpften Markt. Dadurch gibt es Druck auf Verkaufspreise und Konditionen, die den Kunden angeboten werden. Risiken am Beschaffungsmarkt dürften sich durch konzerninterne Ausweichmöglichkeiten und bestehende Second-Source Lieferanten in Grenzen halten und allenfalls zu kurzfristigen Engpässen führen. Risiken durch längerfristige Lieferengpässe in Regionen, aus denen wir konzerninterne Vorlieferungen erhalten, müssen wir versuchen, mit entsprechenden Sicherheitsbeständen in unserer Vorratshaltung zu begegnen. Ergebnisbelastend könnte sich insbesondere die aktuelle Entwicklung der Strompreise auswirken, wobei MME aber bereits entsprechende Gegenmaßnahmen wie die Errichtung einer Photovoltaikanlage umsetzt. Da Gas bei MME eine eher untergeordnete Rolle spielt, wird auch die Preisentwicklung des Gaspreises für MME keine bestandsgefährdenden Auswirkungen haben. Erhöhte Forderungsausfallrisiken sind möglich aber auf Grund der Streuung auf zahlreiche Einzelkunden ebenfalls nicht als bestandsgefährdend einzustufen. Forderungsausfallrisiken im Kriegsgebiet Ukraine, in Russland oder Belarus bestehen nicht. Lieferungen in die vorgenannten Regionen wurden auf Grund von Sanktionen seit Kriegsbeginn entweder ganz gestoppt oder erfolgen nur in engster Abstimmung mit der Compliance Abteilung der Hillenbrand-Gruppe. Im Jahr 2023 ist als Einfluss- und Risikofaktor darüber hinaus die weiterhin bestehende Unsicherheit besonders im Automobilsektor zu nennen. Die MME ist den gleichen Risiken wie ihre Mitbewerber ausgesetzt. b. Prognosezeitraumrelevante Risiken Zuletzt haben sich die Risiken für die Wirtschaftsentwicklung wieder erhöht, nicht zuletzt durch hohe Energiepreise, allgemein steigende Inflation und weiterhin volatiles Zinsniveau. Die MME sieht sich aber dennoch gut aufgestellt. Selbst unter Worst- Case-Bedingungen sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Elementarschäden sind durch umfassenden Versicherungsschutz abgedeckt. 3. Risikoberichterstattung I. Risikomanagementziele und -methoden Durch die Einbindung in den Konzernverbund ist die Zahlungsfähigkeit der MME jederzeit gegeben. Grundsätzlich werden alle Fremdverbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsziele ausgeglichen. Die Eigenkapitalquote befindet sich mit 49% auf weiterhin ausgesprochen hohem Niveau. Es werden keine konzernfremden Finanzierungen über Kreditinstitute genutzt. II. Spezielle Risikoarten Es sind keine speziellen Risiken zu benennen. Es kommen keine derivativen Finanzinstrumente zum Einsatz. Neben den im Risikobericht dargestellten Risiken wurden keine weiteren Risiken identifiziert. III. Gesamtanalyse Das Unternehmen ist von externen Finanzierungsquellen weitestgehend unabhängig und kann Investitionen durch den betrieblichen Cash-Flow finanzieren. Daher besteht kein Zinsrisiko. Die Umsätze der MME werden mit einer hohen Anzahl von Kunden erzielt. Die Forderungen verteilen sich so auf viele Kunden, wodurch die Ausfallrisiken einzelner Kunden keine großen Auswirkungen haben. Zudem werden die Zahlungskonditionen und Kreditrisiken großer Aufträge überprüft. Die MME verfügt durch den hohen Cash-Flow über genügend Liquidität. Es gibt keine Fremdfinanzierungen, die aus dem Cash-Flow bezahlt werden müssen. Zudem ist die MME in eine internationale Gruppe eingebunden, die sicherstellt, dass die MME zahlungsfähig bleibt. Die Risiken von Kursschwankungen und Preisänderungen für Rohstoffe und Energie liegen nicht höher als bei den Mitbewerbern von MME. Es werden große Anstrengungen unternommen, um Marktanteile zu gewinnen und die Produktivität zu erhöhen.
Baden-Baden, 26. März 2025 Hans Hagelstein, Geschäftsführer Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 2. April 2025 festgestellt. |
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